“Mit welchem Recht !“ ? –

Die Zerstörung der Prinzipien eines Freiheitlichen Rechtsstaats: “Meinungs“-„Freiheit“ statt DENKPFLICHT, die Vernachlässigung von Werten, Unterlassung progressiver Erweiterung und Umkehr des Rechts

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  – September 05th, 2020

            INHALTSVERZEICHNIS

01.“DIE LINKEN JAMMERN”, jaaber vielleicht haben Sie die anderen noch nicht gehört ?

02. Der Freiheitliche Rechtsstaat muß jeglichenGehorsamverachten                                       

03. Gegen den Fetisch „(absoluter)Meinungsfreiheit“, und für Denkpflicht: das Kohärenz-Prinzip der Entwicklung von Verantwortlichkeit und Erkenntnis statt Willkür von „Mehrheits“-Herrschaft

04. Der Rattenlauf des „Populismus“ – Die Zweckentfremdung des Staates durch „Politik“                              

05.Meinungsfreiheit“ statt Denk- und Kohärenz- Pflicht und die Folgen: allgemeine Bürgerrechts- und Eigentums- Verhinderungspolitik

06. Verschleiern wirklicher Kosten scheinbar „sozialer“ Förderung                                                           

07. Von „Mitte“ und Konservativen“ selbst geschaffen : so genannte, scheinbareLinke Hegemonie“                          

08. Totengräberei des Rechtsstaats und Irrenhaus-„Logik“                                                                   

09. Die notwendige Umkehr des Rechts : als Werte orientiertes, „konservatives“und  freiheitlich-progressives und zugleich anti-kommunistisches Prinzip      

10. Die Stärkung von Bürgerrechten als unabdingbarer Beitrag zur Akzeptanz einer freiheitlichen  Ökonomie

11. Der Vorrang des Rechts gegenüber „Herrschaft“ oder „Mehrheit“ als Grundmerkmal des Freiheitlichen Rechtsstaats

12. Freiheit ist grundsätzlich unteilbar – und kein Selbstzweck                                                            

13. Die Vernachlässigung von Werten als Zeichen der Unfreiheit                                                         

14. Zangenbewegungen vorgeblicher „Gegner“ : gemeinsam gegen alle Freiheitlichkeit                                

15. „Bewußtsein von den Abhängigkeiten“, statt „Freiheits“- Ideologie                                                       

„Se vogliamo che tutto rimanga come è, bisogna che tutto cambi.“ – Citazione dal Giuseppe Tomasi di Lampedusa(1896-1957)  “Il Gattopardo”, Editore Feltrinelli, Milano, 1958.

„Wenn wir wollen, dass alles bleibt wie es ist, dann ist nötig, dass alles sich verändert.“ – Zitat aus Giuseppe Tomasi di Lampedusa (1896-1957) : „Der Leopard“, Übersetzung von Charlotte Birnbaum. 1. Kapitel, München (Piper), 1959, S. 32

01. “DIE LINKEN JAMMERN”, jaaber vielleicht haben Sie die anderen noch nicht gehört ?

“Die linke Hegemonie in Staat, Medien, Gesellschaft, Bildungseinrichtungen u.v.a. untergräbt das bürgerliche Fundament der erfolgreichen ‚westlichen‘ Leistungsgesellschaft…“

„Die Linken jammern nur und spielen erfolgreich die ‚Opfer‘-Rolle, (er)finden ständig neue ‚Opfer‘, denen sie Wohltaten unseres Reichtums, der angeblich (nur) durch ‚Ausbeutung‘ zustande gekommen sei, zugute kommen lassen wollen, ohne irgendetwas Produktives zum Fortbestehen und Vermehren des Reichtums zu tun, da sie dann ja bei Erfolg womöglich als selbst zu ´den Ausbeutern` gehörend gewähnt werden könnten…“

Solche und ähnlich konstatierte Behauptungen oder Feststellungen über den Zustand `westlicher´ Gesellschaften sind zumindest nachvollziehbar und erscheinen mehr als berechtigt: die Gesellschaft zehrt sich selbst auf, wird zur ‚Anspruchs‘- Gesellschaft, ohne den Ansprüchen, die Ansprüche erst realisieren könnten, selbst gerecht werden zu können oder auch nur zu wollen.

Doch stellt sich hier die Frage, ob denn diejenigen, welche auf den Grundlagen von „Leistung“, und den Voraussetzungen dazu wie (selbst-)kritischem Bewußtsein, der Selbst- Anforderung, immer besser zu werden, nie stehenzubleiben – was vielleicht Andere als „(Selbst-)Ausbeutung“ auffassen oder diffamieren wollen –, überhaupt selbst gerecht werden oder sie eher selbstgerecht sind und sich ebenso etwas vormachen wie „Linke“/ „Liberals“, und die „Schuld“ für die Folgen davon bei Anderen, aber nicht (auch) sich selbst sehen wollen ?

Genauso wie sich „Leftists“/“Democrats“ – die selbst ernannt „Guten“ – fragen müssten, wie es kommen konnte, dass eine ziemlich beschränkt erscheinende Person wie Donald T. „Präsident“ werden konnte und was sie selbst dazu beitragen, hätten „Liberale“, „Mitte“, „Konservative“ sich selbstverständlich zu fragen, wie eine solche scheinbare „Linke Hegemonie“ in nicht wenigen und nicht unbedeutenden Bereichen entstehen konnte und ob und wie sie dies selbst (mit-)verursacht haben ?

Die so genannte oder scheinbare „Linke Hegemonie“ erscheint als Folge des Vergessens von Verfassungsprinzipien: diese aber sind weder „liberal“ (sondern klar dezidiert) noch „konservativ“ (sondern eher progressiv) noch „links“ (sondern klar Eigentum erfordernd und stärkend und „den Staat“ auf reine Grundaufgaben beschränkend) noch „bürgerlich“ (sondern klar eine grundsätzliche Vielfalt von Lebensformen ermöglichend), und unhintergehbar für den Bestand eines Freiheitlichen Rechtsstaates.

In dem durch die Vernachlässigung von Verfassungsprinzipien entstandenen Vakuum konnte sich eine Grundhaltung der Beliebigkeit breitmachen, die als scheinbar „links“ erscheint oder von bürgerlich-„konservativer“ Seite als solches beargwöhnt wird, ohne dass sie irgendwie „links“ wäre, sondern höchstens von „Linken“ vereinnahmt wird, um sich als scheinbar „freiheitlich“ darzustellen und zu verdecken, dass tatsächlich „linke“ Ideologien alles andere als freiheitlich, und weithin unpopulär sind und abgelehnt werden – „Linke“ nutzen es sozusagen als Trojanisches Pferd, ähnlich wie z.B. „rechtgläubige“ Muslime, die extrem reaktionär sind, und dies mit ihren Forderungen nach „Toleranz“ verdecken.

„Rechten“, „Konservativen“, „Bürgerlichen“ dient diese Überlassung der progressiven Umsetzung von Freiheits- und Individualrechten an vorgeblich „Linke“ zur Abwehr von allem, das zu begreifen, zu respektieren, wertzuschätzen sie zu verlogen, doppel-„moralisch“, verklemmt sind, und ebenso dazu, zu verdecken, dass sie selbst keinesfalls Hüter des Freiheitlichen Rechtsstaats sind, sondern permanent gegen dessen Prinzipien verstoßen.

                   02. Der Freiheitliche Rechtsstaat muß jeglichenGehorsamverachten

Tatsächlich stellen Grundprinzipien der Verfaßtheit eines Freiheitlichen Rechtsstaates auf Basis des Individualrechts sehr hohe Anforderungen an alle Individuen – und weder „Bürgerliche“ oder „Konservative“ noch „Linke“ wollen sich an diesen messen; beide sind nicht in der Lage oder Willens, diesen Grundsätzen zu entsprechen: denn sonst würden sie sich nicht hinter Ideologien oder „Parteien“ verschanzen.

Der Freiheitliche Rechtsstaat verlangt und benötigt Erkenntnis – und kann daher nirgends weder „konservativ“ noch „links“ sein: „Parteien“ gehörten vielmehr verboten, sie tragen zur „Meinungs“-Bildung bei, nirgends zu Bildung und Erkenntnis: so genannter „Populismus“ ist das Wesen eines „Parteien“-Staats, nicht dessen „Ausnahme“ oder „Extremismus“.

Wer das Beste für einen „Staat“, ein Gemeinwesen, die Ökonomie, das Gesundheitswesen, die Ökologie und alles weitere will, der muß unweigerlich alle „(Interessen-)Gruppen“, alle Einzelnen, alle „Parteien“ vor den Kopf stoßen, sie zur Kritik und Selbstkritik auffordern: der Zwang, „gewählt“ werden zu wollen, ist mit dieser Notwendigkeit kritischen Bewußtseins völlig unvereinbar.

Die so genannte „Aufklärung“ hat zum „Freiheitlichen Rechtsstaat“ auf Basis des Individualrechts geführt.

Das bedeutet, dass es kein „Kollektivrecht“ (mehr) gibt – wie beispielsweise durchgängig in der „Islamischen Welt“ und dem „Islamischen Recht“, das Individualrechte praktisch nicht kennt und/ oder unter „Gottesvorbehalt“ stellt -, und sich grundsätzlich kein Bürger gegenüber Kollektiven wie „Kirche“, „Staat“ , „Volk“, „Partei“ oder anderen Vereinigungen verantwortlich zu fühlen hat.

Denn das republikanische Recht, die Rechtsstaatlichkeit, der Verfassungsvorrang, die Unantastbarkeit der Menschenwürde als Fundamentalnorm des Grundgesetzes bindet nicht nur „den Staat“ bei allen seinen Handlungen an Recht und Gesetz,  dadurch wird nicht nur staatliche Macht begrenzt und es werden individuelle Rechte und Freiheiten geschützt. 

Sondern auch die so genannte „Volkssouveränität“ oder das „Mehrheitsprinzip“ werden vor dem Übergreifen in totalitäre Herrschaft beschränkt und eingegrenzt, etwa durch so genannten „Minderheitenschutz“ oder durch den so genannten „Pluralismus“ – ein unklarer, beliebiger und ungenauer Begriff, der wieder suggiert, „der Staat“ habe einen „-ismus“ zu kreieren, herzustellen oder zu „schützen“ statt einfach die natürliche Freiheit unter Beachtung der Menschenwürde zu gewährleisten – , einen grundsätzlich freien Wettbewerb konkurrierender politischer Kräfte, politische Gleichberechtigung und gleiche Chancen politischer Mitwirkung für alle Bürger, die Möglichkeit zur Bildung und Ausübung von „Opposition“ (auch dies eine unklare Begrifflich- und Inhaltlichkeit, die suggeriert, „Opposition“ sei per se gut, richtig oder notwendig, auch dann wenn es mehr oder weniger nur eine richtige und adäquate Haltung oder Erkenntnis geben sollte oder die „Opposition“ Unhaltbares vertritt).

Die über allen Gesetzen und jeglicher „Mehrheit“ stehende Verfassung bindet nicht nur Gesetzgebung sowie alle staatlichen Organe, sondern auch jeden Einzelnen sowie „das Volk“ insgesamt, und wenn noch so viel „Mehrheiten“ (oder auch „oppositionelle Meinungen“) angeführt werden.

Der so genannte „Minderheitenschutz“ beinhaltet nicht etwa zuletzt, sondern eigentlich nur, dass die Definition von Menschen zu „Minderheiten“ sich zumeist nur auf eine einzige Eigenschaft oder ganz wenige Eigenschaften unter etlichen beziehen kann – während auch Angehörige von als zu „Minderheiten“ gehörig Definierten ansonsten völlig ähnliche und gleiche Eigenschaften haben wie Angehörige von „Mehrheiten“, und damit selbstverständlich auch unterschiedslos gleiche Rechte.

Wer sich daran nicht orientieren zu müssen „meint“, gegen den würde sich berechtigt das Prinzip der „wehrhaften“ Demokratie richten, die Ahndung von Verletzungen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung: hierfür kann es keine „Meinungs“-„Freiheit“ geben !

Der BegriffMinderheitist allerdings bereits ein anti-demokratischer und willkürlicher – der entsprechend oft mißbraucht wird.

Solche Erkenntnisse des für alle gleichen Individualrechts sind ein echter Fortschritt etwa gegenüber den „Gottesstaaten“ mit „Islamischem Recht“, das kein Individualrecht kennt.

Auch wenn dann verantwortliches Handeln von Staaten mit Freiheitlichem Individualrecht daher grundsätzlich nicht mehr erzwungen werden kann, ist dies sehr gut so, und unhintergehbar.

Auch so genanntedemokratische Mehrheitenkönnen selbstverständlich keinen Gehorsam verlangen.

Sie sind nicht der absolutistische Souverän: solche für alle Zeiten abzuschaffen, ist vielmehr das Kennzeichen der Republik, und wirklicher Demokratie.

„Demokratische Entscheidungen“ können grundsätzlich als nicht mehr als „Stimmungsbilder“ aus mehr oder weniger zufällig entstandenen/ definierten „Mehrheiten“ aufgefasst werden, die selbstverständlich als „Minderheiten“ zufällig Definierte (im passiven und aktiven Sinne) gleichermaßen zu beachten haben – denn alles andere wäre ja gerade anti-demokratisch.

03. Gegen den Fetisch „(absoluter)Meinungsfreiheit“, und für Denkpflicht: das Kohärenz-Prinzip der Entwicklung von Verantwortlichkeit und Erkenntnis statt Willkür von „Mehrheits“-Herrschaft

„Meinungs“-„Freiheit“ verhält sich zur Freiheit des Denkens und zur Denkpflicht wie Fusel zu einem Domain- oder -Château-Wein.
Ein Empfinden für „Andere“, „sozial verträgliches“ Verhalten müssen und können daher auf andere Weise als durch „Meinungs“-„Freiheit“ in den Individuen gefördert werden: solche „Werte“ reklamieren allerdings nicht nur „Mitte“, „Konservative“, „Liberale“ für sich – sondern auch „Linke“ oder „Kommunisten“ … aber (wo) wird es wirklich gefördert ? Oder nicht gerade behindert, ja, bestraft …?

 
Eine „Meinung“ hat bereits ein anderthalbjähriges Kind.
Das ist keine Leistung, und überhaupt nichts, was in irgendeiner Weise zu einem freiheitlichen demokratischen Gemeinwesen beiträgt. Dennoch werden in der „Schule“ Kinderchen im „Gemeinschafts“-(!)-kunde- Unterricht schon allein dafür „gelobt“, eine „Meinung“ äußern zu können.

Umso überzeugender gefördert würde es etwa, je mehr politisch verantwortlich Handelnde selbst überzeugend wären.

Hier gibt es allerdings – nicht erst, aber besonders in der „Corona-Krise“ deutlich geworden – eklatante Versäumnisse – z.B., aber nicht nur dabei, „Demokratie“ mit „Mehrheiten“ zu verwechseln und sie anzuführen, wenn es einem paßt, aber andere „Mehrheiten“ zu ignorieren.

Alle Angehörigen von zu „Minderheiten“ Erklärten haben also zu annähernd hundert Prozent dieselben oder die gleichen Fähigkeiten, Eigenschaften, Bedürfnisse – und damit Rechte – wie zu „Mehrheiten“ Erklärte.
Nur da liegt der Schlüssel zum menschlichen Fortschritt: wer nicht grundsätzlich in der Lage ist, sich selbst in allen Anderen zu erkennen, und auch nicht, dass er nur rein zufällig Der ist, für den er sich hält, für den er gehalten wird und als den er sich definiert, kann nicht demokratisch sein.

Wenn ein Staat die Pflicht zu solcher Erkenntnis nicht von jedem einfordert – also nicht zu „Toleranz“, sondern zum Imperativ des *Verstehen*- Wollens -, kann er sich nicht in demokratischer und menschenrechtlicher Weise entwickeln.

Ein Staat hat also das Handeln von Menschen/ Einzelnen und Gruppen danach zu beurteilen, welchen Grad des unbedingten Imperativs zum *Verstehen* sie beinhalten.
Und diese Elle auch an „sich selbst“ anzulegen.

Ohne dies gibt es weder „Demokratie“ noch „Fortschritt“ : in Anführungszeichen, denn diese können stets nur vorläufig sein.

Die Ideologie der so genannten „Meinungsfreiheit“ geht leider davon aus, dass es nicht darauf ankommen soll, ob z.B. Demonstrierende bzw. „Meinende“ „sympathisch“ oder ob ihre „Meinungen“ in irgendeiner Weise kohärent sind oder zumindest die Absicht der Herstellung einer Kohärenz erkennen lassen, also die Absicht, Kritik zuzulassen und einen Gesamtzusammenhang zu betrachten.

Hier müßte man die Ideologie der „(absoluten)Meinungsfreiheit“ kritisch betrachten und ggf. andere Maßstäbe anlegen.

               04. Der Rattenlauf des „Populismus“ – Die Zweckentfremdung des Staates durch „Politik“

Es gibt einen Populismus der „Mehrheit“, der sich nirgends von anderen oder anders definierten Formen des Populismus unterscheidet: er grenzt aus, er fragt nicht nach, er gibt sich mit Klischees zufrieden, und er ist konformistisch, wozu auch gehört, dass er begründete Prinzipien vernachlässigt oder sogar missachtet.
Zur Ehrenrettung des Populismus könnte gesagt werden, dass er deswegen zu Recht in Verruf geraten ist, weil er mißbraucht wurde und wird von Leuten, die betont einseitige, unwahre, die Realität verzerrende, dogmatische, bewußt an Emotionen anknüpfende Aussagen verbreiten, um bei rezent aktuell bis dringend eingestuften Themen schnelle Aufmerksamkeit und unter Weglassung weitgehend jeder Kritik und Reflektion und krasser Verkürzung „Zustimmung“ und „Wähler“ zu erlangen.

Grundsätzlich wäre es aber denkbar, dass jemand – sogar als „Politiker“ – tatsächlich gründlich nachgedacht und ehrenwerte konstruktive parteiferne Absichten für die Gesellschaft und entsprechende Gedanken und Vorschläge entwickelt hat und dies in eine Sprache verpackt, die kurz und prägnant die Wirklichkeit in ihrer Breite annähernd wahrhaft, berechenbar und verläßlich bis vertrauenerweckend wiederzugeben versucht, so dass mehr oder weniger jeder sie verstehen kann: das wäre zumindest theoretisch denkbar …

… nur leider ist es kaum realistisch – obwohl zu den ehernen unantastbaren Prinzipien eines Rechtsstaats dagegen z.B. die „Rechtssicherheit“, die Berechenbarkeit und Vorhersehbarkeit staatlicher Maßnahmen gehört, z. B. durch Verbot rückwirkender Gesetze.

Ein solches Verbot, das zu erhaltende Prinzip des Vertrauensschutzes ist an mehreren Stellen der Verfassung und Rechtsprechung verankert: wie etwa GG Art. 103, StGB § 1, oder an verschiedenen Stellen des Verwaltungsrechts.

Das BverfG hat hierzu mehrere grundlegende Urteile gesprochen, etwa 07. 07. 2010 – 2 BvL 14/02 u.a.(http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2010/07/ls20100707_2bvl001402.html).

Hier ging es um eine so genannte „Spekulationsfrist“ bei Verkäufen von Grundstücken und Anteilen an Unternehmen sowie Besteuerung von Abfindungen und ähnliche Entschädigungen: es könne gemäß BVerfG die nachträgliche Besteuerung von „bereits entstandenen, steuerfrei erworbenen Wertzuwächsen“ nicht durch „die bloße Absicht, staatliche Mehreinkünfte zu erzielen“ gerechtfertigt werden. Damit wurde dem Vertrauensschutz Vorrang vor rückwirkenden Verschärfungen – diese als eine Art Zweckentfremdung des Staates durch Mißbrauch von „Macht“ durch Politiker – Vorrang eingeräumt.

Ein weiteres, konkretes Beispiel:
Es gibt – höchstrichterliche ! – Rechtsprechung (BGH, VR 72/09, veröffentlicht 15. 01. 2010), die bestätigt, dass es „Zweckentfremdungvon Wohnraum nicht gibt, nicht geben kann, solange der Wohnraum zum Wohnen genutzt wird, egal ob für ein paar Stunden, Tage, Wochen, Monate oder unbefristet …!


Der Eigentümer ist vollkommen frei in der Nutzung durch sich selbst oder der Vermietung, solange es Wohnzwecken dient.

Auch temporäre Vermietung zum Wohnen ist also Wohnnutzung ! Exakt so geht es aus der genannten höchstrichterlichen Rechtsprechung von 2010 hervor: wozu gibt es diese eigentlich, wenn diese von „Politikern“ mißachtet wird und Politiker keiner einzigen „Partei“ auf die bestehende höchstrichterliche Rechtsprechung hinweisen ?


Dennoch also verwenden zahlreiche Kommunen in Deutschland eine Irre führende, von der Rechtsprechung ausdrücklich nicht gedeckte und bestätigte Definition angeblicher „Zweckentfremdung“, und behaupten somit rechtswidrig, temporäre Vermietung sei „Zweckentfremdung“, also keine Wohnnutzung; eine solche Behauptung aber ist nicht vom Recht und nicht von der Rechtsprechung gedeckt …!

Solche „Zweckentfremdungsverbote“ – erst recht rückwirkende, wie in Berlin  – sind daher komplett rechtswidrig.

„Linke“ haben den rechtlich und sachlich hier völlig unzutreffenden Begriff „Zweckentfremdung“ für eine Wohnnutzung erfunden, als ideologischen Kampfbegriff, – sprich: der Volksverhetzung – und niemand, auch kein „Nicht-Linker“,  stellt richtig, dass Wohnnutzung wederZweckentfremdung“ sein kann noch gemäß höchstrichterlicher Rechtsprechung eine solche ist.

Der Begriff „Zweckentfremdung“ wäre erst dann zutreffend, wenn Wohnräume gewerblich oder anderweitig nicht zum Wohnen genutzt würden, z.B. von Anwalts-, Arzt-, Physio- oder Psychotherapiepraxen: gerade diese aber genießen Bestandsschutz, der Temporär- Vermietern rechtswidrig versagt wird: ihnen wurden erteilte Genehmigungen rückwirkend, rechtswidrig, entzogen …!

Warum wohl ? Weil Ärzte oder Anwälte starke Lobbies haben und Rückendeckung in der Bevölkerung.

Das haben temporär Vermietende nicht.

Mithin eine populistische Vorgehensweise, deren Rechtswidrigkeit „gegen das Volk“ auszusprechen und entsprechend einzuklagen kaum jemand wagt.
Solche Feigheit rächt sich, wenn der unwidersprochenen „linken“ Volksverhetzung nicht Einhalt geboten wird.

„Politisch durchsetzbar“ war das eben nur aufgrund der vorherigen Volksverhetzung gegen Untervermieter oder temporäre Vermieter der eigenen (!) Wohnung: es handelt sich hiermit um eine faktische Enteignung, welche aber nur ganz eng begrenzt und genau definiert überhaupt durchführbar ist und gesetzeskonform wäre.

Gegen diese „linke“ Volksverhetzung sind „Konservative“ oder „Liberale“ kaum bis gar nicht vorgegangen.

Während „Linke“ ihr „Klientel“ voll aufgehetzt haben, unterließen „Liberale“ oder „Konservative“ es fast vollständig, ihr „Klientel“ zu schützen – sie biederten sich beim „Volk“ an.

Was haben „konservative“ und auch „liberale“ Politiker dagegen getan, dass vor allem – aber nicht nur – „linke“ Stadt- und Kommunal- Regierungen dennoch in rechtswidriger Weise eine „Zweckentfremdung“ behaupteten und entschädigungslos Betreiber temporärer Vermietung zur „Rückführung“ in unbefristet vermieteten Wohnraum unter also rechtswidrigem Druck zwangen ?

Was taten „Rechte“, „Liberale“, „Konservative“, „Bürgerliche“ gegen dieses rechtswidrige Handeln vor allem „Linker“ (SPD/ SED,“Linke“/ „Grüne“) ?
Was taten sie gegen diese „linke“ Volksverhetzung
NICHTS.

Sie machten mit, und erklärten damit „linkes“ verfassungs-/rechtswidriges Handeln, das Entrechten von Eigentümern gegen bestehendes Recht, gegen höchstrichterliche Rechtsprechung, für richtig.
Aus Feigheit gegenüber dem von „Linken“ aufgehetzten „Volk“.

Und sie beschweren sich nun über „Linke Hegemonie“…

Auf einmal war „AirBnB“ das Böse schlechthin: sowohl bei denen welche sonst behaupten, das Eigentum und seine freie Verfügbarkeit durch den Eigentümer als einen essentiellen Eckpfeiler jeglicher freien Gesellschaft angeblich zu „verteidigen“, wie auch etwa bei denjenigen welche sonst „Diversity“, „freien Austausch“, „Internationalität“ oder „sharing economy“ in ihren Worthülsen als „besonders demokratisch“ vereinnahmen wollen.

Wohl nicht das erste Mal wird klar, dass jegliches „Vertrauen“ in „die Politik“, „den Staat“ als ungerechtfertigt erscheint: diese verachten Grundsätze des Rechts und „legen“ diese entsprechend „aus“, sobald es ihnen genehm ist und „das Volk“ keinen Widerstand leistet.
Es kann nur als Illusion erscheinen, anzunehmen, in „der Politik“ ginge es darum, einen freiheitlichen Staat zu verteidigen: bei der erstbesten Gelegenheit zerfallen ihre hehren Worte zu Staub und sie „opfern“ jegliches Prinzip der Freiheitlichkeit in ihrem elenden Rattenlauf nach „Wählerstimmen“ oder „Sachzwängen“.

Wenn es eine „Hegemonie“ gibt, dann keine „linke“, „rechte“ oder sonstige einer politischen Richtung, sondern festzustellen scheint hier – um beim Begriff zu bleiben –  eine allgemeine Hegemonie der Zweckentfremdung des zeitlich begrenzt erteilten Auftrags zur politischen Gestaltung, im Sinne der Vereinnahmung von Politik und Staat für jeweils völlig eigene politische oder auch persönliche Zwecke, aber nicht für die von Bürgern und nicht im Sinne des allgemein für diese und den Staat in der Gesamtheit bestmöglich Anzustrebende.

Es ist hier erneut zu gemahnen an die Vorreiter und Erschaffenden der Freiheitlichkeit, der „Aufklärung“, wie etwa John Locke und die von ihnen aufgestellten unabänderlichen Grundsätze:
Schutz der Freiheit, des Lebens/ der Unversehrtheit und des Eigentums: dies sind die Grundvoraussetzungen der Freiheitlichkeit und damit auch des freien Denkens als Voraussetzung gründlich durchdachter demokratischer“ Entscheidungen“(sh. John Locke : „Two Treatises of Government“, Orig. 1689, [Zwei Abhandlungen über die Regierung] übersetzt von Hans Jörn Hoffmann, hrsg. und eingeleitet von Walter Euchner, Frankfurt am Main/ Suhrkamp, 1977).

Verstößt ein „Staat“ gegen diese Gewährung und Stärkung der genannten Grundrechte, hat er sein Daseinsrecht verwirkt, der Bürger hat das Widerstandsrecht.

Macht er hiervon keinen Gebrauch, ist er mitschuldig an der Zerstörung des Freiheitlichen Rechtsstaats.

 05.„Meinungsfreiheit“ statt Denk- und Kohärenz- Pflicht und die Folgen: allgemeine Bürgerrechts- und Eigentums- Verhinderungs- Politik

So genannterMieterschutzoder so genannterSchutz vor hohen Mieten“ – gerade für Gering Verdienende – sind berechtigte Forderungen; nur darf es nicht auf Kosten der Allgemeinheit, nicht ohne Einbeziehung der Gesamtgesellschaft und Betrachtung der Folgen einer Politik und nicht zu Lasten einzelner als angebliche „Sündenböcke“ Diffamierter gehen.

Mieterschutz oder Schutz vor hohen Mieten in sinnvoller und nachhaltiger Weise würde dann ohne Volksverhetzung, sondern in Zusammenarbeit, Wertschätzung, Förderung und Einbeziehung der ökonomisch maßgeblich Handelnden vor sich gehen.

Gerade am Beispiel der so genannten „Wohnungspolitik“ und der „Baupolitik“ zeigt sich, dass „Linke“ und „Rechte“ – die sich für den Bürger als „Gegner“ aufspielen – die gleiche Politik mit der Folge oder Gefahr der Entrechtung aller Bürger betreiben.

Sie betreiben nicht z.B. etwa „Mieterschutz“, sondern gemeinsam Eigentumsverhinderungspolitik.

Nichts macht den Bürger unabhängiger vom „Staat“ als Eigentum: weshalb sollten „Politiker“, die „vom Staat“ profitieren und von den „Steuer“-Einnahmen existieren, also dem Bürger mehr Rechte und mehr Eigentum zugestehen ?

Wie kommen Bürger darauf, dass „Politiker“ dies im Sinn haben könnten?

Bürger müssen schon darauf bestehen, dass sie zu ihren verfassungsmäßig garantierten Rechten kommen, und dass die für ein wahrlich demokratisches Gemeinwesen – oben von John Locke zitierten –   unabdingbaren Voraussetzungen eingehalten werden – statt Parolen verlogener „Politiker“ , die bloß das rein egozentrische  – „asoziale“ –  Ansinnen haben, „gewählt“ zu werden, nachzulaufen !

Die Folge dieser ursprünglich nur „linken“ Volksverhetzung ist ein Rückfall hinter bereits gewonnene Erkenntnisse: bereits vor, und noch mehr nach der „Wende“ verkauften Kommunen, Bund und Länder massenhaft ihre im so genannten „Sozialen Wohnungsbau“ gehaltenen Bestände, aus der Erkenntnis, dass dies für „den Staat“ einfach zu teuer ist, dass er Wohnungsbewirtschaftung nicht kann, ebensowenig wie irgendein anderer Teilbereich der Ökonomie jemals „staatlich“ funktionieren könnte.

Statt „Enteignungs“- Geboten müßte ein rechtsstaatliches Grundgesetz eigentlich jegliches Verbot vonVerstaatlichung“ enthalten, allenfalls begrenzt und temporär aus bestimmten Gründen möglich.

Hingen Preisschilder an „Sozialwohnungsbauten“, so würde dort niemand wohnen wollen, sie wären „unbezahlbar“, wenn das Verhältnis der – vorsichtig ausgedrückt –  geringen Leistung zum die Subventionen „der Allgemeinheit“ enthaltenden Preis deutlich würde.

All das ist aufgrund der „linken“ Volksverhetzung vergessen: „Sozialer Wohnungsbau“ – de facto: das Schaffen von Ghettos – dient wieder als ultimative Lösung; sachliche Befassung wird von „Empörten“ und selbst ernannten „Mieterschützern“ niedergeschrieen: in der Regel denselben, die sich über die gleichen Verhaltensweisen bei Rechten „empören“.

Der Staatgreift hier nirgends versachlichend und ordnend ein, wo die seitHartzIV“/“Alg-2eingesickerte Bevormundung und Entrechtung von bedürftigen Bürgern auf alle ausgedehnt werden soll.

Mit dieser hat – wie etwa von  Ex-DDR- Bürgerrechtlern wie Bärbel Bohley vorausgesagt – das Blockwart- und StaSi- „Denken“ wieder Einzug gehalten, und scheint nun unbemerkt auf die gesamte Gesellschaft ausgedehnt zu werden, je nachdem wer gerade als Sündenbock, „Republik- Schädling“ oder z.B. Besitzer so genannten „(„jüdischen“)Raffkapitals“ ausgemacht wird

Wer wirklich und tatsächlich „rafft“, ist mindestens fraglich.

In „gemeinnützigen“ Wohnliegenschaften wohnen allerdings nicht nur wenig Begüterte. Es müßte sich hier eigentlich die Frage stellen, warum sich die «Allgemeinheit» an den Wohnkosten eines Teils des Mittelstands beteiligen soll ?

Die so genannte „Subjekt-Förderung“, die dagegen kaum eine Rolle spielt, hätte diverse Vorteile: zum einen ist sie zielgerichteter, weil sie nur denen zugute käme, welche die Bedingungen (meist bezüglich Einkommen und Vermögen) erfüllen : ginge es tatsächlich darum, den Schwächsten auf dem Wohnungsmarkt zu helfen, wäre eine direkte finanzielle Unterstützung dieser Haushalte effizienter.

Des Weiteren würde diese umgehend wirken, während die Erstellung neuer, „preisgünstig“ genannter  Wohnungen einige Jahre dauert.

Zudem würden die unterstützten Personen flexibel bleiben, also ihre Freiheit bewahren können: sie müssten nicht dort wohnen, wo die vergünstigten Wohnungen sind, was einer “Entmischung“ entgegenwirkt.

Etliche, die ehedem – vor so genannten „Zweckentfremdungsverboten“ – sich durch Unter- und Weitervermietung noch im „angesagten Kiez“ das Wohnen leisten konnten, durften dies danach nicht mehr, und müssen zudem – via Alg2-/“HartzIV“-Kontrolle – jeden Zuverdienst „anrechnen“ lassen. Sie mußten ihre Wohnungen „im Kiez“ verlassen und in „preisgünstige“ Ghettos ziehen.
Die Folgekosten sind ein enormes Minus-Geschäft für die gesamte Gesellschaft.

Angeblich sollen es ja die „hohen Mieten“ sein, welche die so genannte „soziale Entmischung“ (allein) verschuldet haben sollen – nicht etwa die Maßregelungs- und Überwachungspolitik von „Linken“ via „Zweckentfremdungsverbot“ – seitdem dürfen höchstens noch auf „Genehmigung“ Wohnungen untervermietet werden, „der Staat“ hat dies vollkommen in der Hand.

„Der Staat“ hat – wie in Berlin die „berlinovo“ – auch das Geschäft mit der temporären Vermietung übernommen – in zumeist überteuerten Plattenbauten in „Wohngegenden“.

Sprich: dieselben „Linken“, welche eine angeblich „ungerechte Verteilung“ von Vermögen, Eigentum, Einkommen scheinheilig und verlogen „beklagen“, haben diese Entmündigung, Überwachung und Enteignung brutal und – wie beschrieben – widerrechtlich, mit einem nicht von Recht und Rechtsprechung gedeckten, ideologisierten Begriff von „Zweckentfremdung“ verfügt und mit ihren Schergen durchgesetzt, nach dem bewährten StaSi-Prinzip.

Aber auch alle „bürgerlichen“ Parteien machen hier mit: weil ein Einsatz für das Eigentum und dessen freie Verfügbarkeit durch die Eigentümer „unpopulär“ ist.

06. Verschleiern wirklicher Kosten scheinbar „sozialer“ Förderung

Dass die „Objekt- Förderung“, das Bauen von „Sozialwohnungen“ selbst in “bevorzugten“ Lagen Zustimmung im „Volk“ erfährt, hängt mit dieser Ideologisierung, Verlogenheit und dem völligen Verschweigen der wirklichen Kosten zusammen: dass das „Preisschild“ dieser Förderung versteckt wird.

Es wird behauptet, es fielen dabei keine oder nur geringe Kosten an, etwa bei der Zinsdifferenz in der Vergabe vergünstigter Darlehen.

Aber hierbei werden z.B. die „dem Staat“ entgehenden Erlöse – die so genannten „Opportunitätskosten“ – außer acht gelassen:

Werden Baugrundstücke „gemeinnützigen“ Wohnbauträgern zu einem günstigen Baurechtszins überlassen, entstehen dadurch zwar keine direkten Kosten, doch „Staat“ und Kommunen verzichten hierbei auf mögliche Einnahmen, was auf unabsehbare Zeit Verluste, erhebliche Kosten verursacht.

Mit solchen entgangenen Einnahmen liessen sich jedoch bei gleichen Wohnungsgrössen via „Subjekt- Förderung“ in allen Städten mit „Wohnungsknappheit“ die Marktmieten deutlich senken – und von diesem Modell profitierten dann auch tatsächlich nur förderwürdige, sprich weniger begüterte Haushalte.

Eine Subjektförderung könnte somit ohne zusätzliche Steuern finanziert werden, während „Sozialwohnungsbau“, „verschenkter“ Grund und Boden auf alle Zeiten unabsehbare Folgekosten bringt.

Gäbe „der Staat“ Grundeigentum im Baurecht nicht nur „günstig“ an Genossenschaften/ „Gemeinnützige“ Gesellschaften, sondern auch an „private“ Bauherren ab, zu marktgerechten Baurechtszinsen und ohne Pflicht zur Kostenmiete, würde also „der Staat“ mehr oder weniger das gesamte Bauland zu einem marktgerechten Baurechtszins vergeben, würde das auf Dauer erhebliche Baurechtseinnahmen für „den Staat“ generieren.

Die bedürftigen Haushalte könnten daraus eine kompensierende Subjektförderung erhalten, um von ihnen zu tragende Miete niedrig zu halten – ja, es bliebe ein erheblicher Teil der Einnahmen übrig, für Steuererleichterungen oder gar weitere Landkäufe.

Der „staatliche“ oder „gemeinnützige“ Wohnungsbau muß nicht eingestellt werden, aber er ist nicht das zu bevorzugende oder gar alleinige Instrument für „bezahlbaren Wohnraum“.

Es können verschiedene Modelle nebeneinander existieren: aber genau das will „der Staat“ nicht, „Linke“ wollen es schon gar nicht, sie wollen nur „enteignen“ – und fügen dem gesamten Staat, allen Bürgern, schon kurzfristig und noch mehr langfristig unabsehbaren, erheblichen Schaden zu.

„Angesagte“ Lagen sind nun mal selten und kostbar: „mit welchem Recht“ (!!) sollte man dort „günstig“ wohnen dürfen …?
Seltenes und Kostbares ist stets teuer, und muß und wird es auch bleiben: keine „Politik“ kann oder auch nur sollte daran etwas ändern.

Nur mit Preisangemessenem wird auch angemessen, ökonomisch, haushalterisch umgegangen, nur dann wird es optimal genutzt.

Um sie nicht nur für bestimmte „Schichten“ erschwinglich zu machen, könnetn bedürftigere Nachfrager direkt subventioniert werden.

Dabei müssen zudem auch nicht die subventionierten Geldmittel von Mietern allein den Vermietern zugute kommen.
An solcher Mieten- und Liegenschafts- Wertsteigerung – die sich doch jede Kommune nur wünschen kann ? – können auch andere, davon kann die gesamte Gesellschaft partizipieren.

Wenn eine Stadt – wie etwa zuletzt und weiterhin Berlin – wächst, prosperiert, das Arbeitsplatzangebot steigt und die Infrastruktur attraktiver wird, so dass auch die Bodenpreise steigen, wird und kann ein Teil dieser Wertsteigerung an „den Staat“ zurückfliessen, aber sicher nicht durch Vertreiben und „Enteignen“ derjenigen welche Prosperität schaffen.

Etwa könnte der Baurechtszins in einem Prozentsatz der Mieteinnahmen angesetzt, und so „dem Staat“ als Teil der so zu versteuernden Einnahmen wieder zugeführt werden.

In der Realität hat allerdings „der Staat“ längst Bodenrichtwerte oder Grund- und Grunderwerbssteuer unbemerkt sukzessive angehoben, um damit Veräußerungen zu erschweren und bei solchen ordentlich absahnen zu können – und dann unisono mit sonst zu Recht als Staatsfeinden ausgemachten „Linken“ sich über die „zu hohen“ Kosten von Bauen, Wohnen, Mieten und Eigentumserwerb zu „empören“.

Wie sich auch hier zeigt, ist Verlogenheit keinesfalls ein Privileg von „Bürgerlichen“ : auch diese unbemerkt sukzessive erhöhten Kosten kommen schon ausschliesslich „dem Staat“ zugute.

Die Schaffung von Eigentum wird aber so zum Privileg und breitesten Bevölkerungsschichten entzogen und verunmöglicht, statt erleichtert: und dies keinesfalls durch „böse Reiche“ … !
Diese dienen – wie ehedem „die Juden“ – nur als Sündenböcke bei der Verdeckung obrigkeitsstaatlich entmündigenden Handelns und dessen Folgen, in konzertierter und scheingefechtlicher Aktion von „Bürgerlichen“/ „Konservativen“, so genannten „Sozialdemokraten“ und „Linken“.

