ISRAEL-“Meinung” und “Kritik”ohne FAKTEN,ohne jedes WISSEN(-Wollen):              JUDENTUM oder DUNKELHEIT

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´RICERCANDO` 07. Oktober 2026  –  admin(at)ricercando.eu    

  • Copyright vollständig und ausschliesslich bei: Dr. Lothar Riemenschneider, FiNiTESTi PUBLISHING,   Berlin,Konstanz/Deutschland – – North Berwick, East Lothian,SCO/UK –
  • Zivilisation oder Judenhass – „Aufklärung“ oder Dunkelheit

Denn mit „Pal*stinensern“ waren über Jahrhunderte und noch weit bis nach 1948 STETS sowohl Juden wie auch ALLE ANDEREN in dem Gebiet Lebenden gemeint- im Gegensatz zu den„Arabern“,die erst im 7. Jahrhundert als GEWALTSAME EROBERER/ KOLONIALISTEN in das Land kamen.

Und diese Bezeichnung war stets eine sowohl von Juden WIE AUCH ARABERN ABGELEHNTE Bezeichnung: WIE konnte es dann also kommen, dass ARABER diesen auch bei ihnen selbst ZU RECHT VERHASSTEN KOLONIALISTISCHEN BEGRIFF für sich „positiv“ als KAMPF–BEGRIFF „entdeckten“ ?: unter anderem dies ist wesentlicher Inhalt dieser Ausführungen Hier.

Abgesehen davon, dass für Judenhasser Fakten generell uninteressant sind, sind die Absichten der „Hamas“, das Massaker gegen Juden am 07. Oktober 2023 zu veranstalten, offensichtlich, und sind bekannt, aber dennoch vielen – die allermeisten sind ja politisch ungebildet – nicht klar : 

es handelte sich um eine „strategische Massnahme“ der „Hamas“, die darauf abzielte, die bevorstehende Annäherung zwischen Israel und Saudi-Arabien sowie anderen arabisch-muslimischen Staaten (gemäß den wesentlich von Jared Kushner, einem Schwiegersohn Donald Trumps, angebahnten „Abraham Accords“) zu sabotieren, in einer „Kopie“ von „Babi Jar“, jenem Massaker an über 30.000 ukrainischen Juden durch deutsche National-Sozialisten im September 1941.

Und zwar indem sie eine unverhältnismässige Reaktion Israels provozierte, die es für jede arabische Regierung unhaltbar machen würde, mit Israel zusammenzuarbeiten, geschweige denn es anzuerkennen.

Böswillige, wie z.B. „Linke“ (könnten) sagen: die Hamas stellte eine Falle, und Israel fiel darauf herein.

Die Hamas rechnete mit einer wahllosen militärischen Reaktion, die unzählige „Pal*stinenser“ und „pal*stinensische“ Familien töten und vernichten würde; aber selbstverständlich konnte es nicht zuletzt und insbesondere in Anbetracht der etwa 200 verschleppten israelischen Geiseln keine andere Wahl für Israel geben als eine militärische Reaktion.

Jeder „Pal*stinenser“, der durch israelische Massnahmen getötet wurde, war ein Sieg für die Hamas. Ein Kommandant sagte, die Hamas würde gerne hunderttausend oder mehr Bewohner des Gazastreifens opfern, um Israel zu delegitimieren.

In diesem Sinne haben die Anschläge vom 7. Oktober ihr Ziel erreicht und waren spektakulär „erfolgreich“.

Der größte Teil der „demokratischen“ Öffentlichkeit des „Freien Westens“ ist dabei eher von Viertel- und Halb-`Wahrheiten´ umgeben und käut diese wider ohne bösen Willen, eher mit reizüberfluteter Indifferenz, Gleichgültigkeit, Oberflächlichkeit, Bequemlichkeit – dabei ist es,  wie bei vielen anderen Themen auch, nicht schwer, sich gründlich und seriös zu informieren. 

Es gibt kaum ein Thema, über das jeder „meinen“ zu können, dürfen oder müssen und Äußerungen abzugeben, voraussetzt  –  und das sehr häufig ohne sich zuvor um entsprechende Ahnung und um Wissen zu bemühen oder vielleicht auch einfach mal zuzuhören und sich zu informieren – wie beim Thema des Jüdischen Staates „Israel“.

Warum ausgerechnet bei dieser Thematik so viel ungeprüfte, falsche, unvollständige Selbstgewissheiten verblasen werden, könnte mit der „emotional belastenden“ oder „komplizierten“ leidvollen Geschichte der Juden und ihren Verfolgungen, Vertreibungen und Ausrottungsversuchen zusammenhängen, ist aber damit nicht zu erklären.

Vor allem ist es ja nichts Neues, dass es verbreitet ist, über „die Juden“ Bescheid zu wissen anzunehmen, und, „wie sie sind“ : dies war ja stets eine eherne Grundlage für alle Pogrome, Abschlachtungen, Schuldzuweisungen und Vernichtungsversuche gegen Juden.

Der „Grund“ weiter Teile der „westlichen“ Reaktion kann nur im verbreiteten ANTISEMITISMUS/ JUDENHASS liegen.

Bis vor einiger Zeit hatten „die Juden“ nach der Shoah, dem so genannten „Holocaust“, der wesentlich von deutschem Boden ausging, aber – was bereits vielfach kaum „erinnert“ wurde – erhebliche Unterstützung in den meisten europäischen Staaten fand, ein kleines bißchen „Schonfrist“… aber …!

Die Niederlande etwa brüsteten sich über Jahrzehnte mit dem „Anne-Frank-Museum“ und beweisen nun, wie oberflächlich und verlogen ihre Selbstüberhöhung als „Widerständler“ gegen „die Deutschen“ stets war….

Sie gehören nun zu den entschieden israel-feindlichsten Ländern, welche Güter aus so genannten „Jüdische Siedler“-Gebieten boykottieren, konfiszieren, die Koffer durchwühlen und entsprechend Juden drangsalieren. – “KAUFT NICHT BEI JUDEN!“

Diese „Siedler“ stammen aus den seit vielen Jahrtausenden jüdischen Kern–Gebieten Judaea und Samaria (heute obskur in UN-Sprache als „Westjordanland“ bezeichnet) : jeder kann es in der „christlichen“ Bibel nachlesen, dass so gut wie alle wesentlichen Geschehnisse um den Juden Jesus von Nazareth („Jesus „Christus“) sich dort im UR-jüdischen Kernland abspielten.

Die Anti-Religiösität und bare Unkenntnis vom Christentum ist mithin – so wie es früher die unreflektierte gehorsame willige Übernahme „römisch-christlicher“ Tiraden und Stereotype gegen „die Juden“ war – einer der wesentlichen Gründe für Fremdheit gegenüber Israel und dem Judentum: „der Westen“, zu dessen wesentlichen Grundlagen das Christentum – das jedoch letztlich nur ein Derivat, eine „Auslegung“ des Judaismus ist – gehört, erkennt sich in diesen Angriffen der so genannten „Pal*stinenser“ nicht als „gemeint“, er ist es aber im Kern (sh. im Weiteren).

02 . Der alte „neue“ Juden- und Selbst-Hass

Die momentane niederländische Regierung ist eine als „links-liberal“ bezeichnete, und man hat sich aufgrund der „Sowjetischen Geschichtsschreibung“  daran gewöhnt, allen Ernstes anzunehmen, „Linke“ seien „judenfreundlich“ und seien wie „die Juden“ im „Dritten Reich“ arme unschuldig Verfolgte gewesen.

Doch bereits Karl Marx, ein „assimilierter“ Jude, war ein Juden-, ein Selbst-Hasser, etwa seine unverkennbar mit typisch antisemitischen Tiraden vollführten Anwürfe gegenüber seinem ihn finanziell unterstützenden politischen Konkurrenten Ferdinand Lassalle sind reichlich überliefert.

Aus der Zeit „vor 1933“ gibt es von „Linken“ unzählige mit geradezu klassisch antisemitischen Schmähungen, Beleidigungen und Volksverhetzungs-Parolen versehene Polemiken und Aktionen gegen „das Judentum“, die sich in Nichts von den Worten Hitlers und seiner „Wähler“ unterschieden.

Doch immer noch wollen viele weiterhin und wieder den zutiefst und extrem inhumanen, menschenfeindlichen so genannten „Sozialismus“/ „Kommunismus“ ungeachtet aller unfassbar schmerzlicher Erfahrung für „human“ oder „fortschrittlich“ halten.

Angesichts solcher Unkenntnis wurde „die Schuld“ nach 1945 allein den Macht habenden und Krieg, Vertreibung und Vernichtung auslösenden Rechts-Faschisten übertragen; dass „Linke“ – wie für jeden seit Langem nachlesbar – nicht nur „vor 1933“, sondern immer schon Judenhass im Kern mit sich trugen und Gleiches über „die Juden“ sagten wie Hitler, oder dass Stalin und sein russisches „kommunistisches Reich“ dem „Deutschen Reich“ in puncto Menschenverachtung und -vernichtung mindestens gleichauf mit Hitler waren – und mit Putin heute wieder sind -, dass bereits 1933 im „Holodomor“ 7 Millionen Ukrainer von Russen vernichtet wurden und verhungerten, spielt für den „linken“ Juden Gregor Gysi und all seine (selbst-)judenhasserischen  „Freunde“ keine Rolle.

Dass Hitler die „armen unschuldig verfolgten“ `Sozialisten´/ `Kommunisten´ zu vernichten suchte, geschah nicht weil er fundamental anders dachte als „Linke“, sondern weil er sie als Konkurrenz sah und sie loswerden wollte.

Die Bewegung und Partei des Hitler hieß „National – Sozialismus“.

„National orientiert“ und quasi-„sozialistisch“ sind heute auch wieder die Parolen und Programme der „(Wir-sind-keine-)Nazis(-aber)“-AfD.

Die „Neue Deutsche Linke“ab den 1960er Jahren hat, noch während sie dem „Deutschen Bürgertum“ die „Leviten“ (auch ein jüdischer/israelitischer Begriff) „lesen“ zu dürfen „meinten“ wegen „Vergangenheitsbewältigung“ und der „Unfähigkeit, zu trauern“, ihre Israel-feindlichen und Juden hassenden Taten wieder aufgenommen und Attentate und Terrorismus gegen Israel und jüdische Einrichtungen geplant und vorbereitet.

