{"id":243,"date":"2021-07-28T15:39:26","date_gmt":"2021-07-28T15:39:26","guid":{"rendered":"http:\/\/ricercando.eu\/?p=243"},"modified":"2021-07-28T15:39:26","modified_gmt":"2021-07-28T15:39:26","slug":"pas-vraiment-du-cahiers-not-really-from-notebooks-05-july-28-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ricercando.eu\/?p=243","title":{"rendered":"Pas vraiment  (du CAHIERS)   \u2013   Not really  (from NOTEBOOKS)  &#8211; 05 &#8211; July 28, 2021"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-white-background-color has-text-color has-background\" style=\"color:#1c06e5\"><strong>I\u00b4m in it \u2013 but it\u00b4s not about me \/ J\u2019y suis \u2013 mais c\u00b4est pas de moi<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-normal-font-size\" style=\"color:#2206e5\">Struktureller Antisemitismus\/ Unterkomplexe &#8222;Normalit\u00e4t&#8220;\/ &#8222;Kritik&#8220; an etwas, das es nicht gibt\/ Rechtgl\u00e4ubigkeit, Selbst- und Fremd-Entrechtung als Standard-Lebensform u.v.m. :<br><strong>ALS <a href=\"https:\/\/ricercando.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Cahiers-5-RICERCANDO-Pas-vraiment-du-CAHIERS-\u2013-Not-really-from-NOTEBOOKS-2021-07-28.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">pdf<\/a> <a href=\"https:\/\/ricercando.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Cahiers-5-RICERCANDO-Pas-vraiment-du-CAHIERS-\u2013-Not-really-from-NOTEBOOKS-2021-07-28.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">HIER<\/a>:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-pale-cyan-blue-background-color has-text-color has-background\"><strong>Copyright zu diesem Text liegt vollst\u00e4ndig und ausschliesslich bei:<\/strong><br>FiNiTESTi PUBLISHING, <strong>Berlin<\/strong>,Deutschland \u2013<strong>Duino-Aurisina<\/strong>\/TS, Repubblica Italiana \u2013 <strong>North Berwick<\/strong>, East Lothian, Scotland\/UK<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-pale-cyan-blue-background-color has-text-color has-background\"><strong>Missachtungen der Eigentums- und Nutzungsrechte, unbefugtes Verwenden, Kopieren, Verlinken, Weiterleiten, Kommentieren usw. von Texten, Textteilen und s\u00e4mtlichen Photos, einzeln, auch in Montagen, Kontexten, Zusammenstellungen ohne Genehmigung<\/strong><br><strong>werden STRAFRECHTLICH SCH\u00c4RFSTENS VERFOLGT !<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0&#8211; 28. Juli 2021<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#95d8bf\"><strong>Copyright for this text is entirely and exclusively with:<\/strong> FiNiTESTi PUBLISHING, <strong>Berlin<\/strong>, Germany \u2013 <strong>Duino-Aurisina<\/strong>\/TS, Repubblica Italiana \u2013 <strong>North Berwick<\/strong>, East Lothian, Scotland\/UK<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#97d9c1\"><strong>Disregard of property and usage rights, unauthorized use, copying, linking, forwarding, commenting of texts, text parts and all photos, individually, also in montage, contexts, compilations without permission will indictably be PROSECUTED !\u00a0<\/strong>         July 28th, 2021<\/p>\n\n\n\n<p><strong>AUFSCHLAG:<br><\/strong>Man stelle sich mal vor, der Kasseler Oberb\u00fcrgermeister h\u00e4tte nach der L\u00fcbcke-Ermordung sich nach kurzem &#8222;Weinen&#8220; \u00fcber das Opfer der Gewalt in einem Brief an die B\u00fcrger gewandt mit dem Inhalt &#8222;gro\u00dfer Sorge&#8220; dar\u00fcber, dass &#8222;nicht vergessen werden&#8220; sollte, dass &#8222;nicht alle Deutschen Neonazis&#8220; seien, so wie der W\u00fcrzburger B\u00fcrgermeister ermahnte, &#8222;nicht alle Somalis&#8220; oder &#8222;alle Fl\u00fcchtlinge&#8220; in einen Topf zu werfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Kasseler B\u00fcrgermeister mit solchen &#8222;Sorgen&#8220; h\u00e4tte sofort zur\u00fccktreten m\u00fcssen.<br><strong>In einem Land mit solchen \u201eSorgen\u201c finden z.B. folgende \u201eDiskussionen\u201c statt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color\"><strong>18. \u2013 <em><u>Der strukturelle Antisemitismus, die unterkomplexe \u201eNormalit\u00e4t\u201c und \u201egesellschaftliche Mitte\u201c selbst ernannter <\/u>\u201e<u>Kapitalismuskritiker\u201c oder \u201eMaterialisten\u201c<\/u><\/em>:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\"><strong><br>\u201eLuisa\u201c wird sich weiter vergeblich m\u00fchen, etwas (direkt und eindeutig) &#8222;Antisemitisches&#8220; zu finden. Insbesondere f\u00e4llt die Konstruktion, Kritik an einem abstrakten \u201eGlobalismus\u201c sei per se \u201eantisemitisch\u201c, nicht nur ebenfalls auf ihre \u201ekapitalismuskritischen\u201c\/\u201cglobalisierungskritischen\u201c\/\u201cgentrifizierungskritischen\u201c Kumpane zur\u00fcck.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nicht nur bei Dieter Dehm, Inge H\u00f6ger oder zahllosen anderen &#8222;Linken&#8220; \u2013 die sie als Mitstreiter v\u00f6llig bedenkenlos Willkommen hei\u00dft \u2013 w\u00e4ren sie und die uns\u00e4glich verlogene \u201eAnne Will\u201c f\u00fcndig geworden, sondern auch bei Karl Marx und seinen heftigen antisemitischen Anw\u00fcrfen gegen Mit-Juden wie Ferdinand Lasalle.<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oder hier:<\/strong><strong> <\/strong><strong>&#8222;Der pal\u00e4stinensische Anschlag auf die israelische Mannschaft in M\u00fcnchen ist antiimperialistisch, antifaschistisch und internationalistisch.<\/strong><strong> <\/strong><strong>Israel hat seine Sportler verheizt wie die Nazis die Juden\u201c. (Ulrike Meinhof, 1972)<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es war die &#8222;APO&#8220;, es waren gro\u00dfe Teile der &#8222;68er&#8220;, es waren die &#8222;Gegner&#8220; von Leuten wie Maa\u00dfen, es waren die &#8222;Neuen Linken&#8220;, die &#8211; entgegen ihren Behauptungen, die &#8222;verdr\u00e4ngte Vergangenheit aufzuarbeiten&#8220; &#8211; den Antisemitismus in Deutschland wieder hoff\u00e4hig gemacht haben \u2013 siehe HIER:<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>http:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/was-lehrt-uns-der-deutsche-herbst-vierzig-jahre-danach-ld.1316698?fbclid=IwAR2GVeRZQaE8vwZEY26SYHxNUUOE6n6AfpDvKQ4fJDZ9BrwSqFBgjeER-1Y<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Antisemitismus zielt als kognitives und emotionales System auf einen weltanschaulichen Alleinerkl\u00e4rungsanspruch, wie ihn gerade der \u201eMarxismus\u201c hat oder zu haben glaubt (hierzu sh. weiter unten, Punkt 20.).<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>\u201eAntikapitalismus\u201c ergibt sich h\u00e4ufig, wenn nicht grunds\u00e4tzlich aus der Unf\u00e4higkeit und Abneigung zum abstrakten Denken, welches geradezu wesentlich f\u00fcr die j\u00fcdische Religi\u00f6sit\u00e4t und Philosophie ist.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Die vermeintliche Unmittelbarkeit und Naivit\u00e4t \u2013 gegen das was ehedem \u201eVerjudung\u201c genannt wurde \u2013 der Luisa Neubauers dieser Welt wiederum erscheint als geradezu unausweichlich antisemitisch, \u201estruktur-antisemitisch\u201c.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>In gesellschaftsstruktureller Hinsicht&nbsp;wird das in modernen, hochgradig ausdifferenzierten Gesellschaften als Abstraktes erscheinende (z.B. der Ware, des Geldes, ihres Gebrauchs- und Tauschwertes) im antisemitischen Weltbild in \u201emanich\u00e4isch\u201c\/ dualistischer Weise eines \u00fcbersteigert \u201emoralischen\u201c einfachen \u201eGut\u201c-\/ \u201cB\u00f6se\u201c- Prinzips mit \u201edem\u201c Juden\/J\u00fcdischen verkn\u00fcpft \u2013 von denen, die von der Moderne \u201e\u00fcberfordert\u201c sind \u2013, wie \u201ebeispielhaft\u201c auch im Islam und etwa seinem \u201eZinsverbot\u201c: einer der vielen \u201eGr\u00fcnde\u201c, warum \u201eLinke\u201c\/\u201cMarxisten\u201c und Islam- \u201eGl\u00e4ubige\u201c Br\u00fcder im (Un-)Geiste sind.