Wenn alle Beteiligten tatsächlich ein Interesse daran hätten, aus den bestehenden Lagen das Optimum für alle zu erzielen, könnte auch etwa mehr Verdichtung vorangebracht werden.

Das beste, und langfristig einzige Mittel für mehr „bezahlbaren Wohnraum“ sind nicht unter Zwang gedeckelte Preise – sondern allein zusätzliche Wohnungen.

„Verstaatlichung“ oder „Enteignung“ nutzt – außer sehr kurzfristig, aber nirgends nachhaltig, dem „Staat“ -– nur gerade denen, die bereits eine Wohnung haben und dann vorerst vor steigenden Mieten geschützt scheinen – aber denen, die eine Wohnung suchen, nutzen Zwangs- und Obrigkeitsmaßnahmen wie „Mietendeckel“, „Mietpreisbremse“, „Milieuschutzgebiete“ gar nichts : durch solche Enteignung, egal mit welchem Mittel, entsteht keine einzige zusätzliche Wohnung, und Wohnen wird – wie beschrieben – mittel- und langfristig immer teurer und unbezahlbarer, für „den Staat“ und die meisten Bürger.

07. Von „Mitte“ und Konservativen“ selbst geschaffen : so genannte, scheinbareLinke Hegemonie“

Die sogenannte „Linke Hegemonie“ ist genau besehen keine; sondern das, was als solche erscheint, ist „nur“ die Folge allgemeiner – auch von „Bürgerlichen“, „Liberalen“ und „Konservativen“ geförderte –Verflachung des Denkens, allgemeiner geistiger Anspruchslosigkeit bei gleichzeitiger Steigerung des „Anspruchsdenkens“, Folge der Förderung des komplett inhaltslosen Begriffs „Toleranz“, der Förderung des „Meinens“ statt des Denkens.

Meinungen“, „Meinungs“-„Freiheit“ – statt Förderung umfassenderem Denkens – und daraus folgende Handlungen lassen sich nicht trennen.

Wer „Meinungsfreiheit“ statt DENKPFLICHT fördert, sollte sich über daraus folgende Handlungen nicht wundern.

Wenn also – um an die vorherigen Ausführungen anzuschließen – „Eigentum wegnehmen“ ohne jeden Grund, nur aus „Hass“ auf Eigentum, als Selbstzweck, falsch sein soll, und laut Grundgesetz auch falsch *ist*, weshalb darf es dann überhaupt straflos ge“meint“ werden ?
Im Grundgesetz ist ganz klar festgelegt, unter welchen Bedingungen „Enteignung“ überhaupt nur in ganz eng begrenzten Fällen möglich ist.
Weswegen darf dann überhaupt über eine „Enteignung“ aus purem Haß „diskutiert“ werden ? Offensichtlich soll so genannte „Hassrede“ – ein (siehe weiter unten in diesem Kapitel) völlig undefinierbarer Begriff – nur dann untersagt werden, wenn sich Hass gegen bestimmte Dinge oder Menschen richtet – bei anderen nicht.

Hier zu versuchen, in verfehlter Weise „Meinen“ und „Handeln“ fein säuberlich trennen zu wollen, ist jedenfalls unmöglich.
Worte, „Meinungen“, haben Taten zur Folge: sind diese „Meinungen“ unreflektiert, nicht ganzheitlich, nicht von der Absicht geleitet, umfassend, gründlich, so wenig (selbst-)widersprüchlich und so kohärent und logisch, vorausschauend wie nur möglich sein zu wollen, dann werden auch die Taten entsprechend destruktiv sein. 

Wenn etwa ein „Bürgermeister“ mit Leuten überhaupt „verhandelt“, die in reiner Willkür alle, die „mehr als 3000 Wohnungen“ besitzen, „enteignen“ wollen, statt diese Leute *anzuzeigen*, hat dies unweigerlich weitere Volksverhetzung zur Folge.
Es ist bei diesen „Aktivisten“ nirgends irgendeine Absicht erkennbar, sich mit einem Gesamtzusammenhang zu beschäftigen.
Wer das nicht will, akzeptiert folgerichtig auch niemals andere „Meinungen“.
*Weshalb* sollte man dann *deren* „Meinungen“ akzeptieren oder sogar fördern ?

Das wäre ja so wie wenn man z.B. einer „Religion“, die absolut nirgends dort, wo sie „Staatsreligion“ oder/und „Mehrheitsreligion“ ist, Glaubensfreiheit kennt und zuläßt, sondern „Ungläubige“ bedroht, verfolgt, tötet, zu Menschen zweiter Klasse erklärt  („Kairoer Erklärung“ von 1990), „Glaubensfreiheit“ und „Gleichstellung“ gewährt: sowas Irres kann es doch gar nicht geben ! Oder ?

So fördert man aber wohl nicht inhaltliche Auseinandersetzung, sondern eben reinen „Aktivismus“, das „Meinen“ statt *Denken*.
Und dies kann sich eine Gesellschaft, die freiheitlich sein und diese Freiheitlichkeit bewahren will, nun mal nicht leisten, totalitäre „Meinungen“ – oder auch „Religionen“ – zu fördern.

Die Folgen der „Toleranz“ und Förderung von „Meinen“ statt Denken sind in den „Demos“ ganz klar sichtbar.

Wenn die Gesellschaft, „Richter“, „Bürgermeister“ mit dieser Zerstörung weitermachen wollen, sollen sie über die Folgen, über die sie sich offensichtlich nicht im Klaren sind, nicht verwundert sein.

08.Totengräberei des Rechtsstaats und Irrenhaus-„Logik“

— Ein weiteres Beispiel der Totengräberei des Rechtsstaates: das „NetzDG“ …

So wie “Linke“- Fans und -Wähler offenbar „meinen“, das „Zweckentfremdungsverbots-Gesetz“ in seiner kompletten rechtswidrigen Willkür träfe ja nur „Reiche“, „Vermieter“ und „Wohnraum Mißbrauchende“ – und nicht erkennen, dass etwa gerade viele weniger Bemittelte, die sich mit Untervermietung eine Wohnung in „angesagter Lage“ weiter leisten konnten, durch das Verbot diese Wohnungen aufgeben und sich an den Stadtrand verdrängen lassen mußten, und dass, sobald „Linke“ die totale Herrschaft erneut hätten, es schnell mit jeglicher Freiheitlichkeit völlig und für jeden vorbei wäre –, so „meinen“ viele, das „NetzDG“ träfe ja nur „Rechte“ und „Nazis“, die ihre so genannte „Meinung“ äußerten.

Wenn es wirklich so wäre, dass nur Menschen mit totalitärer „Meinung“, die keinen offenen rationalen Diskurs zulassen und bewältigen können, davon betroffen wären, dann wäre es womöglich akzeptabel.

Dass jedoch das „NetzDG“ von vornherein so angelegt ist, dass *jede/r* anonym „gemeldet“ und ohne jegliche Prüfung „gesperrt“ werden kann – ja: soll und muß  –, wobei der BegriffHassredepraktisch völlig undefinierbar und willkürlich ist und zu jedem „Unliebsamem“ behauptet werden kann, und dass dies in einem Land mit Gestapo- und StaSi- Vergangenheit nur allerschlimmste Erfahrungen wecken kann : das haben auch etliche sich für „nicht extremistisch“ haltende „User“ inzwischen bemerkt und erfahren.

Eine „Sperrung“ oder „Löschung“ an sich ist nicht grundsätzlich zu beanstanden, sondern die Art und Weise, in der dies durchgeführt wird: „Facebook- Administratoren“ z.B. müssen nichts erklären, nichts begründen, es reicht einfach die Behauptung, etwas verstoße angeblich „gegen Gemeinschaftsstandards“, selbst wenn weit und breit keine Nachvollziehbarkeit dieser Behauptung erkennbar ist.

Und mit solcher allen rechtsstaatlichen Grundsätzen widersprechender Willkür sollen also dieUserauf Grundsätze und Standards einesdemokratischenfreiheitlichen Rechtsstaats hingewiesen oder davonüberzeugtwerden … ?

Kurz: die „Facebook“-Administration etwa ist schneller im Verurteilen und „Sperren“/“Löschen“ als im Durchdenken eines Beitrags, bzw. wird unter Zwang und Drohung sofortigen „Löschen“s ohne jegliche Einwendungsmöglichkeit und Kontrolle durch „User“ dazu getrieben – von so genannten „Justizministern“ ! –, sich entsprechend zu verhalten … und dann will man verwundert sein darüber, oder es ablehnen, wenn „User“ sich exakt gleich verhalten ?

Indem man selbst ultimative staatliche Befehle erteilt, „im Zweifelsfall“ etwas „sofort zu löschen“, will man dagegen vorgehen, dass „User“ in Diskussionen keine Zweifel, sondern nur „Zustimmung“ zulassen wollen, und alles andere blockieren, sperren, löschen, „melden“ …?

Ergo: auch hier begeht „der Staat“ die eklatanten Verfehlungen, die er bei Bürgern bemängeln, bestrafen und beenden will, selbst … er gibt selbst kein besseres Beispiel, er betreibt denselben Machtmißbrauch wie ein „User“ mit seinem Profil, aus dem er alles „Unliebsame“ ausgrenzt, es beschimpft und kleinmacht.

— Ein weiteres Beispiel – der Umgang mit Islam, die Bedrohung und Diffamierung von Kritik oder Ablehnung des Islam : als „Volksverhetzung“, „Rassismus“, „Ausländerfeindlichkeit“ …

SO „rechtfertigte“ z.B. die afghanische Gouverneurin Jwainda eine Auspeitschung für „außerehelichen Sex“ (http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-taliban-steinigen-frau-a-1060840.html):

Afghanistan ist ein islamisches Land, und Ghor ist eine afghanische Provinz. Und wir können nicht ignorieren, was die Gesetze des Islam und unsere Verfassung vorschreiben„.

Wenn jedoch ein Nicht- Muslim dasselbe feststellt, diese TATSACHEN referiert, dass es „GENAU DAS *ist*, was DIE Gesetze DES Islam vorschreiben“, dann wird das hier *wie* genannt ?

„Ein Vergehen nach §130 StGB“, „Volksverhetzung“. „Islamophobie“. „Ausländerfeindlichkeit“, und ähnlich Unsachliches, Zusammenhangloses, Törichtes, komplett Widersinniges.
Wohlgemerkt: Nicht DER Islam an SICH wird als die Volksverhetzung erkannt – die er doch gemäß solcher Selbstbezeichnung offensichtlich ist – oder darf als solche bezeichnet werden, sondern das zu referieren, was DER Islam über sich SELBST *bestätigt*: DAS soll“Volksverhetzung“ sein.

Eine IRRENHAUS– „Logik“, die SELBST als Volksverhetzung und Volksverdummung erscheint: diese müßte als solche „gemeldet“, verfolgt, unterbunden und bestraft werden !

Es werden nicht die Rechts- und Verfassungstreuen geschützt, die das Recht und die Verfassung gegenüber solcher „Religion“ verteidigen wollen, sondern diese werden verfolgt, angezeigt, bestraft !
Geschützt werden stattdessen Anhänger einer „Religion“, die nicht als solche erscheint, sondern als eine Macht- Ideologie, die als verfassungswidrig beschrieben werden kann, mit der Verfassung eines Freiheitlichen Rechtsstaats komplett inkompatibel, und die kein Individualrecht, keine Trennung von Staat und Religion, von „geistlicher“ und politischer Sphäre (aner)kennen will und kann.

Solche Feststellungen wären kohärent, wären keine „Meinung“, sondern Ergebnis des Sich- Befassens mit dieser „Religion“, der Realität in derzeit 57 Staaten mit „Islam“ als Mehrheits- und/oder Staats- Religion, der Realität der Aussagen der „Kairoer Erklärung“ eben dieser „islamischen“ Staaten, wären eben kein „Rassismus“, keine „Ausländerfeindlichkeit“, sondern deckten sich auch mit der kritischen Aufarbeitung von kenntnisreichen Islamwissenschaftlern wie z.B. Carsten Colpe, Tilman Nagel oder Heinz Gottwald.

Wer jedoch jener Irrenhaus– „Logik“ folgt, darf sich nicht wundern, wenn das „Meinen“ großer Teile der Bevölkerung bei anderen Themen ebenfalls unlogisch, unzusammenhängend/ inkohärent ist.

Dass man zugleich den Islam und seine Entwicklungs- und Wirkungs- Geschichte auch differenziert sehen und dies hervorheben kann (wie etwa Adam J. Silverstein u.v.a.), wird mit dieser Benennung bitterer Realitäten doch nicht bestritten !
Aber man kann von einer Bevölkerung nicht erwarten, dass sie sich dem Islam und seiner Vielfalt öffnet, wenn gleichzeitig das Aussprechen völlig unübersehbarer Realitäten untersagt, diffamiert und bei Strafe verfolgt wird !

So genannte „Islamisten“ oder auch unzählige „normale“ Islam-Gläubige sind per se genausowenig  „Irre“ oder „Terroristen“ wie sich für „rechtgläubig“ haltende „Christen“, die etwa gegen abtreibende Frauen oder Ärzte vorgehen: sondern sie befolgen schlichtweg das, was in ihren „Heiligen Büchern“ steht oder selektiv und ohne kritisches Denken von ihnen so „interpretiert“ wird …

Eine solche Unterlassung der „historisch- kritischen Rezeption“ so genannter „Heiliger Bücher“ kann jedoch von einer Haltung aus, die selbst kritisches Denken gegenüber bestimmten „Religionen“ unterdrückt, bedroht und bestraft, überhaupt nicht kritisiert werden …!

Kritisches Denken ist nun mal unteilbar, wenn man es ernst meint mit „Demokratie“.

Und hier Gegenwehr zu schaffen, ist nur über Aufklärung möglich, über kritisches Bewußtsein, (selbst-) kritisches Denken, „historisch-kritische Lesart“: doch das Bestehen darauf wird als angebliche „Intoleranz“ beargwöhnt und diffamiert …: so gräbt sich der in Jahrhunderten mühsam erkämpfte Freiheitliche Rechtsstaat sein eigenes Grab – indem er seine Verteidiger zu angeblichen „Rassisten“, „Islamophoben“ (ein klar hasserfüllter demagogischer, faschistoider Begriff), „Ausländerfeinden“ erklärt, nur weil sie eine offensichtlich verfassungswidrige „Religion“, die keine Trennung von Klerus und Staat kennt, nachvollziehbar vollkommen ablehnen.

Was immer man von Thilo Sarrazin hält (ich halte überhaupt nichts von ihm): nicht, dass er als Finanzsenator die menschenverachtenden „Alg2“-Vorgaben übererfüllte, war Anlaß eines Parteiausschlusses, sondern dass er eine zutiefst menschenverachtende, anti- freiheitliche „Religion“ nachvollziehbar ablehnt.

Das sagt auch schon alles über die Berechtigung („Mit welchem Recht !“) des Fortbestehens der „SPD“.

Doch sie ist nicht die einzige „Partei“ mit solchen „Anpassungsleistungen“, solcher unsäglichen „Toleranz“ gegenüber einer totalitären „Religion“.
Kritik und Ablehnung dieser „Religion“ überläßt man Neonazis und Rechtsradikalen.

Und bejammert dann „Linke Hegemonie“, die sich gegen die selbst geschaffene Erstarkung von Rechtsradikalen wendet.

Terrorismus, DiTiB, „Clans“ usw. ist das Ergebnis davon, der TATSÄCHLICHEN Volksverhetzung durch „die Politik“, mit der bedroht und zum Schweigen gebracht wird, zu sagen, *was* DER Islam WIRKLICH ist, für immer, unabänderlich, sobald er an der Macht ist.

Es gab nie ein „Goldenes Zeitalter“ des Islam, es gab nie „Ambiguität“ (vulgär: „diversity“) im Islam, sondern nur unterschiedliche „Auslegungen“ unterschiedlicher Herrscher und Völker, aber eben nie und generell im Islam nicht die absolute Freiheit der (religiösen) Entscheidung des Einzelnen.

Diese beschriebene, als irrig, verdreht und verlogen erscheinende „Logik“ wird seit etlichen Jahren von sämtlichen „etablierten Parteien“ kolportiert, Kritiker und Ablehner des Islam werden – auch wenn sie nicht im Geringsten „rechts“ sind, sondern gerade aus freiheitlichen Anliegen heraus den Islam ablehnen und, nicht abweisbar, als mit der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland nicht kompatibel bezeichnen – nach „Rechts“ eingeordnet: und dann wundert man sich über „Linke Hegemonie“ …?
Solcher Beispiele gibt es noch viele, natürlich auch bei „Christen“, vorgeblich „christlich“ motiviert .

Nehmen wir etwa das jahrelange Gezeter um die Gleichstellung der Lebenspartnerschaft von gleichgeschlechtlichen Partnern mit der „Ehe“ von Heterosexuellen, die erst 1274 in Konzil zu Lyon von der Römisch-Katholischen Kirche zum „Sakrament“ erhoben worden war, also jedenfalls nicht „von Gott“.

Die unsäglichen „Bauchschmerzen“ der „Kanzlerin“ wurden nicht als das Lächerliche und Absurde benannt, das sie waren, und etliche andere Länder Europas und der Welt waren mal wieder schneller als „Neuland“.
So überließen „Konservative“, „Bürgerliche“ und auch „Liberale“, die mehrfach auch betr. ihrer Versprechungen für Rechte Homosexueller “umgefallen“ sind, dieses Thema und entsprechende Profilierung den „Linken“ – und beschweren sich dann über deren Stärkung oder „Linke Hegemonie“, als sei (sexuelle) Selbstbestimmung nicht ein Zentralthema des von „Bürgerlichen“ – solange es nichts kostet – so hoch gehaltenen „freien Westens“.

Und dann jammern “Bürgerliche“ darüber, dass „Linken“ bei dieser Thematik mehr Glaubwürdigkeit zugestanden wird.  

09. Die notwendige Umkehr des Rechts : als Werte orientiertes, „konservativesund freiheitlichprogressives und zugleich anti-kommunistisches Prinzip

Die Bevölkerung wurde trotz erheblichen Widerstands gegen diese Zwangs- „Tolerierung“ von etwas nicht zu „Tolerierendem“ wie dem real existierenden Islam damit belastet und mit den Folgen allein gelassen.

Dass etwa „Linke“ sich mit ihrer „Cancel Culture“ heute genau so verhalten wie die, welche sie angeblich bekämpfen, ist aber nicht das Hauptproblem, sondern das Problem ist, dass fast alle Nicht-„Linken“ keinerlei Beispiele für besseres Verhalten und Alternativen geben, für präziseres Denken – auch wenn es „schmerzhaft“ ist und der „Toleranz“ nicht frommt –  und Abgrenzen gegen Parolen, „Haltungen“ und „Meinungen“, also für etwas, das eigentlich doch als „konservative“ oder „Wert“ haltige Zugänge gelten könnte.

Offenbar haben „Linke“ und ihre Fans und Apologeten beispielsweise noch nicht mitbekommen, dass in den letzten Jahren die größten Wählerwanderungen zur AfD außer von den Nichtwählern von den „Linken“ stattgefunden haben.
Die Gemeinsamkeiten von AfD und SED/ „Linke“ sind unübersehbar.

Für die AfD scheinen Bürger nichtweißer Hautfarbe, nicht-„deutscher Herkunft“ oder nicht reaktionärer/ von ihnen „wertkonservativ“ genannter Einstellung keine „richtigen“ Bürger zu sein
Für die SED/ „Linke“ sind das Unternehmer, Vermieter, Investoren, Haus-, Wohnungs-, Grundbesitzer, Freiheitliche, Führungskräfte, Selbständige usw. – das sind keine Menschen, sondern zu entmenschlichende, zu „enteignende“ „Reiche“, „Kapitalisten“, die angeblich „Gerechtigkeit“ oder „Gleichheit“ verhindern – und die Schnittmengen sind auch hier zwischen AfD und SED erheblich, die Töne gegen „die Elite“ ähneln sich frappant.

Bei wem die SED-, SPD- und Grünen- Fantasien auf „Sympathie“ und mehr treffen, und wer das Faschistoide, Anti-Freiheitliche und Totalitäre darin übersehen will, dem kann das nicht auffallen.

Keinesfalls erst „die Pandemie“ ist ein unfreiwilliger „Test“, was unsere Überzeugungen wert sind:

bereits lange zuvor gab es mehrere „Tests“, bei welchen „die Politik“ versagt hat, allesamt, sämtliche „Parteien“, und wo nirgends jenen Prinzipien freiheitlicher Demokratie gefolgt wurde, sondern hundertprozentig ausschliessich „politischem“ Kalkül, garniert und variiert mit jeweiliger ideologischer Agenda:
„Rechte“ und „Konservative“ bestehen auf „Autorität“ und „Vorschriften“, statt Verstehen und Verständlich Machen – „Linke“ bestehen auf (staatlicher) „Kontrolle“ und Überwachung:

Das Ergebnis für den Bürger und den Zustand der Gesellschaft ist das gleiche.

Eine progressive, Zukunft weisende, freiheitliche und zugleich angeblich oder womöglich tatsächlich „konservative“, bewahrende, verantwortliche Werte stärkende und entwickelnde Agenda wäre die
RECHTS-„Umkehr“:

der „Staat“ beschließt, bestätigt, bekräftigt und sorgt verbindlich in „konservativer“ Weise – für die RECHTE des Bürgers, auf denen er – er, der Bürger ! – bestehen kann, woraus sich auch folgerichtig PFLICHTEN für alle Bürger ergeben … statt durch den „Staat“ „Befehle“ geben, aber die Durchführung beliebig ohne Anrecht von Bürgern „umsetzen“ zu lassen … oder auch nicht … :

solche Beliebigkeit und weitgehende Rechtlosigkeit erleben wir etwa bei „Corona“ …!

„Der Staat“ beschließt Abstandsregeln, Tragen von Mund- und Nasen- Schutz in geschlossenen Räumen, usw., doch keinem Bürger wird irgendein Recht zugestanden, auf der Umsetzung dieses Rechts auch tatsächlich, konkret, Hier und Jetzt zu bestehen: tut er das, zucken alle mit den Schultern …

Verkehrsgesellschaften erklären sich für „nicht zuständig“, im mindestens halbstaatlichen Betrieb „Deutsche Bahn (AG)“ wird der Bürger/Fahrgast gezwungen, gegen alle Hygiene- und Abstandsregeln auf engem Raum mit zu vielen Fahrgästen zu sitzen, gegen die auch noch, wenn sie Masken „verweigern“, kein Vorgehen möglich scheint oder gemacht wird.

Gleichzeitig dürfen etwa staatliche Bühnen nur mit Viertel- Auslastung, Reservierungszwang oder gar nicht betrieben werden, ähnlich Restaurants, Clubs, Messehallen und andere : mit erheblichen negativen wirtschaftlichen Folgen  für sie wird ihnen das untersagt, was die Bahn, oder Flugunternehmen dürfen …!

Dass sich gegen solche Unlogik und Widersprüchlichkeit Widerstand erhebt, und es als das erkannt wird, was es ist: willkürlich – wenn auch dieser „Widerstand“ selbst fast immer von Logikferne und reiner Beliebigkeit gezeichnet ist –, das kann nicht verwundern: denn diese „Maßnahmen“ des „Staates“ sind nun mal alles andere als überzeugend, stimmig und logisch kohärent…!

Alle, ausnahmslos, die ich getroffen habe, welche an den Wochenenden der „Corona-Demos“ in Berlin aus verschiedenen Gründen in der City waren und auf das Panoptikum trafen, berichteten voller Horror, Kopfschütteln und Ekel über die Gestalten welche dort herumfielen.
Es sei so gewesen, als ob alle Irrenhäuser Deutschlands ihre Pforten geöffnet und ihre Insassen aus den Zwangsjacken auf die Straßen gelassen hätten.
Gleiches berichteten mehr als ein Dutzend Menschen unabhängig von einander.
Aber sicher haben sie sich alle geirrt, reiner Zufall, dass sie alle denselben Eindruck hatten.

Es ist eine ziemliche Zumutung, allen Ernstes eine angeblich „demokratische Einstellung“ davon abhängig zu machen, ob man mit Geisterbahnfiguren aus dem Panoptikum des Grauens „einen Dialog“ starten will oder nicht.
Wie „demokratisch“, „wißbegierig“ oder „(selbst-)kritisch“ dieses „Volk“ ist, sieht man ja etwa an ihren „Dialog“- Versuchen mit Jens Spahn.

Das Gefährlichste sind trotz allem nicht die Corona-Leugner, sondern es sind die von Anfang und bis heute unlogischen, inkohärenten, undurchdachten und widersprüchlichen „Maßnahmen“ der „Politik“, die einfach Widerspruch hervorrufen müssen, nicht überzeugend und wirklich kaum vermittelbar sind.

Und wenn solcher Widerspruch als „Diskussionsorgien“ verunglimpft wird, nachdem solcher Verordnungs- Schrott als „Vorschrift“ daherkommt, dem man aber keinerlei Autorität zubilligen kann, sondern wo man sich das meiste, was zur Logik fehlt, dazudenken und dazuhandeln muß, ohne jedoch als Bürger irgendein Recht darauf zu haben, in logisch nachvollziehbarer Weise regiert und geschützt zu werden – und man, weil man keine andere Wahl hat, wie ein Trottel hinter den „Vorschriften“ der „Politik“ hinterherwatscheln soll und keine Handhabe dagegen hat, sich von den „Leugnern“ belästigen und gefährden zu lassen:

dann ist als Fazit – auch hier – zu ziehen, dass „Corona-Leugner“/ „Masken-Verweigerer“ und die in „der Politik“ zur Erstellung, Verordnung und Einhaltung von „Maßnahmen“ Arbeitenden in ihrer Beschränktheit, in ihren Denk- und Kritikverboten und ihren gegenseitigen Selbst- Vergewisserungen einander nichts nehmen: weil sie sich „eingeordnet“ haben, zu „Gruppen“, „Aktivisten“, „Parteien“, „Regierungen“, „Behörden“ … es geht hier vornehmlich darum, diese als „Einheit“ zu erhalten, eine „gemeinsame Linie“ zu (er)finden, und nicht darum, **frei** zu denken und das stets als bestmöglich, sinnvoll, nachvollziehbar fortwährend kritisch Geprüfte umzusetzen, statt einer Ideologie, „Autorität“ oder „Linie“ Genüge zu tun und sie zu „bekräftigen“. 


Gegen solche Zumutungen u.a. des Zwangs einer „Zugehörigkeit“ sehe ich grundsätzlich nur das beschriebene Prinzip der garantierten Rechte des Bürgers, auf denen er bestehen kann, wenn einmal etwas gut begründbar vereinbart wurde, das dann auch durchzusetzen ist, oder aber auch wenn etwas erkennbar und in nicht zu rechtfertigender Weise gegen seine Rechte verstößt :

kein Konzert dürfte beginnen ohne Einhaltung der Abstands- und Hygiene- Mindeststandards, kein Bus dürfte ohne diese weiter- oder losfahren, kein Club dürfte ohne diese öffnen und kein Restaurant bewirten: hierauf zu bestehen – nicht etwa auf durch nichts gerechtfertigte „Maskenverweigerung“ –, hätte das Recht des Bürgers zu sein !

Das „Gewaltmonopol des Staates“ muß dadurch nicht berührt sein: „der Staat“ kann oder muß primär angerufen werden, um einzugreifen und z.B. renitente U-Bahn- Fahrgäste zum Maske- Tragen oder Ausstieg zu zwingen – aber mit einem Recht darauf stünde der Fahrgast nicht mehr allein da, der Busfahrer müßte nicht schweigend wegsehen, die anderen Fahrgäste auch nicht: sie würden aufgrund dieses vermittelten durchsetzbaren Rechts selbst – gewaltlos aber bestimmt, gestützt durch das verbriefte Recht – tätig werden können: der „Renitente“ wird schneller draußen sein als er seine Parolen keifen kann.

Weshalb fällt „der Politik“ eines angeblich freiheitlichen Rechtsstaats nicht stets dies zuerst ein: dem Bürger sein Recht zu geben und das Recht, darauf zu bestehen, wo er geht und steht …?


Ist dieser „Staat“ womöglich gar nicht annähernd so freiheitlich wie er behaupten will …?

 10. Die Stärkung von Bürgerrechten als unabdingbarer Beitrag zur Akzeptanz einer freiheitlichen Ökonomie

— Diese „Umkehrung des Rechts“ wäre auch in anderen Bereichen umsetzbar und dringend notwendig, denkt man etwa an das Internet und dortige Verkaufs- und Zahlungs- Praktiken:

es gibt hier zunehmend weniger Anbieter, bei denen mindestens zwei Zahlweisen möglich sind, wie es „eigentlich“ – in Deutschland – auch vorgeschrieben ist.

Es haben sich dort so genannte „Zahlungsdienstleister“ breit gemacht wie „Klarna“ oder „PayPal“, die beispielsweise einen „Kundenschutz“ behaupten, jedoch praktisch keinerlei Kundenservice haben ! – sondern nur „tools“, „apps“ oder „Chat“…

Es wird z.B. scheinbar und vorgeblich „Rechnungskauf“ angeboten, der jedoch real kein Rechnungskauf ist: tatsächlicher Rechnungskauf wäre ein solcher, bei dem der Käufer erst nach bestätigtem tatsächlichem und einwandfreiem Erhalt tadelloser Ware zu bezahlen hat.
Anders bei so genanntem „Rechnungskauf“ via „Klarna“ oder „PayPal“: bei diesem ist der Ablauf für den Händler genauso wie bei direkter und Vorab- Bezahlung über „PayPal“, Sofortüberweisung, paydirekt und ähnlichem: der Betrag wird sofort und garantiert dem Händler überwiesen; nur das Abbuchen des Betrages beim Kunden ist verzögert. Der so genannte „Zahlungsdienstleister“ übt entsprechend Druck auf den Kunden aus, den vorgestreckten Betrag zu zahlen.

Auch dies entspricht einer Garantie für den Händler, dass er unter allen Umständen „sein“ Geld erhält.

Tatsächlich jedoch ist es das Geld des Kunden: dieser hat jedoch überhaupt keine Garantie, er hat keine Kontrolle über sein Geld !

Er kann z.B. Kontrolle darüber ausüben, dass er den „PayPal“ oder „Klarna“ erteilten Lastschriftauftrag zurückzieht und den Betrag storniert – jedoch werden „PayPal“ oder „Klarna“ dies zumindest zunächst als „vertragswidriges Verhalten“ des Kunden einstufen: mit der Folge, dass z.B. das „PayPal“- Konto gesperrt wird, obwohl der zahlende Kunde gar nichts falsch gemacht hat, sondern nur sein Geld zurückgebucht hat, das ihm zusteht, wenn er z.B. eine fehlerhafte der nicht der Beschreibung entsprechende Ware erhalten hat.

Echter „Kundenschutz“ würde darin bestehen, dass der Händler nachweisen müßte, dass der Kunde die Ware tatsächlich erhalten hätte, oder sie keine Mängel aufwies.
Dieser Nachweis jedoch wird allein dem Kunden aufgehalst, er muß z.B. über die zum Nachweis ungeeigneten „tools“ oder „Chats“ den Beweis erbringen, dass der Vertrag Seitens des Händlers nicht oder mangelhaft erfüllt wurde.


„Klarna“ oder „PayPal“ sind aber nicht per E-Mail erreichbar – was als Nachweis einer Mängelmeldung ausreichen und wo auch eine Empfangsbekenntnis möglich würde – ,  der Kunde ist davon abhängig, ob „Klarna“ oder „PayPal“ die Reklamation zur Kenntnis nehmen wollen oder nicht.

Eine deutsche Postadresse wird von den „Zahlungsdienstleistern“ ebenfalls nicht genannt.

Gerade in der „Corona- Krise“ sind etliche „Dienstleister“ schnell abgetaucht, haben „Bearbeitungszeiten“ von 30 Tagen oder weitaus mehr behauptet, und Kunden mußten monatelang auf Erstattung warten oder zum Anwalt gehen, alles auf ihre Kosten.
Klar, dass Online- Händler sich gern auf allein solche für sie risikofreie Zahungsweisen beschränken.

Auch dem kann – und muß – nur durch eine Rechtsumkehr entgegengewirkt werden: so dass sämtliche Online- Händler, welche nach Deutschland versenden, dazu verpflichtet werden, mindestens eine Zahlungsform anbieten, bei welcher dem zahlenden Kunden bis zum einwandfreien Erhalt der Ware die volle Verfügungsgewalt über sein Geld erhalten bliebe: also kein Fake-„Rechnungskauf“, sondern wirklicher Rechnungskauf: „Erst die Ware, dann das Geld“ : was eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Es bliebe dann den Händlern überlassen, die Beweise zu erbringen: sie müßten z.B. nachweisbare Versendungsformen durchführen, minderwertige, schlecht oder falsch beschriebene Ware unklarer Herkunft könnte nicht mehr ohne Folgen für den Händler ausgesandt werden .

Gerade unzählige Händler aus dem Ausland – namentlich VR China, Hongkong, Taiwan, aber auch in europäischen Ländern wie Litauen – nutzen diese faktische Rechtlosigkeit von (deutschen) Kunden aus; deutsche Händler, die sich an deutsches Recht halten müssen, werden hierdurch benachteilgt.

Deutschen Kunden werden „PayPal“- Konten gesperrt, sie müssen wochenlang auf Regulierung warten – ohne Entschädigung –, obwohl die Fehlhandlung beim Händler liegt.

Offenbar mißtraut „der Staat“ auch hier den Mechanismen der freien Wirtschaft, dass diese sich bei einer Rechtsumkehr sehr schnell hierauf einstellen und entsprechende Angebote, Zahlungs- und Sendungsformen dazu erfinden würde.

Auch dies ein Beispiel, wie Rechte von Bürgern in Einklang mit dem berechtigten Gewinnstreben von Unternehmen gebracht werden könnten, zum Vorteil aller, wie dies aber unterlassen, wie der Bürger/ Kunde rechtlos gemacht und so Vorbehalt gegen „den Kapitalismus“ geschürt wird – dabei gibt es „den Kapitalismus“ nicht, er ist so gut oder so schlecht wie das was „Staaten“, Konsumenten, Hersteller daraus machen.

Deshalb ist auch „der Liberalismus“, so wie er i.a. aufgefasst und kolportiert wird, keine Lösung – dies wäre er erst, wenn die grundsätzliche „Freiheit“ des Unternehmers/ Händlers und das Recht allen, auch dem Kunden, dem Bürger, den Mitarbeitern gleichermaßen eröffnet, und ein dem entsprechendes Recht eingerichtet würde, das nicht einseitig bevorteilende Verhältnisse ignoriert und andere von vornherein zu Benachteiligten macht, so dass ihnen „freie Verhandlungen“ angesichts der einer Seite ermöglichten Übermacht erst gar nicht mehr möglich sind.

Und auch dagegen, dass Kunden eine ihnen richtigerweise zurück gegebene Verfügungsmacht über ihr Geld nicht ihrerseits wieder ausnutzen und Händler zu prellen versuchen, müßten selbstverständlich Möglichkeiten garantiert werden – gerade die Nachweisbarkeit zählt ja dazu. 

Sie wäre nur etwas personal- und Service- intensiver als die „Schlankstruktur“- Modelle der „Zahlungsdienstleister“; zuverlässig und berufbar installierte Kundenrechte und entsprechende Einwendungsmöglichkeiten sind im Übrigen nicht zuletzt auch Maßnahmen gegen „Zahlungsdienstleister“, die sich jeder Kontrolle zu entziehen versuchen, wie etwa “Wirecard“.

Das Recht des Unternehmers steht nicht „gegen“ die Rechte anderer: vielmehr gehört beides zusammen; „die Politik“, genauer das überflüssige und schädliche „Partei“-Wesen, ist aufgrund seiner Grabenkämpfe zur „Wähler“- Gewinnung nur leider unfähig dazu, diese integrative Zusammengehörigkeit zu verdeutlichen und umzusetzen.


            11. Der Vorrang des Rechts gegenüber „Herrschaft“ oder „Mehrheit“ als Grundmerkmal des Freiheitlichen Rechtsstaats

So genannte „Volksentscheidungen“ sind grundsätzlich nicht mehr als ein Ausfluß der „Mehrheit“ des oben beschriebenen Panoptikums an „Meinungs“-Blähungen, an die sich niemand gebunden zu fühlen hat.
Weshalb sollte ein freier Mensch – und auf möglichst vielen frei denkenden Menschen beruht der Fortbestand des Freiheitlichen Rechtstaates – sich von all den Ungebildeten, die „wählen“ dürfen, irgendetwas vorschreiben lassen ? Das Problem liegt dabei in der Auffassung und Definition von „Freiheit“.

„Herrschaft“ wird nicht dadurch besser, wenn ein „Volk“ regiert statt z.B. eines adeligen „Souveräns„.

Herrschaft kann sich allein dadurch rechtfertigen, dass sie Erkenntnis, Bildung, kritisches Bewußtsein und das Recht auf ihrer Seite hat.


Das ist beim „Volk“ kaum irgendwo, auf keinen Fall „mehrheit“lich der Fall, sonst gäbe es z.B. gar nicht so viele kreuzdoofe „Maskenverweigerer“ oder „Corona-Leugner“.

Die eigentliche und grundsätzliche Absurdität und völlige Verfehltheit so genannt „demokratischer“ Entscheidungen muß jedem auffallen, wenn er die Realität abgleicht mit den proklamierten vorgeblich hehren, idealisierten und idealistischen Zielen: denn bei „Abstimmungen“ geht es eben kaum jemandem um eine Gesamtsicht der Gesellschaft, sondern allein um „(Partial-)Interessen“.

Und wenn es z.B. mehr Mieter gibt als Vermieter und Eigentümer: dann sind Ergebnisse einer „demokratischen Abstimmung“ doch vorhersehbar.
Wenn zwei Löwen und ein Schwein oder Schaf darüber „abstimmen“, was es zum Fressen geben soll, erwartet niemand, dass die vitalen Interessen von Schwein oder Schaf berücksichtigt würden.

Wer sich aber z.B. daran stören will, dass „Eigentum ungleich verteilt“ sei, bei dem wäre keine „Abstimmung“ über das Eigentum anderer folgerichtig, sondern Eigentumsförderung für alle !

Man kann aber nicht gleichzeitig Eigentümer und Eigentum diffamieren und Eigentumsverteilung vorgeblich breiter fördern wollen: wenn man das tut, ist man entweder schizophren, verlogen oder nicht in der Lage/ nicht Willens, stringent und logisch zu denken – oder ist all dies zusammen.

Die Folge solcher absurden Widersprüchlichkeit ist die mit Abstand geringste Eigentumsquote der Bevölkerung in Deutschland, gegenüber sämtlichen, allesamt „ärmeren“ europäischen Staaten – insbesondere weil „der Staat“ selbst Wohnen, Bauen, Eigentumserwerb und -erhalt am meisten verteuert und belastet: da wäre der richtige Adressat für „bessere Eigentumsverteilung“ … !

Diese beinhaltete allerdings auch ein Bewußtsein für die Mühen, Kosten und Verantwortlichkeiten von Eigentum – und diese werden gerade notorisch von jenen gescheut, die Eigentum anderer „enteignen“ wollen, selbst aber nur Forderungen stellen, die voller Gier sind und lebenslang „preiswert“ in „angesagten“ Gegenden leben wollen, aber „Gier“ nur bei anderen sehen.

Und die Gier dieses „Volkes“ wird von angeblich „demokratischen“ Politikern angestachelt und gefördert – um „Wählerstimmen“ zu erhalten.

Daran ist nichts „Demokratisches“ mehr, denn Charaktere, die sich für eine Demokratie eignen, können nur umfassender und un-„parteiisch“ denken wollen.

