{"id":163,"date":"2020-02-25T00:33:13","date_gmt":"2020-02-25T00:33:13","guid":{"rendered":"http:\/\/ricercando.eu\/?p=163"},"modified":"2026-04-27T22:38:26","modified_gmt":"2026-04-27T22:38:26","slug":"163","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ricercando.eu\/?p=163","title":{"rendered":"Feigheit fri\u00dft Freiheit auf"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-color has-background has-vivid-green-cyan-color has-very-light-gray-background-color\"><strong>Zur besseren Lesbarkeit k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/ricercando.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Feigheit-fri\u00dft-Freiheit-auf-FiNiTESTi-PUBLISHING-February-25-2020.pdf\">HIER<\/a> diesen Text als <a href=\"https:\/\/ricercando.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Feigheit-fri\u00dft-Freiheit-auf-FiNiTESTi-PUBLISHING-February-25-2020.pdf\">pdf <\/a>herunterladen !<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background has-vivid-red-color has-pale-cyan-blue-background-color\"><br><strong>Copyright zu diesem Text liegt vollst\u00e4ndig und ausschliesslich bei:<\/strong><br> FiNiTESTi PUBLISHING, <strong>Berlin<\/strong>,Deutschland \u2013 <strong>Duino-Aurisina<\/strong>\/TS, Repubblica Italiana \u2013 <strong>North Berwick<\/strong>, East Lothian, Scotland\/UK<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background has-small-font-size has-vivid-red-color has-pale-cyan-blue-background-color\"><strong>Missachtungen der Eigentums- und Nutzungsrechte, unbefugtes Verwenden, Kopieren, Verlinken, Weiterleiten, Kommentieren usw. von Texten, Textteilen und s\u00e4mtlichen Photos, einzeln, auch in <\/strong> <strong>Montagen, Kontexten, Zusammenstellungen ohne Genehmigung werden STRAFRECHTLICH SCH\u00c4RFSTENS VERFOLGT  !<\/strong>\u00a0  25. Februar 2020<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background has-vivid-green-cyan-color has-very-light-gray-background-color\"><strong>To obtain an easier reading modus, download THIS TEXT as a <a href=\"https:\/\/ricercando.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Feigheit-fri\u00dft-Freiheit-auf-FiNiTESTi-PUBLISHING-February-25-2020.pdf\">pdf HERE<\/a> !<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background has-vivid-red-color has-pale-cyan-blue-background-color\"><strong>Copyright for this text is entirely and exclusively with:<\/strong>                                                  FiNiTESTi PUBLISHING, <strong>Berlin<\/strong>, Germany \u2013 <strong>Duino-Aurisina<\/strong>\/TS, Repubblica Italiana \u2013 <strong>North Berwick<\/strong>, East Lothian, Scotland\/UK<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background has-small-font-size has-vivid-red-color has-pale-cyan-blue-background-color\"><strong>Disregard of property and usage rights, unauthorized use, copying, linking, forwarding, commenting etc. of texts, parts of texts and all photos, individually, also in montage, contexts, compilations without permission will indictably be PROSECUTED !&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 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&#8212; <em>SYMPTOM<\/em> : die tats\u00e4chliche \u201eErdrutsch\u201c-Erkenntnis von Th\u00fcringen: es gibt keine &#8222;linke Mehrheit&#8220; &#8230; !<\/strong><br> \u201eParteien\u201c sind weitaus zu sehr bis ausschliesslich mit sich selbst besch\u00e4ftigt, mit \u201eAbgrenzung\u201c, \u201eSelbstdarstellung\u201c, \u201eProfilierung\u201c \u2013 und v\u00f6llig unzureichend mit politischen und sachlichen Inhalten, f\u00fcr deren Bew\u00e4ltigung sie aber eigentlich \u201egew\u00e4hlt\u201c werden und da sein sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegenseitig\nunterstellen sich so genannte \u201eParteien\u201c\netwa, nicht gen\u00fcgend\nzur so genannten \u201eDemokratie\u201c\nzu stehen \u2013 und verwickeln sich dabei in merkw\u00fcrdige\nUnklarheiten und Widerspr\u00fcche.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Debatte ist h\u00e4ufig von gr\u00f6\u00dfter Hysterie und Inhaltslosigkeit gezeichnet, etwa als k\u00fcrzlich in Th\u00fcringen FDP und CDU mit AfD offenbar zumindest in gro\u00dfen Teilen (genau kann dies niemand wissen, da die Wahl geheim war) gleich votierten: dass andere Parteien gleiche Voten abgeben wie die AfD, war zuvor in anderen Parlamenten bereits vielfach geschehen, und nachweislich weder f\u00fcr \u201eDie Linke\u201c noch andere Parteien irgendein Problem gewesen, wurde jedoch auf einmal zu einem solchen gemacht.<br> Bei klarer ruhiger Betrachtung kann jeder ganz n\u00fcchtern konstatieren, dass gro\u00dfe Teile der AfD rechtsextreme und neofaschistische \u2013 d.h., totalit\u00e4re und anti-demokratische \u2013 Haltungen transportieren, weitere Teile erscheinen jedoch eher \u201epragmatisch\u201c, oder zeigen Retro-Haltungen, die sie \u201e(wert-)konservativ\u201c oder \u201eb\u00fcrgerlich\u201c nennen, die aber &nbsp;eher kleinb\u00fcrgerlich, borniert, regio-nationalistisch bis autorit\u00e4r wirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer etwa behauptet, dass die\nVerweigerung der Ehe f\u00fcr Homosexuelle ein\n&#8222;christlicher&#8220; Wert sei, und Angela Merkel u.a. damit vom angeblich\n\u201echristlichen\u201c, angeblich \u201eabendl\u00e4ndischen\u201c, angeblich \u201ekonservativen Kern\u201c der\nCDU abgewichen sei, zeigt damit nicht nur, dass er besonders unchristlich ist,\nsondern scheint auch nicht zu bemerken, dass er sich damit auf\ngeistig-\u201emoralischer\u201c H\u00f6he mit dem angeblich \u201edas Abendland bedrohenden\u201c Islam\nbefindet, wie \u00fcberhaupt bei der selbst ernannt \u201eislamkritischen\u201c Partei AfD\nmerkw\u00fcrdig vieles an Verlautbarungen \u201erechtgl\u00e4ubiger\u201c Muslime gemahnt.<br>\n<br>\nDass der, zumindest der real existierende oder auch grunds\u00e4tzlicher der\ngesamte, Islam durchaus berechtigt Kritik oder auch Ablehnung auf sich ziehen\nkann, bleibt davon unber\u00fchrt.&nbsp; <br>\n<br>\nSolche Repr\u00e4sentanten behaupten, &#8222;das Volk&#8220; zu vertreten, wollen aber\nz.B. Homosexuelle aus &#8222;dem Volk&#8220; ausschlie\u00dfen\nbzw. ihnen allerh\u00f6chstens mindere\nWerte zugestehen, und behaupten auch noch, das sei &#8222;christlich&#8220;, ist dann\naber doch eher oder ziemlich eindeutig tats\u00e4chlich \u201e<em>NAZI\u201c<\/em>.<br>\n<br>\nDas &#8222;Sakrament&#8220; der &#8222;Ehe&#8220; geht z.B. nicht auf Jesus\nChristus zur\u00fcck, sondern wurde\nerst auf dem 2. Lyoner Konzil 1274 von der *Kirche* eingef\u00fchrt,\nderselben Kirche, die in derselben Zeit f\u00fcr\nInquisition, Kreuzz\u00fcge, Judenverfolgung\nu.v.m. allein oder mit verantwortlich war.<br>\n<br>\nDie AfD hat nicht etwa &#8222;in vielem recht&#8220;, sondern Sie profitiert von\nFehlern der CDU, genauer, sie nutzt diese aus.<br>\nBeheben will sie die Fehler nicht, weil damit ja ihr Grund verschwinden w\u00fcrde.<br>\n<br>\nDie Zustimmung zur Gleichstellung von Homosexuellen bei den ehelichen Rechten\n*und Pflichten* geh\u00f6rt allerdings NICHT\nzu diesen Fehlern, jedenfalls dann nicht, wenn man tats\u00e4chlich auf dem Boden so\ngenannt \u201eabendl\u00e4ndischer\u201c Freiheitlichkeit und \u201eAufkl\u00e4rung\u201c stehen will.<br>\n<br>\nUnd deshalb, weil die AfD zwar in vielem das aufnehmen mag, was von anderen\nParteien \u00fcbersehen oder verdr\u00e4ngt\nwird, gleichzeitig aber eben dieser Wust &#8222;v\u00f6lkischer&#8220;\nund vermeintlich &#8222;christlicher&#8220; &#8211; in Wahrheit aber nur\nmenschenfeindlicher, anti-rechtsstaatlicher, reaktion\u00e4rer\n&#8211; Haltungen daran h\u00e4ngt, ist die AfD aus\nmeiner Sicht v\u00f6llig unw\u00e4hlbar.<br>\n<br>\nWer sie f\u00fcr w\u00e4hlbar\nhalten will, kann nur selbst reaktion\u00e4r\nsein oder diesen Anteil anti-humanistischer, anti-freiheitlicher und anti-\nmenschenrechtlicher Grundhaltungen \u00fcbersehen\noder verniedlichen.<br>\n<br>\nBei der AfD ist das Anti-Freiheitliche un\u00fcbersehbar,\nja zentraler Teil der Parteidoktrin. Ein Verbots- Ansinnen ist zumindest nicht\nabwegig, allerdings gilt das Gleiche auch f\u00fcr\nerhebliche Teile der, rechtlich gesehen, Nachfolgepartei der SED, \u201eDie Linke\u201c;\nsie hat sich nur mehrfach umbenannt, ist und bleibt aber nun mal die SED.<\/p>\n\n\n\n<p>Niemand in Deutschland k\u00e4me auch nur\nansatzweise auf die Idee, mit einer Nachfolgepartei der NSDAP\nzusammenzuarbeiten, sie zu \u201etolerieren\u201c oder gar mit ihr zu koalieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum jedoch scheint dieses Tabu\nnicht f\u00fcr die v\u00f6llig unbestreitbar direkte Nachfolgepartei der zweiten\ndeutschen Diktatur, \u201eDDR\u201c, zu gelten?