&nbsp;<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Der v\u00f6llig diffuse und ungeeignete Begriff \u201cKapitalismus\u201c beschreibt einen abstrakten Funktionszusammenhang, welcher verschiedene Ph\u00e4nomene miteinander in Beziehung setzt.&nbsp;<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Kapitalismus l\u00e4sst sich aber gerade nicht anfassen, nirgendwo sitzt ein zentrales Bewusstsein, das den Kapitalismus steuern w\u00fcrde, immer ist es eine Vielzahl von Akteuren und M\u00e4rkten, die sich gegenseitig beeinflussen und damit ein Marktgeschehen erzeugen. Die Wirkungszusammenh\u00e4nge und ihre Auswirkungen sind schwer durchschaubar; durch Zuschreibung dieses Unfassbaren an vorgebliche \u201eF\u00e4denzieher\u201c wird aber das f\u00fcr die meisten schwer durchschaubare Abstrakte \u201epersonalisiert\u201c und vermeintlich \u201edurchschaubar\u201c gemacht : das entsprechende Feindbild des \u201eb\u00f6sen Reichen\u201c, des \u201eraffgierigen Investoren\u201c, des \u201e(j\u00fcdischen) Raffkapitals\u201c ist geboren.&nbsp; &#8211; &#8211; \u201eLeider\u201c findet sich genau das im \u201eliberal-konservativen\u201c Weltbild des Herrn Maa\u00dfen gerade nicht (auch wenn er von einer \u201enational\u201c oder \u201eeurop\u00e4isch geb\u00e4ndigten\u201c Wirtschaft schw\u00e4rt) \u2013 jedoch ganz klar bei *allen* \u201eLinken\u201c *per se*, inclusive besonders der \u201eQuerfront\u201c, wie sie exemplarisch z.B. von Figuren wie \u201eSahra Wagenknecht\u201c repr\u00e4sentiert wird, die ebenfalls die omin\u00f6se \u201eMitte der Gesellschaft\u201c \u2013 \u201edas Normale\u201c <\/strong><strong>\u2013 <\/strong><strong>entgegenstellt zu allem was dem Spie\u00dfer nicht frommt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><strong>Figuren wie Wagenknecht geben etwa vor, die Thematik \u201eGender\u201c auf\u2013 oder an\u2013zugreifen, ohne sich aber in irgendeiner Weise auch nur damit zu besch\u00e4ftigen, also in komplett \u201eunterkomplexer\u201c \u2013 vulgo: populistischer \u2013 Weise, vielleicht um Stimmen abzugreifen oder einfach aus geistig-seelischem Unverm\u00f6gen.<br><br>Sprachliches &#8222;Gendern&#8220; wiederum scheint vorgeben zu wollen, eine Realit\u00e4t abbilden und ihr Rechnung tragen zu wollen, die <em><u>tats\u00e4chlich<\/u><\/em> in der gesamten Menschheit \u00fcberall besteht und immer bestehen wird : eine weit verbreitete Dissonanz zwischen vorgegebenen &#8222;Geschlechtsrollen&#8220; und dem, wie viele Individuen tats\u00e4chlich empfinden, die sich in keine der vorgegebenen &#8222;Geschlechtsrollen&#8220; einfinden k\u00f6nnen und unsicher und suchend betr. ihrer Identit\u00e4t sind und sich dabei nicht von denen bevormunden lassen wollen, die keine Diskriminierung erleben und keine Diskrepanz zwischen sozialen Rollen und ihrer Identit\u00e4t sp\u00fcren.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Dieser weithin empfundenen Diskrepanz Raum zu geben, kennzeichnet u.a. eine humane Gesellschaft, ist keine &#8222;Erfindung&#8220; irgendwelcher Gruppen, wie es z.B. Wagenknecht hinzustellen versucht, sondern Realit\u00e4t.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Allerdings ist es h\u00f6chst fraglich, ob das sprachliche &#8222;Gendern&#8220; geeignet ist, diese Realit\u00e4t abzubilden und Gleichstellung und Anti-Diskriminierung zu f\u00f6rdern, wie es sich f\u00fcr eine freiheitliche Gesellschaft geh\u00f6rt.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Erst bei solcher n\u00e4hrerer Besch\u00e4ftigung mit der Thematik lassen sich aber die nur scheinbar kritisierten Behauptungen und Unterstellungen von selbst ernannten \u201eGender\u201c- Protagonisten angreifen und korrigieren, denn selbstverst\u00e4ndlich kann man das sprachliche &#8222;Gendern&#8220; als l\u00e4cherlich und deutlich kontraproduktiv sehen \u2013 als insbesondere von falschen Voraussetzungen ausgehend, z.B. der Unterstellung, feminine oder maskuline Artikel bez\u00f6gen sich auf ein physisches &#8222;Geschlecht&#8220; \u2013, ohne deshalb irgendetwas gegen Gleichstellung oder Anti-Diskriminierung oder auch die grunds\u00e4tzlichen Anliegen der \u201eGender Theories\u201c zu haben, die freilich auch alles andere als \u201eneu\u201c sind.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Man sollte also das sprachliche &#8222;Gendern&#8220; trennen von den berechtigten Anliegen der so genannten &#8222;Gendertheorie&#8220;, die lediglich von bestimmten angeblich &#8222;linken&#8220; oder &#8222;feministischen&#8220; Gruppen und Personen vereinnahmt wurde, eigentlich aber ganz andere, weitere und vollauf berechtigte Inhalte und Anliegen hat.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was die &#8222;Gendertheorie&#8220; beinhaltet, ist nichts \u201eNeues\u201c, \u201e(Post-)Modernes\u201c, sondern schon seit ewigen Zeiten Gegenstand von Wissenschaft, Forschung, Kunst usw., eben die Frage nach der Identit\u00e4t von Geist, Seele, Materiellem, den Grundfragen der Menschheit, zu denen eine &#8222;Marxistin&#8220; wie Wagenknecht nat\u00fcrlich nicht den allergeringsten Zugang hat, weswegen sie dies l\u00e4cherlich zu machen versucht, was aber sehr viele Menschen abseits des &#8222;Gender&#8220;-Get\u00f6ses besch\u00e4ftigt.<br><br>Weder Gestalten wie Wagenknecht noch Sprach-Vergewaltiger tun jedoch irgendetwas Konstruktives bez\u00fcglich dieser Fragen \u2013 es geht ihnen nur um sich selbst und ihren \u201eErfolg\u201c bei \u201eW\u00e4hlern\u201c.<\/strong><br><br><strong>Und hier im Folgenden Weiteres f\u00fcr Luisas n\u00e4chsten Gabentisch:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Salzborn, Samuel (2010): Antisemitismus als negative Leitidee der Moderne. Sozialwissenschaftliche Theorien im Vergleich, Frankfurt\/New York.<br><br>Salzborn, Samuel (2020): Globaler Antisemitismus. Eine Spurensuche in den Abgr\u00fcnden der Moderne, 2. \u00fcberarb. u. erg. Aufl., Weinheim.<br><br>&#8222;Naturfreunde-Jugend Berlin: &#8218;Stalin hat uns das Herz gebrochen'&#8220;. Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung j\u00fcdischer Kommunist*innen. M\u00fcnster 2017.<\/strong><br><strong><br>Dr. Sina Arnold: Das unsichtbare Vorurteil. Antisemitismusdiskurse in der US-amerikanischen Linken nach 9\/11. Hamburg 2016.<br><br>Matthias Brosch u.a. (Hg.): Exklusive Solidarit\u00e4t. Linker Antisemitismus in Deutschland. Vom Idealismus zur Antiglobalisierungsbewegung. Berlin 2007.<br><br>Thomas Haury: Antisemitismus von links. Kommunistische Ideologie, Nationalismus und Antizionismus in der fr\u00fchen DDR. Hamburg 2002.<br><br>Olaf Kistenmacher: Klassenk\u00e4mpfer wider Willen. Die KPD und der Antisemitismus in der Weimarer Republik. In: Jungle World 28\/2011. Online<br><br>Peter Ullrich: Linke, Nahostkonflikt, Antisemitismus. Wegweiser durch eine Debatte. Eine kommentierte Bibliografie. 3. Aufl. Berlin 2014. PDF<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color\"><strong>19-\u00a0 <em><u>Weiteres zu Lieblin<\/u>g<u>sthemen von Antisemiten<\/u><\/em>:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\"><strong><br>Um einen ganz kurzen historischen Abri\u00df zu geben, ist insbesondere die Verwendung solcher Begriffe wie \u201ePal\u00e4stinensisches Volk\u201c unzul\u00e4ssig und ohne jeden realen Hintergrund, in jedem Fall bez\u00fcglich der Weise, in der er verwendet wird.<br><br>Es **gibt kein** &#8222;pal\u00e4stinensisches Volk&#8220;.<br><br>Wenn \u00fcberhaupt, so bezieht der Begriff &#8222;Pal\u00e4stina&#8220; historisch und ethnisch alle in der Levante Lebenden ein; jedoch ist, wenn Araber von &#8222;Filas\u1e6d\u012bn&#8220; reden, gem\u00e4\u00df der arabischen Tradition &#8222;Pal\u00e4stina&#8220; ein Teil von\u00a0\u0627\u0644\u0634\u0627\u0645\u00a0\/ a\u0161-\u0160\u0101m, das die gesamte Levante umfasst und als dessen Zentrum Damaskus gilt.<br><br>Es ist so eindeutig ein Begriff des Panarabismus und seines Anspruchs auf Alleinherrschaft im gesamten vorderasiatischen Raum.