Zum „Fest der Liebe“ 2019: Braucht der Hass eine Rehabilitierung ?

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<<  There´s a crack in everything/ That´s how the light gets in  >>

(Leonard Cohen, 1934-2016/ Kanadischer Songwriter)

Allseitig kritisches Denken scheint es schwer zu haben – favorisiert werden „Meinungen“, „Parteien“, die Hauptsache scheint zu sein, einen „Standpunkt“ sein Eigen nennen zu dürfen, der als „wiedererkennbar“ positiv benannt wird, wobei es aber eher lapidar, nüchtern und profan darum gehen könnte, das „Einordnen“ zu erleichtern, um vielleicht den Proporz in Talkshows anstrengungslos gewährleisten zu können.
Selbstdistanz oder der Anspruch auf Differentiationsfähigkeit bringen keine „Klicks“ von „Followern“, die „bestätigt“ werden wollen und „bestätigen“ sollen  – Konjunktur zu haben scheinen, als Voraussetzung von „Meinung“ statt Denken, die Gefühle, Emotionen, auch „Besorgtheiten“, die nicht in Frage gestellt zu werden haben und bereits per se Autorität heischen mit vorgeblicher „Authentizität“, scheinbarer „Ehrlichkeit“  – nur ein Gefühl scheint wenig Follower zu haben:
das ist der Hass.
Warum hat er es so schwer ?

Eigentlich müßte Hass doch als das einzige Gefühl erkannt werden, das nur in absoluter Authentizität und Ehrlichkeit vorhanden sein kann : von daher erscheint es unverständlich, weshalb er so wenig „Bestätigung“ erfährt, und abgelehnt, verfolgt, verboten werden soll.

Nüchtern, „rational“, differenziert betrachtet, ist Hass ein Gefühl wie alle anderen auch: er kann verfehlt sein, Verirrung, maßlos, unberechtigt, insbesondere ein Ergebnis von verdrängten eigenen anderen Gefühlen, also falsch, und damit auch inakzeptabel, zu bekämpfend, wenn möglich mit Argumentation zu begegnend … doch dass er auch berechtigt sein könnte, wie Liebe, Mitleid, Sorge, Schmerz ? – das scheint ihm kaum, immer weniger zugestanden zu werden.

Ist es mit der „Authentizität“ etwa gar nicht so weit her wie oft beschworen oder vor sich hergetragen ?

Womöglich ist es gerade die Ehrlichkeit, welcher die Ablehnung gilt ?

Liebe, Empathie, Bestätigung und Weiteres kann man heucheln – Hass kaum.

Wer grundsätzlich die „freie Meinungsäußerung“ bejahen, erhalten, fördern, aber etwas so Unmittelbares wie den Hass unterdrücken will, könnte eine gestörte, eingeschränkte Auffassung von Freiheit, oder auch „Echtheit“ haben.
So wie Liebe, Mitleid, Sorge abgelehnt, als unecht, unpassend, störend, unerwünscht abgelehnt – aber auch angenommen –  werden können, kann dies auch gegenüber dem Hass geschehen : doch ihn anzunehmen, zu verstehen, zu begrüßen, scheint dem Hass kaum zuteil zu werden.

Dabei ist hier Wahrnehmung, Bewertung, Rezeption ebensowenig eindeutig wie auch bei anderen Gefühlen – was der Eine z.B. als „Hassrede“ einordnen oder empfinden will, kann von Anderen ganz anders wahrgenommen werden; dennoch wird so getan als sei es klar, was „Hassrede“ sein und wie sie behandelt werden soll : Gegenrede, Einwände, andere Auffassungen, Hintergründe, Differenzierungen werden etwa vom „NetzDG“ gar nicht erst zugelassen.

Es muß „gelöscht“, „angezeigt“, bestraft werden.

Es wird erst gar nicht hingeschaut, es wird Empathie untersagt, nicht gefragt, ob bspw. Wut und Ablehnung gegenüber dem Islam womöglich von einer als „unzüchtig“ verfolgten, „nicht ordnungsgemäß bedeckt“ gekleideten Frau oder von einem wegen Homosexualität aus der islamischen Welt verfolgten Mann geäußert wird, ob deren eruptiv geäußerte Gefühle gegen den Islam nicht einfach verständlich sein könnten: es wird „geblockt“, „gemeldet“; ansonsten angeblich stets so erwünschte Gefühle werden auf einmal als „zu emotional“, „zu kontrovers“ abgelehnt und sanktioniert, als seien deren Äußerungen gleichzusetzen mit etwa denen selbst ernannter „Islamkritiker“, deren eigene häufig als „wertkonservativ“, „christlich“ oder ähnlich überhöhte „Überzeugungen“ sich in ihren reaktionären Haltungen merkwürdig wenig von den „kritisierten“ Rechtgläubigen des Islam zu unterscheiden scheinen.

Die Gleichsetzung von Hass mit „Extremismus“ oder Terrorismus ist eher selbst extremistisch und unterdrückt die freie Wahrnehmung.

Es war einmal, als etwa die SPD „mehr Demokratie wagen“ wollte und mit etlichen ihrer Protagonisten für Aufbruch, Freiheitlichkeit, Liberalität stand …

… und heute sind es gleich drei ausgerechnet Justiz-Minister/-innen der SPD hintereinander, die eigentlich in einem Rechtsstaat für Bewahrung und Ausbau von Freiheits- und Individualrechten auftreten müßten, doch an kaum überbietbarer Verlogenheit, Spießigkeit und Freiheitsfeindlichkeit mit verkniffenen Figuren wie Barley oder Lambrecht für gnadenlose Einschränkung, Bedrohung und Verfolgung offener, kontroverser und damit unausweichlich auch emotionaler Auseinandersetzung und Konfrontation stehen.

Wie sonst kann man als Anhänger eines freiheitlichen Rechtsstaates dieser Piefigkeit und Borniertheit der engen Beschränkung erlaubter Gefühle, Gedanken und Äußerungen anders glaubwürdig, „authentisch“ entgegentreten als mit Wut, Ablehnung, Hass ?

Wer sich von jener Engstirnigkeit nicht bedroht fühlt und sich nicht entsprechend entschieden äußert, dem kann ich nicht abnehmen, dass er sich um die Bewahrung des Rechtsstaates ehrlich sorgt.
Die berüchtigte „Political Correctness“ – freilich auch ein unklarer, häufig nicht, oder recht unterschiedlich definierter Begriff – wirkt so de facto als ein Sammelbegriff für angewandten Machtmissbrauch: was hätte solcher anderes verdient als Hass ?

Vermeintlich oder tatsächlich Mächtige entscheiden, was man sagen darf oder nicht, bestrafen diejenigen welche sich nicht daran halten, und paradoxer Weise geschieht dies weithin häufig auch noch unter dem Siegel der „Antidiskriminierung“, der „Gleichheit“ und des „Schutzes von Schwachen“. 

Schwache aber schützt man am besten dadurch, dass sie aussprechen, was sie unterdrückt, und sie sich dagegen zur Wehr setzen dürfen.
„Facebook“-User brauchen keinen „Staat“, der den „Social Networks“ nachstellt und „Steuern“ abknöpfen will – sondern „Nutzer-Rechte“ ! – und eigene, vom „Social Network“ bereitzustellende Möglichkeiten, diese unkompliziert und zugänglich selbst durchsetzen zu können !

Der „Christopher Street Day“ zum Beispiel aber würde heute – so wie er original 1969 angekündigt, begleitet und durchgeführt wurde – „bei Facebook gesperrt“, es wäre „Hassrede“, es wäre „politisch nicht korrekt“.
Ebenso wie zahllose Werke der „Aufklärung“, auf die „Europa so stolz“ sein will, die „Westliche Welt“…Voltaire, Nietzsche, Schiller, Heine, Schopenhauer, Diderot und etliche mehr: würden „gemeldet“ durch das „NetzDG“:

Verursacht von fulminanten Geistesgrößen wie „Christine Lambrecht“, „Katarina Barley“ oder „Heiko Maas“ müßten sie sich „vor einem Gericht verantworten“, vor Macht mißbrauchenden „tragenden Mitgliedern der Gesellschaft“, die „vom Staat bezahlt“ werden, jedoch angeblich „unabhängig entscheiden“, wie nach §130 StGB („Volksverhetzung“) oder §166 StGB („Blasphemie“).

Im zwangs-verordneten Schweigen, der „Anpassung“, des „guten Tons“, der „Diplomatie“ hat immer der Rücksichtsloseste und Machtmißbrauchendste die Oberhand.
Wer Kinder zu „Anstand“, zum „Gehorchen“, zum „Gib dem Onkel das schöne Händchen“ dressiert, der wird Missbrauch bekommen.

Wer Menschen erlaubt, ihr Elend, ihre Unterdrückung, die Wirkungen der ihnen auferlegten Verbote oder Bedrohungen herauszuschreien, völlig „inkorrekt“, der wird nur dann Missbrauch dieser Freiheiten bekommen, wenn er zuvor kein besseres Beispiel dafür gegeben und entwickelt hat, wie man ohne Missbrauch offen diskutiert.

Dazu würde man aber echte Autorität brauchen; „Political Correctness“ verbreitet und heischt nach einer unechten „Autorität“, sie entzieht Menschen das Vertrauen, ist damit taktlos, unanständig und züchtet Hass in unguter, destruktiver Form.
Wer mit „seinen Kindern“ so umgehen, ihnen den Mund verbieten, ihre Gefühle nicht ernstnehmen und auch kein Beispiel besserer und ehrlicher Auseinandersetzung geben würde, der bekommt Heranwachsende, die auf dem Unterdrückten umso vehementer bestehen :
Renitente egozentrische selbstbezogene selbstgerechte rücksichtslose mental und geistig Eingeschränkte, also sowas wie „Wähler“ von „AfD“ oder SED/“Linke“, oder auch einen Rezo.

Menschen mit dunkler Hautfarbe mit Bananen zu bewerfen und Affenlaute zu machen, ist z.B. nicht „politisch inkorrekt“, es ist Rassismus, und muß auch so genannt werden.
Dies zu benennen, darf und kann kein Problem sein.

Leider jedoch wird mit der „Political Correctness“ das genaue und schonungslose Benennen gerade weithin zum Problem gemacht  ! : dies ist das Problem der „Political Correctness“ – dass man bestimmte unerträgliche und unverzeihliche Verhaltensweisen auch so benennen darf und soll, andere jedoch nicht…

Oder auch: Person A, welche angeblich „Hass ablehnt“, hasst fast immer durchaus selbst – nur etwas anderes als Person B -, und gibt dabei vor, „Hass zu bekämpfen“, dabei will er nur bekämpfen, dass Person B nicht das aus seiner Sicht „Richtige“ hasst …
Etwa der Rassismus des Islam, dessen unbestreitbarer und nachweisbarer Anspruch, „letztgültige Offenbarung“ zu sein und alle Nicht Rechtgläubigen“ zu Menschen zweiter Klasse zu erklären, wie es sich etwa in der „Kairoer Erklärung“ manifestiert: dieser soll z.B. nicht benannt werden, es wird als „Islamophobie“, als eine Art „Krankheit“ stigmatisiert und diffamiert, obwohl es gerade ein Ausdruck der Klarsicht, klaren Verstandes ist, wie z.B. bei Voltaire („Der Fanatismus, oder Mohammed“).

Durch das faktische Verbot, solche (religions-)wissenschaftlich belegte Wahrheiten über den Islam auszusprechen, wird dessen Aussprechen den Rechtsradikalen überlassen, die es entsprechend verkürzen – um es dann stigmatisieren und sich selbst als „tolerant“ behaupten zu können, obwohl größte Teile der „Islam Community“ dieselben Auffassungen haben wie die AfD: das eine wird „toleriert“, das „andere“ genau Gleiche wird bekämpft.

Es wird einfach kurz geschlossen, dass, wer solche belegbaren Erkenntnisse über den Islam nicht verleugnet, auch jeden einzelnen Gläubigen „ablehnen“, oder auch grundsätzlich die Möglichkeit eines „persönlichen“, „ehrlichen“ Glaubens abstreiten würde und müsse.

Das Problem der „Political Correctness“ ist mithin nicht nur seine Inkohärenz, oder auch: Widersprüchlichkeit, oder auch: Verlogenheit, sondern auch oder vor allem, dass er genau beschreiben, definieren und festlegen zu können vorgibt, was „richtig“ und „falsch“ und was zu ahnden sei.

Dritte und weitere Möglichkeiten scheinen nicht vorgesehen zu sein, so dass etwa Verständigung oder Einvernehmen bezüglich bestimmter Auffassungen vorhanden sein könnten, dabei aber nicht unbedingt „Einigkeit“ erzielt werden müßte.
Dass weiterhin, auch ungeachtet von Übereinstimmungen keine Harmonie und keine gleichen Bewertungen, sondern scharfer Dissens vorliegen und dass dessen Annehmen und der Umgang damit Freiheitlichkeit und Demokratisierung schärfen, bewahren, stärken könnten anstelle von Verdikten und Sanktionen gegenüber dem vermeintlich „Korrekten“ und/ oder dem „guten Ton“, solche – für ein demokratisches Gemeinwesen aber eigentlich konstituierenden – Differenzierungen bleiben „unerhört“.

Nur „Einvernehmen“ wird angestrebt, ertragen oder erzwungen – „Unvernehmen“ muß sanktioniert, abgelehnt, diffamiert werden, z.B. als „Rassismus“ oder „-phobie“…

Aber: „Unter Unvernehmen wird man einen bestimmten Typus einer Sprechsituation verstehen: jene, bei der einer der Gesprächspartner gleichzeitig vernimmt und auch nicht vernimmt, was der andere sagt.
Das Unvernehmen ist nicht der Konflikt zwischen dem, der ‚weiß‘ und jenem der ‚schwarz‘ sagt.
Es ist der Konflikt zwischen dem, der ‚weiß‘ sagt und jenem, der auch ‚weiß‘ sagt, aber der keineswegs dasselbe darunter versteht bzw. nicht versteht, dass der andere dasselbe unter dem Namen der Weiße sagt.“ (Jacques Rancière, „Das Unvernehmen“, Frankfurt a.M./Berlin – Suhrkamp – 2002, S. 9 f.).

Man kann also z.B. etwas als „Hass(rede)“ empfinden und der Empfindung Anderer hierbei zustimmen, jedoch ganz andere Hintergründe, Bewertungen, Folgerungen daraus ziehen, und dabei dessen Ausgrenzung, Verfolgung und Sanktionierung ablehnen, anders als der Eine, welcher in der Auffassung als „Hass“ übereinstimmt, diesen aber untersagen will, während der Andere den Hass als berechtigt und nachvollziehbar begrüßen kann.

Oder auch: der selbst ernannte „Bekämpfer des Hasses“ drückt hierbei das aus, was er angeblich „bekämpft“ oder abzulehnen vorgibt – er zeigt und beweist seinen Hass und seine Unterdrückung gegen alles was er nicht verstehen will, oder kann.

Er hasst nicht den Hass – sondern er haßt es, wenn dieser ihm aufzeigt, wie wenig „authentisch“ er sein, also seine eigenen tatsächlichen Gefühlen lieben könnte.

Was es auf sich hat mit einer Liebe, welchen Bestand sie hat, dies erfährt sich nur mit einem klaren unerschrockenen Blick auf das was ist, die Gründe oder auch Abgründe : ist man sich all dessen bewußt, und bleibt sie bestehen, so ist sie nicht falsch, und wenn doch, so helfen keine Abwehrmechanismen.

Ebenso ist es mit dem Hass; versucht man ihn nüchtern zu betrachten, zu ergründen, ob er nachvollziehbar oder sein kann, so kann es geschehen, dass etwas oder einiges Berechtigte zu finden wäre – oder auch nicht: dann darf, soll oder muß er auch zurückgewiesen werden. Wenn aber doch, so helfen keine Abwehrmechanismen.

Nicht „Hass“ per se, als äußerliche Erscheinung, sollte oberflächlich abgelehnt, verfolgt, bestraft, untersagt werden – sondern nur wenn er sich als grundlos und somit unzulässig herausstellt.
Nicht „formal“ beleidigend oder unflätig klingende Äußerungen an sich sollten ohne näheres Hinsehen juristisch bestraft werden – sondern es sollte verhandelt und ergründet werden, ob „harte“, „kontroverse“ Bezeichnungen Berechtigung haben könnten.

Wenn nicht, sollten sie auch entsprechend sanktioniert und untersagt werden.

Etwa im Fall Renate Künast hat das Landgericht Berlin eine solche Absicht scheinbar verfolgt und sich dahingehend geäußert, dass, wenn die Politikerin relativierende Ansichten zu sexuellen Handlungen mit als minderjährig Bezeichneten und unmündig Geltenden äußert, sie sich entsprechende Invektive gefallen lassen müsse – freilich hat das Gericht „übersehen“, dass sich Künast längst mehrfach entsprechend distanziert und ihre früheren Äußerungen als „falsch“ bezeichnet hat.
Selbst wenn sie das nicht getan hätte, bliebe es allerdings fraglich, ob es berechtigt und läßlich sein kann, sie dermaßen zu beschimpfen.
Jedenfalls zeigt diese Auseinandersetzung, dass es durchaus möglich wäre, eine solche auch zu „Hass“-Taten inhaltlich zu führen statt sich auf Formalien wie den „guten Ton“ zurückzuziehen.

Hass auf den Hass kann ebenso fragwürdig, pauschalisierend, abwehrend oder unberechtigt sein wie der Hass selbst.
Wer „den Hass bekämpfen“ und als ungeeignet für eine sinnvolle Auseinandersetzung verdeutlichen will, ihm aber selbst mit Hass und Ablehnung begegnet statt mit möglicher Differenzierung und auch selbstkritischer Betrachtung, wird womöglich den Hass eher verschärfen.

Wer behauptet, gegen Hass zu sein, muß bereit sein, ganz genau hinzuschauen, auch auf sich selbst, ob er mit dem Hass etwas von sich schiebt, das er bei sich ungern wahrhaben möchte.
Wer es vermeidet, genau hinzuschauen, verweigert – bei sich selbst und anderen – den Blick auf die Brüche der Glätte, der „Überzeugungen“, der „Meinungen“, dorthin wo sich die Mauern öffnen könnten, wo das Licht hineinkäme.

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ZWISCHENRUF – zum „World Climate Day“, 20. September 2019 : ohne Ideologisierung würde die „Energiewende“ wahrscheinlich besser klappen.

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20. September 2019

Die so genannte „Energiewende“ in Deutschland ist außerordentlich schlecht und realitätsfremd durchgeführt worden.

Es ist zwar wünschenswert, so viel wie möglich auf „regenerative Energien“ umzustellen, jedoch muß man dafür auch entsprechend ausgereifte Technologien haben und dies kritisch und wissenschaftlich betrachten und durchführen.

Jedoch kann dies nur von Industrien erreicht werden, die auch entsprechendes Kapital, Manpower und Wissenschaftliche Mitarbeiter haben.
Deutschland jedoch erklärt eine Greta zur Heiligen und läßt sich von so genannten „Kapitalismus- Kritikern“ vor sich hertreiben, die „Wissenschaftlichkeit“ für sich reklamieren, sich aber anti-wissenschaftlich, dogmatisch verhalten, wenig Ahnung von der Umsetzbarkeit ihrer Vorstellungen vermitteln, und ausgerechnet die einzigen zum „Feind“ erklären, die die „Energiewende“ erreichen und technisch möglich machen können.
Diese Gören scheinen die realen Probleme der Machbarkeit einer „Energiewende“ nicht wahrzunehmen und nicht kritisch zu betrachten, sondern erscheinen als verzogene „idealistische“ Pubertierende, die lieber die Schule schwänzen statt sich kritisch zu bilden.

Es erscheint, als wurde z.B. bei der „Energiewende“ von Frau (Dr. der Physik) Merkel vermittelt, es ginge nur darum, ein paar Kraftwerke abzuschalten, Vogelschredder und Sonnenkollektoren in die Gegend zu stellen, dabei ist das Hauptproblem die Fortbewegung, der Verkehr, und die Entwicklung von Kraftstoffen dazu.
Mit „Elektroautos“ und „Flugscham“ schafft man die Lösung dieser Problematik sicher niemals ! – sondern eher nur z.B. mit synthetischen Kraftstoffen, die auch CO2-frei wären.

Hier sind andere Länder wie Japan, aber auch „klassische“ Erdöl- Lieferanten- Länder weiter als Deutschland, vielleicht weil sie dort keine verzogenen Gören haben, die mit „Forderungen“ herumplärren, sondern weil dort eher erwachsen und in Ruhe geforscht werden kann.

In Deutschland und ganz Mitteleuropa gibt es z.B. einfach nicht genug erneuerbare Energien, um den Bedarf an synthetischen Kraftstoffen zu decken.
 
Die Grundidee der „Energiewende“, dass Deutschland „energieautark“ sein soll, ist unsinnig, allein von den Größenordnungen her unmöglich.

Auch z.B. das Postulat von den „Null-Energie-Häusern“ ist komplett realitätsfremd.
Die einzige Folge der „Wärmeschutzverordnung“ ist, dass diese zu einer deutlichen Steigerung der Baukosten geführt hat

Eine klimaneutrale Gebäudeheizung ließe sich nur mit synthetischen Treibstoffen erreichen, z.B. synthetischem Erdgas, also Methan.
Man könnte es über existierende Leitungen transportieren und in Blockheizkraftwerken verbrennen.
In diesen ließe sich das entstehende Kohlendioxid abfangen und dann wieder zu den Produktionsanlagen von synthetischem Erdgas bringen. Das ist nicht einzeln in jedem Wohnhaus möglich.

Dazu müßte man „aber“ die „Energiekonzerne“ stärken und ihnen entsprechende Innovationen ermöglichen, statt sie zu beschimpfen.

Methanol bereitet allerdings erstens noch ein paar technische Schwierigkeiten, zweitens wird Deutschland niemals genug Rohstoffe zur Herstellung haben.

Wasserstoff hingegen gäbe es genug, es hat den großen Vorteil, dass er nicht in einem Kreislauf geführt werden muss – überall gibt es Wasser, aus dem Wasserstoff gewonnen werden kann, und überall gibt es Sauerstoff, den man zum Verbrennen von Wasserstoff braucht.

Der große Nachteil ist hier die niedrige Energiedichte: es muss viel Energie aufgewendet werden, um Wasserstoff hinreichend zu verdichten. Der Transport und die Speicherung von Hochdruck-Wasserstoff ist daher nicht einfach, auch der Umgang mit diesem Gas trotz Sicherheitstechnik nicht ganz ungefährlich.

Japan (Toyota) hat z.B. ein Schiff gebaut, das nach dem Prinzip der Bindung von Wasserstoff an ein Trägeratom oder -molekül 300.000 Tonnen Wasserstoff transportieren kann; in Flüssigkeiten chemisch gespeicherter Wasserstoff wäre z.B. eine Option für diverse Anwendungen.
In Japan gibt es womöglich weniger Luisas und Gretas, die haßerfüllt gegen „Großkonzerne“ wie Toyota „demonstrieren“ – sondern das klare Bewußtsein davon, dass nur solche kapitalstarke Unternehmen etwas voranbringen können, ist dort vielleicht klarer verbreitet als die pubertär-„linke“ Ideologie, welche von der „Freien Presse“ und den „öffentlich-rechtlichen Qualitäts“-„Journalisten“ hierzulande kolportiert wird.
 
Deutschland importiert 80 Prozent seiner Energie aus dem Ausland und das wird sich voraussichtlich in Zukunft nicht wesentlich ändern können. Also müsste man z.B. erneuerbare Energien in eine transportierbare Form bringen, sie müssten ebenfalls global handelbar sein, damit es hierzulande und weltweit eine CO2–neutrale Zukunft geben kann.

Mit Kapitalismus-„Hass“ wird das schwierig.

Dabei sind Länder, die heute Erdöl und -gas exportieren, nach jetzigem Stand künftig auch Lieferanten von synthetischen Treibstoffen, wenn nicht Deutschland und Europa diese Technologien ENTSCHIEDEN und DIREKT FÖRDERN, statt die Bürger mit absolut SINNLOSEN und KONTRAPRODUKTIVEN „CO2-Steuern“ zu belasten !!, die NIRGENDS ohne explizite entschiedene ZIELSETZUNG irgendeine „Regenerative Energiewende“ voranbringen werden, sie erhöhen nur das Steueraufkommen für unfähige Politiker und deren „Staaten“.

Entsprechende Anlagen entstehen zum Beispiel bereits in Saudi-Arabien. Da wird in großem Maßstab Wasser thermisch gespalten und so Wasserstoff gewonnen. Dieser wird mit CO2 aus Erdgasquellen zu synthetischen Treibstoffen verarbeitet.
Auch China will ganz groß in dieses Geschäft einsteigen. Da geht es um Anlagen, die im 100-Millionen-Tonnen-Maßstab Kraftstoffe produzieren sollen, die man dann exportieren kann.

**Überall auf der Welt gibt es da Aktivitäten, nur nicht in Europa. Dabei könnte man die Sonne in Ländern wie Spanien oder Griechenland zur Produktion synthetischer Treibstoffe nutzen.**

Dabei kann eben Deutschland nicht „energieautark“ werden.
Europa insgesamt könnte es aber schon eher, in Südeuropa gibt es genug Sonnenenergie, die nicht lokal gebraucht wird, um ausreichende erhebliche Mengen an synthetischen Kraftstoffen zu produzieren.

Doch all das wird man natürlich weder mit „Menschengemachte Klimakrise leugnen“ noch mit „Hass auf die EU“ noch mit „Hass auf den Kapitalismus“ und mit Fähnchen schwenkenden in Katastrophen-Szenarien verliebten Greta-Girlies erreichen können.

Ohne diese krankhafte Ideologisierung würde die „Energiewende“ wahrscheinlich besser klappen.

Greta und Luisa: geht einfach in die Schule, stoppt Eure Volksverhetzung, und lernt was Ordentliches.

Desgleichen die AfD und alle „Freie-Fahrt-für-freie-A….l.cher“- Schreihälse: einfach mal die Fr*sse halten, auch wenn Ihr dann keine Diäten vom „verhassten Vasallen-Staat der USA“ mehr abgreifen könnt.

KAFKA 2020– Prozess ohne Urteil, Urteil ohne Prozess –„Netz-DG“:Die Verwandlung von Willkür in „Recht“

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12. September 2019

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KAFKA 2020– Prozess ohne Urteil, Urteil ohne Prozess –„Netz-DG“:Die Verwandlung von Willkür in „Recht“

01. In dubio contra reo: ein Märchen von den Menschenrechten

— „Facebook“ ! Sie werden hiermit dazu verpflichtet, überall auf der Welt 24 Stunden am Tag direkt und persönlich erreichbar zu sein, telefonisch, schriftlich per e-mail, mit im Impressum anzugebender Post-Adresse.
Es wird Ihnen untersagt, irgendwelche Daten und Einzelheiten irgendwelcher Nutzer ohne deren ausdrückliches Einverständnis zu veröffentlichen, zu verwenden, weiterzugeben.
Es wird Ihnen untersagt, „Ausweise“ anzufordern zur „Überprüfung“.
Es wird Ihnen untersagt, Nutzer zu „Klarnamen“ zu zwingen.
Es wird Ihnen untersagt, irgendwelche von Nutzern veröffentliche Inhalte zu löschen, ohne den Nutzer zuvor dazu kontaktiert und befragt zu haben, ohne eine Begründung dafür abzugeben, die vor einem ordentlichen Gericht Stand halten würde.

Blockwarte dürfen nichts an Sie vernadern, ohne vorher mit dem zu „Melden“den Kontakt aufgenommen und sich rechtssicher vergewissert zu haben, dass der zu „Melden“de das zu „Melden“de auch tatsächlich geschrieben und veröffentlicht und ob er das so „gemeint“ hat wie vom Blockwart aufgefasst, und ob versucht wurde, ggf. den Wortlaut „anzupassen“.
Der Blockwart hat diese Kontaktaufnahmen nachzuweisen, mögliche Beweismittel zu sichern.
Die Beweislast kann keinesfalls einem Beschuldigten auferlegt werden.

Wenn „Facebook“ etwas nach allen solchen Bemühungen „löschen“ will, hat er den „Gemeldeten“ zuvor zu kontaktieren, zu informieren, ihm Handlungsalternativen zu ermöglichen.
Die Nachricht/ mail von „Facebook“ muß namentlich gekennzeichnet sein, es muss eine personalisierte E-Mail- Adresse sein, die bei Abwesenheit des Personalisierten zeitnah auch von anderen Mitarbeiter/ -innen kompetent beantwortet werden kann.

Vermag „Facebook“ dies nicht innerhalb von 24 Stunden, verfällt der „case“.

— „Google“ ! Sie werden hiermit dazu verpflichtet, überall auf der Welt 24 Stunden am Tag direkt und persönlich erreichbar zu sein, telefonisch, schriftlich über personalisierte e-mails, mit im Impressum anzugebender Post-Adresse. Es wird Ihnen untersagt, irgendwelche Daten und Einzelheiten irgendwelcher Personen ohne deren ausdrückliches Einverständnis in Ihrer „Suchmaschine“ zu veröffentlichen.