<br>\nWie war es m\u00f6glich, dass die SED\/\u201cDie Linke\u201c sich allen Ernstes als\n\u201estaatstragend\u201c oder \u201edemokratisch\u201c darstellen konnte, bzw. ihr dieses\ndurchgehen gelassen wurde? Eine Partei, die wie in Berlin rechtswidrige Politik\nmacht, etliche alte StaSi- und SED- Mitglieder besch\u00e4ftigt und laut\nVerfassungsschutz nicht nur in der deutlichen Mehrheit aus Vereinigungen mit\nlinksextremen, links- totalit\u00e4ren Inhalten, sondern laut Verfassungsschutz aus\nweithin offen und unverstellt extremistischen Strukturen in einer erdr\u00fcckenden\nund un\u00fcbersehbaren Weise besteht, welche den Umfang anti-demokratischer und\nstaatsfeindlicher Anteile der AfD offensichtlich deutlich \u00fcbertrifft?&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p>Dass nennenswerte Teile der CDU\/CSU\nund ziemlich geringe Teile der FDP, aber erheblich gr\u00f6\u00dfere\nAnteile von SPD und SED\/heute:\u201cDie Linke\u201c \u2013 von denen es demzufolge nicht von\nungef\u00e4hr zur AfD speziell in Ostdeutschland betr\u00e4chtliche\nW\u00e4hlerwanderungen gab \u2013, klar\nfreiheitsfeindliche, v\u00f6lkische\/ totalit\u00e4r-\u201evolksherrschaftliche\u201c und\nreaktion\u00e4re Haltungen mit der AfD teilen, mit Affekten gegen z.B.\nGewaltenteilung, Freiheitlichkeit oder B\u00fcrgertum \u2013 insbesondere Eigentum als\nwesentliche Grundlage von Freiheit \u2013 ist evident und un\u00fcbersehbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Umso verlogener und unglaublicher ist\ngerade die \u201eEmp\u00f6rung\u201c\nbei SPD und SED\/\u201cDie Linke\u201c \u00fcber\njenes parlamentarische Wahlverhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass diese \u201eEmp\u00f6rung\u201c\nso vehement und hysterisch \u00fcberzogen\ngerade von SPD und SED\/\u201cDie Linke\u201c hyperventiliert worden ist, ist vorwiegend\ndarauf zur\u00fcckzuf\u00fchren,\ndass die rot-rot-gr\u00fcne M\u00f6chtegern-\nKoalition hiermit zu verschleiern beabsichtigt, dass ihr unmi\u00dfverst\u00e4ndlich\nverdeutlicht wurde, dass es eben in Deutschland nirgendwo \u2013 nicht mal im\nSonderfall Berlin \u2013&nbsp; eine \u201elinke\nMehrheit\u201c gibt, sondern dass, wenn konservative, b\u00fcrgerliche,\nliberale Kr\u00e4fte ihr\nStimmverhalten <em>b<\/em><em>\u00fc<\/em><em>ndeln<\/em>\nw\u00fcrden, die Illusion von \u201eLinken\u201c,\nsie h\u00e4tten eine \u201eMehrheit\u201c,\nsich eben als irreal herausstellte.<br>\n<br>\nDie Wahl des Parlaments f\u00fcr einen b\u00fcrgerlichen Kandidaten der FDP war <strong>kein<\/strong>\n\u201eErdrutsch\u201c &#8211; der Erdrutsch war vielmehr das Deutlichwerden dessen, dass\n\u201eLinke\u201c selbst mit einem \u201eB\u00fcrgerlichkeits\u201c- Schauspieler wie Ramelow keine\nMehrheit haben : um diese Realit\u00e4t umzukehren, greifen \u201eLinke\u201c zu dem Mittel,\neinfach einen erheblichen Teil der B\u00fcrgerlichen zu \u201eNazis\u201c zu erkl\u00e4ren, damit\ndiese die B\u00fcndelung ihrer Stimmenanteile fallenlassen und stattdessen mit\ngewaltbereiten \u201eLinks\u201c- \u201eRadikalen\u201c und Epigonen des Unrechtsstaates \u201eDDR\u201c kooperieren\nsollten.<br>\n<br>\nW\u00e4hrend Ramelow durch z.B. Unterlassung der Benennung des \u201eDDR\u201c-Unrechts oder\ndes Mauer-Schie\u00dfbefehls zahllose Anti-Demokraten und Freiheitsfeinde bei\nSED\/\u201cLinke\u201c bes\u00e4nftigt, haben sich \u201eB\u00fcrgerliche\u201c nur zu \u201esch\u00e4men\u201c.<br>\n<br>\nMit ihren hysterischen, diffamierenden und bedrohenden bis gewaltsamen\nReaktionen haben \u201eLinke\u201c\nallen anderen zu verdeutlichen versucht, dass diese \u2013 selbst wenn inhaltliche\nGemeinsamkeiten bestehen \u2013 jeglichen auch nur Gedanken an eine Zusammenarbeit\nmit \u201eAfD\u201c\naufzugeben h\u00e4tten, und sie, wenn\nsie solchen totalit\u00e4ren Befehlen nicht\numstandslos Folge leisten, sie sonst rundweg als \u201eNazis\u201c\nbeschimpft, bedroht und attackiert werden d\u00fcrften.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ungeheuerlichkeit dieses\nVorgehens der \u201elinken\u201c\nSeite liegt u.a. darin, dass genau solches Vorgehen das absolut \u00dcbliche\nim totalit\u00e4ren Unrechtsstaat \u201eDDR\u201c\nwar, mit dem s\u00e4mtliche\nRegimekritiker als \u201eunzuverl\u00e4ssige,\nsch\u00e4dliche Individualisten\u201c, \u201eRevanchisten\u201c\noder eben \u201eAnh\u00e4nger\ndes Imperialismus\u201c und \u201eNazis\u201c\nausgegrenzt und vernichtet werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass Ramelow ausdr\u00fccklich\ndie Bezeichnung der \u201eDDR\u201c\nals \u201eUnrechtsstaat\u201c\nunterl\u00e4\u00dft, ist folgerichtig\nauch angesichts dessen, dass seine gesamte \u201ePartei\u201c\nausschliesslich aus Personen besteht, die eben diese unmi\u00dfverst\u00e4ndliche\nBezeichnung der \u201eDDR\u201c\nnicht nachvollziehen wollen.<br>\nDoch diese Folgerichtigkeit als solche, und damit praktisch alle Anh\u00e4nger und\nMitglieder von \u201eDie Linke\u201c als eindeutig und veritabel anti-freiheitlich zu\nerkennen und zu benennen, wird abzuwehren gesucht von genau denselben welche\nnahezu alle, die ihnen nicht folgen, als \u201eNazis\u201c, \u201eKollaborateure\u201c oder\n\u201eRevanchisten\u201c zu beschimpfen trachten. <\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201eAfD\u201c\nbesteht zu mindestens einem erheblichen Teil tats\u00e4chlich\naus Revanchisten, welche z.B. den totalit\u00e4ren\nVerbrecherstaat der National-Sozialisten\u201crelativieren\u201c m\u00f6chten;\nob die \u201eAfD\u201c\ninsgesamt verfassungsfeindlich oder eine neo-faschistische \u201ePartei\u201c\nist, darf allerdings bezweifelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Partei \u201eDie Linke\u201c \u2013 die nicht nur juristisch Nachfolgepartei der SED, sondern ungebrochen die SED ist, blieb und bleibt, und sich lediglich mehrfach umbenannt hat \u2013 ist jedoch die komplette Verfassungswidrigkeit durchgehend vollkommen und nachweislich unbestreitbar.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Diese \u201ePartei\u201c\nbesteht in der krassen Mehrheit, wenn nicht vollst\u00e4ndig,\naus Personen, welche zumindest als \u201eEndziel\u201c ungebrochen\nden \u201eKommunismus\u201c\nhaben, und die den Kapitalismus, privates Eigentum, grunds\u00e4tzlich\nfreien Handel vollst\u00e4ndig ablehnen und\nnirgends ein positives Verh\u00e4ltnis\ndazu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u201eAfD\u201c (\u201ezu\nviel\u201c) Macht zu geben, mag tats\u00e4chlich\ndie Gefahr beinhalten, dass Deutschland wieder in einen faschistoiden \u201enationalistischen\u201c\nund\/ oder anti- internationalistischen Staat mit imperialistischen Absichten\nabdriftet \u2013 jedoch besteht bei \u201eDie Linke\u201c nicht nur die Gefahr,\ndass durch ihre Herrschaft Deutschland zu einem zentralistischen allm\u00e4chtigen\nStaat wie die \u201eDDR\u201c\nw\u00fcrde, sondern dies ist deren v\u00f6llig\nunmi\u00dfverst\u00e4ndlich\nerkl\u00e4rtes Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>Es kann nicht nur niemand, der die \u201eLinke\u201c w\u00e4hlt, behaupten, \u201edavon nichts gewu\u00dft\u201c zu haben \u2013 nein, die allermeisten W\u00e4hler wissen, dass die \u201eLinke\u201c dies tats\u00e4chlich anstrebt, und sie sind einverstanden damit.<br> <br> Die SED\/\u201cLinke\u201c ist aus dieser Sicht vollkommen unabweisbar komplett verfassungswidrig (Gleiches gilt offenbar auch f\u00fcr die SPD-\u201eLinke\u201c um K\u00fchnert oder Esken). <br>Demzufolge kann sie m.E. nur <strong>verboten<\/strong> werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum man anderen Parteien andient, zumindest \u201einhaltlich\u201c oder \u201epartiell\u201c mit einer solch verfassungswidrigen \u201ePartei\u201c zusammenzuarbeiten, es jedoch mit der \u201eAfD\u201c komplett untersagen will, die wohl zu mehr oder weniger gro\u00dfen Teilen aber offenbar nicht durchg\u00e4ngig verfassungsfeindlich ist, erschlie\u00dft sich nirgends und erscheint vollkommen unlogisch \u2013 eben eher hysterisch.<br> <br> Diese Hysterie ist die genau besehen einzige Waffe, welche \u201eLinke\u201c haben, um davon abzulenken, dass eine deutliche Mehrheit der B\u00fcrger vielleicht mehr so genannte \u201e(soziale) Gerechtigkeit\u201c, aber ganz sicher keinen \u201eSozialismus\u201c will.<br> Die totalit\u00e4re Abwehr der AfD ist die einzige M\u00f6glichkeit f\u00fcr \u201eLinke\u201c, eine angeblich \u201elinke Mehrheit\u201c zu erschaffen, die es gar nicht gibt: indem sie die \u201eAfD\u201c gesamthaft abwehrt und nicht nur die Teile welche offen faschistoid sind und eine \u201eandere Republik\u201c wollen \u2013 also etwas, das die \u201eLinke\u201c offen und erkl\u00e4rt und nicht nur in Teilen beabsichtigt.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p>Doch eine solche n\u00fcchterne Betrachtung, der Grund f\u00fcr das hysterische und aggressive Verhalten der \u201eLinken\u201c, fand in der \u201eQualit\u00e4tspresse\u201c \u2013 die sonst \u00fcberall, nur bei sich selbst nicht, \u201eFake News\u201c wittert \u2013 schlichtweg nirgends statt.