12. Freiheit ist grundsätzlich unteilbar – und kein Selbstzweck

Vorrangiges Ziel eines Unternehmens, egal ob Pharmakologie, Lebensmittel, Elektronik oder sonst etwas, ist es, keinen Verlust zu machen, sondern Ertrag zu erzielen. Ertrag sichert unternehmerische Freiheit und Flexibilität, und ermöglicht erst förderliche Arbeitsbedingungen.

So weit, so gut: das steht außer Frage –  aber nicht mal, das eindringlich zu vermitteln, ist weithin noch Bestandteil und Selbstverständlichkeit der Vermittlung ökonomischen Grundwissens.


Kritik an der Abkoppelung ökonomischen Denkens von Wert- und Nachhaltigkeit geht irriger Weise fast immer mit Kritik an oder Ablehnung „der Wirtschaft“ an sich oder „des Kapitalismus“ einher, was freilich seinerseits sinnentleert, realitätsfern und selbst inhaltslos ist.

Bezeichnend ist auch, dass so häufig von vorgeblich „systemkritischer“, „linker“ Seite „der Kapitalismus“, und nicht vielmehr der „Materialismus“ oder eine fehlgeleitete, eben inhaltsleere Auffassung des „Materialismus“ kritisiert und abgelehnt wird: denn eine Kritik dieses „Materialismus“- Begriffs könnte – oder müßte – ja auch eine Kritik oder Ablehnung „linker“, „materialistischer“ Vorstellungen zur Folge haben …

Der „Marxismus“ beklagt („sinn“)entleerte, inhaltslose, entfremdete Produktionsweisen und Gesellschaftszustände erfahrungsgemäß nur, solange er seinen angeblichen „Feind“, „den Kapitalismus“, „kritisieren“ kann : ist der „Marxismus“ erstmal an der Macht, vollführt er das Entleerte und Entfremdete noch weitaus brutaler und alternativloser als „der Kapitalismus“; denn aus einer Ideologie wie dem „Marxismus“, der sämtliche menschliche Grundfragen vollständig außer acht läßt und als „Überbau“ zurückweist, wird man keinen geistigen „immateriellen“ Inhalt erstreiten können.


Dass man „Geld verdienen“ kann, oder sollte, nicht nur des „Geld Verdienen“ Willens, sondern dabei auch eine zufriedenstellende, ehren*wert*e , zugewandte Dienstleistung vollbringen oder innovative, nachhaltige, *wert*haltige Produkte entwickeln und vertreiben könnte oder sollte, dies wird jedoch von so genannten „Liberalen“ allzu häufig als „Vorschriftenmacherei“, „Besserwisserei“, „Belehrung“ zurückgewiesen : von genau denselben, die auf der Vertrags-, Produktions- und Gestaltungs-„Freiheit“ der Wirtschaft bestehen, die damit aber gleichzeitig die Freiheit anderer, Produkte kritisch zu betrachten, abweisen, als könne Kritikfähigkeit und Ertrag nicht mit einander möglich sein, als seien das unvereinbarliche Widersprüche, die nicht kompatibel seien.

Es scheint hier ein verfehlter Begriff vonFreiheit“ zu bestehen: Freiheit wird nicht (primär) verstanden im Sinne einer GesamtFreiheit des Einsatzes menschlichen Geistes, alle Aspekte oder so viele wie möglich zu durchdenken, sondern eher als „Freiheit“, unbehelligt von Fragen und Infragestellung zu bleiben, und zu „verwirklichen“ was man“ist“ oder zu sein „meint“ … 

„Freiheit“ ist jedoch grundsätzlich unteilbar, nicht spaltbar, nicht atomisierbar..

Ein Verweis auf „Gehen Sie doch zur Konkurrenz, wenn es Ihnen bei uns nicht passt“, ist womöglich eher kein Ausdruck von Markt-„Freiheit“, sondern innerer Unfreiheit und Unwilligkeit, sich mit Kritik zu befassen.

Man kann nicht einerseits die angebliche „Überlegenheit des ‚freien‘ Wirtschafts- Modells“ preisen, dann aber die Freiheit anderer – als z.B. „Vorschriftenmacherei“ – diffamieren, geringschätzen oder abweisen, frei über die Ergebnisse dieser Ökonomie nachzudenken und diese an Werten zu messen, welche eben den Menschen gerecht werden, für welche diese Ergebnisse produziert werden sollen.

Tatsächlich steckt hinter vieler scheinbarer „Kritik“ häufig nur so etwas wie Neid oder die Unfähigkeit, anderen das zu gönnen was man selbst nicht ist oder kann, die Unfähigkeit, die Unterschiedlichkeit aller Menschen zu genießen, Un- oder Außergewöhnlichkeit, das Durchbrechen des „Gewöhnlichen“ anzuerkennen, und ähnliches.

Aber auch konstruktive Auseinandersetzung wird allzu häufig als „Vorschriftenmacherei“ abgelehnt, wo sie es nicht ist, und auf diese Weise wird oft aufbauende Mitarbeit nicht gefördert, sondern zerstört, und es entsteht so destruktive Abwehr gegenüber „der Wirtschaft“ allgemein und undifferenziert, wenn sich nur an „Erfolg“ orientiert wird, den man sehr gehäuft allerdings mit abträglicher, Menschen und Natur verachtender Produktion erzielen kann: was wiederum aber eben nichts mit dem „Kapitalismus“, sondern mit einem falsch und verkürzt verstandenen „Materialismus“ zu tun hat, einer „Ergebnis“- Orientiertheit.

Tatsächlich ist die kapitalistische, also grundsätzlich „Ertrag“ orientierte Wirtschaft besser in der Lage als jede andere denkbare Wirtschaftsform, Bedürfnisse der Menschen zu erkennen und produktiv umzusetzen : insbesondere, wenn „Freiheitnicht als eine Art Privileg der Besitzer von Produktionsmitteln, sondern als etwas jedem Zustehendes erkannt wird.

Wenn Freiheit zu sehr zum Privileg wird, könnte ein erheblicher Teil der Potentiale eines freiheitlichen Wirtschaftssystems vergeben werden.

Aufgabe des Unternehmers ist es, das im Sinne des Erhaltes von Unternehmen, Arbeitsplätzen, ökonomischer – aber auch ökologischer – Stabilität Erforderliche zu vermitteln.

„Ertrag“ ist ebensowenig ein Selbstzweck wie „Freiheit“.

Freiheit kann nur eine solche sein, die über Inhalte und Werte frei nachdenken kann, will und darf, die Sachzwänge einbezieht, aber nicht vorschiebt, und die Sinn darin findet, den Zusammenhang zwischen Markt und Moral als aufklärerisch in Erinnerung zu rufen, und (wieder)herzustellen.

Es ist auch nicht möglich, „das Volk“ und „die Regierenden“, „die Elite“, „die Herrschenden“ von einander zu „trennen“.
Alle sind Teil des „Volks“.
Wenn „Erfolgreiche“ mit unbefriedigenden Beschäftigungsverhältnissen „Geld verdienen“, wobei fragwürdige Produkte entstehen, die vom „Volk“ konsumiert werden (sollen), wie sollen dann vom „Volk“ mehr Mündigkeit, kritisch entwickeltes Bewußtsein und andere Voraussetzungen für eine stabile und valide Demokratie erwartet werden, die ihnen alltäglich vorenthalten werden ?

Die Vernachlässigung von **Werten** und Werthaltigkeit in der Ökonomie, und die Belehrung(!) über oft vorgeschobene Sachzwänge ist es, welche das Nachdenken über Werte in die Ideologie, die Idealisierung verschoben und zur oft realitätsfernen Belehrung hat verkommen lassen, und den Eindruck erweckt hat, Ökonomie, wirtschaftliches Handeln habe nichts mit den Menschen zu tun und sei nicht gerade ein wesentliches Merkmal des Mensch-Seins überhaupt.

Aber: die „Konsum-Gesellschaft“ steht weitgehend ihrem eigenen Fortschritt im Wege.

„Konsum“ verhält sich zur Freude am Erwerb und Genuß wie Ge“meint“es zum kritisch und gründlich Gedachten.

Der „Konsument“ hat an ein neues Produkt etwa gewöhnlich die Erwartung, dass es im Vergleich zum Vorgängermodell „keinen Rückschritt“ darstellt.
Die Frage, was er wie und auf welcher Grundlage vergleicht, wie er „Rückschritt“ oder „Fortschritt“ beurteilt, stellt er sich kaum.

Er fragt etwa bei einem Elektroauto nicht, ob die „bessere“ Reichweite von Verbrennungsmotoren im Gegensatz zu E-Autos nicht dazu beiträgt, den Planeten für künftige Generationen schlechter bewohnbar zu machen; „Konsumenten“ von Verbrennungsmotoren agieren i.d.R. so als gäbe es eine Art Menschenrecht darauf, nonstop mit dem eigenen Fahrzeug in wenigen Stunden durch halb Europa fahren und in fünf Minuten den Tank auffüllen zu können.

Die Technologie von Elektroautos wiederum scheint entweder zur „Nachhaltigkeit“ nicht ausgereift genug oder ggf. aufgrund eigenen Ressourcenverbrauchs womöglich als gar nicht geeignet zur „Nachhaltigkeit“.

Wasserstoff- Technologie erscheint hier als aussichtsreicher, womöglich ist aber auch der „Individualverkehr“ als Ganzes in Frage zu stellen, also warum überhaupt so viele Menschen einen „eigenen“ Pkw haben zu müssen meinen, wenn diese doch in unzähligen Fällen in 23 von 24 Stunden nur auf Parkplätzen und in Garagen stehen und – anders als andere Geräte oder z.B. eigene Wohnungen oder Häuser – gar nicht durchgehend genutzt werden (können), und warum nicht auch Miet- oder Leihwagen ausreichen sollen ?

Auch hier sind „Wachstum“, Innovation, „Fortschritt“ möglich, und diese sind nicht das Problem – dieses liegt vielmehr darin, was „Wachstum“ inhaltlich darstellen soll, wie es definiert und umgesetzt wird, z.B. mit bedeutend weniger Ressourcenverbrauch.

                         13. Die Vernachlässigung von Werten als Zeichen der Unfreiheit

Wer bspw. um die entsetzlichen gewalttätigen Zustände industrieller „Nutztier“- Haltung und den enormen Ressourcenverbrauch dabei weiß – und niemand kann dies ignorieren –, und dies obwohl der Mensch nicht unbedingt oder nur sehr begrenzt „Tierprodukte“ benötigt, wer die nachweisbare Schädlichkeit nicht vollwertiger, stark verarbeiteter Nahrung, zugesetzten raffinierten Zuckers und anderer „Geschmacksstoffe“ nicht beiseite wischt, der kann Forderungen nach entsprechend besserer Ernährung nicht als „Vorschriftenmacherei“ mißachten.

Es geht weder um „Vorschriften“ noch um „Verzicht“ -, sondern, wenn man „frei“ sein will, gerade darum, nicht zwanghaft – unfrei – Hinweise auf die Möglichkeit von Alternativen, etwa auch zu fossilen Rohstoffen bei der Energiegewinnung, abzuwehren, sondern dem Anspruch von „Freiheit“ gerecht zu werden, indem man ihn mit kritisch gewürdigten Inhalten, Qualität und *Werten* zu füllen versucht statt auf einem ausgehöhltenFreiheits“- Begriff zu bestehen, der eigentlich Willkür und Beliebigkeit meint.

Auf „Meinungen“ zu „bestehen“, die eigene ausdrückliche Begrenzung und Beschränktheit auch noch als „(Meinungs-)Freiheit“ zu bezeichnen, kennzeichnet zunehmend gesellschaftliche (Nicht-)Diskurse bzw. deren Unmöglichkeit : aber ein Modell hierfür ist ja gerade die viel gepriesene „freie Auswahl“, bei welcher der Grund für eine jeweilige Auswahl grundsätzlich nicht interessiert.
Schon die Frage danach wird in Richtung vorgeblicher „Vorschriftenmacherei“ beargwöhnt.

Was hier als „Freiheit“ aufgefasst wird, erscheint eher als bare Unfreiheit, Verweigerung des Diskurses, ja geradezu Angst und Abwehr davor.

Nicht nur, aber besonders bei diesem Thema wären angeblichkonservative“, „bürgerlicheWerte wie eine Versachlichung der Diskussion dringend notwendig.
Es stehen sich hier z.B. emotionalisierte bis infantile „Veganer“-„Rotzgören“, welche etwa die immanente Gewalt in der Natur ausblenden und die mitleidvoll Kühe umarmen und Schweine streicheln wollen, und brachial nicht denkende „Gutbürger“ gegenüber, die es als „ihr Recht“ proklamieren, mehr oder weniger täglich „ihr Fleisch“ zu fressen.

Dies alles auf eine sachliche und realitätsbezogene Ebene zu führen, wären bürgerliche Werte, nicht aber das Pochen auf ein vermeintliches „Recht auf Fleisch“, das es nun mal nicht gibt, schon deshalb weil der Mensch zumindest weitgehend ohne „Tierprodukte“ auskommen kann.

Es erscheint auch als Ergebnis und Spiegelbild Jahrzehnte langer „Politik“ der Sprechblasen „arrivierter“ Politik, von CDU, SPD, Grünen, SED(„Linke“) und neuerdings deren Abziehbild AfD und auch der „anti-autoritären Erziehung“, der „Wohlstands“ unterfütterten „Anspruchs“-Haltung eines der vorgeblichen Lieblings- Feindbilder „neu-rechter Protestler“, der „68er“, denen sie allerdings in ihrem Erscheinungsbild in vielem gleichen…

Dort haben sie gelernt, dass, eine „Meinung“ zu haben und „der Partei“ oder einer „Bewegung“ zu „entsprechen“, wichtiger zu sein scheint als kritisch denken zu können und keine „(Partei-)Linie“ zu vertreten, und dass, wenn etwa solche „Parteien“ meinen, „die Wissenschaft“ zu vertreten, in der es nirgends um „Meinung“, sondern nur um Fakten und deren möglichst vorbehaltlose Interpretation und Umsetzung geht, sie die denkbar schlechtesten Advokaten von Wissenschaft und Bildung sind.

Bei „den 68ern“, der selbst ernannten „Kritischen Theorie“ ging es bei fast allen Protagonisten ja auch nicht darum, wirklich kritisch zu denken, sondern das Zurechtgedachte mehr oder weniger sofort in „politisches“ Handeln umzusetzen, das nur eine Richtung kannte und für die der Feind von vornherein ausgemacht war – so wie für heutige „Demonstranten“ von „Anti-Corona-Demos“, so wie für die CDU, SED, SPD, Grüne und AfD.

Das Ganze nennt sich allen Ernstes auch noch „Demokratie“, deren Protagonisten verhalten sich jedoch wie brutale despotische totalitäre absolutistische mittelalterliche und frühneuzeitliche Herrscher.
Demokratie haben sie offensichtlich nirgends gelernt.

Wo denn auch ?

Was sie gelernt und erfahren haben, ist, dass es zahllose mehr oder weniger unverbunden neben- bis gegen einanderstehende „Meinungen“, „Weltbilder“ oder „Parteien“ gibt, und es zur Durchsetzung einer „Meinung“ vor allem auf „Macht“ ankommt, und dass Argumente gegen dieses Geschrei und Gefecht der „Macht“ und/ oder „Mehrheit“ Habenden oder Anstrebenden keinerlei Chance haben.

            14. Zangenbewegungen vorgeblicher „Gegner“ : gemeinsam gegen alle Freiheitlichkeit

Gerade in so genannten „konservativen“ Kreisen – in reaktionären ohnehin – gibt es etwa Vorbehalte gegenüber dem Islam : völlig zu Recht!, aber weshalb vertreten dann gerade „Konservative“ im „freien Westen“ Haltungen und Inhalte, die von den in der „Islamischen Welt“ typischen oder verbreiteten nur wenig bis gar nicht zu unterscheiden sind …?


— Es werden ja nicht etwa nur möglicherweise überzogene, „phallophobe“ Auswüchse bekämpft und lächerlich gemacht, sondern der gesamte Feminismus wird als „Bedrohung“ und „Unterwanderung“ der „bestehenden Ordnung“ bekämpft.

— Das wichtigste und insbesondere einer Demokratie und offenen Gesellschaft angemessenste Instrument bei der Bekämpfung sexuellen Missbrauchs – die Stärkung eines von Anfang bei allen Kindern vorhandenen körperlichen und entsprechend mentalen Selbstbewußtseins – wird, wie von Islamisten, als „Frühsexualisierung“ verkannt und diffamiert.

— Die Thematik „Gender“/ „Geschlechterrollen“ wird der Okkupierung durch „linke“, freiheits-, kapitalismus- oder männerfeindliche „Feministinnen“ überlassen und als solche bekämpft, statt gegen deren Mißbrauch dieser Begriffe vorzugehen, was zeigt, dass man sich mit der Thematik aus unreflektierten intrapsychischen Gründen gar nicht befassen, sondern sie nur bekämpfen will, sonst hätte man etwa erkannt, dass gerade progressive Vertreterinnen wie Camille Paglia dieses Fehlverständnis des „Gender“- Begriffs längst attackiert und auseinandergenommen, dabei aber eben nicht solche Abwehrhaltungen des Begriffs „Gender“ ausführen, sondern ihn kritisch, allseitig und als essentiell für gesellschaftlichen Fortschritt und dessen Bewahrung anwenden.

Die Haltung „Konservativer“ gegen die „Gender“- Thematik unterscheidet sich in puncto Freiheitsfeindlichkeit und Verstocktheit allerdings in gar nichts von der begrenzten Anwendung durch vorgebliche „Protagonistinnen“ wie Judith Butler, oder von Islamisten.

Wer die „westliche Freiheit“ wirklich verteidigen, stärken und voranbringen wollte, würde die Konventionen und Ideologie- Grenzen sprengende Kraft wie sie in den Werken von Camille Paglia zum Ausdruck kommt, fördern, statt die Thematik „Gender“ generell abzuwehren.

Aber bei Mrs. Paglia gefällt „Bürgerlichen“ und auch etlichen „Liberalen“ die unumwundene Ausdrucksweise jenseits aller Verlogenheit nicht, und für „Linke“ betet sie deren Selbstgewißheiten und simplifizierendes Weltbild nicht genügend nach, sondern sie nimmt deren Instrumentalisierungen auseinander.

Während Paglia in USA bei den größten Verlagen publiziert wird und Verkaufserfolge erzielt, scheint derzeit außer einem rechtsextremen Verleger – mit dem sich Paglia unausweichlich überwerfen mußte – niemand in Deutschland bereit, sie zu veröffentlichen: ein Armutszeugnis der inländischen „(Verlags-)Kultur“ …!

Diese, und die „Konservativen“, wirken mit bei der Volksverhetzung, Ignoranz und Abwehr gegenüber tatsächlicher Freiheitlichkeit, welche dem glorifizierten „Westen“ Anliegen sein müßte, und dessen Pflicht es wäre, die Freiheitlichkeit zu verteidigen – und „beschweren sich dann über „Linke Hegemonie“ … ?

Das ist die „gesellschaftliche Unterwanderung“ und „Selbstzerstörung“, welche „Konservative“ bei „Linken“ verorten – statt zu erkennen, dass sie doch gerade mit „Linken“ zusammen die Freiheitlichkeit in die Zange nehmen und zerstören …!

Den Denkverboten bei „Linken“ entsprechen seit langem etablierte Denkverbote bei „Konservativen“, der „Mitte“, auch bei „Liberalen“, welche das freie Reflektieren über Werte, gesellschaftliche Institutionen, über Produktion, die Art und Weise des real existierenden Kapitalismus, „die Familie“ restriktiv behandeln.

Häufig sind es die, welche den „Freien Westen“ am vehementesten staatskapitalistischen, sozialistischen oder religiös verbrämten Staaten entgegenstellen, aber kaum je mehr zur Entwicklung und Förderung dieser „Freiheit“ beigetragen haben als klerikale Herrscher oder sozialistische Nomenklatura.

Die versuchte Freistellung des Konstrukts „Familie“ von Kritik, Infragestellung, Erneuerung gehört dabei zum Frag-, Merkwürdigsten und Widersprüchlichsten im „bürgerlichen“, „konservativen“ Milieu.

Nicht nur in der „Islamischen Welt“ ist „die Familie“ ein Kern- und Ursprungs-Ort allergrößter Unterdrückung  – dort werden unzählige Jungen zu „Prinzen“ und „Machos“, Frauen zur „Unterwürfigkeit“ und „Anpassung“ erzogen, dort finden unzählige schreckliche gewaltsame verbrecherische Übergriffe und Morde an Frauen statt, der „Familien“-„Ehre“, des „Gehorsams“ gegen „Vater und Mutter“ wegen.

Abermillionen Menschen werden dort zu geistig Verarmten und Gestörten zugerichtet – ebenso wie es auch im „freien Westen“ der „Tradition“ gemäß Jahrhunderte lang war, wie auch heute unzählige mental Verarmte aus „Familien“ stammen, und wie es „Konservative“ offenbar wieder und verstärkt haben wollen.

Dass hier gerade den proklamierten „Werten“ des „freien“ Westens großer Schaden zugefügt werden kann, und die geforderte Identifikation mit den Eltern, wenn sie sich Kindern als „alternativlos“ darstellt, Unfreiheit und Beschränktheit hervorbringen und ungesunden unhinterfragten „Gehorsam“ gegenüber „Autoritäten“ – oder auch unbewußten zwanghaften „Widerstand“ gegen alle „Vorschriften“ – zur Folge haben kann oder muß, und dass „Familie“ ebenso mißlingen kann wie alles andere auch, und deshalb nicht so idealisiert werden sollte : dass hier also bereits der ungesunde „Gehorsam“ der „Zuordnung“ zu „Gruppen“ statt das grundsätzliche Selbst Denken vorgebildet werden könnte, dies müßte eigentlich ein Grundthema gerade derer sein, die für „bürgerliche“ Werte der Versachlichung, oder „liberale“ Werte der Selbstfindung einstehen zu wollen vorgeben.

15. „Bewußtsein von den Abhängigkeiten“, statt „Freiheits“- Ideologie

Die Priorität, welche „Linke“ seit einiger Zeit „Identitätsproblemen“ (=so genannten, angeblichen „Nebenwidersprüchen“) geben, fand ihr Vorbild längst darin, dass „Konservative“, die „Mitte“ oder „Liberale“ stets versucht haben, und es bis heute tun, das „Materielle“ vom „Geistigen“, einem „Überbau“ zu „trennen“.

Dabei ist zu erkennen, dass von „Konservativen“ beanspruchte „Werte“ im „Kommunismus“ gerade nicht bestritten werden, sondern sich dieser u.a. als „Erbe“ jener „Werte“ verstehen will – während jedoch real existierende „Kommunisten“, und andere hat es nie gegeben und wird es nie geben, gerade das Unmögliche und Selbstwidersprüchliche zu wollen vorgeben: „rein materialistisch“ und zugleich „humanistisch“ sein zu wollen, obwohl der „Materialismus“ unweigerlich jedes „Human(istisch)e“ und jede Einbettung des Menschen in „Natur“ und Schöpfung brachial zerstört und mißachtet –, während es im Kapitalismus bzw. der damit assoziierten Republik grundsätzlich freier Bürger zumindest grundsätzlich möglich ist, sich individuell den Vorgaben der „Mächtigen“ zu entziehen und sich nicht „rein materialistisch“ , also „a-sozial“ zu verhalten – jedoch erschwert es der real existierende Kapitalismus leider eher, sich „sozialverträglich“ zu verhalten:

„Gewinn“ wird hauptsächlich mit destruktiver, zerstörerischer, asozialer „Produktion“ und Dienstleistung gemacht.

Herrschaft von Menschen über andere Menschen, Armut, Willkür aber erbringen auf Dauer keine produktive Arbeit und entsprechende Ergebnisse.


Schliesslich hat etwa die Fortsetzung des Sklavenhandels und entsprechender Mentalität, bis heute in Saudi-Arabien, Qatar oder noch im Darfur-Konflikt zu ersehen, die „Muslimische Welt“ gegenüber „dem Westen“ zur Rückständigkeit geführt:  es gab dort bis heute weder eine „französische“/ bürgerliche noch eine „industrielle“ Revolution, sondern eine Fortsetzung feudaler, autokratischer und despotischer Systeme, denen die Menschenrechte ebenso gleichgültig, ja Feindbild sind wie die Potenziale eines freien Arbeitsmarktes unabhängiger und mit Rechten ausgestatteter Teilnehmer.


„Liberale“, „Konservative“, „Mitte“ untergraben bei deren Missachtung ihre vorgegebenen eigenen „Werte“, während der „Kommunismus“ vollständig überhaupt keine Vorstellung von „Werten“ vermittelt, diese als reinen „Überbau“ diffamiert und nur das als „rein materiell-existentiell“ Definierte gelten lassen will, das keiner einzigen genauen kritischen Überprüfung Stand hält und sämtliche Grundfragen des (menschlichen) Daseins komplett außer acht läßt.


Die in den meisten freiheitlichen Rechtsstaaten/ Republiken auf Basis des Individualrechts verbreitete Ideologie der so genannt „freien Wirtschaft“ jedoch widerspricht in vielem gerade den Individualrechten und deren Verwirklichung eklatant, wobei „der Kapitalismus“ und tatsächlich freiheitliche Wirtschaftsordnungen allerdings durchaus die Möglichkeiten und Instrumente hätten, die der „Kommunismus“ erst gar nicht ernstnimmt und aufnimmt, nämlich „sozial verträgliches“ Wirtschaften und Leben nicht der „individuellen Entscheidung“ und besonders bewußten oder betuchten Bürgern anheimzustellen, sondern sie als Umsetzung „republikanischer Werte“ der größtmöglichen Entfaltung der Potentiale aller Individuen erkennt und fördert, und damit allen Bürgern zu verstehen gibt, was in einem freiheitlichen Rechtsstaat erwünschte und zu fördernde Werte sind, und welche nicht.

Die Umsetzung kann bei entsprechenden Vorgaben getrost der „freien Wirtschaft“ überlassen werden – wenn z.B. Bürger erstmal ein Recht auf etwa zuckerfreie/-arme, vollwertige, vitalstoffhaltige Ernährung, emissionsarme Fortbewegung usw. haben: Vorgaben oder Unterlassungsgebote gibt es schliesslich sinnvoller Weise auch bereits jetzt, deshalb ist die ideologische Rede von „Vorschriftenmacherei“ irreal.

Es stimmt vielmehr, dass diverse „Vorschriften“ keinem Gesamtkonzept folgen, einander widersprechen, sich als Flickwerk darstellen, lähmend und kontraproduktiv sind.

Der Befreiungsschlag wäre Sache und Aufgabe „der Politik“, des „Staates“ – wenn solche Vorgaben als vermeintlich “unpopulär“, beim „Volk“ nicht „ankommend“ beargwöhnt werden, dann könnte dies daran liegen, dass die Politik dem „Volk“ zu lange einen falschen „Freiheits“- Begriff vermittelt hat, dass es nämlich absolute „Freiheit“ gar nicht geben kann, solange Menschen zusammenleben – und selbst solitär Lebende sind Bedingungen unterworfen –, sondern es gibt nur ein mehr oder weniger entwickeltes „Bewußtsein von den Abhängigkeiten“, mehr oder weniger („verantwortungsvoll“) entwickelte „Persönlichkeiten“.

Das „Ich“ steht nicht gegen ein „Kollektiv“ – sondern es gibt nur Menschen mit begrenztem oder erweitertem, ausgebildetem Ich.

Es kann also nur darum gehen, Verantwortung und Bewußtsein zu stärken: das sind „konservative“, „republikanische“ Werte, und allerdings keine „kommunistischen“, da diese nirgends vom „Ich“ ausgehen, welches der einzige jedem mögliche Weltzugang ist, niemals ein „Kollektiv“.

Und dies muß natürlich seinen Widerhall und seine Entfaltung im „alltäglichen“ Leben, der „Produktion“, dem Umfeld, den Institutionen, der ständigen Erfahrung finden.

Es müßte also sehr viel dafür getan werden, Menschen die Möglichkeit zu geben, so menschenwürdig zu leben, dass sie Stärke entwickeln können. Dann respektieren sie auch unterschiedliche Identitäten, wenn ihre eigene anerkannt, gefördert und respektiert wird.

„Respekt“ bedeutet allerdings nicht unbedingt immer, jemanden so „zu lassen“, wie er (angeblich) „ist“, sondern wohl weitaus häufiger, ihn ernstzunehmen, sich kritisch mit ihm – wie auch mit der eigenen Wahrnehmung – auseinanderzusetzen : dass es hieran eindeutig sowohl bei „Linken“ wie „Liberalen“ wie auch der (selbst ernannten) „Mitte“, „Konservativen“ und nicht nur bei Reaktionären fehlt, ist offensichtlich, zutiefst bedauerlich, und – vor allem – zerstörerisch.

„Linke“ verbreiten puren Hass gegen alle Unternehmer, „Reiche“, Vermieter, Eigentümer, gegen Liberale, gegen alle, die „anders denkend“ sind als „Linke“, sie entmenschlichen diese und fügen sie zu „Gruppen“ mit angeblich spezifischen Eigenschaften zusammen, um sie als Feindbild aufzubauen und dagegen scheinbar „politisch“ vorzugehen –

„Politik“ beinhaltet jedoch gerade Differenzierung, Betrachtung ALLER Interessen, Eigenheiten, Gegebenheiten, wirkliche „Politik“ hätte gerade nichts mit „Macht“ und Ideologie zu tun, sondern mit AUSGLEICH.

Wer sich „politisch links“ verorten, darüber *nicht* reflektieren *will*, **genauso wenig wie irgendein Nazi**, der verbreitet unausweichlich, selbst wenn nicht bewußt gewollt, Hass gegen alle „Anders Denkenden“ – und beschwert sich dann womöglich, wenn ihm selbst Hass entgegenschlägt; der inszeniert sich als Opfer, doch übersieht seine Täterschaft.

Den meisten Hass aller „Seiten“ laden freilich diejenigen auf sich, welche ALLE „Interessen“- Träger kritisch betrachten und einen RATIONALEN KERN zu erkennen intendieren gegen ALLE Ideologie.

Wenn „wir“ wollen, dass diese freiheitliche Gesellschaft nicht erodiert, insbesondere durch Ausgeliefert- Sein der Bürger an die Unfähigkeit – durch „Partei“lichkeit – „der Politik“ und deren Folgen, und dass diese Gesellschaftlich grundsätzlich bleibt wie sie (noch) ist, dann ist nötig, dass sich dies verändert:


dass die Bürger in jedem Moment ein Bewußtsein davon spüren, dass sie – jeder Einzelne, aber auch jeder „Andere“ – die Träger des Rechts, und der Verantwortung sind: nicht aber primär „der Staat“, nicht „die Parteien“, nicht „Behörden“, auch nicht die Exekutive, Legislative oder Iudikative: diese haben nur eine Dienstleistung und Unterstützung für die zu erbringen, welche Träger des Rechts sind:

sobald das Gefühl zu entstehen drohte, wiederum an diese Träger des Rechts ausgeliefert zu sein, an einen absolutistischen bis totalitären“Volkswillen“, hätten die Staats-Gewalten einzugreifen, so wie ein wirklicher Rechtsstaat nicht manisch oder vorrangig nach „Schuld“, Sühne und Strafe rufen und suchen würde und wirkliche Demokraten Besseres zu tun hätten als „ihre Partei“ als die Lösung anzupreisen und allen anderen die „Schuld“ zu geben für Versagen, Irrtum, Widersprüchlichkeit, an der vielmehr alle mehr oder weniger beteiligt sind.

Die Suche nach Verständnis und dem Bestmöglichen, bei aller menschlichen Begrenztheit, an die Stelle von Rechthaberei und Machtgehabe zu setzen, ist Inhalt von Demokratie: der größtmögliche Abstand zu allem Unrecht ist mit allem Recht anzustreben.

Recht sein statt haben, ist Recht schaffen.

Manchmal sogar ohne Lücken zwischen den Worten, ohne Anführungszeichen. 

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Feigheit frißt Freiheit auf

Cosmo Sarson, Bristol/UK : "Born this way"

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FEIGHEIT frißt FREIHEIT auf …!

Der wirkliche Erdrutsch: Demokratieals freiheitsfeindliches Instrument des Machtmißbrauchs

  • DIAGNOSE : die Krankheit der Verwechslung von Demokratie“ mit Freiheit“ sowie dem Parteien“- Wesen und deren Selbsterhaltung

   — SYMPTOM : die tatsächliche „Erdrutsch“-Erkenntnis von Thüringen: es gibt keine „linke Mehrheit“ … !
„Parteien“ sind weitaus zu sehr bis ausschliesslich mit sich selbst beschäftigt, mit „Abgrenzung“, „Selbstdarstellung“, „Profilierung“ – und völlig unzureichend mit politischen und sachlichen Inhalten, für deren Bewältigung sie aber eigentlich „gewählt“ werden und da sein sollten.

Gegenseitig unterstellen sich so genannte „Parteien“ etwa, nicht genügend zur so genannten „Demokratie“ zu stehen – und verwickeln sich dabei in merkwürdige Unklarheiten und Widersprüche.

Die Debatte ist häufig von größter Hysterie und Inhaltslosigkeit gezeichnet, etwa als kürzlich in Thüringen FDP und CDU mit AfD offenbar zumindest in großen Teilen (genau kann dies niemand wissen, da die Wahl geheim war) gleich votierten: dass andere Parteien gleiche Voten abgeben wie die AfD, war zuvor in anderen Parlamenten bereits vielfach geschehen, und nachweislich weder für „Die Linke“ noch andere Parteien irgendein Problem gewesen, wurde jedoch auf einmal zu einem solchen gemacht.
Bei klarer ruhiger Betrachtung kann jeder ganz nüchtern konstatieren, dass große Teile der AfD rechtsextreme und neofaschistische – d.h., totalitäre und anti-demokratische – Haltungen transportieren, weitere Teile erscheinen jedoch eher „pragmatisch“, oder zeigen Retro-Haltungen, die sie „(wert-)konservativ“ oder „bürgerlich“ nennen, die aber  eher kleinbürgerlich, borniert, regio-nationalistisch bis autoritär wirken.

Wer etwa behauptet, dass die Verweigerung der Ehe für Homosexuelle ein „christlicher“ Wert sei, und Angela Merkel u.a. damit vom angeblich „christlichen“, angeblich „abendländischen“, angeblich „konservativen Kern“ der CDU abgewichen sei, zeigt damit nicht nur, dass er besonders unchristlich ist, sondern scheint auch nicht zu bemerken, dass er sich damit auf geistig-„moralischer“ Höhe mit dem angeblich „das Abendland bedrohenden“ Islam befindet, wie überhaupt bei der selbst ernannt „islamkritischen“ Partei AfD merkwürdig vieles an Verlautbarungen „rechtgläubiger“ Muslime gemahnt.

Dass der, zumindest der real existierende oder auch grundsätzlicher der gesamte, Islam durchaus berechtigt Kritik oder auch Ablehnung auf sich ziehen kann, bleibt davon unberührt. 

Solche Repräsentanten behaupten, „das Volk“ zu vertreten, wollen aber z.B. Homosexuelle aus „dem Volk“ ausschließen bzw. ihnen allerhöchstens mindere Werte zugestehen, und behaupten auch noch, das sei „christlich“, ist dann aber doch eher oder ziemlich eindeutig tatsächlich „NAZI“.

Das „Sakrament“ der „Ehe“ geht z.B. nicht auf Jesus Christus zurück, sondern wurde erst auf dem 2. Lyoner Konzil 1274 von der *Kirche* eingeführt, derselben Kirche, die in derselben Zeit für Inquisition, Kreuzzüge, Judenverfolgung u.v.m. allein oder mit verantwortlich war.

Die AfD hat nicht etwa „in vielem recht“, sondern Sie profitiert von Fehlern der CDU, genauer, sie nutzt diese aus.
Beheben will sie die Fehler nicht, weil damit ja ihr Grund verschwinden würde.

Die Zustimmung zur Gleichstellung von Homosexuellen bei den ehelichen Rechten *und Pflichten* gehört allerdings NICHT zu diesen Fehlern, jedenfalls dann nicht, wenn man tatsächlich auf dem Boden so genannt „abendländischer“ Freiheitlichkeit und „Aufklärung“ stehen will.

Und deshalb, weil die AfD zwar in vielem das aufnehmen mag, was von anderen Parteien übersehen oder verdrängt wird, gleichzeitig aber eben dieser Wust „völkischer“ und vermeintlich „christlicher“ – in Wahrheit aber nur menschenfeindlicher, anti-rechtsstaatlicher, reaktionärer – Haltungen daran hängt, ist die AfD aus meiner Sicht völlig unwählbar.

Wer sie für wählbar halten will, kann nur selbst reaktionär sein oder diesen Anteil anti-humanistischer, anti-freiheitlicher und anti- menschenrechtlicher Grundhaltungen übersehen oder verniedlichen.

Bei der AfD ist das Anti-Freiheitliche unübersehbar, ja zentraler Teil der Parteidoktrin. Ein Verbots- Ansinnen ist zumindest nicht abwegig, allerdings gilt das Gleiche auch für erhebliche Teile der, rechtlich gesehen, Nachfolgepartei der SED, „Die Linke“; sie hat sich nur mehrfach umbenannt, ist und bleibt aber nun mal die SED.

Niemand in Deutschland käme auch nur ansatzweise auf die Idee, mit einer Nachfolgepartei der NSDAP zusammenzuarbeiten, sie zu „tolerieren“ oder gar mit ihr zu koalieren.

Warum jedoch scheint dieses Tabu nicht für die völlig unbestreitbar direkte Nachfolgepartei der zweiten deutschen Diktatur, „DDR“, zu gelten?
Wie war es möglich, dass die SED/“Die Linke“ sich allen Ernstes als „staatstragend“ oder „demokratisch“ darstellen konnte, bzw. ihr dieses durchgehen gelassen wurde? Eine Partei, die wie in Berlin rechtswidrige Politik macht, etliche alte StaSi- und SED- Mitglieder beschäftigt und laut Verfassungsschutz nicht nur in der deutlichen Mehrheit aus Vereinigungen mit linksextremen, links- totalitären Inhalten, sondern laut Verfassungsschutz aus weithin offen und unverstellt extremistischen Strukturen in einer erdrückenden und unübersehbaren Weise besteht, welche den Umfang anti-demokratischer und staatsfeindlicher Anteile der AfD offensichtlich deutlich übertrifft? 

Dass nennenswerte Teile der CDU/CSU und ziemlich geringe Teile der FDP, aber erheblich größere Anteile von SPD und SED/heute:“Die Linke“ – von denen es demzufolge nicht von ungefähr zur AfD speziell in Ostdeutschland beträchtliche Wählerwanderungen gab –, klar freiheitsfeindliche, völkische/ totalitär-„volksherrschaftliche“ und reaktionäre Haltungen mit der AfD teilen, mit Affekten gegen z.B. Gewaltenteilung, Freiheitlichkeit oder Bürgertum – insbesondere Eigentum als wesentliche Grundlage von Freiheit – ist evident und unübersehbar.

Umso verlogener und unglaublicher ist gerade die „Empörung“ bei SPD und SED/“Die Linke“ über jenes parlamentarische Wahlverhalten.

Dass diese „Empörung“ so vehement und hysterisch überzogen gerade von SPD und SED/“Die Linke“ hyperventiliert worden ist, ist vorwiegend darauf zurückzuführen, dass die rot-rot-grüne Möchtegern- Koalition hiermit zu verschleiern beabsichtigt, dass ihr unmißverständlich verdeutlicht wurde, dass es eben in Deutschland nirgendwo – nicht mal im Sonderfall Berlin –  eine „linke Mehrheit“ gibt, sondern dass, wenn konservative, bürgerliche, liberale Kräfte ihr Stimmverhalten bündeln würden, die Illusion von „Linken“, sie hätten eine „Mehrheit“, sich eben als irreal herausstellte.