— „Apple“ ! Sie werden hiermit dazu verpflichtet, überall auf der Welt 24 Stunden am Tag direkt und persönlich erreichbar zu sein, telefonisch, schriftlich über personalisierte e-mails, mit im Impressum anzugebender Post-Adresse. Ein anonymes Abwimmeln via Telefon durch so genannte „support“-„Center“ – insbesondere bei erkennbaren Software-, Hardware-, Infrastruktur-, Protokoll-, Platform- u.a. nicht vom Nutzer zu verantwortenden, diesen schädigenden Fehlern und Mängeln – soll so vermieden werden …

Desgleichen „Microsoft“ !, „amazon“ !,  „WalMart“ !, „Edeka“ !, „Rewe“ !,  „IBM“ !, „Unilever“ !,  „DHL“ !, „Deutsche Post“ !, „Telekom“ !, „Samsung“ ! , „Axa“ !, und viele andere mehr.


All diese Länder überspannend bis weltweit agierenden Konzerne hätten also einfach nur die Mindeststandards zu erfüllen, die jedem kleinen oder höchstens national tätigen Unternehmen auferlegt und von diesen erwartet werden, wenn sie sich gegenüber weiteren Anbietern behaupten wollen.
„Der Staat“, der von diesen lokalen Unternehmen regelmäßige, meist monatliche Steuer- und andere Erklärungen und Einhaltung etlicher weiterer Vorgaben verlangt, hat nun auch gegenüber „Global Playern“ die Einhaltung und Erfüllung von Selbstverständlichkeiten durchgesetzt !

Im Märchen vielleicht – wenn es nicht von Kafka geschrieben ist.

02. „Opfer“-„Täter“-Verschränkung – Tabu als Handlungsmodell des ritualisierten Wegsehens

In der Realität ist es jedoch so, dass „der Staat“ damit von Anderen das verlangen würde, was er selbst verweigert, oder nicht fertigbringt, oder verhindern will.

Also, von bestimmten Anderen.
Denn von „dem Staat“ ausgelieferten, ortsansässigen Unternehmen verlangt „der Staat“ alles Mögliche an „Datenschutz“, „Umweltschutz“, „Gleichstellung“, „Arbeitnehmer-Rechten“, „Arbeitgeber-Pflichten“, „Rechtssicherheit“  – von „Global Playern“ will er höchstens „Steuern“ abgreifen, alles andere interessiert „den Staat“ nicht.

Wer mit „dem Staat“ versucht, Kontakt aufzunehmen, Fragen zu klären, Verfahren zu führen, der erfährt zudem alltäglich, dass „der Staat“ selbst nicht in der Lage ist oder sein will, zuverlässig, zeitnah, berufbar, personalisiert erreichbar zu sein, zumindest in Deutschland.

Während etwa personalisierte mail-Adressen, Erledigung unzähliger Ämter- und Behörden- Formalitäten Online, und Weiteres in vielen „vergleichbaren Ländern“ längst selbstverständlich sind, wartet der deutsche Bürger wochenlang auf „den Brief vom Amt“. „Das geht nur schriftlich“ ! – gemeint ist dabei aber nicht etwa die e-mail; in „Neuland“ wird in etlichen Amtsstuben ja noch die Kugelkopf- oder Farbband-Schreibmaschine gepflegt.

Wie sollte also „der Staat“ dann von Anderen etwas fordern, bei dem er selbst kläglich versagt ?
Wie sollte „der Staat“ von Unternehmen, die mit Daten Geschäfte machen, wirklichen „Datenschutz“ verlangen, wo doch „der Staat“ sich die Genehmigung erteilt hat, selbst und ungefragt Daten sämtlicher Bürger, die bei ihm polizeilich zwangs-„gemeldet“ zu sein haben, für ein paar Dutzend Euro zu verscherbeln, an Adress-Dateien zu verkaufen, ohne auch nur das allergeringste Einspruchs- und Untersagungs- Recht der zwangs-angemeldeten Bürger ?

Diese dürfen höchstens bei „triftigen Gründen“ einen „Amtlichen Sperrvermerk“ beantragen – natürlich nur schriftlich, per Post, natürlich nur wenn „von Behörden genehmigt“, und nur wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, also wenn ein Bürger bereits gestalkt, verfolgt, bedroht wird – da er sich und seine Daten ja nie schützen durfte – , und dies „nachweisen“ kann.

Die eingangs beschriebenen Mindest-Standards würden das momentane „Geschäftsmodell“ der betreffenden Unternehmen stark beeinträchtigen.
Der Aufbau entsprechender Strukturen würde Milliarden verschlingen, die dann zwar „dem Bürger zugute kommen“ und steuermindernd angesetzt werden könnten – „aber“ es käme nicht „dem Staat“ zugute…
Denn dessen erkennbares Interesse ist es ja offensichtlich nicht, für „den Bürger“ zu handeln, sondern, von Unternehmern „Steuern“ abzugreifen, was nur vom „Gewinn“ möglich ist.

Würden Unternehmen, statt „Gewinne“ anzuhäufen, Gelder in Service, verträgliche Produkte, Entschädigungen für Produktfehler usw. stecken, hätte ja „der Staat“ nichts mehr abzugreifen; er könnte sich nicht mehr als „Datenschützer“, „Umweltschützer“, „Gleichsteller“ und ähnliches aufspielen, das er bei Bedarf – wenn die „Proteste“ zu laut werden – als Drohgebärde hervorholt, obwohl er hierfür überhaupt nicht gebraucht wird, denn dafür sorgen können Unternehmer und andere Bürger selbst – wenn ihnen die entsprechenden Rechte und Grundlagen dafür gegeben würden: doch genau diese verweigert „der Staat“ …!

Es geht ihm also weder um „die Unternehmer“ noch verträgliche Produkte noch „den Bürger“: es geht ihm nur um sich selbst.

„Der Staat“ verweigert eine gemäß einer grundlegenden Rechtssicherheit ordnungsgemäße Vorgehensweise – er betreibt vielmehr Willkür, wenn er z.B. eine „umgehende Löschung“  von z.B. angeblich „volksverhetzenden“ Inhalten, so genannter „Hassrede“ (beides praktisch nicht definierbare Begriffe) verlangt, wenn er unter Außerkraftsetzung jeglichen Datenschutzes nicht gegen einen „Klarnamen“-Zwang vorgeht usw.

„Der Staat“ ist frei nach Kafka:
Prozesse und Verdikte ohne Urteil, Urteil ohne Prozess.

„Der Staat“ ist veritabel kafkaesk: absurd, grotesk, vollkommen widersprüchlich, in vollkommener Willkür.

Weil „der Bürger“ dies zuläßt – nicht weil er dies wirklich wollte, sondern weil er keine klare, sondern ebenso willkürliche, widersprüchliche, egozentrische Haltung dazu einnimmt.

Wenn er Opfer dieser Willkür ist, „schimpft“ er über „den Staat“. Vollzieht aber „der Staat“ die Willkür gegenüber dem Bürger „Unliebsamen“, will der Bürger dies auf einmal meist richtig finden.

Wie etwa und besonders beim generellen Umgang der “bürgerlichen“ Gesellschaft  mit Sexualität, ist dieser willkürliche und krass widersprüchliche Umgang mit fundamentalen Rechten vorgebliches Tabu, und Modell zugleich.

Prostituierte haben Millionen Kunden täglich – aber der Freier soll „bestraft“ oder Prostitution ganz „verboten“ oder als „autonome Sexarbeit“ beschönigt und klinisch rein „einvernehmlich“ gestaltet werden.
Bei „aufgedeckten Fällen“ der Pädosexualität – oder auch, oder eher des (sexualisierten) Macht-Mißbrauchs – finden sich häufig oder meist Abertausende an „Beteiligten“; aber sie werden nicht als das erkannt, was sie offensichtlich sind: Teil der „Gesellschaft“, des „Normalen“ – es wird gefordert, die Täter als Parias auszugrenzen, nicht etwa, ihnen in´s Gesicht zu sehen: man könnte ja sich selbst darin erkennen.

Und zwar nicht nur in den „Tätern“, sondern auch den „Opfern“.
Diese aber werden als eine Art „Sonderfall“ heilig gesprochen, es wird so getan als hätten sie weder Vergangenheit noch Zukunft.
Der grundsätzliche Affekt gegen freie Sexualität, gegen Geilheit, Wollust und glückliche Ohnmacht bricht sich hier schadlos Bahn.
Auch selbstsüchtige „Schauspielerinnen“ sind nur „Opfer von Weinstein“.

Und sowohl in der kafkaesken Täterschaft „des Staates“ wie in den Opfern könnte sich „das Volk“, „der Bürger“ selbst erkennen, er ist beides zugleich, will aber keines sein, „das Volk“ will sich nicht selbst in´s Gesicht schauen.

Es fordert gleichzeitig „Freiheit“ und die Unterdrückung und Verfolgung derer, die sich Freiheit nehmen, welche „dem Volk“ nicht „gefällt“.

„Das Volk“ läßt es selbst geschehen, dass es auf „Like“ und „Dislike“ reduziert wird; Hauptsache, es wird in seiner Bequemlichkeit nicht aufgestört. Umso mehr verlangt es von „Politikern“, dass sie „endlich mal handeln“ – offenbar aber ohne vorher endlich mal zu denken und zu fühlen.

03. Millionen Idioten – null Rechtssicherheit, dank „Justizministern“

<<   Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet… Was waren denn das für Menschen? Wovon sprachen sie? Welcher Behörde gehörten sie an ? K. lebte doch in einem Rechtsstaat, überall herrschte Friede, alle Gesetze bestanden aufrecht, wer wagte ihn in seiner Wohnung zu überfallen?…    >

„Josef K.“ stirbt im Getümmel eines Kampfes, in dem sich Menschen verschiedenster „Schichten“ der Allmacht eines Konzerns widersetzen.

„Sozialdemokratische“ so genannte „Justizminister“ hingegen wirken als eindeutig auf der Seite der Konzerne stehend – vorgeblich, um so genannte „Hassrede“ (ein völlig undefinierter, beliebiger, wohl undefinierbarer Begriff : siehe hierzu das Schluß-Kapitel) zu „bekämpfen“.

Dabei erscheint „Josef K.“ selbst beim Urteilen oder auch Handeln wenig zurückhaltend. In den ersten Kapiteln des „Prozess“ wirkt etwa seine Bewertung der „Vermieterin Grubach“ für die Art wie sie von „Fräulein Bürstner“ denkt, wenig differenziert, er verurteilt eine junge verheiratete Frau bei Gericht, weil diese sich mit einem Studenten eingelassen hat, und ohnehin generalisierend die behäbigen „faulen“ Beamten des Gerichtes.
Gegen das Fräulein Bürstner wird er selbst übergriffig, und im „Konkurrenzkampf“ etwa gegen den Direktor/Stellvertreter zeigt er sich als Manipulator nicht unbegabt.

Das Be- und Verurteilen in „Der Prozess“ zeigt sich nicht als rein gerichtliches oder behördliches, sondern auch als gesellschaftlich-kollektives,  als „halb-offizielles“, „halb-staatliches“, ebenso aber auch vom „Volk“ oder nicht-behördlichen Personen getragenes. „Josef  K.“ wirkt bis zu einem gewissen Grad als Teil des Gefüges der Gesellschaft, die gegen ihn zu prozessieren scheint.
Insgesamt jedoch erscheint er als Opfer, denn solche wie die beschriebenen fragwürdigen Charakterzüge finden sich bei jedem und machen jemanden nicht unbedingt zum Täter; seine Situation ist als ausweglos zu bezeichnen, weil der gegen ihn gerichtete „Prozess“ als reines Willkürverfahren gezeigt wird, das der Rechtsstaatlichkeit nicht entsprechen kann, denn ein solches Verfahren kann nur legitimiert sein, wenn bestimmte inhaltliche Mindestanforderungen erfüllt sind.

Das Fehlen nachvollziehbarer, also für die Bürger/ „Betroffenen“ voraussehbarer rechtlicher Regelungen, das Fehlen von der Kritik zugänglichen Begründungen, das Fehlen von Rekursmöglichkeiten, also Einsprüchen, das Fehlen jeglicher Berücksichtigung dessen, was mit den Menschen geschieht, die „verstossen“, und die Opfer von Hexenjagden, Stalking, Diskursverweigerung/- aussperrung, von Verleumdung und Volksverhetzung werden …: 
Was würden „Wir“ damit assoziieren …?
„Gottesstaaten“ fallen „Uns“ vielleicht dazu ein, oder andere Unrechtsstaaten … doch: weit gefehlt – es handelt sich hier um TWITTER, FACEBOOK und andere „(a)soziale Netzwerke“ …

Während sich „die Politik“ aufführt als wollte sie diese „Global Player“ an „europäisches“ oder „nationales Recht“ heranführen, scheinen sie mit ihrem realen Handeln damit ausschliesslich das ABGREIFEN von STEUERgeldern zu meinen, und, im Zusammenhang damit AUCH die „globalen“ Unternehmen unter ÜBERWACHUNG zu stellen, wie bereits die „eigenen“ Bürger selbst.

Denn das Sichern von Individualrechten, von RECHTSSICHERHEIT für Bürger („User“), von frei zugänglichen EIN- und WIDERSPRUCHSmöglichkeiten, auf die genauso schnell reagiert zu werden hätte wie eine „Sperre“ verfügt werden kann: davon ist NICHT die Rede.

Nicht nur oder nicht vorrangig oder in der Absicht, dass und weil damit damit das momentane GESCHÄFTSmodell der „Sozialen Netzwerke“ überprüft und verändert werden müßte oder sich „nicht mehr lohnen“ würde: das würden die „Sozialen Netzwerke“ schon irgendwie hin bekommen.

Vielmehr kann die VERWEIGERUNG solcher ESSENTIELLEN Bürger- und MENSCHENrechte eben als auf der LINIE von als SCHEINheilig agierend erscheinenden Chargen wie der „sozialdemokratischer“ so genannter „Justizminister“ gesehen werden, die – wie Dame „Barley“ – z.B. einen umfassenden „Whistleblower“- Schutz verhindern und Whistleblower verpflichten will, Kritik „zuerst intern“ vorzubringen, um also Kritiker vom RECHTSweg abzuhalten und sie den internen Verhinderungs- und Blockade- Mechanismen auszusetzen, die sie mit Drohungen und „Rechtsmitteln“ überziehen, welche dem „Whistleblower“ erst gar nicht zur Verfügung stehen.

Chargen wie diese „Justiz“-Ministerin möchten keine Waffengleichheit, sondern die Wahrung der HIERARCHIEN und der Überwachung und Disziplinierung. Sie möchten diese nur „verstaatlichen“ statt sie vom kommerziellen „Netzwerk“ verwerten zu lassen.

«Wenn wir wollen, dass unsere Argumente überzeugen, sollten wir sie der Kritik aussetzen – auch auf die Gefahr hin, dass wir unsere Meinung ändern müssen.» (Zitat: Meghan Murphy/ „Feminist Current“).

Diese „Gefahr“ der Stärkung der Kritikfähigkeit möchten „Meinungs“- Täterinnen wie die krasse Mehrheit aller „Politiker“ natürlich verhindern.

Dabei hilft der grundsätzlich MANGELNDE RESPEKT GEGENÜBER DER SITUATION DES EINZELNEN : der „Kollektivismus“, die „formierte Gesellschaft“ – die urdeutsche Krankheit jeglicher politischen „Richtung“, die sowohl ökonomisch Mächtigen wie auch „dem Staat“ gegenüber chronisch ist und bleibt.
Die Gewaltenteilung ist bei diesen Internet-Göttern außer Kraft gesetzt, aber „Politiker“- Darsteller wie Herrn Maas oder Dame Barley, aber auch sich als „Globalisierungs- Kritiker“ aufführende Knallchargen wie „attac“ interessiert dies nicht, und nicht z.B. der „Klarnamenzwang“, denn sie wollen ja die ÜBERWACHUNG stärken, das ABGREIFEN von „Steuer“-Geldern, NICHT die RECHTE der „User“: es stört sie ja gerade, dass diese auch rechtgläubige „Linke“ oder „Globalisierungs- Kritiker“ kritisch betrachten könnten.

Die Gehirnwäsche bei diesen Tech- Unternehmen wie Apple, Facebook, Microsoft, Twitter etc., ganz ähnlich wie die von „Parteien“, kann zumindest tendenziell als letztlich nicht von der Gehirnwäsche in Koranschulen grundsätzlich unterscheidbar präsumiert werden.

Auch hier hilft ein Zitat von Franz Kafka: „Ein Idiot ist ein Idiot. Zwei Idioten sind zwei Idioten. Eine Million Idioten  sind eine ‚politische Partei’“.
Den Unterschied machen nur der (noch) bestehende Rechtsstaat, die Gewaltenteilung und vor allem die Rechte des Einzelnen.

Doch die für die Staaten und die Einhaltung und Stärkung der Gewaltenteilung Zuständigen wollen die Rechte und die Verantwortung und Kritikfähigkeit der Einzelnen nicht stärken, da sie sich dann ja selbst auch zunehmend in Frage gestellt sehen würden und offenbar meinen, nicht genügend Argumente dagegen zu haben.

Dabei gäbe es genügend Argumente für die Stärkung der Rechte, aber auch Kritikfähigkeit und Verantwortung der Einzelnen- doch dann müßten ja auch Politiker dem entsprechen und nicht mehr nur „Meinungen“ von „Parteien“ verbreiten, sondern echte Dialoge und Diskurse zulassen.

Deren Unterdrückung stärkt die Feinde der Freiheit, die Rechts- und Linkspopulisten, des Islam und anderer Totalitärer und „Rechtgläubiger“ : sie können mit dem Finger auf diese Politiker zeigen und sagen „Bei Euch in der ‚Demokratie‘ ist es auch nicht besser.“

Und hier hilft tatsächlich NUR Stärkung der RECHTE der Einzelnen !
Würde diese bei Facebook, Apple, Microsoft, Twitter usw. durchgesetzt, dann müßten die ZUmachen ! Ihr „Geschäftsmodell“ würde dann nicht mehr funktionieren …!

Doch genau das scheinen „Politiker“ nicht zu beabsichtigen: sie wollen ja das „Geschäftsmodell“ erhalten, um deren „Steuern“ abzugreifen …! Um sie so „überwachen“ zu können wie die Bürger, die „User“.
Entfiele diese Überwachung zu Gunsten der Stärkung der Individual-/Menschenrechte, würde es „Soziale Netzwerke“ oder „Global Player“ weiterhin geben – nur *anders* …

04. Tribalismus im „Internet-Zeitalter“ : Sprechblasen statt Kommunikation

Auch Diskurse könnten und würden dann wohl anders verlaufen als in den jetzigen Vorgaben des „betreuten (Nicht-)Denken“s.

Aber daran orientieren sich die üblichen „Threads“ – dahin werden sie gesteuert, und dahin lassen sich „User“ steuern -, bei denen es ja nur darum geht, aus der „Wahl“-„Freiheit“ sich irgendeine „Richtung“ auszusuchen, sich irgendeiner Claque anzuschliessen, deren Sprechblasen und „Meinungen“ man „like“d oder nicht. Nur „zuviel denken“ – also mehr als fünf bis sieben Worte ausstoßen – sollte man nicht, und es sollte für den „normal“ Minderbegabten erkennbar bleiben, wohin man „gehört“.
Hat man sich dann eingeordnet, muß man darauf achten, nur das zu „like“n und von sich zu geben, das diese Ordnung nicht „stört“.

Bei Nazis, bei „Antifaschisten“, bei „Kapitalismuskritikern“, bei „Liberalen“, bei „Christen“, bei „Allah“-Gläubigen, bei Schwulen, Grünen, Lesben, Unternehmern, Gewerkschaftern, Hedonisten,  Feministinnen, „Linken“, „Bürgerlichen“, „Rechten“, wo auch immer, überall das Gleiche : das größte Verbrechen, das Allerunerwünschteste, das Unerhörteste, das absolut Ungehörige, Fremde, Skandalöse, von jeder „Seite“ mit Unverständnis, „Empörung“ und tribalistischer Feindeinordnung Verfolgte ist es, MENSCH zu sein, selbst, kritisch und gründlich denken zu wollen.

Über das Stammes-„Denken“ bzw. –Grunzen ist die Krone der Schöpfung auch im „Internet- Zeitalter“ erkennbar noch nicht hinausgekommen.

Beispielsweise : steht es niemandem zu, zu beurteilen, ob jemand „psychisch stabil“, „verrückt“, „rechtgläubig“ oder „ungläubig“ ist – muslimische oder „naturreligiöse“ Schranzen z.B. sollen sich von mir aus verstümmeln und vermummen wie sie lustig sind, wenn sie das für sich wollen (etwas anderes ist es, wenn sie es ungefragt Anderen aufzwingen).

Aber jedem steht ebenso das Recht zu, sich darüber zu belustigen, es lächerlich zu finden, sich bei 35-Grad im Schatten oder in beheizten Räumen „Bedeckende Kleidung“ aufzuerlegen, oder viele Imame als die Volksverhetzer zu erkennen und zu bezeichnen, die sie doch unbestreitbar sind – doch dieses Recht wird z.B. Islam-Kritikern GENOMMEN; DAS ist der Punkt : es herrscht hier ein UNGLEICHGEWICHT !
Muslime „dürfen alles“, „es ist ihr Glaube“ – „Islamkritiker“ sollen „Faschisten“ und „Volksverhetzer“ sein: das eine soll „Hassrede“ sein, das andere „(schützenswerter) Glaube“.

Schwulen- oder Frauenfeindlichkeit von Nazis, „rechten“ Spießern oder „rechtgläubigen Christen“ wiederum DARF abgelehnt, mit deutlich, harsch ablehnenden bis unflätigen Worten belegt, als Volksverhetzung und Diskriminierung bezeichnet werden – doch übt man dieselbe Kritik am Islam, in dessen Herrschaftsbereich es kein einziges Land gibt, in dem universale Menschenrechte gelten, in dem Frauen nicht unterdrückt und in dem sie nicht mindere Rechte hätten, in dem Homosexualität nicht mit Strafen bis zum Mord („Todesstrafe“) belegt ist, dann wird dies – allen Ernstes – als „rassistisch“, „islamophob“ oder „fremdenfeindlich“ diffamiert und diskriminiert, „selbst“ wenn Frauen oder Schwule dies sagen, die absolut jedes Recht dazu haben !

Eine solche vorschriftsmäßig selektive „Anti-Diskriminierung“ ist insbesondere eines: RASSISTISCH – nicht zuletzt weil unter dem nicht Integrierbaren nicht nur Deutsche leiden, sondern auch diejenigen Einwanderer und Flüchtlinge aus diesen Regionen, die sich ernsthaft bemühen, ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden.
Auch diese schütteln sehr häufig den Kopf darüber und sind entsetzt, dass sie nicht nur mit kriminellen Clans, mit Hasspredigern in der deutlichen Mehrzahl der Moscheen, mit gewalttätigen Machos und hinterhältigen „rechtgläubigen“ Kopftuchträgerinnen- Schlangen allein gelassen werden, sondern auch massiv darunter leiden müssen, dass sie in der Wahrnehmung mit diesen gleichgesetzt werden.

05. Die Erfindung von „Hassrede“ und „Blasphemie“ : Gesinnungsverfahren im „Rechtsstaat“

Frau Merkel (und ihre „Regierungs“-Kumpane) als für die Entstehung der grassierenden undifferenzierten Fremdenfeindlichkeit mit oder haupt-verantwortlich zu sehen, kann dabei als nicht ganz abwegig gesehen werden, da auch nicht erkennbar ist, was sie konkret gegen dieses Einsickern Nicht Integrierbarer tut – zum Beispiel diese Leute auszuweisen, wo immer es (noch) möglich ist, und wo es nicht möglich ist, überall Spezial-Polizei- und Staatsschutz- Gruppen zu bilden, die alles Mögliche in allen Einzelfällen austarieren.

Das Personal dafür ist vorhanden: dort, wo so genannte „Hassrede“ (ein völlig undefinierbarer und undefinierter willkürlicher Begriff) verfolgt wird nach dem „NetzDG“. Dafür scheint es geradezu endlos Personal zu geben.
Diese Stellen für so genannte „Internet-Kriminalität“ sind aufzulösen, das „NetzDG“ ist abzuschaffen, sämtliche Verfahren nach §130 StGB sind einzustellen, da es sich offensichtlich um Gesinnungsverfahren zu handeln scheint, die in einem Rechtsstaat nichts zu suchen haben.

Ohne Frau Merkels Politik gäbe es den allergrößten Teil der „Hassrede“ gar nicht.

Des Weiteren ist §166 StGB ersatzlos zu streichen.
„Glauben“ braucht keinen eigenen Paragraphen, um ihn zu „schützen“. § 185, 186 StGB (Üble Nachrede, Beleidigung etc.) reichen aus; mit dem „Blasphemie“-Paragraphen aus irgendwelchen früheren Jahrhunderten kann auch berechtigte Religionskritik faktisch bedroht, untersagt und strafrechtlich verfolgt werden, ein vollkommen unhaltbarer Zustand für einen freiheitlichen Rechtsstaat.
„Kopftuchverbote“ sind freilich genauso irrig wie „Entfernen von Kreuzen“ usw. : jeder soll die Freiheit des auch öffentlichen Bekenntnisses haben – aber eben auch jeder die Freiheit, zu sagen, dass er dafür kein Verständnis hat und bestimmten „Glauben“ als lächerlich oder gefährlich empfindet.

Auf solchen Grundlagen könnte eine gesteuerte Migration erfolgen und inhaltlich berechtigte Kritik, oder Empfindungsäußerung von Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit unterschieden werden.

Doch „der Staat“ möchte offenbar lieber diese betreute Verbots- Diskursivität noch strenger überwachen und steuern.

So wie bei „Kritik an der Flüchtlingspolitik“ schon die Frage unter Verdacht der „Fremdenfeindlichkeit“ zu stehen scheint, warum Dame Merkel – statt die Grenzen für Menschen von außerhalb des Schengen- Raumes „restriktiv zu öffnen“ – , nicht einen internationalen Weckruf gestartet hatte dahin gehend, die Ursache der Fluchtbewegungen aus Vorderasien, also die Unterfinanzierung der dortigen UN-Flüchtlingscamps zu beheben, so dass die entsprechenden Länder ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllt hätten und die UN-Flüchtlingsgelder aufgestockt worden wären, und warum sie stattdessen Menschen ausdrücklich einlud, wobei sich dann allerdings weithin genau diejenigen sich auf den Weg machten, welche gar nicht verfolgt waren, und die gar nie die Absicht und die Not hatten, in türkischen oder jordanischen Flüchtlingslagern zu landen, wird also die Frage ignoriert, weshalb Leute, die solche nachvollziehbaren Fragen stellten, pauschal zu „Rassisten“ und „Ausländerfeinden“ erklärt wurden.

06. Unterdrückung, die sich „Freiheit“ nennt

Hinwiederum werden von Seiten derer, die womöglich tatsächlich eine Affinität zu Rassismus oder Vorurteilsbeladenheit gegenüber „Ausländern“ haben mögen, Behauptungen aufgestellt wie, es sei doch „klar, dass es ohne die Politik der Altparteien keine AfD geben“ würde, und „warum sollen deren Wähler nun alles neue Nazis sein?“ Damit werde der tatsächliche Nationalsozialismus völlig bagatellisiert.

Darauf kann ich jedoch nur entgegnen, ohne die Politik von „Zentrum“, SPD, „KPD“, „USPD“, DDP u.a. in den 1920er Jahren „hätte es die NSDAP doch gar nicht gegeben“.
„Warum sollten deren Wähler nun alles Nazis gewesen sein ?“ … ?
Da kommt dann der Einwurf, da sei noch eine Weltwirtschaftskrise und hohe Arbeitslosigkeit „dazwischen“ gekommen, von der wir in den letzten Jahren weit entfernt gewesen seien.
Gegen diesen „Einwand“ läßt sich dann allerdings sagen:
Wenn schon in Zeiten der Hochkonjunktur ewiggestrige, reaktionäre „Wir-sind-keine-NAZIS-‚aber’“ „gewählt“ werden, die z.B. absolut NIRGENDS „bürgerliche Werte verteidigen“, wie würde dann die „Wahl“ aussehen in Zeiten von Arbeitslosigkeit und Weltwirtschaftskrise ?

Dann könnte man Deutschland also wohl wieder nur noch verlassen, es sei denn, AfD und SED werden endlich rechtzeitig verboten und der PÖBEL-Herrschaft wird entgegen gewirkt.

Ich habe hier also „leider“ überhaupt keine leichte Kost und keine „Like“s zu bieten für irgendwelche Vertreter, „Relativierer“ oder Apologeten irgendeiner „Richtung“ oder irgendeines „Sachzwangs“.
Die große Frage ist: warum Menschen, oder „die Deutschen“, wenn sie vom bestehenden System massive Nachteile erleiden oder dies „meinen“, dann eine VÖLLIG GESTRIGE, REAKTIONÄRE „Partei“ wählen, die Arme und Verarmte gerade NOCH MEHR unterdrücken würde …? Oder eine „Linke“, die Unterdrückung der Freiheit und Zwangs- „Gleichheit“ allen Ernstes als „Humanismus“ bezeichnen will ?
Warum wählen – oder bilden –  sie keine zukunftsorientierte Partei, für die z.B. „innovativ“, „wirtschaftsfreundlich“, „freiheitlich“ und sozial keine „Gegensätze“ sind …?!?