<br> <\/p>\n\n\n\n<p>Fast alle \u2013 dieselben welche sonst emp\u00f6rt zur\u00fcckweisen, es gebe in der verbreiteten \u201e\u00d6ffentlichen Meinung\u201c einen pr\u00e4valierenden \u201elinken Mainstream\u201c \u2013 beteiligten sich vollkommen distanzlos, unreflektiert und unkritisch an der Propagierung des Eigeninteresses von \u201eDie Linke\u201c, als ob sie sich selbst verboten h\u00e4tten, deren Verhalten einmal kritisch zu hinterfragen, als gebe es einen Reflex, kritische Betrachtungen zu \u201elinken\u201c Gewi\u00dfheiten und dazu, sich diese aufdr\u00e4ngen zu lassen, abzuwehren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es hier also einen \u201eErdrutsch\u201c\ngegeben haben soll, dann diese (schlagartige ?) Erkenntnis f\u00fcr\n\u201eLinke\u201c:\nes gibt \u2013 au\u00dfer ggf. durch Hetze,\nDruck, Verf\u00e4lschung, \u201eWarnungen\nvor Nazis\u201c \u2013 keine \u201elinke\nMehrheit\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>02.<\/strong><strong>\u201e<\/strong><strong>Meinung\u201c statt Bildung, <\/strong><strong>\u201e<\/strong><strong>Moral\u201c statt Humanit<\/strong><strong>\u00e4<\/strong><strong>t&nbsp; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Doch das ist hier nicht das Thema \u2013\nes ist eher nur ein besonders fatales und schlagendes Beispiel daf\u00fcr,\nwie \u201eParteien\u201c\nvielleicht zur \u201eMeinungs\u201c-\u201eBildung\u201c\nbeitragen \u2013 nur leider zu allem anderen als <em>Bildung<\/em>. <\/p>\n\n\n\n<p>Wer Bildung hat, braucht keine \u201eMeinung\u201c.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Da, wo am vehementesten die so genannte \u201eGemeinschaft der Demokraten\u201c beschworen wird, wird diese am meisten zerst\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die stupende Oberfl\u00e4chlichkeit der\nhier skizzierten \u201eParteien\u201c- Streitigkeiten ist nur ein Beispiel daf\u00fcr, wie die\nselbst ernannte \u201eGemeinschaft der Demokraten\u201c mit ihrer permanenten\nSelbstbesch\u00e4ftigung und \u2013\u201ebest\u00e4tigung\u201c die Grundlagen wirklicher Demokratie\nvehement zerst\u00f6rt: kritisches Bewu\u00dftsein, Mut, Aufrichtigkeit, Differenzierung,\ninsbesondere das Aufstehen gegen jede Freiheitsfeindlichkeit, Demagogie, und\nals diktatorisch und totalit\u00e4r mi\u00dfverstandene, pervertierte und mi\u00dfbrauchte\n\u201eVolks\u201c-\u201eSouver\u00e4nit\u00e4t\u201c, die sich vom \u00fcberwunden geglaubten Gebaren\nabsolutistischer Einzel-\u201eHerrscher\u201c nicht unterscheidet.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\nSchon wo z.B. ein erheblicher Teil derer, die sich in den \u201eetablierten\u201c\nParteien nirgends wiederfinden &#8211; und \u201emeinen\u201c, stattdessen\n\u201eAfD\u201c\nw\u00e4hlen zu m\u00fcssen\n&#8211; deswegen aber nicht per se anti-demokratisch sind -, als \u201eAnti-Demokraten\u201c\noder \u201eNazis\u201c\nausgegrenzt werden, wird die Demokratie ja nicht gest\u00e4rkt,\nsondern (weiter) unterminiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche \u2013 veritabel undemokratische \u2013\nAusgrenzung aber ist ja des Weiteren gerade unabweisbarer Kern- Bestandteil des\ngesamten \u201eParteien\u201c-\nWesens:<\/p>\n\n\n\n<p>es gibt kaum etwas Anti-Demokratischeres\nals \u201eParteien\u201c\n&#8211; doch genau diese sollen \u201eBewahrer\u201c\nder \u201eDemokratie\u201c\nsein \u2013 ein v\u00f6llig widersinniges\nKonstrukt.<\/p>\n\n\n\n<p>Per definitionem ist eine \u201ePartei\u201c\ndadurch bestimmt, dass sie bestimmte \u201eWeltanschauungen\u201c\noder \u201eGrundhaltungen\u201c\nvertritt, andere jedoch ausschlie\u00dft\noder f\u00fcr falsch, \u201eunrichtig\u201c h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDemokratisch\u201c\nist daran grunds\u00e4tzlich gar nichts,\nes ist eher das Gegenteil davon.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn Demokratie entsteht ja gerade nicht dadurch, dass man seine \u201eeigene Meinung vertritt\u201c, \u201everteidigt\u201c und in Form \u2013 z.B. einer \u201ePartei\u201c \u2013 gie\u00dft, hegt und h\u00e4lt, sondern entwickelt sich erst, wenn man in freiem m\u00f6glichst vorgabe- und vorurteils- unbelasteten Denken verschiedene M\u00f6glichkeiten, Betrachtungsweisen, Aspekte pr\u00fcft, wobei eine \u201ePartei- Raison\u201c oder ein \u201eFraktionszwang\u201c mit dem in Verantwortung frei ge\u00fcbten Denken, dem \u201eGewissen\u201c, komplett entgegensteht.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Wird dies aber an- und ausgesprochen,\ntaucht wie aus der Pistole geschossen die \u201eFrage\u201c auf:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie willst Du ohne\nParteien Politik machen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Diese \u201eFrage\u201c k\u00f6nnte eher belegen, wie der Begriff &#8222;Politik&#8220;\ndeformiert und pervertiert worden sein k\u00f6nnte, und man sich dies ohne\n&#8222;Parteien&#8220; \u00fcberhaupt nicht mehr vorstellen kann, was letztlich auf eine falsch\nverstanden \u201emachiavellistische\u201c Definition von \u201ePolitik\u201c und \u201eStaatswesen\u201c\nzur\u00fcckgeht und alle B\u00fcrger zu kleinen \u201eprincipi\u201c\n\u2013 Mini-Absolutisten mit \u201eihrer Meinung\u201c \u2013 macht, freilich ohne die bei\nMachiavelli sp\u00fcrbare Volksverbundenheit in dem Sinne \u201epolitisch-moralischer\u201c\nErziehung der B\u00fcrger in einer funktionierenden, auf das Wohl der Gesamtheit der\neines Staatswesens orientierten Weise, also abseits festgelegter Ideologie und\nEthik, pragmatisch, aber ohne der \u201eEthik\u201c abzuschw\u00f6ren<\/p>\n\n\n\n<p>Der\nflorentinische Philosoph, Diplomat und Dichter Machiavelli wurde vielfach und\nbis heute mi\u00dfverstanden in einer Weise, dass der (politische) Zweck (der\nMachterhaltung) alle Mittel rechtfertige; seine Skepsis oder Ablehnung\ngegen\u00fcber einem behaupteten \u201eWahren\u201c und \u201eGuten\u201c im politischen Handeln wurde\nh\u00e4ufig als Reduktion des (politischen) Handelns auf \u201eN\u00fctzlichkeit\u201c oder\nBef\u00fcrwortung tyrannischer \u201eMachtpolitik\u201c interpretiert, sein Thema war jedoch\ngerade eher eine Desillusionierung, Ern\u00fcchterung und Zur\u00fcckweisung religi\u00f6s\nverkl\u00e4rter Machtanspr\u00fcche feudaler \u201eweltlicher\u201c Herrscher &#8211; wie es sie heute\nfast nur noch in der \u201eIslamischen Welt\u201c gibt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die\nDesillusionierung der Machtanspr\u00fcche von \u201eVolks\u201c-\u201eSouver\u00e4nit\u00e4t\u201c und\nabsolutistischer \u201eVolksherrschaft\u201c freilich steht noch aus, und zwar dringend<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgekl\u00e4rte\nMachiavelli-Kenner weisen die verbreitete Auffassung von und Kritik an\nMachiavelli zur\u00fcck, und richten sie gerade an die \u201eMoral\u201c triefenden selbst\nernannten \u201eVolksfreunde\u201c von \u201eLinks\u201c \u00fcber die \u201eMitte\u201c bis nach \u201eRechts\u201c:<br>\n<br>\n\u201eDas gilt f\u00fcr die Rezeption durch die Jahrhunderte, durch Aufkl\u00e4rer wie\nVoltaire und Friedrich den Gro\u00dfen, der vor lauter Moral und Rechthaberei den\nliterarischen Verstand verlor; das gilt f\u00fcr den Faschismus in der Person\nMussolinis und f\u00fcr manchen selbstgerechten Demokraten. <\/p>\n\n\n\n<p>Eifern,\nGeifern, borniertes Moralisieren, billige Emp\u00f6rung, Textgestocher, Usurpation und\nBl\u00fctenlese auf allen Seiten; dabei ist vom Schriftsteller, Dichter und\nVirtuosen in Sprache und Stil nirgends die Rede. Von Machiavellis Leiden an\nseiner Zeit ganz zu schweigen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die\nGeschichte seines Werks ist die Geschichte seiner Ausbeutung. Allen voran die\nKommissare der jeweiligen herrschenden Moral.\u201c<sup> (<\/sup>Dirk\nHoeges: \u201e<em>Niccol\u00f2 Machiavelli. Die Macht und der Schein\u201c<\/em>, M\u00fcnchen\/C.H.\nBeck, 2000, S. 60<sup>)<\/sup>.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Humanismus\/\n\u201eGerechtigkeit\u201c und \u201eselbst-optimierenden\u201c Ehrgeiz sieht Machiavelli nicht als\n\u201eunvereinbar\u201c oder \u201eWiderspruch\u201c, sondern <em>zusammengeh\u00f6rig<\/em>;\n\u201eDurchtriebenheit\u201c und \u201eewige Unzufriedenheit\u201c definiert Machiavelli als\nTriebkraft des Handelns der Menschen, dessen Ergebnisse allen zugute kommen\nk\u00f6nnen, und untersagt man Menschen diese Triebkraft oder belegt sie mit\nfalscher \u201eMoral\u201c \u2013 der eigentlich immer nur, meist schlecht verdeckter Neid\nzugrunde liegt \u2013, werden diese Triebkr\u00e4fte des Menschen und der gesamten\nGesellschaft gel\u00e4hmt. Seine Sichtweise wurde von selbst ernannten\n\u201eAnti-Machiavellisten\u201c als \u201epessimistisch\u201c mi\u00dfverstanden und ist doch nur\n\u201erealistisch\u201c.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ein &nbsp;Staat, der anstrebt, dass diese humanen Triebfedern der gesamten Gesellschaft zugute kommen k\u00f6nnen, &nbsp;&nbsp;hat das Leben, &nbsp;die Freiheit &nbsp;und das Eigentum der B\u00fcrger zu sch\u00fctzen und zu f\u00f6rdern.