Doch noch immer und weiterhin hat sich die komplett irrige, realitätswidrige „Meinung“ durchgesetzt, wer „gegen Nazis“ und „gegen Rechte“ sei, müsse „links“ sein – und wer „links“ sei, könne nicht faschistisch sein.

Mit solchen Lügen und Flachsinnigkeiten lässt sich die „Mehrheit“ derer abspeisen, die leider „wählen“ dürfen – und entsprechend sehen die Ergebnisse der „Demokratie“ aus …

03 . (Der Name) „Pal*stina“ : ein Urgestein des KOLONIALISMUS als Begriff einer pervertierten „Befreiung“ 

Auch im Begriff „Pal*stina“ und der Stellung ihm gegenüber zeigt sich die komplette Verwirrung, Verdummung und Selbstabschaffung der („westlichen“) Welt und insbesondere „Linker“.

Der Begriff des so genannten „Pal*stina“ war vor 1948 und in Jahrhunderten davor, vor der Gründung des  neuen – keinesfalls ersten – jüdischen Staates auf ur-jüdischem Boden, sowohl bei den dort lebenden Juden wie auch den Arabern unbeliebt und gehasst: „Pal*stina“ ist ein KLAR KOLONIALISTISCHER, von außen – von griechischen, römischen, osmanischen, später britischen und französischen Besatzern oder „Verwaltern“ – aufoktroyierter Begriff, der sowohl von Juden wie Arabern abgelehnt wurde.

In dem so VON AUSSEN –niemals von den tatsächlichen Bewohnern- bezeichneten Gebiet lebten Syrer,Phönizier,Juden,Drusen,Kurden,Aramäer und weitere Ethnien, bis erst im 7.Jh. n.Chr. als WEITERE Eroberer, KOLONIALISTEN, ARABISCHE EINDRINGLINGE dort erschienen, die niemals im so gen. „Pal*stina“ `indigen´ waren und die sich NIEMALS vor Ende des 20. Jahrhunderts  selbst „Pal*stinenser“ genannt haben.

Vor der Gründung des jüdischen Staates Israel wurde unerwünschten Juden entgegengehalten: „Geh´ zurück nach Pal*stina, wo Du herkommst.“ Nun SIND sie im so genannten „Pal*stina“ – – und …?!?

Ebenso wird so getan und es verbreitet als seien Pogrome gegen und Abschlachtungen von dortigen Juden „verursacht durch die Gründung des Staates Israel“ – dass es nicht nur in den Jahrzehnten vor 1948 etliche Pogrome gegen Juden (denen von den britisch-französischen Besatzern untersagt wurde, Waffen zu tragen, anders als den arabischen Bevölkerungsteilen)

gegeben hatte, die teilweise frappant dem Massaker vom 07. Oktober 2023 gleichen, kommt in dem „israel-kritischen“ Geplapper nicht vor.

Auch die arabische Bevölkerung lehnte den klar KOLONIALISTISCHEN Begriff „Pal*stina“entschieden ab – die ERFINDUNG eines „Staates Pal*stina“ und eine plötzliche „Liebe“ der Arabischen Bevölkerung dazu ist eine SOWJETISCHE und eine der HITLER-Fans in Arabien sowie dorthin geflüchteter Nazis, die damit den “Kampf gegen den Westen“ und „gegen die Juden“ forcieren wollten.

Die Geschichte der Araber auf dem Boden Israels ist eine REIN KOLONIALISTISCHE : Juden wurden wiederholt von „arabischen“, ägyptischen, mesopotamischen u.a. Eindringlingen entwurzelt, entführt und versklavt, aber Araber und Muslime haben eben keinerlei „Geschichte“ und Rolle in Israel vor dem 7.Jahrhundert, und dann NUR eine AUSSCHLIESSLICH KOLONIALISTISCHE …!

Bis zum Eindringen arabischer Kolonialisten aber hatte es im Gebiet Israels schon mehrere judaisch-israelische/ samaritanische (Groß-)Reiche gegeben…!

Und ausgerechnet diese KOLONIALISTEN werden nun – von selbst ernannten „Anti-Kolonialisten“ – mit u.a. einer ERFUNDENEN „pal*stinensischen Geschichte“ GEGEN die INDIGENEN JUDEN gepriesen, die endlich nach vielen Jahrhunderten wieder einen eigenen Staat auf IHREM UR-EIGENEN Land haben.
Jerusalem, Judaea, Samaria, Jericho, Nazareth und etliche  andere Orte und Namen kommen mehrere hundert Male in der Bibel im ur-eigensten jüdischen Land genannt vor; im „Koran“ kommt Jerusalem kein einziges Mal vor.

WAS haben Araber/Muslime dort zu suchen …?
Grundsätzlich NICHTS !
Sie kamen als
EROBERER/ KOLONIALISTEN im 7.Jahrhundert, um auf den Heiligsten Ort der Juden eine „Moschee“ („Al-Aqsa“) zu pflanzen.

Das wäre so wie wenn Juden oder andere „Ungläubige“ in Mekka eine Kirche oder Synagoge auf die Kaaba bauen würden.

Von mir aus sehr gern.

04 . Nützliche Idioten des Islamismus : die abgrundtiefe, gefährliche unabänderliche Bildungslosigkeit ALLER „Linken“ und selbst ernannt „Progressiven“ 

Aber schon all diese wenigen Grundlagen der jüdischen Geschichte in IHREM und nur IHREM Land sind all den „Linken“,  „Israel-Kritikern“ oder selbst ernannt „Progressiven“ nicht bekannt. Sie kümmern sich auch nicht darum, sie kennen Juden nur als „Opfer“ der Shoah, und „Linke“ brauchen nun mal „Opfer“ essentiell als angebliche Daseinsberechtigung.

Selbständige, nicht „Hilfe“ bedürftige, für sich selbst sorgende und sich behauptende Menschen sind für „Linke“ grundsätzlich „Täter“, „böse Reiche“, „Ausbeuter“.

Und sobald Juden den “Opfer“-Status verlassen und für IHR Land, in dem sie seit JAHRTAUSENDEN leben, kämpfen, „müssen“ sie als bösartige „Zionisten“ „bekämpft“ werden.

„Linke“ haben niemals die „Sowjetische Geschichtsschreibung“ kritisch betrachtet, noch heute fällt ihnen bei „Russland“ nur ein, dass es „von Deutschland überfallen“ wurde.

Dass in Russland – ebenso wie in der „Arabisch-Muslimischen Welt“ – genau das bis heute vorherrscht was „Linke“ angeblich „bekämpfen“ : Faschismus, Kolonialismus, Herrenmenschentum, Imperialismus, Sklaventum, „passt nicht“ in ihre Selbst-Stilisierung kostenfreier selbstüberhöhender infantiler pseudo-„widerständiger“ pseudo-„heroischer“ `West´-`Kritik´.

Nur so können all die Greueltaten, das Herrenmenschentum arabischer Machos, die millionenfachen FASCHISTOIDEN Menschenrechtsverletzungen der „Arabisch-Muslimischen Welt“ allen Ernstes zum „Widerstand“ erklärt werden – und das, nachdem „Linke“ nicht nur 1979 im „Iran“, nachdem sie „gegen den Shah“ und den „US-amerikanischen Imperialismus“ `gekämpft´ hatten, massenhaft von den Mullahs in Foltergefängnisse gesteckt und massakriert wurden, dennoch haben sie NICHTS GELERNT : so ABGRUNDTIEF UNBELEHRBAR STROHDUMM und damit GEMEINGEFÄHRLICH und NICHT im Entferntesten „TOLERABEL“ , sondern nur ENTSCHIEDEN zu BEKÄMPFEND, so VÖLLIG NUTZLOS können NUR „Linke“ sein, und nur weil deren Ideologien, Geschichtsschreibungen und Realitäts-verdrehungen sich so lange über Jahrzehnte insbesondere aber nicht nur in Schulen, Universitäten, Medien als wohlfeiler pseudo-„menschenfreundlicher“ „(linker)Mainstream“ verbreiten und festsetzen konnten, genießen die kolonialistischen HERREN-Unmenschen des juden- und christenfeindlichen „Islam“ so viel komplett realitätswidrigen ideologischen Rückhalt, und kann sich weitere Verbrechen erlauben, während Israel mit völlig überzogener „Kritik“ überschüttet wird.

(SIEHE INSBESONDERE WEITER UNTEN : Die Erfindung eines „israelisch-pal*stinensischen Konflikts“)

Wenn „der Westen“ nicht endlich entschieden gegen diese „linke“ Manie und Volksverhetzung vorgeht, wird dies unweigerlich in eine humane Katastrophe, ein Ende jeder Freiheitlichkeit und in Totalitarismus münden.

Nicht nur wer heute Kinder hat und nicht möchte, dass diese in lebensunwerter Barbarei werden leben müssen, muss AUFWACHEN !

Entgegen all diesen gefährlichen Lügen wird hier an verschiedenen Themen und Beispielen eine (Auf-)Klärung versucht.

05.Die UNFASSBAREN, MASSENHAFTEN LüGEN so genannter „Pal*stinenser“, wohlfeil, unkritisch, vorsätzlich verbreitet von selbst ernannt „kritischen“ Journalisten Gebühren bezahlter „Öffentlich-Rechtlicher Medien“.