Was soll denn, beispielsweise, „anti-freiheitlich“ oder „Vorschriftenmacherei“ daran sein, sich zu informieren, was (gesteigerter) Konsum von „Tierprodukten“ bewirkt ?

Warum wollen ausgerechnet Leute, die wie eine Monstranz vor sich hertragen, „die Freiheit zu verteidigen“, diese FREIE Informationssuche diffamieren und unterdrücken ?

Was soll z.B. „anti-freiheitlich“ daran sein, in Schlachthäuser zu gehen und den ermordeten Tieren in´s Auge zu sehen ?
Weswegen unterdrücken „Freiheits“-„Kämpfer“ es, sich diese Freiheit zu nehmen ?
Weil Sie „mit dem Ergebnis nicht zufrieden“ wären ?
Ja, das wären Ulbricht und Honecker bei Grenzöffnung auch nicht gewesen.
Ich frage mich, weshalb so viele, die einfach NICHT FREI DENKEN und FÜHLEN WOLLEN, sich permanent als „Bewahrer der Freiheit“ aufspielen ?
Oder auch, was soll MITGEFÜHL – ob nun gegenüber eingesperrten und gefolterten Tieren, unterdrückten Frauen, gesteinigten „Ungläubigen“ oder ermordeten Schwulen mit „Links“ zu tun haben ?
WIE kann man vielmehr als angeblich „Liberaler“ so IGNORANT – oder ARROGANT ? – sein, das den „Linken“ zu überlassen statt es offensiv aufzugreifen und nicht nur die FLEISCHFRESSENDEN SPIESSER mal bei ihrem VERLOGENEN Gehunze von „Freiheit“ beim WORT zu nehmen ?

Ich habe hier also eher wenig klare „(Ein-)Ordnung“ zu bieten und keine „Like“s zu verteilen, die einem „Geschäftsmodell“ oder einer „Partei“ frommen – sondern nur Menschlichkeit in Form des simplen Fragen-Stellens.
Allerdings erscheint diese – zumindest im Effekt – als das, was mit dem politischen Eingreifen etwa des „Netzwerkdurchsetzungsgesetzes“ zerstört, für ausdrücklich unerwünscht erklärt wird – hierzu weiter unten mehr.

07. Jedem die seinen „Verbote“ ersparen das Denken

Die „Verbotspolitiker“ sind jedoch nur Spiegelbilder „des Volkes“, das sich über „Zensur“ beschwert, jedoch selbst keine offenen Diskurse ertragen und führen, sondern nur „seine Meinung“ sagen und „bestätigt“ bekommen will.

Ja, nicht mal „der Kapitalismus“, der ja sonst bekanntlich an allem schuld ist, kann hier als Sündenbock ausgemacht werden.
Kapitalismus orientiert sich in der Regel ja nur an dem, womit man am meisten Kapital erlangen kann.

Wenn es „die Menschen“ stört, womit Kapital „verdient“ wird, dann liegt es an ihnen, dafür zu sorgen, dass mit besseren Produkten verdient wird.
Die „Kritik am Kapitalismus“ ist verfehlt, da es „den“ Kapitalismus nicht gibt, bzw. ist er grundsätzlich wertfrei.

Es liegt an den Menschen – Reichen wie Armen -, ihm Werte einzuhauchen. Wer sich dem verweigert, sollte sich im Spiegel anschauen statt auf „den Kapitalismus“ zu schimpfen. – Freilich muß es hierfür auch entsprechende (gesellschaftliche, politische) begünstigende Voraussetzungen geben.

Diese werden sowohl von Profiteuren im Kapitalismus wie auch sonst weithin „dem Volk“  als unerwünscht gesehen, es gibt auch unter „Verteidigern“ des Kapitalismus Etliche, die es als Zumutung empfinden und es als „Sozialismus“ diffamieren, Konsumkritik zu üben.
Dabei ist das – siehe oben –  FREIHEIT: das, was sie angeblich „verteidigen“.

Noch deutlicher könnte das „Parteien“-Wesen, das mit „Politik“ verwechselt oder gleichgesetzt wird, eine erhebliche Schuld tragen: dort wird das Modell der Aversion gegenüber wirklichem sachgerechtem Diskurs vorgebildet.
ALLE Parteien sind populistisch, per se, das definiert sie geradezu. Und wer mit Parolen an die Macht kommt, steht dann im Zugzwang der Wähler, die deswegen ihr Kreuzchen gemacht haben.

Populismus ist feiges Sich-Ergeben vor der (angeblichen oder tatsächlichen) Beschränktheit der Wähler, das sich häufig aber als „mutig“, oder sogar „ehrlich“ aufspielt.

Besser ist ECHTE Ehrlichkeit, die aus gründlichem, kompromisslosem Denken entsteht. Nur das kann auf Dauer überzeugen – indem man sich und dem Publikum etwas zumutet.

Ein nennenswertes Beispiel ist vielleicht Camille Paglia, „Feministin“ und Kritikerin des real existierenden „Feminismus“; sie bezeichnet sich selbst als Transgender, verteidigt die Freiheit von Männern auf ihre Sexualität, die eben zumeist anders sei als die von Frauen, ist libertär, „versteht“ aber „konservative“ Trump-Wähler, ist gegen jedes reaktionäre eingeschränkte Welt- oder Rollen-Bild, läßt in Deutschland bei Antaios verlegen (weil andere deutsche Verlage zu FEIGE sind, Kontroversen zu führen und durchzuhalten) und übt dann vernichtende Kritik an der menschlichen Niederträchtigkeit des Verlegers Kubitschek, der unauthorisiert Texte, Kapitel, Überschriften verändert, sie kübelt zu Recht Spott über das feige angepasste „Me too“-Kampagnen- Pseudo- „Frauenrecht“lertum aus oder darüber wie der eigentlich extrem freiheitliche Bahn brechende „Gender“- Gedanke von vertrockneten verlogenen Staats-„Feministinnen“ oder „Kapitalismuskritikern“ okkupiert werden konnte, usw.

Zur Belohnung wird sie etwa von einer „arrivierten“ deutschen Schranzen- „Feministin“ (Barbara Vincken) als „ärgerlicher Fall“ beschrieben (klar, weil sie Deutsche Gewißheiten durcheinander bringt), und erreicht mit ihren letzten Büchern bei US-amerikanischen Spitzenverlagen (Random House etc.) überragende Verkaufserfolge.
Vor dieser Frau habe ich Hochachtung und ziehe meinen Hut, dagegen sind weitgehend alle anderen „Disputanten“ nichts sagende Langweiler.

Und mit solcher weit von jedem Populismus entfernter Ehrlichkeit kann man Erfolg haben und sogar massenhaft Bücher verkaufen, ohne eine Schleimspur zu hinterlassen :
(http://www.welt.de/kultur/plus183179086/Camille-Paglia-Die-unkorrekteste-Frau-der-Welt.html)

Wenn hingegen in der Prantl-Prawda („Süddeutsche Zeitung“) dessen Vorbeter über das Schicksal von Julian Assange oder Edward Snowden jammert, „vergißt“ Prediger Prantl in seinem „anklagenden“ Rundumschlag gegen „die westliche Welt“, dass es gerade seine „linken“ und „sozialdemokratischen“ Freundchen sind, die das „NetzDG“ geschaffen haben, die Facebook, Apple, Microsoft, Google, amazon + Co. nicht etwa zu „Kunden“-freundlichem Verhalten ständiger direkter und persönlicher Erreichbarkeit und auf *berufbare* und *rechtskonforme* Standards verpflichten wollen – denn das würde eben VIEL GELD KOSTEN, das als Betriebsausgabe „steuerlich absetzbar“ wäre -, sondern dass diese „Linken“ nur GELD ABGREIFEN, VORGEBLICH „eine gerechte Besteuerung“, wollen, die Überwachung aber gerade NICHT beenden, sondern VERSTÄRKEN wollen.

Maas, Barley, Lambrecht und Co. tun gerade alles um die Meinungsfreiheit zu beenden, und „User-Rechte“ gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Das ist genau dasselbe wie, wenn „Linke“/“Grüne“ eine „CO2-Steuer“, „Fleischsteuer“ oder „Zuckersteuer“ einführen, sich aber nirgends für eine DIREKTE massive Förderung innovativer effektiver alternativer emissionsarmer Technologien, oder für berufbare massive Verbesserungen der „Tierhaltung“ oder direkte Förderung zuckerarmer/-freier vollwertiger Ernährung einsetzen: da soll dann auf einmal wieder „der mündige Verbraucher“ herhalten, eine Redewendung, die immer dann hervorgeholt wird, wenn man „Wähler“ nicht „verärgern“ will und zu feige ist, das zuzugeben.

Mit all diesem Konkreten beschäftigt sich Ankläger „Prantl“ nicht – weil er ja dann die Armseligkeit und Verlogenheit seiner „linken“/ „sozialdemokratischen“ Genossen thematisieren müßte und nicht mehr nur über „Trump“ oder die „westliche Welt“ jammern könnte 
(http://www.sueddeutsche.de/politik/prantl-snowden-eu-1.4560582).

Schliesslich sind es doch besonders seine etatistischen „staats“gläubigen Fans, die sich in ihren „linken“ Feldgottesdiensten „kritisch“ geben, aber die allerletzten wären, welche die ehernen Grundlagen und Voraussetzungen fortgesetzten staatlichen Machtmissbrauchs in Frage stellen würden.

08. Die wahre Volksverhetzung : Divide et impera

Dass z.B. „Vorsteuer“ berechnet oder Einkommen „besteuert“ wird, das wäre als Skandal zu sehen: das konfiskatorische Steuersystem ist der Skandal, und das betrifft eben *alle*, Rentner, Selbständige, Angestellte, auch „Reiche“.

Um solche Erkenntnis gar nicht erst aufkommen zu lassen, befleißigen sich „Parteien“, jeglicher Bezeichnung, des Anheizens des „Freund-Feind“-Denkens, obwohl es eben weder „die“ Elite noch „die“ Armen, „die“ Mittelschicht, „die“ Rentner, „die“ Ossis, „die“ Wessis usw. gibt.

„Das Volk“ lässt sich gegenseitig aufhetzen, spalten, „vom Staat“ und dessen „Politikern“ – statt gemeinsam gegen „die Obrigkeit“ vorzugehen.

„Divide et impera“ funktioniert immer, solange „das Volk“ sich offenbar gern verdummen läßt.

„Der Staat“ setzt z.B. einfach eine „Vor“-Steuer in „Annahme“ von Einnahmen fest, die aber gerade bei Selbständigen gar nicht vorhersehbar sind.

Der „Steuerpflichtige“ muß sich das dann auf eigene Kosten und Anstrengung zurückholen, oder auch nicht.
Dieses Verhältnis – das so behandelt wird als sei es eine Art Naturgesetz – müßte umgekehrt, „der Staat“ müßte zum Bittsteller werden: DAS würde etliche Probleme erst gar nicht entstehen lassen, die ganz gewiß bei so genannt „freien und demokratischen Wahlen“ nicht gelöst werden können und sollen.

Eine „Alternative (für Deutschland oder anderswo)“ gibt es nirgends, da keiner das Staatswesen, das Finanz-, Steuer-, Sozialversicherungssystem anspricht und in Frage stellt.
Die politischen Akteure unterscheiden sich nur bezüglich dessen, von wem und wieviel sie mit ihren Griffeln abgreifen wollen: ihnen auf die Griffel zu schlagen, fällt ihnen natürlich nicht ein.

Die selbst ernannte „Alternative“/AfD selbst ist eine Partei des Autoritären, die „den Staat“, seine Einnahmequellen und seinen Machtmissbrauch ganz sicher niemals in Frage stellen wird – im Gegenteil würden sie den Selbstbedienungsladen zu ihren Gunsten verstärkt ausbauen.

Abgesehen von ihrer Ideologischen Gefährlichkeit und Unvereinbarkeit mit einem freiheitlichen Rechtsstaat auf Grundlage des Individualrechts – eine weitere der vielen Gemeinsamkeiten mit dem angeblichen „Feind“ Islam –, fügt die AfD der Spaltung und dem Tribalismus der „Parteien“ nur eine weitere Variante hinzu; sie verlangen ebenfalls nur von Anderen das , was sie selbst verweigern bzw. wozu ihnen die geistige Kapazität fehlt.

Sie wüten dagegen, dass die Denk- und Redefreiheit eingeschränkt sei – womit sie zwar recht haben, aber ihnen geht es ja nicht um das freie Denken, sondern sie wollen, dass alle nur noch das sagen was sie für richtig und „unterdrückt“ halten.

Sie behaupten sich als Stimme „des Volkes“, meinen damit aber den Pöbel, denn wenn sie etwas Besseres meinen würden, würden sie ja „dem Volk“ etwas Gutes tun und es zu differenziertem Denken anhalten – das brächte aber keine „Wähler“- Stimmen.

Freilich findet die Herrschaft pöbelhafter Undifferenziertheit und des Hasses auf alle, die nicht „ge-packaged“ und nicht von der „Werbung“ in eine „Zielgruppe“ oder von „Parteien“ in eine „Interessenguppe“ eingeordnet werden können, ja überall Vorbilder; die Unfähigkeit zur Kommunikation, zur Kritik, zur Bildung, die Forderung oder Erwartung, eine „Meinung“ statt etwas zu denken (zu geben) zu haben, steht überall im krassen Widerspruch zu den real gegebenen Möglichkeiten, sich umfassend zu informieren, differenziert zu argumentieren und sich für konkrete Menschen und sachliche Einzelheiten zu interessieren, statt für Ideologie, Vorurteile, „Meinung“, „Parteien“.

Die AfD, die „Rechtspopulisten“ überall sind Spiegelbild dessen und gezeichnet genau von dem, wogegen sie angeblich „kämpfen“ : die Unfähigkeit, von dem abzusehen, was man sich als „Selbst“ zurechtgelegt hat, die absolute Kommunikationsunfähigkeit der „Service“-Puppen, die in betreutem und gelenktem Schein-Dialog mit dem Abwimmeln von „Kunden-Anliegen“ ihr Geld verdienen und wie sie in absolut unerträglicher aalglatter Perfektion von „Facebook-Mitarbeitern“ dargestellt werden, die ohne die geringste Kompetenz entscheiden zu dürfen meinen, was man wie zu sagen hat oder nicht, ist das Pendant zum Furor des selbst ernannten „Volkes“, das „meint“, gegen diese Infantilisierung und das Verbot jeder echten, schonungslosen, aufrichtigen Diskussion „aufzubegehren“, jedoch selbst nur neue Verbote aufrichtet, „gegen Gender“, „gegen Frühsexualisierung“, „gegen die Eliten“, „gegen den Liberalismus“, „gegen die EU“ usw.
Diskussion ebenso unerwünscht wie bei Apple, Facebook oder ähnlichen Gesinnungsställen; irgendeine „Alternative“ ist nirgends erkennbar.

09. Die Alternative, der Unterschied : Erziehung zur Menschlichkeit, auch für „Erwachsene“

Wie man mit echter Kommunikation Geld verdienen und den „Kunden“, den „Bürger“ als Mensch ernstnehmen könnte, wurde eingangs angedeutet.

Allerdings würde das eine komplett andere Geschäfts- und Wirtschaftsweise voraussetzen oder zum Ziel haben als die heutige.

Sie wäre nicht „anti-kapitalistisch“, auch nicht anti-kollektivistisch, sondern freiheitlich und Werte-orientiert, sie würde sich z.B. am Inhalt dessen orientieren, das produziert wird, weniger daran, wie oder von wem es produziert wird, denn bei guten Produkten ist es zunächst egal ob einzelne Unternehmer oder Gruppen, Kollektive, Sozietäten es produziert hätten, Feindbilder hätten ausgedient, Unterschiede, Eigenheit, Differenzierung würden geschätzt, nicht als bedrohlich empfunden, nicht bekämpft, nicht geglättet.

Es ist nicht „der Kapitalismus“, der die Unmenschlichkeit hervorgerufen hat, sondern eher, dass die Grundsätze des Liberalismus nicht allen zugänglich gemacht wurden und von relativ Wenigen vereinnahmt, ausgebeutet und diskreditiert wurden, so dass die „früheren“ obrigkeitsstaatlichen Grundhaltungen mit ihrem Machtmissbrauch „des Staates“ und anderer Mächtiger auf den kapitalistischen Staat mit liberaler rechtsstaatlicher Verfassung übertragen wurden.

Was wäre, wenn etwa die Mitarbeiter von „Facebook“ nicht „Vorgaben“ abarbeiten und sich für das Variieren von Sprechblasen bezahlen lassen müßten, sondern selbst denken dürften ? – also genau das, was doch der Liberalismus nicht nur verspricht, sondern fordert, aber den „Angestellten“ fortwährend verweigert ?

Wahrscheinlich würden sie Unterschiede erkennen können und dürfen:

Es macht einen Unterschied, ob ein Homosexueller oder ein selbst ernannter Chemnitzer „Islamkritiker“ hasserfüllt über den Islam redet, in dessen Staaten Homosexuelle ausnahmslos verfolgt, bedroht, mit dem Tode bedroht werden.

Es macht einen Unterschied, ob ein Ukrainer oder Rumäner, die oder deren Eltern von KGB oder Securitate verfolgt und gequält wurden, den Sozialismus verabscheuen und hassen, oder ob es ein gutsituierter selbst ernannter „Wertkonservativer“ tut.

Es macht einen Unterschied, ob ein Israeli, dessen Eltern oder Großeltern von den Nazis ermordet wurden, Deutsche und Deutschland hasst, oder ob ein selbstgerechter selbsternannt „linksradikaler Systemkritiker“ ruft „Deutschland verrecke“.

Usw. usf.

Doch um solche Unterschiede überhaupt zu erfassen, dazu sind die „Algorithmen“ Facebooks und die „Mitarbeiter“ dieses Datenkraken weitaus zu beschränkt.
Nicht nur das: um die Unterschiede festzustellen, müßte man KOMMUNIZIEREN …!
Man müßte die Menschen befragen, kennenlernen, kritisch betrachten oder ggf. dazulernen …

Doch man SOLL mit Menschen, denen „Hassrede“ unterstellt wird, nicht kommunizieren: man soll sie „MELDEN„ !

Ganz genauso wie „damals“ an den KGB oder die StaSi.
NEIN, es GIBT KEINEN „Unterschied“ hierbei !

JEDES KLEINE KIND im Kindergarten erlebt es von klein auf: dutzende Male am Tag kommen Kleine zur Kindergärtnerin oder zum Erzieher und heulen sich aus, schimpfen und petzen, „Der Da Die da hat mich gehauen, mir die Schokolade weg genommen, mein Autochen kaputtgemacht, redet schlecht über mich zu meinen Freunden …!

Und WAS sagen die „Erwachsenen“ dann …?
„Dazu kann ich nichts sagen, dazu muß ich erst ‚Den Da/Die Da’ fragen. Vielleicht sieht er/sie es ganz anders ? Ist es nicht besser mit ihm/ihr zu reden … statt zu petzen …?“

ALLE von uns haben diese ERZIEHUNG ZUR MENSCHLICHKEIT gekannt und erlebt.

Doch Hier wollen die ANTI-„Justizminister“ Maas, Barley, Lambrecht etc., dass man „MELDET“ ! „LÖSCHT“, „ANZEIGT“, OHNE MIT DEM „Angezeigten“ IRGENDEIN Wort zu wechseln, HINTER seinem RÜCKEN !

DAS ist Erziehung, Aufstachelung zur UNMENSCHLICHKEIT !

DAS ist Volksverhetzung !!

Und da gibt es NICHTS zu „verteidigen“, zu „relativieren“: das sind VERBRECHEN !

WOHLGEMERKT: Menschen, die wirklich absolut uneinsichtig sind, die erkennbar inakzeptable politische Richtungen, Terrorismus, irrationalen Hass, Rassismus usw. verbreiten, DARF oder SOLL man anzeigen, gegen sie SOLL man vorgehen.
Aber bitte mit OFFENEM Visier, nicht „hinter dem Rücken“ !

NICHT als FEIGE BLOCKWARTE !

Was Frau AKK, Herr Maas, Dame Barley und Konsorten nie begreifen werden (ZITATE):
„ „Hass ist eine Emotion. Es gibt kein allgemein gültiges Konzept der „Hate speech“. Was „Hate speech“ für die eine Person ist, ist aus Sicht einer anderen Person überhaupt nicht anstößig.“

— — „Wie können Sie sagen, dass der Verhaltenskodex keine Zensur darstellt, wenn das Ergebnis dasselbe ist?“ „In der westlichen Welt scheinen wir den grundlegenden Zusammenhang zwischen der Meinungsfreiheit und allen anderen Freiheiten in der Gesellschaft vergessen zu haben. ‚Weg mit der Redefreiheit‘ bedeutet ‚Weg mit der freien Gesellschaft‘.“

( http://www.euractiv.de/section/digitale-agenda/news/gesetze-gegen-hassrede-vs-meinungsfreiheit/?fbclid=IwAR1Vr-sFjXDMymtsXLpVD7iTc1bIjUGJAdZ9nvL4-lKCWKOsUKMXkxd83Kk )

Das „Netz-DG“ ist „Kafka 2020“.



NARZISSTISCH GESTOERTE BLOCKWARTE : wann werden AfD und SED („Linke“) endlich verboten ?

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18. August 2019

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01.Wozu „AfD“ und SED („Linke“)?

Wozu braucht irgendjemand extrem gestrige „Parteien“ wie AfD oder auch SED (“Die Linke“) ?
Man könnte etwa auf den Gedanken kommen, ihre Funktion bestehe darin, vom Erkennen, Benennen und Bearbeiten realer Probleme abzulenken, weil die derzeit Regierenden und Verantwortlichen zu deren Lösung nicht in der Lage sind.

Tatsächlich haben „die (so genannten) Etablierten“ erhebliche fortlaufende Fehler gemacht; allerdings ist bei der AfD ebenso wenig wie bei allen anderen so genannten/ selbst ernannten „Wert-Konservativen“, bei „(Rechts-)Populisten“, „National- Konservativen“ usw. nicht der allergeringste Ansatz, Wille oder schon ein Bewusstsein zur Lösung realer Probleme erkennbar.

AfD und ähnliche Parteien sind daher eher als eine Art Betriebsunfall der freiheitlichen Gesellschaften in Folge dessen erkennbar, dass diese leider ihren eigenen Grundsätzen nicht entsprechen und sie mit Füßen treten – einen Betriebsunfall allerdings bekämpft, eliminiert und verarbeitet man mit allen Ursachen und Folgen, statt ihn immer größer werden zu lassen.

Ein Verbot der AfD und sämtlicher ähnlicher Parteien ist eigentlich unabweisbar – begründbar, verstehbar und zu rechtfertigen wäre dieses Verbot allerdings nur dann, wenn die bestehende Gesellschaft sich darüber Rechenschaft ablegte, wo sie versagt habe und weiter versage; abgesehen von historischer Verantwortung und Erfahrung Deutschlands aus zwei sozialistischen „Volks“- Diktaturen.

Die AfD stellt ebenso wenig irgendeine „Alternative“ zu diesem Versagen dar wie alle anderen (rechts-)populistischen und reaktionären Parteien : sie profitieren lediglich davon, sie reden „dem Volk“ ganz genauso nach dem Mund, wie es „etablierte“ Parteien seit Jahrzehnten mit fragwürdigen Versprechungen taten, um „Wähler“ zu gewinnen, nur um die „Macht“ zu gewinnen und zu erhalten – nicht nur das der „blühenden Landschaften“.

Die AfD ist mithin Ergebnis und Ausdruck der anerzogenen Unmündigkeit und Infantilität der „Wähler“, die jetzt „enttäuscht“ sein wollen darüber, dass das was ihnen ihre Papis und Muttis versprochen haben, brüchig geworden ist, um sich an etwas zu klammern, das diese Fragwürdigkeit nicht anspricht und sie ausklammert, damit die „Wähler“ nicht Selbstverantwortung übernehmen und sich selbst im Spiegel anschauen müssen.
Psychologisch könnte das als Ausdruck eines gesteigerten Narzissmus gesehen werden, der in der typischen „Triangulation“, statt den eigenen Narzissmus und das Verhältnis mit dem Partner zu klären, Außenstehende/ Dritte einbezieht, um dem Partner, der angeblich die „Enttäuschung“ verursacht oder mit dem man Probleme hat, zu verdeutlichen, dass man auch „Alternativen“ hat, wenn der Partner nicht so spurt wie man es gern hätte.

Die „Protest“- Wähler geben dabei auch noch allen Ernstes vor, sie wollten „mehr Demokratie“ – sie geben jedoch ein Bild totalitärer Selbstherrlichkeit und kompletter Unfähigkeit zu Selbstkritik ab: sie sind das genaue Abbild dessen, wozu „die Etablierten“ sie konditioniert haben, und was sie an „den Etablierten“ kritisieren zu können/ müssen „glauben“.

02. Der „kritische“ und „widerständige“ Herr Baberowski

Ein Beispiel eines prononcierten Vertreters des Kritiktums an der „etablierten Politik“ kann Herr Jörg Baberowski darstellen, Berliner Historiker und Gewaltforscher, geboren 1961 in Radolfzell am Bodensee:
(http://www.nzz.ch/feuilleton/meinungsfreiheit-die-linke-macht-den-menschen-wieder-zum-gefangenen-seines-stands-ld.1295031)

Leider erscheinen die Aussagen des Herrn Baberowski an mehreren Stellen recht widersprüchlich.

Er scheint sich zu beschweren, dass „Liberalismus“ es immer schwerer habe: Liberale und Liberalkonservative hätten es gar nicht darauf abgesehen, andere Menschen zu „erziehen“, sie wollten sie „einfach nur gewähren lassen“, ihnen käme es gar nicht darauf an, dass alle das Gleiche sagten, weil sie im Wettbewerb einen Freiheitsgewinn sähen.

Dies ließe sich aber auch so auffassen oder beschreiben, dass „Liberale“ und „Liberalkonservative“ eben alle Menschen dazu erziehen wollten, andere „gewähren zu lassen“, egal was sie „meinten“.

Diese Haltung legt Herr Baberowski jedoch selbst offenbar nicht an den Tag, da er sich ja z.B. gegen Stalinisten wehrt und sie „nicht gewähren“ läßt.

Der von ihm beschriebenen oder so aufgefaßten “staatlichen Bevormundung der Bürger, Selbstbestimmung auf Kosten anderer, der Tribalisierung und Ethnisierung der Gesellschaft, offenen Grenzen und der Verteufelung des Nationalstaats, der Anbetung der Globalisierung, der Moralisierung aller politischen Fragen und der Rehabilitierung der Religion gegenüber der Aufklärung“ usw. scheint er auch nicht unbedingt in „gewähren“ lassender Haltung gegenüberzustehen.

Er gibt vor, es für unabdingbar oder wünschenswert zu halten, ein Argument danach zu beurteilen, ob es plausibel ist, nicht danach, wer es vorträgt, und dass man seinen Verstand zu bemühen habe, so dass z.B. nicht die Aufklärung auf dem Altar der von ihm so genannten „wahren Tugendlehre“ geopfert werde.

Das sind nun doch sehr unterschiedliche und eigentlich nicht vereinbarliche Werte: entweder ist man „liberal“ und „läßt Andere gelten“, selbst wenn sie den allergrößten Schwachsinn erzählen, oder man besteht darauf, Argumente nur dann gelten zu lassen, wenn sie „plausibel“ sind, also nachvollziehbar, begründbar, logisch. Das wäre dann kein „freier“ Disput, sondern einer, der sich an Werten, Zielen, Grundsätzen orientierte – oder auch, an „Moral“.

Dann aber kann man sich nicht mehr als „liberal“ bezeichnen, sondern dann wäre Herr Baberowski doch offensichtlich ein Vertreter von Werten und Tugenden: etwas, das er dann gleich wieder diskreditiert, als sei das ein Horror.

Er redet wirr bis unklar von „Minderheiten“, die „genau wissen was sie wollen“, als „manipulieren“ diese nur und „erwecken den Eindruck, alle seien ihrer ‚Meinung'“.

Dabei sollte es dem Herrn doch – nimmt man seine sonst aufgestellten Postulate ernst – darum gehen, ob das was eine Gruppe oder Einzelperson ausführt, „plausibel“ ist, oder nicht… ? Und nicht darum, ob es eine „Minderheit“ oder „Mehrheit“ ist ?

Ganz abgesehen davon, dass „Minderheiten“ / „Mehrheiten“ stets nur Konstrukte sind: jeder als Angehöriger einer „Minderheit“ Definierter hat auch etliche Eigenschaften, die auch Angehörige von so genannten „Mehrheiten“ haben.

Gerade das führt ja eben dazu, dass – wie es Baberowski doch postuliert – Menschen nicht „in ihrem Status festgehalten“ werden, sondern sich entwickeln können.

Wenn der Herr das fördern möchte, sollte er vielleicht nicht so sehr gegen „Gender“-„Theorien“, „Globalisierung“, „Minderheiten“, „Weltverbesserer“ oder alles mögliche andere wettern, sondern deren Argumente bewerten, und das daran nachvollziehbar Erscheinende begrüßen, das Ideologische verwerfen – also das tun, was er selbst von anderen fordert, was bei ihm selbst aber nicht stringent wirkt.