<br> Die \u201eanti-machiavellistische\u201c, hyper-\u201emoralische\u201c Definition jedoch f\u00f6rdert nur die permanente und nur jeweils unterschiedlich &#8222;begr\u00fcndete&#8220; Bedrohung und Einschr\u00e4nkung von Leben, Freiheit und Eigentum.<ul><li>Diese zutiefst bedauerlich herrschende Fehl-Auffassung von \u201eDemokratie\u201c, die \u201edas Volk\u201c, seine \u201eHerrschaft\u201c und insbesondere das \u201eMehrheits\u201c-\u201eF\u00e4hige\u201c als eine Art <em>Fetisch<\/em> behandelt, welcher die Realit\u00e4t verstellt und echte Begegnung mit (Tot-)Schlagfloskeln verunm\u00f6glicht, ist derma\u00dfen gefangen in diesen Denkweisen, dass sie nicht mehr bemerkt, wie sie doch nur in eine \u201eWahl\u201c zwischen verschiedenen \u201eOptionen\u201c, verfestigten und sich weiter verfestigenden Haltungen zwingt, die mehr oder weniger allesamt partialistisch sind, zum \u201eSelbst\u201c-Erhalt \u201eUnvereinbarkeiten\u201c und \u201eWiderspr\u00fcche\u201c behaupten und konstruieren statt eine Zusammenschau zu f\u00f6rdern und nicht gegen\u00fcber den f\u00fcr eine demokratische Grundhaltung essentiell notwendigen Tugenden destruktiv und spaltend zu erwirken.<br> <br> <br> <ul><li><strong>03.Konstruierte \u201eWiderspr\u00fcche\u201c statt Konstruktivit\u00e4t: Vor-demokratischer \u201eKampf\u201c-Modus\u201c statt Aufkl\u00e4rung und Liberalit\u00e4t<\/strong><\/li><\/ul><\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>\u201eDemokratie\u201c funktioniert gerade niemals in \u201eParteien\u201c, sondern nur, wenn so viele Menschen wie m\u00f6glich sich so viele v\u00f6llig unterschiedliche \u201eParteien\u201c, Interessen, Weltanschauungen wie m\u00f6glich nachzuvollziehen\nbem\u00fchen, sich damit\nbefassen wollen und auseinandersetzen k\u00f6nnen !<br>\n<br>\n\u201eDemokratie\u201c funktioniert also und wird gerade nur gef\u00f6rdert, wenn B\u00fcrger sich au\u00dferhalb und zwischen \u201eParteien\u201c bewegen !<br>\nWenn z.B. \u201egemeinn\u00fctzig orientierte\u201c\nVereine die Sichtweisen und Interessen von Unternehmen, Kapitaleignern,\nInvestoren verstehen und einbeziehen wollen und k\u00f6nnen \u2013 und umgekehrt. <br>\n<br>\nAngew\u00f6hnt wurde sich, solche unterschiedlichen Haltungen, Auffassungen\nund Lebensweise als vorgeblich \u201eunvereinbar\u201c,\n\u201eGegens\u00e4tze\u201c oder \u201eWiderspr\u00fcche\u201c zu belassen \u2013\nstatt eben als <em>zusammengeh<\/em><em>\u00f6<\/em><em>ri<\/em><em>g<\/em>: das ist ein Prinzip\nder \u201eSelbst\u201c-Erhaltung von \u201eParteien\u201c, durch welches sie sich zunehmend von der\nRealit\u00e4t entfernen.<br>\n<br>\nAus \u201eParteien\u201c-Ferne erg\u00e4be sich eher eine Pflicht, sich mit dem \u201eAnderen\u201c zu befassen, es als m\u00f6gliche Erg\u00e4nzung oder Bereicherung zu sehen \u2013 und weniger, seine \u201eMeinung\u201c oder Auffassung zu \u201everteidigen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Das \u201eParteien\u201c-Wesen\nwiderspricht per se diesen Grundlagen demokratischer Tugenden.<br>\n<br>\nEs sieht keinen Skeptizismus gegen\u00fcber seinen&nbsp; \u201eMeinungen\u201c vor, sondern nur eine Gewi\u00dfheit, dass die eigene \u201e\u00dcberzeugung\u201c die\nrichtige sei und man daf\u00fcr zu \u201ek\u00e4mpfen\u201c habe, diese\ndurchzusetzen, in vulg\u00e4r-\u201emachiavellistischem\u201c Impetus. <\/p>\n\n\n\n<p>Es geht allein um Macht, nicht um Erkenntnis, nicht um das nach\naller Pr\u00fcfung als vernunftgem\u00e4\u00df zumindest vorl\u00e4ufig \u201eRichtige\u201c und dessen\nWirksamwerdung.<\/p>\n\n\n\n<p>Was sich im \u201eParteien\u201c-\nWesen Raum verschafft, f\u00e4llt vielmehr weit\nhinter die \u201eAufkl\u00e4rung\u201c\nund die Gesellschaft freier B\u00fcrger\nzur\u00fcck, es ist vor-demokratisch, da es den\nauf Erasmus von Rotterdam zur\u00fcckgehenden und sp\u00e4ter\nden zuerst in die \u201eBill\nof Rights\u201c m\u00fcndenden britischen Liberalismus\nvon John Locke und weiteren wie Adam Smith, John Stuart Mill oder den \u201eSkeptizismus\u201c\nvon David Hume mit den Grundlagen des an der \u201eVernunft\u201c\nstatt emotionalen Orientierungen &#8211; wie der \u201eMeinung\u201c &#8211; orientierten\nB\u00fcrgers (\u201eGentry\u201c)\nhintergeht.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeint ist mit diesem systematischen\nHinterfragen nicht der blanke h\u00e4ufig\nziellose und destruktive \u201eZweifel\u201c,\nsondern, wie es Erasmus von Rotterdam um den Beginn des 16.Jh. schrieb: \u201eDer\nName &#8218;Skeptiker&#8216; entspricht dem, was Skeptiker tun: sie erforschen und denken\ngr\u00fcndlich nach. Es f\u00e4llt\nihnen schwer, sich auf etwas Bestimmtes festzulegen und sie verteidigen auch\nnicht das, was sie vermuten. Die Skeptiker folgen dem, was sich bew\u00e4hrt\nhat, Nicht-Skeptiker aber dem, was sie f\u00fcr\ngewiss halten.\u201c<br>\n(aus: Elisabeth Gutjahr: \u201eStudien zu didaktischen\nLeitvorstellungen in den Traditionen von Skepsis und Rhetorik\u201c, W\u00fcrzburg\/\nK\u00f6nigshausen &amp;\nNeumann, 2004,\nS. 94)<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade Letzteres aber ist eine\nprinzipielle Voraussetzung daf\u00fcr,\nin einer \u201ePartei\u201c\noder \u201eBewegung\u201c\nKarriere zu machen.<br>\nZum Prinzip des Denkens erhoben wird hier nicht, dass die M\u00f6glichkeit\neiner menschlichen Erkenntnis von \u201eWirklichkeit\u201c und \u201eWahrheit\u201c\n(oder auch z.B. einem \u201eZiel\nder Geschichte\u201c) &nbsp;\u2013 nicht die M\u00f6glichkeit,\ndass es diese geben k\u00f6nnte \u2013&nbsp; ausgeschlossen wird, sondern eben &#8211; auch und\ngerade von selbst ernannten \u201eMaterialisten\u201c wie den \u201eLinken\u201c\n&#8211; das Prinzip eines \u201eGlaubens\u201c\noder einer \u201eGewi\u00dfheit\u201c,\ndie \u201eAutorit\u00e4t\u201c\nzu beanspruchen habe, wie z.B. \u201eParteitagsbeschl\u00fcssse\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer also freie B\u00fcrger\nm\u00f6chte, welche in eine Lage versetzt\nwerden k\u00f6nnten, dass sie \u00fcber\nalle Fragen so gr\u00fcndlich und \u201eunabh\u00e4ngig\u201c\nwie m\u00f6glich nachdenken k\u00f6nnen,\nkann die zentrale Aufgabe von Gemeinwesen und Staaten eben nur darin sehen,\ndiese Voraussetzungen f\u00fcr B\u00fcrger\nbereitzustellen: das Leben, die Freiheit, das Eigentum der B\u00fcrger\nzu f\u00f6rdern und zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ein ablehnendes Verh\u00e4ltnis\nzum Eigentum und zur Freiheitlichkeit hat \u2013 wie alle \u201eLinken\u201c\n\u2013, und etwa \u201eden\nStaat\u201c zum wirtschaftlich vorwiegend oder allein Handelnden machen will, der\nschlie\u00dft sich veritabel selbst\naus der Demokratie aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder auch, um es mit \u201eKevin K\u00fchnert\u201c zu sagen: \u201eMit welchem Recht\u201c d\u00fcrfen sich solche \u201eParteien\u201c \u00fcberhaupt an \u201eWahlen\u201c beteiligen, die den B\u00fcrger entm\u00fcndigen und \u201eenteignen\u201c wollen ? <br> Hier sind wir also wieder bei der Frage, wie ausgerechnet b\u00fcrgerlichen Parteien die Zusammenarbeit mit \u201eLinken\u201c, die solche Entm\u00fcndigung vorbereiten und vertreten, angedient werden kann ?<br> Mehr oder weniger gro\u00dfe Teile der \u201eAfD\u201c erscheinen hier nun mal \u2013 bei allen berechtigten Bedenken gegen\u00fcber den h\u00e4ufig au\u00dferordentlich autorit\u00e4ren und patriarchistischen Haltungen dieser Partei, die ebenfalls an ein autorit\u00e4res anti-liberales Staatswesen gemahnen \u2013 als eher schl\u00fcssigerer Partner einer Zusammenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Allenfalls w\u00e4re\nfestzustellen, dass sich \u201eLinke\u201c\nund AfD hier in vielem fatal gleichen und eine \u00e4hnlich\nautorit\u00e4re Grundhaltung\nhaben \u2013 und dass die Behauptung ihrer angeblichen \u201eGegens\u00e4tzlichkeit\u201c\nirreal ist, sh. oben (W\u00e4hlerwanderungen von\nSED\/\u201cLinke\u201c zur AfD).<br>\n<br>\n<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>04. Die permanente Erfindung von \u201eMehrheiten\u201c\/\u201eMinderheiten\u201c als anti-demokratische Normierung : Freiheit oder Fundamentalismus <\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Doch, um wieder abzusehen von diesem besonderen Problem der\neigent\u00fcmlichen und schon oberfl\u00e4chlich besehen verfehlten Behauptung fundamentaler \u201eGegens\u00e4tzlichkeit\u201c von AfD und \u201eLinke\u201c :<br>\n<br>\nFreilich k\u00f6nnte man sagen, dass in einer freien Gesellschaft B\u00fcrger sich frei\nzusammenschlie\u00dfen k\u00f6nnten z.B. zu einer \u201ePartei\u201c.<br>\nDas Problem ist oder entsteht hier freilich sp\u00e4testens dann, wenn ein so genanntes \u201cMehrheits\u201c- Prinzip greifen\nund kollektivistisch organisierte oder gestimmte \u201eParteien\u201c und deren Vertreter in Parlamenten, Versammlungen,\nMinisterien, Kommunen, \u00c4mtern, Beh\u00f6rden dann wieder \u00fcber Einzelne und deren Eigentum oder auch die \u201eMeinung\u201c, die sie haben d\u00fcrfen, befinden und bestimmen d\u00fcrfen.