Die israelische Armee (IDF) hat am 1. 10. 2026 eine Liste von 170 „Pal*stinensern“ veröffentlicht, die im Gazakrieg getötet und danach als „Journalisten“ oder „Medienschaffende“ geführt wurden. Nach Angaben und Belegen der IDF gehörten alle 170 den bewaffneten Terrorgruppen der „Pal*stinenser“ an; 118 von ihnen dem militärischen Flügel der Terrororganisation „Hamas“,  und 49 der Terrororganisation „Pal*stinensischer Islamischer Dschihad“  (PIJ).
Mindestens siebzehn von diesen sollen bei dem Massaker vom 7. Oktober 2023 nach Israel eingedrungen sein.
Zwei weitere ordnet die Armee den „Volkswiderstandskomitees“ zu, einen den Mujaheddin-Brigaden.
Veröffentlicht sind die Namen auf einer eigenen (https://www.idf.il/en/mini-sites/the-press-files/).
Zu jedem Fall wird der Name benannt, die Funktion in der jeweiligen Terrororganisation sowie die zivile und meist auch die militärische Identifikationsnummer.
Wie „Times of Israel“ berichtet (http://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/idf-170-gazans-killed-in-war-who-were-named-as-journalists-actually-belonged-to-terror-groups/), arbeiteten einige der Aufgeführten auch für internationale Medien, darunter Reuters, CNN, BBC, AFP, AP, Le Monde und ABC Australia.
«Nach umfangreichen Recherchen legt die IDF nun offen, dass 170 während des Krieges getötete Bewohner Gazas, die als `Journalisten´ und `Medienpersonal´ dargestellt wurden, tatsächlich als Terroristen für Terrororganisationen im Gazastreifen tätig waren, allen voran für die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Dschihad», so die Mitteilung der Armee. Als Belege werden Bildmaterial und Dokumente der Terrororganisationen selbst genannt, die zum Teil von Soldaten im Gazastreifen gefunden wurden. Auf der Website verweist die Armee zusätzlich auf offene Quellen und auf Verhöre von Kämpfern durch israelische Nachrichtendienste.
Entsprechende Vorwürfe an die „Freie Internationale Presse“ werden unmissverständlich formuliert : verschiedene Medien hätten Israel und die IDF während des Krieges «wiederholt und ohne überprüfte Befunde» beschuldigt, gezielt „Journalisten“ zu schaden – obgleich die Terrororganisationen manche dieser Personen selbst als Kämpfer in ihren Reihen ausgewiesen und für sich reklamiert hatten.
Die nun veröffentlichten Informationen zeigten «die Kluft zwischen dem Bild, das der Welt präsentiert wurde, und der Wirklichkeit vor Ort», erklärt die Armee. Sie seien zudem ein Beleg dafür, dass die Israelischen Verteidigungskräfte eben nicht gezielt und systematisch Journalisten angreife, sondern – im Einklang mit dem Völkerrecht -Terrororganisationen und deren Kämpfer.
Unter den 170 Namen finden sich mehrere Männer, deren Tod international Schlagzeilen machte. Anas al-Sharif, der für den qatarischen Sender „Al Jazeera“ berichtete, war Offizier auf Kompanieebene in der Artilleriekompanie der Nord-Gaza-Brigade der Hamas.
Den „Al-Jazeera“-Mitarbeiter Ismail al-Ghoul führt sie als Kämpfer der „Gaza-Brigade“; Hossam Shabat, der für „Al Jazeera“-Mubasher arbeitete, als “Panzerabwehr-Kämpfer“ im Bataillon Beit Hanun der Nord-Gaza-Brigade. In allen drei Fällen verweist die Armee auf Dokumente, die Soldaten im Gazastreifen gefunden haben.
Gut dokumentiert ist der Fall Hassan Eslaiah, den die Armee als „Hassan Aslih“ führt. Er lieferte nach Angaben der IDF Bilder an AP, CNN und die Nachrichtenagentur Alam24 und war gleichzeitig Kämpfer im Südlichen Khan-Junis-Bataillon der Khan-Junis-Brigade der Hamas.
Am 7. Oktober 2023 drang er laut Armee nach Israel ein.
Bereits im November 2023 hatte die israelische Medienbeobachtungsstelle „HonestReporting“ Aufnahmen veröffentlicht, die Eslaiah nach ihrer Darstellung an jenem Morgen auf israelischem Gebiet zeigten, dazu ein Foto, auf dem ihn der damalige Hamas-Führer im Gazastreifen, Yahya Sinwar, umarmt.
AP und CNN beendeten daraufhin die Zusammenarbeit mit ihm, wobei CNN erklärte, Eslaiah habe am 7. Oktober nicht für den Sender gearbeitet. Später in einem US-Gerichtsverfahren veröffentlichte Unterlagen zeigten, dass AP bereits 2018 auf seine Verbindungen zur Hamas hingewiesen worden war und an seiner Zuverlässigkeit gezweifelt hatte (http://www.timesofisrael.com/ap-doubted-reliability-of-hamas-linked-reporter-years-before-oct-7-documents-show/).

Die Angaben der Armee stehen nicht allein, denn im Frühjahr 2026 begannen die militärischen Flügel von Hamas und Islamischem Dschihad auf ihren Telegram-Kanälen Nachrufe auf getötete Kämpfer zu veröffentlichen, nachdem sie jahrelang kaum Namen genannt hatten. Eine Auswertung der „Times of Israel“ vom 22. Juni 2026 fand darunter mehrere Männer, die zuvor als Journalisten gegolten hatten.

Einer von ihnen ist Mohammed Abu Huwaidi, der im Dezember 2023 im Gaza-Stadtteil Schudschaija getötet wurde und als Journalist der Zeitung Al-Istiklal galt. Die damalige UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay verurteilte seinen Tod im Januar 2024 öffentlich (http://www.unesco.org/en/articles/unesco-director-general-condemns-killing-journalist-mohamed-naser-abu-huwaidi-palestine).  – – Am 19. März 2026 führte der Islamische Dschihad Abu Huwaidi in einer Liste getöteter Kämpfer auf und bezeichnete ihn als Angehörigen seiner «militärischen Medieneinheit». Die Erklärung der UNESCO war Ende Juni weiterhin online abrufbar. Ähnlich liegt der Fall von Yaqoub al-Bursh, den die Journalistenschutzorganisation Committee to Protect Journalists (CPJ) als Geschäftsführer des Senders Namaa Radio geführt hatte. Der militärische Flügel der Hamas bezeichnete ihn am 10. Mai 2026 als Mitglied des Abdul-Raouf-Nabhan-Bataillons seiner Nordbrigade. Al-Bursh steht auch auf der Liste, welche die Armee nun veröffentlicht hat.

Ahmed Abu Eisha, der im Juli 2025 im Flüchtlingslager Nuseirat getötet wurde, arbeitete für Palestine Today, einen dem Islamischen Dschihad nahestehenden Fernsehsender. Das CPJ beschrieb ihn unter Berufung auf einen Kollegen als höflichen und ruhigen Mann, der Konflikten aus dem Weg gegangen sei. Am 1. Juni 2026 gab der militärische Flügel des Islamischen Dschihad bekannt, Abu Eisha sei Kommandant in der «Zentralen Informationseinheit» seiner Zentralbrigade gewesen. Trotzdem stand er Ende Juni weiterhin in der des CPJ.

Das CPJ hat auf die Enthüllungen reagiert und bis Anfang Juli acht Namen aus seiner Datenbank gestrichen, weil die Betroffenen nach eigenen Recherchen an Kampfhandlungen teilgenommen hatten, dazu zwölf weitere aus anderen Gründen. Zugleich kündigte es eine vollständige Überprüfung aller übrigen Einträge an. Ob diese inzwischen abgeschlossen ist, liess sich bis Redaktionsschluss nicht feststellen. Der Vorstand des CPJ bekräftigte nfang Juli seine Kriterien: Als Journalisten gelten demnach auch Mitarbeiter staatlich unterstützter Medien und von Medien, die bewaffneten Gruppen nahestehen, solange sie sich nicht an Kämpfen beteiligen oder in einer Weise zu Gewalt aufrufen, die unmittelbare Folgen haben kann. Man habe keine Namen wegen politischen Drucks entfernt, sondern nur aufgrund neuer, vom CPJ überprüfter Informationen, erklärte die Organisation.

Andere Zählungen nehmen es weniger genau:

Die Internationale Journalisten-Föderation (IJF) und das Projekt «Stop Murdering Journalists» führten im Juni weiterhin Hossam al-Adlouni als getöteten Journalisten, obwohl ein Hamas-naher Telegram-Kanal ihn als Kämpfer der Abteilung für militärische Medien der Khan-Junis-Brigade ausgewiesen hatte. «Stop Murdering Journalists» kam auf 366 getötete Journalisten, Reporter ohne Grenzen auf 220. Das Projekt legt seine Methode offen: Es sei nicht seine Aufgabe, darüber zu wachen, wer Journalist sei und wer nicht. Könne eine Anstellung nicht überprüft werden, gelte als Journalist, wen eine palästinensische Journalistenorganisation als solchen beanspruche.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam im Dezember 2025 eine Studie des israelischen Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center. Sie untersuchte 266 Personen, die zwischen dem 7. Oktober 2023 und dem 30. November 2025 im Gazastreifen getötet und als Journalisten oder Medienschaffende bezeichnet worden waren. Rund 60 Prozent von ihnen waren nach dem Befund der Studie Mitglieder von Terrororganisationen oder diesen klar zuzuordnen.

06. Die Erfindung eines „israelisch–pal*stinensischen Konflikts“

Ein eigentlich ursprünglich panarabischer Staatenkrieg wurde  „umgeschrieben“

Täglich ist in den Medien vom «israelisch-pal*stinensischen Konflikt» zu lesen. Die gängige Prämisse lautet: Würde man diesen Konflikt lösen, gäbe es Frieden im Nahen Osten. Das ist mehr als naiv. Es offenbart jedoch einen psychologischen Mechanismus: wenn eine konstruierte „Erzählung“ nur lange und laut genug wiederholt wird, wird sie nach einer gewissen Zeit als historische Tatsache wahrgenommen.

Die Realität sieht dennoch anders aus: Im Nahen Osten gibt es mehrere Konflikte, vor allem einen „arabisch-israelischen“. Einen genuin „israelisch-pal*stinensischen Konflikt“ gibt es in seiner historischen Ursprungsform dagegen nicht.

Die Absurdität des 1948 von arabischer Seite vom Zaun gebrochenen Vernichtungskrieges gegen den neu gegründeten Staat Israel lässt sich historisch nur durch einen panarabischen Antisemitismus zur damaligen Zeit erklären. Ein nüchterner Blick auf die geografischen und demografischen Relationen entlarvt die Behauptung eines legitimen militärischen Widerstands als historische Farce: Die Staaten der Arabischen Liga umfassten damals ein Territorium von über 13’142’340 Quadratkilometern – eine Fläche, die anderthalbmal so gross ist wie die USA, bewohnt von rund 75 Millionen Menschen. Ihnen gegenüber stand das israelische Staatsgebiet mit knapp 21’000 Quadratkilometern. Das von Israel beanspruchte Territorium entsprach exakt 0,16 Prozent der arabischen Landmasse.