<br><br>Es gibt aber in der Realit\u00e4t, historisch und bis heute &#8211; also au\u00dferhalb des panarabischen Phantasmus &#8211; nur u.a. Araber, die in Peraea, Judaea, Samaria(&#8222;Westjordanland&#8220;), Galilaea, Idumea, Kena\u2018an etc. mehr oder weniger schon immer unter vielen anderen in einem V\u00f6lker-*Gemisch* gelebt haben, aus dem sich nur wenige tats\u00e4chliche V\u00f6lker klar abheben und abzeichnen &#8211; so wie die Juden\/ Israeliten, die dort mehrere (Gro\u00df-) Reiche unterhielten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Begriff &#8222;Filas\u1e6d\u012bn&#8220; verweist dabei auf die &#8222;Philister&#8220;, deren Herkunft nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt ist, die jedoch in jedem Fall keine Araber waren, sondern offenbar als Einwanderer aus Europa (vermutlich der \u00c4g\u00e4is) als &#8222;Seevolk&#8220; \u00fcber das Mittelmeer in die Levante kamen und sich im Laufe der Jahrhunderte mit der eingesessenen lokalen Bev\u00f6lkerung vermischt haben, wie \u00c4gyptern, (sehr wenigen!) Arabern, Israeliten, Aramaeern, Kanaaniten, Ph\u00f6niziern etc.; biblisch werden sie als Hamiten bezeichnet.<br><br>Aufgrund wahrscheinlich \u00fcberlegener Waffentechnik hielten die &#8222;Philister&#8220; l\u00e4ngere Zeit die Vormacht \u00fcber die Region, herrschten brutal mit erzwungenen Abgaben und erstickten jeden Widerstand im Keim.<br>Offenbar hat die so entstandene israelitische Gegenwehr wesentlich zur besseren milit\u00e4rischen und politischen Organisation und Entstehung des K\u00f6nigtums im vorher haupts\u00e4chlich nach St\u00e4mmen organisierten Israel gef\u00fchrt.<br><br>Ab der mittleren K\u00f6nigszeit (etwa 9. Jahrhundert v. Chr.) ist ziemlich schnell auch in der Bibel von den &#8222;Philistern&#8220; nur noch vereinzelt die Rede, in Amos 1,8 wird ihnen die endg\u00fcltige Vernichtung angedroht; gegen Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. verschwinden sie als eigenst\u00e4ndige ethnische Gruppierung.<br><br>&gt;&gt; Nur weil ich Erdogan kritisiere bin ich ja auch nicht antiislamisch? &lt;&lt;<br><br>Das Erstere wird dann aber &#8222;Kritik an Erdogan&#8220; genannt, und nicht &#8222;T\u00fcrkeikritik&#8220;. Au\u00dferdem kann man selbstverst\u00e4ndlich sowohl Erdogan kritisieren\/ ablehnen als auch den Islam. F\u00fcr beides gibt es gen\u00fcgend Gr\u00fcnde, unabh\u00e4ngig von einander.<br><br>Tats\u00e4chlich ist der &#8222;Konflikt&#8220; \u00fcberhaupt nicht &#8222;kompliziert&#8220;, man mu\u00df nur grunds\u00e4tzlich die Resolution 181 (II) der UN-Generalversammlung (11\/1947) anerkennen, was die meisten &#8222;arabischen Staaten&#8220; bis heute verweigern, wodurch u.a. der Irrglaube entstand, so genannte &#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220; seien &#8222;ein Volk&#8220; und best\u00fcnden aus einer Ethnie, &#8222;Arabern&#8220;.<br>Es wurde somit ein &#8222;Konflikt&#8220; von einer Seite k\u00fcnstlich erzeugt, womit die Fortentwicklung und weitere Realisierung der in der Resolution enthaltenen Bestimmungen und M\u00f6glichkeiten einseitig blockiert wurde; nur das macht es &#8222;kompliziert&#8220;.<br><br>Bei der Resolution handelt sich im Wesentlichen um einen &#8222;Plan&#8220;, eben nicht um etwas Festgelegtes, weshalb die meisten Gebiete &#8222;umstritten&#8220; sind und grunds\u00e4tzlich von allen Beteiligten gleichberechtigt besiedelt werden d\u00fcrfen.<br><br>Der &#8222;Plan&#8220; sieht u.a. des Weiteren f\u00fcr beide &#8222;Seiten&#8220; demokratische Verfassungen vor, die das allgemeine Wahlrecht, die Respektierung der Menschen- und B\u00fcrgerrechte, den Schutz der heiligen St\u00e4tten und aller in Pal\u00e4stina &#8211; (nicht dem &#8222;Volk&#8220; oder der &#8222;Nation&#8220;, sondern) dem so bezeichneten Landstrich der s\u00fcdlichen Levante zwischen \u00c4gypten\/ Jordan\/ Libanon etc. incl. Israel &#8211; vorhandenen Religionsgemeinschaften und vor allem den Schutz der nationalen und der religi\u00f6sen Minderheiten in j\u00fcdischen und &#8222;arabischen&#8220; Einflu\u00dfbereichen oder Staaten enthalten sollte.&nbsp;<br><br>W\u00fcrden sich die nicht-israelischen Beteiligten an all das halten und dies grunds\u00e4tzlich anerkennen &#8211; was jedoch im &#8222;arabischen&#8220; Einflu\u00dfbereich weitgehend unbekannt ist -, w\u00e4re \u00fcberhaupt nichts &#8222;kompliziert&#8220;.<br><br>Ein &#8222;Konflikt&#8220; besteht mithin nur zwischen einem &#8222;westlichen&#8220; Rechtsstaats-Modell mit Individualrecht und Gewaltenteilung sowie dem &#8222;arabischen&#8220;\/&#8220;muslimischen&#8220; Modell eines Obrigkeitsstaats mit islamischem Kollektivrecht.<br><br>Es ist die Weigerung der &#8222;arabischen Seite&#8220;, abzulassen von einem Clan- und Klerus-gesteuerten Staatsmodell, was es &#8222;kompliziert&#8220; macht.<br><br>Eine &#8222;Zweistaatenl\u00f6sung&#8220; z.B. w\u00e4re nur m\u00f6glich, wenn gem\u00e4\u00df dem bestehenden V\u00f6lkerrecht ein &#8222;arabischer&#8220; Staat ein solches Gef\u00fcge mit freiheitlicher Grundordnung anerkennen, bef\u00fcrworten und erstellen w\u00fcrde.<br><br>Da es solches im gesamten &#8222;islamischen&#8220; Einflu\u00dfgebiet nirgends gibt, h\u00e4ngt die gesamte &#8222;L\u00f6sung&#8220; des angeblich &#8222;komplizierten&#8220; &#8222;Konflikts&#8220; allein an der Bejahung eines solchen &#8222;un-islamischen&#8220; Staatsgebildes, das die &#8222;Teilbarkeit der Ummah&#8220;, Religions- und s\u00e4mtliche andere Individualfreiheit anerkennen w\u00fcrde.<br><br>Wer dies nicht dazusagt, wenn er von &#8222;Rechten&#8220; der so genannten &#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220; spricht, und dass allein sie selbst jeder L\u00f6sung im Wege stehen, mu\u00df in mehr als begr\u00fcndetem Verdacht stehen, mit dem Kollektivrecht und der Obrigkeitsstaatlichkeit <\/strong><strong>DES<\/strong><strong> &#8222;Islam&#8220; &#8211; statt &#8222;j\u00fcdischem Gez\u00e4nk&#8220; &#8211; zu sympathisieren, und im Kern freiheitsfeindlich zu sein.<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color\"><strong>20<\/strong>. <strong><em><u>\u201eKritik\u201c an etwas<\/u><\/em>, <em><u>das es <\/u>g<u>ar nicht <\/u>g<u>ibt<\/u><\/em>: \u201e<em><u>der Ka<\/u>p<u>italismus<\/u><\/em>\u201c \u2013 oder: warum der \u201eMarxismus\u201c nicht vom Kopf auf die F\u00fc\u00dfe kommt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em><u>Es <\/u><\/em><\/strong><strong><em>g<u>ibt keinen<\/u><\/em><\/strong><strong> &#8222;<em><u>Ka<\/u>p<u>italismus<\/u><\/em>&#8222;, dies ist ein von Marx und seinen Fans und selbst ernannten Nachfolgern erfundener Kampfbegriff, der ganz verschiedene und divergierende Themen und Sachverhalte &#8222;vereinfachend&#8220; und damit zusammenhanglos, verf\u00e4lschend und realit\u00e4tsfremd zu subsumieren versucht, um zu behaupten, z.B. ohne &#8222;Mehrwert&#8220;, &#8222;Zinsen&#8220;, &#8222;Arbeitslohn&#8220;, &#8222;Privatbesitz (von Produktionsmitteln&#8220;, Grund\/ Boden etc.)&#8220; usw. g\u00e4be es &#8222;keine Ausbeutung&#8220; und mit dem &#8222;Beseitigen&#8220; dieses angeblichen &#8222;Hauptwiderspruchs&#8220; k\u00f6nnten (letztlich) alle so genannten &#8222;Nebenwiderspr\u00fcche gel\u00f6st&#8220; werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deshalb sollte der letztlich nichts sagende oder schlichtweg falsche Begriff &#8222;Kapitalismus&#8220; auch nicht verwendet werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Etwa die Sage von den \u201ezehn Talenten\u201c, in welcher zehn verschiedene Menschen sehr ungleich mit den vorgegebenen M\u00f6glichkeiten umgehen und sehr Unterschiedliches daraus machen und ihr Kapital vermehren oder einb\u00fc\u00dfen, gibt es bereits in der \u201eBibel\u201c.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oder, \u201edie (schlesischen) Weber\u201c, welche Mitte des 19.Jh. den Aufstand probten, waren nicht die ersten, welche von Handwerkern zu reinen Produzenten wurden, es gab solche Aufst\u00e4nde und Hungerrevolten bereits Jahrhunderte zuvor auch im Feudalismus, lange bevor der Begriff \u201eKapitalismus\u201c erfunden wurde.