<br>\n<br>\nAuch hier darf in einem Gemeinwesen, das sich freiheitlicher Rechtsstaat nennen\nwill, \u00fcber die Lebensf\u00fchrung Einzelner nun mal nicht qua h\u00e4ufig unter\nkritisierbaren Umst\u00e4nden erlangten \u201eMehrheiten\u201c\nverf\u00fcgt werden.<br>\n<br>\nJedoch berufen sich leider alle, s\u00e4mtliche \u201eParteien\u201c auf solches \u201eMehrheitsprinzip\u201c \u2013 aber nicht auf pr\u00e4valierendes Recht,\nnicht auf die Verfassung !<br>\n<br>\n&#8212; Wenn es in einer Gemeinschaft z.B. weniger Immobilien-Eigent\u00fcmer als deren Nutzer (\u201eMieter\u201c) gibt: dann h\u00e4tten automatisch \u201eMieter\u201c\nmehr Rechte, weil sie ja die \u201eMehrheit\u201c\nerlangt haben ?<br>\n<br>\n&#8212; Wenn es in einer Firma mehr Angestellte als Inhaber gibt, dann h\u00e4tten Angestellte\nautomatisch mehr Rechte, auch wenn sie \u00fcberhaupt keine Kompetenz und Verantwortung in unternehmerischen\nBelangen haben k\u00f6nnen ?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212; Homosexuelle sollen automatisch weniger Rechte haben als\nHeterosexuelle, obwohl dabei nur eine einzige der unz\u00e4hligen Eigenschaften\nHomosexueller k\u00fcnstlich hervorgehoben wird und sie ansonsten mit Heterosexuellen\ndie gleichen Eigenschaften teilen und sich nirgends unterscheiden ?<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>\nUnd hier lie\u00dfe sich \u201eHomosexuelle\u201c \/ \u201eHeterosexuelle\u201c durch viele verschiedene Bezeichnungen\naustauschen, was aufzeigte, dass es \u201eMehrheiten\u201c oder \u201eMinderheiten\u201c\n\u00fcberhaupt nicht gibt,\nsondern nur Menschen mit graduell unterschiedlichen Differenzen, Eigenheiten,\nEigenschaften.\n\n<\/p>\n\n\n\n<p>Nur wer solche Erkenntnis verinnerlicht hat, kann ein \u201edemokratisches Bewu\u00dftsein\u201c f\u00fcr sich in Anspruch nehmen. Alles andere ist, neigt oder f\u00fchrt\nzum Fundamentalismus. <br>\n<br>\n<strong>Ein <\/strong><strong>\u201e<\/strong><strong>Mehrheits\u201c-Prinzip, das stets nur k<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>nstlich, willk<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>rlich und oberfl<\/strong><strong>\u00e4<\/strong><strong>chlich <\/strong><strong>\u201e<\/strong><strong>Mehrheiten\u201c schafft und kategorisiert, ist per se\nanti-demokratisch, das Befolgen eines <\/strong><strong>\u201e<\/strong><strong>Mehrheits\u201c- Prinzips wird jedoch ungeachtet seines evident\nanti-demokratischen Charakters und Wirkens weithin mit <\/strong><strong>\u201e<\/strong><strong>Demokratie\u201c gleichgesetzt und verwechselt<\/strong>.<br>\nEs mu\u00df \u201eMehrheit\u201c nur anders\ndefiniert werden \u2013 und schon mu\u00df wom\u00f6glich eine andere \u201eMinderheit\u201c als zuvor f\u00fcrchten, von einer \u201eMehrheit\u201c dominiert zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nur das Au\u00dferkraftsetzen oder allermindestens klares Relativieren des \u201eMehrheits\u201c- Prinzips kann mehr Demokratie Raum verschaffen, nicht das autorit\u00e4re Drohen mit \u201eAbstimmungen\u201c und \u201eMehrheiten\u201c, die dann \u201ebestimmen\u201c und \u201ealles anders\u201c machen wollen, nicht weil es genau gepr\u00fcft und besser w\u00e4re, sondern weil es eine \u201eMehrheit\u201c bekommen hat<\/strong>.<br> Bei der AfD will man nun auf einmal erkennen, wie in der Tat problematisch und gef\u00e4hrlich diese Auffassung von \u201eDemokratie\u201c ist : <strong>man lobt das \u201eMehrheits\u201c- Prinzip nur so lange wie Ergebnisse entstehen, die \u201ebegr\u00fc\u00dft\u201c werden<\/strong> \u2026 \u2013 wenn nicht, dann wird aber nicht dieses \u201eMehrheits\u201c- Prinzip als das Problem gesehen, das es ist, sondern nur eine einzelne \u201ePartei: das ist das Verlogene, Widerspr\u00fcchliche und Unhaltbare, das im \u201eFall Th\u00fcringen\u201c aufgetreten ist, aber grunds\u00e4tzlich offenbar nicht erkannt wird oder benannt werden soll. <br> <br> Solche Erkenntnisse k\u00f6nnten ja wom\u00f6glich das gesamte \u201eSystem\u201c, auf das alle sich eingestellt haben und von dem alle profitieren, grunds\u00e4tzlich in Frage stellen, und die Frage aufwerfen ob dieses \u201eSystem\u201c in irgendeiner Weise der Demokratie f\u00f6rderlich oder ob es nicht anti-demokratisch ist und die Demokratie zerst\u00f6ren k\u00f6nnte \u2026<br> <\/p>\n\n\n\n<p>Denn es wird hier zumindest tendenziell und zunehmend die Vorherrschaft des Rechts und des Verfassungsstaates zugunsten von \u201eMehrheits\u201c- Herrschaften au\u00dfer Kraft gesetzt oder untergraben.<br> <br> Man mu\u00df sich entscheiden was in einem demokratischen Rechtsstaat auf Grundlage von Individualrechten z\u00e4hlen mu\u00df oder nur z\u00e4hlen kann:<br> das Recht des Einzelnen auf Leben\/ Unversehrtheit, Freiheit und Eigentum als Schutz vor der Willk\u00fcr von \u201eSouver\u00e4nen\u201c \u2013 oder das Kollektiv-\u201e(Un-)Recht\u201c von \u201eMehrheiten\u201c ?<br> <br> Wenn die Beachtung, Einhaltung, \u201eRespekt\u201c vor \u201eMehrheits\u201c-Entscheidungen ansonsten stets so hochgehalten und als hintergehbar behandelt wurde, dann aber wenn ein Abstimmungs-Ergebnis \u201enicht gef\u00e4llt\u201c, es auf einmal zu \u201ekorrigieren\u201c und \u201er\u00fcckg\u00e4ngig zu machen\u201c sein soll, l\u00e4\u00dft sich daraus nur schlie\u00dfen, was ohnehin jedem freiheitlich und demokratisch denkenden Menschen l\u00e4ngst klar sein mu\u00df: <br> <br> dass \u201eWahl\u201c- und \u201eAbstimmungs\u201c- Ergebnisse eben <strong>nicht<\/strong> diese \u201eAutorit\u00e4t\u201c haben, die ihnen bisher zugeschrieben wurde, und eben nur als ein \u201eStimmungsbild\u201c mit vielen Variabeln gesehen werden und kritisch, pr\u00fcfend und auch ablehnend betrachtet werden kann.<br> <br> Einem \u201eWahl\u201c-Ergebnis unbedingte \u201eAutorit\u00e4t\u201c anzudichten wie ehedem einem \u201eK\u00f6nig\u201c oder anderen einzelnen \u201eHerrschern\u201c, diesem \u201eGehorsam\u201c entgegenzubringen, dr\u00e4ngt sich doch eher klar als nicht unbedingt oder eher nicht genuin \u201edemokratisch\u201c auf ?<br> Nur weil eine \u201eMehrheit\u201c statt Einzelner etwas als \u201erichtig\u201c oder \u201ew\u00e4hlbar\u201c erkannt haben will, mu\u00df es doch nicht per se \u201erichtig\u201c sein \u2013 und kann eben keine Autorit\u00e4t und Anerkennung oder \u201eRespekt\u201c per se beanspruchen, sondern kann Objekt kritischer Betrachtung und auch Ablehnung sein.<br> <br> Wenn eine \u201eMehrheit\u201c der B\u00fcrger, die Brotesser sind, \u201ebeschlie\u00dfen\u201c wollen, dass ab morgen \u201eBrot nichts mehr kosten\u201c d\u00fcrfe, zu Ungunsten der \u201eMinderheit\u201c von Bauern und B\u00e4ckern, sollte also eine solche formal \u201edemokratische\u201c Abstimmung \u201eRespekt\u201c erhalten und g\u00fcltig sein ?<br> <br> Gem\u00e4\u00df den Erkenntnissen der Philosophen, welche die Grundlagen f\u00fcr den heutigen freiheitlichen Rechtsstaat gelegt haben, gibt es u.a. auch keine \u201eeingeborenen moralischen Prinzipien : Grunds\u00e4tze wie \u201cGerechtigkeit\u201c oder das Einhalten von Vertr\u00e4gen m\u00fcssten durch die Vernunft begr\u00fcndet werden, damit sie Allgemeing\u00fcltigkeit erhalten\u201c k\u00f6nnten.<br> <br> Eine \u201e(Volks-)Abstimmung\u201c kann solche Begr\u00fcndung und Vernunft in keinem einzigen Fall ersetzen, eine solche kann allerh\u00f6chstens als tempor\u00e4res \u201eStimmungsbild\u201c gesehen werden.<br> <br> <strong>05.&nbsp;&nbsp; Demokratie als Fetisch von \u201eMehrheiten\u201c \u2013 oder Vorherrschaft der Freiheit ?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>\nBeachtenswert ist aber auch, wie sich hier \u00fcblicher,\nangelernter und allt\u00e4glicher mangelnder\nUmgang mit Vernunft und mit als destruktiv eingesetzten oder wahrgenommenen\nEmotionen gesamtgesellschaftlich fortsetzen:<\/p>\n\n\n\n<p><br>\nsich \u201edie Meinung zu sagen\u201c, klar und\nschonungslos auszudr\u00fccken \u201ewas\nman wirklich denkt\u201c, wird weithin nicht als Anfang und als m\u00f6glicher\nAuftakt f\u00fcr eine bessere,\nehrlichere, wirkliche Beziehung bewertet, sondern als Ende und Abbruch,\nnicht etwa nur in der \u201eb\u00fcrgerlichen\nGesellschaft\u201c des \u201eguten\nTon\u201cs, sondern auch unter sich \u00fcberhaupt\nnicht als \u201eb\u00fcrgerlich\u201c\nBegreifenden sind Unehrlichkeit und Unduldsamkeit mit \u201eAbweichlern\u201c\n\u2013 mithin vordemokratisches Verhalten \u2013 \u00fcblich.