Die Wahl des Parlaments für einen bürgerlichen Kandidaten der FDP war kein „Erdrutsch“ – der Erdrutsch war vielmehr das Deutlichwerden dessen, dass „Linke“ selbst mit einem „Bürgerlichkeits“- Schauspieler wie Ramelow keine Mehrheit haben : um diese Realität umzukehren, greifen „Linke“ zu dem Mittel, einfach einen erheblichen Teil der Bürgerlichen zu „Nazis“ zu erklären, damit diese die Bündelung ihrer Stimmenanteile fallenlassen und stattdessen mit gewaltbereiten „Links“- „Radikalen“ und Epigonen des Unrechtsstaates „DDR“ kooperieren sollten.

Während Ramelow durch z.B. Unterlassung der Benennung des „DDR“-Unrechts oder des Mauer-Schießbefehls zahllose Anti-Demokraten und Freiheitsfeinde bei SED/“Linke“ besänftigt, haben sich „Bürgerliche“ nur zu „schämen“.

Mit ihren hysterischen, diffamierenden und bedrohenden bis gewaltsamen Reaktionen haben „Linke“ allen anderen zu verdeutlichen versucht, dass diese – selbst wenn inhaltliche Gemeinsamkeiten bestehen – jeglichen auch nur Gedanken an eine Zusammenarbeit mit „AfD“ aufzugeben hätten, und sie, wenn sie solchen totalitären Befehlen nicht umstandslos Folge leisten, sie sonst rundweg als „Nazis“ beschimpft, bedroht und attackiert werden dürften.

Die Ungeheuerlichkeit dieses Vorgehens der „linken“ Seite liegt u.a. darin, dass genau solches Vorgehen das absolut Übliche im totalitären Unrechtsstaat „DDR“ war, mit dem sämtliche Regimekritiker als „unzuverlässige, schädliche Individualisten“, „Revanchisten“ oder eben „Anhänger des Imperialismus“ und „Nazis“ ausgegrenzt und vernichtet werden konnten.

Dass Ramelow ausdrücklich die Bezeichnung der „DDR“ als „Unrechtsstaat“ unterläßt, ist folgerichtig auch angesichts dessen, dass seine gesamte „Partei“ ausschliesslich aus Personen besteht, die eben diese unmißverständliche Bezeichnung der „DDR“ nicht nachvollziehen wollen.
Doch diese Folgerichtigkeit als solche, und damit praktisch alle Anhänger und Mitglieder von „Die Linke“ als eindeutig und veritabel anti-freiheitlich zu erkennen und zu benennen, wird abzuwehren gesucht von genau denselben welche nahezu alle, die ihnen nicht folgen, als „Nazis“, „Kollaborateure“ oder „Revanchisten“ zu beschimpfen trachten.

Die „AfD“ besteht zu mindestens einem erheblichen Teil tatsächlich aus Revanchisten, welche z.B. den totalitären Verbrecherstaat der National-Sozialisten“relativieren“ möchten; ob die „AfD“ insgesamt verfassungsfeindlich oder eine neo-faschistische „Partei“ ist, darf allerdings bezweifelt werden.

Bei der Partei „Die Linke“ – die nicht nur juristisch Nachfolgepartei der SED, sondern ungebrochen die SED ist, blieb und bleibt, und sich lediglich mehrfach umbenannt hat – ist jedoch die komplette Verfassungswidrigkeit durchgehend vollkommen und nachweislich unbestreitbar.

Diese „Partei“ besteht in der krassen Mehrheit, wenn nicht vollständig, aus Personen, welche zumindest als „Endziel“ ungebrochen den „Kommunismus“ haben, und die den Kapitalismus, privates Eigentum, grundsätzlich freien Handel vollständig ablehnen und nirgends ein positives Verhältnis dazu haben.

Der „AfD“ („zu viel“) Macht zu geben, mag tatsächlich die Gefahr beinhalten, dass Deutschland wieder in einen faschistoiden „nationalistischen“ und/ oder anti- internationalistischen Staat mit imperialistischen Absichten abdriftet – jedoch besteht bei „Die Linke“ nicht nur die Gefahr, dass durch ihre Herrschaft Deutschland zu einem zentralistischen allmächtigen Staat wie die „DDR“ würde, sondern dies ist deren völlig unmißverständlich erklärtes Ziel.

Es kann nicht nur niemand, der die „Linke“ wählt, behaupten, „davon nichts gewußt“ zu haben – nein, die allermeisten Wähler wissen, dass die „Linke“ dies tatsächlich anstrebt, und sie sind einverstanden damit.

Die SED/“Linke“ ist aus dieser Sicht vollkommen unabweisbar komplett verfassungswidrig (Gleiches gilt offenbar auch für die SPD-„Linke“ um Kühnert oder Esken).
Demzufolge kann sie m.E. nur verboten werden.

Warum man anderen Parteien andient, zumindest „inhaltlich“ oder „partiell“ mit einer solch verfassungswidrigen „Partei“ zusammenzuarbeiten, es jedoch mit der „AfD“ komplett untersagen will, die wohl zu mehr oder weniger großen Teilen aber offenbar nicht durchgängig verfassungsfeindlich ist, erschließt sich nirgends und erscheint vollkommen unlogisch – eben eher hysterisch.

Diese Hysterie ist die genau besehen einzige Waffe, welche „Linke“ haben, um davon abzulenken, dass eine deutliche Mehrheit der Bürger vielleicht mehr so genannte „(soziale) Gerechtigkeit“, aber ganz sicher keinen „Sozialismus“ will.
Die totalitäre Abwehr der AfD ist die einzige Möglichkeit für „Linke“, eine angeblich „linke Mehrheit“ zu erschaffen, die es gar nicht gibt: indem sie die „AfD“ gesamthaft abwehrt und nicht nur die Teile welche offen faschistoid sind und eine „andere Republik“ wollen – also etwas, das die „Linke“ offen und erklärt und nicht nur in Teilen beabsichtigt. 

Doch eine solche nüchterne Betrachtung, der Grund für das hysterische und aggressive Verhalten der „Linken“, fand in der „Qualitätspresse“ – die sonst überall, nur bei sich selbst nicht, „Fake News“ wittert – schlichtweg nirgends statt.

Fast alle – dieselben welche sonst empört zurückweisen, es gebe in der verbreiteten „Öffentlichen Meinung“ einen prävalierenden „linken Mainstream“ – beteiligten sich vollkommen distanzlos, unreflektiert und unkritisch an der Propagierung des Eigeninteresses von „Die Linke“, als ob sie sich selbst verboten hätten, deren Verhalten einmal kritisch zu hinterfragen, als gebe es einen Reflex, kritische Betrachtungen zu „linken“ Gewißheiten und dazu, sich diese aufdrängen zu lassen, abzuwehren.

Wenn es hier also einen „Erdrutsch“ gegeben haben soll, dann diese (schlagartige ?) Erkenntnis für „Linke“: es gibt – außer ggf. durch Hetze, Druck, Verfälschung, „Warnungen vor Nazis“ – keine „linke Mehrheit“.

02.Meinung“ statt Bildung, Moral“ statt Humanitä

Doch das ist hier nicht das Thema – es ist eher nur ein besonders fatales und schlagendes Beispiel dafür, wie „Parteien“ vielleicht zur „Meinungs“-„Bildung“ beitragen – nur leider zu allem anderen als Bildung.

Wer Bildung hat, braucht keine „Meinung“.

Da, wo am vehementesten die so genannte „Gemeinschaft der Demokraten“ beschworen wird, wird diese am meisten zerstört.

Die stupende Oberflächlichkeit der hier skizzierten „Parteien“- Streitigkeiten ist nur ein Beispiel dafür, wie die selbst ernannte „Gemeinschaft der Demokraten“ mit ihrer permanenten Selbstbeschäftigung und –„bestätigung“ die Grundlagen wirklicher Demokratie vehement zerstört: kritisches Bewußtsein, Mut, Aufrichtigkeit, Differenzierung, insbesondere das Aufstehen gegen jede Freiheitsfeindlichkeit, Demagogie, und als diktatorisch und totalitär mißverstandene, pervertierte und mißbrauchte „Volks“-„Souveränität“, die sich vom überwunden geglaubten Gebaren absolutistischer Einzel-„Herrscher“ nicht unterscheidet.


Schon wo z.B. ein erheblicher Teil derer, die sich in den „etablierten“ Parteien nirgends wiederfinden – und „meinen“, stattdessen „AfD“ wählen zu müssen – deswegen aber nicht per se anti-demokratisch sind -, als „Anti-Demokraten“ oder „Nazis“ ausgegrenzt werden, wird die Demokratie ja nicht gestärkt, sondern (weiter) unterminiert.

Solche – veritabel undemokratische – Ausgrenzung aber ist ja des Weiteren gerade unabweisbarer Kern- Bestandteil des gesamten „Parteien“- Wesens:

es gibt kaum etwas Anti-Demokratischeres als „Parteien“ – doch genau diese sollen „Bewahrer“ der „Demokratie“ sein – ein völlig widersinniges Konstrukt.

Per definitionem ist eine „Partei“ dadurch bestimmt, dass sie bestimmte „Weltanschauungen“ oder „Grundhaltungen“ vertritt, andere jedoch ausschließt oder für falsch, „unrichtig“ hält.

„Demokratisch“ ist daran grundsätzlich gar nichts, es ist eher das Gegenteil davon.

Denn Demokratie entsteht ja gerade nicht dadurch, dass man seine „eigene Meinung vertritt“, „verteidigt“ und in Form – z.B. einer „Partei“ – gießt, hegt und hält, sondern entwickelt sich erst, wenn man in freiem möglichst vorgabe- und vorurteils- unbelasteten Denken verschiedene Möglichkeiten, Betrachtungsweisen, Aspekte prüft, wobei eine „Partei- Raison“ oder ein „Fraktionszwang“ mit dem in Verantwortung frei geübten Denken, dem „Gewissen“, komplett entgegensteht.

Wird dies aber an- und ausgesprochen, taucht wie aus der Pistole geschossen die „Frage“ auf:

„Wie willst Du ohne Parteien Politik machen?“

Diese „Frage“ könnte eher belegen, wie der Begriff „Politik“ deformiert und pervertiert worden sein könnte, und man sich dies ohne „Parteien“ überhaupt nicht mehr vorstellen kann, was letztlich auf eine falsch verstanden „machiavellistische“ Definition von „Politik“ und „Staatswesen“ zurückgeht und alle Bürger zu kleinen „principi“ – Mini-Absolutisten mit „ihrer Meinung“ – macht, freilich ohne die bei Machiavelli spürbare Volksverbundenheit in dem Sinne „politisch-moralischer“ Erziehung der Bürger in einer funktionierenden, auf das Wohl der Gesamtheit der eines Staatswesens orientierten Weise, also abseits festgelegter Ideologie und Ethik, pragmatisch, aber ohne der „Ethik“ abzuschwören

Der florentinische Philosoph, Diplomat und Dichter Machiavelli wurde vielfach und bis heute mißverstanden in einer Weise, dass der (politische) Zweck (der Machterhaltung) alle Mittel rechtfertige; seine Skepsis oder Ablehnung gegenüber einem behaupteten „Wahren“ und „Guten“ im politischen Handeln wurde häufig als Reduktion des (politischen) Handelns auf „Nützlichkeit“ oder Befürwortung tyrannischer „Machtpolitik“ interpretiert, sein Thema war jedoch gerade eher eine Desillusionierung, Ernüchterung und Zurückweisung religiös verklärter Machtansprüche feudaler „weltlicher“ Herrscher – wie es sie heute fast nur noch in der „Islamischen Welt“ gibt.

Die Desillusionierung der Machtansprüche von „Volks“-„Souveränität“ und absolutistischer „Volksherrschaft“ freilich steht noch aus, und zwar dringend.

Aufgeklärte Machiavelli-Kenner weisen die verbreitete Auffassung von und Kritik an Machiavelli zurück, und richten sie gerade an die „Moral“ triefenden selbst ernannten „Volksfreunde“ von „Links“ über die „Mitte“ bis nach „Rechts“:

„Das gilt für die Rezeption durch die Jahrhunderte, durch Aufklärer wie Voltaire und Friedrich den Großen, der vor lauter Moral und Rechthaberei den literarischen Verstand verlor; das gilt für den Faschismus in der Person Mussolinis und für manchen selbstgerechten Demokraten.

Eifern, Geifern, borniertes Moralisieren, billige Empörung, Textgestocher, Usurpation und Blütenlese auf allen Seiten; dabei ist vom Schriftsteller, Dichter und Virtuosen in Sprache und Stil nirgends die Rede. Von Machiavellis Leiden an seiner Zeit ganz zu schweigen.

Die Geschichte seines Werks ist die Geschichte seiner Ausbeutung. Allen voran die Kommissare der jeweiligen herrschenden Moral.“ (Dirk Hoeges: „Niccolò Machiavelli. Die Macht und der Schein“, München/C.H. Beck, 2000, S. 60).

Humanismus/ „Gerechtigkeit“ und „selbst-optimierenden“ Ehrgeiz sieht Machiavelli nicht als „unvereinbar“ oder „Widerspruch“, sondern zusammengehörig; „Durchtriebenheit“ und „ewige Unzufriedenheit“ definiert Machiavelli als Triebkraft des Handelns der Menschen, dessen Ergebnisse allen zugute kommen können, und untersagt man Menschen diese Triebkraft oder belegt sie mit falscher „Moral“ – der eigentlich immer nur, meist schlecht verdeckter Neid zugrunde liegt –, werden diese Triebkräfte des Menschen und der gesamten Gesellschaft gelähmt. Seine Sichtweise wurde von selbst ernannten „Anti-Machiavellisten“ als „pessimistisch“ mißverstanden und ist doch nur „realistisch“.

  • Ein  Staat, der anstrebt, dass diese humanen Triebfedern der gesamten Gesellschaft zugute kommen können,   hat das Leben,  die Freiheit  und das Eigentum der Bürger zu schützen und zu fördern.
    Die „anti-machiavellistische“, hyper-„moralische“ Definition jedoch fördert nur die permanente und nur jeweils unterschiedlich „begründete“ Bedrohung und Einschränkung von Leben, Freiheit und Eigentum.
    • Diese zutiefst bedauerlich herrschende Fehl-Auffassung von „Demokratie“, die „das Volk“, seine „Herrschaft“ und insbesondere das „Mehrheits“-„Fähige“ als eine Art Fetisch behandelt, welcher die Realität verstellt und echte Begegnung mit (Tot-)Schlagfloskeln verunmöglicht, ist dermaßen gefangen in diesen Denkweisen, dass sie nicht mehr bemerkt, wie sie doch nur in eine „Wahl“ zwischen verschiedenen „Optionen“, verfestigten und sich weiter verfestigenden Haltungen zwingt, die mehr oder weniger allesamt partialistisch sind, zum „Selbst“-Erhalt „Unvereinbarkeiten“ und „Widersprüche“ behaupten und konstruieren statt eine Zusammenschau zu fördern und nicht gegenüber den für eine demokratische Grundhaltung essentiell notwendigen Tugenden destruktiv und spaltend zu erwirken.


      • 03.Konstruierte „Widersprüche“ statt Konstruktivität: Vor-demokratischer „Kampf“-Modus“ statt Aufklärung und Liberalität

„Demokratie“ funktioniert gerade niemals in „Parteien“, sondern nur, wenn so viele Menschen wie möglich sich so viele völlig unterschiedliche „Parteien“, Interessen, Weltanschauungen wie möglich nachzuvollziehen bemühen, sich damit befassen wollen und auseinandersetzen können !

„Demokratie“ funktioniert also und wird gerade nur gefördert, wenn Bürger sich außerhalb und zwischen „Parteien“ bewegen !
Wenn z.B. „gemeinnützig orientierte“ Vereine die Sichtweisen und Interessen von Unternehmen, Kapitaleignern, Investoren verstehen und einbeziehen wollen und können – und umgekehrt.

Angewöhnt wurde sich, solche unterschiedlichen Haltungen, Auffassungen und Lebensweise als vorgeblich „unvereinbar“, „Gegensätze“ oder „Widersprüche“ zu belassen – statt eben als zusammengehörig: das ist ein Prinzip der „Selbst“-Erhaltung von „Parteien“, durch welches sie sich zunehmend von der Realität entfernen.

Aus „Parteien“-Ferne ergäbe sich eher eine Pflicht, sich mit dem „Anderen“ zu befassen, es als mögliche Ergänzung oder Bereicherung zu sehen – und weniger, seine „Meinung“ oder Auffassung zu „verteidigen“.

Das „Parteien“-Wesen widerspricht per se diesen Grundlagen demokratischer Tugenden.

Es sieht keinen Skeptizismus gegenüber seinen  „Meinungen“ vor, sondern nur eine Gewißheit, dass die eigene „Überzeugung“ die richtige sei und man dafür zu „kämpfen“ habe, diese durchzusetzen, in vulgär-„machiavellistischem“ Impetus.

Es geht allein um Macht, nicht um Erkenntnis, nicht um das nach aller Prüfung als vernunftgemäß zumindest vorläufig „Richtige“ und dessen Wirksamwerdung.

Was sich im „Parteien“- Wesen Raum verschafft, fällt vielmehr weit hinter die „Aufklärung“ und die Gesellschaft freier Bürger zurück, es ist vor-demokratisch, da es den auf Erasmus von Rotterdam zurückgehenden und später den zuerst in die „Bill of Rights“ mündenden britischen Liberalismus von John Locke und weiteren wie Adam Smith, John Stuart Mill oder den „Skeptizismus“ von David Hume mit den Grundlagen des an der „Vernunft“ statt emotionalen Orientierungen – wie der „Meinung“ – orientierten Bürgers („Gentry“) hintergeht.

Gemeint ist mit diesem systematischen Hinterfragen nicht der blanke häufig ziellose und destruktive „Zweifel“, sondern, wie es Erasmus von Rotterdam um den Beginn des 16.Jh. schrieb: „Der Name ‚Skeptiker‘ entspricht dem, was Skeptiker tun: sie erforschen und denken gründlich nach. Es fällt ihnen schwer, sich auf etwas Bestimmtes festzulegen und sie verteidigen auch nicht das, was sie vermuten. Die Skeptiker folgen dem, was sich bewährt hat, Nicht-Skeptiker aber dem, was sie für gewiss halten.“
(aus: Elisabeth Gutjahr: „Studien zu didaktischen Leitvorstellungen in den Traditionen von Skepsis und Rhetorik“, Würzburg/ Königshausen & Neumann, 2004, S. 94)

Gerade Letzteres aber ist eine prinzipielle Voraussetzung dafür, in einer „Partei“ oder „Bewegung“ Karriere zu machen.
Zum Prinzip des Denkens erhoben wird hier nicht, dass die Möglichkeit einer menschlichen Erkenntnis von „Wirklichkeit“ und „Wahrheit“ (oder auch z.B. einem „Ziel der Geschichte“)  – nicht die Möglichkeit, dass es diese geben könnte –  ausgeschlossen wird, sondern eben – auch und gerade von selbst ernannten „Materialisten“ wie den „Linken“ – das Prinzip eines „Glaubens“ oder einer „Gewißheit“, die „Autorität“ zu beanspruchen habe, wie z.B. „Parteitagsbeschlüssse“.

Wer also freie Bürger möchte, welche in eine Lage versetzt werden könnten, dass sie über alle Fragen so gründlich und „unabhängig“ wie möglich nachdenken können, kann die zentrale Aufgabe von Gemeinwesen und Staaten eben nur darin sehen, diese Voraussetzungen für Bürger bereitzustellen: das Leben, die Freiheit, das Eigentum der Bürger zu fördern und zu schützen.

Wer ein ablehnendes Verhältnis zum Eigentum und zur Freiheitlichkeit hat – wie alle „Linken“ –, und etwa „den Staat“ zum wirtschaftlich vorwiegend oder allein Handelnden machen will, der schließt sich veritabel selbst aus der Demokratie aus.

Oder auch, um es mit „Kevin Kühnert“ zu sagen: „Mit welchem Recht“ dürfen sich solche „Parteien“ überhaupt an „Wahlen“ beteiligen, die den Bürger entmündigen und „enteignen“ wollen ?
Hier sind wir also wieder bei der Frage, wie ausgerechnet bürgerlichen Parteien die Zusammenarbeit mit „Linken“, die solche Entmündigung vorbereiten und vertreten, angedient werden kann ?
Mehr oder weniger große Teile der „AfD“ erscheinen hier nun mal – bei allen berechtigten Bedenken gegenüber den häufig außerordentlich autoritären und patriarchistischen Haltungen dieser Partei, die ebenfalls an ein autoritäres anti-liberales Staatswesen gemahnen – als eher schlüssigerer Partner einer Zusammenarbeit.

Allenfalls wäre festzustellen, dass sich „Linke“ und AfD hier in vielem fatal gleichen und eine ähnlich autoritäre Grundhaltung haben – und dass die Behauptung ihrer angeblichen „Gegensätzlichkeit“ irreal ist, sh. oben (Wählerwanderungen von SED/“Linke“ zur AfD).

  • 04. Die permanente Erfindung von „Mehrheiten“/„Minderheiten“ als anti-demokratische Normierung : Freiheit oder Fundamentalismus

Doch, um wieder abzusehen von diesem besonderen Problem der eigentümlichen und schon oberflächlich besehen verfehlten Behauptung fundamentaler „Gegensätzlichkeit“ von AfD und „Linke“ :

Freilich könnte man sagen, dass in einer freien Gesellschaft Bürger sich frei zusammenschließen könnten z.B. zu einer „Partei“.
Das Problem ist oder entsteht hier freilich spätestens dann, wenn ein so genanntes “Mehrheits“- Prinzip greifen und kollektivistisch organisierte oder gestimmte „Parteien“ und deren Vertreter in Parlamenten, Versammlungen, Ministerien, Kommunen, Ämtern, Behörden dann wieder über Einzelne und deren Eigentum oder auch die „Meinung“, die sie haben dürfen, befinden und bestimmen dürfen.

Auch hier darf in einem Gemeinwesen, das sich freiheitlicher Rechtsstaat nennen will, über die Lebensführung Einzelner nun mal nicht qua häufig unter kritisierbaren Umständen erlangten „Mehrheiten“ verfügt werden.

Jedoch berufen sich leider alle, sämtliche „Parteien“ auf solches „Mehrheitsprinzip“ – aber nicht auf prävalierendes Recht, nicht auf die Verfassung !

— Wenn es in einer Gemeinschaft z.B. weniger Immobilien-Eigentümer als deren Nutzer („Mieter“) gibt: dann hätten automatisch „Mieter“ mehr Rechte, weil sie ja die „Mehrheit“ erlangt haben ?

— Wenn es in einer Firma mehr Angestellte als Inhaber gibt, dann hätten Angestellte automatisch mehr Rechte, auch wenn sie überhaupt keine Kompetenz und Verantwortung in unternehmerischen Belangen haben können ?

— Homosexuelle sollen automatisch weniger Rechte haben als Heterosexuelle, obwohl dabei nur eine einzige der unzähligen Eigenschaften Homosexueller künstlich hervorgehoben wird und sie ansonsten mit Heterosexuellen die gleichen Eigenschaften teilen und sich nirgends unterscheiden ?


Und hier ließe sich „Homosexuelle“ / „Heterosexuelle“ durch viele verschiedene Bezeichnungen austauschen, was aufzeigte, dass es „Mehrheiten“ oder „Minderheiten“ überhaupt nicht gibt, sondern nur Menschen mit graduell unterschiedlichen Differenzen, Eigenheiten, Eigenschaften.

Nur wer solche Erkenntnis verinnerlicht hat, kann ein „demokratisches Bewußtsein“ für sich in Anspruch nehmen. Alles andere ist, neigt oder führt zum Fundamentalismus.

Ein Mehrheits“-Prinzip, das stets nur künstlich, willkürlich und oberflächlich Mehrheiten“ schafft und kategorisiert, ist per se anti-demokratisch, das Befolgen eines Mehrheits“- Prinzips wird jedoch ungeachtet seines evident anti-demokratischen Charakters und Wirkens weithin mit Demokratie“ gleichgesetzt und verwechselt.
Es muß „Mehrheit“ nur anders definiert werden – und schon muß womöglich eine andere „Minderheit“ als zuvor fürchten, von einer „Mehrheit“ dominiert zu werden.

Nur das Außerkraftsetzen oder allermindestens klares Relativieren des „Mehrheits“- Prinzips kann mehr Demokratie Raum verschaffen, nicht das autoritäre Drohen mit „Abstimmungen“ und „Mehrheiten“, die dann „bestimmen“ und „alles anders“ machen wollen, nicht weil es genau geprüft und besser wäre, sondern weil es eine „Mehrheit“ bekommen hat.
Bei der AfD will man nun auf einmal erkennen, wie in der Tat problematisch und gefährlich diese Auffassung von „Demokratie“ ist : man lobt das „Mehrheits“- Prinzip nur so lange wie Ergebnisse entstehen, die „begrüßt“ werden … – wenn nicht, dann wird aber nicht dieses „Mehrheits“- Prinzip als das Problem gesehen, das es ist, sondern nur eine einzelne „Partei: das ist das Verlogene, Widersprüchliche und Unhaltbare, das im „Fall Thüringen“ aufgetreten ist, aber grundsätzlich offenbar nicht erkannt wird oder benannt werden soll.

Solche Erkenntnisse könnten ja womöglich das gesamte „System“, auf das alle sich eingestellt haben und von dem alle profitieren, grundsätzlich in Frage stellen, und die Frage aufwerfen ob dieses „System“ in irgendeiner Weise der Demokratie förderlich oder ob es nicht anti-demokratisch ist und die Demokratie zerstören könnte …

Denn es wird hier zumindest tendenziell und zunehmend die Vorherrschaft des Rechts und des Verfassungsstaates zugunsten von „Mehrheits“- Herrschaften außer Kraft gesetzt oder untergraben.

Man muß sich entscheiden was in einem demokratischen Rechtsstaat auf Grundlage von Individualrechten zählen muß oder nur zählen kann:
das Recht des Einzelnen auf Leben/ Unversehrtheit, Freiheit und Eigentum als Schutz vor der Willkür von „Souveränen“ – oder das Kollektiv-„(Un-)Recht“ von „Mehrheiten“ ?

Wenn die Beachtung, Einhaltung, „Respekt“ vor „Mehrheits“-Entscheidungen ansonsten stets so hochgehalten und als hintergehbar behandelt wurde, dann aber wenn ein Abstimmungs-Ergebnis „nicht gefällt“, es auf einmal zu „korrigieren“ und „rückgängig zu machen“ sein soll, läßt sich daraus nur schließen, was ohnehin jedem freiheitlich und demokratisch denkenden Menschen längst klar sein muß:

dass „Wahl“- und „Abstimmungs“- Ergebnisse eben nicht diese „Autorität“ haben, die ihnen bisher zugeschrieben wurde, und eben nur als ein „Stimmungsbild“ mit vielen Variabeln gesehen werden und kritisch, prüfend und auch ablehnend betrachtet werden kann.

Einem „Wahl“-Ergebnis unbedingte „Autorität“ anzudichten wie ehedem einem „König“ oder anderen einzelnen „Herrschern“, diesem „Gehorsam“ entgegenzubringen, drängt sich doch eher klar als nicht unbedingt oder eher nicht genuin „demokratisch“ auf ?
Nur weil eine „Mehrheit“ statt Einzelner etwas als „richtig“ oder „wählbar“ erkannt haben will, muß es doch nicht per se „richtig“ sein – und kann eben keine Autorität und Anerkennung oder „Respekt“ per se beanspruchen, sondern kann Objekt kritischer Betrachtung und auch Ablehnung sein.

Wenn eine „Mehrheit“ der Bürger, die Brotesser sind, „beschließen“ wollen, dass ab morgen „Brot nichts mehr kosten“ dürfe, zu Ungunsten der „Minderheit“ von Bauern und Bäckern, sollte also eine solche formal „demokratische“ Abstimmung „Respekt“ erhalten und gültig sein ?

Gemäß den Erkenntnissen der Philosophen, welche die Grundlagen für den heutigen freiheitlichen Rechtsstaat gelegt haben, gibt es u.a. auch keine „eingeborenen moralischen Prinzipien : Grundsätze wie “Gerechtigkeit“ oder das Einhalten von Verträgen müssten durch die Vernunft begründet werden, damit sie Allgemeingültigkeit erhalten“ könnten.

Eine „(Volks-)Abstimmung“ kann solche Begründung und Vernunft in keinem einzigen Fall ersetzen, eine solche kann allerhöchstens als temporäres „Stimmungsbild“ gesehen werden.

05.   Demokratie als Fetisch von „Mehrheiten“ – oder Vorherrschaft der Freiheit ?


Beachtenswert ist aber auch, wie sich hier üblicher, angelernter und alltäglicher mangelnder Umgang mit Vernunft und mit als destruktiv eingesetzten oder wahrgenommenen Emotionen gesamtgesellschaftlich fortsetzen:


sich „die Meinung zu sagen“, klar und schonungslos auszudrücken „was man wirklich denkt“, wird weithin nicht als Anfang und als möglicher Auftakt für eine bessere, ehrlichere, wirkliche Beziehung bewertet, sondern als Ende und Abbruch, nicht etwa nur in der „bürgerlichen Gesellschaft“ des „guten Ton“s, sondern auch unter sich überhaupt nicht als „bürgerlich“ Begreifenden sind Unehrlichkeit und Unduldsamkeit mit „Abweichlern“ – mithin vordemokratisches Verhalten – üblich.
Das ursprünglich Befreiende des Citoyens, des Bürgers und Gentries, das „un-höfliche“, das Hintersichlassen der Kratzfüßigkeit, Untertänigkeit und höfischen Verlogenheit, ist leider verlorengegangen, zugunsten der Erbötigkeit auch und gerade gegenüber einer „Mehrheit“ des „Souveräns“, und verlorengegangen ist, dass sich die „Bill of Rights“ gegen jede absolutistische Herrschaft gewandt hat, selbstverständlich auch die des „Volks“, das sich in gleicher Weise als „Herrscher“ aufspielen will wie ehedem einzelne „souveräne“ Herrscher.

Mit einem Wahl“-Ergebnis beweist sich keine Demokratie, sie hört damit nicht auf, sondern fängt erst an

Ein übersehenes Grundproblem dabei ist, dass über „Demokratie“ oder „das Volk“ wie über ein Abstraktum geredet wird, das „unbedingt geachtet“ zu werden habe, als ob dieses zu „Respektierende“ nicht aus konkret handelnden Einzelnen bestünde, die natürlich auch konkret zu kritisieren, abzulehnen und denen „Achtung“ entgegenbringen zu sollen, natürlich auch *abgelehnt* werden kann.

Schon die merkwürdigen Aufspaltungen innerhalb „des Volkes“ zeugen von anti- demokratischer, freiheitsfeindlicher und pervertiert „kollektivistischer“ Gesinnung :
wenn „das Volk“ Parteien und deren Vertreter kritisiert und ablehnt, dürfen diese natürlich auch „das Volk“ ablehnen und kritisieren, abgesehen davon freilich, dass Politiker natürlich selbst aus „dem Volk“ stammen, zu diesem gehören und natürlich nicht separiert werden können.

Spätestens eben, wenn bestimmte Parteien und deren Vertreter und „Wahl“-Ergebnisse nicht anerkannt und sie als nicht koalitionsfähig bezeichnet werden sollen, fällt die ungeklärte Widersprüchlichkeit dieser Sonntagsreden-Haltung zu „Demokratie“ oder „dem Volk“ in sich zusammen.

Bei allem berechtigten und tatsächlich demokratischem Anspruch könnte es womöglich doch Grenzen dabei geben, „mit allen zu reden“, es kann dann selbstverständlich daher auch Grenzen dabei geben, den so genannten oder angeblichen „Willen des Volkes“ anzuerkennen oder gar durchzusetzen.
„Das Volk“ ist dabei ebenso ein Konstrukt wie es sämtliche so genannten und zahlenmäßigen „Mehrheiten“ sind. Ändert man Definitionen oder Zählweisen, oder läßt man „Partei“- Grenzen außer acht, lösen sich fast sämtliche oder ein Großteil der „Mehrheiten“ auf – es sollte aber auch ohne dies für jeden klar sein, dass alle im „Volk“ oder „der Demokratie“ Handelnden stets nur Einzelne sind und sich in unzählige „Minderheiten“ und Individuen auflösen.

Demokratisch kann daher womöglich gerade eher nicht der sein, welcher für bestimmte „Meinungen“ eine „Mehrheit“ sucht oder konstruiert, sondern (nur) der welcher alle Individualitäten und Differenzierungen grundsätzlich beachtet statt diese alle unter die Knute von „Mehrheiten“ zu zwingen.

Das kann oder muß wiederum nicht beinhalten, sämtliche Individualismen, Partikularismen, Besonderheiten oder „Meinungen“ zu beachten oder zu „respektieren“.
„Respekt“ kann grundsätzlich – von Einzelheiten abgesehen – in einer Demokratie eben nur der erhalten, welcher „Andere“ grundsätzlich auch respektiert.

Eine Verweigerung des Respekts muß bzw. kann nur begründet werden darin und damit, dass Gruppen oder Einzelne, denen Respekt verweigert werden soll, in Taten oder erklärten Absichten gegen essentielle Grundlagen dessen verstoßen was einen freiheitlichen Rechtsstaat konstituiert, und zu diesen Grundlagen gehört eben die grundsätzliche Achtung völlig „anders“ Denkender, Lebender und Handelnder, das Unterlassen oder Minimieren von Vorschriften wie Menschen zu leben haben sollen.

Darin, dass fundamental „anders“ Denkende in ihrer teils großen oder unüberbrückbaren Differenz faktisch selbst „Anderen“ den Respekt absprechen, genau diesen aber entwickeln müssen, da sie ihn ja auch für sich selbst erwarten, ist aber kein „Widerspruch“ zu sehen, sondern eben eine Ergänzung, die gerade essentiell ist für einen freiheitlichen Rechtsstaat, eben im Unterschied zu Staaten welche genau besehen eine Achtung vor dem als „Mehrheit“ oder „Volk“ Definierten nicht und ebensowenig kennen wie vor dem Einzelnen, sondern als „abweichend“ und „nicht zur Mehrheit gehörend“ Definiertes nur bekämpfen wollen.

Eben das ist der Unterschied des freiheitlichen Rechtsstaates zum Totalitarismus oder Absolutismus, und damit auch dem Totalitarismus von „Mehrheiten“.

Dies eben widerspricht dem populären/populistischen Gerede von „Demokratie“ oder „demokratischen Entscheidungen“, die angeblich „unbedingt zu respektieren“ oder umzusetzen sein sollen.

Eben nicht „Demokratie“ im Sinne eines Gehorsams gegenüber „Mehrheiten“ – so wie ehedem gegenüber einzelnen Herrschern – konstituiert den Freiheitlichen Rechtsstaat, sondern “Schutz der Freiheit, des Lebens/ der Unversehrtheit und des Eigentums: dies sind die Grundvoraussetzungen der Freiheitlichkeit und damit auch des freien Denkens als Voraussetzung gründlich durchdachter „demokratischer“ Entscheidungen“(sh. John Locke : „Two Treatises of Government“, Orig. 1689, [Zwei Abhandlungen über die Regierung] übersetzt von Hans Jörn Hoffmann, hrsg. und eingeleitet von Walter Euchner, Frankfurt am Main/ Suhrkamp, 1977).

Demokratie zeigt sich vielmehr gerade darin, dass u.a. veranschlagt wird, dass die Entscheidungen des Souveräns (völlig) falsch, unangemessen und unzureichend sein können, und dass eine Distanz gegenüber dessen Entscheidungen möglich sein muß und unbedingter Gehorsam dem gegenüber eben nicht verlangt werden kann.

Echte Demokratie, die Bestand haben soll, kann niemals bedeuten, unbedingte Achtung vor Entscheidungen eines „Souveräns“ – seien es nun einzelne, wenige Herrscher oder eine „Mehrheit“ – haben zu sollen, sondern bedeutet gerade Schutz vor möglicher Willkür, Verführbarkeit, Ignoranz und Unberechenbarkeit des „Souveräns“ für die Einzelnen, die „Minderheiten“, welche nicht einer konstruierten „Mehrheit“ angehören.

Verbindlich zu befolgende „Volks“-Entscheide etwa müssen sich von selbst verbieten.

Niemals darf ein „Souverän“ – auch oder schon gar nicht eine aufgrund einer einzelnen mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantwortenden Frage konstruierte „Mehrheit“ – über dem Recht, den allgemeinen und universalen Menschenrechten stehen.
Eine unklare und nicht entschiedene Haltung zur Freiheit, zur Gleichwertigkeit aller Lebenden, und zum Schutz und zur Förderung des Eigentums als grundlegende Voraussetzungen zum freien Denken und Entscheiden der Individuen kann nur als anti-demokratisch und zu bekämpfend erkannt werden: solches steht nicht zur „Abstimmung“ !

Dabei kann „Freies Denken“ und Entscheiden eben nicht gleichbedeutend damit sein, „frei“ auf einer „Meinung“ zu „bestehen“ und dies mit einer „Partei“lichkeit auch noch zu verfestigen, sondern eben nur, von der Freiheit des Denkens in alle Richtungen Gebrauch zu machen.

Ob „Parteien“, „Weltanschauungen“, „Wissenschaft“, „Religion“/“Spiritualität“ oder was auch immer: alle müssen sich an diesen Grundsätzen und deren Beachtung messen lassen.

Die demokratische Wertigkeit von „Parteien“ bemisst sich daher eben nicht unbedingt an erreichten „Mehrheiten“, nicht am Durchsetzen einer „Parteiraison“, sondern eher am Umgang mit „Minderheiten“, die freilich ebenso konstruiert sind wie „Mehrheiten“, denn jeder in der „Mehrheit“ teilt unzählige Eigenschaften von zu „Minderheiten“ Erklärten und umgekehrt.

Die Vorherrschaft und Überbewertung von „Mehrheiten“ erscheint nicht nur als, sondern ist gerade un-demokratisch und insbesondere merkwürdig u.a. deswegen, weil es doch gerade so gut wie immer *Einzelne* waren, die sich gegen „das Volk“, gegen „Mehrheiten“ durchgesetzt haben, welche den heutigen Standard der Fortschritte in Staatswesen („Demokratien“) oder auch in der Wissenschaft und anderen Stellen mit „ungewöhnlichen“ Beiträgen erst gegen erhebliche Widerstände herbeigeführt haben !

Daher ist gerade in sich „demokratisch“ nennen wollenden „Parteien“ oder Gemeinwesen das Hervorheben von „Mehrheiten“ gegenüber Einzelnen widersinnig und bedenklich.

Wiederum heißt das natürlich auch nicht, dass alle Einlassungen von Einzelnen „respektiert“ werden müßten: auch diese müssen sich daran messen lassen, wie viele Aspekte sie berücksichtigen statt nur einer partikularen „Meinung“ Gehör zu verschaffen.
Was in der Wissenschaft gilt – stetige Prüfung und Falsifizierung –, sollte mit gutem Recht und aus klar einsehbarem Grund auch Standard sonstiger Diskussionen sein.

Wenn eine „Meinung“ einer genaueren Prüfung nicht Stand hält, dann kann es auch kein Maßstab sein, wenn diese von „Mehrheiten“ geteilt wird.

Leider herrscht hier immer mehr ein „Mehrheits“-Fundamentalismus oder auch –Fetischismus vor, welcher die eigentliche demokratische Freiheit des Denkens mindestens unbedacht und in der Konsequenz, wenn nicht vorsätzlich, zu beschränken, diffamieren, einzuhegen, als nachrangig zu behandeln anstrebt, wo es sehr schnell nur noch um „Mehrheiten“ und immer weniger um Inhalte geht. 

Nicht die Demokratie gilt es vorrangig zu verteidigen, sondern die Freiheit, als Voraussetzung der Demokratie !

Wenn „Demokratie“ (zunehmend) zum Instrument einer konstruierten „Mehrheit“ wird, Diktate über willkürlich definierte „Minderheiten“ auszuüben, zerstört Demokratie sich selbst.