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Durch die (Fr\u00fch-)Industrialisierung wurde diese leider l\u00e4ngst bekannte Entfremdung \u2013 w\u00e4hrend \u201eBesitzende\u201c <\/strong><strong>mit Kapitalkraft, Markt\u00fcbersicht und Organisationsf\u00e4higkeit etwa die Beschaffung der Rohstoffe, Lagerung oder Verkauf \u00fcbernahmen und ihr Kapital weiter vermehren konnten <\/strong><strong>\u2013 nur weiter verst\u00e4rkt.<br>&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In Anbetracht dieser verst\u00e4rkten Ausbeutung, Vereinzelung und Entfremdung war Marx eigentlich zun\u00e4chst mit &#8222;Warenkritik&#8220;, &#8222;(Ware-als-)Fetisch-Kritik&#8220;, &#8222;Konsumkritik&#8220; usw. angetreten, um davon ausgehend darzulegen, dass jeder Mensch die F\u00e4higkeit und das Recht habe, Produkte und Produktionsweisen kritisch zu betrachten und zur Verbesserung beizutragen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der &#8222;Marxismus&#8220; verstand sich so als &#8222;Erbe des Liberalismus&#8220; und der &#8222;b\u00fcrgerlichen Werte&#8220;, die eben jedem zust\u00fcnden und kein Privileg sein d\u00fcrften.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Davon abgesehen, dass hierbei z.B. \u00fcbersehen wird, dass Einige eben begabter sind, was Produktionskritik und -verbesserungen angeht, als andere &#8211; und daher eben auch z.B. &#8222;mehr verdienen&#8220; (k\u00f6nnten) -, und die Menschen auch hier eben niemals &#8222;gleich&#8220; sind, ist dies aber der eigentliche Ausgangspunkt des &#8222;Marxismus&#8220;, der aber kaum jemanden interessiert hat, denn er f\u00fchrte ja direkt zur Eigenverantwortlichkeit der Individuen und auch zu deren Veranlassung, ihren eigenen Konsum kritisch zu betrachten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dies ist aber eher unpopul\u00e4r und &#8222;anstrengend&#8220;, deshalb setzen sich immer wieder &#8222;Produkte&#8220; durch, die minderwertig sind, insofern ist es problematisch, mit &#8222;Erfolg beim Konsumenten&#8220; zu argumentieren, da &#8222;der Konsument&#8220; sich es halt gern bequem macht, und &#8222;erfolgreich&#8220; ist meist der, welcher das bedient.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In der Folge besch\u00e4ftigte sich Marx weniger mit dieser Konsumkritik und hat sich aufgrund des Drucks der zeitlichen politischen Bedingungen dem anti-individualistischen und anti-liberalen sowie eigentlich auch anti-marxistischen &#8222;Internationalismus&#8220; verschrieben, der &#8222;den Arbeiter befreien&#8220; und ihm irgendwann die M\u00f6glichkeit geben sollte, &#8222;mitzubestimmen&#8220; bei der Produktion.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>So kam es, dass aus dem eigentlich mit individueller Aufkl\u00e4rung und Befreiung verkn\u00fcpften Versuch, &#8222;Hegel vom Kopf auf die Beine zu stellen&#8220;, eine anti-individualistische, kollektivistische, extrem autorit\u00e4re und totalit\u00e4re &#8211; pr\u00e4ziser: *faschistoide* &#8211; Ideologie wurde, die vom &#8222;Rechts-Faschismus&#8220; de facto\/ im Ergebnis nicht zu unterscheiden ist, mit all den unaufl\u00f6sbaren Selbst- Widerspr\u00fcchen wie z.B. der Frage, wie, wenn die Besch\u00e4ftigung mit Produkt-Verbesserungen als reiner \u201eNebenwiderspruch\u201c abgewertet wird, dann \u201edas Volk\u201c lernen und wertsch\u00e4tzen k\u00f6nnen soll, wie Produktion und Produkte verbessert werden k\u00f6nnten \u2013 oder, die &#8222;ungleiche Verteilung von Eigentum&#8220; zu &#8222;beklagen&#8220;, w\u00e4hrend man das Eigentum im gleichen Atemzug bek\u00e4mpft, und &#8222;enteignen&#8220; will, womit letztlich allzu oft nichts anderes gemeint scheint als das Eigentum anderer abzugreifen und sich zu eigen zu machen, ohne die damit einher gehende Verantwortung \u2013 die von \u201eAnderen\u201c so gern angemahnt wird \u2013 angemessen zu \u00fcbernehmen, denn die soll ja \u201edas Kollektiv\u201c bekommen, also eigentlich niemand; hinter dem \u201eKollektiv\u201c kann sich jeder gut verstecken.&nbsp;&nbsp; &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es k\u00e4me darauf an, den &#8222;Marxismus&#8220; vom Kopf wieder auf die F\u00fc\u00dfe zu stellen.<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color\"><strong>21.- <\/strong><strong>Nicht die <\/strong><strong>&#8222;<\/strong><strong>Decke der Zivilisation<\/strong><strong>&#8220; <\/strong><strong>ist d\u00fcnn<\/strong><strong>, <\/strong><strong>sondern das Tabu der Verlogenheit ist undurchdringlich dick<\/strong><strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Allerwelts-\u201eKomiker\u201c wie z.B. \u201eVince Ebert\u201c kolportiert gern solches, dem \u201ealle zustimmen\u201c k\u00f6nnen, Kopfnicken garantiert:<br>&gt;&gt; Fast jeder kennt das Milgram Experiment aus dem Jahr 1961. Der Psychologe Stanley Milgram wollte \u00fcberpr\u00fcfen, ob zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlte Personen bereit sind, auf Anweisung einer Autorit\u00e4tsperson im wei\u00dfen Kittel einen ihnen unbekannten Probanden mit Stromst\u00f6\u00dfen zu traktieren, wenn dieser bestimmte Testfragen falsch beantwortet. Bei den Probanden handelte es sich um Schauspieler, die nur so taten als bek\u00e4men sie die Stromst\u00f6\u00dfe. Ein gro\u00dfer Teil der ausgew\u00e4hlten Personen war nach leichtem Z\u00f6gern dazu bereit, obwohl sie die Schmerzensschreie ihrer Opfer laut und deutlich h\u00f6ren konnten. Nicht wenige steigerten auf Anraten der Autorit\u00e4tsperson die Spannung sogar auf bis zu 450 Volt.&nbsp; &gt;&gt;<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die \u00fcbliche Erkl\u00e4rung f\u00fcr dieses erschreckende Verhalten lautet stark vereinfacht: Weil viele Menschen im Kern autorit\u00e4tsgl\u00e4ubig sind, sind sie unter bestimmten Umst\u00e4nden bereit, ihr eigenes Gewissen \u00fcber Bord zu werfen und stattdessen das zu tun, was eine Autorit\u00e4tsperson von ihnen verlangt.&nbsp;<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es k\u00f6nnte jedoch noch eine andere Erkl\u00e4rung geben, die meines Wissens in diesem Zusammenhang nie ernsthaft in Erw\u00e4gung gezogen wurde: k\u00f6nnte es sein, dass eine Menge Menschen schlicht Gefallen daran finden, Macht und Gewalt \u00fcber andere auszu\u00fcben ohne irgendwelche Sanktionen bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen? Dass es ihnen Lust bereitet, endlich mal am Dr\u00fccker zu sitzen und anderen ihren Willen aufzuzwingen?&nbsp;<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer diesen Gedanken absurd finden will, sollte einfach mal ein bisschen auf Facebook surfen. Nach kurzer Zeit wird man eine Menge Postings und Kommentare von unbescholten scheinenden Menschen mit netten Familienfotos finden, die keinen Hehl daraus machen, wie unnachgiebig, autorit\u00e4r und gewaltt\u00e4tig sie sich gegen\u00fcber anderen verhalten w\u00fcrden, wenn man sie nur lie\u00dfe.&nbsp;<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Decke unserer Zivilisation ist d\u00fcnn. Wir sollten nicht der Illusion verfallen, dass der freundliche Nachbar, der uns zum Barbecue einl\u00e4dt, nicht bereit w\u00e4re, uns schon f\u00fcr so etwas Banales wie eine andere Meinung mit gro\u00dfem Vergn\u00fcgen das Kabel vom Elektrogrill anzulegen.&nbsp;&nbsp;&gt;&gt;<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>ABER<\/strong><strong> dazu w\u00e4re zu sagen:<\/strong> <strong>&lt;&lt; \u201e Alles B\u00f6se was auf Erden geschieht, wird von \u00dcberzeugten und Ehrgeizigen getan. Der Skeptiker, der keinen Ehrgeiz besitzt, ist das einzige unschuldige Wesen.\u201c &gt;&gt; (Henry de Montherlant)&nbsp;<br>&lt;&lt; Ab einem bestimmten Grad der Monstrosit\u00e4t verschlie\u00dfen sich die Leute vor der Realit\u00e4t, und denken lieber, dass `sowas doch nicht m\u00f6glich\u00b4 sei ..: hier beginnt f\u00fcr mich meine Arbeit&#8230; &gt;&gt; ( Claude Chabrol )<\/strong><br><br><strong>ODER<\/strong><strong> von mir:<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Solange es in der &#8222;politischen Bildung&#8220; als &#8222;Lernziel&#8220; und ausreichend angesehen wird, eine &#8222;Meinung&#8220; zu haben und einer &#8222;Partei&#8220; anzugeh\u00f6ren, und sich mit deren kritischer Betrachtung nicht auseinanderzusetzen, kann dies nicht weiter verwunderlich sein.