<br>\nDas urspr\u00fcnglich Befreiende\ndes Citoyens, des B\u00fcrgers und Gentries,\ndas \u201eun-h\u00f6fliche\u201c,\ndas Hintersichlassen der Kratzf\u00fc\u00dfigkeit,\nUntert\u00e4nigkeit und h\u00f6fischen\nVerlogenheit, ist leider verlorengegangen, zugunsten der Erb\u00f6tigkeit\nauch und gerade gegen\u00fcber einer \u201eMehrheit\u201c\ndes \u201eSouver\u00e4ns\u201c,\nund verlorengegangen ist, dass sich die \u201eBill of Rights\u201c\ngegen <strong><em>jede<\/em><\/strong> absolutistische Herrschaft gewandt hat,\nselbstverst\u00e4ndlich auch die des \u201eVolks\u201c,\ndas sich in gleicher Weise als \u201eHerrscher\u201c aufspielen will wie\nehedem einzelne \u201esouver\u00e4ne\u201c\nHerrscher.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit einem <\/strong><strong>\u201e<\/strong><strong>Wahl\u201c-Ergebnis beweist sich keine Demokratie, sie h<\/strong><strong>\u00f6<\/strong><strong>rt damit nicht auf,\nsondern f<\/strong><strong>\u00e4<\/strong><strong>ngt erst an<\/strong>.&nbsp; <br>\n<br>\nEin \u00fcbersehenes\nGrundproblem dabei ist, dass \u00fcber \u201eDemokratie\u201c oder \u201edas Volk\u201c wie \u00fcber ein Abstraktum geredet wird, das \u201eunbedingt geachtet\u201c zu werden habe, als ob dieses zu \u201eRespektierende\u201c nicht aus konkret handelnden Einzelnen best\u00fcnde, die nat\u00fcrlich auch konkret zu\nkritisieren, abzulehnen und denen \u201eAchtung\u201c entgegenbringen zu sollen, nat\u00fcrlich auch *abgelehnt*\nwerden kann.<br>\n<br>\nSchon die merkw\u00fcrdigen Aufspaltungen\ninnerhalb \u201edes Volkes\u201c zeugen von\nanti- demokratischer, freiheitsfeindlicher und pervertiert \u201ekollektivistischer\u201c Gesinnung :<br>\nwenn \u201edas Volk\u201c Parteien und\nderen Vertreter kritisiert und ablehnt, d\u00fcrfen diese nat\u00fcrlich auch \u201edas Volk\u201c ablehnen und\nkritisieren, abgesehen davon freilich, dass Politiker nat\u00fcrlich selbst aus \u201edem Volk\u201c stammen, zu diesem geh\u00f6ren und nat\u00fcrlich nicht separiert werden k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4testens eben, wenn bestimmte Parteien und deren Vertreter und \u201eWahl\u201c-Ergebnisse nicht anerkannt und sie als nicht koalitionsf\u00e4hig bezeichnet werden sollen, f\u00e4llt die ungekl\u00e4rte Widerspr\u00fcchlichkeit dieser Sonntagsreden-Haltung zu \u201eDemokratie\u201c oder \u201edem Volk\u201c in sich zusammen. <br> <br> Bei allem berechtigten und tats\u00e4chlich demokratischem Anspruch k\u00f6nnte es wom\u00f6glich doch Grenzen dabei geben, \u201emit allen zu reden\u201c, es kann dann selbstverst\u00e4ndlich daher auch Grenzen dabei geben, den so genannten oder angeblichen \u201eWillen des Volkes\u201c anzuerkennen oder gar durchzusetzen.<br> \u201eDas Volk\u201c ist dabei ebenso ein Konstrukt wie es s\u00e4mtliche so genannten und zahlenm\u00e4\u00dfigen \u201eMehrheiten\u201c sind. \u00c4ndert man Definitionen oder Z\u00e4hlweisen, oder l\u00e4\u00dft man \u201ePartei\u201c- Grenzen au\u00dfer acht, l\u00f6sen sich fast s\u00e4mtliche oder ein Gro\u00dfteil der \u201eMehrheiten\u201c auf \u2013 es sollte aber auch ohne dies f\u00fcr jeden klar sein, dass alle im \u201eVolk\u201c oder \u201eder Demokratie\u201c Handelnden stets nur Einzelne sind und sich in unz\u00e4hlige \u201eMinderheiten\u201c und Individuen aufl\u00f6sen.<br> <br> Demokratisch kann daher wom\u00f6glich gerade eher nicht der sein, welcher f\u00fcr bestimmte \u201eMeinungen\u201c eine \u201eMehrheit\u201c sucht oder konstruiert, sondern (nur) der welcher alle Individualit\u00e4ten und Differenzierungen grunds\u00e4tzlich beachtet statt diese alle unter die Knute von \u201eMehrheiten\u201c zu zwingen.<br> <br> Das kann oder mu\u00df wiederum nicht beinhalten, s\u00e4mtliche Individualismen, Partikularismen, Besonderheiten oder \u201eMeinungen\u201c zu beachten oder zu \u201erespektieren\u201c.<br> \u201eRespekt\u201c kann grunds\u00e4tzlich \u2013 von Einzelheiten abgesehen \u2013 in einer Demokratie eben nur der erhalten, welcher \u201eAndere\u201c grunds\u00e4tzlich auch respektiert.<br> <br> Eine Verweigerung des Respekts mu\u00df bzw. kann nur begr\u00fcndet werden darin und damit, dass Gruppen oder Einzelne, denen Respekt verweigert werden soll, in Taten oder erkl\u00e4rten Absichten gegen essentielle Grundlagen dessen versto\u00dfen was einen freiheitlichen Rechtsstaat konstituiert, und zu diesen Grundlagen geh\u00f6rt eben die grunds\u00e4tzliche Achtung v\u00f6llig \u201eanders\u201c Denkender, Lebender und Handelnder, das Unterlassen oder Minimieren von Vorschriften wie Menschen zu leben haben sollen.<br> <br> Darin, dass fundamental \u201eanders\u201c Denkende in ihrer teils gro\u00dfen oder un\u00fcberbr\u00fcckbaren Differenz faktisch selbst \u201eAnderen\u201c den Respekt absprechen, genau diesen aber entwickeln m\u00fcssen, da sie ihn ja auch f\u00fcr sich selbst erwarten, ist aber kein \u201eWiderspruch\u201c zu sehen, sondern eben eine Erg\u00e4nzung, die gerade essentiell ist f\u00fcr einen <strong>freiheitlichen Rechtsstaat<\/strong>, eben <strong>im Unterschied zu Staaten welche genau besehen eine Achtung vor dem als \u201eMehrheit\u201c oder \u201eVolk\u201c Definierten nicht und ebensowenig kennen wie vor dem Einzelnen<\/strong>, <strong>sondern als \u201eabweichend\u201c und \u201enicht zur Mehrheit geh\u00f6rend\u201c Definiertes nur bek\u00e4mpfen wollen<\/strong>.<br> <br> Eben das ist der Unterschied des freiheitlichen Rechtsstaates zum Totalitarismus oder Absolutismus, und damit auch dem Totalitarismus von \u201eMehrheiten\u201c.<br> <\/p>\n\n\n\n<p>Dies eben widerspricht dem popul\u00e4ren\/populistischen <em>Gerede<\/em> von \u201eDemokratie\u201c oder \u201edemokratischen Entscheidungen\u201c, die angeblich \u201eunbedingt zu respektieren\u201c oder umzusetzen sein sollen.<br> <br> Eben nicht \u201eDemokratie\u201c im Sinne eines Gehorsams gegen\u00fcber \u201eMehrheiten\u201c \u2013 so wie ehedem gegen\u00fcber einzelnen Herrschern \u2013 konstituiert den Freiheitlichen Rechtsstaat, sondern \u201c<strong>Schutz der Freiheit<\/strong>, <strong>des Lebens<\/strong>\/ <strong>der Unversehrtheit <\/strong>und <strong>des Eigentums<\/strong>: <strong>dies<\/strong> sind die <strong>Grundvoraussetzungen der Freiheitlichkeit und damit auch des freien Denkens als Voraussetzung gr\u00fcndlich durchdachter \u201edemokratischer\u201c Entscheidungen<\/strong>\u201c(sh. John Locke : \u201e<em>Two Treatises of Government\u201c, Orig. 1689<\/em>, [<em>Zwei Abhandlungen \u00fcber die Regierung<\/em>] \u00fcbersetzt von Hans J\u00f6rn Hoffmann, hrsg. und eingeleitet von Walter Euchner, Frankfurt am Main\/ Suhrkamp, 1977).<br> <br> Demokratie zeigt sich vielmehr gerade darin, dass u.a. veranschlagt wird, dass die Entscheidungen des Souver\u00e4ns (v\u00f6llig) falsch, unangemessen und unzureichend sein k\u00f6nnen, und dass eine Distanz gegen\u00fcber dessen Entscheidungen m\u00f6glich sein mu\u00df und unbedingter Gehorsam dem gegen\u00fcber eben nicht verlangt werden kann.<br> <br> Echte Demokratie, die Bestand haben soll, kann niemals bedeuten, unbedingte Achtung vor Entscheidungen eines \u201eSouver\u00e4ns\u201c \u2013 seien es nun einzelne, wenige Herrscher oder eine \u201eMehrheit\u201c \u2013 haben zu sollen, sondern bedeutet gerade Schutz vor m\u00f6glicher Willk\u00fcr, Verf\u00fchrbarkeit, Ignoranz und Unberechenbarkeit des \u201eSouver\u00e4ns\u201c f\u00fcr die Einzelnen, die \u201eMinderheiten\u201c, welche nicht einer konstruierten \u201eMehrheit\u201c angeh\u00f6ren.<br> <br> <strong>Verbindlich zu befolgende \u201eVolks\u201c-Entscheide etwa m\u00fcssen sich von selbst verbieten<\/strong>. <br> <br> Niemals darf ein \u201eSouver\u00e4n\u201c &#8211; auch oder schon gar nicht eine aufgrund einer einzelnen mit \u201eJa\u201c oder \u201eNein\u201c zu beantwortenden Frage konstruierte \u201eMehrheit\u201c \u2013 \u00fcber dem Recht, den allgemeinen und universalen Menschenrechten stehen.<br> Eine unklare und nicht entschiedene Haltung zur Freiheit, zur Gleichwertigkeit aller Lebenden, und zum Schutz und zur F\u00f6rderung des Eigentums als grundlegende Voraussetzungen zum freien Denken und Entscheiden der Individuen kann nur als anti-demokratisch und zu bek\u00e4mpfend erkannt werden: solches steht nicht zur \u201eAbstimmung\u201c !<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei kann \u201eFreies Denken\u201c und Entscheiden eben nicht gleichbedeutend damit sein, \u201efrei\u201c auf einer \u201eMeinung\u201c zu \u201ebestehen\u201c und dies mit einer \u201ePartei\u201clichkeit auch noch zu verfestigen, sondern eben nur, von der Freiheit des Denkens in alle Richtungen <em>Gebrauch<\/em> zu machen.<br> <br> Ob \u201eParteien\u201c, \u201eWeltanschauungen\u201c, \u201eWissenschaft\u201c, \u201eReligion\u201c\/\u201cSpiritualit\u00e4t\u201c oder was auch immer: alle m\u00fcssen sich an diesen Grunds\u00e4tzen und deren Beachtung messen lassen.<br> <br> Die demokratische Wertigkeit von \u201eParteien\u201c bemisst sich daher eben nicht unbedingt an erreichten \u201eMehrheiten\u201c, nicht am Durchsetzen einer \u201eParteiraison\u201c, sondern eher am Umgang mit \u201eMinderheiten\u201c, die freilich ebenso konstruiert sind wie \u201eMehrheiten\u201c, denn jeder in der \u201eMehrheit\u201c teilt unz\u00e4hlige Eigenschaften von zu \u201eMinderheiten\u201c Erkl\u00e4rten und umgekehrt.