Dass eine gigantische Staatenallianz einen existenziellen Krieg gegen diesen winzigen geografischen Splitter führte, beweist unwiderlegbar: Es ging nie um eine gerechte Landverteilung, sondern um die Auslöschung der jüdischen Präsenz. (oder, wie Bill Clinton sagte: „Sie wollten kein Land für Pal*stinenser – sie wollten nur Juden töten“ …!)

Staatenkriege und EINE juristische „LEERSTELLE“

Sofort nach der Gründung des Staates Israel wurde das Land nicht von „Pal*stinensern“ angegriffen – ein solches „Volk“ wurde zu dieser Zeit nirgendwo erwähnt –, sondern von den regulären Armeen fünf souveräner Staaten: Ägypten, Syrien, Transjordanien, Libanon und dem Irak. Auch die weiteren Kriege von 1956 (Suezkrise), 1967 (Sechstagekrieg) und 1973 (Jom-Kippur-Krieg) wurden nicht „gegen P*lästinenser“, sondern ausschliesslich gegen arabische Staaten geführt. – – 1948-1967 kontrollierte Transjordanien (ab 1950 Jordanien) Judaea und Samaria („Westjordanland“) sowie „Ostjerusalem“ und annektierte diese Gebiete sogar völkerrechtswidrig. Ägypten hielt Gaza militärisch besetzt.

In diesen 19 Jahren gab es von arabischer Seite nicht einen einzigen Versuch oder eine Forderung, in diesen Gebieten einen unabhängigen pal*stinensischen Staat auszurufen. Die Arabische Liga erhob keinen Anspruch auf eine palästinensische Souveränität in diesen Grenzen. – Die einzige politische Doktrin waren die «Drei Neins» der „Khartoum-Resolution“ 1967 (https://ecf.org.il/issues/issue/141):

keine Anerkennung, keine Verhandlungen, kein Frieden mit Israel.

Als der UN-Sicherheitsrat nach dem Sechstagekrieg die „Resolution 242“ (https://digitallibrary.un.org/record/90717?v=pdf) verfasste, die bis heute als diplomatische Empfehlung zur Konfliktbeilegung nach Kapitel VI der UN-Charta gilt, tauchte das Wort «Pal*stinenser» im Text bezeichnenderweise nicht auf. Gefordert wurde lediglich eine «gerechte Regelung des Flüchtlingsproblems» (just settlement of the refugee problem). Dies bezog sich historisch auf beide Seiten – also auch auf die rund 850’000 jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Staaten – und formulierte bewusst keinen nationalen Anspruch.

Die demografische Realität und das osmanische Landrecht

Wer die Existenz eines „indigenen pal*stinensischen Volkes“ vor 1948 postuliert, stolpert unweigerlich über demografische und juristische Hürden. Um die Jahrhundertwende war das Territorium westlich des Jordans kein florierendes, homogenes Gebilde, sondern dünn besiedelt. Osmanische Zensusdaten, ausgewertet vom Demografen Justin McCarthy in «The Population of Palestine» (1990), belegen für diese Zeit rund eine halbe Million Einwohner – bestehend aus muslimischen Arabern, christlichen Minderheiten, Juden und nomadischen Beduinen.

Die zionistische Erschliessung und die durch das britische Mandat aufgebaute Infrastruktur erzeugten einen wirtschaftlichen Sog, der auch zu arabischer Arbeitsmigration aus Ägypten, Syrien und dem Libanon führte. Sir John Hope Simpson forderte in seinem Bericht (https://www.un.org/unispal/document/auto-insert-194707/) an das britische Kolonialministerium von 1930 eine strengere Kontrolle dieser Zuwanderung. Den Offenbarungseid für diese späte „Migration“swelle liefert die “UNRWA“ selbst (https://www.unrwa.org/palestine-refugees):

um als «Pal*stina-Flüchtling» registriert zu werden, verlangt die Organisation lediglich, dass der Wohnsitz der Person zwischen Juni 1946 und Mai 1948 im Mandatsgebiet lag. Die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 setzt demgegenüber eine „gewöhnliche Heimat“ voraus, aus der jemand vertrieben wurde. Wer sich auf eine bloße zweijährige Residenzpflicht stützt, um einen exklusiven nationalen Flüchtlingsstatus zu „begründen“, kann daraus schwerlich eine „historische Indigenität“ ableiten.

Parallel dazu kollabiert das „Narrativ“ des angeblichen „systematischen Landraubs“. Die Rechtsgrundlage bildete das „Osmanische Landgesetz“ von 1858 („Arazi Kanunnamesi“), das weder von den Briten, noch von Jordanien, noch von Israel jemals abgeschafft wurde.

Artikel 78 besagte: wer ungenutztes staatliches Land zehn Jahre lang ununterbrochen bewirtschaftete, erwarb ein verbrieftes Nutzungsrecht („Tasarruf“). Die absolute Eigentümerschaft und die juristische Souveränität (Raqaba) blieben stets beim Staat, da es sich fast ausschliesslich um sogenanntes Miri-Land (Staatsland) handelte. Völkerrechtlich betrachtet gab es 1948 somit keine Usurpation „pal*stinensischen Nationalbodens“. Die staatliche Souveränität (Raqaba) war nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches nahtlos auf das britische Mandat übergegangen – und von diesem, als legitimer Rechtsnachfolger auf dem Staatsgebiet, an Israel. Es wurde kein souveränes pal*stinensisches Land „enteignet“, weil es ein solches nach geltendem osmanischen und britischen Recht schlicht nie gegeben hat.

Auch der entscheidende „UN-Teilungsplan“ von 1947 („Resolution 181“/ https://digitallibrary.un.org/record/210008?v=pdf)  stützt diese Semantik:

die UN sprach explizit von der Schaffung eines «Independent Arab State», nicht von einem „pal*stinensischen“ …! Da die arabische Seite diesen unverbindlichen Vermittlungsvorschlag kategorisch ablehnte, erlangte der Plan nie Rechtskraft.

Der „völkerrechtliche Schlussstein“

Das absolut stärkste juristische Argument gegen jede Behauptung, Israel halte «pal*stinensisches Land besetzt», ist die völkergewohnheitsrechtliche Doktrin „uti possidetis juris“ (wie du besitzt, so sollst du besitzen), die Abraham Bell und Eugene Kontorovich 2016 (http://arizonalawreview.org/pdf/58-3/58arizlrev633.pdf) in der „Arizona Law Review“ auf den „Fall Israel“ angewandt haben.

Diese Doktrin besagt, dass neue souveräne Staaten, die aus Mandatsgebieten hervorgehen, exakt die administrativen Grenzen der vorherigen Entität erben – ein Vorgehen, das weltweit bei der Entkolonialisierung in Afrika, in Asien und nach dem Zerfall der Sowjetunion rigoros angewandt wurde.

Als das britische Mandat am 14. Mai 1948 endete und Israel seine Unabhängigkeit erklärte, wurde dieses Prinzip schlagend – es sei denn, die arabische Seite hätte der Teilung zugestimmt, was in diesem Fall zu einem neuen völkerrechtlichen Vertragswerk geführt hätte.

Da (Trans-)Jordanien bereits 1922 rechtlich vom Mandatsgebiet abgetrennt worden war, fielen die souveränen Gebietsgrenzen des neuen Staates Israel völkerrechtlich zwingend mit den Grenzen des verbleibenden britischen Mandats zusammen – von der Küste bis zum Jordan („From The River To The Sea“ – nur eben für Israel …!).

Die oft zitierten «Grenzen von 1967» sind völkerrechtlich eine Fiktion. Es handelte sich bei der Grünen Linie aus den Waffenstillstandsabkommen von 1949 (https://avalon.law.yale.edu/20th_century/arm03.asp) ausdrücklich um militärische Demarkationslinien, die den arabischen Vorstoss des Angriffskrieges einfroren. Auf striktes Bestehen der arabischen Seite wurde damals vertraglich festgehalten, dass es sich hierbei lediglich um Waffenstillstandslinien und keinesfalls um politische oder territoriale Grenzen handelte.

Israel besetzt heute kein „souveränes pal*stinensisches Territorium“, sondern übt Souveränität über Gebiete aus, die ihm sowohl nach dem Prinzip uti possidetis juris bereits 1948 zufielen, als auch durch die Entscheidung des Völkerbundes von 1922, geschützt durch Artikel 80 der UN-Charta, völkerrechtlich zugesprochen wurden.

Die Erfindung „Pal*stinas“ und einer „pal*stinensichen Indigenität“ : PLO, KGB und die Waffe der „Identität“

Weil immer deutlicher wurde, dass Israel militärisch nicht zu bezwingen war, erfolgte in der arabischen Strategie ein Paradigmenwechsel. Der Konflikt wurde vom «Krieg arabischer Staaten gegen Israel» in einen «anti-imperialistischen nationalen Befreiungskampf» umgedeutet.


Massgeblich initiiert durch die Arabische Liga (unter Ägyptens Nasser) und später mit ideologischer und logistischer Schützenhilfe des sowjetischen KGB unter Juri Andropow – so die Darstellung des früheren rumänischen Geheimdienstchefs Ion Mihai Pacepa 
(https://webhome.weizmann.ac.il/home/comartin/israel/pacepa-wsj.html)– wurde das „Narrativ“ auf den Kopf gestellt:
Aus David (Israel) gegen Goliath (Arabische Staaten) wurde David („Pal*stinenser“) gegen Goliath (Israelische Besatzungsmacht).

Ein bis dato unbekanntes «pal*stinensisches Volk»  wurde als politische Waffe geschmiedet, um die Unbesiegbarkeit der israelischen Armee in einen moralisch diskreditierenden Diskurs umzuwandeln. Paradoxerweise verzichtete die 1964 gegründete PLO in ihrer ersten Charta (Artikel 24 / https://jewishvirtuallibrary.org/the-original-palestine-national-charter-1964) noch ausdrücklich auf jegliche Souveränität über Judäa und Samaria sowie Gaza – ihr alleiniges Ziel war die Zerstörung Israels.

Das wohl ehrlichste Zeugnis dieser strategischen Erfindung lieferte der PLO-Führer Zuheir Mohsen 1977 im Interview mit der niederländischen Tageszeitung „Trouw“ (http://www.delpher.nl/nl/kranten/view?coll=ddd&identifier=ABCDDD:010827275:mpeg21:p007):

«Das pal*stinensische Volk existiert nicht. […] Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines pal*stinensischen Volkes, da die arabischen nationalen Interessen fordern, dass wir die Existenz eines eigenen ‹pal*stinensischen Volkes› postulieren, um uns dem Zionismus entgegenzustellen.»