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Lernziel wie, sich \u00fcber Herkunft, Entwicklung oder Bedingungen einer &#8222;Meinung&#8220;, &#8222;Haltung&#8220; oder &#8222;Einstellung&#8220; und \u00fcber deren kritische Betrachtung im Klaren sein zu sollen, die Wahrnehmung von deren Relativit\u00e4t zuzulassen statt auf &#8222;seiner Meinung zu bestehen&#8220;, oder, eine &#8222;Haltung&#8220; oder Erkenntnis so valide und unter Betrachtung aller Ein- und Widerspr\u00fcche zu begr\u00fcnden wie m\u00f6glich, ist nicht vorgesehen \u2013 oder vielleicht nicht gew\u00fcnscht, denn es w\u00fcrde daraus ja u.a. folgen, dass \u201eMeinungen\u201c, die einfach nicht begr\u00fcndbar sind und kaum bis keine Argumente vorweisen k\u00f6nnen, einfach unzul\u00e4ssig sind.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Hinzu kommt das &#8222;Facebook-Niveau&#8220;, das eine Konzentration auf mehr als drei Worte nicht zul\u00e4\u00dft oder f\u00f6rdert, sondern von der vorherrschenden Denk- und F\u00fchl- Unf\u00e4higkeit profitiert.<br><br>Wem es z.B. w\u00e4hrend der Covid-Epidemie nicht so geht, dass er z.B. sowohl die Argumentation von &#8222;NoCovid&#8220; wie auch von &#8222;allesdichtmachen&#8220;, von Drosten wie Streeck usw. zumindest nachvollziehen kann, sondern nur in Abwehr oder Zugeh\u00f6rigkeit denkt und agiert, ist grunds\u00e4tzlich auch pr\u00e4destiniert daf\u00fcr, zum &#8222;\u00c4u\u00dfersten&#8220; zu gehen gegen alle, die ihm nicht &#8222;zustimmen&#8220;, oder die &#8211; &#8222;noch schlimmer&#8220; &#8211; auffordern, selbst und gr\u00fcndlich zu denken, Widerspruch zuzulassen statt eine einmal &#8222;gefa\u00dfte Meinung&#8220; zu &#8222;verteidigen&#8220;.<br><br>Und tats\u00e4chlich w\u00e4re es unabdingbar, sich die Lust am Unterdr\u00fccken und Machtmi\u00dfbrauch einzugestehen, sich bewu\u00dft zu machen: vielmehr wird es jedoch tabuisiert.<br>Und im Verborgenen entfaltet es seine zerst\u00f6rerische Wirkung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es wird weit von sich gewiesen, obwohl die Realit\u00e4t un\u00fcbersehbar eine deutlich andere ist &#8211; \u00e4hnlich wie z.B. das Empfinden sexueller Attraktivt\u00e4t &#8222;Nicht-Erwachsener&#8220;, die \u00fcberall aggressiv und automatisiert zur\u00fcckgewiesen wird, aber die Realit\u00e4t ist mehr als offensichtlich, dass bei jeder &#8222;Polizei-Aktion&#8220; Aberhunderttausende oder Millionen &#8222;Erwachsene&#8220; gefunden werden, die es geil finden.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Diese finden aber in den &#8222;Diskussionen&#8220; genauso wenig statt wie etwa die zahllosen verzweifelten Opfer der &#8222;Lockdowns&#8220;, es sei denn man kann sie &#8211; wie die &#8222;Pfleger auf den Stationen&#8220; &#8211; mit kostenloser &#8222;Solidarit\u00e4t&#8220; und mit &#8222;Mitgef\u00fchl&#8220; vereinnahmen.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Solange \u00fcber die Gr\u00fcnde, Zusammenh\u00e4nge, Hintergr\u00fcnde nicht gesprochen werden darf, solange sie im Dunkeln bleiben, sind die Opfer am schutzlosesten &#8211; und bei den vielen, die am lautesten &#8222;Kindersch\u00e4nder&#8220; kreischen und ihrer Gewaltt\u00e4tigkeit unverhohlen Ausdruck geben, fragt man sich wozu sie das n\u00f6tig haben, und ob sie &#8222;ihre&#8220; Kinder ebenso gewaltt\u00e4tig und grausam behandeln, wenn diese &#8222;Unbotm\u00e4\u00dfiges&#8220; tun.<br><br>Nicht die &#8222;Decke der Zivilisation&#8220; ist d\u00fcnn, sondern das Tabu der Verlogenheit ist undurchdringlich dick.<br><br>Fast alle beugen sich der Unf\u00e4higkeit, die Realit\u00e4t und deren Diversit\u00e4t, Widerspr\u00fcchlichkeit und Uneindeutigkeit zuzulassen &#8211; und niemand kann eine &#8222;Autorit\u00e4t&#8220; daf\u00fcr verantwortlich machen, sondern nur sich selbst.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color\"><strong>22.<\/strong><strong><em><u>Recht<\/u><\/em><\/strong><strong><em>g<u>l\u00e4ubi<\/u>g<u>keit als Standard-Lebensform:Glauben als Lebensinhalt, und die Selbstentrechtung der B\u00fcrger<\/u><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>&gt;&gt; Kein Geld mehr f\u00fcr Ideologien. Das bedeutet: keine Genderlehrst\u00fchle mehr, stark reduzierte F\u00f6rdermittel f\u00fcr dubiose Vereine inklusiver s\u00e4mtlicher religi\u00f6ser Institutionen. &lt;&lt;, so ein Fundst\u00fcck auf \u201eFacebook\u201c:<br>wie soll das gehen und was unterscheidet das von Gesinnungsschn\u00fcffelei ?<br><br>Argumente in Diskussionen vorzubringen, wird in den allermeisten F\u00e4llen abgewehrt, weil der Versuch von Argumentation stets auf *Glaubens*haltungen zu treffen scheint \u2013 so dass z.B. diejenigen, die tats\u00e4chlich, so unvorstellbar das scheint, daran *glauben*, dass Deutsch eine (besonders) &#8222;sexistische&#8220; Sprache sei, dass Sprach-Gendern &#8222;Gerechtigkeit&#8220; erschaffe usw., schlichtweg auf all diese Argumente nicht einzugehen in der Lage sind (sein wollen), es fiele sonst vielleicht ihr quasi-religi\u00f6ses \u201eUmfeld\u201c zusammen, das zu ihrem Lebensinhalt geworden zu sein scheint.<br><br>Genauso wie jemand, der die deutsche &#8222;Fl\u00fcchtlingspolitik&#8220; kritisiert, automatisch zum &#8222;Ausl\u00e4nderfeind&#8220;, oder jemand, der den Islam ablehnt, zum &#8222;-phoben&#8220;, oder jemand der Freiheitlichkeit und Eigentumsbildung als unabdingbar f\u00fcr eine demokratische Gesellschaft erkennt, zum &#8222;gierigen Kapitalisten&#8220; erkl\u00e4rt wird, mu\u00df man aus Sicht der selbst erkl\u00e4rten &#8222;Woken&#8220;, &#8222;Guten&#8220;, &#8222;Antifaschisten&#8220; und &#8222;Antirassisten&#8220; gar nicht mehr angeh\u00f6rt werden, wenn man das Sprach-Gendern f\u00fcr Schwachsinn erkl\u00e4rt, man hat das Recht auf Anh\u00f6rung verwirkt.<br><br>Das unterscheidet sich nicht von der Haltung anderer &#8222;Rechtgl\u00e4ubiger&#8220;: wenn man Allah und Mohamed f\u00fcr bestenfalls Schie\u00dfbudenfiguren h\u00e4lt, hat man das Recht auf Leben verwirkt.<br><br>Ebenso freilich wie Leute, die auch ernstzunehmende Themen und Inhalte der Gender-&#8222;Theorien&#8220; rundweg f\u00fcr &#8222;GaGa&#8220; erkl\u00e4ren, sich offenbar lieber auf &#8222;Glaubens&#8220;- Niveau bewegen, damit um alles in der Welt verhindert werden kann, dass ihre Selbstgewi\u00dfheiten und ihre Vorstellungen so genannter &#8222;Normalit\u00e4t&#8220; hinterfragt werden k\u00f6nnten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Rechtgl\u00e4ubigkeit ist offensichtlich kein alleiniges Problem \u201edes Islam\u201c \u2013 sondern eher als Lebensform der Standard-Modus<\/em><\/strong><strong>: <em>Glauben als Lebensinhalt<\/em><\/strong><strong><em><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wenn man dagegen vorgehen will, dass &#8222;Gender-Lehrst\u00fchle&#8220; von bestimmten &#8222;Richtungen&#8220; vereinnahmt und als &#8222;Gender-Theorie&#8220; schlechthin dargestellt werden, die andere Sichtwisen unterdr\u00fccken und &#8222;canceln&#8220;, ist es v\u00f6llig widersinnig und abwegig, dann selbst mit Unterdr\u00fcckung bestimmter Inhalte generalisierend dagegen vorzugehen.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Man sollte sich doch einfach erstmal mit dem Sujet vertraut machen, bevor man v\u00f6llig unzutreffende Ausf\u00fchrungen macht, man sollte erstmal zu verstehen versuchen, worum es \u00fcberhaupt geht, bevor z.B. bei allen, die nicht beim Befehl &#8222;Gendern !!&#8220; die Hacken zusammenknallen und gehorchen, &#8222;Frauenfeindlichkeit&#8220; und \u00e4hnliches insinuiert wird.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Im \u00dcbrigen kann man &#8222;verschiedene Geschlechter&#8220; auch ber\u00fccksichtigen, ohne &#8222;Sternchen&#8220; und \u00e4hnliche Erfindungen von Hobby-Linguisten.