03. „Social Networks“ & Co., Bürgerrechte und die Absichten „der Politik“ : angewandter Narzissmus

Damit sind wir ja schon bei einer der typischen auf „Social Networks“ anzutreffenden Verhaltensweisen: seine „Meinung“ kundzutun, „Gefällt mir“ anzuklicken – aber bloß keine kritische, inhaltsgestützte Diskussion zu befördern in dem Sinne, dass logisch nachvollziehbare und gestützte Werte ein Ziel darstellten.

Diese willkürliche Grundhaltung korrespondiert mit dem Fehlen nachvollziehbarer, also für die Bürger/ „Betroffenen“ voraussehbarer rechtlicher Regelungen, dem Fehlen von der Kritik zugänglichen Begründungen, dem Fehlen von Rekurs- Möglichkeiten, also Einsprüchen, dem Fehlen jeglicher Berücksichtigung dessen, was mit den Menschen geschieht, die „verstossen“, und die Opfer von Hexenjagden, Stalking, Diskursverweigerung/- aussperrung, von Verleumdung und Volksverhetzung werden …:

WAS würden „Wir“ damit ASSOZIIEREN …?
„GOTTESSTAATEN“ fallen „Uns“ vielleicht dazu ein, oder (ehemalige) „Unrechtsstaaten“ … doch: weit gefehlt – es handelt sich hier um TWITTER, FACEBOOK und andere „(a)soziale Netzwerke“ …

Während sich „die Politik“ aufführt als wollten sie diese „Global Player“ an „europäisches Recht“ oder „nationales Recht“ heranführen, meinen bzw. betreiben sie damit ausschliesslich das ABGREIFEN von STEUERgeldern: ergo, AUCH die „globalen“ Unternehmen unter ÜBERWACHUNG zu stellen, wie bereits die Bürger selbst.

Denn das Sichern von Individualrechten, von RECHTSSICHERHEIT für Bürger („User“), frei zugänglicher EIN- und WIDERSPRUCHSmöglichkeiten, auf die genauso schnell reagiert zu werden hätte wie eine „Sperre“ verfügt werden kann: davon ist NICHT die Rede.

Denn damit würde das GESCHÄFTSmodell der „(A)sozialen Netzwerke“ massiv belastet, wenn nicht zerstört: es würde sich „nicht mehr lohnen“.

Deshalb liegt die VERWEIGERUNG solcher ESSENTIELLEN Bürger- und MENSCHENrechte auf der LINIE SCHEINheiliger Chargen wie DAME „Barley“ („Justizministerin“), die z.B. einen umfassenden „Whistleblower“- Schutz verhindern und Whistleblower verpflichten will, Kritik „zuerst intern“ vorzubringen, um also Kritiker vom RECHTSweg abzuhalten und sie den internen Verhinderungs- und Blockade- Mechanismen auszusetzen, die ihn mit Drohungen und „Rechtsmitteln“ überziehen, die dem „Whistleblower“ erst gar nicht zur Verfügung stehen.

Chargen wie die Ex-PSEUDO-„Justiz“-Ministerin möchten keine Waffengleichheit, sondern die Wahrung der HIERARCHIEN und der Überwachung und Disziplinierung.
«Wenn wir wollen, dass unsere Argumente überzeugen, sollten wir sie der Kritik aussetzen – auch auf die Gefahr hin, dass wir unsere Meinung ändern müssen.»
(Meghan Murphy).
Diese „Gefahr“ der Stärkung der Kritikfähigkeit möchten „Meinungs“- Täterinnen wie die krasse Mehrheit der „Politiker“ natürlich verhindern.
Andererseits kann es nicht sein, dass „einfach alle“ „Meinungs“- Äußerungen zugelassen, nicht bewertet, nicht beschränkt werden – nur sollten dazu logisch und verhältnismäßig vertretbare Kriterien gefunden werden, was derzeit als keinesfalls gegeben erkannt werden kann.

Der Vorwurf der „Zensur“ ist damit leider überhaupt nicht von der Hand zu weisen, und leider sehr berechtigt.

Die Gewaltenteilung ist bei diesen Internet-Göttern außer Kraft gesetzt, aber „Politiker“- Darsteller wie Herrn Maas oder Dame Barley, aber auch sich als „(Globalisierungs-) Kritiker“ aufführende Chargen wie „attac“, „Netzpolitik“, „Correctiv“ usw. interessiert dies nicht, und nicht z.B. der „Klarnamenzwang“, denn sie wollen ja die ÜBERWACHUNG stärken, das ABGREIFEN von „Steuer“-Geldern, NICHT die RECHTE der „User“: es stört sie ja gerade, dass diese auch rechtgläubige „Linke“ oder „Globalisierungs- Kritiker“ kritisch betrachten könnten.

Die Gehirnwäsche bei diesen Tech- Unternehmen wie Apple, Facebook, Microsoft, Twitter etc. unterscheidet sich letztlich nicht von der Gehirnwäsche in Koranschulen.
Den Unterschied machen nur der (noch) bestehende Rechtsstaat, die Gewaltenteilung und vor allem die Rechte des Einzelnen.

Doch die für die Staaten und die Einhaltung und Stärkung der Gewaltenteilung Zuständigen wollen die Rechte und die Verantwortung und Kritikfähigkeit der Einzelnen nicht stärken, da sie sich dann ja selbst auch zunehmend in Frage gestellt sehen würden und offenbar meinen, nicht genügend Argumente dagegen zu haben.

Hier kann man wiederum tatsächlich auf den Gedanken kommen, dass Parteien wie die „AfD“ willkommene Chargen sind, mit denen eine Bedrohungs- Kulisse hergestellt werden kann, „gegen die man kämpfen muß“, um somit von den meisten unbeantworteten Fragen abzulenken – auch hier kann eine Narzissmus- Problematik der Unfähigkeit zu (Selbst-)Kritik geargwöhnt werden.

Dabei gäbe es genügend Argumente für die Stärkung der Rechte, aber auch Kritikfähigkeit und Verantwortung der Einzelnen- doch dann müßten ja auch Politiker dem entsprechen und nicht mehr nur „Meinungen“ von „Parteien“ verbreiten, sondern echte Dialoge und Diskurse zulassen.
Narzissten müßten also den Narzissmus Anderer kritisieren und „bekämpfen“, ihren eigenen aber außer acht lassen.
Die Unterdrückung der Kritikfähigkeit und des allseits freiheitlichen Denkens – also ohne absolut jede „Rücksicht“ auf „Partei“- (und andere)„Grenzen“ – stärkt die Feinde der Freiheit, die Rechts- und Linkspopulisten, des Islam und anderer Totalitärer und „Rechtgläubiger“ : sie können mit dem Finger auf diese Politiker zeigen und sagen „Bei Euch in der ‚Demokratie‘ ist es auch nicht besser.“

Irgendein anderer Ansatz als der der tatsächlichen Stärkung der RECHTE der Einzelnen gegen „Meinungs“-Terror, „Staat“, Datenkraken usw. ist nicht erkennbar.

Würde diese bei Facebook, Apple, Microsoft, Twitter usw. durchgesetzt, dann müssten diese zumindest in der Weise ihrer bisherigen Ausübung der Geschäfte diese dichtmachen. Ihr „Geschäftsmodell“ würde dann nicht mehr funktionieren.

Es ist nicht erkennbar, dass „Politiker“ dies möchten: sie wollen ja das „Geschäftsmodell“ erhalten, um deren „Steuern“ abzugreifen …! Um sie so „überwachen“ zu können wie die Bürger, die „User“.

Entfiele diese Überwachung zu Gunsten der Stärkung der Individual-/ Menschenrechte, würde es „Soziale Netzwerke“ oder „Global Player“ weiterhin geben – nur *anders* …

04. Das deutsche Blockwart-Wesen ist fruchtbar noch, „rechts“ wie „links“

Gerade Anhänger der „rechtspopulistischen“ / „werte-konservativen“ Richtungen beschweren sich über diese Zensur, was zu der Frage führen müßte, ob diese Menschen und Gruppen irgendwie den Eindruck erwecken, sie würden sich glaubhaft gegen Zensur und für Freiheitlichkeit aussprechen und in offener freiheitlicher Diskussion glaubwürdige Kriterien für vertretbare Einschränkungen der „Meinungs“-Freiheit befördern.
Die „Lehrer-Melde-Portale“ der AfD in mehreren Bundesländern haben diese „Frage“ eigentlich schon beantwortet.
Es fragt sich, was eigentlich noch passieren muß, bis die Gefährlichkeit dieser Partei erkannt wird ?
Freilich ist deren Überwachungs- und Melde- Habitus nicht verwerflicher als – genauer: genauso verwerflich wie – z.B. die mehrfach von SPD, SED(„Linke“) oder „Grünen“ installierten „Melde“- Portale z.B. zu „Vermietern“ oder so genannter „Zweckentfremdung“.

Das deutsche Blockwart- Wesen feiert in „demokratischen“ Parteien seine Fortsetzung – selbstverständlich folgt daraus die Frage, wie solche „Parteien“ eine demokratische, freiheitliche Grundordnung glaubhaft vertreten wollen.

Es fehlt in SPD, SED(„Linke“) und bei erheblichen Teilen der „Grünen“ jedes Unrechtsbewußtsein, jegliche Selbstkritikfähigkeit, jede Bereitschaft zu offener, unbedrohter, herrschaftsfreier Diskussion.

Die Auseinandersetzung mit früheren Gewalt- und Unrechtssystemen kann anhand dessen leider nur als unvollständig, als großenteils rhetorisch diagnostiziert werden.
Die berechtigte Ablehnung vergangener totalitärer Systeme geht offensichtlich einher mit der unkritischen Einsetzung eigener Selbstgewißheiten als angeblich „demokratisch“, wo sie sich in überhaupt nichts von der „früheren“ Denunziation politisch- gesellschatlich „Unliebsamer“ und dem Mißbrauch von staatlicher Herrschaft unterscheidet.

Es rächt sich heute zum Beispiel, dass eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Terrorismus der „RAF“, mit denen welche „den Muff unter den Talaren von tausend Jahren“ geißelten, nicht stattgefunden hat, dass auch die von diesen Gruppen geforderte „Auseinandersetzung“ mit dem deutschen Faschismus höchst unvollständig und nirgends radikal war, so dass sich an die Stelle der „Überbleibsel“ der Ideologien und Haltungen des „Dritten Reichs“ nicht nur neue Ideologien setzten, sondern dass auch übersehen wurde, dass die geistige Haltung der „Faschismus- Kritiker“ sich kaum von der „kritisierten“ faschistischen Haltung unterschied, dass die „Kritiker“ genauso stramme und formierte Gesinnungen erwarteten wie der Faschismus es tat.

Und in der Erstarkung der AfD gerade in Ostdeutschland zeigt sich, dass den Bewohnern Ostdeutschlands niemals eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der DDR zugemutet worden ist.

Diese geben vor, „als Bürger und Souverän ernstgenommen“ werden zu wollen und „beschweren“ sich über angebliche Stigmatisierung der AfD(-Wähler) zu „Nazis“, sie selbst jedoch diffamieren jeden, der ihre „Meinung“ nicht teilt, als „Teil der neo-materialistischen westlichen Urban-Milieus“, sprich „der Elite“, die „das Volk nicht ernstnehmen“ wolle.

Aus „dem Volk“ werden jedoch „Ausländer“, Liberale, Juden, Muslime (auch „integrierte“), Homosexuelle, Internationalisten, Weltbürger, Wissenschaftler usw. – sprich: alle, die keinen provinziell-„patriotischen“ Mief versprühen – von vornherein ausgegrenzt.

Wenn bei den „Protest“- oder generell AfD-„Wählern“ irgendwo etwas Demokratisches, Zukunftsweisendes, Problem- und Lösungsorientiertes, Menschen- und Bürgerrechtliches, Fortschrittliches, Realitätszugewandtes, Konstruktives erkennbar wäre, könnte man ihre „Empörung“ über „Ausgrenzung“ verstehen – aber es ist nur Selbstgerechtigkeit, Rechthaberei, Ausgrenzung (insbesondere auch SELBST-Ausgrenzung), Rückwärtsgewandtheit, destruktive Wut, völkische Gesinnung erkennbar.

Es ist in diesem Wüten kein Unterschied erkennbar zu dem StaSi-Wüten des miefigen Überwachungsstaates.

„Der Westen“, die „etablierten“ Parteien haben unzählige Fehler gemacht und ihrerseits jegliche ernsthafte Auseinandersetzung unterlassen – nur ist eben bei den „Protest“- Wählern nirgends auch nur entfernt irgendein Wille und Ansatz zu ernsthafter offener freiheitlicher Auseinandersetzung erkennbar, sondern nur der Wille zu neuer Unterdrückung, Überwachung und Maßregelung im DDR-Ungeist, der eben nie ernsthaft zu überwinden versucht wurde.

Ich kann nur entschieden davor warnen, die AfD nicht als das zu erkennen was sie ist: eine extrem- nationalkonservative Partei ohne große Unterschiede zur NSDAP. Ich kann nur davor warnen, diese Partei nicht baldmöglichst zu verbieten.E

Dies ist – abgesehen von allem anderem – auch bereits aus historischer Erfahrung und Verantwortung Deutschlands unabweisbar.

Es gibt keinen „Demokratischen Sozialismus“. (National-)Sozialismus und Demokratie sind mit einander völlig unvereinbar.
Deshalb ist folgerichtig auch die selbst ernannte „Partei des Demokratischen Sozialismus“ („PDS“-„Die Linke“), die Nachfolgerin der „SED“, zu verbieten, die ja bereits wieder unrechtsstaatliche Instrumente wie durch keinerlei Recht gestützte „Enteignungen“ in die Diskussion bringt und generell Menschen nirgends mündiger, sondern verstärkt zu Abhängigen vom „Staat“ machen will.
Die SED ist völkisch – Frau Wagenknecht ist deren genuine Vertreterin, deshalb ist sie die mit Abstand „populärste“ SED(„Linke“-)-Politikerin.

Es sei denn, man wollte Demokratie als mehr oder weniger totalitäre (Vor-) Herrschaft so genannter konstruierter „Mehrheiten“ mißverstehen statt als Herrschaft des Rechts, das immer nur Einzelfall-Entscheidungen kennt, nur „Minderheiten“, keine „Mehrheiten“.
Jede „Mehrheit“ besteht aus unzähligen Einzelnen.
„Das Volk“ besteht aus unzähligen Einzelnen.

Nur deren Rechtssicherheit – die durch keine, auch nicht die allergrößte konstruierte „Mehrheit“ beeinträchtigt und gefährdet werden kann und darf – , kann und darf „Demokratie“ genannt werden.

Alles andere ist zumindest tendenziell totalitär

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„Enteignung – aber richtig …!“

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06. August 2019

„ENTEIGNUNG“ – aber richtig …!

„Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten.“ (Georges Pompidou, frz. Staatspräsident/1911-74)

Dass Monsieur Pompidou das Finanzamt als Ursache vergessen hat, verwundert angesichts dessen, dass er Präsident einer Nation mit einer der höchsten Staatsquoten Europas und der Welt war – die also „ihre“ Bürger permanent enteignet.

  • 01. Ohne Logik keine „Gerechtigkeit“

„Logik“ bietet ein bestimmtes Maß an Verläßlichkeit, scheint aber im Zusammenhang mit Rufen nach „Enteignung“ derzeit wenig Raum eingeräumt zu werden.

Das Gesetz hat bei aller „Auslegbarkeit“ eine Logik, die nicht außer Kraft gesetzt und hintergangen werden kann.
Würden die „Enteignungs“-Rufer logisch denken können oder wollen, müßte ihnen klar werden, dass sie damit ihre eigene Enteignung protégieren: denn sie wollen ja, dass „der Staat“ alles erhält, lenkt und bestimmt. Würden sie ihrer Entrechtung begegnen wollen, würden sie nicht so naiven Gutglauben „dem Staat“ gegenüber zeigen, nicht Eigentum bekämpfen, sondern dafür plaidieren, dass sie selbst Eigentum aufbauen könnten. Solche Rechte beinhalten freilich auch Pflichten… diese hätte jeder Eigentümer dann ebenfalls zu übernehmen, was vielleicht nicht so einfach ist wie, nach einem anonymen „Staat“ zu rufen.

Grundsätzlich ist „Enteignung“ etwas nicht selten, dabei unter recht genau bestimmten Voraussetzungen Geschehendes. Auch das Ziel der Enteignung muß durch die Enteignung eindeutig und nur in dieser Weise erreichbar sein: steht etwa ein Grundstück dem Bau einer Schienen-Trasse entgegen, so muß die positive Wirkung (hier der Trassenfertigstellung) unbedingt durch die Enteignung und nur hierdurch erreichbar sein, sonst kann eine „Enteignung“ nicht gerechtfertigt sein.

Auch ein „Volksentscheid“ kann Gesetze und deren Logik, Haltbarkeit, Absicht und Substanz nicht außer Kraft setzen – könnte solches geschehen, so lebten wir in einem totalitären Staat, mit dem selbst ernannten „Volk“ als absolutistischem, über dem Gesetz stehendem Herrscher.


Nicht eine solcher genannten Voraussetzungen scheint etwa in dem Fall als gegeben erkannt werden zu können, wo in Berlin in einer völlig willkürlichen – schon damit unlogischen und gesetzeswidrigen  – Absicht „alle Unternehmen, die über 3000 Wohnungen in Berlin eignen“, zu „enteignen“ angestrebt wird.

Ebenso könnte man, sollte jemand die Idee eines „Recht auf Essen“ bekommen, auch alle Handelsketten oberhalb einer bestimmten Größe „enteignen“, „vergesellschaften“ vorgeblich mit dem Ziel einer „günstigeren Versorgung“.
Nicht nur wäre auch hier keine Zielführung erkennbar – die Protagonisten der „Enteignung“ scheinen auch zu übersehen, dass die „Marktwirtschaft“ nicht nur im Lebensmittelbereich doch recht gut im Sinne einer auch „günstigen“ Versorgung zu funktionieren scheint.

Warum sie im Bereich Wohnungsbau und Vermietung weniger zu funktionieren scheint, wäre dann erklärungsbedürftig: daran, dass einzelne Unternehmen „mehr als 3000“ besitzen, scheint es offensichtlich aber nicht zu liegen.
Dass dennoch „Enteignungs“-Forderungen in diese Richtung gehen, könnte daran liegen, dass bei einem Nachgehen der Erklärungsbedürftigkeit die Protagonisten bei den Gründen und Zusammenhängen nicht nur auch, sondern gerade oder sogar vorwiegend bis ausschliesslich auf diejenigen stoßen könnten, die „Enteignung“ schreien, und bei deren – ihren eigenen – politischen Unterstützern, also bei sich selbst: beim „staatlichen“ (Fehl-)Handeln und Interventionismus.

Und dem sollen nun also noch mehr Wohnungen übereignet werden, so wie man den Bock zum Gärtner macht… ?

Ein „Recht auf Wohnen“ gibt es nicht. Gäbe es ein solches, so gäbe es jedenfalls ganz sicher kein „Recht“, lebenslang für 5 Euro pro Quadratmeter Monatsmiete in einem „angesagten Kiez“ zu leben, um eine so genannte, rein zufällig entstandene, „Berliner Mischung“ zu „erhalten“. Auch in der verblichenen DDR mit staatlicher Wohnungsbewirtschaftung gab es solche Rechte nicht – allenfalls Privilegien für „verdiente Genossen“, z.B. vornehmlich in der „Karl-Marx-Allee“, wo heute u.a. die „Deutsche Wohnen“ Einheiten ankauft…

  • 02. „Demokratische“ Politik der Entmündigung und Entrechtung

À propos „Berliner Mischung“: „früher“, vor nicht allzu langer Zeit, gab es noch sehr viel mehr Menschen, die sich das Leben im „angestammten Kiez“ in „Innenstadtlagen“ leisten konnten; ab ca. 2005 jedoch war es Bürgern, die „arbeitssuchend“ und/oder „einkommenslos“ waren oder wurden, nicht mehr gestattet, mehr als eine eng begrenzte Fläche zu bewohnen und dafür mehr als eine eng begrenzte Summe zu verwenden : mehr bezahlte „das Amt“ nicht.

Viele Tausende Menschen konnten daraufhin ihre Wohnung „im Kiez“ nicht mehr halten und mußten sich, vorwiegend in Plattenbauten am Stadtrand, eine „günstigere“ Bleibe suchen.

Für viele dieser Menschen wäre es allerdings möglich gewesen, etwas „hinzu zu verdienen“, um ihre Wohnung halten zu können – jedoch war dies nicht gestattet, maximal ca. 100 Euro durften zum staatlich/ kommunal gewährten „HartzIV“ lt. „SGB II“ hinzu verdient werden.

Nicht wenige dieser Bürger haben z.B. versucht, ihre „zu große“ Wohnung teilweise unterzuvermieten – dagegen jedoch stand z.B. das so genannte „Zweckentfremdungsverbotsgesetz“, das solches ab 2014 untersagte, selbst mit Genehmigung durch einen Vermieter, selbst wenn man Eigentümer der Wohnung ist: auch dies bereits eine „Enteignung“.

Beispielsweise die „SPD-Fraktion“ des Berliner Abgeordnetenhauses unter Herrn „Michael Müller“ richtete seinerzeit ein Internet-Portal ein, in dem Einwohner solche Unter- und Weitervermietungen „melden“ konnten oder sollten : durch eine „demokratisch“ gewählte „Partei“ also nur wenige Jahre nach dem Einreißen der „Mauer“ gegen den Unrechtsstaat DDR erneut staatlich legitimierte Denunziation, nach StaSi-Art, ganz öffentlich, unverschämt, ohne dass irgendwelche „Aktivisten“ dagegen vorgegangen wären.

Wer hat diese Form der massenhaften Vertreibung von ehemaligen weniger bemittelten „Kiez“- Bewohnern betrieben ? Welche Parteien waren und sind dies ?

Wer hat diese Bürger zuerst entmündigt, sie zu „Freiwilligen Eingliederungsvereinbarungen“ gezwungen, abhängig gemacht, dann überwacht und vertrieben, und beklagt dann die Folgen davon und sucht die „Schuld“ dafür bei „Anderen“, nur nicht bei sich selbst … (hierzu auch Kapitel 08.) ?

Dass diese in Wahrheit Schuldigen nicht darauf kommen, bei sich selbst zu suchen, könnte wesentlich daran liegen, dass sie Entmündigung, Überwachung und Enteignung als grundsätzliches und unverzichtbares Werkzeug, ja Anrecht ihrer Politik- und Staats- Auffassung zu sehen scheinen.
Wer solche „Parteien“ wählt, beteiligt sich an Unrecht, heißt es gut und verschärft es.

Dafür, dass genau diese „Überzeugungen“ und Seilschaften aus dem Unrechtsstaat DDR heute wieder und weiterhin in Berlin und darüber hinaus herrschen und befehlen, wurde also die „Mauer“ eingerissen.

Viele „Bedürftige“ und weniger Begüterte bemerken überhaupt nicht, dass „der Staat“ jetzt mit den Eigentümern genau das versucht, was er seit 15 Jahren schon an ihnen, den Bedürftigen exekutiert hat. Die aktuellen „Enteignungs“-Tendenzen sind in nicht auch nur irgendeiner Weise konstruktiv oder innovativ – grundsätzlich entsprechen sie nur der Absicht, die seit 15 Jahren „normale“ Überwachung, Drangsalierung, Verfolgung, Bevormundung Abhängiger, Lohnarbeit Suchender, Verarmter auch auf „die Reichen“ und alle anderen Bürger auszudehnen.

Statt Menschen da zu belassen wo sie gern weiter wohnen wollten, wurden sie „entmietet“ und in billige konforme Wohnsilos verfrachtet: VOM „STAAT“ …!
Doch an der „sozialen Entmischung“ sollen nun auf einmal „die Investoren“ schuld sein ?

Wenn dieselben welche unter dieser staatlichen Gängelung und Entmündigung seit 15 Jahren leiden, nun über Gängelung und Entmündigung Anderer jubeln, ist das ein Zeichen für den „Erfolg“ der Politik der eigenen und allgemeinen Unterdrückung, der weiteren Verstärkung der Herrschaft von Menschen über Menschen, der Verachtung und Diffamierung kritischen differenzierten grundsätzlich freiheitlichen Denkens : für das „erfolgreiche“ Schüren der Konditionierung zum NEID.

„Linke“ oder „Kapitalismuskritiker“ führen sich dabei als „Kritiker“ und „Kämpfer“ gegen das von ihnen als so genannter „Neoliberalismus“ Ausgemachte auf – etwas, das sie schon mangels Wissen über libertäres, anarchistisches, liberales und „staats“fernes bis –kritisches Denken gar nicht, oder nur gänzlich falsch und unzulänglich, zu definieren in der Lage sind -, in ihrem Affekt gegen echte und wirkliche Eigenständigkeit, Vielfalt und Unangepasstheit behaupten sie, gegen eine „neoliberale Ideologie“ vorzugehen, welche jedem Einzelnen das Gelingen des eigenen Lebens selbst auferlege.

Dabei ist dies doch genau das, was nicht stattfindet ! Es wäre ja schön, wenn das politische Absicht wäre !

Diese „Antikapitalisten“ geben sich „widerständig“ gegen die angebliche Ideologie der „Verwertbarkeit“, setzen dagegen jedoch eben nicht eine freie, intensive und schonungslose Diskussion eben über Werte, sondern fordern „den Staat“ auf, Werte und Begrenzung von „Verwertung“ noch mehr als ohnehin schon vorzuschreiben. Echte, unangepasste, von Worthülsen und strengen „sozialen“ und anderen Vorgaben freie Diskussion über Werte ist ihnen nicht nur zu „anstrengend“, sondern sie verlören auch alle ihre Fans, denen so wie jedem anderen dummen kleinen Spießer nur daran gelegen ist, dass man ihnen „Recht“ gibt und ihre Parolen durchskandiert.

Warum wollen ausgerechnet diejenigen welche am meisten unter dieser staatlichen Gängelung leiden, nun auf einmal „dem Staat“, der ihre Gängelung und Überwachung formvollendet betreibt, NOCH MEHR „Wohnungen“ und Geld geben ?

WARUM rufen sie statt „Enteignen !!“ NICHT: „STAAT, HALT´ DEINE FRE**E !!!!!“ ? – „Du hast uns enteignet, Du hast uns unsere Freiheit genommen, und jetzt willst Du auch noch die welche noch ein bißchen Freiheit haben, „enteignen“, gängeln, bevormunden, ihnen Vorschriften machen …?“

WARUM schreit der Kleingeist-Deutsche nicht: „GIB UNS ENDLICH FREIHEIT, sorge dafür, dass wir Eigentum bilden können, statt Eigentum zu verteufeln !“ ?

Weil offenbar der typische deutsche kleine Blockwart, Nazi und Spießer „FREIHEIT“ nicht kann, nicht will, dafür aber sehr gut Unterdrückung und Verfolgung, und „den Staat“ dabei unterstützen: DA ist der Schoß fruchtbar noch …!

WENN schon „ENTEIGNUNG“, dann RICHTIG : nämlich ENTEIGNUNG „des Staates“, statt dass dessen ohnehin unerträgliche Allmacht noch weiter verstärkt würde !

Der Staat und seine Angestellten und Blockwarte hätten sinnvoller Tätigkeit zugeführt zu werden.

  • 03. Gesinnung und Pseudo-„Moral“ statt echter Auseinandersetzung/ Individualrecht oder Kollektivrecht

Ein mithin besonderes deutsches Problem ist die vor allem gemessen am Wohlstand deutlich zu geringe Eigentumsquote.
Die Verteufelung von Eigentum geht einher mit der Geringschätzung von Eigentümern: es wird stets nur betrachtet, wieviel Miete die kassieren – aber nicht die Ausgaben welche sie haben. Verwaltung, Instandhaltung, Steuern usw. müssen erstmal aufgebracht werden.

Umso unglaublicher, widersinniger und fassungslos machender ist es, wenn „sogar“ auch selbst ernannte „Internet- Aktivistinnen“ wie z.B. Katharina Nocun den kleinen Kevin für „interessant“ halten wollen – daran zeigt sich, dass es ihnen offenbar nie „gegen (staatliche) Überwachung“ ging, sondern um „linke“ Ideologie – sonst würde Frau Nocun nicht einen dummen kleinen Schwengel mit StaSi-Rezepten „interessant“ finden. 

Es hat leider fast 25 Jahre gedauert, bis in Westdeutschland endlich damit begonnen wurde, den grauen Schleier über der NS-Vergangenheit zu lüften und sich damit auseinanderzusetzen.

Bezüglich der DDR warten wir auch nach 30 Jahren vergeblich darauf.
Es wäre jedoch ganz dringend nötig.

Aber im Gegenteil inszenieren sich die Nachfolger der StaSi-Gesinnung zunehmend als „Querköpfe“ und „Widerständler“, die „sich nicht vom Westen aufkaufen“ ließen – und was dergleichen an beschönigender sich selbst erhöhender Abwehr nach außen statt Beschäftigung mit sich selbst kolportiert wird; aber „arrogant“ und selbstgerecht sind bekanntlich nur die Wessis.

Dieses Ausbreiten des Mantels des „Vergessens“ über die Verbrechen des Unrechtsstaates DDR, des gesamten – nicht nur des „real existierenden“ – „Sozialismus“, und dass ihm immer wieder illusorisch, Realität und Logik verneinend und romantisierend „Humanismus“ und „soziale Absichten“ und Möglichkeiten unterstellt werden, ist eine wesentliche Ursache dessen, dass der Liberalismus in Defensive geraten kann.