Selbst der frühe Arabische Aufstand (1936–1939) unter dem Grossmufti Amin al-Husseini war kein pal*stinensischer Unabhängigkeitskrieg, sondern eine panarabisch und islamisch motivierte Revolte zur Verhinderung der jüdischen Präsenz. Husseini strebte keinen pal*stinensischen Nationalstaat an, sondern eine Anbindung an ein gross-syrisches Reich (Surat al-Kubra). »

Diese Ideologie gipfelte konsequent in seiner Flucht nach Berlin und seiner aktiven Kollaboration mit dem Nationalsozialismus.

Massgeblich initiiert durch die Arabische Liga (unter Ägyptens Nasser) und später mit ideologischer und logistischer Schützenhilfe des sowjetischen KGB unter Juri Andropow – so die Darstellung des früheren rumänischen Geheimdienstchefs Ion Mihai Pacepa (https://webhome.weizmann.ac.il/home/comartin/israel/pacepa-wsj.html)– wurde das „Narrativ“ auf den Kopf gestellt.

Da der „pal*stinensische Befreiungskampf“ nicht die Ursache des Konflikts ist, sondern als Waffe gegen Israel konstruiert wurde, muss dieser grundlegende Irrtum benannt werden, wenn die Waffen jemals schweigen sollen. Dies bedeutet freilich nicht, dass Araber in der betroffenen Region ihre bürgerlichen Rechte verlieren müssen.

Denn auch wenn die pal*stinensische Identität 1964 als taktische Fiktion erschaffen wurde: Identitäten wachsen. Nach 60 Jahren Konflikt und gemeinsamer Sozialisation ist diese Identität heute eine soziologische Realität. Das moderne Völkerrecht garantiert das Selbstbestimmungsrecht der Völker, auch solcher, die relativ kürzlich entstanden sind. Doch Kritiker verwechseln hier soziologische Entwicklungen mit völkerrechtlichen Territorialansprüchen.

Die Rechtsprechung unterscheidet strikt zwischen interner Selbstbestimmung (kulturelle und politische Autonomie) und externer Selbstbestimmung (Sezession).

Das Prinzip der territorialen Integrität souveräner Staaten wiegt juristisch schwerer als der Wunsch einer Gruppe nach Sezession. Da Judaea und Samaria gemäss „uti possidetis juris“ zu Israel gehören, kann eine nachträglich entstandene Identität diesen rechtlichen Status quo nicht rückwirkend löschen. Die Anerkennung der Araber in Judaea und Samaria als demografische Realität begründet einen Anspruch auf Bürgerrechte oder Autonomie, aber keinen völkerrechtlichen Anspruch auf die Zerschlagung bestehender Souveränität.

Nur ein neues, völkerrechtlich gültiges Vertragswerk als Ergebnis bilateraler, direkter Verhandlungen könnte hier neue territoriale Realitäten schaffen.

Anhänger eines des „Besatzungs“-Narrativs verweisen gerne auf die Oslo-Verträge (1993/1995) und behaupten, Israel habe die PLO anerkannt und damit sein eigenes Völkerrecht demontiert. Das Gegenteil ist der Fall: Oslo beweist nicht die Existenz eines pal*stinensischen Staates, sondern untermauert die israelische Souveränität. 

Im Völkerrecht kann man nur Rechte delegieren, die man selbst besitzt. Indem Israel der neu geschaffenen Pal*stinensischen Autonomiebehörde (PA) administrative Befugnisse in den Zonen A und B übertrug, agierte es als souveräner Akteur. Die PA besitzt keine originäre Souveränität. Zudem legen alle Oslo-Verträge explizit fest, dass der Endstatus (Grenzen, Jerusalem) erst in direkten Verhandlungen geklärt werden muss. Nichts in „Oslo“ hebt Israels ursprüngliche Rechtsansprüche auf.

Ebenso wenig Bindungswirkung entfalten die Rechtsgutachten (Advisory Opinions) des Internationalen Gerichtshofs (IGH) von 2004 (https://www.un.org/unispal/document/auto-insert-178825/) und 2024 (https://www.icj-cij.org/case/186). Diese Gutachten sind völkerrechtlich nicht bindend und basieren auf einem gravierenden „Zirkelschluss“: das Gericht stützte sich massiv auf politisch motivierte, unverbindliche Resolutionen der Generalversammlung und ignorierte die bindenden historischen Dokumente (Artikel 80, Mandatsvertrag) sowie „uti possidetis juris“ (Recht zur Nutzung) völlig.  – – Jüngste oder frühere Anerkennungen eines „pal*stinensischen Staates“ durch diverse westliche Staaten sind vor diesem völkerrechtlichen und historischen Hintergrund ein beispielloses Armutszeugnis. Es ist die völkerrechtliche „Anerkennung“ eines Gebildes ohne definierte Grenzen, ohne gültiges Grundgesetz und ohne demokratisch gewählte Regierung – eines Konstrukts, das de facto in weiten Teilen ausschliesslich von Terrororganisationen verwaltet wird.

Diese diplomatische Kapitulation ist ein offener Verrat an der einzigen Demokratie im „Nahen Osten“ und zugleich ein Verrat am Völkerrecht selbst. Die international anerkannten Kriterien für Staatlichkeit (wie etwa die Konvention von Montevideo) setzen zwingend eine effektive Staatsgewalt und ein definiertes Staatsgebiet voraus. Wer diese unabdingbaren Kriterien ignoriert und eine historische Fiktion, die als politische Waffe gegen Israel konzipiert wurde, in den Rang eines Staates erhebt, handelt unter völliger Missachtung der juristischen und historischen Realitäten.

07. < Antizionismus> : ein Relikt der „SOWJETUNION“ aus der Zeit des „Kalten Krieges“

–Wie sowjetische Desinformation die UdSSR überdauerte und an den Universitäten neuen Auftrieb erhielt–

Die Verbindungslinie reicht von Hitlers Europa über sowjetische Propaganda und islamistische Doktrin bis hin zu den heutigen, in „Kufijas“ gekleideten „antikolonialen“ Aktivisten.

Vieles von dem, was heute über Israel als „allgemein bekannt“ gilt, stammt nicht aus Geschichtsbüchern oder moralischen Erwägungen.

Es entspringt einer Propagandakampagne der Sowjetunion  (Christopher Andrew and Vasili Mitrokhin, The World Was Going Our Way (2005); Ion Mihai Pacepa and Ronald J. Rychlak, Disinformation (2013); Yaacov Ro’i, The Soviet Union and the Arab-Israeli Conflict, 1948–1973 (1974) aus der Zeit des Kalten Krieges, deren Ziel es war, Israel zu delegitimieren, indem der Zionismus als moralisches Verbrechen umgedeutet wurde.

Mit anderen Worten: Die „Narrative“ des KGB haben sich erstaunlich gut gehalten.

Hier sind die hartnäckigsten Behauptungen aus jener Kampagne der Sowjet-Ära, von denen viele allen Ernstes noch immer als offensichtliche „Wahrheiten“ behandelt werden:

– Zionismus ist eine Form des europäischen Siedlerkolonialismus

– Israel ist ein imperialer Vorposten des Westens im Nahen Osten

– Juden sind im Land fremd und kamen erst im 20. Jahrhundert dorthin

– Pal*stinensische Araber lebten bis zum Aufkommen des Zionismus friedlich und harmonisch mit Juden zusammen

– Der Krieg von 1948 wurde von Juden angezettelt, nicht von einmarschierenden arabischen Staaten

– Die Nakba war ein vorsätzlicher Plan zur ethnischen Säuberung und nicht eine Massenvertreibung im Zuge eines regionalen Krieges

– Israel wurde vom Westen als Entschädigung für den Holocaust geschaffen

– Jüdischer Nationalismus ist auf einzigartige Weise illegitim, im Gegensatz zu arabischem oder muslimischem Nationalismus

– Antizionismus hat keinerlei Verbindung zu Antisemitismus

– Israel ist auf einzigartige Weise kriminell, hat auf einzigartige Weise kein Recht auf Fortbestand

Diese Behauptungen werden nicht mehr als Argumente, sondern „GLAUBEN“ssätze vorgebracht.

Eine Auseinandersetzung mit Fakten oder Logik ist oft zwecklos, da sie wie Axiome funktionieren: Sie werden wiederholt, als gegeben vorausgesetzt und mit einer moralischen Gewissheit vertreten, die normalerweise der Schwerkraft, der Keimtheorie oder anderen Dingen vorbehalten ist, die nicht mehr zur Debatte stehen.

Doch warum nahm die Sowjetunion Israel ins Visier?

Ursprünglich unterstützte die Sowjetunion die Gründung Israels in den Jahren 1947/48 („Gromyko’s 1947 UN speech and the Soviet bloc’s partition vote“, in: Gabriel Gorodetsky, The Soviet Union and the Establishment of Israel ,1990) und sah darin einen potenziellen sozialistischen Verbündeten sowie ein Mittel, um den britischen Einfluss im Nahen Osten zu schwächen.

Das Bündnis zerbrach kurz darauf, als Israel sich endgültig oder vorwiegend „dem Westen“ zuwandte und einen noch <schwerwiegenderen> „Verstoß“ beging: die wiederholte militärische Niederringung arabischer Staaten, die mit sowjetischen Waffen ausgerüstet waren.

Die Demütigung durch die arabische Niederlage von 1967 hallte weit über das Schlachtfeld hinaus nach (Yaacov Ro’i, The Soviet Union and the Arab-Israeli Conflict, 1948–1973 (1974).

Israel entwickelte sich für Moskau zu einer „strategischen Belastung“: eine „westlich orientierte“ Demokratie, deren bloßes Fortbestehen die Grenzen sowjetischer Macht und Glaubwürdigkeit in der gesamten arabischen Welt offenlegte.

Eine militärische Konfrontation kam nicht in Frage. Diplomatischer Druck zeigte nur begrenzte Wirkung. Also verlagerte sich die Reaktion auf die Ebene der ideologischen Kriegsführung.

Anstatt lediglich zu behaupten, Israel verhalte sich ungerecht – ein Vorwurf, der sich gegen jeden Staat erheben ließe –, verfolgte die sowjetische Propaganda ein radikaleres Ziel: Israel gänzlich aus der Kategorie legitimer Staaten zu streichen.