<br> <br> <strong>Die Vorherrschaft und \u00dcberbewertung von \u201eMehrheiten\u201c erscheint nicht nur als<\/strong>, sondern <strong>ist <\/strong>gerade <strong>un-demokratisch<\/strong> und insbesondere merkw\u00fcrdig u.a. deswegen, <strong>weil es doch gerade so gut wie immer *Einzelne* waren, die sich gegen \u201edas Volk\u201c, gegen \u201eMehrheiten\u201c durchgesetzt haben, welche den heutigen Standard der Fortschritte in Staatswesen (\u201eDemokratien\u201c) oder auch in der Wissenschaft und anderen Stellen mit \u201eungew\u00f6hnlichen\u201c Beitr\u00e4gen erst gegen erhebliche Widerst\u00e4nde herbeigef\u00fchrt haben<\/strong> !<br> <br> <strong>Daher ist gerade in sich \u201edemokratisch\u201c nennen wollenden \u201eParteien\u201c oder Gemeinwesen das Hervorheben von \u201eMehrheiten\u201c gegen\u00fcber Einzelnen widersinnig und bedenklich<\/strong>. <br> <\/p>\n\n\n\n<p>Wiederum hei\u00dft das nat\u00fcrlich auch nicht, dass alle Einlassungen von Einzelnen \u201erespektiert\u201c werden m\u00fc\u00dften: auch diese m\u00fcssen sich daran messen lassen, wie viele Aspekte sie ber\u00fccksichtigen statt nur einer partikularen \u201eMeinung\u201c Geh\u00f6r zu verschaffen.<br> Was in der Wissenschaft gilt \u2013 stetige Pr\u00fcfung und Falsifizierung \u2013, sollte mit gutem Recht und aus klar einsehbarem Grund auch Standard sonstiger Diskussionen sein.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn eine \u201eMeinung\u201c einer genaueren Pr\u00fcfung nicht Stand h\u00e4lt, dann kann es auch kein Ma\u00dfstab sein, wenn diese von \u201eMehrheiten\u201c geteilt wird.<br>\n<br>\nLeider herrscht hier immer mehr ein \u201e<strong>Mehrheits<\/strong>\u201c-<strong>Fundamentalismus<\/strong>\noder auch &#8211;<strong>Fetischismus<\/strong> vor, welcher die eigentliche demokratische\nFreiheit des Denkens mindestens unbedacht und in der Konsequenz, wenn nicht\nvors\u00e4tzlich, zu beschr\u00e4nken, diffamieren,\neinzuhegen, als nachrangig zu behandeln anstrebt, wo es sehr schnell nur noch\num \u201eMehrheiten\u201c und immer weniger um Inhalte geht.&nbsp; <br>\n<br>\nNicht die Demokratie gilt es vorrangig zu verteidigen,\nsondern die <strong>Freiheit<\/strong>, als <strong>Voraussetzung der Demokratie<\/strong> !<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn \u201eDemokratie\u201c (zunehmend) zum Instrument\neiner konstruierten \u201eMehrheit\u201c wird, Diktate \u00fcber\nwillk\u00fcrlich definierte \u201eMinderheiten\u201c auszu\u00fcben,\nzerst\u00f6rt Demokratie sich selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Freiheit bedeutet zuallererst die Freiheit\nvon Autorit\u00e4t und Gewalt, die\nGew\u00e4hr von Selbstbestimmung, in der Konsequenz damit auch den Raum, von Politik\nund Demokratie unbehelligt bleiben zu k\u00f6nnen ! <br>\nDie grunds\u00e4tzlich <strong>einzigen<\/strong> Grenzen und das, was Staaten zu <strong>garantieren<\/strong>\nhaben, sind diese <strong>unver\u00e4u\u00dferlichen Rechte des Individuums<\/strong>. &nbsp;So k\u00f6nnen und d\u00fcrfen z.B. eben die Rechte und\nvolle Gleichstellung von Homosexuellen niemals \u201edemokratischen\u201c Abstimmungen\nunterworfen und davon abh\u00e4ngig sein ! <br>\nIn alles andere haben sich Staaten und \u201eDemokratie\u201c nicht penetrant und \u00fcber\nGeb\u00fchr einzumischen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Menschen die Politik und die\nDemokratie (zu vorrangig) als Mittel der Gewalt zur Durchsetzung eigener\nInteressen nutzen k\u00f6nnen, m\u00fcndet dies in\nAnti-Freiheitlichkeit, Beeintr\u00e4chtigung, Mi\u00dfbrauch oder Zerst\u00f6rung der\nDemokratie, &nbsp;wenn dabei unver\u00e4u\u00dferliche\nRechte und Freiheiten des Individuums begrenzt, beeintr\u00e4chtigt oder (faktisch)\nabgeschafft werden, und z.B. positiv als Erm\u00f6glichung einer Mindest- Teilhabe\ninitiierte \u201eUmverteilung\u201c zur L\u00e4hmung und zur Tyrannei einer \u201eMehrheit\u201c f\u00fchrt,\nstatt z.B. Menschen zu erm\u00f6glichen, und Voraussetzungen zu schaffen, ihren\nUnterhalt selbst zu bestreiten, was i.d.R. nur in gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Freiheit statt\npervertierter \u201eVorschriften\u201c- Macherei geht. <\/p>\n\n\n\n<p>Freiheit kann Demokratie f\u00f6rdern \u2013\naber Demokratie ist eben nicht gleichbedeutend mit Freiheit, insbesondere wenn\nformal \u201edemokratische\u201c Entscheidungen gelenkt und mi\u00dfbraucht werden zur\nEinschr\u00e4nkung der Freiheit. <\/p>\n\n\n\n<p>Zur Erlangung echter, freiheitlicher Demokratie ist somit mehr Selbstbestimmung entscheidend : <strong>nicht Herrschaft von \u201eMehrheiten\u201c<\/strong>, <strong>sondern Herrschaft der Freiheit<\/strong>.<br> <br> <strong>06 \u2013 Th\u00fcringen 2020: manifeste Perversion des krankhaften Strebens nach \u201eMehrheiten\u201c<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>In einer vor- und anti- demokratischen \u201eMehrheits\u201c- Gesellschaft werden fast Blinde, geschickte Demagogen oder selbst ernannte \u201eVolksfreunde\u201c zu Klar Sehenden erkl\u00e4rt; deshalb k\u00f6nnen Populisten und Vor-Demokraten hier re\u00fcssieren, nachdem sich \u201eGem\u00e4\u00dfigte\u201c mit ihrem \u201eMehrheits\u201c- Gerede selbst wehrlos gemacht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Figuren wie Ramelow,\nK\u00fchnert oder auch Wagenknecht werden hier allen Ernstes zu \u201eHoffnungstr\u00e4gern\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Weshalb l\u00e4\u00dft man es etwa\nLetzterer durchgehen, dass sie sich als vorgeblich &#8222;kritisch\nDenkende&#8220; inszenieren, oder behaupten darf, Parteien der \u201eNicht-Mitte\u201c\nvertr\u00e4ten \u201emehr Inhalte\u201c ?<\/p>\n\n\n\n<p>Weder \u201eLinke\u201c noch AfD\nhaben mehr Inhalte als alle anderen, sie vertreten eher nur *andere*\nPartialismen als die anderen Parteien.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie profitieren nicht,\nweil sie mehr Inhalte h\u00e4tte, sondern weil sich mit ihr nicht **inhaltlich\nauseinandergesetzt**, sondern etwa die AfD irrational wie der &#8222;B\u00f6se fremde schwarze\nNazi-Mann&#8220; behandelt wird, w\u00e4hrend die Partei von Frau Wagenknecht irrational und auch ohne\nArgument als &#8222;rein demokratisch&#8220; behandelt wird, weil sie \u201edem Volk\u201c\nsuggeriert, sie vertr\u00e4te dessen angeblich \u201evernachl\u00e4ssigte Interessen\u201c.<br>\n<br>\nWenn es etwa tats\u00e4chlich das Interesse der SED\/\u201cLinke\u201c w\u00e4re,\nVerm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse \u201eauszugleichen\u201c, weshalb tritt sie dann nicht f\u00fcr\nMa\u00dfnahmen ein, welche direkt Verm\u00f6gen und Eigentum \u201eBenachteiligter\u201c aufbauen\nk\u00f6nnten ? Stattdessen will sie Verm\u00f6gendere so bevormunden, wie es gegen\u00fcber\nweniger Verm\u00f6genden durch \u201eAlg-2\u201c, durch Abschmelzen von \u201eSchonverm\u00f6gen\u201c und\n\u201eVorschriften\u201c gegen \u201eZuverdienst\u201c usw. seit Jahrzehnten passiert : diese\n\u201eVerbots\u201c- Vorschriften sollen nun auch auf bisher noch Verm\u00f6gendere ausgedehnt\nwerden, was aber nicht etwa zum Verm\u00f6gens- Aufbau weniger Beg\u00fcterter f\u00fchrt,\nsondern direkt zum \u201eStaat\u201c, welcher nicht nur beim \u201eWohnen\u201c oder der\nEnergieversorgung seit Jahrzehnten der gr\u00f6\u00dfte Preistreiber ist, sondern auch\nbeim \u201eSteuer\u201c- Eintreiben.<br>\n<br>\nDie inhaltliche Auseinandersetzung damit wird unterlassen, weil die\n\u201estaatstragenden\u201c Parteien eben weitgehend selbst diese Krakenhaftigkeit des\n\u201eStaates\u201c, die Entm\u00fcndigung durch ihn nicht kritisch benennen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so sind zwar\nmerkw\u00fcrdiger Weise Gesetze gegen so genannte \u201eWucher-Mieten\u201c in aller Munde,\naber nirgends steht \u201edas Volk\u201c auf gegen \u201eWucher-Steuern\u201c: \u201eder Staat\u201c hat es\nmit Hassrede und Volksverhetzung \u201egegen Reiche\u201c, \u201egegen Vermieter\u201c, \u201egegen\nKonzerne\u201c verstanden, von sich abzulenken \u2013 und \u201edas Volk\u201c ist dumm genug dazu,\nsich das bieten zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und \u201eMehrheiten\u201c aus einem solchen \u201eVolk\u201c soll man dann \u201erespektieren\u201c.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Das verweist darauf, wie\nsich inhaltliche Auseinandersetzung nicht angew\u00f6hnt und sie nie ge\u00fcbt wurde, so dass nicht nur der Begriff &#8222;demokratisch&#8220;\nv\u00f6llig diffus, beliebig\nund inhaltlich ungekl\u00e4rt verwendet wird &#8211; weil eine Unf\u00e4higkeit besteht, substantielle Inhalte, die nicht in jedem Wind\nverfliegen, \u00fcberhaupt durch anstrengendes Denken zu entwickeln und zu\nformulieren : es ging und geht stets nur darum, &#8222;Mehrheiten zu\nfinden&#8220;.