De facto gibt es zwischen allen Menschen keine fundamentalen Unterschiede : grundsätzlich haben alle dieselben Rechte; ebensowenig gibt es innerhalb einer definierten Gruppe (Nation, Glaubensgemeinschaft usw.) Grenzen.

Alle Menschen sind „gleich“ an Rechten – aber nicht an Fähigkeiten, Eigenschaften, Begabung, Bildung, Haltung usw.

Diese Unterschiede führen zu Ungleichheiten, unterschiedlichen Interessen, Voraussetzungen, Gruppenbildungen usw., die sich grundsätzlich auch feindlich oder unversöhnlich gegenüberstehen können oder deren Ineinsbringung schwierig ist: deshalb gibt es „Staaten“, um die Feindseligkeiten zu regeln, Bürger vor den Folgen davon zu schützen, um einen Ausgleich zu schaffen.

Gerade deshalb wäre es für einen „gerechten“ Staat so wichtig, wenn man „die Allgemeinheit“ oder auch Einzelne oder bestimmte Gruppen mit etwas belastet, rechtzeitig sicherzustellen, dass es auch einen Konsens und insbesondere, dass es Rechtssicherheit gibt – denn anders als anhand eines verläßlichen Rechts ist keine Grundlage gegeben, auf die ein „Staat“ sich berufen könnte.

Nicht etwa „Demokratie“, „(demokratische)Wahlen“ oder „Volksentscheide“ schützen in einem freiheitlichen Rechtsstaat auf Grundlage des Individualrechts das Recht, Einzelne und Gruppen, sondern eben nur dieses Recht.

Wenn eine „Mehrheit“ für ein kollektivistisches diktatorisches – wie etwa das „islamische“ – Recht oder diktatorische Regierungsformen sein sollte, wäre eine solche „Mehrheit“ nun mal im Unrecht, selbst wenn annähernd 100% in „Wahlen“ dafür stimmten.

Leider aber scheinen sich „Regierungen“ zunehmend weniger auf die Anwendung und den Schutz des Rechts zu berufen, sondern auf so genannt „demokratische“ Abstimmungen, „Volksentscheide“ und ähnliche Institute; hier scheint ein Missverständnis dessen zu Grunde zu liegen, was „Demokratie“ eigentlich bedeuten oder beinhalten soll.

Wenn alle im „Volk“, das „herrschen“ soll, gleich sind, kann es auch keine jeweils konstruierten „Minderheiten“ geben : jeder im Volk muß grundsätzlich dieselben Rechte haben.

Auch innerhalb einer konstruierten „Mehrheit“ gibt es nur Einzelne, die sich allesamt erheblich von einander unterscheiden, und nur rein zufällig bei einer „Abstimmung“ dasselbe ankreuzen – aber schon aus höchst unterschiedlichen Motiven.

In einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, der Demokratie als ständigen Ausgleich zwischen unzähligen „Minderheiten“ (Einzelnen) erkennt statt „Herrschaft“ konstruierter „Mehrheiten“ über konstruierte „Minderheiten“, kann ein „Abstimmungs“- Ergebnis nicht als diktatorischer Befehl einer konstruierten „Mehrheit“ aufgefaßt werden, unbedingt dem entsprechend zu handeln, sondern nur als eine Art Diskussionsgrundlage, Empfehlung oder Abbild einer „Stimmung“, die im „Volk“ schon nächste Woche wieder anders sein könnte, und es häufig ist.
Regierungen, die das grundsätzlich anders sehen wollen, handeln stets „populistisch“ – insbesondere dann wenn die „Stimmung“ des „Volkes“ nicht kritisch betrachtet wird, werden darf und nicht auf seine Substanz geprüft werden, sondern quasi-diktatorisch einem Diktum Folge geleistet werden soll: „wenn es paßt“…

          04. Selbst- und Fremd-Verantwortung

Zur Selbstverantwortung kann niemand gezwungen werden. Niemand kann auch z.B. gezwungen werden, Eigentum zu bilden.

Wer dies ablehnt und mit seiner Entscheidung in Ruhe gelassen werden will, möge dies dann bitte grundsätzlich auch gegenüber denen befolgen, die sich anders entschieden haben.
Wem Eigentum vorgeblich gleichgültig ist, dem müßten auch Eigentümer gleichgültig sein. Wenn doch nicht, so wirkt dies recht widersprüchlich, als „bekämpft“ der Eigentums-Verachter vielleicht nur bei Anderen, was er in sich selbst bekämpft, ohne damit im Reinen zu sein, und was ihm anscheinend doch nicht gleichgültig ist, sonst würde er Eigentümer doch in Ruhe lassen.

Ein anti-diktatorisches, weitgehend herrschaftsfreies System erscheint konsequent (oder auch logisch) nur denkbar, wo jeder Einzelne über ein Mindestmaß an garantiertem Eigentum verfügt, so dass die Existenz aller Einzelnen so wenig wie möglich bedroht ist, und sie so überhaupt die Voraussetzung haben, über Weiteres ohne Existenznot zu reflektieren.

Wer solches freie Reflektieren nicht will, nicht fördert, nicht ertragen kann, wer davon „überfordert“ ist, der wird auch kaum Herrschaftsfreiheit, sondern Durchsetzen seiner „Meinung“ wollen.

Sich grundsätzlich, nicht in jedem – schon gar nicht einsichtigen – Einzelfall, gegen Bevormundung durch eine „Gemeinschaft“ oder einen „Staat“ zu skeptisch zu zeigen, in diesem oder weiterem Sinne „libertär“ eingestellt zu sein, muß keinesfalls bedeuten, auf „Staat“ zu verzichten oder ihn oder dessen Unterstützung abzulehnen, sondern stellt zunächst nur eine Verwahrung dagegen dar, dass, nur weil „der Staat“ zahlt oder unterstützt, er auch bestimmen zu müssen oder zu dürfen meint, was und wie er „unterstützt“.
Dies beinhaltet also eine berechtigte Aversion gegen wilhelminisches „Solange Du Deine Füße unter meinen Tisch stellst“, statt dass der berechtigten Erwartung gefolgt wird, das jeweils Bestmögliche und Angemessenste zu unterstützen, nicht das was „der Staat“ oder eine „Mehrheit“ sich in den Kopf setzen zu müssen „meint“.

Da erfahrungsgemäß von Staaten oder „Mehrheiten“ derlei Vernunft, Rationalität und Zurückhaltung nicht unbedingt zu erwarten ist, stellt Eigentum einen Schutz gegen solche Willkür und Diktatur von staatlicher/“mehrheit“licher Seite dar.

„Selbstverantwortung“ heißt nicht, die Verantwortung anderer und für Andere abzulehnen oder zu mißachten.

Es können sich grundsätzlich auch nicht Einzelne aus einer Gruppe, von deren Zusammengehörigkeit sie auch profitieren, herausschleichen und absentieren – beispielsweise in dem Sinne wie, dass etwa die besten Mitarbeiter diejenigen sind, welche sich nicht als „Angestellte“ sehen, die primär ein „Recht“ auf „ihren Lohn“ hätten, sondern als Mitwirkende, die mindestens das was sie als „Lohn“ erhalten, und am besten noch mehr, wieder hereinbringen sollten.

Einen Zwang auch zu solcher „Selbstverantwortung“ kann es zwar nicht geben, aber auch keinen Zwang, solche, die diese Verantwortung nicht annehmen, weiter zu beschäftigen.

Ein „Staats“-Gebilde kann sich hingegen „seine“ Bürger, anders als ein „Unternehmer“, nicht aussuchen, es kann und sollte aber zur Mündigmachung, zur Schärfung des kritischen Bewußtseins der Bürger, beitragen, in eigenem Interesse.

            05. Recht oder Demokratie ?

Daraus, eine apriori-Herrschaft konstruierter „Mehrheiten“ kritisch zu sehen, hätte etwa zu folgen, dass, wenn bestimmte Einzelne zusammengenommen für sich behaupten, sie seien „das Volk“, sie etwa daran zu erinnern wären, dass auch die welche sie z.B. als zum „Volk“ gehörig nicht erwähnen oder zu definieren suchen, zum „Volk“ dazugehören und ihren Beitrag leisten, womöglich sogar einen höheren, wichtigeren als oder gleich wichtigen wie das sich selbst definierende „Volk“.

Auch darf „das Volk“ natürlich Forderungen stellen, welche die Wirtschaft betreffen – es darf dann aber auch verlangt werden, dass sich dieses um wirtschaftlichen Sachverstand bemüht.

Die „Populismus“-Orientierung äußert sich häufig in Einstellungen, die den meist komplett fehlenden Sachverstand übergehen und „dem Volk“ an Bildung und Sachverstand nicht „zuviel zumuten“; wenn etwa so genanntes „produktives Kapital“ – das evident und „für jeden ersichtlich“ zur Bildung „materieller“ Werte eingesetzt wird – „gegen“ so genanntes „Spekulationskapital“ gestellt, und übersehen werden soll, dass „beides“ in einander greift, dass das „Eine“ zum „Anderen“ gehört, dass u.a. das „konkret arbeitende“ Kapital das „abstrakte“ Kapital bildet, und aus dem so genannten „Spekulations“- Kapital stets wieder „bildendes“ Kapital zur Schaffung „konkreter Werte“ eingesetzt wird und abfließt.

Will man das „Eine“ kappen, restriktiv behandeln, „(besser)verteilen“ oder gar „abschaffen“, hat dies mehr oder weniger unmittelbare Folgen für das „Andere“: der gesamt-gesellschaftliche Wohlstand gerät in Schieflage.

Es ist wieder „populär“ geworden, solche „Unterschiede“ zu machen : gegenüber dem selbst ernannten „Volk“ scheint es für „Politiker“ bequemer, auf so genannt „produktives Kapital“ zu verweisen, das „sichtbare Ergebnisse“ schaffe – auszuführen, dass dieses Kapital jedoch z.B. nur evoziert und abgerufen werden kann, wenn genügend „abstraktes“ Kapital vorhanden ist, scheint weniger „populär“ zu sein – aber ohne solche Vermittlung und Klarstellung wird daraus leider „Populismus“.

Diese Abspaltung von „produktivem“ und „abstraktem“/ „Spekulations“- Kapital war und ist nicht nur in Deutschland sehr populär: z.B. als das „böse“, „unproduktive“ Kapital „den Juden“ unterstellt wurde.

Heute „darf man das nicht mehr sagen“: man sagt jetzt: „die Investoren“, statt „die Juden“.

Eine solche Haltung läßt sich auch als „struktur-antisemitisch“ bezeichnen.

Es werden stets nur „horrende Gewinne“ angeführt oder „angeprangert“ – dass dahinter nicht nur unternehmerische Leistung oder wirtschaftliches Wissen und Gespür, aber z.B. auch das Risiko des Scheiterns steht, wird nie erwähnt.

Auch etwa ein Gespür dafür, zur richtigen Zeit das Richtige zu erwerben, ist bereits eine unternehmerische Leistung.

Es wird aber z.B. „Wohnungs-Unternehmen“ ganz ernsthaft „vorgeworfen“, dass sie „alle zwei Jahre in gesetzlich erlaubtem Rahmen Mieten erhöhen“: also, dass sie sich an Gesetze halten …
Die Steuerbelastung gerade „Besser Verdienender“ ist in kaum einem Land so hoch wie in Deutschland. Ohne deren Beiträge könnten aber weder „Kommunen Häuser bauen“ noch könnte z.B. das Wohngeld erhöht werden.

Steuer-Erleichterungen bzw.-Rückzahlungen erhalten „Kapital“- Inhaber nur, wenn sie das Kapital im Umlauf halten, sprich: es investieren.

Wer das Kapital derer nutzen will, die mehr haben als sie investieren können oder gerade wollen, der tut gut daran, es nicht zu belasten, zu diffamieren und zu verscheuchen, sondern es im Lande zu halten, und für innovative ökonomische Basis und Leistung zu sorgen, für das Inhaber von Kapital  gern „produktiv“ werden.

Auch hier gilt, dass es Kapitaleignern nicht vorgeschrieben werden kann und  sollte, wofür sie investieren oder nicht.

Doch wenn etwa wiederum genau das – dass sie investieren, und dadurch im Effekt/ der Endabrechnung (nicht von vornherein) eine geringere Steuerlast haben – zum Vorwurf gemacht wird, braucht sich „das Volk“ nicht zu wundern, wenn die Investierenden sich Investitionen dort zuwenden, wo sie nicht als „asozial“ beschimpft werden und Geld leichter verdienen können.

„Das Volk“ hat offensichtlich kein Bewußtsein mehr davon, wie sehr es von Investierenden, auch und insbesondere von „abstraktem“ Kapital profitiert : weil es von der Politik nicht vermittelt wird, es ist komplex und „unpopulär“– der Populismus aber fördert, nicht nur „Rechts“, sondern gerade auch „Links“, eine extrem konservative, anti-progressive, anti-freiheitliche bis reaktionäre Haltung, die sich von Veränderung vorrangig bedroht sehen will, und die den Wandel nicht als etwas Selbstverständliches akzeptiert.

Etwa in Berlin wird so getan als gebe es eine Art „Naturrecht“ auf die so genannte „Berliner Mischung“, die jedoch nur ein neumodisches Zufallsprodukt Berliner Nachkriegs-Besonderheiten ist, aber die „Milieu“-Gebiete sahen vor 50, 70, 100, 150 Jahren noch vollkommen anders aus.

Weder Recht noch Demokratie oder „demokratische Entscheidungen“ können und dürfen Selbstzweck sein. Das Eine sollte nicht ohne das Andere sein und gesehen werden, beides sollte einander vermittelt werden, sonst sind beide gefährdet.

2013 forderten mehr oder weniger dieselben , welche heute „Anderen“ die Schuld am verknappten Wohnungsmarkt geben wollen, „Tempelhof erhalten“, mit einem „erfolgreichen“ Volksentscheid 2014: dort hätten ebenso Hunderttausende Wohnun- gen gebaut werden können wie mit den Hunderten von Millionen, die heute für die zwanghafte Ausübung städtischer „Vorkaufsrechte“ verschwendet werden.
1995 übrigens war – wesentlich aus „historischen Erfahrungen“ heraus – das Berliner Eigentumsrecht für verstärkte Eigentumssicherung im Vergleich zum Bundesrecht verschärft worden : per „Volksentscheid“ …  
FAZIT des „demokratisch“ (selbst-)kontrollierten Obrigkeitsstaates:
Zuerst einen „Feind“ ausmachen, dann überwachen, dann „regulieren“, dann kas- sieren, dann verbieten. Und dann „gegen die hohen Preise protestieren“, mit zuvor entmündigten Bürgern, die folgsam nach „noch mehr Staat“ kreischen und so ihre eigene Entmündigung vorantreiben.           

06. Freiheit oder Staat ?

Aus beschriebenen Fehlhaltungen kann der Ausweg kaum „immer mehr Staat“ sein, sondern viel eher die Vermittlung freiheitlicher Werte : die „Protestierenden“ aus dem selbst ernannten „Volk“ müßten sich als Wirtschaftlich Handelnde erkennen und begreifen, nicht als solche die „außerhalb“ des Wirtschaftsgeschehens stünden.
Eigentum und Selbstverantwortung müßten radikal gefördert werden.

Doch die obrigkeitsgläubige und entmündigende –staatliche, nicht „neo-liberale“ – Politik der letzten Jahrzehnte hat dieses Bewußtsein davon, dass dies alles tatsächlich nur zusammen gesehen werden kann, zerstört.

Genau dieselben, welche eine „ungleiche Verteilung von Eigentum und Reichtum“ bejammern, sind es, die zugleich Eigentümer mit Unkenntnis und Neid überziehen und Eigentum verteufeln und diffamieren.
Das sind keine guten Voraussetzungen für eine gleichere Verteilung von Eigentum.

Deutschland hat als reichstes Land Europas, als dritt- oder viertreichstes Land der Welt die mit Abstand geringste Eigentumsquote: hinter Ländern wie Griechenland, Portugal, Irland …

„Politiker“ bejammern scheinheilig die „ungleiche Verteilung von Eigentum“ – und was tun sie dagegen ? Sie diffamieren und verteuern Eigentum…

„Der Staat soll es richten“: DAS erscheint unverändert als geradezu allertypischste deutsche Grundeinstellung.
Dem Deutschen scheint jegliche FREIHEITSLIEBE zu fehlen:  er erscheint von „Links“ über das „Bürgertum“, die selbst ernannte „Mitte“ bis nach „Rechts“ als Kollektivist, obrigkeitshöriger Feigling, sehr häufig als Denunziant und Blockwart aus Überzeugung. Der Schoß ist fruchtbar noch – nur anders als Herr Brecht es meinte.

Andererseits hat etwa in Schleswig-Holstein eine Landesregierung die kontraproduktive, schädliche und nutzlose „Mietpreisbremse“ abgeschafft und ihre Wirkungslosigkeit erkannt : dass sie nichts erbracht hat, außer gerade denen zu nutzen, die schon eine Wohnung und dazu noch eine gut gefüllte Brieftasche haben …
Auch dort sind „Grüne“ mit beteiligt – ein möglicher Schluß daraus: dass, sobald „Linke“ und „SPD“ weg sind, Vernunft einkehrt … ?
                                                                                            
Kurzfristig sollten sämtliche „Milieuschutz“-, „Mietbremsen“- und andere Folter- Instrumente komplett abgeschafft werden, Bauen und Vermieten muß wieder lohnend werden, dann werden auch wieder mehr „private“ Mittel in den Wohnungsbau fließen.

Es würde ein Überfluss entstehen, bei dem der Markt die Preise selbst regulieren würde.
Bis dahin müssten Bedürftige gezielter als derzeit gefördert werden.

Es gibt Statistiken, wonach zwei Drittel aller „Privat“-Vermieter im Laufe eines Mietverhältnisses (im Durchschnitt acht Jahre) NIE die Miete erhöhen: diesen würde ebenso verboten wie denen, die mehrfach die Miete erhöht haben, dieses zu tun. Eine so pauschale Regelung ist nicht nur ungerecht, sondern wäre verfassungswidrig.
Die „Gemeinnützigen“ Wohnungsbaugesellschaften gehören zu denen, die regelmäßig die Mieten erhöhen.

Es ist auch politisch widersinnig, ausgerechnet in einer Zeit von Wohnungsknappheit den Wohnungsbau faktisch abzubremsen: vielmehr müssten die Produktivkräfte entfesselt werden statt weithin zu bremsen und zu beschneiden.

Der Bau von Sozialwohnungen ist grundsätzlich zwar sinnvoll, doch nutzt er nicht viel, wenn es – wie z.B. in Wien – eine hohe Fehlbelegungsquote und einen „Mietadel“ gibt, der praktisch unkündbar ist.
Hier subventioniert „der Staat“ (= JEDER Steuerzahler) den Lifestyle von Mittelständlern.
Statt Objektförderung müsste es mehr Individualförderung für Bedürftige geben.

Davon abgesehen, ist ja ansonsten die Preisgestaltung frei.
Es kommt ja auch niemand daher und sagt, Apple-Computer „sind zu teuer“ oder „Kaffee ist zu teuer“ oder „Brot ist zu teuer“ – jetzt führen wir mal eine „Preisbremse“ ein.
Warum soll nun ausgerechnet bei Mieten ein Preisdeckel eingeführt werden ?

Ein Apple-Computer hat solche Entwicklungskosten und Qualität und ist so lange haltbar, dass sein Preis gerechtfertigt ist.
Wenn ein Computerhersteller solche Kosten planen muß, kann ihm nicht irgendein „Staat“ vorschreiben, wieviel er wofür ausgeben darf.

Ein Haus am Meer ist natürlich teurer als ein Haus irgendwo am Stadtrand, ein Kleid von Valentino, Dior, Balenciaga kostet mehr als bei Primark, weil die besten Designer, Stoffe, Produktionsweisen Verwendung finden.
Und ein Haus in zentraler Lage mit guter Ausstattung ist nun mal teurer als ein Plattenbau an der Wiese, schon allein weil entsprechende Flächen knapp sind.

Warum sollte eine Stadt solche knappen Flächen ausgerechnet für „billigen“ sozialen Wohnungsbau verschwenden ?
Warum sollen Städte ihr Tafelsilber nicht für teures Geld verkaufen und davon wieder Bedürftige fördern ?
Warum soll Hinz und Kunz zentral, ruhig, großzügig wohnen dürfen ?

     07. „Linke“ Politik fördert „Großkapitalismus“ und führt zur Verarmung und Abhängigkeit der großen „Mehrheit“

Die aktuelle Wohnungsknappheit ist von staatlicher Fehlplanung bestimmt und verursacht, aber auch von Faktoren, die man nur teilweise vorhersehen und planen konnte.
Vermieter oder Investoren werden hier generalisierend zu Sündenböcken für etwas gemacht, woran höchstens ein Teil von ihnen zum Teil mit – nicht allein – schuld ist.
Auch Mieter sind häufig „gierig“ und haben Ansprüche, zu denen sie nicht überlegen, dass deren Erfüllung nicht „billig“ zu haben sein kann.

Die Hauptkritik an den verfehlten ordnungspolitischen Gängelungen der letzten Jahre ist zudem, dass es gerade die „Mehrheit“, die „Mittelschicht“ vernachlässigt, benachteiligt, ja geradezu bestraft. Im Ergebnis entstehen Wohnungen und Förderungen ganz überwiegend für einkommensschwache und einkommensstarke Zielgruppen – der Anteil des sozialen Wohnungsbaus wird quersubventioniert, und die Preise gerade für die „frei“ finanzierten Wohnungen stiegen exorbitant.

Anders ausgedrückt, ist einer der Hauptkritikpunkte an so genannt „linker Wohnungspolitik“: dass er massiv gerade die „(Groß-)Kapitalisten“, die angeblichen „Gegner“ so genannter „Linker“ stärkt: diese lachen kopfschüttelnd über die unfähige und widersinnige Restriktionspolitik „Linker“ mit ihrer einfältigen „Rekommunalisierung“, mit wirkungslosen  „Mietpreisbremsen“ oder „Milieuschutzgebieten“ aus dem Arsenal von Volks verhetzenden Stalin- und StaSi-„Linken“, die tatsächlich zu meinen scheinen, die „Großkapitalisten“ hätten es z.B. nötig, in Berlin zu investieren, wo ihnen ein solch feindliches Klima entgegenschlägt. Vielmehr hat Berlin Kapital dringend nötig.

Diese Politik schafft gerade das nicht, was am dringendsten gebraucht wird: Stärkung des Mittelstandes, von „kleinen“ und „mittleren“ Vermietern, Bau und Erhalt von „frei finanzierten“ Wohnungen für – nicht gegen – den „Mittelstand“, Familien, „arbeitende Bevölkerung“, die ihre Steuern hier zahlen und ihr Geld hier ausgeben und anlegen wollen.

Vertreibt man aber „die Investoren“, wird dies weiter negative Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung, speziell ihre tragenden Teile, haben, denn genau diese geraten zwischen die Mühlen des „vagabundierenden Kapitals“ einerseits und der von „linken“ allseits gepäppelten „Unterschicht“, für welche gerade die „mittleren“ Einkommen aufkommen, da deren Steuerlast vergleichsweise/relativ zum Einkommen – nicht nominell – deutlich höher ist als bei wirklich „Reichen“.

Aber auch bei „Reichen“ wäre das weitere Andrehen von „Steuer“-Zahl-Schrauben sinnlos – sinnvoller wäre, das Kapital produktiv zu machen/ zu halten statt es einzukassieren.
Wenn das Kapital produktiv gehalten wird, bezahlen „Reiche“ weniger Steuern – ZU RECHT -, weil sie ja mehr steuerlich anzusetzen haben, aber eben nur wenn sie Geld im Umlauf halten.
Die „linke“ Extrem-Populismus-Politik schafft gerade das Gegenteil: sie VERSCHRECKT „die Reichen“, sie werden Kapital so bestimmt nicht produktiv einsetzen, sondern es abziehen.

Statt radikal und massiv für die Forderung nach Eigentumsförderung zu demonstrieren, entmündigt der „empörte“ Bürger sich SELBST weiter und will „dem Staat“ NOCH MEHR zuschachern, der die Steuerlast bereits längst in unerträgliche Höhen geschraubt hat.

Wieviele „Sozialwohnungen“ hat die Stadt Berlin und haben andere Kommunen und Länder in den letzten Jahren gebaut ? Und wieviele sind aus der Sozialbindung gefallen ? Wenn neue gebaut werden, wer bezahlt sie ? Der Berliner Sozialadel, oder „Raubtierkapitalisten“ : wer zahlt mehr Steuern dafür ?
Herr Palmer, Herr Taheri, Frau Kipping usw. sagen allesamt haargenau eben dasselbe was schon vor 80 und mehr Jahren über „die Juden“ behauptet wurde – „das sagt man heute nicht mehr“, deshalb sagt man „die Investoren“.

Dadurch, Wohnungen zu „verstaatlichen“ und Vorkaufsrechte rechts und links auszuüben, durch einen Eigentümerwechsel, ist noch keine einzige neue Wohnung entstanden, im Gegenteil. Vorkaufsrechte kosten den Staat Millionen, die dann an anderen Stellen fehlen. Von Enteignungsdebatten ganz zu schweigen, für die der Steuerzahler Milliarden zur Verfügung stellen müsste. Das erinnert an die schlimmsten Auswüchse von Brot und Spielen. Wohin das geführt hat, wissen wir.

Besonders dreist ist der Versuch der derzeitigen Regierungsverantwortlichen, den schwarzen Peter der steigenden Wohnungsnachfrage auf „die Wirtschaft“ zu schieben. Wenn nichts mehr geht, dann sind halt „die Heuschrecken“ schuld. Wäre es doch bloß so einfach. Wer hat denn Hunderttausende kommunale Wohnungen für‘n Appel und ein Ei privatisiert? Wer hat dem Ankauf durch „Deutsche Wohnen“ im Jahr 2013 zugestimmt – und will nun das Zehnfache für einen Rückkauf ausgeben? Es ist ein Trauerspiel, wie die Politik ihre eigenen Fehler von vor fünf, zehn, fünfzehn Jahren jetzt zu vertuschen versucht. Denn alle können wissen, wer die Verantwortung für das Missmanagement trägt.

Statt die ruhigen Jahre am Wohnungsmarkt zu nutzen und die Bauämter umzustrukturieren, wurde Personal eingespart. Statt für die nächste Nachfragewelle Quartiere für den Neubau auszuweisen, wurde der Abriss von Beständen steuerlich gefördert. Statt selbst genutztes Wohneigentum zu propagieren, wurde den Menschen vorgegaukelt, wie günstig das Leben zur Miete sei.

Des Weiteren falsche Bevölkerungsprognosen vor allem in den Nullerjahren: damals ging man davon aus, dass eine schrumpfende und alternde Gesellschaft weniger Wohnraum benötige. Tatsächlich jedoch gibt es Nettozuwanderung insbesondere aus anderen EU-Ländern und von Migranten, von denen zwei Drittel keinen Job haben …

Und jetzt? Statt auf die langjährigen Versäumnisse hinzuweisen und aus Fehlern zu lernen, geriert sich die Politik als Investmentexperte und will auf der Höhe des Zyklus einkaufen. Nur zu, kann man da sagen, den Verkäufer wird es freuen. Wer ohne mit dem Auge zu zucken das Vierzigfache der NKM und mehr für ein sanierungsbedürftiges Mietshaus auszugeben bereit ist, statt für das gleiche Geld das Doppelte an neuem Wohnraum zu schaffen, betreibt Veruntreuung von Steuergeldern: hiergegen wäre eine „Volksentscheid-Initiative“ angebracht…! Wer zudem versucht, damit die eigenen Fehler zu vertuschen, begeht Betrug an den Wählern. Und am Ende machen die Verantwortlichen große Augen und wundern sich, warum bloß das Vertrauen in die Politik so erschüttert sei.

              08. „Wer sich nicht überwachen läßt, soll auch nicht wohnen“: „Links“-obrigkeitsstaatliche Mißerfolgsgeschichten

Immer noch beschreiben so manche die Agenda 2010 als „Erfolgsgeschichte“, es wird konstatiert, Schröder habe – am *Anfang* der „Agenda 2010“, als die sozialen Folgen noch nicht sichtbar waren !-34% der Stimmen erhalten, Nahles, Barley und Kühnert mit ihrem – angeblichen – „Links-Ruck“ nur 16%.

Erwähnt wird dann leider fast immer nicht, dass „Agenda 2010“ schwerste „handwerkliche Fehler“ beinhaltete, die gerade der Kern-Klientel der SPD massiv schadeten, die – DIE ! – praktisch *enteignet* wurde, ohne dass irgendwelche realistischen und innovativen Konzepte für diese breite Masse entwickelt worden wären.
Sie landeten als Kern- Klientel bei „Linke(SED)“ und dann – folgerichtig – bei AfD, den Parteien des – hoffentlich – Vorgestrigen, und fordern nun Gelbwesten-mäßig „zur Strafe“ auch die „Enteignung“ Anderer. Einseitig in Frontstellungen zu verharren, läßt jede Analyse falsch und unvollständig werden.