Selbst andere kommunistische Strategen durchschauten dieses Täuschungsmanöver. Der vietnamesische General Võ Nguyên Giáp, der den Sieg sowohl über Frankreich als auch über die Vereinigten Staaten maßgeblich herbeigeführt hatte, erklärte später gegenüber israelischen Offizieren, die Juden ließen sich nicht auf dieselbe Weise „vertreiben“ wie die Franzosen oder Amerikaner, da sie keinen anderen Ort hätten, an den sie gehen könnten.

Auch arabischen Intellektuellen war dies bewusst.

Fayez Sayegh, einer der Ersten, die den Zionismus als „Siedlerkolonialismus“ bezeichneten, räumte später ein, dass diese Analogie im herkömmlichen Sinne nicht auf Israel zutraf (Fayez Sayegh, Zionist Colonialism in Palestine (PLO Research Center, 1965), alongside later scholarly reassessments discussed in Efraim Karsh, Islamic Imperialism (Yale University Press, 2006).

Es gab kein “Mutterland“, das „Reichtum abschöpfte“, keine „imperiale Metropole“, der die „Siedler“ die Treue hielten, und kein Projekt der Zwangskonvertierung oder zivilisatorischen „Erhöhung“ unter Androhung von Waffengewalt.

Doch in den 1960er Jahren hatte sich der Antikolonialismus als vorherrschende moralische Sprache etabliert, und die inhaltliche Genauigkeit trat hinter den „politischen Nutzen“ zurück…

Über staatliche Medien, akademische Einrichtungen, UN-Diplomatie, Tarnorganisationen und später den KGB arbeitete die UdSSR daran, den Konflikt in seinem Kern neu zu definieren. Der Zionismus galt nicht mehr als nationale Befreiungsbewegung, sondern als koloniale Ideologie. Juden wurden nicht mehr als indigene Bevölkerung, sondern als fremde Eindringlinge dargestellt. Die arabische Ablehnungshaltung wurde nicht mehr als Aggression, sondern als „Widerstand“ begriffen.

Die Ziele waren dreifacher Natur:

– Den Zionismus nicht als Ausdruck von Selbstbestimmung, sondern als Kolonialismus umzudeuten;

– Den arabischen Widerstand gegen Israel mit globalen antiimperialistischen und linken Bewegungen zu verknüpfen;

– Der jüdischen Selbstbestimmung ihre moralische Legitimität zu entziehen, indem der Zionismus als „Rassismus“, „Imperialismus“ oder „Faschismus“ umdefiniert und diffamiert wurde.

All diese LüGEN sind bei „Linken“ in aller  Welt, bei „freien“, „unabhängigen“ Journalisten, bei „der Wahrheit und vorurteilsfreier Forschung verpflichteten Universitäten“ und ihren Wurmfortsätzen wie den selbst ernannt „Woken“ / „Progressiven“ auf fruchtbaren Boden gefallen.

Von „kritischer Distanz“ und zumindest dem Versuch des unbedingten Anspruchs auf „Objektivität“ keine Spur: ein Hinweis auf einen DRAMATISCHEN VERFALL „westlicher“ Wissenschafts- und Bildungs-Kultur.

Es handelte sich um eine systematische, staatlich geförderte und weltweite Kampagne.

Die „pal*stinensische Führung“ trug diese Kampagne aktiv nach außen.

Ab den späten 1960er Jahren warben Jassir Arafat und die PLO – unter sowjetischer Schirmherrschaft (Christopher Andrew and Vasili Mitrokhin, The Mitrokhin Archive II -Penguin, 2005; Barry Rubin, The PLO and the Middle East – Praeger, 1983.) – um die Gunst neu unabhängig gewordener afrikanischer Staaten sowie der Bewegung der Blockfreien Staaten.

Dabei stellten sie den Konflikt als Teil eines „weltweiten antikolonialen Kampfes“ dar. Israel wurde komplett realitätswidrig nicht als regionaler Rivale, sondern als „Projekt weißer Siedler“ – vergleichbar mit Rhodesien oder dem Südafrika der Apartheid-Ära – gezeichnet.

Dies war keine organisch gewachsene Fehlinterpretation, sondern eine vorsätzliche „strategische“ Inszenierung.

Eines der wirksamsten Instrumente der UdSSR war der Vergleich mit der „Apartheid“.

Als sich afrikanische Staaten in den 1970er Jahren gegen die südafrikanische Apartheid mobilisierten, stilisierte Moskau Israel zu einem vergleichbaren „Siedlerregime“, um sich die Unterstützung afrikanischer Staaten bei den Vereinten Nationen zu sichern.

Diese Darstellung existierte bereits lange vor dem Bau der israelischen Sicherheitsbarriere im Westjordanland.

Mit anderen Worten: Die Rhetorik ging den Fakten voraus.

Die selten thematisierte „Ironie“ dabei ist, dass die Sowjetunion selbst ein riesiges Kolonialreich war, das sich über Zentralasien, Osteuropa und Sibirien erstreckte, während sie der Welt Lektionen über „Antiimperialismus“ erteilte. Die antikoloniale Rhetorik wurde zur Waffe umfunktioniert.

In den späten 1960er Jahren widersetzte sich die Sowjetunion aktiv Bestrebungen, Antisemitismus in die UN-Rahmenwerke gegen Rassismus aufzunehmen, da sie eine kritische Untersuchung ihrer eigenen Unterdrückung von Juden fürchtete.

Die Umdeutung des Zionismus in Rassismus ermöglichte es Moskau, zu behaupten, man verfolge „Zionisten“ und nicht Juden.

Dieser „rhetorische Kniff“ legte den Grundstein für die weiteren Entwicklungen. Die Kraft der Kampagne lag nicht nur in ihrer Botschaft, sondern auch in ihrer Verbreitung. Das sowjetische Narrativ wurde verstärkt durch:

– die Vereinten Nationen und ihre Unterorganisationen;

– die Bewegung der Blockfreien Staaten und postkoloniale Staaten;

– westliche akademische Einrichtungen, die zunehmend von antiimperialistischen Theorien geprägt waren;

– aktivistische Bewegungen, die komplexe Geschichte auf moralische Schwarz-Weiß-Schemata reduzierten.

Auf diese Weise fanden Ideen aus der sowjetischen Propaganda Eingang in UN-Resolutionen, akademische Theorien und den Diskurs von NGOs – am berüchtigtsten in der Erklärung von 1975, wonach „Zionismus Rassismus“ sei. (United Nations General Assembly Resolution 3379, adopted 10 November 1975, supported primarily by the Soviet bloc and the Non-Aligned Movement. Repealed in 1991 by Resolution 46/86)

Einmal etabliert, benötigten diese Narrative keinen sowjetischen Förderer mehr. Sie hatten durch ihre Institutionalisierung an Legitimität gewonnen.

Doch der sowjetische Antizionismus entstand nicht im luftleeren Raum.

Was die Sowjets von der Nazi-Ideologie übernahmen, war nicht deren rassistische Sprache, sondern deren „politische Logik“

(Hannah Arendt,”The Origins of Totalitarianism” (1951); George L. Mosse, Toward the Final Solution (University of Wisconsin Press, 1978). See Jeffrey Herf, The Jewish Enemy (Harvard University Press, 2006).

Die Nazi-Propaganda hatte Juden bereits umgedeutet: nicht bloß als religiöse oder ethnische Gruppe, sondern als eine in einzigartiger Weise illegitime politische Kraft – wurzellos, verschwörerisch, illoyal und zersetzend für die Nationen, in denen sie lebten.

Juden wurden als fremde Eindringlinge dargestellt, die sich als Staatsbürger tarnten, Macht ohne Souveränität ausübten und hinter der Fassade der normalen Politik geheime Ziele verfolgten.

Die Sowjetunion behielt die Struktur bei, tauschte aber die Sprache aus. Wo die Nazis von Blut und Rasse sprachen, sprach Moskau von Kolonialismus, Imperialismus und globalem Kapitalismus.

Der Vorwurf blieb derselbe: Juden seien kein Volk mit einem legitimen nationalen Anspruch, sondern eine künstliche, verdächtige Erscheinung. „Zionismus“ trat an die Stelle des „Judentums“ als Zielscheibe, doch die Funktion blieb gleich: das jüdische Selbstbestimmungsrecht zu bestreiten und es zugleich als moralische Bedrohung darzustellen.

Die unglaubliche, geradezu absurde Gleichsetzung von Zionisten mit Nazis erfüllte zudem einen „praktischen Zweck“: indem der Status der Juden als Opfer negiert wurde, konnte die Sowjetunion Juden unter dem Banner des „Antifaschismus“ verfolgen, anstatt sich mit ihrem eigenen Antisemitismus auseinanderzusetzen.

Dieses Deutungsmuster hält sich hartnäckig, weil Juden ideologische Kategorien auf einzigartige Weise durchbrechen: sie sind zugleich „indigén“ und in der Diaspora lebend, über Jahrhunderte machtlos und doch zur Souveränität fähig, Opfer, die sich weigern, bloß symbolische Opfer zu bleiben.

„Erfolgreich“ war das „Narrativ“ auch deshalb, weil es auf vertrautem Boden auf fruchtbaren Boden fiel. Der europäische Antisemitismus hatte Juden lange Zeit als verdächtige Außenseiter dargestellt, während Teile der muslimischen Welt religiöse und politische Traditionen geerbt hatten, die jegliche jüdische Souveränität rundweg ablehnten (David Nirenberg, Anti-Judaism: The Western Tradition (W.W. Norton, 2013); Bernard Lewis, Semites and Anti-Semites (W.W. Norton, 1986).

Der sowjetische Antizionismus schuf diese Impulse nicht; er aktualisierte sie und kleidete alte Vorurteile in die moralische Sprache des Antiimperialismus.

Diese Weitergabe endete nicht mit dem Kalten Krieg.

Die „Islamische Republik Iran“ übernahm den sowjetischen Antizionismus vollständig und verschmolz ihn mit islamistischer Theologie. Die Sowjets lieferten die „politische Logik“ – den Zionismus als eine angeblich in besonderem Maße illegitime, koloniale Kraft –, während der Islamismus den religiösen Absolutismus beisteuerte.