Freiheit bedeutet zuallererst die Freiheit von Autorität und Gewalt, die Gewähr von Selbstbestimmung, in der Konsequenz damit auch den Raum, von Politik und Demokratie unbehelligt bleiben zu können !
Die grundsätzlich einzigen Grenzen und das, was Staaten zu garantieren haben, sind diese unveräußerlichen Rechte des Individuums.  So können und dürfen z.B. eben die Rechte und volle Gleichstellung von Homosexuellen niemals „demokratischen“ Abstimmungen unterworfen und davon abhängig sein !
In alles andere haben sich Staaten und „Demokratie“ nicht penetrant und über Gebühr einzumischen.

Wenn Menschen die Politik und die Demokratie (zu vorrangig) als Mittel der Gewalt zur Durchsetzung eigener Interessen nutzen können, mündet dies in Anti-Freiheitlichkeit, Beeinträchtigung, Mißbrauch oder Zerstörung der Demokratie,  wenn dabei unveräußerliche Rechte und Freiheiten des Individuums begrenzt, beeinträchtigt oder (faktisch) abgeschafft werden, und z.B. positiv als Ermöglichung einer Mindest- Teilhabe initiierte „Umverteilung“ zur Lähmung und zur Tyrannei einer „Mehrheit“ führt, statt z.B. Menschen zu ermöglichen, und Voraussetzungen zu schaffen, ihren Unterhalt selbst zu bestreiten, was i.d.R. nur in größtmöglicher Freiheit statt pervertierter „Vorschriften“- Macherei geht.

Freiheit kann Demokratie fördern – aber Demokratie ist eben nicht gleichbedeutend mit Freiheit, insbesondere wenn formal „demokratische“ Entscheidungen gelenkt und mißbraucht werden zur Einschränkung der Freiheit.

Zur Erlangung echter, freiheitlicher Demokratie ist somit mehr Selbstbestimmung entscheidend : nicht Herrschaft von „Mehrheiten“, sondern Herrschaft der Freiheit.

06 – Thüringen 2020: manifeste Perversion des krankhaften Strebens nach „Mehrheiten“

In einer vor- und anti- demokratischen „Mehrheits“- Gesellschaft werden fast Blinde, geschickte Demagogen oder selbst ernannte „Volksfreunde“ zu Klar Sehenden erklärt; deshalb können Populisten und Vor-Demokraten hier reüssieren, nachdem sich „Gemäßigte“ mit ihrem „Mehrheits“- Gerede selbst wehrlos gemacht haben.

Figuren wie Ramelow, Kühnert oder auch Wagenknecht werden hier allen Ernstes zu „Hoffnungsträgern“.

Weshalb läßt man es etwa Letzterer durchgehen, dass sie sich als vorgeblich „kritisch Denkende“ inszenieren, oder behaupten darf, Parteien der „Nicht-Mitte“ verträten „mehr Inhalte“ ?

Weder „Linke“ noch AfD haben mehr Inhalte als alle anderen, sie vertreten eher nur *andere* Partialismen als die anderen Parteien.

Sie profitieren nicht, weil sie mehr Inhalte hätte, sondern weil sich mit ihr nicht **inhaltlich auseinandergesetzt**, sondern etwa die AfD irrational wie der „Böse fremde schwarze Nazi-Mann“ behandelt wird, während die Partei von Frau Wagenknecht irrational und auch ohne Argument als „rein demokratisch“ behandelt wird, weil sie „dem Volk“ suggeriert, sie verträte dessen angeblich „vernachlässigte Interessen“.

Wenn es etwa tatsächlich das Interesse der SED/“Linke“ wäre, Vermögensverhältnisse „auszugleichen“, weshalb tritt sie dann nicht für Maßnahmen ein, welche direkt Vermögen und Eigentum „Benachteiligter“ aufbauen könnten ? Stattdessen will sie Vermögendere so bevormunden, wie es gegenüber weniger Vermögenden durch „Alg-2“, durch Abschmelzen von „Schonvermögen“ und „Vorschriften“ gegen „Zuverdienst“ usw. seit Jahrzehnten passiert : diese „Verbots“- Vorschriften sollen nun auch auf bisher noch Vermögendere ausgedehnt werden, was aber nicht etwa zum Vermögens- Aufbau weniger Begüterter führt, sondern direkt zum „Staat“, welcher nicht nur beim „Wohnen“ oder der Energieversorgung seit Jahrzehnten der größte Preistreiber ist, sondern auch beim „Steuer“- Eintreiben.

Die inhaltliche Auseinandersetzung damit wird unterlassen, weil die „staatstragenden“ Parteien eben weitgehend selbst diese Krakenhaftigkeit des „Staates“, die Entmündigung durch ihn nicht kritisch benennen wollen.

Und so sind zwar merkwürdiger Weise Gesetze gegen so genannte „Wucher-Mieten“ in aller Munde, aber nirgends steht „das Volk“ auf gegen „Wucher-Steuern“: „der Staat“ hat es mit Hassrede und Volksverhetzung „gegen Reiche“, „gegen Vermieter“, „gegen Konzerne“ verstanden, von sich abzulenken – und „das Volk“ ist dumm genug dazu, sich das bieten zu lassen.

Und „Mehrheiten“ aus einem solchen „Volk“ soll man dann „respektieren“.

Das verweist darauf, wie sich inhaltliche Auseinandersetzung nicht angewöhnt und sie nie geübt wurde, so dass nicht nur der Begriff „demokratisch“ völlig diffus, beliebig und inhaltlich ungeklärt verwendet wird – weil eine Unfähigkeit besteht, substantielle Inhalte, die nicht in jedem Wind verfliegen, überhaupt durch anstrengendes Denken zu entwickeln und zu formulieren : es ging und geht stets nur darum, „Mehrheiten zu finden“.

Dieses „Mehrheits“- Prinzip an sich z.B. in Frage zu stellen, als habe irgendeine konstruierte „Mehrheit“ per se irgendwo Recht, sei „richtig“ oder als stünde ihr zu, über konstruierte „Minderheiten“ zu „herrschen“ und zu bestimmen, dazu reicht es schon nicht.

So erschöpft sich das sich „politisch“ nennen Wollende darin, dass jeder behauptet, er habe und spräche für eine „Mehrheit“, als sei das schon in irgendeiner Weise ausreichend oder relevant.

So verläuft das geradezu *krankhafte* Streben nach „Mehrheiten“, wie es in Thüringen zur manifesten Perversion wurde.

— Gerade wenn man „vor Nazis warnen“ will, sollte man doch wenigstens so intelligent sein zu konstatieren, dass doch „die Mehrheit“ für Hitler gekreischt hat ?

— Dass „die Mehrheit“ keinen Widerstand geleistet hat ?

— Dass „die Mehrheit“ auch in der SED-DDR gekuscht, sich als Blockwart betätigt und gespitzelt hat ?

WIE kann man denn angesichts dessen auf stets als so rein positiv und unkritisch dargestellte „demokratische Mehrheiten“ Wert legen und solche „anstreben“ als sei dies das Nonplusultra ?

WIE kann man denn bloß übersehen, dass die AfD – wie auch SED/“Linke“ – doch wesentlich gerade nur davon profitiert, „dem Volk“ nach dem Mund zu reden, Kritik an ihm aber auszusparen ?

Und dass doch genau dies ein ehernes Grundprinzip aller „Parteien“ ist: entweder „gehörst Du zu Uns“, oder Du fliegst ´raus (sh. z.B. Sarrazin) – das Prinzip so genannter „freier Auswahl“, das aber eigentlich ein ANTI-Freiheits- Prinzip ist, denn bei der nächsten „Gruppe“ stößt man nur auf die nächsten Tabus.

Freiheit ist aber vielmehr, allen grundsätzlich „alles sagen“ zu dürfen, ohne „Empörung“ oder „Rauswurf“ zu ernten statt Auseinandersetzungsbereitschaft zu erfahren.

Voraussetzung ist natürlich, dass Auseinandersetzungsfähigkeit *beidseitig* vorhanden ist, dass es nicht um „Meckern“ oder „auf seiner Meinung bestehen“ geht, sondern eben um Inhalte, und damit auch nicht um „Corporate Identity“ oder „Parteiraison“.

                       07. Zwangsherrschaft von Mehrheiten“ statt Herrschaft von Freiheit

Wer diese Voraussetzungen nicht (entwickeln) will, ist per se anti-freiheitlich und anti-demokratisch, ob er nun zu irgendeiner „Mehrheit“ gezählt wird oder nicht.

Wie angesprochen, ist ein Maßstab einer *wirklichen* Demokratie doch vielmehr gerade, unbehelligt von „Mehrheiten“ bleiben, und sagen zu können : „MEHRHEIT, DU KANNST MICH MAL !!!!“, OHNE dass marodierende Brandstifter einem deshalb mit Feuerwerk, Schmierereien und anderen Angriffen auf die Pelle rücken !

Das Nonplusultra in einer *wirklichen* Demokratie wären GERADE DIE „Parteien“, die am WEITESTMÖGLICHEN ENTFERNT von diesen selbstgefälligen „Mehrheiten“, dem PÖBEL, dem MOB wären !

Demokratisch ist, was vor dem Mob, in der Regel also der „Mehrheit“, SCHÜTZT !

Nun ist z.B. Lindner als derzeitiger Vorsitzender einer tendenziell entsprechend geeigneten „Partei“ unfähig dazu, dies ostentativ zu vermitteln, denn er ist ja selbst Teil der „bürgerlichen“ Verlogenheit, die selbst stets „peinlich berührt“ sein will, wenn man einmal wirklich in die Auseinandersetzung geht, nicht weniger peinlich berührt als selbst ernannte „Wertkonservative“ von Gender- Diskussionen oder „Linke“ von unternehmerischem Denken und „Gewinnen“ aus „Mehrwert“.

Wagenknecht z.B. hingegen gehört freilich zu denen, die den Mob perfide und ausgesucht pseudo- „intelligent“ für sich gewinnen wollen, indem sie „geschickt“ alles ausspart, was dieses Ziel gefährden könnte.

Die AfD profitiert, weil die letzten Jahrzehnte eine Schönwetter- Proporz- „Demokratie“ bestand, die nie wirklich auf ihre Substanz befragt wurde.

Die AfD profitiert, weil die Schönwetter- Parteien mit sämtlichen substantiellen Fragen völlig überfordert sind und sich daran gewöhnt wurde, „Demokratie“ als inhaltslosen Waschmittel- „Wettbewerb“ zu inszenieren, und wohlfeil und folgenlos dem „Willen des Wählers“ als angeblich per se „demokratisch“ nachzugeben und ihn gewähren zu lassen.


Jetzt erst will man gewahr werden, dass alleroberste Voraussetzung für substantiell demokratische Wahlen doch nur sein kann, dass die **Wählenden selbst** überhaupt demokratische Grundprinzipien und -haltungen verinnerlicht haben, also nicht bloß „Meinungen“ absondern und „darauf bestehen“.

Wie „die Wähler“ aber „mehrheit“lich drauf sind, „links“, „Rechts“, in der „Mitte“, überall, wird dort das Resultat von „70 Jahren Demokratie“ – im „Osten“ noch 40 Jahre weniger – überdeutlich.

Man sieht, dass die deutliche Mehrheit der AfD-Wähler nicht den allergeringsten demokratischen Grundstandards zu entsprechen scheinen  – aber eben nicht nur dieser Wähler …!

Leben, Freiheit, Eigentum gehören zu den Natur- und Grundrechten des Menschen, „Demokratie“ gehört nicht dazu. – und wurde etwa von John Locke auch nicht genannt : er sprach nicht von „Demokratie“, sondern zuvörderst von FREIHEIT.
Allenfalls kommt es u.a. auf die Definition von Demokratie an.

Wenn diese als eine Art „Demokratie“/“Herrschaft“ von „Mehrheiten“ aufgefasst wird – die es ja eigentlich gar nicht gibt, sondern die „Mehrheiten“ sind stets aus Konstruktionen und Definitionen hervorgegangen -, dann können formal „demokratische“ Entscheidungen diese Grund- und Naturrechte auf Freiheit, Eigentum und auch Leben leider durchaus außer Kraft setzen, gefährden und vernichten.

Die Beachtung der Werte von Freiheit, Eigentum und Leben als oberste Gebote stehen daher selbstverständlich über der „Demokratie“, denn das beinhaltete automatisch, auch Freiheit, Leben und Eigentum aller anderen zu achten und zu fördern, während formal „demokratische Mehrheits“- Entscheidungen diese grundlegenden Werte leicht mißachten können.

Wenn Demokratie jedoch nicht als Befolgen der Befehle von „Mehrheiten“ und deren „Meinung“ verstanden würde, sondern als essentiell demokratisch gerade die Bewahrung der Individualität und damit der Singularität und des „Minderheiten“- Status JEDES Menschen begriffen würde, könnte das womöglich anders sein.

Leider aber steuern wir von „Links“, „Rechts“, „Mitte“, von überall gerade auf eine Zwangsherrschaft gesuchter „Mehrheiten“ zu, jeder versucht „Mehrheiten“ zu bekommen statt auf der Individualität zu bestehen.

Was wir deshalb haben, ist „Ochlokratie“, Pöbelherrschaft.

Es wird *über*sehen, dass dies die Frucht dessen ist, was *alle* Parteien und Politiker doch Jahrzehnte lang vorgelebt haben : „für ’seine Meinung zu werben'“ statt für das kritische Denken.

Es wird übersehen, dass man diese völlig fehlende demokratische Grundhaltung nicht nur bei der AfD konstatieren muß, sondern dass dies leider als „Normalität“ gilt und habituell anerzogen wurde.


KAFKA 2020– Prozess ohne Urteil, Urteil ohne Prozess –„Netz-DG“:Die Verwandlung von Willkür in „Recht“

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12. September 2019

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KAFKA 2020– Prozess ohne Urteil, Urteil ohne Prozess –„Netz-DG“:Die Verwandlung von Willkür in „Recht“

01. In dubio contra reo: ein Märchen von den Menschenrechten

— „Facebook“ ! Sie werden hiermit dazu verpflichtet, überall auf der Welt 24 Stunden am Tag direkt und persönlich erreichbar zu sein, telefonisch, schriftlich per e-mail, mit im Impressum anzugebender Post-Adresse.
Es wird Ihnen untersagt, irgendwelche Daten und Einzelheiten irgendwelcher Nutzer ohne deren ausdrückliches Einverständnis zu veröffentlichen, zu verwenden, weiterzugeben.
Es wird Ihnen untersagt, „Ausweise“ anzufordern zur „Überprüfung“.
Es wird Ihnen untersagt, Nutzer zu „Klarnamen“ zu zwingen.
Es wird Ihnen untersagt, irgendwelche von Nutzern veröffentliche Inhalte zu löschen, ohne den Nutzer zuvor dazu kontaktiert und befragt zu haben, ohne eine Begründung dafür abzugeben, die vor einem ordentlichen Gericht Stand halten würde.

Blockwarte dürfen nichts an Sie vernadern, ohne vorher mit dem zu „Melden“den Kontakt aufgenommen und sich rechtssicher vergewissert zu haben, dass der zu „Melden“de das zu „Melden“de auch tatsächlich geschrieben und veröffentlicht und ob er das so „gemeint“ hat wie vom Blockwart aufgefasst, und ob versucht wurde, ggf. den Wortlaut „anzupassen“.
Der Blockwart hat diese Kontaktaufnahmen nachzuweisen, mögliche Beweismittel zu sichern.
Die Beweislast kann keinesfalls einem Beschuldigten auferlegt werden.

Wenn „Facebook“ etwas nach allen solchen Bemühungen „löschen“ will, hat er den „Gemeldeten“ zuvor zu kontaktieren, zu informieren, ihm Handlungsalternativen zu ermöglichen.
Die Nachricht/ mail von „Facebook“ muß namentlich gekennzeichnet sein, es muss eine personalisierte E-Mail- Adresse sein, die bei Abwesenheit des Personalisierten zeitnah auch von anderen Mitarbeiter/ -innen kompetent beantwortet werden kann.

Vermag „Facebook“ dies nicht innerhalb von 24 Stunden, verfällt der „case“.

— „Google“ ! Sie werden hiermit dazu verpflichtet, überall auf der Welt 24 Stunden am Tag direkt und persönlich erreichbar zu sein, telefonisch, schriftlich über personalisierte e-mails, mit im Impressum anzugebender Post-Adresse. Es wird Ihnen untersagt, irgendwelche Daten und Einzelheiten irgendwelcher Personen ohne deren ausdrückliches Einverständnis in Ihrer „Suchmaschine“ zu veröffentlichen.

— „Apple“ ! Sie werden hiermit dazu verpflichtet, überall auf der Welt 24 Stunden am Tag direkt und persönlich erreichbar zu sein, telefonisch, schriftlich über personalisierte e-mails, mit im Impressum anzugebender Post-Adresse. Ein anonymes Abwimmeln via Telefon durch so genannte „support“-„Center“ – insbesondere bei erkennbaren Software-, Hardware-, Infrastruktur-, Protokoll-, Platform- u.a. nicht vom Nutzer zu verantwortenden, diesen schädigenden Fehlern und Mängeln – soll so vermieden werden …

Desgleichen „Microsoft“ !, „amazon“ !,  „WalMart“ !, „Edeka“ !, „Rewe“ !,  „IBM“ !, „Unilever“ !,  „DHL“ !, „Deutsche Post“ !, „Telekom“ !, „Samsung“ ! , „Axa“ !, und viele andere mehr.


All diese Länder überspannend bis weltweit agierenden Konzerne hätten also einfach nur die Mindeststandards zu erfüllen, die jedem kleinen oder höchstens national tätigen Unternehmen auferlegt und von diesen erwartet werden, wenn sie sich gegenüber weiteren Anbietern behaupten wollen.
„Der Staat“, der von diesen lokalen Unternehmen regelmäßige, meist monatliche Steuer- und andere Erklärungen und Einhaltung etlicher weiterer Vorgaben verlangt, hat nun auch gegenüber „Global Playern“ die Einhaltung und Erfüllung von Selbstverständlichkeiten durchgesetzt !

Im Märchen vielleicht – wenn es nicht von Kafka geschrieben ist.

02. „Opfer“-„Täter“-VerschränkungTabu als Handlungsmodell des ritualisierten Wegsehens

In der Realität ist es jedoch so, dass „der Staat“ damit von Anderen das verlangen würde, was er selbst verweigert, oder nicht fertigbringt, oder verhindern will.

Also, von bestimmten Anderen.
Denn von „dem Staat“ ausgelieferten, ortsansässigen Unternehmen verlangt „der Staat“ alles Mögliche an „Datenschutz“, „Umweltschutz“, „Gleichstellung“, „Arbeitnehmer-Rechten“, „Arbeitgeber-Pflichten“, „Rechtssicherheit“  – von „Global Playern“ will er höchstens „Steuern“ abgreifen, alles andere interessiert „den Staat“ nicht.

Wer mit „dem Staat“ versucht, Kontakt aufzunehmen, Fragen zu klären, Verfahren zu führen, der erfährt zudem alltäglich, dass „der Staat“ selbst nicht in der Lage ist oder sein will, zuverlässig, zeitnah, berufbar, personalisiert erreichbar zu sein, zumindest in Deutschland.

Während etwa personalisierte mail-Adressen, Erledigung unzähliger Ämter- und Behörden- Formalitäten Online, und Weiteres in vielen „vergleichbaren Ländern“ längst selbstverständlich sind, wartet der deutsche Bürger wochenlang auf „den Brief vom Amt“. „Das geht nur schriftlich“ ! – gemeint ist dabei aber nicht etwa die e-mail; in „Neuland“ wird in etlichen Amtsstuben ja noch die Kugelkopf- oder Farbband-Schreibmaschine gepflegt.

Wie sollte also „der Staat“ dann von Anderen etwas fordern, bei dem er selbst kläglich versagt ?
Wie sollte „der Staat“ von Unternehmen, die mit Daten Geschäfte machen, wirklichen „Datenschutz“ verlangen, wo doch „der Staat“ sich die Genehmigung erteilt hat, selbst und ungefragt Daten sämtlicher Bürger, die bei ihm polizeilich zwangs-„gemeldet“ zu sein haben, für ein paar Dutzend Euro zu verscherbeln, an Adress-Dateien zu verkaufen, ohne auch nur das allergeringste Einspruchs- und Untersagungs- Recht der zwangs-angemeldeten Bürger ?

Diese dürfen höchstens bei „triftigen Gründen“ einen „Amtlichen Sperrvermerk“ beantragen – natürlich nur schriftlich, per Post, natürlich nur wenn „von Behörden genehmigt“, und nur wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, also wenn ein Bürger bereits gestalkt, verfolgt, bedroht wird – da er sich und seine Daten ja nie schützen durfte – , und dies „nachweisen“ kann.

Die eingangs beschriebenen Mindest-Standards würden das momentane „Geschäftsmodell“ der betreffenden Unternehmen stark beeinträchtigen.
Der Aufbau entsprechender Strukturen würde Milliarden verschlingen, die dann zwar „dem Bürger zugute kommen“ und steuermindernd angesetzt werden könnten – „aber“ es käme nicht „dem Staat“ zugute…
Denn dessen erkennbares Interesse ist es ja offensichtlich nicht, für „den Bürger“ zu handeln, sondern, von Unternehmern „Steuern“ abzugreifen, was nur vom „Gewinn“ möglich ist.

Würden Unternehmen, statt „Gewinne“ anzuhäufen, Gelder in Service, verträgliche Produkte, Entschädigungen für Produktfehler usw. stecken, hätte ja „der Staat“ nichts mehr abzugreifen; er könnte sich nicht mehr als „Datenschützer“, „Umweltschützer“, „Gleichsteller“ und ähnliches aufspielen, das er bei Bedarf – wenn die „Proteste“ zu laut werden – als Drohgebärde hervorholt, obwohl er hierfür überhaupt nicht gebraucht wird, denn dafür sorgen können Unternehmer und andere Bürger selbst – wenn ihnen die entsprechenden Rechte und Grundlagen dafür gegeben würden: doch genau diese verweigert „der Staat“ …!

Es geht ihm also weder um „die Unternehmer“ noch verträgliche Produkte noch „den Bürger“: es geht ihm nur um sich selbst.

„Der Staat“ verweigert eine gemäß einer grundlegenden Rechtssicherheit ordnungsgemäße Vorgehensweise – er betreibt vielmehr Willkür, wenn er z.B. eine „umgehende Löschung“  von z.B. angeblich „volksverhetzenden“ Inhalten, so genannter „Hassrede“ (beides praktisch nicht definierbare Begriffe) verlangt, wenn er unter Außerkraftsetzung jeglichen Datenschutzes nicht gegen einen „Klarnamen“-Zwang vorgeht usw.

„Der Staat“ ist frei nach Kafka:
Prozesse und Verdikte ohne Urteil, Urteil ohne Prozess.

„Der Staat“ ist veritabel kafkaesk: absurd, grotesk, vollkommen widersprüchlich, in vollkommener Willkür.

Weil „der Bürger“ dies zuläßt – nicht weil er dies wirklich wollte, sondern weil er keine klare, sondern ebenso willkürliche, widersprüchliche, egozentrische Haltung dazu einnimmt.

Wenn er Opfer dieser Willkür ist, „schimpft“ er über „den Staat“. Vollzieht aber „der Staat“ die Willkür gegenüber dem Bürger „Unliebsamen“, will der Bürger dies auf einmal meist richtig finden.

Wie etwa und besonders beim generellen Umgang der “bürgerlichen“ Gesellschaft  mit Sexualität, ist dieser willkürliche und krass widersprüchliche Umgang mit fundamentalen Rechten vorgebliches Tabu, und Modell zugleich.

Prostituierte haben Millionen Kunden täglich – aber der Freier soll „bestraft“ oder Prostitution ganz „verboten“ oder als „autonome Sexarbeit“ beschönigt und klinisch rein „einvernehmlich“ gestaltet werden.
Bei „aufgedeckten Fällen“ der Pädosexualität – oder auch, oder eher des (sexualisierten) Macht-Mißbrauchs – finden sich häufig oder meist Abertausende an „Beteiligten“; aber sie werden nicht als das erkannt, was sie offensichtlich sind: Teil der „Gesellschaft“, des „Normalen“ – es wird gefordert, die Täter als Parias auszugrenzen, nicht etwa, ihnen in´s Gesicht zu sehen: man könnte ja sich selbst darin erkennen.

Und zwar nicht nur in den „Tätern“, sondern auch den „Opfern“.
Diese aber werden als eine Art „Sonderfall“ heilig gesprochen, es wird so getan als hätten sie weder Vergangenheit noch Zukunft.
Der grundsätzliche Affekt gegen freie Sexualität, gegen Geilheit, Wollust und glückliche Ohnmacht bricht sich hier schadlos Bahn.
Auch selbstsüchtige „Schauspielerinnen“ sind nur „Opfer von Weinstein“.

Und sowohl in der kafkaesken Täterschaft „des Staates“ wie in den Opfern könnte sich „das Volk“, „der Bürger“ selbst erkennen, er ist beides zugleich, will aber keines sein, „das Volk“ will sich nicht selbst in´s Gesicht schauen.

Es fordert gleichzeitig „Freiheit“ und die Unterdrückung und Verfolgung derer, die sich Freiheit nehmen, welche „dem Volk“ nicht „gefällt“.

„Das Volk“ läßt es selbst geschehen, dass es auf „Like“ und „Dislike“ reduziert wird; Hauptsache, es wird in seiner Bequemlichkeit nicht aufgestört. Umso mehr verlangt es von „Politikern“, dass sie „endlich mal handeln“ – offenbar aber ohne vorher endlich mal zu denken und zu fühlen.

03. Millionen Idioten – null Rechtssicherheit, dank „Justizministern“

<<   Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet… Was waren denn das für Menschen? Wovon sprachen sie? Welcher Behörde gehörten sie an ? K. lebte doch in einem Rechtsstaat, überall herrschte Friede, alle Gesetze bestanden aufrecht, wer wagte ihn in seiner Wohnung zu überfallen?…    >

„Josef K.“ stirbt im Getümmel eines Kampfes, in dem sich Menschen verschiedenster „Schichten“ der Allmacht eines Konzerns widersetzen.

„Sozialdemokratische“ so genannte „Justizminister“ hingegen wirken als eindeutig auf der Seite der Konzerne stehend – vorgeblich, um so genannte „Hassrede“ (ein völlig undefinierter, beliebiger, wohl undefinierbarer Begriff : siehe hierzu das Schluß-Kapitel) zu „bekämpfen“.

Dabei erscheint „Josef K.“ selbst beim Urteilen oder auch Handeln wenig zurückhaltend. In den ersten Kapiteln des „Prozess“ wirkt etwa seine Bewertung der „Vermieterin Grubach“ für die Art wie sie von „Fräulein Bürstner“ denkt, wenig differenziert, er verurteilt eine junge verheiratete Frau bei Gericht, weil diese sich mit einem Studenten eingelassen hat, und ohnehin generalisierend die behäbigen „faulen“ Beamten des Gerichtes.
Gegen das Fräulein Bürstner wird er selbst übergriffig, und im „Konkurrenzkampf“ etwa gegen den Direktor/Stellvertreter zeigt er sich als Manipulator nicht unbegabt.

Das Be- und Verurteilen in „Der Prozess“ zeigt sich nicht als rein gerichtliches oder behördliches, sondern auch als gesellschaftlich-kollektives,  als „halb-offizielles“, „halb-staatliches“, ebenso aber auch vom „Volk“ oder nicht-behördlichen Personen getragenes. „Josef  K.“ wirkt bis zu einem gewissen Grad als Teil des Gefüges der Gesellschaft, die gegen ihn zu prozessieren scheint.
Insgesamt jedoch erscheint er als Opfer, denn solche wie die beschriebenen fragwürdigen Charakterzüge finden sich bei jedem und machen jemanden nicht unbedingt zum Täter; seine Situation ist als ausweglos zu bezeichnen, weil der gegen ihn gerichtete „Prozess“ als reines Willkürverfahren gezeigt wird, das der Rechtsstaatlichkeit nicht entsprechen kann, denn ein solches Verfahren kann nur legitimiert sein, wenn bestimmte inhaltliche Mindestanforderungen erfüllt sind.

Das Fehlen nachvollziehbarer, also für die Bürger/ „Betroffenen“ voraussehbarer rechtlicher Regelungen, das Fehlen von der Kritik zugänglichen Begründungen, das Fehlen von Rekursmöglichkeiten, also Einsprüchen, das Fehlen jeglicher Berücksichtigung dessen, was mit den Menschen geschieht, die „verstossen“, und die Opfer von Hexenjagden, Stalking, Diskursverweigerung/- aussperrung, von Verleumdung und Volksverhetzung werden …: 
Was würden „Wir“ damit assoziieren …?
„Gottesstaaten“ fallen „Uns“ vielleicht dazu ein, oder andere Unrechtsstaaten … doch: weit gefehlt – es handelt sich hier um TWITTER, FACEBOOK und andere „(a)soziale Netzwerke“ …

Während sich „die Politik“ aufführt als wollte sie diese „Global Player“ an „europäisches“ oder „nationales Recht“ heranführen, scheinen sie mit ihrem realen Handeln damit ausschliesslich das ABGREIFEN von STEUERgeldern zu meinen, und, im Zusammenhang damit AUCH die „globalen“ Unternehmen unter ÜBERWACHUNG zu stellen, wie bereits die „eigenen“ Bürger selbst.

Denn das Sichern von Individualrechten, von RECHTSSICHERHEIT für Bürger („User“), von frei zugänglichen EIN- und WIDERSPRUCHSmöglichkeiten, auf die genauso schnell reagiert zu werden hätte wie eine „Sperre“ verfügt werden kann: davon ist NICHT die Rede.

Nicht nur oder nicht vorrangig oder in der Absicht, dass und weil damit damit das momentane GESCHÄFTSmodell der „Sozialen Netzwerke“ überprüft und verändert werden müßte oder sich „nicht mehr lohnen“ würde: das würden die „Sozialen Netzwerke“ schon irgendwie hin bekommen.

Vielmehr kann die VERWEIGERUNG solcher ESSENTIELLEN Bürger- und MENSCHENrechte eben als auf der LINIE von als SCHEINheilig agierend erscheinenden Chargen wie der „sozialdemokratischer“ so genannter „Justizminister“ gesehen werden, die – wie Dame „Barley“ – z.B. einen umfassenden „Whistleblower“- Schutz verhindern und Whistleblower verpflichten will, Kritik „zuerst intern“ vorzubringen, um also Kritiker vom RECHTSweg abzuhalten und sie den internen Verhinderungs- und Blockade- Mechanismen auszusetzen, die sie mit Drohungen und „Rechtsmitteln“ überziehen, welche dem „Whistleblower“ erst gar nicht zur Verfügung stehen.

Chargen wie diese „Justiz“-Ministerin möchten keine Waffengleichheit, sondern die Wahrung der HIERARCHIEN und der Überwachung und Disziplinierung. Sie möchten diese nur „verstaatlichen“ statt sie vom kommerziellen „Netzwerk“ verwerten zu lassen.

«Wenn wir wollen, dass unsere Argumente überzeugen, sollten wir sie der Kritik aussetzen – auch auf die Gefahr hin, dass wir unsere Meinung ändern müssen.» (Zitat: Meghan Murphy/ „Feminist Current“).

Diese „Gefahr“ der Stärkung der Kritikfähigkeit möchten „Meinungs“- Täterinnen wie die krasse Mehrheit aller „Politiker“ natürlich verhindern.

Dabei hilft der grundsätzlich MANGELNDE RESPEKT GEGENÜBER DER SITUATION DES EINZELNEN : der „Kollektivismus“, die „formierte Gesellschaft“ – die urdeutsche Krankheit jeglicher politischen „Richtung“, die sowohl ökonomisch Mächtigen wie auch „dem Staat“ gegenüber chronisch ist und bleibt.
Die Gewaltenteilung ist bei diesen Internet-Göttern außer Kraft gesetzt, aber „Politiker“- Darsteller wie Herrn Maas oder Dame Barley, aber auch sich als „Globalisierungs- Kritiker“ aufführende Knallchargen wie „attac“ interessiert dies nicht, und nicht z.B. der „Klarnamenzwang“, denn sie wollen ja die ÜBERWACHUNG stärken, das ABGREIFEN von „Steuer“-Geldern, NICHT die RECHTE der „User“: es stört sie ja gerade, dass diese auch rechtgläubige „Linke“ oder „Globalisierungs- Kritiker“ kritisch betrachten könnten.

Die Gehirnwäsche bei diesen Tech- Unternehmen wie Apple, Facebook, Microsoft, Twitter etc., ganz ähnlich wie die von „Parteien“, kann zumindest tendenziell als letztlich nicht von der Gehirnwäsche in Koranschulen grundsätzlich unterscheidbar präsumiert werden.

Auch hier hilft ein Zitat von Franz Kafka: „Ein Idiot ist ein Idiot. Zwei Idioten sind zwei Idioten. Eine Million Idioten  sind eine ‚politische Partei’“.
Den Unterschied machen nur der (noch) bestehende Rechtsstaat, die Gewaltenteilung und vor allem die Rechte des Einzelnen.

Doch die für die Staaten und die Einhaltung und Stärkung der Gewaltenteilung Zuständigen wollen die Rechte und die Verantwortung und Kritikfähigkeit der Einzelnen nicht stärken, da sie sich dann ja selbst auch zunehmend in Frage gestellt sehen würden und offenbar meinen, nicht genügend Argumente dagegen zu haben.

Dabei gäbe es genügend Argumente für die Stärkung der Rechte, aber auch Kritikfähigkeit und Verantwortung der Einzelnen- doch dann müßten ja auch Politiker dem entsprechen und nicht mehr nur „Meinungen“ von „Parteien“ verbreiten, sondern echte Dialoge und Diskurse zulassen.

Deren Unterdrückung stärkt die Feinde der Freiheit, die Rechts- und Linkspopulisten, des Islam und anderer Totalitärer und „Rechtgläubiger“ : sie können mit dem Finger auf diese Politiker zeigen und sagen „Bei Euch in der ‚Demokratie‘ ist es auch nicht besser.“

Und hier hilft tatsächlich NUR Stärkung der RECHTE der Einzelnen !
Würde diese bei Facebook, Apple, Microsoft, Twitter usw. durchgesetzt, dann müßten die ZUmachen ! Ihr „Geschäftsmodell“ würde dann nicht mehr funktionieren …!

Doch genau das scheinen „Politiker“ nicht zu beabsichtigen: sie wollen ja das „Geschäftsmodell“ erhalten, um deren „Steuern“ abzugreifen …! Um sie so „überwachen“ zu können wie die Bürger, die „User“.
Entfiele diese Überwachung zu Gunsten der Stärkung der Individual-/Menschenrechte, würde es „Soziale Netzwerke“ oder „Global Player“ weiterhin geben – nur *anders* …

04. Tribalismus im „Internet-Zeitalter“ : Sprechblasen statt Kommunikation

Auch Diskurse könnten und würden dann wohl anders verlaufen als in den jetzigen Vorgaben des „betreuten (Nicht-)Denken“s.

Aber daran orientieren sich die üblichen „Threads“ – dahin werden sie gesteuert, und dahin lassen sich „User“ steuern -, bei denen es ja nur darum geht, aus der „Wahl“-„Freiheit“ sich irgendeine „Richtung“ auszusuchen, sich irgendeiner Claque anzuschliessen, deren Sprechblasen und „Meinungen“ man „like“d oder nicht. Nur „zuviel denken“ – also mehr als fünf bis sieben Worte ausstoßen – sollte man nicht, und es sollte für den „normal“ Minderbegabten erkennbar bleiben, wohin man „gehört“.
Hat man sich dann eingeordnet, muß man darauf achten, nur das zu „like“n und von sich zu geben, das diese Ordnung nicht „stört“.

Bei Nazis, bei „Antifaschisten“, bei „Kapitalismuskritikern“, bei „Liberalen“, bei „Christen“, bei „Allah“-Gläubigen, bei Schwulen, Grünen, Lesben, Unternehmern, Gewerkschaftern, Hedonisten,  Feministinnen, „Linken“, „Bürgerlichen“, „Rechten“, wo auch immer, überall das Gleiche : das größte Verbrechen, das Allerunerwünschteste, das Unerhörteste, das absolut Ungehörige, Fremde, Skandalöse, von jeder „Seite“ mit Unverständnis, „Empörung“ und tribalistischer Feindeinordnung Verfolgte ist es, MENSCH zu sein, selbst, kritisch und gründlich denken zu wollen.

Über das Stammes-„Denken“ bzw. –Grunzen ist die Krone der Schöpfung auch im „Internet- Zeitalter“ erkennbar noch nicht hinausgekommen.

Beispielsweise : steht es niemandem zu, zu beurteilen, ob jemand „psychisch stabil“, „verrückt“, „rechtgläubig“ oder „ungläubig“ ist – muslimische oder „naturreligiöse“ Schranzen z.B. sollen sich von mir aus verstümmeln und vermummen wie sie lustig sind, wenn sie das für sich wollen (etwas anderes ist es, wenn sie es ungefragt Anderen aufzwingen).

Aber jedem steht ebenso das Recht zu, sich darüber zu belustigen, es lächerlich zu finden, sich bei 35-Grad im Schatten oder in beheizten Räumen „Bedeckende Kleidung“ aufzuerlegen, oder viele Imame als die Volksverhetzer zu erkennen und zu bezeichnen, die sie doch unbestreitbar sind – doch dieses Recht wird z.B. Islam-Kritikern GENOMMEN; DAS ist der Punkt : es herrscht hier ein UNGLEICHGEWICHT !
Muslime „dürfen alles“, „es ist ihr Glaube“ – „Islamkritiker“ sollen „Faschisten“ und „Volksverhetzer“ sein: das eine soll „Hassrede“ sein, das andere „(schützenswerter) Glaube“.

Schwulen- oder Frauenfeindlichkeit von Nazis, „rechten“ Spießern oder „rechtgläubigen Christen“ wiederum DARF abgelehnt, mit deutlich, harsch ablehnenden bis unflätigen Worten belegt, als Volksverhetzung und Diskriminierung bezeichnet werden – doch übt man dieselbe Kritik am Islam, in dessen Herrschaftsbereich es kein einziges Land gibt, in dem universale Menschenrechte gelten, in dem Frauen nicht unterdrückt und in dem sie nicht mindere Rechte hätten, in dem Homosexualität nicht mit Strafen bis zum Mord („Todesstrafe“) belegt ist, dann wird dies – allen Ernstes – als „rassistisch“, „islamophob“ oder „fremdenfeindlich“ diffamiert und diskriminiert, „selbst“ wenn Frauen oder Schwule dies sagen, die absolut jedes Recht dazu haben !

Eine solche vorschriftsmäßig selektive „Anti-Diskriminierung“ ist insbesondere eines: RASSISTISCH – nicht zuletzt weil unter dem nicht Integrierbaren nicht nur Deutsche leiden, sondern auch diejenigen Einwanderer und Flüchtlinge aus diesen Regionen, die sich ernsthaft bemühen, ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden.
Auch diese schütteln sehr häufig den Kopf darüber und sind entsetzt, dass sie nicht nur mit kriminellen Clans, mit Hasspredigern in der deutlichen Mehrzahl der Moscheen, mit gewalttätigen Machos und hinterhältigen „rechtgläubigen“ Kopftuchträgerinnen- Schlangen allein gelassen werden, sondern auch massiv darunter leiden müssen, dass sie in der Wahrnehmung mit diesen gleichgesetzt werden.

05. Die Erfindung vonHassredeundBlasphemie“ : Gesinnungsverfahren imRechtsstaat

Frau Merkel (und ihre „Regierungs“-Kumpane) als für die Entstehung der grassierenden undifferenzierten Fremdenfeindlichkeit mit oder haupt-verantwortlich zu sehen, kann dabei als nicht ganz abwegig gesehen werden, da auch nicht erkennbar ist, was sie konkret gegen dieses Einsickern Nicht Integrierbarer tut – zum Beispiel diese Leute auszuweisen, wo immer es (noch) möglich ist, und wo es nicht möglich ist, überall Spezial-Polizei- und Staatsschutz- Gruppen zu bilden, die alles Mögliche in allen Einzelfällen austarieren.