„Die Menschen“ wären womöglich bereit für Innovationen in Wirtschafts- oder Sozialpolitik, wenn man sie *mit*nehmen, sie nicht gängeln und überwachen würde.
SPD und „Linke“ wollen nun diese Überwachung und Enteignung auch auf „Reiche“, „Investoren“, Eigentümer, Unternehmer ausdehnen – erneut vollständig destruktiv, weil ohne irgendeine positive Aussicht, ohne irgendeinen Grund, weshalb Neid-Politik etwas konstruktiv und innovativ oder auch sozial bewirken sollte.
Hinzu kam die starr- und widersinnige „Einwanderungs“- Politik gerade der SPD und der „Linken“, bei der zahllose unter fragwürdigen Umständen Migrierte zwar nicht mehr, aber auch nicht weniger bekommen als unzählige Ex-SPD- Wähler, die jahrzehntelang Steuern und Abgaben und in Sozialkassen eingezahlt haben, und „auf HartzIV gesetzt“ wurden.

Die SPD kann sich nicht von ihrem „Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen“, von ihrem längst brüchigen und bei vielen nur noch als bitter zu belächelnd ankommenden „Lebensleistungs“- Gelüge trennen, aber/ und auch keine neuen Konzepte entwickeln, weil ihr jegliches Personal und die Mitgliederschaft dazu fehlt, da sie unverändert grundsätzlich am „Klassenkampf“ festhielt aber dabei pseudo-„neo-liberale“ Politik machte, während sich Arbeitswelt und internationales Umfeld längst dramatisch veränderten.
Doch das ist kein Problem der SPD allein, sondern ein Problem des gesamten Deutsch- Seins, der Obrigkeits- und „Staats“-Affinität und der gesamten deutschen „Parteien“landschaft.
Die Realität ist längst „neo-liberal“, real wollen das auch alle: alle wollen Internet, flexible Arbeitszeiten, amazon und alles was die „guten alten“ Strukturen entgrenzt – doch „die Politik“ zieht keine Konsequenzen daraus, sie macht unverdrossen weiter Wirtschafts-, Finanz-, Sozial-, Wohnungspolitik als seien wir in 1975.

Es gibt keine Partei, welche die Konsequenz aus dem Erfolg des „zweiten *globalen* Wirtschaftswunders“ und dessen Popularität zieht, und damit *allen* Bürgern die Grundsätze des „Liberalismus“ eröffnet, sowie die Voraussetzungen, diese zu verwirklichen.
Stattdessen werden „nationale Bollwerke“ geschaffen und NEID-Politik wird gemacht gegen das was „eigentlich alle wollen“ – auch von den „Grünen“ : sie nutzen dazu den „Vorteil“, dass dieser Neid, dieses manische Überwachungs-Gehabe überhöht wird mit einer „Botschaft die alle angeht“, via z.B. der Heiligen Greta.
Doch die offensichtlichen Gebote der Stunde anzugehen und dafür Stimmen zu sammeln, wie z.B. Innovation – statt „Verbote“ – zu verbinden mit „Nachhaltigkeit“, innovative Arbeits- und Sozial-Konzepte zu verbinden mit „Sicherheit“, dazu ist keine einzige Parte in der Lage, da sie alle gefangen sind in ihrer jeweiligen immer mal mehr mal weniger „erfolgreichen“ Klientel- Politik. – – Dafür, dass alle Bewohner einigermaßen angemessen wohnen können, Bedingungen zu schaffen, gehört allerdings zu den Aufgaben eines Gemeinwesens.

Die Frage ist, ob Ansätze wie „stärker geförderter staatlicher Wohnungsbau“, oder mehr Wohnungen in den Händen von „nicht gewinnorientierten Organisationen“ sinnvoll sind, um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Ungenügend ist das bestehende Wohnungsangebot eigentlich nur für die untersten Einkommensbereiche und für Menschen mit größerem Platzbedarf, insbesondere Familien.
Bei den Wohnkosten sind jedoch vor allem auch die so genannten „Nebenkosten“ wie Energie, Wasser, Entsorgung usw. zu betrachten – wobei „der Staat“ gerade in Deutschland besonders kräftig zulangt. „Proteste“ dagegen sind unbekannt, während weiterhin die durchschnittliche Nettokaltmiete der „Deutsche Wohnen“ bei nur 06,64 Euro liegt.
Dass mit mehr Genossenschaftswohnungen das Angebot an preisgünstigem Wohnraum steigt, ist zwar unbestritten: statt dass die Genossenschafter auf ihrem Anteilkapital eine Verzinsung erhalten, bekommen sie einen Rabatt auf die monatliche Miete.

Diese Wohnungen werden „vom Staat“ = respektive von den Steuerzahlern durch Bürgschaften, vergünstigte Darlehen oder die Vergabe von preisgünstigen Baurechten gefördert.
Dabei kommt u.a. die Frage auf, wer von diesen Wohnungen profitiert : sind es diejenigen, die darauf angewiesen sind? Oder auch viele, die es gar nicht nötig hätten?

Nicht nur beim kritischen Blick auf den „Mietadel“ etwa der angeblichen „Modellstadt“ Wien ist die Frage, warum sich die «Allgemeinheit» an den Wohnkosten eines Teils des Mittelstands beteiligen sollte …?

Ginge es darum, den Schwächsten auf dem Wohnungsmarkt zu helfen, wäre eine direkte finanzielle Unterstützung dieser Haushalte effizienter: sie wäre zielgerichteter, denn diese erhielte nur, wer die Bedingungen insbesondere bezüglich Einkommen und Vermögen erfüllte.

Oder – siehe bereits u.a. Kapitel 07, oder 02. („Demokratische“ Politik der Entmündigung und Entrechtung) -die unterstützten Personen würden flexibel, frei, unabhängig bleiben: sie müssten nicht dort wohnen, wo die vergünstigten Wohnungen sind, was einer Segregation („Entmischung“) entgegenwirken würde…!

Das „Preisschild“ einer solchen Objektförderung ist nicht sichtbar. Relevant ist hierbei nicht nur etwa die Zinsdifferenz bei der Vergabe vergünstigter öffentlicher Darlehen.
Z.B. werden entgangene Erlöse („Opportunitätskosten“) dabei nicht beachtet; wird Land zu einem günstigen Zins an einen Bauträger veräußert, entstehen zunächst zwar keine direkten Kosten; es wird aber auf mögliche viel höhere künftige Einnahmen verzichtet – mit denen bspw. Subjektförderung erlangt werden könnte. Solche entgangenen Einnahmen sind auf weitere und unabsehbare Dauer ganz erheblich. Mit den entgangenen Geldern liessen sich bei gleichen Wohnungsgrössen  dauerhaft für Bewohner direkt die „Marktmieten“ deutlich reduzieren, insbesondere würden dann auch tatsächlich nur förderwürdige, sprich «arme» Haushalte davon profitieren.
Dies zeigt auf, dass eine „Subjektförderung“ ohne zusätzliche Steuern finanziert werden könnte, wenn Gemeinwesen Grundeigentum nicht „günstig“ z.B. an Genossenschaften, sondern auch an „private“ Bauherren zu marktüblichen Zinsen und ohne Pflicht zur Kostenmiete abgeben würden..

Die von fehlender Objektförderung betroffenen Bedürftigen würden eine Subjektförderung bekommen, die deutlich weniger Kosten verursachen würde; es blieben viele Gelder, die nicht nur für Steuer- Reduzierung, sondern z.B. auch für weitere Landkäufe genutzt werden könnten.

Wohnraum muss also mithin nicht „billig“ sein, damit er „bezahlbar“ bleibt…

Jedenfalls kann der „staatliche“ oder so genannt „gemeinnützige“ Wohnungsbau nicht als allein zielführende Maßnahme selig machende Instrument für „bezahlbaren Wohnraum“ gesehen werden – es sei denn, man will die Kosten kleinreden und/oder „den Staat“ und seine Macht weiter fördern statt individueller Freiheit.

Selbst wenn es ein so genanntes „Recht auf Wohnen“ gäbe, so jedenfalls keines auf „billige“ Mieten in voll sanierten Wohnungen in „Bestlage“ … diese sind kostbar – und wer als Gemeinwesen verantwortungsvoll haushälterisch damit umgehen will,  sollte diese „Lagen“ bestmöglich nutzen.

Dies wiederum muß eben nicht (sh. Erläuterung, und u.a. Kapitel 2 und 7) beinhalten, sie nur „Priviegierten“ zugänglich zu machen – bedürftige Bewohner könnten direkt subventioniert werden, oder es sollte ihnen ermöglicht werden, das Geld durch eigene Anstrengungen – z.B. Untervermietung – aufzubringen, statt dass solche Einnahmen „angerechnet“ und nur vorgeschriebene Wohnungsgrößen eingehalten werden …!

Ein Staat, der Bürger mündig machen statt sie entmündigen wollte, würde sich daran orientieren …!

Um dem scheinbaren „Gegenargument“, „der Staat“ würde so „Vermieter mit hohen Einnahmen fördern“, zu begegnen, so bräuchte natürlich nicht die geförderte Zahlkraft der Mieter über gesteigerte Liegenschaftswerte vollumfänglich bei den Vermietern verbleiben – es gäbe Möglichkeiten, die gesamte Gesellschaft an solcher – grundsätzlich positiven ! – Wertsteigerung teilhaen zu lassen …!
Wenn ein Gemeinwesen Zuwächse erzielt, das Arbeitsplatzangebot oder die Infrastruktur attraktiv und ausgebaut wird, wenn auch die Bodenpreise steigen, könnte ggf. ein Teil dieser Steigerung, des Mehrwertes, auch ständig und nicht z.B. (nur) bei Verkäufen, abgeschöpft werden.

Etwa könnte der Baurechtszins als ein Prozentsatz der Mieteinnahmen definiert und steuerlich angesetzt werden.
Alle Beteiligten müßten in konstruktiver Weise darauf hingewiesen werden, dass sie letztlich alle gemeinsam ein Interesse daran haben sollten, aus bestehenden Voraussetzungen, Bedingungen und Erfolgen das Beste zu machen.

Es gibt nicht einen „Gegensatz“ zwischen „egoistischen“ und „altruistischen“ Motiven, zwischen „Widerstand“ und „Einordnung“/ „Anpassung“ !

Leider gehen viele Städte – besonders, aber nicht nur Berlin – einen höchst destruktiven Weg, indem Akteure einander zu „Feinden“ gemacht werden …
Dies insbesondere – aus offenbar rein „politischen“, „wahltaktischen“ Gründen, „Empörung“ am Laufen zu halten – von „linken“ Beteiligten, die völlig unverkennbar die Macht des Staates zur Allmacht verdichten und allen Vorschriften, und sie ganz klar ganz und gar nicht zu mündigen selbstbestimmten Bürgern machen wollen !

Es wird nicht „der Kapitalismus“ konstruktiv mit allen seinen gerade ihm zur Verfügung stehenden ökonomischen Instrumenten konstruktiv genutzt, sondern er wird pauschal – und zwar aus barer ökonomischer Unkenntnis, aus rein emotionalen Abneigungen – und destruktiv, haßerfüllt diffamiert.

Das beste Mittel für mehr gut gestalteten „bezahlbaren Wohnraum“ besteht niemals in künstlich tief gehaltene Preisen, sondern in zusätzlichen Wohnungen, deren Bau „bezahlbar“, also lohnend sein muss …!

Eine so genannte „Verstaatlichung“ nutzt ebenso wie „Milieuschutz“ oder „Mietbremse“ höchstens kurzfristig nur denen, die bereits eine Wohnung haben – niemals denen, die eine Wohnung suchen.Durch eine so genannte „Mietpreisbremse“ wird „der Staat“ Vermieter zu Entscheidungen ganz klar und eindeutig zu Lasten Geringer Verdienender nötigen:

Nicht mehr (nur) Bewerber, der am meisten zahlen wollen oder können, werden demzufolge Mietverträge erhalten, sondern vor allem solche mit der geringsten Ausfallwahrscheinlichkeit – denn an Miete sollen ja „alle das Gleiche“ bezahlen.
Wo Geringer Verdienende vorher eine Chance hatten, wenn sie ihre vorhandenen Mittel entsprechend ordneten und einsetzten, entfallen solche eigenmächtigen Handlungsalternativen nun weiter, wie zuvor schon durch das „Zweckentfremdungs-verbot“ und die staatliche Vorschrift begrenzter Wohnungsgröße.

Vorrangiges bis einziges Kriterium für Vermieter kann dann nur noch die Finanzkraft eines Interessenten sein. Menschen mit weniger Mitteln sind erneut Verlierer – die Gewinner alle Mieter-Bewerber mit höherem verfügbarem Einkommen, denen neben einer staatlich verordneten „günstigeren“ Miete auch die ungeliebte Konkurrenz durch geringer Verdienende vom Hals gehalten werden wird.

Und wenn in einigen Jahren auch diese erneuten krassen und ökonomisch-volkswirtschaftlich strohdummen Fehlleistungen „linker“ Politik evident werden, werden erneut die entsprechenden Politiker ihre Verantwortung dafür zurückweisen, kein „Mieteraktivist“ wird in seine krachende Beschränktheit und die Folgen davon  Einsicht zeigen, sondern „das Volk“ wird sich – ganz „demokratisch“ – wieder dieselben angeblich ganz anderen Sündenböcke einreden lassen, wieder „Linke“ – oder National-Sozialisten wie die AfD – „wählen“, und wieder nach „dem Staat“ kreischen, der dann noch mehr „Gemeinnützige“ Wohnungen errichten soll. Und das Ganze geht weiter und von vorne los, dank „Demokratie“.


             09. “Linke“ lllusionen „vom Kopf auf die Füße stellen“…

Erkennbar sind kaum Ansätze, die etwa auch den quasi-religiösen „Öko“-Populismus mit realistischeren Ideen bekämpfen und eingrenzen könnten statt dem „(pseudo-)linken“ „Empörungs“- Gestus hinterherzulaufen, um vielleicht mit Umbau-Konzepten im Sozial- und Finanzbereich der erneut überhand nehmenden typisch deutschen „Der-Staat-soll-alles-regeln“-Manie etwas Besseres entgegenzusetzen, und zu vermitteln, dass die Bürger *selbst* „alles regeln“ könnten, wenn ihnen Freiheit und Grundstrukturen – auch einer, neu definierten, „Sicherheit“ – dafür gegeben würden.

Denn jede „Verstaatlichung“, „Sozialisierung“, Überwachung führt nur in die Abwärtsspirale – und „das Volk“ möchte ‚meinen‘ , es sei „davon nicht betroffen“ – nur „die Reichen“ -, solange bis wieder die StaSi oder Gestapo vor der Tür steht.
Die Gesinnung dazu ist schon wieder „populär“ – obwohl real eigentlich alle anders handeln, jedoch sich „nicht mitgenommen“ fühlen (wollen).
Alle „Proteste“ und Verweigerungshaltungen sind nur Ausdruck davon.
Es muß „vorwärts“ gegangen werden, aber die Bevölkerung muß auch das Gefühl haben, dass es für sie nicht rückwärts geht.

Dies wird von allen Parteien der SPD am wenigsten zugetraut, sie war zuletzt nur noch ein SED- Abklatsch, und nirgends ist Besseres erkennbar, im Gegenteil.
Aber auch alle anderen Parteien vermitteln mehr oder weniger nur Illusionen: „Es käme darauf an, diese vom Kopf auf die Füße zu stellen.“

— „Linke“ Postillen wie das RELOTIUS-BLATT zeigen selektives „Verständnis“: „Wenn Mieten weiter so steigen, braucht sich die Regierung nicht über anschwellende Proteste zu wundern“ – jedoch würde das RELOTIUS-BLATT NIEMALS etwas schreiben wie „Wenn die Einwanderung in das Sozialsystem nicht unterbunden wird, braucht sich die Regierung nicht über anschwellende Proteste zu wundern“ – denn SOLCHER Protest wäre SELBSTVERSTÄNDLICH „undemokratisch“ und „faschistisch“.
Die rechtswidrigen Enteignungs-Drohungen des „Volkes“ und „Linker“ jedoch sollen SELBSTVERSTÄNDLICH „demokratisch“ sein.

— Das Ziel etwa der Bundesregierung, jedes Jahr 375.000 neue Wohnungen zu bauen, liegt weit entfernt. Zuletzt wurden in den letzten JahrEN knapp 300.000 Wohnungen gebaut.
Eine „Bau-Offensive“ ist NUR mit „den Reichen“, „den Investoren“ zu machen, NICHT „gegen“ sie !
— Der Mieterbund fordert pro Jahr fünf Milliarden/ 100.000 neue Wohnungen im Sozialen Wohnungsbau: WOHER das GELD nehmen, wenn AUSGERECHNET die, welche am meisten Geld verdienen und versteuern, BESCHIMPFT, DIFFAMIERT, VERTRIEBEN werden ?

— Neben dem WEITEN AUSEINANDERKLAFFEN von Nachfrage und Angebot – das durch KEINE „Enteigung“ auch nur IRGENDWIE behoben würde  – sind weitere Gründe für die Preisexplosion:

— STEIGENDE GRUND(erwebs)STEUERN, Überhitzung des Marktes durch niedrige Zinsen, zunehmender Standard der Wohnungen …– es gibt viele Ursachen.

„Private“ Vermieter – vor allem aber „Groß“-Vermieter –  geben die „Nebenkosten“ schneller weiter als kommunale Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften, sie modernisieren und investieren jedoch auch wesentlich mehr …!

— DES WEITEREN: JEDER ZWEITE in Deutschland, und FÜNFUNDACHTZIG PROZENT in Berlin, wohnen zur MIETE …!
Damit ist Deutschland – das „REICHSTE LAND EUROPAS“ – europäisches SCHLUSSLICHT in Sachen Eigentum, HINTER Ländern wie Griechenland, Portugal oder Irland.
Acht von zehn Norwegern leben in der eigenen Immobilie, sieben von zehn Italienern.

— WARUM werden in Deutschland so wenig Immobilien von einzelner privater Hand gekauft ?

Hohe Anschaffungskosten und die Angst, den Kredit nicht abzahlen zu können, halten jeden dritten Deutschen vom Kauf ab (laut Allensbach Institut).
ZUSÄTZLICH will die SPD AUCH NOCH DEN KÄUFERSCHUTZ bei Immobilienkäufen faktisch ABSCHAFFEN, durch Zwangs-„Bestellerprinzip“.

Tatsächlich aber haben sich nur 1,2 Prozent der überschuldeten Menschen an ihrer Baufinanzierung überhoben.
— „GERMAN ANGST“, mit entsprechend hysterischer und freiheitsverachtender Grundhaltung treibt „das Volk“ gegen SÜNDENBÖCKE wie im „Mittelalter“ AUF DIE STRASSE.

              10. Planwirtschaftliche Parallelwelten statt Beistand für Bedürftige

Dabei ist es freilich traurig, wenn sich Deutsche durch die ständig ziellos steigenden Steuern (etwa durch die kalte Progression), bzw. durch sinnfreie Staatsausgaben weniger leisten können, als ohne weiteres möglich wäre.

Erneut unlogisch aber ist die Annahme, daraus könne eine Art Recht abgeleitet werden, dass für einen bestimmten Umfang an persönlichen Ressourcen irgendeine bestimmte Gegenleistung von anderen Menschen verlangt werden könne, mit welcher Begründung auch immer („sonst kann ich von diesem Job nicht leben“, „sonst kann ich nicht in München wohnen“)…

Es gibt Angebote, und die kann man eben annehmen oder ausschlagen: Ein bestimmter Lohn für eine angebotene Tätigkeit, ein bestimmter Mietpreis für eine Wohnung – und daran KANN eben auch durch Gesetze nichts geändert werden:
Der „Mindestlohn“ kann auch als in der Wirkung eher eine Art Arbeitsverbot für eine bestimmte Personengruppe gesehen werden …

Einschränkungen der Mietvertragsfreiheit führen in Wirklichkeit dazu, dass Vermieter zugunsten von Mietern enteignet werden – die Mieter werden letztlich zu Teileigentümern, was sich darin ausdrückt, dass sie Wohnungen selbst dann nicht aufgeben, wenn sie viel zu groß sind oder auch gar nicht mehr benötigt werden, oder aber auch dadurch, dass entsprechende Provisionen für die Abgabe der Wohnung verlangt werden (z.B. getarnt als „Ablöse“).

Wo die Vertragsfreiheit vom Staat eingeschränkt wird, entsteht sofort ein Schwarzmarkt, der nur bei entsprechender Repression nicht überhand nimmt (auch die Nazis waren da recht „erfolgreich“).

Es fragt sich natürlich, wie denen beigestanden werden kann, deren persönliche Ressourcen nicht ausreichen.

Sicher nicht durch populistischen Schwachsinn wie, man könne „in den Markt eingreifen“, „neue Leitplanken bauen“ usf.
Am nächstliegenden erscheinen – sh. oben, Kapitel 08 – Individualförderungen, Zuschusslösungen, weil sie keine planwirtschaftliche Parallelwelt etablieren.
Die Tatsache, dass an einem Ort nicht mehr Wohnungen vergeben werden können, als dort existieren, wird man allerdings durch NICHTS ändern können.

Es ist auch überhaupt nicht sinnvoll, dass die schwäbische Alb entvölkert wird, damit alle in Tübingen wohnen, oder Sachsen-Anhalt, damit alle in Bayern wohnen, oder die bayerische Provinz, damit alle in München wohnen.

Es ist im Gegenteil doch eigentlich in Ordnung, dass niedrigere Preise wie „im Osten“ ihren Teil dazu beigetragen haben, dass inzwischen mehr von West nach Ost wandern, als umgekehrt.

    11.  ENTEIGNUNG ? JA ! – aber „richtig“ …! – „Staats“- und „Mehrheiten“-Gläubigkeit vs. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

Gegen Enteignungen kann man grundsätzlich nichts haben – wenn sie sinnvoll sind, wenn dadurch neu gebaut wird (wie z.B. nach Enteignungen für Flughäfen oder Schienenwege), wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft wurden, wenn dem zu Enteignenden massive Rechtsverstöße nachgewiesen werden könnten und er wiederholt erfolglos abgemahnt worden wäre (was bei keinem einzigen der zehn Unternehmen mit über 3000 Wohnungen der Fall ist), wenn dadurch ohne Belastung der Allgemeinheit inklusive Nicht-Mieter neuer preiswerter Wohnraum geschaffen werden könnte usw. usf.

Irgendein im Gesetz vorgesehener Enteignungsgrund ist also leider nirgends erkennbar – daher ist das Verlangen dieses Volksentscheides klar rechtswidrig -, zumal nicht wenn eine Stadt, die darüber jammern läßt, sie habe „zu wenig Wohnungen“, ausgerechnet Den dafür bestrafen und „enteignen“ will, dem sie die Wohnungen zuvor verkauft hat …!

Dieselben Leute welche vor 3-4 Jahren gegen die Bebauung Tempelhof agitiert haben, behaupten heute zu der von ihren politisch bevorzugten Parteien verursachten „Wohnungsnot“, dass an dieser „das Großkapital Schuld“ sein soll, nicht die welche Hunderttausende landeseigene Wohnungen verkauft und nichts Neues gebaut haben.

Dieselben Leute welche behaupten, „der Markt “ könne „nicht die Bedarfsversorgung gewährleisten“, sind es, die gleichzeitig Unternehmen des „Freien Marktes“, welche mit dem Handel von Lebensmitteln die Versorgung damit sicherstellen, wie „Aldi“, protégieren wollen („Markthalle Neun“), aber dabei diejenigen welche „dem Markt“ etwas an „ethischen Werten“ und regionaler Produktion hinzufügen – wonach Bedarf besteht – als „Gentrifizierer“ diffamieren.

Hier ist kein politisch logisches Handeln zu erkennen, sondern eher totale Selbstbezogenheit, GIER und Widersprüchlichkeit – oder Verlogenheit -, vor allem aber totale ökonomische Unbedarftheit „linker“ Claques.

Herr Habeck als begabter Populist bläst zwar, um „Wähler“-Stimmen zu sammeln, mit wie üblich nebulösen Äußerungen in das „Enteignungs“-Horn, jedoch – sh. oben – in Schleswig-Holstein mit FDP und CDU haben die „Grünen“ die ABSCHAFFUNG der „Mietpreisbremse“ oder von „Milieuschutz“ wegen WIRKUNGSLOSIGKEIT – sie bewirken genau das GEGENTEIL des angeblich Beabsichtigten – mit beschlossen.

Ohnehin könnte sich in ein paar Jahren das ganze hysterische Geschrei des Sozial-Adels der selbst ernannten „Berliner Mischung“ in Luft aufgelöst haben, wenn sich Angebot und Nachfrage nach Behebung der eklatanten Fehlleistungen der vor allem SPD-geführten Regierungen wieder mehr die Waage halten.

Das ökonomische Grund- und Fachwissen dieser Politiker scheint sich in engen Grenzen zu halten und eher von Phantasien über ihre Lieblings-„Feinde“ gezeichnet zu sein. Ihre „Thesen“ wie die, dass Berliner ihre gemieteten Wohnungen an Zocker und „Investoren“ verlören, ist nicht nur faktisch völliger Unsinn und ökonomisch unbedarft, sondern hat zudem antisemitische Untertöne.

Dabei dürfte zumindest in Teilen des Berliner Senats bekannt sein, dass die notorische „Spekulanten“-Schelte mit der Realität wenig, und viel mehr mit Ideologie zu tun hat.
In Berlin soll Spekulation „in einzelnen Teilbereichen wahrscheinlich gegeben“ sein, verlautbart die als „Bausenatorin“ fungierende, 1981 in die SED eingetretene Dame Katrin Lompscher. Hierzu könne die Spekulation mit Grundstücken (mit und ohne Baurecht) gehören, ebenso spekulativer Leerstand.

„In welcher Größenordnung und an welchen Stellen konkret Spekulation betrieben wird, ist dem Senat im Einzelnen nicht bekannt, da letztlich auch schwer ermittelbar.“ Sehr konkret und aufschlußreich !

Der letzte Wohnungsmarktbericht der – landeseigenen – Investitionsbank (IBB) verzeichnet keine Evidenz für größere „Zocker“- Aktionen auf dem Immobilienmarkt. Das Wort „Spekulation“ wird auf 117 Seiten 4mal erwähnt, dabei aber an keiner Stelle als ernsthaftes Problem benannt.

Freilich gibt es auch in Berlin Spekulation am Immobilienmarkt, nur eben in deutlich niedrigerem Umfang als es die unentwegten Anwürfe nahelegen.

Insbesondere sind jedoch die entsprechenden Zusammenhänge gänzlich andere als in der Darstellung „linker“ Politiker. Spekulanten sind nicht zwanghaft „gierige“ Zeitgenossen, die sich an Deals am Rande der Legalität bedienen, sondern sie haben in globalen, innovativen und freiheitlichen Volkswirtschaften essentielle Funktionen, die Prosperität schaffen und sichern.

Gerade in der Berliner „Start-up-Szene“ gehen Spekulanten Risiken ein, die durchaus nicht stetig mit reichlichen Renditen belohnt werden – aber ohne diesen Wagnismut würden neue Ideen und neue Produkte nur höchst begrenzt entstehen können.

Seit langer Zeit werden aber z.B. schon Rohstoffe in „Terminkontrakten“ gehandelt, und deren Preisentwicklungen sind sichere Frühwarnsysteme zur Entwicklung von Bedürfnissen oder profitabler Produktion.

Wer sich in diesen Bereichen nicht auskennt, kann von Spekulanten natürlich auch über den Tisch gezogen werden : das „Kosmos-Viertel“ in Berlin-Treptow/ Altglienicke ist ein gutes Beispiel dafür.
Ein Immobilieninvestor hatte Ende der 1990er Jahre diese (Plattenbau-)Siedlung von der Landesregierung gekauft, und schon kurz darauf wieder zum Kauf angeboten. Käufer fanden sich aber nicht – bis zum März 2019 :  zum irrsinnigen „Spekulantenpreis“ von 250 Mio. Euro (so Alexander Kraus vom Bund der Steuerzahler Berlin) kaufte dies … eine landeseigene Wohnungsgesellschaft… !

Auch bei allen anderen Deals der „Vorkaufsrechte“ zahlte „der Staat“ ausschliesslich überhöhte „Spekulantenpreise“ … die Landesregierung hat diese Art „spekulative“ Preissteigerung massiv befördert …

Und so stiegen bspw. nur im Jahr 2018 die Baulandpreise in der Hauptstadt gemäß Statistischem Landesamt um 77 Prozent… hauptsächlich, weil das Angebot insgesamt zu gering ist. Warum geschieht hier keine Ausweitung …?
Sicher kann auch das Frau Lompscher so klar beantworten wie in o.g. Verlautbarungen.

Einstweilen wird nicht nur vom Senat zu wenig Bauland vom ausgewiesen, werden zu wenige Lücken in der Stadt bebaut oder sind Ämter gewohnheitsmäßig langsam mit der Erteilung von Baugenehmigungen – sondern es wird auch „der Spekulant“ als Sündenbock erfunden und gepflegt.

Was dann hier in der „politischen Diskussion“ von „linken“ Teilnehmern ausgesagt wird, gemahnt allerdings an „jüngste deutsche Geschichte“.