Israel war nicht länger bloß unmoralisch oder imperialistisch, sondern ein „Affront gegen die göttliche Ordnung“ – und dies übernommen von vorwiegend „atheistischen“  `Woken´, `Linken´, `Sozialisten´ usw. -: ein jüdischer Staat auf einem Boden, der als „ewig islamisch“ gelten soll. Was einst als ideologische Illegitimität dargestellt wurde, stieg zu einem „kosmischen Verbrechen“ auf

(Ali Alfoneh, “Iran’s Soft War Strategy,” Middle East Quarterly (2015); Ofcom rulings on Press TV (UK), and U.S. Department of Justice filings regarding Iranian state media and influence operations).
 

Entscheidend ist, dass der Iran dies nicht als bloße Rhetorik betrachtete. Er baute eine ganze Exportindustrie dafür auf. Seit Jahrzehnten investiert das Regime enorme Summen in die Verbreitung anti-israelischer Propaganda – sowohl im Inland als auch im Ausland –, und zwar über staatliche Medien, Stellvertreter-Kanäle, Tarnorganisationen und verbündete Aktivistennetzwerke. Sender wie „Press TV“ verpacken die Sprachregelungen des Regimes in ein journalistisches Gewand, während NGOs, „Menschenrechts“-Kampagnen, Flottillen, Konferenzen und Lobbyarbeit bei der UN dieselben Narrative unter humanitärem Deckmantel wiederholen.

Das Ergebnis ist, dass selbst Menschen, die die Islamische Republik eigentlich ablehnen, bisweilen Narrative aufgreifen, die das Regime über Jahrzehnte hinweg propagiert hat. Dies ist nicht unbedingt Mangel an moralischem Mut, sondern die vorhersehbare Folge des Aufwachsens in einem ideologischen Ökosystem, das Bildungswesen, Medien und politische Sprache durchdringt.

Dieselbe Dynamik zeigt sich auch im Westen: Eine auffällige Anzahl „anti-israelischer“ Gruppen – darunter auch explizit „jüdische“ – hat direkte oder indirekte Verbindungen zu Teheran oder dessen Stellvertretern geknüpft und verleiht damit einem Regime moralische Glaubwürdigkeit, das Frauen inhaftiert, Dissidenten hinrichtet und Terror finanziert.

Als die Sowjetunion zusammenbrach, bedurfte dieses Deutungsmuster keines Sponsors mehr. Die Islamische Republik trug dazu bei, dass dies auch nicht nötig war. Was als Desinformation des Kalten Krieges begonnen hatte, war zu einem moralischen Allgemeinplatz geworden: gelehrt, wiederholt und durchgesetzt, ohne auf den Ursprung zu verweisen.

Genau deshalb halten sich diese Behauptungen bis heute so hartnäckig und immun gegen kritische Überprüfung.

Sie werden heute fertig konfektioniert geliefert. Ein Student der „Generation Z“ hört/“lernt“ in einer Vorlesung etwas über „Antikolonialismus“, scrollt an einer vereinfachten Instagram-Infografik vorbei, verinnerlicht fünfzig Jahre Propaganda aus dem Kalten Krieg in zehn Folien, kauft sich ein Pal*stinensertuch sowie eine Flagge und geht auf die Straße – in der festen Überzeugung, ganz aus eigener Kraft zur „richtigen Seite der Geschichte“ gefunden zu haben.

Doch die Behauptungen selbst sind unverändert geblieben; sie stammen nach wie vor aus der sowjetischen Propaganda.

Sie tilgen die jüdische Verwurzelung im eigenen Land, verkehren die Rollen von Aggressor und Verteidiger ins Gegenteil, moralisieren Ergebnisse statt Ursachen zu prüfen und stellen die jüdische Selbstbestimmung als einzigartig illegitim dar – und das alles, während sie behaupten, lediglich Offensichtliches auszusprechen.

Nichts davon ist ein Argument gegen ggf. berechtigte Kritik an Israel. Jeder Staat muss sich einer kritischen Betrachtung stellen, und Israel bildet da keine Ausnahme. Doch wenn „Kritik“ Argumentationsmuster aus der Zeit des Kalten Krieges aufwärmt, dem weltweit einzigen jüdischen Staat die Legitimität abspricht und dessen bloße Existenz als Verbrechen brandmarkt, lohnt es sich innezuhalten und zu fragen: Wo endet die Kritik, und wo beginnt ein Narrativ aus Sowjetzeiten?

Die Frage an all jene, die diese Behauptungen mit solcher Gewissheit wiederholen, lautet also: Hatte die Sowjetunion schlicht Glück, dass ihre jahrzehntelange, staatlich gelenkte Propaganda zufällig die moralische Wahrheit der Geschichte ans Licht brachte?

Oder erleben wir das lange Nachwirken einer der erfolgreichsten Desinformationskampagnen des 20. Jahrhunderts?

Wenn sich ein gesamtes historisches Deutungsmuster über Jahrzehnte, Institutionen und Generationen hinweg unverändert reproduziert – und das stets zu Lasten der Legitimität eines bestimmten Volkes –, dann ist Zufall keine ernstzunehmende Erklärung mehr.

08.UND ABSCHLIESSEND NOCH(MALS) (WEITERE) RICHTIGSTELLUNGEN ZU so genannten „Narrativen“, sprich: LüGEN

<< Die Pal*stinenser sind die Ureinwohner dieses Landes  >>

???!!!??

Hundertprozentig kompletter Unsinn. Die Araber, die sich heute als „Pal*stinenser“ bezeichnen, stammen nicht aus dem so genannten „Pal*stina“.

Der Name liefert bereits einen Hinweis. Araber stammen aus Arabien, so wie die Israeliten aus Israel stammten. Juden stammen aus – man höre und staune, man käme nie darauf – Judaea… !

Juden leben seit mindestens 3.300 Jahren in Israel, häufig ohne eigene durchgehende Souveränität; damit sind sie die Ureinwohner („Indigenen“). Juden haben durchgehend in Städten wie Hebron, Safed, Jerusalem oder Tiberias gelebt.

Araber kamen erstmals während der islamischen Eroberungen (=Kolonialisierungen) im 7. Jahrhundert n.Chr. nach Israel; es gibt also Araber, die dort schon länger ansässig sind. Dabei handelt es sich größtenteils um Beduinen, halbnomadische Viehhirten, die seit Generationen dieselben Weiderouten nutzen.

Das von außen – durch Kolonialisten (Griechen, Römer, Osmanen u.a.) – so genannte „Pal*stina“ war während der osmanischen Herrschaft, während des britischen Mandats und bis weit nach der Unabhängigkeit Israels im Jahr 1948 sehr dünn besiedelt.

Die britische Volkszählung von 1932 bezifferte die Einwohnerzahl auf 1,03 Millionen (73 % Muslime, 17 % Juden und 9 % Christen), verglichen mit heute etwa 14 Millionen Menschen in Israel und den pal*stinensischen Gebieten.

Als die im Exil lebenden Juden zurückkehrten, um ihre Heimat wiederaufzubauen, florierte die Wirtschaft in einem zuvor rückständigen Agrarland. Arabische Einwanderer strömten aus Ägypten, Syrien und dem Libanon herbei, um ihr Glück zu suchen. Deshalb tragen die meisten „Pal*stinenser“ heute ägyptische Familiennamen.

Selten erwähnt wird, dass – auch wenn die Juden zweifellos die Ureinwohner sind – die heutigen Bevölkerungsgruppen (sowohl Juden als auch Araber) in Israel erst vor relativ wenigen Generationen von anderswo zugewandert sind.

Würden morgen Außerirdische von einem Planeten im Alpha-Centauri-System auf der Erde landen – vielleicht, weil jemand, der aufgrund von Diversitätsvorgaben eingestellt wurde, die falschen Hyperraum-Koordinaten eingegeben hat und nicht nur in der Milchstraße, sondern direkt in der Negev-Wüste gelandet ist –, würden sie den Konflikt womöglich als „Auseinandersetzung zwischen zwei Einwanderergruppen“ betrachten, bei der alle historischen Nuancen lediglich eine Fußnote darstellen.

<< Die Juden haben die Pal*stinenser enteignet und vertrieben >>

Hundertprozentig kompletter Unsinn…

„Transjordanien“ (heute Jordanien) wurde 1921 aus dem britischen Mandatsgebiet herausgelöst, um einen arabischen Staat in „Pal*stina“ zu schaffen; das verbleibende Gebiet sollte gemäß der Balfour-Deklaration von 1917 und der Konferenz von San Remo 1920 eine jüdische Heimat werden.

Die Gewährung von Staatlichkeit ist das Gegenteil von Enteignung. Jordanien ist ein/ oder der pal*stinensische/r Staat.

Die 1947 neu gegründeten Vereinten Nationen (UN) beschlossen zudem, das verbleibende Mandatsgebiet Pal*stina in einen jüdischen Staat und einen weiteren pal*stinensisch-arabischen Staat aufzuteilen.

Die Juden akzeptierten dies, doch die Araber lehnten es ab und entschieden sich für einen Krieg, den sie seither verlieren.

Fünf arabische Staaten griffen Israel nach dessen Unabhängigkeitserklärung 1948 an und versuchten, das Land gleich bei seiner Gründung zu vernichten. Hätten die arabischen Staaten dies nicht getan, gäbe es keinen einzigen arabischen („pal*stinensischen“) Flüchtling.

Während des Krieges flohen einige Pal*stinenser vor den Kämpfen, und einige wenige wurden enteignet – wie es in Kriegen nun einmal geschieht.

Die große Mehrheit verließ das Gebiet jedoch, weil arabische Armeen sie dazu aufforderten und versprachen, sie könnten zurückkehren, „sobald die arabischen Armeen alle Juden massakriert hätten“.

Israel gewann den Krieg, gewann und verlor im Kampf Gebiete, und die geflohenen Pal*stinenser konnten nicht zurückkehren, da sich die Grenzen verschoben hatten. Auf diese Weise entstanden die 700.000 pal*stinensischen Flüchtlinge, obwohl diese Menschen größtenteils innerhalb des ehemaligen Mandatsgebiets Pal*stina verblieben. Es gab keine Politik der Enteignung oder Vertreibung.

Pal*stinensische Araber mussten das Land nicht verlassen. Viele entschieden sich zu bleiben und wurden -im angeblichen „Aparthe*d-Staat“- israelische Staatsbürger mit vollen Rechten; deshalb machen arabische Israelis heute 20 Prozent der israelischen Bevölkerung aus.