Das Personal dafür ist vorhanden: dort, wo so genannte „Hassrede“ (ein völlig undefinierbarer und undefinierter willkürlicher Begriff) verfolgt wird nach dem „NetzDG“. Dafür scheint es geradezu endlos Personal zu geben.
Diese Stellen für so genannte „Internet-Kriminalität“ sind aufzulösen, das „NetzDG“ ist abzuschaffen, sämtliche Verfahren nach §130 StGB sind einzustellen, da es sich offensichtlich um Gesinnungsverfahren zu handeln scheint, die in einem Rechtsstaat nichts zu suchen haben.

Ohne Frau Merkels Politik gäbe es den allergrößten Teil der „Hassrede“ gar nicht.

Des Weiteren ist §166 StGB ersatzlos zu streichen.
„Glauben“ braucht keinen eigenen Paragraphen, um ihn zu „schützen“. § 185, 186 StGB (Üble Nachrede, Beleidigung etc.) reichen aus; mit dem „Blasphemie“-Paragraphen aus irgendwelchen früheren Jahrhunderten kann auch berechtigte Religionskritik faktisch bedroht, untersagt und strafrechtlich verfolgt werden, ein vollkommen unhaltbarer Zustand für einen freiheitlichen Rechtsstaat.
„Kopftuchverbote“ sind freilich genauso irrig wie „Entfernen von Kreuzen“ usw. : jeder soll die Freiheit des auch öffentlichen Bekenntnisses haben – aber eben auch jeder die Freiheit, zu sagen, dass er dafür kein Verständnis hat und bestimmten „Glauben“ als lächerlich oder gefährlich empfindet.

Auf solchen Grundlagen könnte eine gesteuerte Migration erfolgen und inhaltlich berechtigte Kritik, oder Empfindungsäußerung von Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit unterschieden werden.

Doch „der Staat“ möchte offenbar lieber diese betreute Verbots- Diskursivität noch strenger überwachen und steuern.

So wie bei „Kritik an der Flüchtlingspolitik“ schon die Frage unter Verdacht der „Fremdenfeindlichkeit“ zu stehen scheint, warum Dame Merkel – statt die Grenzen für Menschen von außerhalb des Schengen- Raumes „restriktiv zu öffnen“ – , nicht einen internationalen Weckruf gestartet hatte dahin gehend, die Ursache der Fluchtbewegungen aus Vorderasien, also die Unterfinanzierung der dortigen UN-Flüchtlingscamps zu beheben, so dass die entsprechenden Länder ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllt hätten und die UN-Flüchtlingsgelder aufgestockt worden wären, und warum sie stattdessen Menschen ausdrücklich einlud, wobei sich dann allerdings weithin genau diejenigen sich auf den Weg machten, welche gar nicht verfolgt waren, und die gar nie die Absicht und die Not hatten, in türkischen oder jordanischen Flüchtlingslagern zu landen, wird also die Frage ignoriert, weshalb Leute, die solche nachvollziehbaren Fragen stellten, pauschal zu „Rassisten“ und „Ausländerfeinden“ erklärt wurden.

06. Unterdrückung, die sich „Freiheit“ nennt

Hinwiederum werden von Seiten derer, die womöglich tatsächlich eine Affinität zu Rassismus oder Vorurteilsbeladenheit gegenüber „Ausländern“ haben mögen, Behauptungen aufgestellt wie, es sei doch „klar, dass es ohne die Politik der Altparteien keine AfD geben“ würde, und „warum sollen deren Wähler nun alles neue Nazis sein?“ Damit werde der tatsächliche Nationalsozialismus völlig bagatellisiert.

Darauf kann ich jedoch nur entgegnen, ohne die Politik von „Zentrum“, SPD, „KPD“, „USPD“, DDP u.a. in den 1920er Jahren „hätte es die NSDAP doch gar nicht gegeben“.
Warum sollten deren Wähler nun alles Nazis gewesen sein ?“ … ?
Da kommt dann der Einwurf, da sei noch eine Weltwirtschaftskrise und hohe Arbeitslosigkeit „dazwischen“ gekommen, von der wir in den letzten Jahren weit entfernt gewesen seien.
Gegen diesen „Einwand“ läßt sich dann allerdings sagen:
Wenn schon in Zeiten der Hochkonjunktur ewiggestrige, reaktionäre „Wir-sind-keine-NAZIS-‚aber’“ „gewählt“ werden, die z.B. absolut NIRGENDS „bürgerliche Werte verteidigen“, wie würde dann die „Wahl“ aussehen in Zeiten von Arbeitslosigkeit und Weltwirtschaftskrise ?

Dann könnte man Deutschland also wohl wieder nur noch verlassen, es sei denn, AfD und SED werden endlich rechtzeitig verboten und der PÖBEL-Herrschaft wird entgegen gewirkt.

Ich habe hier also „leider“ überhaupt keine leichte Kost und keine „Like“s zu bieten für irgendwelche Vertreter, „Relativierer“ oder Apologeten irgendeiner „Richtung“ oder irgendeines „Sachzwangs“.
Die große Frage ist: warum Menschen, oder „die Deutschen“, wenn sie vom bestehenden System massive Nachteile erleiden oder dies „meinen“, dann eine VÖLLIG GESTRIGE, REAKTIONÄRE „Partei“ wählen, die Arme und Verarmte gerade NOCH MEHR unterdrücken würde …? Oder eine „Linke“, die Unterdrückung der Freiheit und Zwangs- „Gleichheit“ allen Ernstes als „Humanismus“ bezeichnen will ?
Warum wählen – oder bilden –  sie keine zukunftsorientierte Partei, für die z.B. „innovativ“, „wirtschaftsfreundlich“, „freiheitlich“ und sozial keine „Gegensätze“ sind …?!?

Was soll denn, beispielsweise, „anti-freiheitlich“ oder „Vorschriftenmacherei“ daran sein, sich zu informieren, was (gesteigerter) Konsum von „Tierprodukten“ bewirkt ?

Warum wollen ausgerechnet Leute, die wie eine Monstranz vor sich hertragen, „die Freiheit zu verteidigen“, diese FREIE Informationssuche diffamieren und unterdrücken ?

Was soll z.B. „anti-freiheitlich“ daran sein, in Schlachthäuser zu gehen und den ermordeten Tieren in´s Auge zu sehen ?
Weswegen unterdrücken „Freiheits“-„Kämpfer“ es, sich diese Freiheit zu nehmen ?
Weil Sie „mit dem Ergebnis nicht zufrieden“ wären ?
Ja, das wären Ulbricht und Honecker bei Grenzöffnung auch nicht gewesen.
Ich frage mich, weshalb so viele, die einfach NICHT FREI DENKEN und FÜHLEN WOLLEN, sich permanent als „Bewahrer der Freiheit“ aufspielen ?
Oder auch, was soll MITGEFÜHL – ob nun gegenüber eingesperrten und gefolterten Tieren, unterdrückten Frauen, gesteinigten „Ungläubigen“ oder ermordeten Schwulen mit „Links“ zu tun haben ?
WIE kann man vielmehr als angeblich „Liberaler“ so IGNORANT – oder ARROGANT ? – sein, das den „Linken“ zu überlassen statt es offensiv aufzugreifen und nicht nur die FLEISCHFRESSENDEN SPIESSER mal bei ihrem VERLOGENEN Gehunze von „Freiheit“ beim WORT zu nehmen ?

Ich habe hier also eher wenig klare „(Ein-)Ordnung“ zu bieten und keine „Like“s zu verteilen, die einem „Geschäftsmodell“ oder einer „Partei“ frommen – sondern nur Menschlichkeit in Form des simplen Fragen-Stellens.
Allerdings erscheint diese – zumindest im Effekt – als das, was mit dem politischen Eingreifen etwa des „Netzwerkdurchsetzungsgesetzes“ zerstört, für ausdrücklich unerwünscht erklärt wird – hierzu weiter unten mehr.

07. Jedem die seinen „Verbote“ ersparen das Denken

Die „Verbotspolitiker“ sind jedoch nur Spiegelbilder „des Volkes“, das sich über „Zensur“ beschwert, jedoch selbst keine offenen Diskurse ertragen und führen, sondern nur „seine Meinung“ sagen und „bestätigt“ bekommen will.

Ja, nicht mal „der Kapitalismus“, der ja sonst bekanntlich an allem schuld ist, kann hier als Sündenbock ausgemacht werden.
Kapitalismus orientiert sich in der Regel ja nur an dem, womit man am meisten Kapital erlangen kann.

Wenn es „die Menschen“ stört, womit Kapital „verdient“ wird, dann liegt es an ihnen, dafür zu sorgen, dass mit besseren Produkten verdient wird.
Die „Kritik am Kapitalismus“ ist verfehlt, da es „den“ Kapitalismus nicht gibt, bzw. ist er grundsätzlich wertfrei.

Es liegt an den Menschen – Reichen wie Armen -, ihm Werte einzuhauchen. Wer sich dem verweigert, sollte sich im Spiegel anschauen statt auf „den Kapitalismus“ zu schimpfen. – Freilich muß es hierfür auch entsprechende (gesellschaftliche, politische) begünstigende Voraussetzungen geben.

Diese werden sowohl von Profiteuren im Kapitalismus wie auch sonst weithin „dem Volk“  als unerwünscht gesehen, es gibt auch unter „Verteidigern“ des Kapitalismus Etliche, die es als Zumutung empfinden und es als „Sozialismus“ diffamieren, Konsumkritik zu üben.
Dabei ist das – siehe oben –  FREIHEIT: das, was sie angeblich „verteidigen“.

Noch deutlicher könnte das „Parteien“-Wesen, das mit „Politik“ verwechselt oder gleichgesetzt wird, eine erhebliche Schuld tragen: dort wird das Modell der Aversion gegenüber wirklichem sachgerechtem Diskurs vorgebildet.
ALLE Parteien sind populistisch, per se, das definiert sie geradezu. Und wer mit Parolen an die Macht kommt, steht dann im Zugzwang der Wähler, die deswegen ihr Kreuzchen gemacht haben.

Populismus ist feiges Sich-Ergeben vor der (angeblichen oder tatsächlichen) Beschränktheit der Wähler, das sich häufig aber als „mutig“, oder sogar „ehrlich“ aufspielt.

Besser ist ECHTE Ehrlichkeit, die aus gründlichem, kompromisslosem Denken entsteht. Nur das kann auf Dauer überzeugen – indem man sich und dem Publikum etwas zumutet.

Ein nennenswertes Beispiel ist vielleicht Camille Paglia, „Feministin“ und Kritikerin des real existierenden „Feminismus“; sie bezeichnet sich selbst als Transgender, verteidigt die Freiheit von Männern auf ihre Sexualität, die eben zumeist anders sei als die von Frauen, ist libertär, „versteht“ aber „konservative“ Trump-Wähler, ist gegen jedes reaktionäre eingeschränkte Welt- oder Rollen-Bild, läßt in Deutschland bei Antaios verlegen (weil andere deutsche Verlage zu FEIGE sind, Kontroversen zu führen und durchzuhalten) und übt dann vernichtende Kritik an der menschlichen Niederträchtigkeit des Verlegers Kubitschek, der unauthorisiert Texte, Kapitel, Überschriften verändert, sie kübelt zu Recht Spott über das feige angepasste „Me too“-Kampagnen- Pseudo- „Frauenrecht“lertum aus oder darüber wie der eigentlich extrem freiheitliche Bahn brechende „Gender“- Gedanke von vertrockneten verlogenen Staats-„Feministinnen“ oder „Kapitalismuskritikern“ okkupiert werden konnte, usw.

Zur Belohnung wird sie etwa von einer „arrivierten“ deutschen Schranzen- „Feministin“ (Barbara Vincken) als „ärgerlicher Fall“ beschrieben (klar, weil sie Deutsche Gewißheiten durcheinander bringt), und erreicht mit ihren letzten Büchern bei US-amerikanischen Spitzenverlagen (Random House etc.) überragende Verkaufserfolge.
Vor dieser Frau habe ich Hochachtung und ziehe meinen Hut, dagegen sind weitgehend alle anderen „Disputanten“ nichts sagende Langweiler.

Und mit solcher weit von jedem Populismus entfernter Ehrlichkeit kann man Erfolg haben und sogar massenhaft Bücher verkaufen, ohne eine Schleimspur zu hinterlassen :
(http://www.welt.de/kultur/plus183179086/Camille-Paglia-Die-unkorrekteste-Frau-der-Welt.html)

Wenn hingegen in der Prantl-Prawda („Süddeutsche Zeitung“) dessen Vorbeter über das Schicksal von Julian Assange oder Edward Snowden jammert, „vergißt“ Prediger Prantl in seinem „anklagenden“ Rundumschlag gegen „die westliche Welt“, dass es gerade seine „linken“ und „sozialdemokratischen“ Freundchen sind, die das „NetzDG“ geschaffen haben, die Facebook, Apple, Microsoft, Google, amazon + Co. nicht etwa zu „Kunden“-freundlichem Verhalten ständiger direkter und persönlicher Erreichbarkeit und auf *berufbare* und *rechtskonforme* Standards verpflichten wollen – denn das würde eben VIEL GELD KOSTEN, das als Betriebsausgabe „steuerlich absetzbar“ wäre -, sondern dass diese „Linken“ nur GELD ABGREIFEN, VORGEBLICH „eine gerechte Besteuerung“, wollen, die Überwachung aber gerade NICHT beenden, sondern VERSTÄRKEN wollen.

Maas, Barley, Lambrecht und Co. tun gerade alles um die Meinungsfreiheit zu beenden, und „User-Rechte“ gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Das ist genau dasselbe wie, wenn „Linke“/“Grüne“ eine „CO2-Steuer“, „Fleischsteuer“ oder „Zuckersteuer“ einführen, sich aber nirgends für eine DIREKTE massive Förderung innovativer effektiver alternativer emissionsarmer Technologien, oder für berufbare massive Verbesserungen der „Tierhaltung“ oder direkte Förderung zuckerarmer/-freier vollwertiger Ernährung einsetzen: da soll dann auf einmal wieder „der mündige Verbraucher“ herhalten, eine Redewendung, die immer dann hervorgeholt wird, wenn man „Wähler“ nicht „verärgern“ will und zu feige ist, das zuzugeben.

Mit all diesem Konkreten beschäftigt sich Ankläger „Prantl“ nicht – weil er ja dann die Armseligkeit und Verlogenheit seiner „linken“/ „sozialdemokratischen“ Genossen thematisieren müßte und nicht mehr nur über „Trump“ oder die „westliche Welt“ jammern könnte 
(http://www.sueddeutsche.de/politik/prantl-snowden-eu-1.4560582).

Schliesslich sind es doch besonders seine etatistischen „staats“gläubigen Fans, die sich in ihren „linken“ Feldgottesdiensten „kritisch“ geben, aber die allerletzten wären, welche die ehernen Grundlagen und Voraussetzungen fortgesetzten staatlichen Machtmissbrauchs in Frage stellen würden.

08. Die wahre Volksverhetzung : Divide et impera

Dass z.B. „Vorsteuer“ berechnet oder Einkommen „besteuert“ wird, das wäre als Skandal zu sehen: das konfiskatorische Steuersystem ist der Skandal, und das betrifft eben *alle*, Rentner, Selbständige, Angestellte, auch „Reiche“.

Um solche Erkenntnis gar nicht erst aufkommen zu lassen, befleißigen sich „Parteien“, jeglicher Bezeichnung, des Anheizens des „Freund-Feind“-Denkens, obwohl es eben weder „die“ Elite noch „die“ Armen, „die“ Mittelschicht, „die“ Rentner, „die“ Ossis, „die“ Wessis usw. gibt.

„Das Volk“ lässt sich gegenseitig aufhetzen, spalten, „vom Staat“ und dessen „Politikern“ – statt gemeinsam gegen „die Obrigkeit“ vorzugehen.

„Divide et impera“ funktioniert immer, solange „das Volk“ sich offenbar gern verdummen läßt.

„Der Staat“ setzt z.B. einfach eine „Vor“-Steuer in „Annahme“ von Einnahmen fest, die aber gerade bei Selbständigen gar nicht vorhersehbar sind.

Der „Steuerpflichtige“ muß sich das dann auf eigene Kosten und Anstrengung zurückholen, oder auch nicht.
Dieses Verhältnis – das so behandelt wird als sei es eine Art Naturgesetz – müßte umgekehrt, „der Staat“ müßte zum Bittsteller werden: DAS würde etliche Probleme erst gar nicht entstehen lassen, die ganz gewiß bei so genannt „freien und demokratischen Wahlen“ nicht gelöst werden können und sollen.

Eine „Alternative (für Deutschland oder anderswo)“ gibt es nirgends, da keiner das Staatswesen, das Finanz-, Steuer-, Sozialversicherungssystem anspricht und in Frage stellt.
Die politischen Akteure unterscheiden sich nur bezüglich dessen, von wem und wieviel sie mit ihren Griffeln abgreifen wollen: ihnen auf die Griffel zu schlagen, fällt ihnen natürlich nicht ein.

Die selbst ernannte „Alternative“/AfD selbst ist eine Partei des Autoritären, die „den Staat“, seine Einnahmequellen und seinen Machtmissbrauch ganz sicher niemals in Frage stellen wird – im Gegenteil würden sie den Selbstbedienungsladen zu ihren Gunsten verstärkt ausbauen.

Abgesehen von ihrer Ideologischen Gefährlichkeit und Unvereinbarkeit mit einem freiheitlichen Rechtsstaat auf Grundlage des Individualrechts – eine weitere der vielen Gemeinsamkeiten mit dem angeblichen „Feind“ Islam –, fügt die AfD der Spaltung und dem Tribalismus der „Parteien“ nur eine weitere Variante hinzu; sie verlangen ebenfalls nur von Anderen das , was sie selbst verweigern bzw. wozu ihnen die geistige Kapazität fehlt.

Sie wüten dagegen, dass die Denk- und Redefreiheit eingeschränkt sei – womit sie zwar recht haben, aber ihnen geht es ja nicht um das freie Denken, sondern sie wollen, dass alle nur noch das sagen was sie für richtig und „unterdrückt“ halten.

Sie behaupten sich als Stimme „des Volkes“, meinen damit aber den Pöbel, denn wenn sie etwas Besseres meinen würden, würden sie ja „dem Volk“ etwas Gutes tun und es zu differenziertem Denken anhalten – das brächte aber keine „Wähler“- Stimmen.

Freilich findet die Herrschaft pöbelhafter Undifferenziertheit und des Hasses auf alle, die nicht „ge-packaged“ und nicht von der „Werbung“ in eine „Zielgruppe“ oder von „Parteien“ in eine „Interessenguppe“ eingeordnet werden können, ja überall Vorbilder; die Unfähigkeit zur Kommunikation, zur Kritik, zur Bildung, die Forderung oder Erwartung, eine „Meinung“ statt etwas zu denken (zu geben) zu haben, steht überall im krassen Widerspruch zu den real gegebenen Möglichkeiten, sich umfassend zu informieren, differenziert zu argumentieren und sich für konkrete Menschen und sachliche Einzelheiten zu interessieren, statt für Ideologie, Vorurteile, „Meinung“, „Parteien“.

Die AfD, die „Rechtspopulisten“ überall sind Spiegelbild dessen und gezeichnet genau von dem, wogegen sie angeblich „kämpfen“ : die Unfähigkeit, von dem abzusehen, was man sich als „Selbst“ zurechtgelegt hat, die absolute Kommunikationsunfähigkeit der „Service“-Puppen, die in betreutem und gelenktem Schein-Dialog mit dem Abwimmeln von „Kunden-Anliegen“ ihr Geld verdienen und wie sie in absolut unerträglicher aalglatter Perfektion von „Facebook-Mitarbeitern“ dargestellt werden, die ohne die geringste Kompetenz entscheiden zu dürfen meinen, was man wie zu sagen hat oder nicht, ist das Pendant zum Furor des selbst ernannten „Volkes“, das „meint“, gegen diese Infantilisierung und das Verbot jeder echten, schonungslosen, aufrichtigen Diskussion „aufzubegehren“, jedoch selbst nur neue Verbote aufrichtet, „gegen Gender“, „gegen Frühsexualisierung“, „gegen die Eliten“, „gegen den Liberalismus“, „gegen die EU“ usw.
Diskussion ebenso unerwünscht wie bei Apple, Facebook oder ähnlichen Gesinnungsställen; irgendeine „Alternative“ ist nirgends erkennbar.

09. Die Alternative, der Unterschied : Erziehung zur Menschlichkeit, auch fürErwachsene

Wie man mit echter Kommunikation Geld verdienen und den „Kunden“, den „Bürger“ als Mensch ernstnehmen könnte, wurde eingangs angedeutet.

Allerdings würde das eine komplett andere Geschäfts- und Wirtschaftsweise voraussetzen oder zum Ziel haben als die heutige.

Sie wäre nicht „anti-kapitalistisch“, auch nicht anti-kollektivistisch, sondern freiheitlich und Werte-orientiert, sie würde sich z.B. am Inhalt dessen orientieren, das produziert wird, weniger daran, wie oder von wem es produziert wird, denn bei guten Produkten ist es zunächst egal ob einzelne Unternehmer oder Gruppen, Kollektive, Sozietäten es produziert hätten, Feindbilder hätten ausgedient, Unterschiede, Eigenheit, Differenzierung würden geschätzt, nicht als bedrohlich empfunden, nicht bekämpft, nicht geglättet.

Es ist nicht „der Kapitalismus“, der die Unmenschlichkeit hervorgerufen hat, sondern eher, dass die Grundsätze des Liberalismus nicht allen zugänglich gemacht wurden und von relativ Wenigen vereinnahmt, ausgebeutet und diskreditiert wurden, so dass die „früheren“ obrigkeitsstaatlichen Grundhaltungen mit ihrem Machtmissbrauch „des Staates“ und anderer Mächtiger auf den kapitalistischen Staat mit liberaler rechtsstaatlicher Verfassung übertragen wurden.

Was wäre, wenn etwa die Mitarbeiter von „Facebook“ nicht „Vorgaben“ abarbeiten und sich für das Variieren von Sprechblasen bezahlen lassen müßten, sondern selbst denken dürften ? – also genau das, was doch der Liberalismus nicht nur verspricht, sondern fordert, aber den „Angestellten“ fortwährend verweigert ?

Wahrscheinlich würden sie Unterschiede erkennen können und dürfen:

Es macht einen Unterschied, ob ein Homosexueller oder ein selbst ernannter Chemnitzer „Islamkritiker“ hasserfüllt über den Islam redet, in dessen Staaten Homosexuelle ausnahmslos verfolgt, bedroht, mit dem Tode bedroht werden.

Es macht einen Unterschied, ob ein Ukrainer oder Rumäner, die oder deren Eltern von KGB oder Securitate verfolgt und gequält wurden, den Sozialismus verabscheuen und hassen, oder ob es ein gutsituierter selbst ernannter „Wertkonservativer“ tut.

Es macht einen Unterschied, ob ein Israeli, dessen Eltern oder Großeltern von den Nazis ermordet wurden, Deutsche und Deutschland hasst, oder ob ein selbstgerechter selbsternannt „linksradikaler Systemkritiker“ ruft „Deutschland verrecke“.

Usw. usf.

Doch um solche Unterschiede überhaupt zu erfassen, dazu sind die „Algorithmen“ Facebooks und die „Mitarbeiter“ dieses Datenkraken weitaus zu beschränkt.
Nicht nur das: um die Unterschiede festzustellen, müßte man KOMMUNIZIEREN …!
Man müßte die Menschen befragen, kennenlernen, kritisch betrachten oder ggf. dazulernen …

Doch man SOLL mit Menschen, denen „Hassrede“ unterstellt wird, nicht kommunizieren: man soll sie „MELDEN !

Ganz genauso wie „damals“ an den KGB oder die StaSi.
NEIN, es GIBT KEINEN „Unterschied“ hierbei !

JEDES KLEINE KIND im Kindergarten erlebt es von klein auf: dutzende Male am Tag kommen Kleine zur Kindergärtnerin oder zum Erzieher und heulen sich aus, schimpfen und petzen, „Der Da Die da hat mich gehauen, mir die Schokolade weg genommen, mein Autochen kaputtgemacht, redet schlecht über mich zu meinen Freunden …!

Und WAS sagen die „Erwachsenen“ dann …?
„Dazu kann ich nichts sagen, dazu muß ich erst ‚Den Da/Die Da’ fragen. Vielleicht sieht er/sie es ganz anders ? Ist es nicht besser mit ihm/ihr zu reden … statt zu petzen …?“

ALLE von uns haben diese ERZIEHUNG ZUR MENSCHLICHKEIT gekannt und erlebt.

Doch Hier wollen die ANTI-„Justizminister“ Maas, Barley, Lambrecht etc., dass man „MELDET“ ! „LÖSCHT“, „ANZEIGT“, OHNE MIT DEM „Angezeigten“ IRGENDEIN Wort zu wechseln, HINTER seinem RÜCKEN !

DAS ist Erziehung, Aufstachelung zur UNMENSCHLICHKEIT !

DAS ist Volksverhetzung !!

Und da gibt es NICHTS zu „verteidigen“, zu „relativieren“: das sind VERBRECHEN !

WOHLGEMERKT: Menschen, die wirklich absolut uneinsichtig sind, die erkennbar inakzeptable politische Richtungen, Terrorismus, irrationalen Hass, Rassismus usw. verbreiten, DARF oder SOLL man anzeigen, gegen sie SOLL man vorgehen.
Aber bitte mit OFFENEM Visier, nicht „hinter dem Rücken“ !

NICHT als FEIGE BLOCKWARTE !

Was Frau AKK, Herr Maas, Dame Barley und Konsorten nie begreifen werden (ZITATE):
„ „Hass ist eine Emotion. Es gibt kein allgemein gültiges Konzept der „Hate speech“. Was „Hate speech“ für die eine Person ist, ist aus Sicht einer anderen Person überhaupt nicht anstößig.“

— — „Wie können Sie sagen, dass der Verhaltenskodex keine Zensur darstellt, wenn das Ergebnis dasselbe ist?“ „In der westlichen Welt scheinen wir den grundlegenden Zusammenhang zwischen der Meinungsfreiheit und allen anderen Freiheiten in der Gesellschaft vergessen zu haben. ‚Weg mit der Redefreiheit‘ bedeutet ‚Weg mit der freien Gesellschaft‘.“

( http://www.euractiv.de/section/digitale-agenda/news/gesetze-gegen-hassrede-vs-meinungsfreiheit/?fbclid=IwAR1Vr-sFjXDMymtsXLpVD7iTc1bIjUGJAdZ9nvL4-lKCWKOsUKMXkxd83Kk )

Das „Netz-DG“ ist „Kafka 2020“.



„Enteignung – aber richtig …!“

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06. August 2019

ENTEIGNUNG“ – aber richtig …!

Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten.“ (Georges Pompidou, frz. Staatspräsident/1911-74)

Dass Monsieur Pompidou das Finanzamt als Ursache vergessen hat, verwundert angesichts dessen, dass er Präsident einer Nation mit einer der höchsten Staatsquoten Europas und der Welt war – die also „ihre“ Bürger permanent enteignet.

  • 01. Ohne Logik keine „Gerechtigkeit“

„Logik“ bietet ein bestimmtes Maß an Verläßlichkeit, scheint aber im Zusammenhang mit Rufen nach „Enteignung“ derzeit wenig Raum eingeräumt zu werden.

Das Gesetz hat bei aller „Auslegbarkeit“ eine Logik, die nicht außer Kraft gesetzt und hintergangen werden kann.
Würden die „Enteignungs“-Rufer logisch denken können oder wollen, müßte ihnen klar werden, dass sie damit ihre eigene Enteignung protégieren: denn sie wollen ja, dass „der Staat“ alles erhält, lenkt und bestimmt. Würden sie ihrer Entrechtung begegnen wollen, würden sie nicht so naiven Gutglauben „dem Staat“ gegenüber zeigen, nicht Eigentum bekämpfen, sondern dafür plaidieren, dass sie selbst Eigentum aufbauen könnten. Solche Rechte beinhalten freilich auch Pflichten… diese hätte jeder Eigentümer dann ebenfalls zu übernehmen, was vielleicht nicht so einfach ist wie, nach einem anonymen „Staat“ zu rufen.

Grundsätzlich ist „Enteignung“ etwas nicht selten, dabei unter recht genau bestimmten Voraussetzungen Geschehendes. Auch das Ziel der Enteignung muß durch die Enteignung eindeutig und nur in dieser Weise erreichbar sein: steht etwa ein Grundstück dem Bau einer Schienen-Trasse entgegen, so muß die positive Wirkung (hier der Trassenfertigstellung) unbedingt durch die Enteignung und nur hierdurch erreichbar sein, sonst kann eine „Enteignung“ nicht gerechtfertigt sein.

Auch ein „Volksentscheid“ kann Gesetze und deren Logik, Haltbarkeit, Absicht und Substanz nicht außer Kraft setzen – könnte solches geschehen, so lebten wir in einem totalitären Staat, mit dem selbst ernannten „Volk“ als absolutistischem, über dem Gesetz stehendem Herrscher.


Nicht eine solcher genannten Voraussetzungen scheint etwa in dem Fall als gegeben erkannt werden zu können, wo in Berlin in einer völlig willkürlichen – schon damit unlogischen und gesetzeswidrigen  – Absicht „alle Unternehmen, die über 3000 Wohnungen in Berlin eignen“, zu „enteignen“ angestrebt wird.

Ebenso könnte man, sollte jemand die Idee eines „Recht auf Essen“ bekommen, auch alle Handelsketten oberhalb einer bestimmten Größe „enteignen“, „vergesellschaften“ vorgeblich mit dem Ziel einer „günstigeren Versorgung“.
Nicht nur wäre auch hier keine Zielführung erkennbar – die Protagonisten der „Enteignung“ scheinen auch zu übersehen, dass die „Marktwirtschaft“ nicht nur im Lebensmittelbereich doch recht gut im Sinne einer auch „günstigen“ Versorgung zu funktionieren scheint.

Warum sie im Bereich Wohnungsbau und Vermietung weniger zu funktionieren scheint, wäre dann erklärungsbedürftig: daran, dass einzelne Unternehmen „mehr als 3000“ besitzen, scheint es offensichtlich aber nicht zu liegen.
Dass dennoch „Enteignungs“-Forderungen in diese Richtung gehen, könnte daran liegen, dass bei einem Nachgehen der Erklärungsbedürftigkeit die Protagonisten bei den Gründen und Zusammenhängen nicht nur auch, sondern gerade oder sogar vorwiegend bis ausschliesslich auf diejenigen stoßen könnten, die „Enteignung“ schreien, und bei deren – ihren eigenen – politischen Unterstützern, also bei sich selbst: beim „staatlichen“ (Fehl-)Handeln und Interventionismus.

Und dem sollen nun also noch mehr Wohnungen übereignet werden, so wie man den Bock zum Gärtner macht… ?

Ein „Recht auf Wohnen“ gibt es nicht. Gäbe es ein solches, so gäbe es jedenfalls ganz sicher kein „Recht“, lebenslang für 5 Euro pro Quadratmeter Monatsmiete in einem „angesagten Kiez“ zu leben, um eine so genannte, rein zufällig entstandene, „Berliner Mischung“ zu „erhalten“. Auch in der verblichenen DDR mit staatlicher Wohnungsbewirtschaftung gab es solche Rechte nicht – allenfalls Privilegien für „verdiente Genossen“, z.B. vornehmlich in der „Karl-Marx-Allee“, wo heute u.a. die „Deutsche Wohnen“ Einheiten ankauft…

  • 02. „DemokratischePolitik der Entmündigung und Entrechtung

À propos „Berliner Mischung“: „früher“, vor nicht allzu langer Zeit, gab es noch sehr viel mehr Menschen, die sich das Leben im „angestammten Kiez“ in „Innenstadtlagen“ leisten konnten; ab ca. 2005 jedoch war es Bürgern, die „arbeitssuchend“ und/oder „einkommenslos“ waren oder wurden, nicht mehr gestattet, mehr als eine eng begrenzte Fläche zu bewohnen und dafür mehr als eine eng begrenzte Summe zu verwenden : mehr bezahlte „das Amt“ nicht.

Viele Tausende Menschen konnten daraufhin ihre Wohnung „im Kiez“ nicht mehr halten und mußten sich, vorwiegend in Plattenbauten am Stadtrand, eine „günstigere“ Bleibe suchen.

Für viele dieser Menschen wäre es allerdings möglich gewesen, etwas „hinzu zu verdienen“, um ihre Wohnung halten zu können – jedoch war dies nicht gestattet, maximal ca. 100 Euro durften zum staatlich/ kommunal gewährten „HartzIV“ lt. „SGB II“ hinzu verdient werden.

Nicht wenige dieser Bürger haben z.B. versucht, ihre „zu große“ Wohnung teilweise unterzuvermieten – dagegen jedoch stand z.B. das so genannte „Zweckentfremdungsverbotsgesetz“, das solches ab 2014 untersagte, selbst mit Genehmigung durch einen Vermieter, selbst wenn man Eigentümer der Wohnung ist: auch dies bereits eine „Enteignung“.

Beispielsweise die „SPD-Fraktion“ des Berliner Abgeordnetenhauses unter Herrn „Michael Müller“ richtete seinerzeit ein Internet-Portal ein, in dem Einwohner solche Unter- und Weitervermietungen „melden“ konnten oder sollten : durch eine „demokratisch“ gewählte „Partei“ also nur wenige Jahre nach dem Einreißen der „Mauer“ gegen den Unrechtsstaat DDR erneut staatlich legitimierte Denunziation, nach StaSi-Art, ganz öffentlich, unverschämt, ohne dass irgendwelche „Aktivisten“ dagegen vorgegangen wären.

Wer hat diese Form der massenhaften Vertreibung von ehemaligen weniger bemittelten „Kiez“- Bewohnern betrieben ? Welche Parteien waren und sind dies ?

Wer hat diese Bürger zuerst entmündigt, sie zu „Freiwilligen Eingliederungsvereinbarungen“ gezwungen, abhängig gemacht, dann überwacht und vertrieben, und beklagt dann die Folgen davon und sucht die „Schuld“ dafür bei „Anderen“, nur nicht bei sich selbst … (hierzu auch Kapitel 08.) ?

Dass diese in Wahrheit Schuldigen nicht darauf kommen, bei sich selbst zu suchen, könnte wesentlich daran liegen, dass sie Entmündigung, Überwachung und Enteignung als grundsätzliches und unverzichtbares Werkzeug, ja Anrecht ihrer Politik- und Staats- Auffassung zu sehen scheinen.
Wer solche „Parteien“ wählt, beteiligt sich an Unrecht, heißt es gut und verschärft es.

Dafür, dass genau diese „Überzeugungen“ und Seilschaften aus dem Unrechtsstaat DDR heute wieder und weiterhin in Berlin und darüber hinaus herrschen und befehlen, wurde also die „Mauer“ eingerissen.

Viele „Bedürftige“ und weniger Begüterte bemerken überhaupt nicht, dass „der Staat“ jetzt mit den Eigentümern genau das versucht, was er seit 15 Jahren schon an ihnen, den Bedürftigen exekutiert hat. Die aktuellen „Enteignungs“-Tendenzen sind in nicht auch nur irgendeiner Weise konstruktiv oder innovativ – grundsätzlich entsprechen sie nur der Absicht, die seit 15 Jahren „normale“ Überwachung, Drangsalierung, Verfolgung, Bevormundung Abhängiger, Lohnarbeit Suchender, Verarmter auch auf „die Reichen“ und alle anderen Bürger auszudehnen.

Statt Menschen da zu belassen wo sie gern weiter wohnen wollten, wurden sie „entmietet“ und in billige konforme Wohnsilos verfrachtet: VOM „STAAT“ …!
Doch an der „sozialen Entmischung“ sollen nun auf einmal „die Investoren“ schuld sein ?

Wenn dieselben welche unter dieser staatlichen Gängelung und Entmündigung seit 15 Jahren leiden, nun über Gängelung und Entmündigung Anderer jubeln, ist das ein Zeichen für den „Erfolg“ der Politik der eigenen und allgemeinen Unterdrückung, der weiteren Verstärkung der Herrschaft von Menschen über Menschen, der Verachtung und Diffamierung kritischen differenzierten grundsätzlich freiheitlichen Denkens : für das „erfolgreiche“ Schüren der Konditionierung zum NEID.

„Linke“ oder „Kapitalismuskritiker“ führen sich dabei als „Kritiker“ und „Kämpfer“ gegen das von ihnen als so genannter „Neoliberalismus“ Ausgemachte auf – etwas, das sie schon mangels Wissen über libertäres, anarchistisches, liberales und „staats“fernes bis –kritisches Denken gar nicht, oder nur gänzlich falsch und unzulänglich, zu definieren in der Lage sind -, in ihrem Affekt gegen echte und wirkliche Eigenständigkeit, Vielfalt und Unangepasstheit behaupten sie, gegen eine „neoliberale Ideologie“ vorzugehen, welche jedem Einzelnen das Gelingen des eigenen Lebens selbst auferlege.

Dabei ist dies doch genau das, was nicht stattfindet ! Es wäre ja schön, wenn das politische Absicht wäre !

Diese „Antikapitalisten“ geben sich „widerständig“ gegen die angebliche Ideologie der „Verwertbarkeit“, setzen dagegen jedoch eben nicht eine freie, intensive und schonungslose Diskussion eben über Werte, sondern fordern „den Staat“ auf, Werte und Begrenzung von „Verwertung“ noch mehr als ohnehin schon vorzuschreiben. Echte, unangepasste, von Worthülsen und strengen „sozialen“ und anderen Vorgaben freie Diskussion über Werte ist ihnen nicht nur zu „anstrengend“, sondern sie verlören auch alle ihre Fans, denen so wie jedem anderen dummen kleinen Spießer nur daran gelegen ist, dass man ihnen „Recht“ gibt und ihre Parolen durchskandiert.

Warum wollen ausgerechnet diejenigen welche am meisten unter dieser staatlichen Gängelung leiden, nun auf einmal „dem Staat“, der ihre Gängelung und Überwachung formvollendet betreibt, NOCH MEHR „Wohnungen“ und Geld geben ?

WARUM rufen sie statt „Enteignen !!“ NICHT: „STAAT, HALT´ DEINE FRE**E !!!!!“ ? – „Du hast uns enteignet, Du hast uns unsere Freiheit genommen, und jetzt willst Du auch noch die welche noch ein bißchen Freiheit haben, „enteignen“, gängeln, bevormunden, ihnen Vorschriften machen …?“

WARUM schreit der Kleingeist-Deutsche nicht: „GIB UNS ENDLICH FREIHEIT, sorge dafür, dass wir Eigentum bilden können, statt Eigentum zu verteufeln !“ ?

Weil offenbar der typische deutsche kleine Blockwart, Nazi und Spießer „FREIHEIT“ nicht kann, nicht will, dafür aber sehr gut Unterdrückung und Verfolgung, und „den Staat“ dabei unterstützen: DA ist der Schoß fruchtbar noch …!

WENN schonENTEIGNUNG“, dann RICHTIG : nämlich ENTEIGNUNGdes Staates“, statt dass dessen ohnehin unerträgliche Allmacht noch weiter verstärkt würde !

Der Staat und seine Angestellten und Blockwarte hätten sinnvoller Tätigkeit zugeführt zu werden.

  • 03. Gesinnung und Pseudo-„Moral“ statt echter Auseinandersetzung/ Individualrecht oder Kollektivrecht

Ein mithin besonderes deutsches Problem ist die vor allem gemessen am Wohlstand deutlich zu geringe Eigentumsquote.
Die Verteufelung von Eigentum geht einher mit der Geringschätzung von Eigentümern: es wird stets nur betrachtet, wieviel Miete die kassieren – aber nicht die Ausgaben welche sie haben. Verwaltung, Instandhaltung, Steuern usw. müssen erstmal aufgebracht werden.