Wenn es auf Flyern der „Enteignungs“- Initiativen heißt, „die kleinen Miethaie schauen auf den großen Miethai und nehmen ihn als Vorbild. So wird auch eine Niederlage des großen Miethais für die Kleineren eine Lehre sein“, oder „die Miethaie“ könnten „jederzeit ihre Beteiligungen an den Börsen wieder abstoßen, und weiterziehen, wie ‚Heuschrecken“, bemerkt dazu einer der prominentesten deutschen Antisemitismusforscher, Samuel Salzborn (TU Berlin), Begriffe wie der „Miethai“oder die „Heuschrecke“ seien „problematisch“ : Tier- und „Ungeziefer“-Metaphern seien im Nationalsozialismus verwendet worden, und es liege in diesen Metaphern nicht „nur“ eine Entmenschlichung, sondern zugleich eine implizite Vernichtungsandrohung – denn was sonst macht man mit „Ungeziefer“ ?

Folgerichtig berichten Mitarbeiter größerer Wohnungskonzerne von massiven Bedrohungen, von Stalking, Diffamierungen und Verfolgungen weit in den privaten Bereich hinein. Polizei und Staatsschutz geben sich dabei „hilflos“.

„Linke“ Politiker ignorieren diese volksverhetzenden und destruktiven Konsequenzen aus ihrer – höflich formuliert – „verkürzten Kapitalismuskritik“.

Die unternehmerische Leistung etwa der Bewirtschaftung der Wohnungen wird in Abrede gestellt, Wertzuwachs wird als Ergebnis von „Zockerei“ diffamiert, und insbesondere wird ein irrealer und verhängnisvoller angeblicher „Unterschied“ zwischen so genanntem „Finanzkapital“ und „industriellem Kapital“ („produktivem Kapital“) konstruiert, der in der Wirklichkeit nirgends existiert, der aber nahtlos anschließt an Ideologiemuster nationalsozialistischer Agitation gegen das „schlechte, raffende Kapital“ der Börsen und Banken, angeblich gegenüber dem guten, „schaffenden Kapital“ der Industrie oder der  Handwerker.

Offene oder „Struktur“-Antisemiten seien von den Strukturen der kapitalistischen Gesellschaft überfordert, führt Prof. Samuel Salzborn aus : „Es gibt eine Unfähigkeit und Unwilligkeit, abstrakt zu denken“, das aber sei eine Grund-Voraussetzung, um eine kapitalistische Ökonomie zu begreifen, in der „das Abstrakte” und „das Konkrete” Teil einer unauflösbaren Einheit seien.

Während abstrakte Konstrukte wie Geld, oder Aktien von Antisemiten verhasst seien,  werde „konkrete“, körperliche Arbeit überhöht.
Auch weitere „Abstraktheiten“ wie Prinzipien der Weltgewandtheit oder Urbanität würden antisemitisch projiziert, weil im antisemitischen Weltbild das Judentum aufgrund des abstrakten Gesetzes-Charakters seiner Religion mit allem in Verbindung gebracht werde, was man an der Moderne hasse oder nicht verstehe.

Verständlich wird hierbei jedoch vielleicht, weshalb exakt dieselben „einfachen Antworten“ sowohl bei Wählern der „Linke (SED)“ wie der AfD sehr gut ankommen, und weshalb für auffällig viele „Wähler“ der Strom von der „Linken“ zur AfD folgerichtig und nachvollziehbar ist.

Kapitalismuskritik, so Salzborn, sei nicht per se antisemitisch, aber „jede Kapitalismuskritik, die nicht auf strukturelle Prinzipien zielt, sondern konkret nach persönlich Verantwortlichen sucht, also zugleich moralisiert und personifiziert, ist strukturell antisemitisch.”

Aktivisten und Politik sollten sich deshalb bewusst darüber sein, dass sie nicht nur eine populistische Debatte führten, sondern darüber hinaus Ressentiments schürten. 

Als größtes Problem aber wirkt, dass alle „nach dem Staat“ rufen und ihn in immer mehr Bereichen „Verordnungen“ und Gesetze zu erlassen anheizen, die anderweitig geregelt werden könnten.
Diese Haltung ist leider nicht auf „Linke“ und autoritäre Rechte beschränkt, sondern allgemein verbreitet.
Es ist auch nicht „Demokratieglaube“, der problematisch ist, sondern das *Miss*verständnis von Demokratie als Herrschaft konstruierter „Mehrheiten“ – die es so gar nicht gibt -, statt als ständigen Ausgleich zwischen unzähligen „Minderheiten“.
Der freiheitliche Rechtsstaat sollte gerade „Minderheiten“ schützen und bringt so auch Dynamik und Entwicklungsfähigkeit hervor – die *miss*verstandene „Demokratur“ von „Mehrheiten“ bringt Statik, Bedrohung und Lähmung hervor, da alle nur noch auf der Suche nach „Mehrheiten“ statt auf der Suche nach dem Bestmöglichen sind.

Abschließend zurück zum Thema „Enteignung oder Ermächtigung“: eine Art Grundeinkommen gibt es bereits heute : das „(steuerfreie) Existenzminimum“, die „Pfändungsgrenze“.
Nur leider nicht bedingungslos: denn es sind etwa hundertfuffzich teuer bezahlte „Beamte“ damit beschäftigt, zu errechnen, ob z.B. jemandem Einsfuffzich mehr oder weniger „zustehen“.
Das größte „Problem“ beim Bedingungslosen Grundeinkommen ist KEINESFALLS, dass es „nicht bezahlbar“ wäre, sondern dass man **nicht weiß wohin** mit den ganzen in Ämtern überflüssig Beschäftigten …!
Würden diese sinnvoller Beschäftigung zugeführt, sparte das dem Steuerzahler Abermilliarden …!
„Aber“ der Steuerzahler könnte nicht mehr wie bisher überwacht und kontrolliert werden.

Für freiheitlich Denken Wollende, nicht Neidische und nicht Kontrollsüchtige spricht nichts dagegen, das Existenzminimum ohne Kontrolle und Überwachung auf Antrag auszuzahlen, und erst das gesamte (Viertel-) Jahreseinkommen nachträglich zu besteuern, in einer Weise, dass sich Arbeit auch LOHNT. Manche führen Binsenweisheiten aus, wie z.B., dass es „von Natur aus“ keinen Besitz gebe.
„Von Natur aus“ gibt es allerdings auch keinen „Staat“.
Ein „Staat“ hat die Aufgabe, zwischen verschiedenen „Interessengruppen“ vermittelnd zu wirken, und sie vor „der Natur“ (der „natürlichen“ Gewalttätigkeit, dem Egoismus und der gegenseitigen Feindschaft usw.) zu schützen.
Wenn bestimmte „Gruppen“ (zu) viel Macht erhalten – die sie aber z.B. nur aufgrund zuvor vom Staat selbst geschaffener Strukturen erlangen konnten -, könnte es im Sinne der Staatsaufgaben sinnvoll sein, hier besser zu vermitteln und etwas zu verändern.
Zum Beispiel wenn „Mieter“ zu viel Macht haben.
„Der Staat“ selbst hat zu viel Macht und greift zu sehr, oder falsch, ein:
wenn etwa „Mietpreisbremsen“ oder „Milieuschutzgebiete“ eingeführt werden, verstärkt das genau die Exklusivität und Verteuerung des Wohnens, die doch vorgeblich abgebaut werden soll.

Wenn „der Staat“ das Bauen fördern will, fällt ihm ausgerechnet ein, die Daumenschrauben noch stärker anzuziehen und Steuern, Abgaben, „Vorschriften“ noch weiter zu erhöhen.
Während heute – unter anderem aufgrund der Einführung eines „Mindestlohns“ – selbst für 2500 €/qm höchstens noch unter Ausschöpfung aller „Sparpotentiale“ gebaut werden kann, schwärt „der Staat“ von „bezahlbarem Wohnraum“.

Nicht nur die galoppierenden Grundstückskosten, auch die steigenden Löhne für Handwerker, fehlendes Bauland, zunehmende Normen und Vorschriften für z.B. energetisches Bauen, die Erhöhung der Grund(erwerbs)-Steuern tragen sicher nicht zur Kostenreduzierung bei.

Weshalb „enteignet“ denn „der Staat“ nicht die Bau-Unternehmer, die sich „dumm und dämlich verdienen“ ?

Blöde Frage ! – aber solche scheinen im Trend zu liegen.

                 12. ENTEIGNUNG des STAATES : Ende des konfiskatorischen Steuersystems
 
Weniger blöde Frage:

Weshalb enteignet „der Staat“ nicht SICH SELBST ?
WESHALB erhöht er Grundsteuer, Grunderwerbssteuer ? WESHALB greift er 19% USt auf Bauleistungen ab ? Weshalb schafft er nicht (vorübergehend) die USt auf Bauleistungen ab, wenn ihm so viel am „Bauen“ gelegen ist ?

Und wenn ihm so viel am „Mindestlohn“ gelegen ist, na schön, aber dann soll er sich doch nicht über „steigende Kosten“ verwundert zeigen und ANDEREN als SICH SELBST die Schuld dafür geben ?

„Die Allgemeinheit“ hat des Weiteren ja nicht nur ein Anliegen an günstigem Wohnraum, sondern auch am Schutz der Gesundheit, an einer intakten Umwelt oder an einem stabilen Finanzsystem. Also starten „wir“ vielleicht eine konzertierte Aktion und enteignen die Inhaber sämtlicher Fastfood-Ketten, aller großen Fluglinien und Banken, die Tabak- und Autokonzerne dito, oder wo „wir“ schon mal in Rage sind, bitte auch die Hersteller von Kaugummi. Deren Hinterlassenschaften im öffentlichen Raum sind schliesslich sehr nervend.

Dann sind „Wir“ bald mit allem fertig, und wenn dann der letzte böse Investor Deutschland verlassen hat, könnte es sich erübrigen, darüber nachzudenken, wie „Wir“ populistischen Blödsinn künftig sein lassen, und mit einer intelligenten, vorausschauenden, nachhaltigen Wohnungspolitik anfangen könnten, die z.B. Bauherren und Investoren klare, vor allem logisch konsistente Vorgaben machen könnte, ohne sie zu entmündigen.

Bei Familien, aber auch Einzelpersonen wäre m.E. die Sache viel einfacher: das bereits bestehende Existenzminimum/ Pfändungsgrenze unbürokratisch auf Antrag jedem Bürger zur Verfügung zu stellen, und Arbeitsaufnahme müßte sich lohnen.

Das hieße, Verzicht auf konfiszierende „Lohnsteuer“/ „Einkommensteuer“als Sofort-abzug.
Besteuerung muß auf den Konsum verlagert werden.
Vorsorgeaufwendungen muß der Bürger selber tragen und sie können im Abrech- nungszeitraum steuermindernd wirken.
Die Bürger müssen selbstverantwortlich werden, „der Staat“ muß zum Bittsteller werden statt dass sich „soziale“ Polit-Schranzen feiern lassen für ein paar Cent mehr, die sie gnädig gewähren.

Es stärkt den Gemeinsinn, wenn Bürger das Gefühl haben, ernst genommen zu werden statt Almosenempfänger zu sein, und dass sie selbst bestimmen und planen können.
Bürger werden nur das zurückgeben, was sie bekommen. Wenn sie wie unmündige Kinder behandelt werden, werden sie trotzig.  

NACHWEIS –Kapitel 11 („ENTEIGNUNG ? JA ! – aber „richtig“ …! – „Staats“-und „Mehr-heiten“-Gläubigkeit vs. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“) nimmt in Teilen und mit Zitaten Bezug auf: Johannes C. Bockenheimer, „Der Spekulant, unser Freund und Hel-fer“, „Tagesspiegel“ Berlin, 27. 03. 2019

Ein kleiner Schritt voraus…

‚’  Vielleicht ängstigt mich ihr Fortgeh’n, denn vielleicht schließ‘ ich daraus
Vielleicht geh’n uns nur die Sozialdemokraten ein kleines Stück voraus  ‚’

(frei nach Reinhard Mey)

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Es wird sich viel beschäftigt mit der „Krise der SPD“.

Es wird davon ausgegangen, es handele sich um eine Krise einer, dieser einen „Partei“, es wird vermeintlich Ursachenforschung betrieben, es werden Rezepte bereit gestellt.

Die Partei sei in ihren Stimmenanteilen so klein geworden, weil sie in der so genannten „Großen Koalition“ sich nicht habe profilieren können – wenn sie diese „ungeliebte Koalition“ wieder los wäre, könnte sie … z.B. „Linksbündnisse schmieden“.
Die Wiederkehr der SED als „Fortschritt“ … ?
Dass dies bei genauerer Betrachtung als irreal erkannt werden müßte, weil es eben „Links“ schon mindestens eine Partei gibt, und weil das, mit dem sich die SPD „profilieren“ wollen würde, ja wieder nur in Koalitionen, in „Kompromissen“ mit anderen „Parteien“ also höchstens partiell zu verwirklichen wäre, kommt erstmal nicht vor.

Bei den „Analysen“ oder Ratschlägen an die „altehrwürdige“ SPD ist auffällig, dass häufig Personen aus der Vergangenheit (Willy Brandt, Helmut Schmidt, Gerhard Schröder usw.) angeführt werden.
Es werden auch dort die Gesamtrealität ausblendende Beschwörungen erkennbar – Willy Brandt scheiterte an der Inflation, an feindlichen Spionen, Helmut Schmidt an der „Friedensbewegung“, daran, dass die FDP das Ende eines „sozialliberalen“ Kokons einläutete, Gerhard Schröder scheiterte an dem was angeblich seine „größte Leistung“ sein soll : die „Agenda 2010“ brachte „mehr Jobs“, aber die hohen „sozialen Kosten“, der krude Mißbrauch Abhängiger, eine weitgehende Entrechtung und Enteignung des „Mittelstandes“ und von „arbeitssuchenden Kunden“ der Überwachungsorgane BA oder ARGE wurde und wird bis heute verdrängt und beschönigt.

Angeblich will sich die SPD „davon trennen“, doch all dies ohne erkennbare Konsistenz. Schon sämtliche „Analysen“ oder Ratschläge an die SPD atmen einen Mehltau einer Haltung, die letztlich davon auszugehen scheint, seit den Hoch-Zeiten der SPD habe sich gesellschaftlich nichts oder wenig geändert. Als sei es nur die SPD, welche fragwürdig (geworden) sei, und nicht das so genannte „Parteien“- „System“ schlechthin – auch, aber nicht unbedingt, die „Repräsentative Demokratie“ insgesamt.

Selbst wenn „neue Vorschläge“ an die oder der SPD umgesetzt würden, wäre die „Krise“ nur vertagt, aber nicht analysiert oder beigelegt, sie könnten die „Krise“ eher nur verstärken und mit weiteren Beschränkungen von Freiheit und Freizügigkeit enden, welche vom „Volk“ vielleicht „bejubelt“, aber gerade auf seinem Rücken ausgetragen und allgemein die Freizügigkeit weiter einschränken und Überwachung weiter ausbauen würden.

So wie „das Volk“ für die Quasi-SED- Regierung des „Land Berlin“ eine „Enteignung“ von „bösen“ (Groß-)Vermietern bejubelt, aber weder in Erinnerung hat, dass eine frühere solche Regierung mit „Linke“-Beteiligung doch gerade ihre eigenen Wohnungen an die „Bösen“ verjubelt hatte, und dass die Zeche für den Unterhalt „zurückgekaufter“ Häuser nur sie selbst zahlen müssen, die Steuer zahlenden Bürger.

Weitere Instrumente wie Erhöhung von Körperschaftssteuern, Einführung von Digital- oder Transaktionssteuern, Erschwerung so genannter „Steuerflucht“, weitere Verstärkung von „Meldepflichten“, Einfrieren von Guthaben allein anhand von „Verdachts“- Momenten, Uminterpretation von Steuerberatung in eine „Straftat“ der „Beihilfe zur Steuerhinterziehung“ usw. erscheinen als der AfD in nichts nachstehender „Populismus“, als „Linken“ in nichts nachstehender Etatismus, und als in erheblichen Teilen rechtswidrig und von daher kaum durchsetzbar.
Aber erstmal kann man „Wähler“-Stimmen damit abgreifen – bis diese, wie stets zu spät, bemerken, dass dies alles sie vor allem selbst trifft.

Es sollen hier u.a. Erträge von „Geschäften“ mehr „überwacht“ werden – aber in irgendeiner Weise mehr Einflußnahme auf Qualität oder Inhalt von „Geschäften“ für den einzelnen Bürger ist damit nicht verbunden – nur erhöhte Abgreif-, Kontroll-, Überwachungs-Möglichkeiten für „den Staat“.

Ähnlich lau, undurchdacht und unklar wirken die gesamten „neu“ vorgebrachten Ankündigungen der SPD.

Transferzahlungen sollen keine „Grundsicherung“ sein oder enthalten, aber „sanktionslos ausgezahlt“ werden – diese grundsätzliche Widersprüchlichkeit und Inkonsequenz erscheint als ein Zugeständnis an die „Volks“-„Meinung“ à la Müntefering (SPD), „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“.

Qualität, Sinn, Standards von „Arbeit“ zu diskutieren, kommt hier nicht vor, und erscheint damit als höchstens zweit- und nicht absolut vorrangig

An die SPD verteilte Rezepte sind entweder „eher liberal“ oder eher etatistisch (z.B. David Autor mit seinen Vorschlägen zur Verbreiterung/ Ausdehnung der staatlichen Abschöpfungsbasis).
So schreibt z.B. Eric Gujer (NZZ), es mache einen Unterschied, ob man „als Linker vom Kollektiv“ ausgehe oder „als Liberaler vom Individuum“, ob man unbeirrt an das Gute im Menschen glaube oder skeptisch mit dessen Schwächen rechne.

Andere Möglichkeiten scheinen gar nicht mehr in Erwägung gezogen zu werden.

Mit einer so beschriebenen Haltung wie des „liberal-konservativen“ Gujer könnte oder müßte man eigentlich genauso oder eher für ein Bedingungsloses Grundeinkommen votieren, denn dies geht vom Guten im Menschen aus…! Es enthält, zur Entfaltung gebracht, sowohl soziale wie eindeutig liberale Elemente und Grundsätze.

Doch in einer Gesellschaft, wo „liberal“ und „sozial“ anscheinend als unvereinbarliche Gegensätze gesehen werden, ist es schwierig, zu konstruktiven Alternativen zu gelangen, wenn auch die grundsätzliche Destruktivität, ja das Anti-Demokratische dabei nicht gesehen wird, wenn „Parteien“ ihre „Werbung“ oder „Profilierung“ für ihren „Standpunkt“ betreiben, der dann je nach Laune „des Volkes“ mal mehr und mal weniger „Prozente“ einfährt.

Die ungeheure Energie- und Ressourcen- Vergeudung dieses „(Wahl-)Kampfes“ ist allenfalls als bezeichnend für die bestehende Gesellschaft zu sehen, welche aber es zu verweigern fortsetzt, sich selbst zu erkennen.

Dass der freie Markt einmal eine „linke“ Überzeugung war, dass eine Gesellschaft selbstständiger (Klein- oder Gross-)Unternehmer das Idealbild einer Gesellschaft von Gleichen ist, dass niemand ohne Einsehbarkeit einem „Boss“ gehorchen müssen sollte, dass grundsätzlich alle auf dem Markt sich auf Augenhöhe begegnen können, geriet längst in Vergessenheit.

Aber auch, dass manche nun mal bessere Ideen haben als andere, dass diese mehr Anklang, mehr Ertrag erzielen als andere und geschickter in deren Erhalt und Erweiterung, dass „Ungleichgewichte“ stets unvermeidlich sind, und es nicht Aufgabe eines „Staates“ ist, diese Ungleichheiten zu „untersagen“ oder zu „bestrafen“, wohl aber, die Rechte der beteiligten Bürger und die Zugänglichkeit dazu gleich zu halten, die Fähigkeit zur Einsehbarkeit, kritisches Bewußtsein, Bildung zu befördern und zu stärken.

So beinhaltet auch und gerade eine, Irre führend, so genannte,  „bedingungslose“ Existenzsicherung keineswegs „schrankenlose“ Grundrechte oder „Freiheiten“, sondern gerade eine Herausforderung, die Grundlagen dessen, was Existenz grundlegend sichern soll, zu erhalten und auszubauen.

Statt diese Arbeit aufzunehmen,  herrschen „Empörung“ oder das „Wählen“ von Neonazis oder Zwangs-Etatisten vor: die SPD hätte hier eine sinnvollere Aufgabe, jedoch nirgends dazu geeignetes Personal, daher verfällt (auch) sie auf die „Bedienung“ des „Wähler-Potentials“.

Es setzen sich so grundsätzlich mehr oder weniger oberflächliche, künstliche „Werte“-Debatten fort, wo Mittelschichtlerinnen „me-too“-„Diskurse“ führen, während „Arbeit um jeden Preis“ Vergewaltigung pur ist – auch dann, wenn die SPD nur noch „sanften Druck“ durchführen zu wollen vorgibt.

Die Jobs der „Mittelschicht“ werden nie mehr dieselben sein wie vor 2000. Die vergangenen Jahre waren in dem Zusammenhang insbesondere tatsächlich sehr negativ für Arbeiter/ Angestellte ohne Universitätsabschluss, besonders für Männer, „weiße“, „schwarze“ und alle anderen – aufgrund der Automatisierung und auch der „Globalisierung“ erfuhr körperliche Arbeit einen Werte-Verlust, speziell hatte der WTO-Beitritt Chinas erheblichste Auswirkungen auf das verarbeitende Gewerbe.

In der Tat liegt hier das Kern-Wählerpotential der SPD, auch teilweise CDU, es ist die Hauptwählerschaft der „AfD“ und anderer reaktionär- pseudo-„konservativer“ Claques.

Das Ansinnen von „Linken“, dieser Wählerschaft mit Wohltaten entgegenzukommen, wird scheitern, da die „Analyse“ der „Linken“ lediglich „kapitalismus-kritisch“ bleibt, aber das Potential des Kapitalismus/ Liberalismus eben weiter verachtet – statt es den „Benachteiligten“ zu Gute kommen zu lassen, den Liberalismus gerade beim Wort zu nehmen.

Trump, Orban, AfD und Konsorten aber werden das Problem ebensowenig lösen, sondern vielmehr verschärfen, es ist daher gefährlich und sinnlos, deren Agenda und „Wähler“-„Wut“ hinterherzulaufen.

Die Welt hat sich verändert, aber (gerade „weisse“) Männer nicht entsprechend. Sie geben dafür „Anderen“ die „Schuld“; real ist gegenüber weniger Qualifizierten, speziell Männern, die Politik zwar ziemlich rücksichtslos – ein neuer, weiterer Laissez-faire-Kapitalismus, ein Zurückfahren „des Staates“ wird diese Probleme aber ebensowenig lösen wie „mehr Staat“, wenn hierunter nur Erweiterungen seiner Einnahmenbasis und mehr Alimentation verstanden wird.

Denn vorrangig haben Staaten ihrer Aufgabe nachzukommen, die Problemlösung unter Beteiligung aller zu moderieren. Hier läge die Aufgabe der SPD und aller „Parteien“ – doch sind „Parteien“ per se Klientel-Vertreter, sie sind damit im Kern anti-demokratisch, sie tragen „zur Meinungsbildung bei“, aber wenn sie Probleme wirklich angehen und lösen wollten, wäre die Konsequenz nur die Selbstauflösung aller „Parteien“.

Sowohl „Linke“ müßten ihre Aversion gegen die dezidierte Verantwortung des Einzelnen überwinden wie auch „Liberale“ ihre Aversion gegen so genannte „Bevormundung“ …! Denn ohne Werte wird ein BGE nicht funktionieren.

Werte aber beinhalten, dass bestimmte Dinge begründet bevorzugt werden, andere *begründet* vernachlässigt oder z.B. höher besteuert werden. Die von Affekten befreite Diskussion über begründbare Werte wäre eine, welche gerade liberale Werte für alle verwirklichen wollte …! Nicht nur für Einige, die aus Partial-„Werten“ Profit schlagen wollen.

Partialisierung, Zersplitterung der Gesellschaft, eine überaus negative „Kehrseite“ des „Individualismus“ ist das Problem, während aber z.B. nur vom „Arbeitsmarkt“ und dessen „Erfolgen“ geredet wird als gäbe es „den“ Arbeitsmarkt als Wesen, als agierten nicht Menschen dort.

Eine Verteufelung des „Individualismus“ freilich ist gerade nicht die Lösung, sondern gerade dessen Stärkung wäre es: nicht „Arbeit um jeden Preis“, sondern Stärkung der Qualität und des Bewußtseins der „Individuen“ ! Nicht „freie Fahrt für freie Bürger“, sondern Respekt vor dem kritischen und konstruktiven Bürger, egal ob Arbeiter oder Unternehmer !

Respekt freilich muß erarbeitet werden und kann nur mit Werten verbunden werden. Jedoch wird das Bestehen auf und Verwirklichen von Werten nicht gefördert, sondern eher „Geld verdienen“ und „Arbeiten“ um jeden Preis, und Staaten führen sich immer respektloser nicht nur gegenüber einzelnen Bürgern, sondern auch Unternehmen auf.

Sie wollen „multinationale Unternehmen“ stärker abgreifen, aber nirgends ist dies irgendwo mit einer Stärkung der Rechte Einzelner verbunden.

Davon, dass „Apple“ oder „Microsoft“ stärker besteuert werden, bleiben Angestellte prekär beschäftigt und nur als „von der Corporate Identity Überzeugte“ unterbezahlt geduldet, und bleibt der „Kunde“ unverändert praktisch rechtlos gegenüber diesen „Playern“. Wenn „Apple“ oder „Microsoft“ Fehler oder mangelhafte updates verursachen, profitieren davon nur IT-Service- Unternehmen, welche die verursachten Schäden wieder beheben müssen.

Ein ständig persönlich erreichbarer mit Kompetenzen ausgestatteter Kundenservice wird durch „Besteuerung“ sicher nicht erreicht, sondern nur indem Staaten ohne Installierung solcher vorgegebenen Mindest-Standards mit Lizenz-Entzug drohen würden.

Davon, dass „Facebook“ stärker besteuert wird, wird auch nicht z.B. der „Klarnamenzwang“ und werden nicht andere eindeutig und schärftens dem Datenschutz widersprechende Zumutungen bei „Facebook“ abgeschafft – denn schließlich möchte „der Staat“ doch dieses „freie Wirtschaftsunternehmen“ für seine eigene Überwachung nutzen.

Die Willkür des „Löschens“ von Beiträgen, die völlige Unmöglichkeit von „Usern“, sich dagegen zu wehren und jederzeit erreichbare direkte persönliche Wege zu erhalten, dagegen ggf. vorzugehen oder eine valide, rechtssichere Begründung dafür zu erhalten, hat sich in Folge der angeblich den „User“ schützenden Maßnahmen von „Staaten“ vielmehr massiv verschärft.

Aktuell in Mode gekommen ist z.B. auch die „Bekämpfung“ arabischer „Clan-Kriminalität“. Dabei geschieht auch diese nur, weil „das Volk“ ruhig gestellt werden soll.
Es ist nur die Spitze eines Eisbergs.
Es gibt italienische, vietnamesische, russische, chinesische usw. Mafia, diese verhalten sich einfach nur „geschickter“.
„Der Staat“ will diese offiziell „bekämpfen“, jedoch würde ohne die so genannte „Schattenwirtschaft“ die Wirtschaft insgesamt, weltweit, längst zusammenbrechen.

Die große Frage ist, weshalb „der Staat“ nicht einfach solche Geschäfte aus dem „Schatten“ hervorholt, z.B. durch Legalisierung von Drogen, Prostitution, durch verstärkte *Konsum* statt *Einkommens*/*Lohn*-Besteuerung …?
Weil „der Staat“ und seine „Wirtschaft“ sich etwas vormachen, sich und andere anlügen, wie etwa hochbemühte „Kriminalbeamte“.
Die Folge solcher verlogenen oder bestenfalls naiven Bemühungen ist, dass die einzelnen, „rechtschaffenen“ Bürger immer stärker in ihren Freiheiten eingeschränkt, immer stärker kontrolliert werden, dass aber die „Schatten“-Wirtschaft nicht freigelegt wird, da schliesslich letztlich die Staaten, die „freie“ Wirtschaft davon profitieren …

Als „Begründung“ von „verschärfter Gesetzgebung“ wird ein naives Bild eines offiziellen „Rechtsstaates“ gezeichnet, das mit der Realität nichts zu tun hat.
Hätte der „Rechtsstaat“ wirklich ein Interesse daran, die von den Mafiosi „Betroffenen“ zu unterstützen, würde er nicht auf „Bestrafung“ und immer weitere Einengung der Bürger und von deren Freiheiten setzen, sondern z.B. auf freie, diskrete, wirkungsvolle Zugänglichkeit zur Exekutive und Iudikative für „Betroffene“, für Opfer.
Er würde damit aufhören, die Sinnlosigkeit von „Strafe“, die fast immer nur „Nachrangige“ trifft, nie die Bosse, zu übersehen.

Niemand kann diesen „Staaten“ auch nur in irgendeiner Weise abnehmen, ihre Absicht sei die Stärkung der Rechte des Einzelnen – unverkennbar ist genau das Gegenteil:

Die Unterdrückung des Austausches von kritischen, „kontroversen“ Gedanken als „Kollateralschaden“ der Durchsetzung einer scheinheiligen „Netiquette“ angeblich „gegen Hassrede“ – ein völlig willkürlicher und praktisch undefinierbarer Begriff – ist offensichtlich erwünscht.