Wer seit der Unterzeichnung der „Abraham-Abkommen“ im Jahr 2020 durch Dubai spaziert, trifft z.B. unweigerlich auf arabische Israelis, die dort Urlaub machen und eine gute Zeit haben.

Es gab noch eine weitere Flüchtlingsgruppe aus dem Unabhängigkeitskrieg: die rund (mdst.) 850.000 Juden, die von arabischen Staaten enteignet und vertrieben wurden.

Diese weitaus umfangreichere Enteignung und ethnische Säuberung ist weniger bekannt, da sie dem „Narrativ“ der pal*stinensischen „Opfer“-Rolle widerspricht. Israel betrachtete diese beiden Flüchtlingsgruppen als einen Bevölkerungsaustausch – ein Phänomen, das sich weltweit und oft unter katastrophalen Umständen vollzog, während die europäischen Imperien zerfielen und Grenzen neu gezogen wurden.

Die Araber lehnten diese Sichtweise ab; Länder wie Ägypten und Jordanien verweigerten den pal*stinensischen Flüchtlingen die Staatsbürgerschaft und internierten sie in Flüchtlingslagern, in denen ihre Nachkommen bis heute leben.

Es sind mithin generell keine stichhaltigen Argumente auf der „Pro-Pal*stina“-Seite zu erkennen :

Es gilt als „politisch korrekt“, den israelisch-pal*stinensischen Konflikt als „komplex“ zu bezeichnen und „beiden Seiten berechtigte Anliegen“ zuzusprechen.

Doch das entspricht nicht der Wahrheit: die „Argumente“ der „Pro-Pal*stina-Seite“ sind – wie nicht nur hier dargelegt –  Lügen.

Das „Pro-Pal*stina-Lager“ macht zwar viel Lärm, hat aber keinerlei stichhaltige Argumente vorzubringen.

Angesichts des weltweit eskalierenden Judenhasses und der Ausbrüche der „Internationalen Gemeinschaft“ gegen Israel bleibt übersehen, dass die „Pal*stinenser“ in ihrem Konflikt mit Israel eigentlich gar keine stichhaltigen Argumente auf ihrer Seite haben.

Bei jedem Streit ist es ein natürlicher und vernünftiger Ansatz, die Beschwerden beider Seiten anzuerkennen, nach Gemeinsamkeiten zu suchen und Lösungen zu erarbeiten. Dies setzt jedoch voraus, dass beide Seiten über berechtigte Argumente verfügen.

Dies trifft oft zu, nicht jedoch im „Israelisch-pal*stinensischen Konflikt“: hier kann ein tieferes Verständnis der Sachlage und Zurkenntnisnahme aller (auch hier dargelegten) Fakten unweigerlich nur zu einer stärkeren Parteinahme für Israel führen – es sei denn, man will zwanghaft, vorsätzlich und realitätswidrig die Sachlage ignorieren und zurechtbiegen.

Auch das „Gegenteil“ ist offensichtlich wahr: Diejenigen, die sich am stärksten auf die Seite der Pal*stinenser schlagen, sind ausnahmslos diejenigen, die am wenigsten über jene lästigen Kleinigkeiten wissen, die man „Fakten“ nennt.

Hier scheint der „Dunning–Kruger–Effekt“ voll zum Tragen zu kommen, denn die meisten „Pro-Pal*stina-Anhänger“ sind sich des Ausmaßes ihrer eigenen Unwissenheit nicht bewusst.

Wenn man erst einmal die Fakten von den Lügen trennt, ist es erstaunlich, wie wenige stichhaltige Argumente die israelfeindlichen Betonköpfe überhaupt vorbringen können.

Es ist nicht so, dass der israelisch-pal*stinensische Konflikt nicht komplex wäre – er ist es in hohem Maße. Das Problem ist vielmehr, dass der Konflikt – wie von pal*stinensischer Seite beabsichtigt – ganz anders geartet ist, als die israelfeindliche Fraktion glaubt oder wahrhaben will.

Das pal*stinensische „Narrativ“ stützt sich auf einen Gründungs-Mythos (der im Wesentlichen erst nach Gründung des Staates  Israel und seiner Bestätigung erfunden wurde): Die Pal*stinenser (=Araber) stammten angeblich ursprünglich nicht aus Arabien, sondern aus „Pal*stina“; dann seien Juden aus aller Welt gekommen, hätten das Land besetzt, die Pal*stinenser vertrieben, den jüdischen Staat gegründet und würden sie seither enteignen und verfolgen.

Doch all diese grotesken Lügen entsprechen nirgends der Wahrheit; folglich sind die meisten Argumente der „Pro-Pal*stina-Seite“ substanzlos – wie oben ausführlich belegt.

09.Der absolute Gipfel vorsätzlichen organisierten niederträchtigsten realitätswidrigen LüGENS :

Der „Genozid“-„Vorwurf“

Politische und völkerrechtliche „Experten“ – wie etwa der isländische Trainer  der irischen Fußball-Nationalmannschaft kürzlich vor einem Länderspiel gegen Israel –  `wissen´ ganz genau – `nötigenfalls´ auch gegen absolut jegliche Realität und jede Fakten, gegen jegliche anerkannte Definition des Begriffs „Genozid“/ „Völkermord“ –, „dass Israel einen `Genozid´begeht“.

Gegen Fakten sind diese „Experten“ und „Ich-bin-kein-Judenhasser-`aber´“ immun wie zweieinhalbjährige Kinder im Trotzalter.

KURZ GESAGT: „Solche Leute HASSEN Juden und Israel nicht „weil diese einen `Genozid´“ begingen, sondern sie „GLAUBEN“, Juden begingen einen `Genozid`, WEIL  SIE  Juden HASSEN …!

Nach der UN-Völkermordkonvention von 1948 ist das entscheidende Kriterium für einen „Genozid“ die Absicht, eine nationale, ethnische, „rassische“, religiöse o.ä. Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören : so wie Hitler gegen die Juden vorging, oder Stalin gegen die Ukrainer im „Holodomor“ 1932/33 oder Putin heute.

Gegen das Vorliegen einer solchen Absicht bei den israelischen Operationen in „Gaza“ sprechen folgende Fakten:

  • Evakuierungsaufforderungen: Die IDF warnt die Zivilbevölkerung vor Angriffen systematisch durch das Abwerfen von Flugblättern, SMS, Telefonanrufe und das Einrichten von Evakuierungskorridoren, um Zivilisten das Verlassen von Kampfzonen zu ermöglichen. Ein Akteur mit genozidaler Absicht würde die Bevölkerung daran hindern, zu fliehen.
  • Zulassung von Hilfsgütern: Trotz massiver logistischer und militärischer Blockaden wurden während des Konflikts Hunderttausende Tonnen an Nahrungsmitteln, Wasser und medizinischen Gütern sowie Impfkampagnen (z. B. gegen Polio) im Gazastreifen zugelassen und koordiniert.
  • Kein willkürliches Morden: Das primäre, offiziell erklärte Kriegsziel Israels war die Zerschlagung der militärischen und administrativen Kapazitäten der „Hamas“ sowie die Befreiung der Geiseln, nicht die Vernichtung der p*l*stinensischen Bevölkerung.

Zusammenfassung im direkten Vergleich

KriteriumHistorischer Genozid (Beispiel: Shoah/“Holocaust“)Gaza-Konflikt
Demografischer TrendNahezu vollständige Vernichtung der Gruppe im Zielland (über 60 % der europäischen Juden ermordet).Die pal*stinensische Bevölkerung wuchs in den letzten Jahrzehnten um das Vielfache an.
Strategisches ZielDie physische Auslöschung jedes einzelnen Mitglieds der Gruppe.Militärische Zerschlagung einer Terrororganisation (Hamas) nach einem massiven Angriff.
Verhalten gegenüber ZivilistenSystematische Erfassung, Deportation und gezielte Tötung ohne Fluchtmöglichkeit.Aufforderung zur Evakuierung, Bereitstellung von Schutzzonen und Koordination von Hilfslieferungen.

Fazit: Der Tod zehntausender Zivilisten in Gaza mag als „schwere humanitäre Katastrophe“ bezeichnet werden können – ausgelöst worden wäre diese aber nicht von „Vernichtungsabsichten“ Israels gegen Einwohner  „Gazas“, sondern völlig unbestreitbar in Folge des Völkermord–ähnlichen Vorgehens der von der p*l*stinensischen Bevölkerung mehrheitlich „gewählten“ und bejubelten `Hamas´ am 07. Oktober 2023, und als Aktion zur Geiselbefreiung und Kontrolle des von Terroristen okkupierten „Gaza“.

Entsprechend argumentieren Rechtsexperten und Historiker, dass die Gleichsetzung dieser Tragödie mit einem Völkermord sachlich und juristisch falsch und überhaupt nicht anwendbar oder darstellbar sei, da die explizite Absicht zur Vernichtung einer Ethnie fehle und die demografischen Realitäten der Region diesem „Narrativ“ widersprächen.

[ http://lieber.westpoint.edu/what-aggregate-civilian-combatant-ratios-tell-us-what-they-dont-case-study-gaza-conflict/  /   http://csi-aktuell.de/beitrag/vorwurfe-gegen-israel-im-faktencheck/       /  http://www.tagesschau.de/faktenfinder/kontext/antiisraelische-narrative-100.html  ].

Womit wir wieder beim Anfang sind:

So wie all die „Fake News“ von als „Journalisten“ ausgegebenen pal*stinensischen Anhängern der terroristischen „Hamas“ ausgingen und von „kritischen“, „westlichen“ `Journalisten´ weitgehend kritiklos weiterverbreitet wurden, sind etwa die israelischen Hilfslieferungen nachweislich stets mehr als ausreichend gewesen – doch z.B. vor der kriminellen Energie der Terroristen-„Hamas“, in größtem Stil Nahrungsmittel zu konfiszieren, zu verknappen und mit deren Weiterverkauf „Gewinn“ zu erzielen, schließen „kritische Journalisten“ – oder auch verlogene antisemitische Organisationen wie „Arzte ohne Grenzen“ – wohl lieber die Augen; ebenso wie vor dem lange schlummernden, aber sehr schnell mit „linken“ (=neo-sowjetischen) „Narrativen“ aufweckbaren Antisemitismus und Judenhass nicht nur im Lande des habituellen verlogenen „Nie wieder“.

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07. Oktober 2026