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Das generische Femininum oder Maskulinum bezieht sich nirgends auf ein &#8222;physisches Geschlecht&#8220;, sondern bezieht sich auf alle Geschlechter.<br>Sprachliche Kunst-Produkte wie &#8222;Sternchen&#8220;, &#8222;Doppelpunkte&#8220; usw. sind daher \u00fcberfl\u00fcssig, da sie vorgeben, etwas &#8222;einbeziehen&#8220; zu wollen\/ m\u00fcssen, das schon l\u00e4ngst einbezogen *ist*.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Behauptungen wie &#8222;Sprache ist in ihrem Einfluss auf das Denken nicht zu untersch\u00e4tzen&#8220;, k\u00f6nnten stimmen : wenn man Kindern schon von klein auf eintrichtert, z.B. generisches Maskulinum &#8222;meint nur M\u00e4nner&#8220;, dann \u00fcbernehmen sie solchen Schwachsinn.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Die wesentliche Eigenschaft von Generika besteht aber ja gerade darin, dass \u00fcberhaupt kein Bezug auf irgendein Geschlecht besteht.<br>Wenn man als &#8222;Erwachsener&#8220; zu beschr\u00e4nkt oder vorurteilsbeladen ist, das zu begreifen, \u00fcbertr\u00e4gt man seine eigene Geisteshaltung freilich auf die Sch\u00fcler.<br><br>Ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte aller Sprachen kennt kein Genus, wie Armenisch,Bengali, Assamesisch, Oriya (der \u00f6stliche Zweig der indoarischen Sprachen), Persisch, Tadschikisch, Kurdisch, Baskisch\/ (Alt-)Okzitanisch, Birmanisch, Chinesisch, Tibetisch, finno-ugrische Sprachen (Estnisch, Finnisch, Ungarisch u.a.), Georgisch, Hawaiisch, Indonesisch, Madegassisch, M\u0101ori, Japanisch, Khmer, Koreanisch, Thai, T\u00fcrkisch, Kasachisch, Kirgisisch, Tatarisch, und andere Turksprachen, Vietnamesisch, Navajo u.v.m.<br><br>In den Gebieten dieser zahlreichen Sprachen, in denen es nur &#8222;neutrale&#8220; Artikel gibt, m\u00fc\u00dfte es dann gem\u00e4\u00df entsprechender Unterstellung keinerlei Diskriminierung von Frauen und keine unangemessene heterosexuelle Dominanz und Benachteiligung Nicht-Bin\u00e4rer, Nicht-Heterosexueller geben, wie es ja aus dem Iran, der T\u00fcrkei, Kambodscha, Japan usw. usf. bekannt ist, nicht wahr ?&nbsp;&nbsp; &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was so genannte\/ selbst ernannte \u201eGender-Kritiker\u201c aufregt, k\u00f6nnte also vielleicht nicht unbedingt &#8222;das Thema&#8220; an sich sein, sondern, dass &#8222;von Oben&#8220;\/ von au\u00dfen ein Sprachduktus durchgesetzt werden und es nicht jedem selbst \u00fcberlassen werden soll, wie er das handhabt.<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wenn dies jedem selbst \u00fcberlassen w\u00fcrde, g\u00e4be es keinerlei &#8222;Aufregung&#8220;, h\u00f6chstens Anregung, und es k\u00f6nnte sich ggf. sogar von selbst die Sprache in neue und allgemein anerkannte Richtungen entwickeln, wenn kein Zwang dabei ausge\u00fcbt und keine politische Agenda damit durchzusetzen versucht w\u00fcrde, die erst die &#8222;Aufregung&#8220; verursacht, auf die man dann mit dem Finger zeigt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fast alle, die ich kenne, welche &#8222;gegen Gender-Theorien&#8220; st\u00e4nkern, stellen sich als solche heraus, die sich damit nie besch\u00e4ftigt haben, und sich ausgerechnet die Theorien, welche sie &#8222;bek\u00e4mpfen&#8220;, als &#8222;die&#8220; Gender-Theorie einreden lassen &#8211; und mit diesem Birgit-Kelle-Niedrigst-Niveau ungewollt das Selbstbild &#8222;feministisch&#8220; oder &#8222;anti-kapitalistisch&#8220; orientierter Gender-Theorien oder von L\u00e4cherlichkeiten wie &#8222;Gender-Sprache&#8220; als &#8222;die&#8220; Gender-Theorie best\u00e4tigen.<br><br>Dabei sind diese anti-freiheitlichen bis quasi-stalinistischen Richtungen eben nur ein *Teil* der Gender-Themen, die sich im Lehrbetrieb nur deshalb so breitmachen konnten, weil diese Okkupierung der Lehrpl\u00e4ne durch &#8222;Linke&#8220; und &#8222;Feministinnen&#8220; einfach laufengelassen und **zu wenig kontrolliert** wurde: ziemlich exakt das Gleiche wie beim Thema &#8222;Islam&#8220; &#8230;!<br><br>Gender-Theorien als Besch\u00e4ftigung mit der Diskrepanz zwischen gesellschaftlich vorgegebenen &#8222;Rollen&#8220; und der tats\u00e4chlichen realen Vielfalt und Fragilit\u00e4t der individuellen Identit\u00e4ten ist ein essentielles Thema und f\u00fcr jede Gesellschaft, die sich selbst gegen\u00fcber kritisch bleiben und sich weiterentwickeln will, unerl\u00e4sslich, und alles andere als ein &#8222;Minderheiten-Thema&#8220;, es betrifft fast jeden oder sehr viele, wenn sie ehrlich sind und in sich hineinh\u00f6ren.<br><br>Auch als Therapeut kann ich nur best\u00e4tigen, dass bei deutlich mehr als der H\u00e4lfte der Klienten die Fragen der sexuellen\/ gesellschaftlichen Identit\u00e4t und die eigene Ungewi\u00dfheit dem gegen\u00fcber zu den Hauptthemen geh\u00f6rt.<br>Je mehr das l\u00e4cherlich gemacht und verleugnet wird, desto weniger sprechen die Menschen offen dar\u00fcber und es entsteht der falsche Eindruck, dass dies ein &#8222;Exoten-Thema&#8220; sei.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Ebenso gibt es z.B. auch weit mehr Muslime, die den &#8222;offiziellen&#8220; klerikalen Verlautbarungen zur &#8222;Rechtgl\u00e4ubigkeit&#8220; kritisch bis ablehnend gegen\u00fcberstehen, als viele glauben.<br>Nur sind leider genau diese &#8222;Rechtgl\u00e4ubigen&#8220; die vorwiegenden politischen Partner unserer &#8222;Politiker&#8220; oder auch &#8222;Gelehrten&#8220;.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Auch hier m\u00fc\u00dfte mit Kontrolle und mit Schutz der Unterdr\u00fcckten statt einfachen &#8222;Verboten&#8220; dagegen gesteuert werden.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Das k\u00f6nnte bedeutete allerdings z.B. auch &#8222;Gef\u00e4hrdung&#8220; bequemer lukrativer Gesch\u00e4fte mit z.B. wahhabitischen Staaten bedeuten.<br>Islamische Gruppen, Vereine, Gemeinden, offizielle Vertreter usw. *m\u00fcssen* dazu verpflichtet werden, ein f\u00fcr alle Mal die grunds\u00e4tzliche Trennung von Staat und Geistlichkeit\/ Religion\/ Klerus zu bejahen, zu ratifizieren, anzuerkennen und *unwiderruflich* zu lehren.<br><br>Der allergr\u00f6\u00dfte Teil der momentan in Deutschland wirkenden islamischen Gruppen wird dies nicht unterschreiben k\u00f6nnen\/ wollen (&#8222;Unteilbarkeit der Ummah&#8220;): *diese* k\u00f6nnte und m\u00fc\u00dfte man dann tats\u00e4chlich <\/strong><strong>VERBIETEN<\/strong><strong>, in einer rechtskonformen statt willk\u00fcrlichen Weise, dass der grunds\u00e4tzlich s\u00e4kulare Staat die unabdingbare Anerkenntnis absoluter unteilbarer Glaubensfreiheit zu verlangen, durchzusetzen und darauf zu bestehen hat.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dann k\u00f6nnte man auch auf diese leidigen individualisierenden &#8222;Kopftuch&#8220;-, Kippah-, Kreuz- usw. &#8222;Debatten&#8220; verzichten, es darf dann jeder &#8222;sein&#8220; religi\u00f6ses Symbol tragen, wenn die Religionsgemeinschaften den Staat, in welchem die Individuen B\u00fcrger oder Amtstr\u00e4ger sind, bedingungslos anerkannt haben.<br><br>&#8222;Diskussionen&#8220; \u00fcber &#8222;Gender&#8220;, &#8222;Islam&#8220; , &#8222;Gesundheitswesen&#8220;, &#8222;Migration&#8220;, &#8222;Korruption&#8220; u.v.m. sind notorisch oft bis zum Exzess von reinem Populismus, von &#8222;Meinungen&#8220;, (vors\u00e4tzlich) ahnungslosem Gest\u00e4nker ohne erkennbare Absicht zu gr\u00fcndlicher Befassung gezeichnet \u2013 auch hier ein Grund, dringend zu warnen vor *noch* mehr so genannter &#8222;Demokratie&#8220; !<br><br>Es hat endlich eine <\/strong><strong>VORHERRSCHAFT DES RECHTS<\/strong><strong>, nicht des <\/strong><strong>P\u00f6BELS<\/strong><strong> oder irgendwelcher herbeigew\u00fcteter &#8222;Volksentscheidungen&#8220; durch reine <\/strong><strong>VOLKSVERHETZUNG<\/strong><strong> durchgesetzt zu werden.<br><br>Das in jeglicher Weise offensichtlich ganz einfach zu verhetzende &#8222;Volk&#8220; <\/strong><strong>HAT NICHT DAR\u00dcBER ZU BESTIMMEN<\/strong><strong>, <\/strong><strong>WELCHE<\/strong><strong> grundgesetzlich garantierten <\/strong><strong>RECHTE<\/strong><strong> jemand haben darf oder nicht !