Das berüchtigte „Facebook-Niveau“ wird so selbst verursacht, denn die Förderung einer inhaltsorientierten kritischen Debatte kommt ohne eine ganz erhebliche „Toleranz“ gegenüber „Emotionalität“, „Abseitigem“ oder „Utopischem“ nicht voran, und nicht wenn Beiträge, die nicht monothematisch sind und die mehr als drei Sätze und mehr als Vierundsechzigstel-Gedanken enthalten, als „Spam“ abgewehrt werden.

Es gäbe bis heute keinen Ansatz einer Gleichstellung von Frauen oder keine Rechte für Homosexuelle ohne deren „unerhörte“ Aktionen – die, fänden sie heute statt, „bei Facebook gesperrt“ wären.

Was diese Gegebenheit für eine „Zivilgesellschaft“ bedeutet, ist unabsehbar – klar ist nur, dass es die Gesellschaft eindeutig schwächt.

Die Oberhand erhalten so Blockwarte und „Melde-Tussis“ mit StaSi-Charakter, oder Nichts Sagende mit abgesicherten wohlfeilen Allerwelts-Aussagen.

Wer eine Waage beobachtet, die zur Mitte finden soll, wird erkennen, dass sie zunächst stets nach allen Seiten ausschlägt.
Dies nicht nur „zuzulassen“, sondern zu fördern, ist Voraussetzung einer inhaltsorientierten Debatte, ohne welche freilich z.B. ein BGE nicht wirksam werden könnte.

Eine Notwendigkeit dazu, wie etwa erhebliche Verlagerung der vorrangigen Steuerlast auf MwSt., müßte grundsätzlich der Erkenntnis folgen, dass durch Steuern – gerade auf Lebensmittel – eben sehr viel gesteuert werden könnte (daher der Name), gerade auch im Sinne von Einsparungen im „Gesundheitswesen“, sprich: „Volkskrankheiten“.

Gesundheitlich oder ökologisch bedenkliche Waren könnten stärker besteuert werden, vollwertige, zuckerfreie usw. Waren wären günstiger – allerdings müßten dann nicht nur die entsprechenden Hersteller-Lobbies zurückgedrängt werden, auch „das Volk“ müßte bereit sein, Einsicht zu zeigen und Gesundes bevorzugen.

Ich sehe nicht, was z.B. daran „ungerecht“ sein sollte.
Es wäre auch keine „Gleichmacherei“, da nicht  „jeder mit demselben Steuersatz“ belastet würde, da z.B. lebensnotwendige „Waren“ viel weniger besteuert würden.

Es müßte allerdings eine gesellschaftliche inhaltliche Diskussion stattfinden, aus der hervorginge, was lebensnotwendig/steuerlich günstiger gestellt werden sollte:

95% dessen was in „Supermärkten“ herumsteht, erscheint als gesundheitsschädlicher Dreck, und müßte höher besteuert werden. Doch gegen solche Diskussionen/ Erkenntnisse wehren sich sowohl Hersteller dieses Drecks wie auch „das Volk“(„Ich lass´mir nichts vorschreiben“):

Angebliche „Gegner“ („Ausbeuter“ u. „Ausgebeutete“) sind hier einer „Meinung“ …

Bereits jetzt gibt es steuerfreie Mindesteinkommen/Pfändungsgrenzen. Weshalb wird dies nicht vereinfacht und jedem Bürger als Grundeinkommen – ggf. erst auf Antrag –   überwiesen ? Alles was dazu verdient würde, müßte (weiter) versteuert werden, und zwar umso höher, je mehr jemand „verdient“ – aber eben erst zum Jahresende.

Nicht als Sofortabzug.

Unterschied: der *Staat* wird zum Bittsteller statt zum unverschämten Abgreifer. Der Bürger wird *selbst*verantwortlich.

„Grüne“ erscheinen momentan bei aller Verlogenheit und Zweischneidigkeit so als hätten sie eher das Personal, die gesellschaftlichen Probleme zu überblicken, potentiell auch die FDP, aber solche „Unterschiede“ sind nur oberflächlich, temporär und graduell. Morgen wird wieder eine andere Sau durch das „Umfrage“- Dorf getrieben.

Ohne eine grundlegende Reformierung des Steuer- und SV-Systems wird es wohl kaum gehen, aber hierzu gibt es eigentlich von allen Parteien nichts Wesentliches zu vernehmen. Eher werden so genannte „Reiche“ verfolgt, mit Neid überzogen, statt das Gesamtbild zu bewerten.

Die Steuerbasis müsste vergrössert werden, ohne die Belastung der Einzelnen (weiter) zu erhöhen. „Kapital“ und „Arbeit“ gleich zu besteuern, würde nur die Krakenhaftigkeit, den Zugriffs-, Kontroll und Überwachungs- Habitus der Staaten weiter stärken; eher müßte daran gedacht werden, jegliches „Einkommen“ überhaupt nicht mehr – zumindest nicht vorab – zu besteuern, bei gleichzeitiger Verlagerung der Besteuerung auf den Konsum : wer „reich“ ist und mehr („Luxus“) konsumiert, zahlt automatisch mehr Steuern. Dies verbunden mit einer Grund-(nicht:“Voll“-) Versorgung (BGE) und steuerfinanzierten KV.

Ich sehe keinen anderen Weg, um grundsätzlich die Selbst-Verantwortlichkeit aller zu befördern.

Aber ohne Stärkung begründeter Werte würde dies den Nihilismus und hohlen „Individualismus“ weiter befördern.

Dazu müsste massiv in das Bildungswesen investiert werden, für alle, vom Kind bis zum Greis, müßte alles was Bürger mündig und kritikfähig macht, zugänglich sein.

„Arbeitsvermittler“ sollten aufhören damit, Einzelne zu verfolgen und zu unterdrücken, sondern den ständigen Kontakt mit „der Wirtschaft“ (*allen* darin Beteiligten !) halten, Arbeitsstandards überwachen und verbessern.

Der gesamte völlig unproduktive „staatliche“ Sektor der Finanz- und Sozial-Überwachung müßte radikal entschlackt und sinnvollen Tätigkeiten zugeführt werden.

Hierzu sind Eigenbemühungen nicht nur „des Staates“, sondern aller notwendig.

Man bräuchte an das Gute im Menschen nicht zu „glauben“, sondern könnte es stärken.

Vorausgesetzt, man hat – egal bei welcher „Partei“, ob bei „Unternehmern“ oder „Abhängig Beschäftigten“, ob bei „Behörden“ oder Bürgern – keine Angst vor kritischen und mündigen Menschen.

Diese Angst ist von gestern. Wer das Heute will, und ein Morgen, wer Europa und seine Werte stärken will, nicht China, Russland, „Gottesstaaten“, erz-reaktionäre/ schein-„progressive“ Gelbwesten oder Populisten von Rechts/Links oder den Vulgär-„Liberalismus“ der USA, muß diese Angst überwinden, egal in welcher „Partei“.

Nur so kann man „Umfragen“ und „Meinungen“ entkommen, selbst denken und einen Schritt voraus sein.

„Leitkultur“ überall

(http://www.tagesspiegel.de/politik/integration-in-deutschland-harsche-kritik-an-de-maizieres-thesen-zur-leitkultur/19738030.html)

Der “Innenminister” stammelt etwas – die “Kritik” daran ist zwar berechtigt, aber ebenso bezeichnend für den Niveau-Null-Stand der “politischen Kultur”, wie billig, von sämtlichen “Seiten”. De Maizière versucht eine “Leitkultur” zu konstruieren, wie es sie ja z.B. auch bei “Linken” oder “Liberalen” – wie es angeblich z.B. “Lindner” sein soll – gibt: “Jeder nach seiner Façon” (was dann wohl bspw. auch beinhalten könnte: “Wenn jemand gern eine deutsche Leitkultur haben oder Nazi sein möchte, soll er doch.” ?).

Oder bei so genannten “Linken”, die sich mit allem was ihrer Ansicht nach als “unterdrückt” konstruiert werden kann, “solidarisieren” und dazu neigen, diejenigen als “Nazi” und “Reaktionär” oder “Rassist” abzuurteilen, welche solchen vorgegebenen Befehlen nicht folgen, und die dann auch eine ausgemachte Herrenmenschen- “Kultur” wie vielleicht die “islamische” – die sich häufig beleidigt zu geben scheint, wenn sie gerade keine erste Herrenmenschen- Geige spielt (und “Linke” übernehmen dieses Beleidigt-Sein und verteidigen **politische Unterdrückungs**-Symbole wie das “Kopftuch” als angeblich „religiöses Symbol“) – mit blutigster Sklaven- Vergangenheit und -Gegenwart gegen die angebliche “Unterdrückung” durch “den Westen” in “Schutz” nehmen, während ausgerechnet Israel als “Apartheids-Staat” diffamiert werden darf.
Das ist also nicht allein ein „Mißverständnis“ von de Maizière, denn auch hier wird nur ein weiteres Mißverständnis von Begriffen wie “demokratisch”, “freiheitlich” usw. offenbar.
Eine irrige Grundhaltung ist generell das Gerede und die Instrumentalisierung von “Mehrheit”/ “Minderheit”, “Randgruppe”, “Leitkultur” usw., das “Etablieren” von “Parteien”, die “Programme” verabschieden und Parolen verlauten, womit wieder so genannte “Mehrheiten” konstruiert werden, die behaupten, das angebliche “Mißachten” von (konstruierten) “Mehrheiten” sei “undemokratisch”, usw.

Der erz-demokratische Grundgedanke jedoch ist eben nicht das (Nicht-)Denken in Begriffen wie “Mehrheit”/”Minderheit”, sondern das Bewußtsein davon, dass es “Mehrheiten” und “Minderheiten” per se **gar nicht gibt**, und damit auch nicht per se eine “Leitkultur”.
Die sind immer zufällig und konstruiert.
Von “Leitkultur”, “Mehrheit” usw. reden immer nur die welche aus unterschiedlichsten Gründen eine “Übersichtlichkeit” herstellen, “aufrechterhalten” oder behaupten wollen, die es gar nicht gibt, die aber die “Mehrheit” der einfachen Gemüter überall anspricht, die es gern “übersichtlich” haben möchten.

Es gibt aber **immer nur einzelne** Menschen mit unzähligen Eigenschaften, von denen sehr viele bei jedem Menschen – bei jedem ! – “minoritär”, also “einzigartig” sind …!
Das Gerede von “Mehrheit” und, dass diese angeblich “zu bestimmen” haben soll, öffnet doch schliesslich z.B. auch Tür und Tor für die Haltung des “Mehrheits”-Islam gegenüber “Ungläubigen”. Das unablässige Konstruieren von “Mehrheiten” und “Minderheiten”, von denen die “dazu gehören” sollen und denen, die “dankbar” zu sein haben sollen, nicht massakriert zu werden, hätte vielmehr endlich aufzuhören !

Dann könnte auch das unentspannte hysterische Überhöhen von als “minoritär” Ausgemachten vor Ellen de Generes-Videos aufhören wie auch die selbstgerechten Drohgebärden derer, die sich als zu irgendeiner “Mehrheit” zugehörig aufspielen.

AUS: DREI ABHANDLUNGEN zu Zoophilie, Kultur und Gesellschaft (Teil 02 — — Zur Herkunft des Begriffes “Sodomie”)

DREI ABHANDLUNGEN zu Zoophilie, Kultur und Gesellschaft (Teil 02 — — Zur Herkunft des Begriffes “Sodomie”)

Immer wieder versuchen UNGEBILDETE “Anti-Zoophile” ihrer “Meinung” Ausdruck zu verleihen, Zoophilie sei ein Zeichen von “Dekadenz”, es zeige die “Verkommenheit” unserer Gesellschaft, und weiter und schlimmer, es müsse wohl “EIN NEUER ADOLF” kommen, der für “Zucht und Ordnung” sorgen müsse.

Dass erotische Beziehungen zwischen Mensch und nicht-menschlichen Tieren in der gesamten Menschheitsgeschichte zum Standard zählen, dass Zeugnisse davon aus vielen Kulturen, in Museen und Bibliotheken für jedermann sichtbar sind, und dass daher eher der “Horror” vor solchen Beziehungen ein Zeichen von “Dekadenz” (also der Abwendung des Menschen von sich selbst und seinen Ursprüngen) sein dürfte, fällt den UNGEBILDETEN nicht auf.

“Anti-Zoophile” marschieren mit Fotos von GEWALTtätig misshandelten Tieren durch die Städte – wovon sich strohdumme “Politiker” beeinflussen lassen. Mit “Zoophilie” haben solche Photos überhaupt nichts zu tun… es handelt sich um DEMAGOGIE, um VOLKSVERHETZUNG: ein Zeichen „vordemokratischer“ VERDUMMUNG und damit von DEKADENZ…

Eigenartig ist dabei, dass ausgerechnet gerade die, welche sich ANGEBLICH gegen den “Speziesismus” wenden und den Menschen nicht von den nicht-menschlichen Tieren grundsätzlich absondern wollen, an *diesem* EINEN Punkt auf einmal eine Sonderstellung des Menschen behaupten, obwohl u.a. bekannt ist, dass Tiere es grundsätzlich/ potentiell auch jenseits von Artgrenzen treiben, auch angesichts der von “der Natur” aufgerichteten Barrieren.

Es geht diesen “Tierrechtlern” erkennbar NICHT um die Tiere, sondern GEGEN DIE SEXUALITÄT … wie das ja von “Kinderschützern” auch bekannt ist… 98% der Sexualisierten Gewalt gegen “Minderjährige” geht von als “normal” geltenden HETEROsexuellen aus… doch Herr Putin sagt zu HOMOsexuellen “Lassen Sie die Finger von Kindern”… und meint offensichtlich sich SELBST.
Nach diesem Muster verfahren auch die “Tierschützer”.

Jeder, der sie dazu auffordert, sich über Zoophilie zu INFORMIEREN statt der Verdummung zu folgen, wird von ihnen mit billigsten Mitteln zu diffamieren versucht, wie z.B. mit Lügen wie, er/sie sei selbst zoophil…

WOHER nun kommt eigentlich der Begriff “Sodomie” ?
Ist schon die Auffassung von dessen Herkunft, dessen Assoziation mit “Sünde” und “sexueller Lasterhaftigkeit” überhaupt korrekt ?

In der biblischen Erzählung über Sodom hat Lot, ein Neffe Abrahams, zwei durchreisende Engel – offenbar männliche Engel ? – in seinem Haus als Gäste aufgenommen.
Nach dem Abendmahl haben sich vor Lots Haus sämtliche Männer Sodoms, alte wie junge, versammelt und verlangen, als sei das nichts Besonderes, die Herausgabe der Engel, um mit ihnen zu verkehren.
Lot versucht verzweifelt, dem WILDGEWORDENEN MOB statt der Engel seine beiden noch jungfräulichen Töchter zur Vergewaltigung “anzubieten”.
Doch es kommt weder zur Vergewaltigung der Engel noch zur Vergewaltigung der Töchter. Lot verlässt mit Frau und Töchtern die Stadt.
Dennoch veranlassen die Engel die Vernichtung Sodoms und fünf weiterer Städte durch Gott.

(“Vergessen” wird übrigens zum Beispiel, dass der Sage nach in der Nacht der Zerstörung die Töchter Lots ihr Schicksal bejammerten, es sei nun kein Mann mehr in Sodom zugegen, der ihnen Kinder zeugen könne, worauf sie ihren Vater betrunken machen und ihn verführen … hieraus sollen die Söhne Moab und Ammon (Stammväter der israelitischen Volksgruppen Moabiter/Ammoniter) entstanden sein… doch: wo denn blieb hier die “Strafe” Gottes …?)

Aus dieser Erzählung lässt sich *keine* “Ethik zur Beurteilung sexueller Aktivitäten” ableiten.
Es kommt in dieser Geschichte zu keinem Gewaltakt – dennoch wird Sodom zerstört! Warum aber werden die Einwohner für etwas, das sie nicht taten, bestraft ?
Oder liegt die „Sünde Sodoms“ doch ganz woanders ?

Dass in dieser Geschichte, wie es der Katechismus (Nr. 2357) der Katholischen Kirche formuliert, „Homosexualität als schlimme Abirrung“ bezeichnet werde, ist offensichtlicher Unsinn.
Davon ist in der Geschichte an keiner Stelle die Rede.

Es geht in der Geschichte erkennbar auch nicht darum, dass die Engel männlich waren. Und, hätte Lot Söhne, wenn er sie gehabt hätte, ebenso zur Vergewaltigung angedient ?

Im Alten Testament, also in den jüdischen Reaktionen auf diese Geschichte, kommen mögliche sexuelle Aspekte an keiner Stelle in den Blick.
Bei den Propheten Jesaja (3,9) und Jeremia (23,14) wird die Sünde in der ARROGANZ DER BEWOHNER Sodoms gesehen, für den Propheten Ezechiel (16,49f) bestand ihre Bosheit in der WEIGERUNG, DEN ARMEN und DEN VERFOLGTEN BEIZUSTEHEN …

WER also betätigt sich hier – heute – in der “Sodomie” …?

Zoophile ? Oder die, welche sie VERFOLGEN und ihnen NICHT GEGEN VERFOLGUNG BEISTEHEN …?

Mögliche sexuelle Aspekte der Erzählung werden erst im Neuen Testament angedeutet (2 Petr 2,10; Jud 7?8). Dort ist ansatzweise von der ?schmutzigen Begierde des Körpers? die Rede. Dass die Autoren dieser Schriften aus der Sodom-Erzählung allerdings eine Verurteilung gleichgeschlechtlicher Sexualität herausgelesen hätten, ist beim besten Willen nicht zu erkennen.

Unter kirchlichen und kanonischen Autoren lässt sich erst sehr viel später und nur ganz allmählich ein “wachsendes Interesse an den sexuellen Aspekten” dieser Geschichte erkennen, wobei Augustinus (5. Jahrhundert) sich dabei eher für das allgemeine Problem ?ungeordneter Begierden? interessiert als z.B. für gleichgeschlechtliche Handlungen.

Erst um das 7. Jahrhundert legt sich Gregor der Große (? 604) auf eine eindeutig sexuelle Auslegung der Sodom-Geschichte fest: Sodom wird für ihn der Inbegriff für die Strafe Gottes wegen ?Verbrechen des Fleisches? (scelera carnis). Was aber wiederum diese „Verbrechen des Fleisches“ sein sollten, stand für die christlichen Theologen noch lange nicht fest.

In vielen Fällen wurde “Sodomie” ein allgemeiner Ausdruck für Formen sexuellen Verkehrs, die als „widernatürlich“ angesehen wurden.
Auch Verkehr von Christen mit Juden wurde lange Zeit als “Sodomie” bezeichnet…
Selbst sexuelle Akte zwischen Mann und Frau wurden gelegentlich als ?sodomitisch? bezeichnet, wenn sie nicht auf Fortpflanzung ausgerichtet waren.

Zu einer Wendung in der allgemeinen Auffassung kommt es erst durch Petrus Damiani (11. Jahrhundert), den Wortführer der “Gregorianischen Reform”, einen glühenden Verfechter des Priesterzölibats und einen wütenden Kämpfer gegen das „sodomitische Laster“.
Deshalb schreibt er einen langen Brief an Papst Leo IX. (1049).
Petrus Damiani tritt darin dafür ein, das “sodomitische Laster” – was er meint, ist die, aus seiner Sicht, Verbreitung allgemeinen “sexuellen Lasters” in den Orden, unter den Priestern und in der Gesellschaft, an dem sich aber außer ihm offenbar kaum jemand sehr zu stören schien – wesentlich strenger zu bestrafen, als dies bis dahin die kirchlichen Bußbücher vorgesehen hatten.

In diesem Brief an Papst Leo erfindet Damiani erst diese neue Vokabel: die “Sodomie”. Er tat dies in absichtlicher Analogie zur Blasphemie / der „Gotteslästerung“ : „Wenn Blasphemie die schlimmste Sünde ist, weiß ich nicht, auf welche Weise Sodomie besser sein sollte?“
Für Damiani war hinfort „Sodomie“ zunächst und insbesondere der Oberbegriff für alle Arten von sexuellen Handlungen zwischen Männern.
Damit kam aber ? nach und nach, in dem Maße, wie der neue Begriff sich verbreitete ? eine neue Qualität ins Spiel:
“Sodomiter” sind nicht mehr *Personen*, die aus den unterschiedlichsten Motiven und unter den unterschiedlichsten Umständen bestimmte Handlungen ausführen, sondern “Sodomiter” werden Träger des Merkmals ?Sodomie?, und zu einer “Gruppe” mit einer bestimmten Disposition, allenfalls zu “bemitleidende” Geschöpfe, die nichts mehr “mit uns zu tun” haben sollen, die ausgegrenzt werden können.
Man schafft eine “Gruppe “von Menschen, die man von den ?normalen? Menschen dann klar abgrenzen kann, auf die auch alles projiziert werden kann an “Bösem”, das man an sich selbst nicht wahrhaben möchte…

So kann “klar werden”, dass diese “Anderen” auch für Hungersnöte, Pest und Erdbeben verantwortlich sind.
Oder – heute – eben für die “Dekadenz” unserer angeblich “perversen” Gesellschaft, für alles womit sich für “normal” erklärende Menschen nicht zurecht kommen.
In dem Zusammenhang wird deutlich, weshalb “Anti-Zoophile” fast ausschliesslich aus kleinbürgerlichen, ungebildeten, gesellschaft depravierten Milieus stammen.

Als diese „Anderen“ gehören die “Sodomiten” im ausgehenden Mittelalter mit den Hexen und den Juden zu jenen “andersartigen Feinden der Christenheit”, die mit diabolischen Merkmalen gekennzeichnet werden.

Die Hintergründe, weshalb aber diese Ideologien auf fruchtbaren Boden fallen, sind gesellschaftliche und soziale Umwälzungen, deren Beschreibung fatal an Heute erinnert, und die “Betroffenen” Angst machen, für deren “Bewältigung” sie Sündenböcke “brauchen”…

Unzählige große Städte entstehen seinerzeit, Familienverbände lösen sich auf, neue Wirtschaftsformen bilden sich heraus, viele Menschen verelenden – große Unsicherheit greift um sich.
Die “traditionellen” (!) Formen des familiären Zusammenhalts beginnen sich aufzulösen.

Die “Amtskirche”, die längst unauflöslich ihre Verbindung zur weltlichen Herrschaft eingegangen ist, und darum fürchtet, reagiert hierauf mit einer Flut des “Lobes der Ehe”, der “traditionellen” Formen des Zusammenlebens…
Erst jetzt erklärt die Kirche in Lyon 1274 die Ehe zum „Heiligen Sakrament“ – wovon ja viele heute behaupten oder glauben, dies sei sozusagen “direkt von Jesus (oder Petrus oder Paulus) verfügt”…

So also ist der uns bis heute so geläufige Begriff “Sodomie” keiner, der auch nur das Geringste mit seiner alttestamentarischen Bedeutung und Herkunft zu tun hätte:
also mit seiner STRAFE FÜR DIE, WELCHE DEN VERFOLGTEN NICHT BEISTEHEN und IHRER ARROGANZ FRÖNEN, sondern er ist so nur ein Produkt der “christlichen” Theologie: “christlich” aber nur im Sinne der Sicherung und Festigung “christlich”-weltlicher Herrschaft und Macht…

In der Benennung und Definition bestimmter sexueller “Vorlieben” aber überlebt bis heute diese Stigmatisierung durch die mittelalterliche Theologie:.
Die absurde Vorstellung etwa, dass Homosexuelle – oder auch Zoophile – “irgendwie anders” seien, ist fest im Denken der meisten Menschen verankert. Diese “Trennlinie” kann umgehend wieder ?geschärft? werden, wenn sich das gesellschaftliche Klima ändern sollte: genau das erleben wir jetzt, dies ist der “konservative Roll-Back”…

Dagegen hilft allein die Bekämpfung des Glaubens an solche “Unterschiede” und “Trennlinien” – nur dies kann das Gift von Petrus Damiani überwinden.

Vor über vierzig Jahren waren wir bereits einmal fast soweit: ab 1968 wurden die Gesetze gegen Zoophilie, und dann Homosexualität vollständig aufgehoben, auch gegenüber Pädosexualität machte sich eine differenziertere Einstellung breit, es herrschte eine gesellschaftliche Aufbruchsstimmung, die bedauerlicherweise heute kaum noch vorstellbar ist.

Eine der Leitthemen dieser revolutionären Stimmung war die fortschrittliche Psychoanalyse, die nicht beim Individuum stehen blieb, sondern die sozialen Verhältnisse kritisch betrachtete.

Dass der Geschlechtstrieb nicht für die “Reproduktion” des Menschen, nicht einmal nur für sein sexuelles Genießen zuständig sein soll, ist eine jetzt bereits 109 Jahre alte Erkenntnis:

“Das Begehren des Mannes zum Weib ist nicht weniger erklärungsbedürftig als das des Mannes zum Mann” (Sigmund Freud:”Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie”, 1905).

Eine “natürliche” Sexualität gibt es nicht, ebensowenig eine “perverse”. Die “Fortpflanzung” ist nicht mehr als *eine* von *vielen* Funktionen der “Sexualität”. Das ist natürlich eine Kränkung für Heterosexuelle.
Das “pervers” Genannte ist nie ohne das – stets konstruierte – so genannte “Gegenteil” zu denken.

Freuds Beitrag war hier radikaler als alles zuvor, nicht bloß eine Fortschreibung der “Aufwertung” der Geschlechtlichkeit, wie von der “Aufklärung” betrieben, als Verbindung zur “Vernunft”.

Für diejenigen so genannten und selbst ernannten, und – siehe oben – in ihrer Argumentation höchst widersprüchlichen “Tierrechtler” und/oder Veganer, die sich allen Ernstes auch noch auf der Seite des Fortschritts und der Aufklärung wähnen, wird hier leider deutlich, dass sie sich bedauerlicher Weise auf der Seite der REAKTIONÄREN und des gesellschaftlichen RÜCKSCHRITTS befinden…

1905 sowie später (“Das Unbehagen in der Kultur”, 1930) verließ er alle traditionellen Erklärungsschemata, insbesondere das bipolare Konzept von „natürlicher Trieb
versus Perversion“ (das er trotz seiner Erkenntnisse 1905 noch ausgeführt hatte), indem er z.B. zwischen dem Sexualobjekt und dem Sexualziel, zwischen der begehrten Person und der angestrebten sexuellen Handlung unterschied.
Damit stellte Freud ein angeblich biologisch vorgegebenes „Ziel“ des „Triebes“ grundsätzlich in Frage.

Er wies auf, dass sowohl heterosexueller wie auch homosexueller Geschlechtsverkehr, aber auch jede andere Form von sexueller Betätigung eine bestimmte kulturelle Leistung sei; die heterosexuelle Fixierung sei damit genauso wenig selbstverständlich und genauso erklärungsbedürftig wie – zum Beispiel – die homosexuelle.
Die psychologische Basis für diese Offenheit der Wahl liegt nach Freud im Umstand, dass Menschen eine ursprünglich – als solche allerdings nicht erst von Freud entdeckte – „polymorph-perverse“ Anlage haben. Sie kommen nicht irgendwie “-sexuell” auf die Welt.?
In dieser Anlage zu allen „Perversionen“, so Freud, „ist das Allgemein Menschliche und Ursprüngliche zu erkennen.“ (1905).

Das ist unverändert und zweifellos ein Umschlagspunkt, den freilich die unverändert herrschende bürgerliche Gesellschaft noch immer nicht nachvollzogen hat: denn es widerspräche ja ihrem Fortbestand … daher die ANGST davor, das unmissverständlich zu Erkennende zu erfassen und auszusprechen, aus Furcht vor dem Verschwinden der eigenen “Überzeugung” als “Lebensgrundlage”.

Zum einen ist damit nicht nur, wie schon lange im Rahmen des Sexualitätsdispositivs, die Geschlechtlichkeit zum Menschlichen schlechthin geworden, zum innersten Kern des Subjekts; vielmehr wird überdies die Perversion, die zuvor noch als das Andere, das Ausgeschlossene den „guten“ Sex konstituieren sollte, nun selbst zum „Ursprung“ aller menschlichen Triebe.

Obwohl Freud dann wieder ein Konzept von „normaler“ Sexualität entwickelte (das auch eine sehr problematische Vorstellung von weiblicher Sexualität mit einschloss), wurde insbesondere im “Spätwerk” immer deutlicher, dass er grundsätzlich nicht mehr an den „guten“, den „gesunden“ Sex glaubte.

**Das Perverse ist das genuin Menschliche**

Es wird nur dann als “schlecht” oder “böse” angesehen werden können, wenn es sich zerstörerisch und gewalttätig äußert. Es könnte hier also nur GEWALT verfolgt werden, nicht Sexualität an sich, wenn Gewalt nicht erkennbar ist (wobei die Faszination durch Gewalt ebenfalls ein Kontinuum des Menschlichen darstellt, das allein durch Verdrängung und Stigmatisierung der Gewalt nicht wird konstruktiv bewältigt werden können).

So wie es eine “artgerechte” Haltung nicht gibt – sondern sie stets nur im Zusammenhang geprüft und beurteilt werden kann -, gibt es auch keine “natürliche Sexualität”, die mit “Moral” im Sinne von “Geschmack” beurteilt werden kann.