Umso unglaublicher, widersinniger und fassungslos machender ist es, wenn „sogar“ auch selbst ernannte „Internet- Aktivistinnen“ wie z.B. Katharina Nocun den kleinen Kevin für „interessant“ halten wollen – daran zeigt sich, dass es ihnen offenbar nie „gegen (staatliche) Überwachung“ ging, sondern um „linke“ Ideologie – sonst würde Frau Nocun nicht einen dummen kleinen Schwengel mit StaSi-Rezepten „interessant“ finden. 

Es hat leider fast 25 Jahre gedauert, bis in Westdeutschland endlich damit begonnen wurde, den grauen Schleier über der NS-Vergangenheit zu lüften und sich damit auseinanderzusetzen.

Bezüglich der DDR warten wir auch nach 30 Jahren vergeblich darauf.
Es wäre jedoch ganz dringend nötig.

Aber im Gegenteil inszenieren sich die Nachfolger der StaSi-Gesinnung zunehmend als „Querköpfe“ und „Widerständler“, die „sich nicht vom Westen aufkaufen“ ließen – und was dergleichen an beschönigender sich selbst erhöhender Abwehr nach außen statt Beschäftigung mit sich selbst kolportiert wird; aber „arrogant“ und selbstgerecht sind bekanntlich nur die Wessis.

Dieses Ausbreiten des Mantels des „Vergessens“ über die Verbrechen des Unrechtsstaates DDR, des gesamten – nicht nur des „real existierenden“ – „Sozialismus“, und dass ihm immer wieder illusorisch, Realität und Logik verneinend und romantisierend „Humanismus“ und „soziale Absichten“ und Möglichkeiten unterstellt werden, ist eine wesentliche Ursache dessen, dass der Liberalismus in Defensive geraten kann.

De facto gibt es zwischen allen Menschen keine fundamentalen Unterschiede : grundsätzlich haben alle dieselben Rechte; ebensowenig gibt es innerhalb einer definierten Gruppe (Nation, Glaubensgemeinschaft usw.) Grenzen.

Alle Menschen sind „gleich“ an Rechten – aber nicht an Fähigkeiten, Eigenschaften, Begabung, Bildung, Haltung usw.

Diese Unterschiede führen zu Ungleichheiten, unterschiedlichen Interessen, Voraussetzungen, Gruppenbildungen usw., die sich grundsätzlich auch feindlich oder unversöhnlich gegenüberstehen können oder deren Ineinsbringung schwierig ist: deshalb gibt es „Staaten“, um die Feindseligkeiten zu regeln, Bürger vor den Folgen davon zu schützen, um einen Ausgleich zu schaffen.

Gerade deshalb wäre es für einen „gerechten“ Staat so wichtig, wenn man „die Allgemeinheit“ oder auch Einzelne oder bestimmte Gruppen mit etwas belastet, rechtzeitig sicherzustellen, dass es auch einen Konsens und insbesondere, dass es Rechtssicherheit gibt – denn anders als anhand eines verläßlichen Rechts ist keine Grundlage gegeben, auf die ein „Staat“ sich berufen könnte.

Nicht etwa „Demokratie“, „(demokratische)Wahlen“ oder „Volksentscheide“ schützen in einem freiheitlichen Rechtsstaat auf Grundlage des Individualrechts das Recht, Einzelne und Gruppen, sondern eben nur dieses Recht.

Wenn eine „Mehrheit“ für ein kollektivistisches diktatorisches – wie etwa das „islamische“ – Recht oder diktatorische Regierungsformen sein sollte, wäre eine solche „Mehrheit“ nun mal im Unrecht, selbst wenn annähernd 100% in „Wahlen“ dafür stimmten.

Leider aber scheinen sich „Regierungen“ zunehmend weniger auf die Anwendung und den Schutz des Rechts zu berufen, sondern auf so genannt „demokratische“ Abstimmungen, „Volksentscheide“ und ähnliche Institute; hier scheint ein Missverständnis dessen zu Grunde zu liegen, was „Demokratie“ eigentlich bedeuten oder beinhalten soll.

Wenn alle im „Volk“, das „herrschen“ soll, gleich sind, kann es auch keine jeweils konstruierten „Minderheiten“ geben : jeder im Volk muß grundsätzlich dieselben Rechte haben.

Auch innerhalb einer konstruierten „Mehrheit“ gibt es nur Einzelne, die sich allesamt erheblich von einander unterscheiden, und nur rein zufällig bei einer „Abstimmung“ dasselbe ankreuzen – aber schon aus höchst unterschiedlichen Motiven.

In einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, der Demokratie als ständigen Ausgleich zwischen unzähligen „Minderheiten“ (Einzelnen) erkennt statt „Herrschaft“ konstruierter „Mehrheiten“ über konstruierte „Minderheiten“, kann ein „Abstimmungs“- Ergebnis nicht als diktatorischer Befehl einer konstruierten „Mehrheit“ aufgefaßt werden, unbedingt dem entsprechend zu handeln, sondern nur als eine Art Diskussionsgrundlage, Empfehlung oder Abbild einer „Stimmung“, die im „Volk“ schon nächste Woche wieder anders sein könnte, und es häufig ist.
Regierungen, die das grundsätzlich anders sehen wollen, handeln stets „populistisch“ – insbesondere dann wenn die „Stimmung“ des „Volkes“ nicht kritisch betrachtet wird, werden darf und nicht auf seine Substanz geprüft werden, sondern quasi-diktatorisch einem Diktum Folge geleistet werden soll: „wenn es paßt“…

          04. Selbst- und Fremd-Verantwortung

Zur Selbstverantwortung kann niemand gezwungen werden. Niemand kann auch z.B. gezwungen werden, Eigentum zu bilden.

Wer dies ablehnt und mit seiner Entscheidung in Ruhe gelassen werden will, möge dies dann bitte grundsätzlich auch gegenüber denen befolgen, die sich anders entschieden haben.
Wem Eigentum vorgeblich gleichgültig ist, dem müßten auch Eigentümer gleichgültig sein. Wenn doch nicht, so wirkt dies recht widersprüchlich, als „bekämpft“ der Eigentums-Verachter vielleicht nur bei Anderen, was er in sich selbst bekämpft, ohne damit im Reinen zu sein, und was ihm anscheinend doch nicht gleichgültig ist, sonst würde er Eigentümer doch in Ruhe lassen.

Ein anti-diktatorisches, weitgehend herrschaftsfreies System erscheint konsequent (oder auch logisch) nur denkbar, wo jeder Einzelne über ein Mindestmaß an garantiertem Eigentum verfügt, so dass die Existenz aller Einzelnen so wenig wie möglich bedroht ist, und sie so überhaupt die Voraussetzung haben, über Weiteres ohne Existenznot zu reflektieren.

Wer solches freie Reflektieren nicht will, nicht fördert, nicht ertragen kann, wer davon „überfordert“ ist, der wird auch kaum Herrschaftsfreiheit, sondern Durchsetzen seiner „Meinung“ wollen.

Sich grundsätzlich, nicht in jedem – schon gar nicht einsichtigen – Einzelfall, gegen Bevormundung durch eine „Gemeinschaft“ oder einen „Staat“ zu skeptisch zu zeigen, in diesem oder weiterem Sinne „libertär“ eingestellt zu sein, muß keinesfalls bedeuten, auf „Staat“ zu verzichten oder ihn oder dessen Unterstützung abzulehnen, sondern stellt zunächst nur eine Verwahrung dagegen dar, dass, nur weil „der Staat“ zahlt oder unterstützt, er auch bestimmen zu müssen oder zu dürfen meint, was und wie er „unterstützt“.
Dies beinhaltet also eine berechtigte Aversion gegen wilhelminisches „Solange Du Deine Füße unter meinen Tisch stellst“, statt dass der berechtigten Erwartung gefolgt wird, das jeweils Bestmögliche und Angemessenste zu unterstützen, nicht das was „der Staat“ oder eine „Mehrheit“ sich in den Kopf setzen zu müssen „meint“.

Da erfahrungsgemäß von Staaten oder „Mehrheiten“ derlei Vernunft, Rationalität und Zurückhaltung nicht unbedingt zu erwarten ist, stellt Eigentum einen Schutz gegen solche Willkür und Diktatur von staatlicher/“mehrheit“licher Seite dar.

„Selbstverantwortung“ heißt nicht, die Verantwortung anderer und für Andere abzulehnen oder zu mißachten.

Es können sich grundsätzlich auch nicht Einzelne aus einer Gruppe, von deren Zusammengehörigkeit sie auch profitieren, herausschleichen und absentieren – beispielsweise in dem Sinne wie, dass etwa die besten Mitarbeiter diejenigen sind, welche sich nicht als „Angestellte“ sehen, die primär ein „Recht“ auf „ihren Lohn“ hätten, sondern als Mitwirkende, die mindestens das was sie als „Lohn“ erhalten, und am besten noch mehr, wieder hereinbringen sollten.

Einen Zwang auch zu solcher „Selbstverantwortung“ kann es zwar nicht geben, aber auch keinen Zwang, solche, die diese Verantwortung nicht annehmen, weiter zu beschäftigen.

Ein „Staats“-Gebilde kann sich hingegen „seine“ Bürger, anders als ein „Unternehmer“, nicht aussuchen, es kann und sollte aber zur Mündigmachung, zur Schärfung des kritischen Bewußtseins der Bürger, beitragen, in eigenem Interesse.

            05. Recht oder Demokratie ?

Daraus, eine apriori-Herrschaft konstruierter „Mehrheiten“ kritisch zu sehen, hätte etwa zu folgen, dass, wenn bestimmte Einzelne zusammengenommen für sich behaupten, sie seien „das Volk“, sie etwa daran zu erinnern wären, dass auch die welche sie z.B. als zum „Volk“ gehörig nicht erwähnen oder zu definieren suchen, zum „Volk“ dazugehören und ihren Beitrag leisten, womöglich sogar einen höheren, wichtigeren als oder gleich wichtigen wie das sich selbst definierende „Volk“.

Auch darf „das Volk“ natürlich Forderungen stellen, welche die Wirtschaft betreffen – es darf dann aber auch verlangt werden, dass sich dieses um wirtschaftlichen Sachverstand bemüht.

Die „Populismus“-Orientierung äußert sich häufig in Einstellungen, die den meist komplett fehlenden Sachverstand übergehen und „dem Volk“ an Bildung und Sachverstand nicht „zuviel zumuten“; wenn etwa so genanntes „produktives Kapital“ – das evident und „für jeden ersichtlich“ zur Bildung „materieller“ Werte eingesetzt wird – „gegen“ so genanntes „Spekulationskapital“ gestellt, und übersehen werden soll, dass „beides“ in einander greift, dass das „Eine“ zum „Anderen“ gehört, dass u.a. das „konkret arbeitende“ Kapital das „abstrakte“ Kapital bildet, und aus dem so genannten „Spekulations“- Kapital stets wieder „bildendes“ Kapital zur Schaffung „konkreter Werte“ eingesetzt wird und abfließt.

Will man das „Eine“ kappen, restriktiv behandeln, „(besser)verteilen“ oder gar „abschaffen“, hat dies mehr oder weniger unmittelbare Folgen für das „Andere“: der gesamt-gesellschaftliche Wohlstand gerät in Schieflage.

Es ist wieder „populär“ geworden, solche „Unterschiede“ zu machen : gegenüber dem selbst ernannten „Volk“ scheint es für „Politiker“ bequemer, auf so genannt „produktives Kapital“ zu verweisen, das „sichtbare Ergebnisse“ schaffe – auszuführen, dass dieses Kapital jedoch z.B. nur evoziert und abgerufen werden kann, wenn genügend „abstraktes“ Kapital vorhanden ist, scheint weniger „populär“ zu sein – aber ohne solche Vermittlung und Klarstellung wird daraus leider „Populismus“.

Diese Abspaltung von „produktivem“ und „abstraktem“/ „Spekulations“- Kapital war und ist nicht nur in Deutschland sehr populär: z.B. als das „böse“, „unproduktive“ Kapital „den Juden“ unterstellt wurde.

Heute „darf man das nicht mehr sagen“: man sagt jetzt: „die Investoren“, statt „die Juden“.

Eine solche Haltung läßt sich auch als „struktur-antisemitisch“ bezeichnen.

Es werden stets nur „horrende Gewinne“ angeführt oder „angeprangert“ – dass dahinter nicht nur unternehmerische Leistung oder wirtschaftliches Wissen und Gespür, aber z.B. auch das Risiko des Scheiterns steht, wird nie erwähnt.

Auch etwa ein Gespür dafür, zur richtigen Zeit das Richtige zu erwerben, ist bereits eine unternehmerische Leistung.

Es wird aber z.B. „Wohnungs-Unternehmen“ ganz ernsthaft „vorgeworfen“, dass sie „alle zwei Jahre in gesetzlich erlaubtem Rahmen Mieten erhöhen“: also, dass sie sich an Gesetze halten …
Die Steuerbelastung gerade „Besser Verdienender“ ist in kaum einem Land so hoch wie in Deutschland. Ohne deren Beiträge könnten aber weder „Kommunen Häuser bauen“ noch könnte z.B. das Wohngeld erhöht werden.

Steuer-Erleichterungen bzw.-Rückzahlungen erhalten „Kapital“- Inhaber nur, wenn sie das Kapital im Umlauf halten, sprich: es investieren.

Wer das Kapital derer nutzen will, die mehr haben als sie investieren können oder gerade wollen, der tut gut daran, es nicht zu belasten, zu diffamieren und zu verscheuchen, sondern es im Lande zu halten, und für innovative ökonomische Basis und Leistung zu sorgen, für das Inhaber von Kapital  gern „produktiv“ werden.

Auch hier gilt, dass es Kapitaleignern nicht vorgeschrieben werden kann und  sollte, wofür sie investieren oder nicht.

Doch wenn etwa wiederum genau das – dass sie investieren, und dadurch im Effekt/ der Endabrechnung (nicht von vornherein) eine geringere Steuerlast haben – zum Vorwurf gemacht wird, braucht sich „das Volk“ nicht zu wundern, wenn die Investierenden sich Investitionen dort zuwenden, wo sie nicht als „asozial“ beschimpft werden und Geld leichter verdienen können.

„Das Volk“ hat offensichtlich kein Bewußtsein mehr davon, wie sehr es von Investierenden, auch und insbesondere von „abstraktem“ Kapital profitiert : weil es von der Politik nicht vermittelt wird, es ist komplex und „unpopulär“– der Populismus aber fördert, nicht nur „Rechts“, sondern gerade auch „Links“, eine extrem konservative, anti-progressive, anti-freiheitliche bis reaktionäre Haltung, die sich von Veränderung vorrangig bedroht sehen will, und die den Wandel nicht als etwas Selbstverständliches akzeptiert.

Etwa in Berlin wird so getan als gebe es eine Art „Naturrecht“ auf die so genannte „Berliner Mischung“, die jedoch nur ein neumodisches Zufallsprodukt Berliner Nachkriegs-Besonderheiten ist, aber die „Milieu“-Gebiete sahen vor 50, 70, 100, 150 Jahren noch vollkommen anders aus.

Weder Recht noch Demokratie oder „demokratische Entscheidungen“ können und dürfen Selbstzweck sein. Das Eine sollte nicht ohne das Andere sein und gesehen werden, beides sollte einander vermittelt werden, sonst sind beide gefährdet.

2013 forderten mehr oder weniger dieselben , welche heute „Anderen“ die Schuld am verknappten Wohnungsmarkt geben wollen, „Tempelhof erhalten“, mit einem „erfolgreichen“ Volksentscheid 2014: dort hätten ebenso Hunderttausende Wohnun- gen gebaut werden können wie mit den Hunderten von Millionen, die heute für die zwanghafte Ausübung städtischer „Vorkaufsrechte“ verschwendet werden.
1995 übrigens war – wesentlich aus „historischen Erfahrungen“ heraus – das Berliner Eigentumsrecht für verstärkte Eigentumssicherung im Vergleich zum Bundesrecht verschärft worden : per „Volksentscheid“ …  
FAZIT des „demokratisch“ (selbst-)kontrollierten Obrigkeitsstaates:
Zuerst einen „Feind“ ausmachen, dann überwachen, dann „regulieren“, dann kas- sieren, dann verbieten. Und dann „gegen die hohen Preise protestieren“, mit zuvor entmündigten Bürgern, die folgsam nach „noch mehr Staat“ kreischen und so ihre eigene Entmündigung vorantreiben.           

06. Freiheit oder Staat ?

Aus beschriebenen Fehlhaltungen kann der Ausweg kaum „immer mehr Staat“ sein, sondern viel eher die Vermittlung freiheitlicher Werte : die „Protestierenden“ aus dem selbst ernannten „Volk“ müßten sich als Wirtschaftlich Handelnde erkennen und begreifen, nicht als solche die „außerhalb“ des Wirtschaftsgeschehens stünden.
Eigentum und Selbstverantwortung müßten radikal gefördert werden.

Doch die obrigkeitsgläubige und entmündigende –staatliche, nicht „neo-liberale“ – Politik der letzten Jahrzehnte hat dieses Bewußtsein davon, dass dies alles tatsächlich nur zusammen gesehen werden kann, zerstört.

Genau dieselben, welche eine „ungleiche Verteilung von Eigentum und Reichtum“ bejammern, sind es, die zugleich Eigentümer mit Unkenntnis und Neid überziehen und Eigentum verteufeln und diffamieren.
Das sind keine guten Voraussetzungen für eine gleichere Verteilung von Eigentum.

Deutschland hat als reichstes Land Europas, als dritt- oder viertreichstes Land der Welt die mit Abstand geringste Eigentumsquote: hinter Ländern wie Griechenland, Portugal, Irland …

„Politiker“ bejammern scheinheilig die „ungleiche Verteilung von Eigentum“ – und was tun sie dagegen ? Sie diffamieren und verteuern Eigentum…

„Der Staat soll es richten“: DAS erscheint unverändert als geradezu allertypischste deutsche Grundeinstellung.
Dem Deutschen scheint jegliche FREIHEITSLIEBE zu fehlen:  er erscheint von „Links“ über das „Bürgertum“, die selbst ernannte „Mitte“ bis nach „Rechts“ als Kollektivist, obrigkeitshöriger Feigling, sehr häufig als Denunziant und Blockwart aus Überzeugung. Der Schoß ist fruchtbar noch – nur anders als Herr Brecht es meinte.

Andererseits hat etwa in Schleswig-Holstein eine Landesregierung die kontraproduktive, schädliche und nutzlose „Mietpreisbremse“ abgeschafft und ihre Wirkungslosigkeit erkannt : dass sie nichts erbracht hat, außer gerade denen zu nutzen, die schon eine Wohnung und dazu noch eine gut gefüllte Brieftasche haben …
Auch dort sind „Grüne“ mit beteiligt – ein möglicher Schluß daraus: dass, sobald „Linke“ und „SPD“ weg sind, Vernunft einkehrt … ?
                                                                                            
Kurzfristig sollten sämtliche „Milieuschutz“-, „Mietbremsen“- und andere Folter- Instrumente komplett abgeschafft werden, Bauen und Vermieten muß wieder lohnend werden, dann werden auch wieder mehr „private“ Mittel in den Wohnungsbau fließen.

Es würde ein Überfluss entstehen, bei dem der Markt die Preise selbst regulieren würde.
Bis dahin müssten Bedürftige gezielter als derzeit gefördert werden.

Es gibt Statistiken, wonach zwei Drittel aller „Privat“-Vermieter im Laufe eines Mietverhältnisses (im Durchschnitt acht Jahre) NIE die Miete erhöhen: diesen würde ebenso verboten wie denen, die mehrfach die Miete erhöht haben, dieses zu tun. Eine so pauschale Regelung ist nicht nur ungerecht, sondern wäre verfassungswidrig.
Die „Gemeinnützigen“ Wohnungsbaugesellschaften gehören zu denen, die regelmäßig die Mieten erhöhen.

Es ist auch politisch widersinnig, ausgerechnet in einer Zeit von Wohnungsknappheit den Wohnungsbau faktisch abzubremsen: vielmehr müssten die Produktivkräfte entfesselt werden statt weithin zu bremsen und zu beschneiden.

Der Bau von Sozialwohnungen ist grundsätzlich zwar sinnvoll, doch nutzt er nicht viel, wenn es – wie z.B. in Wien – eine hohe Fehlbelegungsquote und einen „Mietadel“ gibt, der praktisch unkündbar ist.
Hier subventioniert „der Staat“ (= JEDER Steuerzahler) den Lifestyle von Mittelständlern.
Statt Objektförderung müsste es mehr Individualförderung für Bedürftige geben.

Davon abgesehen, ist ja ansonsten die Preisgestaltung frei.
Es kommt ja auch niemand daher und sagt, Apple-Computer „sind zu teuer“ oder „Kaffee ist zu teuer“ oder „Brot ist zu teuer“ – jetzt führen wir mal eine „Preisbremse“ ein.
Warum soll nun ausgerechnet bei Mieten ein Preisdeckel eingeführt werden ?

Ein Apple-Computer hat solche Entwicklungskosten und Qualität und ist so lange haltbar, dass sein Preis gerechtfertigt ist.
Wenn ein Computerhersteller solche Kosten planen muß, kann ihm nicht irgendein „Staat“ vorschreiben, wieviel er wofür ausgeben darf.

Ein Haus am Meer ist natürlich teurer als ein Haus irgendwo am Stadtrand, ein Kleid von Valentino, Dior, Balenciaga kostet mehr als bei Primark, weil die besten Designer, Stoffe, Produktionsweisen Verwendung finden.
Und ein Haus in zentraler Lage mit guter Ausstattung ist nun mal teurer als ein Plattenbau an der Wiese, schon allein weil entsprechende Flächen knapp sind.

Warum sollte eine Stadt solche knappen Flächen ausgerechnet für „billigen“ sozialen Wohnungsbau verschwenden ?
Warum sollen Städte ihr Tafelsilber nicht für teures Geld verkaufen und davon wieder Bedürftige fördern ?
Warum soll Hinz und Kunz zentral, ruhig, großzügig wohnen dürfen ?

     07. „Linke“ Politik fördert „Großkapitalismus“ und führt zur Verarmung und Abhängigkeit der großen „Mehrheit“

Die aktuelle Wohnungsknappheit ist von staatlicher Fehlplanung bestimmt und verursacht, aber auch von Faktoren, die man nur teilweise vorhersehen und planen konnte.
Vermieter oder Investoren werden hier generalisierend zu Sündenböcken für etwas gemacht, woran höchstens ein Teil von ihnen zum Teil mit – nicht allein – schuld ist.
Auch Mieter sind häufig „gierig“ und haben Ansprüche, zu denen sie nicht überlegen, dass deren Erfüllung nicht „billig“ zu haben sein kann.

Die Hauptkritik an den verfehlten ordnungspolitischen Gängelungen der letzten Jahre ist zudem, dass es gerade die „Mehrheit“, die „Mittelschicht“ vernachlässigt, benachteiligt, ja geradezu bestraft. Im Ergebnis entstehen Wohnungen und Förderungen ganz überwiegend für einkommensschwache und einkommensstarke Zielgruppen – der Anteil des sozialen Wohnungsbaus wird quersubventioniert, und die Preise gerade für die „frei“ finanzierten Wohnungen stiegen exorbitant.

Anders ausgedrückt, ist einer der Hauptkritikpunkte an so genannt „linker Wohnungspolitik“: dass er massiv gerade die „(Groß-)Kapitalisten“, die angeblichen „Gegner“ so genannter „Linker“ stärkt: diese lachen kopfschüttelnd über die unfähige und widersinnige Restriktionspolitik „Linker“ mit ihrer einfältigen „Rekommunalisierung“, mit wirkungslosen  „Mietpreisbremsen“ oder „Milieuschutzgebieten“ aus dem Arsenal von Volks verhetzenden Stalin- und StaSi-„Linken“, die tatsächlich zu meinen scheinen, die „Großkapitalisten“ hätten es z.B. nötig, in Berlin zu investieren, wo ihnen ein solch feindliches Klima entgegenschlägt. Vielmehr hat Berlin Kapital dringend nötig.

Diese Politik schafft gerade das nicht, was am dringendsten gebraucht wird: Stärkung des Mittelstandes, von „kleinen“ und „mittleren“ Vermietern, Bau und Erhalt von „frei finanzierten“ Wohnungen für – nicht gegen – den „Mittelstand“, Familien, „arbeitende Bevölkerung“, die ihre Steuern hier zahlen und ihr Geld hier ausgeben und anlegen wollen.

Vertreibt man aber „die Investoren“, wird dies weiter negative Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung, speziell ihre tragenden Teile, haben, denn genau diese geraten zwischen die Mühlen des „vagabundierenden Kapitals“ einerseits und der von „linken“ allseits gepäppelten „Unterschicht“, für welche gerade die „mittleren“ Einkommen aufkommen, da deren Steuerlast vergleichsweise/relativ zum Einkommen – nicht nominell – deutlich höher ist als bei wirklich „Reichen“.

Aber auch bei „Reichen“ wäre das weitere Andrehen von „Steuer“-Zahl-Schrauben sinnlos – sinnvoller wäre, das Kapital produktiv zu machen/ zu halten statt es einzukassieren.
Wenn das Kapital produktiv gehalten wird, bezahlen „Reiche“ weniger Steuern – ZU RECHT -, weil sie ja mehr steuerlich anzusetzen haben, aber eben nur wenn sie Geld im Umlauf halten.
Die „linke“ Extrem-Populismus-Politik schafft gerade das Gegenteil: sie VERSCHRECKT „die Reichen“, sie werden Kapital so bestimmt nicht produktiv einsetzen, sondern es abziehen.

Statt radikal und massiv für die Forderung nach Eigentumsförderung zu demonstrieren, entmündigt der „empörte“ Bürger sich SELBST weiter und will „dem Staat“ NOCH MEHR zuschachern, der die Steuerlast bereits längst in unerträgliche Höhen geschraubt hat.

Wieviele „Sozialwohnungen“ hat die Stadt Berlin und haben andere Kommunen und Länder in den letzten Jahren gebaut ? Und wieviele sind aus der Sozialbindung gefallen ? Wenn neue gebaut werden, wer bezahlt sie ? Der Berliner Sozialadel, oder „Raubtierkapitalisten“ : wer zahlt mehr Steuern dafür ?
Herr Palmer, Herr Taheri, Frau Kipping usw. sagen allesamt haargenau eben dasselbe was schon vor 80 und mehr Jahren über „die Juden“ behauptet wurde – „das sagt man heute nicht mehr“, deshalb sagt man „die Investoren“.

Dadurch, Wohnungen zu „verstaatlichen“ und Vorkaufsrechte rechts und links auszuüben, durch einen Eigentümerwechsel, ist noch keine einzige neue Wohnung entstanden, im Gegenteil. Vorkaufsrechte kosten den Staat Millionen, die dann an anderen Stellen fehlen. Von Enteignungsdebatten ganz zu schweigen, für die der Steuerzahler Milliarden zur Verfügung stellen müsste. Das erinnert an die schlimmsten Auswüchse von Brot und Spielen. Wohin das geführt hat, wissen wir.

Besonders dreist ist der Versuch der derzeitigen Regierungsverantwortlichen, den schwarzen Peter der steigenden Wohnungsnachfrage auf „die Wirtschaft“ zu schieben. Wenn nichts mehr geht, dann sind halt „die Heuschrecken“ schuld. Wäre es doch bloß so einfach. Wer hat denn Hunderttausende kommunale Wohnungen für‘n Appel und ein Ei privatisiert? Wer hat dem Ankauf durch „Deutsche Wohnen“ im Jahr 2013 zugestimmt – und will nun das Zehnfache für einen Rückkauf ausgeben? Es ist ein Trauerspiel, wie die Politik ihre eigenen Fehler von vor fünf, zehn, fünfzehn Jahren jetzt zu vertuschen versucht. Denn alle können wissen, wer die Verantwortung für das Missmanagement trägt.

Statt die ruhigen Jahre am Wohnungsmarkt zu nutzen und die Bauämter umzustrukturieren, wurde Personal eingespart. Statt für die nächste Nachfragewelle Quartiere für den Neubau auszuweisen, wurde der Abriss von Beständen steuerlich gefördert. Statt selbst genutztes Wohneigentum zu propagieren, wurde den Menschen vorgegaukelt, wie günstig das Leben zur Miete sei.

Des Weiteren falsche Bevölkerungsprognosen vor allem in den Nullerjahren: damals ging man davon aus, dass eine schrumpfende und alternde Gesellschaft weniger Wohnraum benötige. Tatsächlich jedoch gibt es Nettozuwanderung insbesondere aus anderen EU-Ländern und von Migranten, von denen zwei Drittel keinen Job haben …

Und jetzt? Statt auf die langjährigen Versäumnisse hinzuweisen und aus Fehlern zu lernen, geriert sich die Politik als Investmentexperte und will auf der Höhe des Zyklus einkaufen. Nur zu, kann man da sagen, den Verkäufer wird es freuen. Wer ohne mit dem Auge zu zucken das Vierzigfache der NKM und mehr für ein sanierungsbedürftiges Mietshaus auszugeben bereit ist, statt für das gleiche Geld das Doppelte an neuem Wohnraum zu schaffen, betreibt Veruntreuung von Steuergeldern: hiergegen wäre eine „Volksentscheid-Initiative“ angebracht…! Wer zudem versucht, damit die eigenen Fehler zu vertuschen, begeht Betrug an den Wählern. Und am Ende machen die Verantwortlichen große Augen und wundern sich, warum bloß das Vertrauen in die Politik so erschüttert sei.

              08. „Wer sich nicht überwachen läßt, soll auch nicht wohnen“: „Links“-obrigkeitsstaatliche Mißerfolgsgeschichten

Immer noch beschreiben so manche die Agenda 2010 als „Erfolgsgeschichte“, es wird konstatiert, Schröder habe – am *Anfang* der „Agenda 2010“, als die sozialen Folgen noch nicht sichtbar waren !-34% der Stimmen erhalten, Nahles, Barley und Kühnert mit ihrem – angeblichen – „Links-Ruck“ nur 16%.

Erwähnt wird dann leider fast immer nicht, dass „Agenda 2010“ schwerste „handwerkliche Fehler“ beinhaltete, die gerade der Kern-Klientel der SPD massiv schadeten, die – DIE ! – praktisch *enteignet* wurde, ohne dass irgendwelche realistischen und innovativen Konzepte für diese breite Masse entwickelt worden wären.
Sie landeten als Kern- Klientel bei „Linke(SED)“ und dann – folgerichtig – bei AfD, den Parteien des – hoffentlich – Vorgestrigen, und fordern nun Gelbwesten-mäßig „zur Strafe“ auch die „Enteignung“ Anderer. Einseitig in Frontstellungen zu verharren, läßt jede Analyse falsch und unvollständig werden.

„Die Menschen“ wären womöglich bereit für Innovationen in Wirtschafts- oder Sozialpolitik, wenn man sie *mit*nehmen, sie nicht gängeln und überwachen würde.
SPD und „Linke“ wollen nun diese Überwachung und Enteignung auch auf „Reiche“, „Investoren“, Eigentümer, Unternehmer ausdehnen – erneut vollständig destruktiv, weil ohne irgendeine positive Aussicht, ohne irgendeinen Grund, weshalb Neid-Politik etwas konstruktiv und innovativ oder auch sozial bewirken sollte.
Hinzu kam die starr- und widersinnige „Einwanderungs“- Politik gerade der SPD und der „Linken“, bei der zahllose unter fragwürdigen Umständen Migrierte zwar nicht mehr, aber auch nicht weniger bekommen als unzählige Ex-SPD- Wähler, die jahrzehntelang Steuern und Abgaben und in Sozialkassen eingezahlt haben, und „auf HartzIV gesetzt“ wurden.

Die SPD kann sich nicht von ihrem „Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen“, von ihrem längst brüchigen und bei vielen nur noch als bitter zu belächelnd ankommenden „Lebensleistungs“- Gelüge trennen, aber/ und auch keine neuen Konzepte entwickeln, weil ihr jegliches Personal und die Mitgliederschaft dazu fehlt, da sie unverändert grundsätzlich am „Klassenkampf“ festhielt aber dabei pseudo-„neo-liberale“ Politik machte, während sich Arbeitswelt und internationales Umfeld längst dramatisch veränderten.
Doch das ist kein Problem der SPD allein, sondern ein Problem des gesamten Deutsch- Seins, der Obrigkeits- und „Staats“-Affinität und der gesamten deutschen „Parteien“landschaft.
Die Realität ist längst „neo-liberal“, real wollen das auch alle: alle wollen Internet, flexible Arbeitszeiten, amazon und alles was die „guten alten“ Strukturen entgrenzt – doch „die Politik“ zieht keine Konsequenzen daraus, sie macht unverdrossen weiter Wirtschafts-, Finanz-, Sozial-, Wohnungspolitik als seien wir in 1975.

Es gibt keine Partei, welche die Konsequenz aus dem Erfolg des „zweiten *globalen* Wirtschaftswunders“ und dessen Popularität zieht, und damit *allen* Bürgern die Grundsätze desLiberalismuseröffnet, sowie die Voraussetzungen, diese zu verwirklichen.
Stattdessen werden „nationale Bollwerke“ geschaffen und NEID-Politik wird gemacht gegen das was „eigentlich alle wollen“ – auch von den „Grünen“ : sie nutzen dazu den „Vorteil“, dass dieser Neid, dieses manische Überwachungs-Gehabe überhöht wird mit einer „Botschaft die alle angeht“, via z.B. der Heiligen Greta.
Doch die offensichtlichen Gebote der Stunde anzugehen und dafür Stimmen zu sammeln, wie z.B. Innovation – statt „Verbote“ – zu verbinden mit „Nachhaltigkeit“, innovative Arbeits- und Sozial-Konzepte zu verbinden mit „Sicherheit“, dazu ist keine einzige Parte in der Lage, da sie alle gefangen sind in ihrer jeweiligen immer mal mehr mal weniger „erfolgreichen“ Klientel- Politik. – – Dafür, dass alle Bewohner einigermaßen angemessen wohnen können, Bedingungen zu schaffen, gehört allerdings zu den Aufgaben eines Gemeinwesens.

Die Frage ist, ob Ansätze wie „stärker geförderter staatlicher Wohnungsbau“, oder mehr Wohnungen in den Händen von „nicht gewinnorientierten Organisationen“ sinnvoll sind, um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Ungenügend ist das bestehende Wohnungsangebot eigentlich nur für die untersten Einkommensbereiche und für Menschen mit größerem Platzbedarf, insbesondere Familien.
Bei den Wohnkosten sind jedoch vor allem auch die so genannten „Nebenkosten“ wie Energie, Wasser, Entsorgung usw. zu betrachten – wobei „der Staat“ gerade in Deutschland besonders kräftig zulangt. „Proteste“ dagegen sind unbekannt, während weiterhin die durchschnittliche Nettokaltmiete der „Deutsche Wohnen“ bei nur 06,64 Euro liegt.
Dass mit mehr Genossenschaftswohnungen das Angebot an preisgünstigem Wohnraum steigt, ist zwar unbestritten: statt dass die Genossenschafter auf ihrem Anteilkapital eine Verzinsung erhalten, bekommen sie einen Rabatt auf die monatliche Miete.

Diese Wohnungen werden „vom Staat“ = respektive von den Steuerzahlern durch Bürgschaften, vergünstigte Darlehen oder die Vergabe von preisgünstigen Baurechten gefördert.
Dabei kommt u.a. die Frage auf, wer von diesen Wohnungen profitiert : sind es diejenigen, die darauf angewiesen sind? Oder auch viele, die es gar nicht nötig hätten?

Nicht nur beim kritischen Blick auf den „Mietadel“ etwa der angeblichen „Modellstadt“ Wien ist die Frage, warum sich die «Allgemeinheit» an den Wohnkosten eines Teils des Mittelstands beteiligen sollte …?

Ginge es darum, den Schwächsten auf dem Wohnungsmarkt zu helfen, wäre eine direkte finanzielle Unterstützung dieser Haushalte effizienter: sie wäre zielgerichteter, denn diese erhielte nur, wer die Bedingungen insbesondere bezüglich Einkommen und Vermögen erfüllte.

Oder – siehe bereits u.a. Kapitel 07, oder 02. („Demokratische“ Politik der Entmündigung und Entrechtung) -die unterstützten Personen würden flexibel, frei, unabhängig bleiben: sie müssten nicht dort wohnen, wo die vergünstigten Wohnungen sind, was einer Segregation („Entmischung“) entgegenwirken würde…!

Das „Preisschild“ einer solchen Objektförderung ist nicht sichtbar. Relevant ist hierbei nicht nur etwa die Zinsdifferenz bei der Vergabe vergünstigter öffentlicher Darlehen.
Z.B. werden entgangene Erlöse („Opportunitätskosten“) dabei nicht beachtet; wird Land zu einem günstigen Zins an einen Bauträger veräußert, entstehen zunächst zwar keine direkten Kosten; es wird aber auf mögliche viel höhere künftige Einnahmen verzichtet – mit denen bspw. Subjektförderung erlangt werden könnte. Solche entgangenen Einnahmen sind auf weitere und unabsehbare Dauer ganz erheblich. Mit den entgangenen Geldern liessen sich bei gleichen Wohnungsgrössen  dauerhaft für Bewohner direkt die „Marktmieten“ deutlich reduzieren, insbesondere würden dann auch tatsächlich nur förderwürdige, sprich «arme» Haushalte davon profitieren.
Dies zeigt auf, dass eine „Subjektförderung“ ohne zusätzliche Steuern finanziert werden könnte, wenn Gemeinwesen Grundeigentum nicht „günstig“ z.B. an Genossenschaften, sondern auch an „private“ Bauherren zu marktüblichen Zinsen und ohne Pflicht zur Kostenmiete abgeben würden..

Die von fehlender Objektförderung betroffenen Bedürftigen würden eine Subjektförderung bekommen, die deutlich weniger Kosten verursachen würde; es blieben viele Gelder, die nicht nur für Steuer- Reduzierung, sondern z.B. auch für weitere Landkäufe genutzt werden könnten.

Wohnraum muss also mithin nicht „billig“ sein, damit er „bezahlbar“ bleibt…

Jedenfalls kann der „staatliche“ oder so genannt „gemeinnützige“ Wohnungsbau nicht als allein zielführende Maßnahme selig machende Instrument für „bezahlbaren Wohnraum“ gesehen werden – es sei denn, man will die Kosten kleinreden und/oder „den Staat“ und seine Macht weiter fördern statt individueller Freiheit.

Selbst wenn es ein so genanntes „Recht auf Wohnen“ gäbe, so jedenfalls keines auf „billige“ Mieten in voll sanierten Wohnungen in „Bestlage“ … diese sind kostbar – und wer als Gemeinwesen verantwortungsvoll haushälterisch damit umgehen will,  sollte diese „Lagen“ bestmöglich nutzen.

Dies wiederum muß eben nicht (sh. Erläuterung, und u.a. Kapitel 2 und 7) beinhalten, sie nur „Priviegierten“ zugänglich zu machen – bedürftige Bewohner könnten direkt subventioniert werden, oder es sollte ihnen ermöglicht werden, das Geld durch eigene Anstrengungen – z.B. Untervermietung – aufzubringen, statt dass solche Einnahmen „angerechnet“ und nur vorgeschriebene Wohnungsgrößen eingehalten werden …!

Ein Staat, der Bürger mündig machen statt sie entmündigen wollte, würde sich daran orientieren …!