<br>\n<br>\nDieses &#8222;Mehrheits&#8220;- Prinzip an\nsich z.B. in Frage zu stellen, als habe irgendeine konstruierte\n&#8222;Mehrheit&#8220; per se irgendwo Recht, sei &#8222;richtig&#8220; oder als st\u00fcnde ihr zu, \u00fcber konstruierte\n&#8222;Minderheiten&#8220; zu &#8222;herrschen&#8220; und zu bestimmen, dazu reicht\nes schon nicht.<br>\n<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p>So ersch\u00f6pft sich das sich\n&#8222;politisch&#8220; nennen Wollende darin, dass jeder behauptet, er habe und\nspr\u00e4che f\u00fcr eine\n&#8222;Mehrheit&#8220;, als sei das schon in irgendeiner Weise ausreichend oder\nrelevant.<br>\n<br>\nSo verl\u00e4uft das geradezu *krankhafte*\nStreben nach &#8222;Mehrheiten&#8220;, wie es in Th\u00fcringen zur manifesten Perversion wurde.<br>\n<br>\n&#8212; Gerade wenn man &#8222;vor Nazis\nwarnen&#8220; will, sollte man doch wenigstens so intelligent sein zu\nkonstatieren, dass doch &#8222;die Mehrheit&#8220; f\u00fcr Hitler gekreischt\nhat ?<br>\n<br>\n&#8212; Dass &#8222;die Mehrheit&#8220; keinen\nWiderstand geleistet hat ?<br>\n<br>\n&#8212; Dass &#8222;die Mehrheit&#8220; auch in\nder SED-DDR gekuscht, sich als Blockwart bet\u00e4tigt und gespitzelt hat ?<br>\n<br>\nWIE kann man denn angesichts dessen auf stets\nals so rein positiv und unkritisch dargestellte &#8222;demokratische\nMehrheiten&#8220; Wert legen und solche &#8222;anstreben&#8220; als sei dies das\nNonplusultra ?<br>\n<br>\nWIE kann man denn blo\u00df \u00fcbersehen, dass die AfD\n&#8211; wie auch SED\/&#8220;Linke&#8220; \u2013 doch wesentlich gerade nur davon profitiert,\n&#8222;dem Volk&#8220; nach dem Mund zu reden, Kritik an ihm aber auszusparen ?<\/p>\n\n\n\n<p>Und dass doch genau dies\nein ehernes Grundprinzip <strong>aller<\/strong> &#8222;Parteien&#8220; ist: entweder\n&#8222;geh\u00f6rst Du zu Uns&#8220;, oder Du fliegst \u00b4raus (sh. z.B. Sarrazin)\n&#8211; das Prinzip so genannter &#8222;freier Auswahl&#8220;, das aber eigentlich ein <em>ANTI<\/em>-Freiheits-\nPrinzip ist, denn bei der n\u00e4chsten &#8222;Gruppe&#8220; st\u00f6\u00dft man nur auf die n\u00e4chsten Tabus.<br>\n<br>\nFreiheit ist aber vielmehr, allen grunds\u00e4tzlich &#8222;alles\nsagen&#8220; zu d\u00fcrfen, ohne &#8222;Emp\u00f6rung&#8220; oder &#8222;Rauswurf&#8220; zu ernten statt\nAuseinandersetzungsbereitschaft zu erfahren.<br>\n<br>\nVoraussetzung ist nat\u00fcrlich, dass\nAuseinandersetzungsf\u00e4higkeit *beidseitig* vorhanden ist, dass es nicht um\n&#8222;Meckern&#8220; oder &#8222;auf seiner Meinung bestehen&#8220; geht, sondern\neben um Inhalte, und damit auch nicht um &#8222;Corporate Identity&#8220; oder\n&#8222;Parteiraison&#8220;.<br>\n<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 07.\nZwangsherrschaft von <\/strong><strong>\u201e<\/strong><strong>Mehrheiten\u201c\nstatt Herrschaft von Freiheit <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer diese\nVoraussetzungen nicht (entwickeln) will, ist per se anti-freiheitlich und\nanti-demokratisch, ob er nun zu irgendeiner \u201eMehrheit\u201c gez\u00e4hlt wird oder nicht.\n<br>\n<br>\nWie angesprochen, ist ein Ma\u00dfstab einer\n*wirklichen* Demokratie doch vielmehr gerade, unbehelligt von \u201eMehrheiten\u201c\nbleiben, und sagen zu k\u00f6nnen : &#8222;MEHRHEIT, DU KANNST MICH MAL !!!!&#8220;, <em>OHNE<\/em> dass marodierende Brandstifter einem deshalb mit Feuerwerk,\nSchmierereien und anderen Angriffen auf die Pelle r\u00fccken !<br>\n<br>\nDas Nonplusultra in einer *wirklichen*\nDemokratie w\u00e4ren GERADE DIE &#8222;Parteien&#8220;, die am WEITESTM\u00d6GLICHEN ENTFERNT von\ndiesen selbstgef\u00e4lligen &#8222;Mehrheiten&#8220;, dem P\u00d6BEL, dem MOB w\u00e4ren !<br>\n<br>\nDemokratisch ist, was vor dem Mob, in der\nRegel also der \u201eMehrheit\u201c, SCH\u00dcTZT !<br>\n<br>\nNun ist z.B. Lindner als derzeitiger\nVorsitzender einer tendenziell entsprechend geeigneten \u201ePartei\u201c unf\u00e4hig dazu, dies\nostentativ zu vermitteln, denn er ist ja selbst Teil der &#8222;b\u00fcrgerlichen&#8220;\nVerlogenheit, die selbst stets &#8222;peinlich ber\u00fchrt&#8220; sein will, wenn man einmal wirklich in die\nAuseinandersetzung geht, nicht weniger peinlich ber\u00fchrt als selbst\nernannte &#8222;Wertkonservative&#8220; von Gender- Diskussionen oder &#8222;Linke&#8220;\nvon unternehmerischem Denken und &#8222;Gewinnen&#8220; aus &#8222;Mehrwert&#8220;.<br>\n<br>\nWagenknecht z.B. hingegen geh\u00f6rt freilich zu denen,\ndie den Mob perfide und ausgesucht pseudo- &#8222;intelligent&#8220; f\u00fcr sich gewinnen\nwollen, indem sie &#8222;geschickt&#8220; alles ausspart, was dieses Ziel gef\u00e4hrden k\u00f6nnte. <br>\n<br>\nDie AfD profitiert, weil die letzten\nJahrzehnte eine Sch\u00f6nwetter- Proporz- &#8222;Demokratie&#8220; bestand, die nie\nwirklich auf ihre Substanz befragt wurde.<br>\n<br>\nDie AfD profitiert, weil die Sch\u00f6nwetter- Parteien mit\ns\u00e4mtlichen\nsubstantiellen Fragen v\u00f6llig \u00fcberfordert sind und sich daran gew\u00f6hnt wurde, &#8222;Demokratie&#8220; als inhaltslosen Waschmittel-\n&#8222;Wettbewerb&#8220; zu inszenieren, und wohlfeil und folgenlos dem\n&#8222;Willen des W\u00e4hlers&#8220; als angeblich per se &#8222;demokratisch&#8220;\nnachzugeben und ihn gew\u00e4hren zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><br> Jetzt erst will man gewahr werden, dass alleroberste Voraussetzung f\u00fcr substantiell demokratische Wahlen doch nur sein kann, dass die **W\u00e4hlenden selbst** \u00fcberhaupt demokratische Grundprinzipien und -haltungen verinnerlicht haben, also nicht blo\u00df &#8222;Meinungen&#8220; absondern und &#8222;darauf bestehen&#8220;.<br> <br> Wie &#8222;die W\u00e4hler&#8220; aber &#8222;mehrheit&#8220;lich drauf sind, &#8222;links&#8220;, &#8222;Rechts&#8220;, in der &#8222;Mitte&#8220;, \u00fcberall, wird dort das Resultat von &#8222;70 Jahren Demokratie&#8220; &#8211; im &#8222;Osten&#8220; noch 40 Jahre weniger &#8211; \u00fcberdeutlich.<br> <br> Man sieht, dass die deutliche Mehrheit der AfD-W\u00e4hler nicht den allergeringsten demokratischen Grundstandards zu entsprechen scheinen &nbsp;&#8211; aber eben nicht nur dieser W\u00e4hler &#8230;!<br> <br> <strong>Leben, Freiheit, Eigentum geh\u00f6ren zu den Natur- und Grundrechten des Menschen, &#8222;Demokratie&#8220; geh\u00f6rt nicht dazu<\/strong>. \u2013 und wurde etwa von John Locke auch nicht genannt : er sprach nicht von \u201eDemokratie\u201c, sondern zuv\u00f6rderst von <strong>FREIHEIT<\/strong>.<br> Allenfalls kommt es u.a. auf die Definition von Demokratie an.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn diese als eine Art &#8222;Demokratie&#8220;\/&#8220;Herrschaft&#8220; von &#8222;Mehrheiten&#8220; aufgefasst wird &#8211; die es ja eigentlich gar nicht gibt, sondern die &#8222;Mehrheiten&#8220; sind stets aus Konstruktionen und Definitionen hervorgegangen -, dann k\u00f6nnen formal &#8222;demokratische&#8220; Entscheidungen diese Grund- und Naturrechte auf Freiheit, Eigentum und auch Leben leider durchaus au\u00dfer Kraft setzen, gef\u00e4hrden und vernichten.<br> <br> Die Beachtung der Werte von Freiheit, Eigentum und Leben als oberste Gebote stehen daher selbstverst\u00e4ndlich <strong>\u00fcber<\/strong> der &#8222;Demokratie&#8220;, denn das beinhaltete automatisch, auch Freiheit, Leben und Eigentum aller anderen zu achten und zu f\u00f6rdern, w\u00e4hrend formal &#8222;demokratische Mehrheits&#8220;- Entscheidungen diese grundlegenden Werte leicht mi\u00dfachten k\u00f6nnen.<br> <br> Wenn Demokratie jedoch nicht als Befolgen der Befehle von &#8222;Mehrheiten&#8220; und deren &#8222;Meinung&#8220; verstanden w\u00fcrde, sondern als essentiell demokratisch gerade die <strong>Bewahrung der Individualit\u00e4t und damit der Singularit\u00e4t und des &#8222;Minderheiten&#8220;- Status JEDES Menschen<\/strong> begriffen w\u00fcrde, k\u00f6nnte das wom\u00f6glich anders sein.<br> <br> Leider aber steuern wir von &#8222;Links&#8220;, &#8222;Rechts&#8220;, &#8222;Mitte&#8220;, von \u00fcberall gerade auf eine Zwangsherrschaft gesuchter &#8222;Mehrheiten&#8220; zu, jeder versucht &#8222;Mehrheiten&#8220; zu bekommen statt auf der Individualit\u00e4t zu bestehen.<br> <br> Was wir deshalb haben, ist &#8222;Ochlokratie&#8220;, P\u00f6belherrschaft.<br> <br> Es wird *\u00fcber*sehen, dass dies die Frucht dessen ist, was *alle* Parteien und Politiker doch Jahrzehnte lang vorgelebt haben : &#8222;f\u00fcr &#8217;seine Meinung zu werben'&#8220; statt f\u00fcr das kritische Denken.<br><br> Es wird \u00fcbersehen, dass man diese v\u00f6llig fehlende demokratische Grundhaltung nicht nur bei der AfD konstatieren mu\u00df, sondern dass dies leider als &#8222;Normalit\u00e4t&#8220; gilt und habituell anerzogen wurde. <br><br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur besseren Lesbarkeit k\u00f6nnen Sie HIER diesen Text als pdf herunterladen ! 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