<br><br>&#8222;Das Volk&#8220; in Berlin z.B. hat vor sechs Jahren gegen Bebauung von Tempelhof gestimmt, inzwischen ist &#8222;dem Volk&#8220; selbst mehrheitlich klar, dass es u.a. damit das Ausma\u00df der &#8222;Wohnungsnot&#8220; selbst verschuldet hat.<br><br>&#8222;Das Volk&#8220; w\u00e4re f\u00fcr einen &#8222;Mietendeckel&#8220;, der freilich per se <\/strong><strong>RECHTSWIDRIG<\/strong><strong> ist und in geltendes Recht eingreifen und dieses unwirksam machen, also einen <\/strong><strong>UNRECHTSSTAAT <\/strong><strong>errichten m\u00fc\u00dfte !<br><br>Ebenso w\u00e4re das &#8222;Volk&#8220; f\u00fcr &#8222;Enteignungen&#8220;, f\u00fcr die es ebenfalls keinerlei Rechtsgrundlage gibt.<br><br>Statt &#8222;Enteignungs&#8220;-&#8222;Initiativen&#8220; als Vorhut von Terroristen durch St\u00e4dte marodieren zu lassen, und dies allen Ernstes als &#8222;demokratisch&#8220; zu bezeichnen, sollten die Unterzeichner besser \u00fcber das <\/strong><strong>RECHT <\/strong><strong>belehrt werden, dessen Bruch sie alle, das gesamte &#8222;Volk&#8220; unweigerlich treffen und Folgen f\u00fcr sie haben w\u00fcrde.<br><br>Auch bspw. im \u201eGesundheitswesen\u201c gibt es unn\u00f6tige, uneffektive oder gar sch\u00e4dliche Behandlungen&nbsp; in &#8222;staatlichen&#8220; \/ &#8222;\u00f6ffentlichen&#8220; Einrichtungen des &#8222;Gesundheitswesens&#8220; nicht weniger als in &#8222;privaten&#8220; Einrichtungen- in diesen besteht vielmehr Konkurrenzdruck, der sich Ineffektivit\u00e4t oder Quacksalberei gar nicht leisten k\u00f6nnte.<br><br>Auch hier sollte das <\/strong><strong>RECHT<\/strong><strong>, sollten die *Patienten*-<\/strong><strong>RECHTE<\/strong><strong> auf Information, Transparenz usw. viel mehr Geltung bekommen \u2013 gleich ob in &#8222;staatlichen&#8220; oder &#8222;privaten&#8220; Einrichtungen \u2013 und statt dass \u00fcber \u201e\u00f6ffentlich oder privat\u201c Schein-Diskussionen gef\u00fchrt werden, welche die eigentlichen Themen und Probleme des \u201eGesundheitswesens\u201c meist gar nicht ber\u00fchren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die \u201eTherapie-Orientiertheit\u201c statt besserer F\u00f6rderung von z.B. Pr\u00e4vention und K\u00f6rperbewu\u00dftsein ist in \u201estaatlichen\u201c Einrichtungen nicht weniger vorhanden als in \u201eprivaten\u201c.<br><br>Gleiches gilt f\u00fcr amazon, Apple, Microsoft, Facebook, PayPal, Ikea u.v.m.: es ist v\u00f6llig <\/strong><strong>UNERKL\u00c4RLICH<\/strong><strong>, weshalb hier vermeintlich &#8222;kritische&#8220; B\u00fcrger &#8222;dem Staat&#8220; <\/strong><strong>NOCH <\/strong><strong>mehr Steuereinnahmen zuschanzen wollen ?<br><\/strong><strong>WAS HAT<\/strong><strong> der einzelne B\u00fcrger hier von (noch) \u201eh\u00f6herer Besteuerung\u201c &#8230;? Weshalb \u201edemonstrieren\u201c B\u00fcrger in absurder Weise f\u00fcr \u201eh\u00f6here Steuern\u201c statt f\u00fcr mehr Freiheit ? Rechte ? Bewu\u00dftheit ? Kritikf\u00e4higkeit und deren Umsetzung ?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein sehr wesentlicher Grund d\u00fcrfte eben darin liegen, dass sich in \u201e(linker)Gesellschaftskritik\u201c der \u201emarxistischen\u201c Provenienz mit diesen Individualrechten kaum besch\u00e4ftigt wird \u2013 also nicht mit \u201esch\u00e4dlichem Individualismus\u201c -, sondern nur mit dem angeblichen \u201eHauptwiderspruch\u201c des \u201eMaterialismus\u201c.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>So sch\u00e4digen sich \u201eprotestierende\u201c B\u00fcrger selbst noch weiter \u2013 und &#8222;dem Staat&#8220; ist auch hier NOCH viel weniger an B\u00fcrgerrechten gelegen &#8211; er f\u00fchrt sie h\u00f6chstens an, um Augenwischerei zu veranstalten.<br><br>Stattdessen sollten B\u00fcrger\/ Kunden etwa hohe Mindeststandards in der Kundenorientierung, der Erreichbarkeit, dem Service, der Rechtsstellung usw. verlangen: die &#8222;Player&#8220; machen &#8222;ihr&#8220; Geld wesentlich damit, sich solche Kundenorientierung zu SPAREN und in &#8222;Call Center&#8220; nach T\u00fcrkei, Pakistan, Irland, Osteuropa usw. &#8222;auszulagern&#8220;.<br>Es w\u00e4ren hier vom B\u00fcrger\/ Kunden und von Mitarbeitern F\u00dcR IHN\/ sie SELBST massive Investitionen zum Auf- und Ausbau von Kundenservice und besserer Rechtsstellung zu fordern, statt &#8222;h\u00f6here Steuern&#8220; !<br>Diese Investitionen k\u00f6nnten die &#8222;Player&#8220; dann steuerlich ansetzen.<br><br>Mit &#8222;h\u00f6heren Steuern&#8220; \u00e4ndert sich nichts f\u00fcr die Kunden zum Besseren &#8211; im Gegenteil: die &#8222;Player&#8220; werden NOCH mehr beim Service einsparen, wenn sie nicht DARAUF verpflichtet werden, Kunden- und Mitarbeiterrechte zu beachten, und daf\u00fcr dann auch steuerliche Verg\u00fcnstigungen zu erhalten &#8211; denn z.B. mu\u00df &#8222;der Staat&#8220; dann viel weniger f\u00fcr Parallelwelten wie &#8222;Verbraucherschutz&#8220;-Organisationen oder mit Rechtsf\u00e4llen \u00fcberflutete Gerichte ausgeben &#8230;<br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color\"><strong>23. \u2026 <em><u>und kurz nochmal<\/u><\/em> \u201e<em><u>Corona<\/u><\/em>\u201c \u2026:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Problem mit den &#8222;Empfehlungen&#8220; der WHO besteht doch nicht in Empfehlungen oder Vertr\u00e4gen zur Einhaltung an sich, sondern darin, dass hiermit mehr oder weniger nur Verpflichtungen oder Rechte *<\/strong><strong>F\u00dcR<\/strong><strong> <em><u>Staaten<\/u><\/em>* verbunden sind und geregelt werden, &#8222;Einschr\u00e4nkungen&#8220; und &#8222;Ma\u00dfnahmen&#8220; durchzusetzen &#8211; aber <em><u>nicht<\/u><\/em> eine allem <em><u>\u00fcber<\/u>g<u>eordnete Ver<\/u>p<u>flichtun<\/u>g<\/em> zur <em><u>aller<\/u>g<u>r\u00f6\u00dftm\u00f6<\/u>g<u>lichen <\/u><\/em>Einhaltung, Gew\u00e4hrleistung und <em><u>Aufrechterhaltun<\/u>g<u> von Rechten<\/u><\/em> und Freiz\u00fcgigkeit f\u00fcr *<em><u>B\u00fcr<\/u>g<u>er<\/u><\/em>*, und entsprechender Gestaltung der &#8222;Ma\u00dfnahmen&#8220;.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Die &#8222;Staaten&#8220; m\u00fcssen ihre &#8222;Ma\u00dfnahmen&#8220; allein nur mit den &#8222;Empfehlungen&#8220; der WHO &#8222;begr\u00fcnden&#8220; und sind nicht verpflichtet, s\u00e4mtliche &#8222;Ma\u00dfnahmen&#8220; mit z.B. den grundgesetzlich garantierten Freiheiten und deren allem \u00fcbergeordneten m\u00f6glichst weitgehendem *Erhalt* abzugleichen.<br><br>Es gibt z.B. keine Verpflichtungen an den Staat f\u00fcr Quarant\u00e4nisierte, deren Versorgung zu garantieren, deren Einkommensverluste auszugleichen usw., dies sind \u00fcberall nur &#8222;freiwillige Leistungen&#8220; des &#8222;Staates&#8220; ohne Rechtsanspruch.<br><br><\/strong><strong>DAS<\/strong><strong> ist der Knackpunkt, den leider sowohl die Lauterbach-Brinkmanns-Drostens wie auch die &#8222;Skeptiker&#8220; in gleicher Weise \u00fcbergehen, nicht bearbeiten, nicht einfordern.<br><\/strong><strong><u>DAS<\/u><\/strong><strong> ist es, was die &#8222;Krise&#8220; so gef\u00e4hrlich f\u00fcr den Bestand freiheitlicher Rechtsstaaten macht: an einem Punkt, wo &#8222;der Staat&#8220; zu beweisen h\u00e4tte, wie ernst es ihm angeblich oder tats\u00e4chlich mit den B\u00fcrger- und Menschenrechten sei, versagt er und es wird von ihm nicht eingefordert.<br><br>Die wenigen, die es einzufordern vorgeben, befinden sich leider meist in abgehobenen Sph\u00e4ren der Realit\u00e4tsfremdheit, Selbstbezogenheit und -gerechtigkeit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color\"><strong>24. \u2026 <\/strong><strong><em><u>und zum Schlu\u00df nochmal ein Lieblin<\/u><\/em><\/strong><strong><em>g<u>sthema von <\/u><\/em><\/strong><strong>\u201e<\/strong><strong><em><u>Kritikern<\/u><\/em><\/strong><strong>\u201c <\/strong><strong><em><u>des so <\/u><\/em><\/strong><strong><em>g<u>enannten<\/u><\/em><\/strong><strong> <\/strong><strong>\u201e<\/strong><strong><em><u>Ka<\/u><\/em><\/strong><strong><em>p<u>italismus<\/u><\/em><\/strong><strong>\u201c:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201e<\/strong><strong>Zahlen Superreiche in den USA kaum Steuern\u201c?, fragte besorgt<\/strong><strong> <\/strong><strong>\u00bbProPublica\u00ab, ein durch Stiftungen finanzierter US-amerikanischer Non-Profit-Newsdesk f\u00fcr \u201einvestigativen Journalismus\u201c, und ver\u00f6ffentlichte vertrauliche Steuerdaten von \u201eSuperreichen\u201c, die belegen sollen, dass diese fast keine Steuern zahlen. Sie errechneten den \u203atrue tax rate\u2039-Satz, also den \u203aechten\u2039 Steuersatz, der bei ungef\u00e4hr 3 % liege. \u201eSkandal\u00f6s\u201c\u2026!&#8230;, gilt doch in den USA eigentlich ein weitaus h\u00f6herer Spitzensteuersatz.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Auch deutsche Medien sprangen auf den Zug auf, die &#8222;Tagesschau&#8220; berichtete, ebenso &#8222;Der Spiegel&#8220;, oder &#8222;DW\/Deutsche Welle&#8220;.<\/strong><strong> &#8211; <\/strong><strong>Wie sieht es also inhaltlich mit der Anschuldigung aus?<\/strong><strong><br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Dr.Dr. Rainer Zitelmann \u00fcbernimmt den Job, den die Redakteure eigentlich \u00fcbernehmen m\u00fcssten, und ver\u00f6ffentlicht etwa auf seiner &#8222;Facebook&#8220;-Seite eine Einordnung.<\/strong><strong><br><\/strong><strong>Er erkl\u00e4rt darin, dass die absoluten Zahlen zwar stimmen, jedoch derart verf\u00e4lscht aus dem Kontext gerissen wurden, dass der Eindruck entsteht, Reiche w\u00fcrden sich unlauter um ihre Pflichten herummogeln.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Mal wieder das alte verlogene Spiel von &#8222;Linken&#8220; : abgesehen davon, dass sie legale und gepr\u00fcfte Steuererkl\u00e4rungen &#8222;skandalisieren&#8220; und ver\u00f6ffentlichen, obwohl sie dem Steuergeheimnis unterliegen, greifen sie irgendetwas, das zum &#8222;Anklagen&#8220; zu taugen scheint, heraus, und erw\u00e4hnen alles andere nicht:<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>&gt;&gt; Solange sie Aktien halten und kaum oder keine Dividende einstreichen, spiele der Besitz steuerlich keine Rolle. Die Multimilliard\u00e4re nutzten ihn aber als Sicherheit f\u00fcr Kredite, mit denen sie ihre Ausgaben finanzieren. &lt;&lt;<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Ja, und mit diesen Ausgaben schaffen sie Unternehmen, Werte, Infrastruktur, Arbeitspl\u00e4tze, deren Entlohnung z.B. Steuern und Sozialabgaben bringt, es werden Waren geschaffen und umgesetzt, die Werte, Erl\u00f6se und Steuern erbringen usw.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Von Verlustvortr\u00e4gen oder Vorsteuern haben die &#8222;Enth\u00fcller&#8220; wohl auch noch nichts geh\u00f6rt oder erw\u00e4hnen sie gar nicht &#8211; wahrscheinlich beziehen sie sich nur auf Jahresendabrechnungen, in denen Investitions- und Verlustvortr\u00e4ge oder Vorsteuern nat\u00fcrlich ber\u00fccksichtigt sind.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Aber &#8222;Kritiker&#8220; wollen weiterhin behaupten: &#8222;Wenn &#8218;die Reichen&#8216; mehr Steuern bezahlen, ginge es &#8218;uns allen besser.'&#8220;<\/strong><strong><br><\/strong><strong>Wenn aber Investitionen, Verlustvortr\u00e4ge oder Vorsteuern nicht mehr ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen oder aus eigenen Mitteln geschaffene Sicherheiten wie Aktien steuerlich relevant werden sollten, wird eben weniger investiert, &#8222;der Staat&#8220; kann dann noch mehr Gelder z.B. f\u00fcr &#8222;Fl\u00fcchtlinge&#8220; verprassen oder f\u00fcr teure &#8222;Sozialwohnungen&#8220;, die aber \u00fcber kurz oder lang immense Folgekosten haben.<br><\/strong><strong><br><\/strong><strong>&#8222;Der Staat&#8220; kann nun mal nicht wirtschaften, sondern nur Diebstahl begehen &#8211; und die &#8222;Skandalisierer&#8220; wollen nicht wahrhaben, dass man Kapital nur einmal &#8222;verteilen&#8220; kann &#8211; danach ist es weg, die Unf\u00e4higkeit der &#8222;Staaten&#8220; aber nicht; und die Kapitalisten sind auch irgendwann weg, dorthin wo man nicht so d\u00e4mlich ist, auf sozialismus-s\u00fcchtige &#8222;Enth\u00fcller&#8220; hereinzufallen.<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#eae0e2;color:#5e03b4\"><strong>Copyright zu diesen Texten liegen vollst\u00e4ndig und ausschliesslich bei:<\/strong><br>FiNiTESTi PUBLISHING, <strong>Berlin<\/strong>,Deutschland \u2013<strong>Duino-Aurisina<\/strong>\/TS, Repubblica Italiana \u2013 <strong>North Berwick<\/strong>, East Lothian, Scotland\/UK<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#eae0e2;color:#5e03b4\"><strong>Missachtungen der Eigentums- und Nutzungsrechte, unbefugtes Verwenden, Kopieren, Verlinken, Weiterleiten, Kommentieren usw. von Texten, Textteilen und s\u00e4mtlichen Photos, einzeln, auch in Montagen, Kontexten, Zusammenstellungen ohne Genehmigung werden STRAFRECHTLICH SCH\u00c4RFSTENS VERFOLGT ! <\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 28. Juli 2021<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background\" style=\"background-color:#eae0e2;color:#5e03b4\"><strong>Copyright for this text is entirely and exclusively with:<\/strong>FiNiTESTi PUBLISHING, <strong>Berlin<\/strong>, Germany \u2013 <strong>Duino-Aurisina<\/strong>\/TS, Repubblica Italiana \u2013 <strong>North Berwick<\/strong>, East Lothian, Scotland\/UK<strong> &#8211; Disregard of property and usage rights, unauthorized use, copying, linking, forwarding, commenting etc. of texts, parts of texts and all photos, individually, also in montage, contexts, compilations without permission will indictably be PROSECUTED ! July 28<sup>th<\/sup>, 2021\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<strong><br><br><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I\u00b4m in it \u2013 but it\u00b4s not about me \/ J\u2019y suis \u2013 mais c\u00b4est pas de moi Struktureller Antisemitismus\/ Unterkomplexe &#8222;Normalit\u00e4t&#8220;\/ &#8222;Kritik&#8220; an etwas, das es nicht gibt\/ Rechtgl\u00e4ubigkeit, Selbst- und Fremd-Entrechtung als Standard-Lebensform u.v.m. :ALS pdf HIER: Copyright zu diesem Text liegt vollst\u00e4ndig und ausschliesslich bei:FiNiTESTi PUBLISHING, Berlin,Deutschland \u2013Duino-Aurisina\/TS, Repubblica Italiana \u2013 North &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/ricercando.eu\/?p=243\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201ePas vraiment  (du CAHIERS)   \u2013   Not really  (from NOTEBOOKS)  &#8211; 05 &#8211; July 28, 2021\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":242,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-243","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-esposito-uno-straniero-qui"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ricercando.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/243","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ricercando.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ricercando.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ricercando.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ricercando.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=243"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ricercando.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/243\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":244,"href":"https:\/\/ricercando.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/243\/revisions\/244"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ricercando.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/242"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ricercando.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=243"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ricercando.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=243"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ricercando.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=243"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}