Um dem scheinbaren „Gegenargument“, „der Staat“ würde so „Vermieter mit hohen Einnahmen fördern“, zu begegnen, so bräuchte natürlich nicht die geförderte Zahlkraft der Mieter über gesteigerte Liegenschaftswerte vollumfänglich bei den Vermietern verbleiben – es gäbe Möglichkeiten, die gesamte Gesellschaft an solcher – grundsätzlich positiven ! – Wertsteigerung teilhaen zu lassen …!
Wenn ein Gemeinwesen Zuwächse erzielt, das Arbeitsplatzangebot oder die Infrastruktur attraktiv und ausgebaut wird, wenn auch die Bodenpreise steigen, könnte ggf. ein Teil dieser Steigerung, des Mehrwertes, auch ständig und nicht z.B. (nur) bei Verkäufen, abgeschöpft werden.

Etwa könnte der Baurechtszins als ein Prozentsatz der Mieteinnahmen definiert und steuerlich angesetzt werden.
Alle Beteiligten müßten in konstruktiver Weise darauf hingewiesen werden, dass sie letztlich alle gemeinsam ein Interesse daran haben sollten, aus bestehenden Voraussetzungen, Bedingungen und Erfolgen das Beste zu machen.

Es gibt nicht einen „Gegensatz“ zwischen „egoistischen“ und „altruistischen“ Motiven, zwischen „Widerstand“ und „Einordnung“/ „Anpassung“ !

Leider gehen viele Städte – besonders, aber nicht nur Berlin – einen höchst destruktiven Weg, indem Akteure einander zu „Feinden“ gemacht werden …
Dies insbesondere – aus offenbar rein „politischen“, „wahltaktischen“ Gründen, „Empörung“ am Laufen zu halten – von „linken“ Beteiligten, die völlig unverkennbar die Macht des Staates zur Allmacht verdichten und allen Vorschriften, und sie ganz klar ganz und gar nicht zu mündigen selbstbestimmten Bürgern machen wollen !

Es wird nicht „der Kapitalismus“ konstruktiv mit allen seinen gerade ihm zur Verfügung stehenden ökonomischen Instrumenten konstruktiv genutzt, sondern er wird pauschal – und zwar aus barer ökonomischer Unkenntnis, aus rein emotionalen Abneigungen – und destruktiv, haßerfüllt diffamiert.

Das beste Mittel für mehr gut gestalteten „bezahlbaren Wohnraum“ besteht niemals in künstlich tief gehaltene Preisen, sondern in zusätzlichen Wohnungen, deren Bau „bezahlbar“, also lohnend sein muss …!

Eine so genannte „Verstaatlichung“ nutzt ebenso wie „Milieuschutz“ oder „Mietbremse“ höchstens kurzfristig nur denen, die bereits eine Wohnung haben – niemals denen, die eine Wohnung suchen.Durch eine so genannte „Mietpreisbremse“ wird „der Staat“ Vermieter zu Entscheidungen ganz klar und eindeutig zu Lasten Geringer Verdienender nötigen:

Nicht mehr (nur) Bewerber, der am meisten zahlen wollen oder können, werden demzufolge Mietverträge erhalten, sondern vor allem solche mit der geringsten Ausfallwahrscheinlichkeit – denn an Miete sollen ja „alle das Gleiche“ bezahlen.
Wo Geringer Verdienende vorher eine Chance hatten, wenn sie ihre vorhandenen Mittel entsprechend ordneten und einsetzten, entfallen solche eigenmächtigen Handlungsalternativen nun weiter, wie zuvor schon durch das „Zweckentfremdungs-verbot“ und die staatliche Vorschrift begrenzter Wohnungsgröße.

Vorrangiges bis einziges Kriterium für Vermieter kann dann nur noch die Finanzkraft eines Interessenten sein. Menschen mit weniger Mitteln sind erneut Verlierer – die Gewinner alle Mieter-Bewerber mit höherem verfügbarem Einkommen, denen neben einer staatlich verordneten „günstigeren“ Miete auch die ungeliebte Konkurrenz durch geringer Verdienende vom Hals gehalten werden wird.

Und wenn in einigen Jahren auch diese erneuten krassen und ökonomisch-volkswirtschaftlich strohdummen Fehlleistungen „linker“ Politik evident werden, werden erneut die entsprechenden Politiker ihre Verantwortung dafür zurückweisen, kein „Mieteraktivist“ wird in seine krachende Beschränktheit und die Folgen davon  Einsicht zeigen, sondern „das Volk“ wird sich – ganz „demokratisch“ – wieder dieselben angeblich ganz anderen Sündenböcke einreden lassen, wieder „Linke“ – oder National-Sozialisten wie die AfD – „wählen“, und wieder nach „dem Staat“ kreischen, der dann noch mehr „Gemeinnützige“ Wohnungen errichten soll. Und das Ganze geht weiter und von vorne los, dank „Demokratie“.


             09. “Linke“ lllusionen „vom Kopf auf die Füße stellen“…

Erkennbar sind kaum Ansätze, die etwa auch den quasi-religiösen „Öko“-Populismus mit realistischeren Ideen bekämpfen und eingrenzen könnten statt dem „(pseudo-)linken“ „Empörungs“- Gestus hinterherzulaufen, um vielleicht mit Umbau-Konzepten im Sozial- und Finanzbereich der erneut überhand nehmenden typisch deutschen „Der-Staat-soll-alles-regeln“-Manie etwas Besseres entgegenzusetzen, und zu vermitteln, dass die Bürger *selbst* „alles regeln“ könnten, wenn ihnen Freiheit und Grundstrukturen – auch einer, neu definierten, „Sicherheit“ – dafür gegeben würden.

Denn jede „Verstaatlichung“, „Sozialisierung“, Überwachung führt nur in die Abwärtsspirale – und „das Volk“ möchte ‚meinen‘ , es sei „davon nicht betroffen“ – nur „die Reichen“ -, solange bis wieder die StaSi oder Gestapo vor der Tür steht.
Die Gesinnung dazu ist schon wieder „populär“ – obwohl real eigentlich alle anders handeln, jedoch sich „nicht mitgenommen“ fühlen (wollen).
Alle „Proteste“ und Verweigerungshaltungen sind nur Ausdruck davon.
Es muß „vorwärts“ gegangen werden, aber die Bevölkerung muß auch das Gefühl haben, dass es für sie nicht rückwärts geht.

Dies wird von allen Parteien der SPD am wenigsten zugetraut, sie war zuletzt nur noch ein SED- Abklatsch, und nirgends ist Besseres erkennbar, im Gegenteil.
Aber auch alle anderen Parteien vermitteln mehr oder weniger nur Illusionen: „Es käme darauf an, diese vom Kopf auf die Füße zu stellen.“

— „Linke“ Postillen wie das RELOTIUS-BLATT zeigen selektives „Verständnis“: „Wenn Mieten weiter so steigen, braucht sich die Regierung nicht über anschwellende Proteste zu wundern“ – jedoch würde das RELOTIUS-BLATT NIEMALS etwas schreiben wie „Wenn die Einwanderung in das Sozialsystem nicht unterbunden wird, braucht sich die Regierung nicht über anschwellende Proteste zu wundern“ – denn SOLCHER Protest wäre SELBSTVERSTÄNDLICH „undemokratisch“ und „faschistisch“.
Die rechtswidrigen Enteignungs-Drohungen des „Volkes“ und „Linker“ jedoch sollen SELBSTVERSTÄNDLICH „demokratisch“ sein.

— Das Ziel etwa der Bundesregierung, jedes Jahr 375.000 neue Wohnungen zu bauen, liegt weit entfernt. Zuletzt wurden in den letzten JahrEN knapp 300.000 Wohnungen gebaut.
Eine „Bau-Offensive“ ist NUR mit „den Reichen“, „den Investoren“ zu machen, NICHT „gegen“ sie !
— Der Mieterbund fordert pro Jahr fünf Milliarden/ 100.000 neue Wohnungen im Sozialen Wohnungsbau: WOHER das GELD nehmen, wenn AUSGERECHNET die, welche am meisten Geld verdienen und versteuern, BESCHIMPFT, DIFFAMIERT, VERTRIEBEN werden ?

— Neben dem WEITEN AUSEINANDERKLAFFEN von Nachfrage und Angebot – das durch KEINE „Enteigung“ auch nur IRGENDWIE behoben würde  – sind weitere Gründe für die Preisexplosion:

— STEIGENDE GRUND(erwebs)STEUERN, Überhitzung des Marktes durch niedrige Zinsen, zunehmender Standard der Wohnungen …– es gibt viele Ursachen.

„Private“ Vermieter – vor allem aber „Groß“-Vermieter –  geben die „Nebenkosten“ schneller weiter als kommunale Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften, sie modernisieren und investieren jedoch auch wesentlich mehr …!

— DES WEITEREN: JEDER ZWEITE in Deutschland, und FÜNFUNDACHTZIG PROZENT in Berlin, wohnen zur MIETE …!
Damit ist Deutschland – das „REICHSTE LAND EUROPAS“ – europäisches SCHLUSSLICHT in Sachen Eigentum, HINTER Ländern wie Griechenland, Portugal oder Irland.
Acht von zehn Norwegern leben in der eigenen Immobilie, sieben von zehn Italienern.

— WARUM werden in Deutschland so wenig Immobilien von einzelner privater Hand gekauft ?

Hohe Anschaffungskosten und die Angst, den Kredit nicht abzahlen zu können, halten jeden dritten Deutschen vom Kauf ab (laut Allensbach Institut).
ZUSÄTZLICH will die SPD AUCH NOCH DEN KÄUFERSCHUTZ bei Immobilienkäufen faktisch ABSCHAFFEN, durch Zwangs-„Bestellerprinzip“.

Tatsächlich aber haben sich nur 1,2 Prozent der überschuldeten Menschen an ihrer Baufinanzierung überhoben.
— „GERMAN ANGST“, mit entsprechend hysterischer und freiheitsverachtender Grundhaltung treibt „das Volk“ gegen SÜNDENBÖCKE wie im „Mittelalter“ AUF DIE STRASSE.

              10. Planwirtschaftliche Parallelwelten statt Beistand für Bedürftige

Dabei ist es freilich traurig, wenn sich Deutsche durch die ständig ziellos steigenden Steuern (etwa durch die kalte Progression), bzw. durch sinnfreie Staatsausgaben weniger leisten können, als ohne weiteres möglich wäre.

Erneut unlogisch aber ist die Annahme, daraus könne eine Art Recht abgeleitet werden, dass für einen bestimmten Umfang an persönlichen Ressourcen irgendeine bestimmte Gegenleistung von anderen Menschen verlangt werden könne, mit welcher Begründung auch immer („sonst kann ich von diesem Job nicht leben“, „sonst kann ich nicht in München wohnen“)…

Es gibt Angebote, und die kann man eben annehmen oder ausschlagen: Ein bestimmter Lohn für eine angebotene Tätigkeit, ein bestimmter Mietpreis für eine Wohnung – und daran KANN eben auch durch Gesetze nichts geändert werden:
Der „Mindestlohn“ kann auch als in der Wirkung eher eine Art Arbeitsverbot für eine bestimmte Personengruppe gesehen werden …

Einschränkungen der Mietvertragsfreiheit führen in Wirklichkeit dazu, dass Vermieter zugunsten von Mietern enteignet werden – die Mieter werden letztlich zu Teileigentümern, was sich darin ausdrückt, dass sie Wohnungen selbst dann nicht aufgeben, wenn sie viel zu groß sind oder auch gar nicht mehr benötigt werden, oder aber auch dadurch, dass entsprechende Provisionen für die Abgabe der Wohnung verlangt werden (z.B. getarnt als „Ablöse“).

Wo die Vertragsfreiheit vom Staat eingeschränkt wird, entsteht sofort ein Schwarzmarkt, der nur bei entsprechender Repression nicht überhand nimmt (auch die Nazis waren da recht „erfolgreich“).

Es fragt sich natürlich, wie denen beigestanden werden kann, deren persönliche Ressourcen nicht ausreichen.

Sicher nicht durch populistischen Schwachsinn wie, man könne „in den Markt eingreifen“, „neue Leitplanken bauen“ usf.
Am nächstliegenden erscheinen – sh. oben, Kapitel 08 – Individualförderungen, Zuschusslösungen, weil sie keine planwirtschaftliche Parallelwelt etablieren.
Die Tatsache, dass an einem Ort nicht mehr Wohnungen vergeben werden können, als dort existieren, wird man allerdings durch NICHTS ändern können.

Es ist auch überhaupt nicht sinnvoll, dass die schwäbische Alb entvölkert wird, damit alle in Tübingen wohnen, oder Sachsen-Anhalt, damit alle in Bayern wohnen, oder die bayerische Provinz, damit alle in München wohnen.

Es ist im Gegenteil doch eigentlich in Ordnung, dass niedrigere Preise wie „im Osten“ ihren Teil dazu beigetragen haben, dass inzwischen mehr von West nach Ost wandern, als umgekehrt.

    11.  ENTEIGNUNG ? JA ! – aber „richtig“ …! „Staats“- und „Mehrheiten“-Gläubigkeit vs. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

Gegen Enteignungen kann man grundsätzlich nichts haben – wenn sie sinnvoll sind, wenn dadurch neu gebaut wird (wie z.B. nach Enteignungen für Flughäfen oder Schienenwege), wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft wurden, wenn dem zu Enteignenden massive Rechtsverstöße nachgewiesen werden könnten und er wiederholt erfolglos abgemahnt worden wäre (was bei keinem einzigen der zehn Unternehmen mit über 3000 Wohnungen der Fall ist), wenn dadurch ohne Belastung der Allgemeinheit inklusive Nicht-Mieter neuer preiswerter Wohnraum geschaffen werden könnte usw. usf.

Irgendein im Gesetz vorgesehener Enteignungsgrund ist also leider nirgends erkennbar – daher ist das Verlangen dieses Volksentscheides klar rechtswidrig -, zumal nicht wenn eine Stadt, die darüber jammern läßt, sie habe „zu wenig Wohnungen“, ausgerechnet Den dafür bestrafen und „enteignen“ will, dem sie die Wohnungen zuvor verkauft hat …!

Dieselben Leute welche vor 3-4 Jahren gegen die Bebauung Tempelhof agitiert haben, behaupten heute zu der von ihren politisch bevorzugten Parteien verursachten „Wohnungsnot“, dass an dieser „das Großkapital Schuld“ sein soll, nicht die welche Hunderttausende landeseigene Wohnungen verkauft und nichts Neues gebaut haben.

Dieselben Leute welche behaupten, „der Markt “ könne „nicht die Bedarfsversorgung gewährleisten“, sind es, die gleichzeitig Unternehmen des „Freien Marktes“, welche mit dem Handel von Lebensmitteln die Versorgung damit sicherstellen, wie „Aldi“, protégieren wollen („Markthalle Neun“), aber dabei diejenigen welche „dem Markt“ etwas an „ethischen Werten“ und regionaler Produktion hinzufügen – wonach Bedarf besteht – als „Gentrifizierer“ diffamieren.

Hier ist kein politisch logisches Handeln zu erkennen, sondern eher totale Selbstbezogenheit, GIER und Widersprüchlichkeit – oder Verlogenheit -, vor allem aber totale ökonomische Unbedarftheit „linker“ Claques.

Herr Habeck als begabter Populist bläst zwar, um „Wähler“-Stimmen zu sammeln, mit wie üblich nebulösen Äußerungen in das „Enteignungs“-Horn, jedoch – sh. oben – in Schleswig-Holstein mit FDP und CDU haben die „Grünen“ die ABSCHAFFUNG der „Mietpreisbremse“ oder von „Milieuschutz“ wegen WIRKUNGSLOSIGKEIT – sie bewirken genau das GEGENTEIL des angeblich Beabsichtigten – mit beschlossen.

Ohnehin könnte sich in ein paar Jahren das ganze hysterische Geschrei des Sozial-Adels der selbst ernannten „Berliner Mischung“ in Luft aufgelöst haben, wenn sich Angebot und Nachfrage nach Behebung der eklatanten Fehlleistungen der vor allem SPD-geführten Regierungen wieder mehr die Waage halten.

Das ökonomische Grund- und Fachwissen dieser Politiker scheint sich in engen Grenzen zu halten und eher von Phantasien über ihre Lieblings-„Feinde“ gezeichnet zu sein. Ihre „Thesen“ wie die, dass Berliner ihre gemieteten Wohnungen an Zocker und „Investoren“ verlören, ist nicht nur faktisch völliger Unsinn und ökonomisch unbedarft, sondern hat zudem antisemitische Untertöne.

Dabei dürfte zumindest in Teilen des Berliner Senats bekannt sein, dass die notorische „Spekulanten“-Schelte mit der Realität wenig, und viel mehr mit Ideologie zu tun hat.
In Berlin soll Spekulation „in einzelnen Teilbereichen wahrscheinlich gegeben“ sein, verlautbart die als „Bausenatorin“ fungierende, 1981 in die SED eingetretene Dame Katrin Lompscher. Hierzu könne die Spekulation mit Grundstücken (mit und ohne Baurecht) gehören, ebenso spekulativer Leerstand.

„In welcher Größenordnung und an welchen Stellen konkret Spekulation betrieben wird, ist dem Senat im Einzelnen nicht bekannt, da letztlich auch schwer ermittelbar.“ Sehr konkret und aufschlußreich !

Der letzte Wohnungsmarktbericht der – landeseigenen – Investitionsbank (IBB) verzeichnet keine Evidenz für größere „Zocker“- Aktionen auf dem Immobilienmarkt. Das Wort „Spekulation“ wird auf 117 Seiten 4mal erwähnt, dabei aber an keiner Stelle als ernsthaftes Problem benannt.

Freilich gibt es auch in Berlin Spekulation am Immobilienmarkt, nur eben in deutlich niedrigerem Umfang als es die unentwegten Anwürfe nahelegen.

Insbesondere sind jedoch die entsprechenden Zusammenhänge gänzlich andere als in der Darstellung „linker“ Politiker. Spekulanten sind nicht zwanghaft „gierige“ Zeitgenossen, die sich an Deals am Rande der Legalität bedienen, sondern sie haben in globalen, innovativen und freiheitlichen Volkswirtschaften essentielle Funktionen, die Prosperität schaffen und sichern.

Gerade in der Berliner „Start-up-Szene“ gehen Spekulanten Risiken ein, die durchaus nicht stetig mit reichlichen Renditen belohnt werden – aber ohne diesen Wagnismut würden neue Ideen und neue Produkte nur höchst begrenzt entstehen können.

Seit langer Zeit werden aber z.B. schon Rohstoffe in „Terminkontrakten“ gehandelt, und deren Preisentwicklungen sind sichere Frühwarnsysteme zur Entwicklung von Bedürfnissen oder profitabler Produktion.

Wer sich in diesen Bereichen nicht auskennt, kann von Spekulanten natürlich auch über den Tisch gezogen werden : das „Kosmos-Viertel“ in Berlin-Treptow/ Altglienicke ist ein gutes Beispiel dafür.
Ein Immobilieninvestor hatte Ende der 1990er Jahre diese (Plattenbau-)Siedlung von der Landesregierung gekauft, und schon kurz darauf wieder zum Kauf angeboten. Käufer fanden sich aber nicht – bis zum März 2019 :  zum irrsinnigen „Spekulantenpreis“ von 250 Mio. Euro (so Alexander Kraus vom Bund der Steuerzahler Berlin) kaufte dies … eine landeseigene Wohnungsgesellschaft… !

Auch bei allen anderen Deals der „Vorkaufsrechte“ zahlte „der Staat“ ausschliesslich überhöhte „Spekulantenpreise“ … die Landesregierung hat diese Art „spekulative“ Preissteigerung massiv befördert …

Und so stiegen bspw. nur im Jahr 2018 die Baulandpreise in der Hauptstadt gemäß Statistischem Landesamt um 77 Prozent… hauptsächlich, weil das Angebot insgesamt zu gering ist. Warum geschieht hier keine Ausweitung …?
Sicher kann auch das Frau Lompscher so klar beantworten wie in o.g. Verlautbarungen.

Einstweilen wird nicht nur vom Senat zu wenig Bauland vom ausgewiesen, werden zu wenige Lücken in der Stadt bebaut oder sind Ämter gewohnheitsmäßig langsam mit der Erteilung von Baugenehmigungen – sondern es wird auch „der Spekulant“ als Sündenbock erfunden und gepflegt.

Was dann hier in der „politischen Diskussion“ von „linken“ Teilnehmern ausgesagt wird, gemahnt allerdings an „jüngste deutsche Geschichte“.

Wenn es auf Flyern der „Enteignungs“- Initiativen heißt, „die kleinen Miethaie schauen auf den großen Miethai und nehmen ihn als Vorbild. So wird auch eine Niederlage des großen Miethais für die Kleineren eine Lehre sein“, oder „die Miethaie“ könnten „jederzeit ihre Beteiligungen an den Börsen wieder abstoßen, und weiterziehen, wie ‚Heuschrecken“, bemerkt dazu einer der prominentesten deutschen Antisemitismusforscher, Samuel Salzborn (TU Berlin), Begriffe wie der „Miethai“oder die „Heuschrecke“ seien „problematisch“ : Tier- und „Ungeziefer“-Metaphern seien im Nationalsozialismus verwendet worden, und es liege in diesen Metaphern nicht „nur“ eine Entmenschlichung, sondern zugleich eine implizite Vernichtungsandrohung – denn was sonst macht man mit „Ungeziefer“ ?

Folgerichtig berichten Mitarbeiter größerer Wohnungskonzerne von massiven Bedrohungen, von Stalking, Diffamierungen und Verfolgungen weit in den privaten Bereich hinein. Polizei und Staatsschutz geben sich dabei „hilflos“.

„Linke“ Politiker ignorieren diese volksverhetzenden und destruktiven Konsequenzen aus ihrer – höflich formuliert – „verkürzten Kapitalismuskritik“.

Die unternehmerische Leistung etwa der Bewirtschaftung der Wohnungen wird in Abrede gestellt, Wertzuwachs wird als Ergebnis von „Zockerei“ diffamiert, und insbesondere wird ein irrealer und verhängnisvoller angeblicher „Unterschied“ zwischen so genanntem „Finanzkapital“ und „industriellem Kapital“ („produktivem Kapital“) konstruiert, der in der Wirklichkeit nirgends existiert, der aber nahtlos anschließt an Ideologiemuster nationalsozialistischer Agitation gegen das „schlechte, raffende Kapital“ der Börsen und Banken, angeblich gegenüber dem guten, „schaffenden Kapital“ der Industrie oder der  Handwerker.

Offene oder „Struktur“-Antisemiten seien von den Strukturen der kapitalistischen Gesellschaft überfordert, führt Prof. Samuel Salzborn aus : „Es gibt eine Unfähigkeit und Unwilligkeit, abstrakt zu denken“, das aber sei eine Grund-Voraussetzung, um eine kapitalistische Ökonomie zu begreifen, in der „das Abstrakte” und „das Konkrete” Teil einer unauflösbaren Einheit seien.

Während abstrakte Konstrukte wie Geld, oder Aktien von Antisemiten verhasst seien,  werde „konkrete“, körperliche Arbeit überhöht.
Auch weitere „Abstraktheiten“ wie Prinzipien der Weltgewandtheit oder Urbanität würden antisemitisch projiziert, weil im antisemitischen Weltbild das Judentum aufgrund des abstrakten Gesetzes-Charakters seiner Religion mit allem in Verbindung gebracht werde, was man an der Moderne hasse oder nicht verstehe.

Verständlich wird hierbei jedoch vielleicht, weshalb exakt dieselben „einfachen Antworten“ sowohl bei Wählern der „Linke (SED)“ wie der AfD sehr gut ankommen, und weshalb für auffällig viele „Wähler“ der Strom von der „Linken“ zur AfD folgerichtig und nachvollziehbar ist.

Kapitalismuskritik, so Salzborn, sei nicht per se antisemitisch, aber „jede Kapitalismuskritik, die nicht auf strukturelle Prinzipien zielt, sondern konkret nach persönlich Verantwortlichen sucht, also zugleich moralisiert und personifiziert, ist strukturell antisemitisch.”

Aktivisten und Politik sollten sich deshalb bewusst darüber sein, dass sie nicht nur eine populistische Debatte führten, sondern darüber hinaus Ressentiments schürten. 

Als größtes Problem aber wirkt, dass alle „nach dem Staat“ rufen und ihn in immer mehr Bereichen „Verordnungen“ und Gesetze zu erlassen anheizen, die anderweitig geregelt werden könnten.
Diese Haltung ist leider nicht auf „Linke“ und autoritäre Rechte beschränkt, sondern allgemein verbreitet.
Es ist auch nicht „Demokratieglaube“, der problematisch ist, sondern das *Miss*verständnis von Demokratie als Herrschaft konstruierter „Mehrheiten“ – die es so gar nicht gibt -, statt als ständigen Ausgleich zwischen unzähligen „Minderheiten“.
Der freiheitliche Rechtsstaat sollte gerade „Minderheiten“ schützen und bringt so auch Dynamik und Entwicklungsfähigkeit hervor – die *miss*verstandene „Demokratur“ von „Mehrheiten“ bringt Statik, Bedrohung und Lähmung hervor, da alle nur noch auf der Suche nach „Mehrheiten“ statt auf der Suche nach dem Bestmöglichen sind.

Abschließend zurück zum Thema „Enteignung oder Ermächtigung“: eine Art Grundeinkommen gibt es bereits heute : das „(steuerfreie) Existenzminimum“, die „Pfändungsgrenze“.
Nur leider nicht bedingungslos: denn es sind etwa hundertfuffzich teuer bezahlte „Beamte“ damit beschäftigt, zu errechnen, ob z.B. jemandem Einsfuffzich mehr oder weniger „zustehen“.
Das größte „Problem“ beim Bedingungslosen Grundeinkommen ist KEINESFALLS, dass es „nicht bezahlbar“ wäre, sondern dass man **nicht weiß wohin** mit den ganzen in Ämtern überflüssig Beschäftigten …!
Würden diese sinnvoller Beschäftigung zugeführt, sparte das dem Steuerzahler Abermilliarden …!
„Aber“ der Steuerzahler könnte nicht mehr wie bisher überwacht und kontrolliert werden.

Für freiheitlich Denken Wollende, nicht Neidische und nicht Kontrollsüchtige spricht nichts dagegen, das Existenzminimum ohne Kontrolle und Überwachung auf Antrag auszuzahlen, und erst das gesamte (Viertel-) Jahreseinkommen nachträglich zu besteuern, in einer Weise, dass sich Arbeit auch LOHNT. Manche führen Binsenweisheiten aus, wie z.B., dass es „von Natur aus“ keinen Besitz gebe.
„Von Natur aus“ gibt es allerdings auch keinen „Staat“.
Ein „Staat“ hat die Aufgabe, zwischen verschiedenen „Interessengruppen“ vermittelnd zu wirken, und sie vor „der Natur“ (der „natürlichen“ Gewalttätigkeit, dem Egoismus und der gegenseitigen Feindschaft usw.) zu schützen.
Wenn bestimmte „Gruppen“ (zu) viel Macht erhalten – die sie aber z.B. nur aufgrund zuvor vom Staat selbst geschaffener Strukturen erlangen konnten -, könnte es im Sinne der Staatsaufgaben sinnvoll sein, hier besser zu vermitteln und etwas zu verändern.
Zum Beispiel wenn „Mieter“ zu viel Macht haben.
„Der Staat“ selbst hat zu viel Macht und greift zu sehr, oder falsch, ein:
wenn etwa „Mietpreisbremsen“ oder „Milieuschutzgebiete“ eingeführt werden, verstärkt das genau die Exklusivität und Verteuerung des Wohnens, die doch vorgeblich abgebaut werden soll.

Wenn „der Staat“ das Bauen fördern will, fällt ihm ausgerechnet ein, die Daumenschrauben noch stärker anzuziehen und Steuern, Abgaben, „Vorschriften“ noch weiter zu erhöhen.
Während heute – unter anderem aufgrund der Einführung eines „Mindestlohns“ – selbst für 2500 €/qm höchstens noch unter Ausschöpfung aller „Sparpotentiale“ gebaut werden kann, schwärt „der Staat“ von „bezahlbarem Wohnraum“.

Nicht nur die galoppierenden Grundstückskosten, auch die steigenden Löhne für Handwerker, fehlendes Bauland, zunehmende Normen und Vorschriften für z.B. energetisches Bauen, die Erhöhung der Grund(erwerbs)-Steuern tragen sicher nicht zur Kostenreduzierung bei.

Weshalb „enteignet“ denn „der Staat“ nicht die Bau-Unternehmer, die sich „dumm und dämlich verdienen“ ?

Blöde Frage ! – aber solche scheinen im Trend zu liegen.

                 12. ENTEIGNUNG des STAATES : Ende des konfiskatorischen Steuersystems
 
Weniger blöde Frage:

Weshalb enteignet „der Staat“ nicht SICH SELBST ?
WESHALB erhöht er Grundsteuer, Grunderwerbssteuer ? WESHALB greift er 19% USt auf Bauleistungen ab ? Weshalb schafft er nicht (vorübergehend) die USt auf Bauleistungen ab, wenn ihm so viel am „Bauen“ gelegen ist ?

Und wenn ihm so viel am „Mindestlohn“ gelegen ist, na schön, aber dann soll er sich doch nicht über „steigende Kosten“ verwundert zeigen und ANDEREN als SICH SELBST die Schuld dafür geben ?

„Die Allgemeinheit“ hat des Weiteren ja nicht nur ein Anliegen an günstigem Wohnraum, sondern auch am Schutz der Gesundheit, an einer intakten Umwelt oder an einem stabilen Finanzsystem. Also starten „wir“ vielleicht eine konzertierte Aktion und enteignen die Inhaber sämtlicher Fastfood-Ketten, aller großen Fluglinien und Banken, die Tabak- und Autokonzerne dito, oder wo „wir“ schon mal in Rage sind, bitte auch die Hersteller von Kaugummi. Deren Hinterlassenschaften im öffentlichen Raum sind schliesslich sehr nervend.

Dann sind „Wir“ bald mit allem fertig, und wenn dann der letzte böse Investor Deutschland verlassen hat, könnte es sich erübrigen, darüber nachzudenken, wie „Wir“ populistischen Blödsinn künftig sein lassen, und mit einer intelligenten, vorausschauenden, nachhaltigen Wohnungspolitik anfangen könnten, die z.B. Bauherren und Investoren klare, vor allem logisch konsistente Vorgaben machen könnte, ohne sie zu entmündigen.

Bei Familien, aber auch Einzelpersonen wäre m.E. die Sache viel einfacher: das bereits bestehende Existenzminimum/ Pfändungsgrenze unbürokratisch auf Antrag jedem Bürger zur Verfügung zu stellen, und Arbeitsaufnahme müßte sich lohnen.

Das hieße, Verzicht auf konfiszierende „Lohnsteuer“/ „Einkommensteuer“als Sofort-abzug.
Besteuerung muß auf den Konsum verlagert werden.
Vorsorgeaufwendungen muß der Bürger selber tragen und sie können im Abrech- nungszeitraum steuermindernd wirken.
Die Bürger müssen selbstverantwortlich werden, „der Staatmuß zum Bittsteller werden statt dass sich „soziale“ Polit-Schranzen feiern lassen für ein paar Cent mehr, die sie gnädig gewähren.

Es stärkt den Gemeinsinn, wenn Bürger das Gefühl haben, ernst genommen zu werden statt Almosenempfänger zu sein, und dass sie selbst bestimmen und planen können.
Bürger werden nur das zurückgeben, was sie bekommen. Wenn sie wie unmündige Kinder behandelt werden, werden sie trotzig.  

NACHWEIS –Kapitel 11 („ENTEIGNUNG ? JA ! – aber „richtig“ …! – „Staats“-und „Mehr-heiten“-Gläubigkeit vs. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“) nimmt in Teilen und mit Zitaten Bezug auf: Johannes C. Bockenheimer, „Der Spekulant, unser Freund und Hel-fer“, „Tagesspiegel“ Berlin, 27. 03. 2019

Pas vraiment  (du CAHIERS)   –    Not really  (from NOTEBOOKS)

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                                   (07)                             December 22, 2023

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Dec. 22,2023

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RICERCANDO September 25.2023 – “Toleranz (o)der Geisteskrankheit“  :

“Toleranz (o)der Geisteskrankheit“  : “Selbstbestimmung“ im realitätsverlustigen todesfreudigen Land der „Verbote“ 

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INTRADA : „(Deutsche) Politik“:Reale Schizophrenie 

01. „Toleranz“ – eine HERRENMENSCHEN–Haltung als Fetisch                                                            

02. Der „Fall Aiwanger“ – ACHTUNG !!, könnte Ironie enthalten                                                        

03. „Der Klimawandel“ – oder auch nicht                                                                    

04. „Deutsche“ und: ihr besonderer Hang zur „Irrationalität“ …?                                                          

05Lieber MENSCH werden – oder „tolerant“ sein ?       

06. Die ungebrochene Wiedergabe putinesker/neo-sowjetischer Geschichtsschreibung    

07. Das „Selbstbestimmungsgesetz“ als Ausweis von  Verantwortungslosigkeit : „Progressive Protagonisten“ und „GenderKritiker“ nehmen sich nichts

08. „Klima-Aktivisten“ und „Der Staat“, den sie „bekämpfen wollen“, nehmen sich nichts           

09. „Deutsche Fragen“: Lebensfreude ‚oder‘ Idealismus …? Die Lust oder „das Gute“ ?       

10.  … und noch ein ausführlicher Blick in die Realität (!!!!) : alles „zu anstrengend“ … „Empörung“ oder „Toleranz“ sind viel einfacher

EXTRADA : POSSIERLICHES SANATORIUM :  Formen Manischen Irreseins als „zu tolerierende“ ‚Meinungen´

INTRADA :
Es gibt Maschinen – der Kategorie „CCS“-Technik (Carbon Capture and Storage/ Carbon Engineering u.a.) -, die z.B. aus mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Heizthermen CO2  „heraussaugen“/ filtern können, aber auch aus Industrieanlagen, Chemiewerken u.a., z.B. mit Hilfe von Kaliumhydroxid u.a. Mitteln.

In zahlreichen Ländern werden sie entsprechend angewendet; Deutschland ist mit führend in dieser Technologie und verkauft sie in alle Welt.

Preisfrage: wie heißt das Land, in dem dennoch die Anwendung dieser Technologie VERBOTEN ist, und wie heisst die „Friedenspreis“-gekrönte Kanzlerin welche dieses VERBOT mit einer seinerzeitigen „Oppositionspartei“ beschlossen, durchgesetzt und die dies nicht „rückgängig gemacht“ hat ?

Wer die Frage richtig beantwortet, darf sich über einen passenden Gewinn freuen: acht Tage Aufenthalt in einer Schizophrenie-Nervenheilanstalt.

Außer er wohnt in Deutschland: dann erlebt er täglich bereits Schizophrenie in der „Regierung“.

Eigentlich könnte ich hier schon aufhören – denn aus dieser bezeichnenden offensichtlich typisch deutschen Haltung der Geisteskrankheit, des Lebenshasses und der Todesbejahung ergibt sich alles Folgende.

01.- „Toleranz“ : eine HERRENMENSCHENHaltung als Fetisch für Freiheitsfeinde und Denkunfähige

Über so genannte „Intoleranz“ wird immer wieder gegreint, gerade oder besonders auch, wenn sie bei „Gruppen“ lokalisiert wird, die vorgeblich „Toleranz“ oder ähnliche FETISCHE auf ihre Fahnen geschrieben haben sollen.

Etwa die Schweizer „Sonntags-Zeitung“ wollte solches kürzlich „entdeckt“ haben, und fasste die Ergebnisse einer breit angelegten europäischen Studie unter dem Titel „Links, urban, gebildet – und intolerant“ zusammen, wobei eine „Gruppe“ von „YIPS“/ «young illiberal progressives» ausgemacht wurde, die „entgegen ihrem Selbstbild“ besonders ‚intolerant‘ gegen ‚Anders Denkende‘ seien.

Überraschend ist daran nichts, höchstens, dass, um dies festzustellen, eine „Untersuchung“ benötigt zu werden scheint.

Überraschend ist auch, dass im Verlauf der Diskussion antike Selbstbilder von „Linken“ aufgewärmt werden, wie, dass diese angeblich ihr Weltbild und ihre Politik auf Prinzipien wie „Toleranz, Rücksichtnahme und Solidarität aufbauen“ sollen, und in Anspruch nähmen, sich für „das Gute“ einzusetzen, für „Schwache“ und „Minderheiten“.

Wer „Linken“ das jemals abgenommen hat und jetzt „feststellt“, „herausfindet“ oder „anklagt“, dass dem gar nicht so sei, sollte eher sich selbst untersuchen, und sich fragen, warum er sich nicht an das viele viele „Gute“ erinnert, für das „Linke“ einstehen und eingestanden haben: 
Stalin, Putin, Polh Poth, Mao Zedong, DER „Islam“ und die armen unterdrückten Araber und „Palästinenser“, Fidel Castro, Che Guevara – usw.: alles „schützenswertes“ „Gutes“, für dessen „Schutz“ die „Linken“ eintraten und eintreten, und die sich NIEMALS IRRENIMMER RECHT haben, immer wieder ihr ahnungsloses MAUL aufreißen dürfen, „die Geschichte ist auf unserer Seite“.

Nicht erst seit der merkwürdigen „Popularität“ von Gestalten wie der ErzKOMMUNISTIN „Sahra Wagenknecht“ hat sich auch das „Hufeisen“ längst wieder herausgebildet und beabsichtigt die Gesellschaft erneut in den Würgegriff zu nehmen; wie bereits „vor Hitler“: was aufgrund der Jahrzehnte lang vorherrschenden putinesken und „sowjetischen Geschichtsschreibung“ – die Wahrheits widrig „den Faschismus“ als „dem Kapitalismus immanent“ oder „den Kapitalismus als Vorform des Faschismus“ zu kolportieren versucht – in Vergessenheit geraten war, weil die aktive Rolle von „Kommunisten“ dabei, den demokratisch verfaßten Staat gezielt in die Hände von Hitler zu treiben, und die sich alleinig und ohne Betrachtung der Selbstbeteiligung als „Opfer von Hitler“ zu inszenieren versuchen, verschwiegen wird und werden durfte.

Von dieser Geschichtsklitterung wollen „Linke“ bis heute zehren.

Dazu weiter unten – (Punkt 05./Seite 10 – `Lieber MENSCH werden – oder „tolerant“ sein ?´) wo „Martenstein meint“ – Weiteres.

Wer jedenfalls angesichts nicht nur des „Real Existierenden Sozialismus“, sondern des schon immer unübersehbar gegenüber „Abweichenden“ aggressiven, abweisenden und gewalttätigen Verhaltens „Linker“ – die notorisch häufig auch Haltungen vertreten, welche sie woanders als „rassistisch“ klassifizieren – „Linken“ besondere „Rücksichtnahme“ andichtet, sollte dringend seine Wahrnehmung überprüfen, und sich vergewissern, wie „tolerant“ oder „rücksichtsvoll“ sich „Linke“ z.B. gegenüber Autofahrern, Polizisten, Expats/“Gentrifizierern“, „Reichen“, „Leistungsträgern“, „Investoren“ usw.  verhalten – und wie sie sich dabei regelmäßig mit „Rechtspopulisten“/ Faschisten in schöner Übereinstmmung treffen : der „Grund“ des „Erfolgs“ von Sahra Wagenknecht und ähnlichen gefährlichen Gestalten, auf die so viele – auch unzählige sich für „kritisch“, „human(istisch)“, „tolerant“ halten Wollende – hereinfallen.

Zu „Toleranz“ aufzufordern, ist nicht nur hierbei, sondern generell selbstverständlich total verfehlt.

Solche Aufforderungen sind selbst Teil des Problems:

„Toleranz“ ist der „Wert“ einer satten, selbstzufriedenen, konflikt- und auseinandersetzungsunfähigen Gesellschaft, die es verlernt hat, sich ernsthaft und umfassend auseinanderzusetzen, und, um solchen Auseinandersetzungen, denen man sich nicht gewachsen fühlen will, die „zu kontrovers“ und „zu emotional“ sein sollen, auszuweichen, und stattdessen billig „Toleranz“ zu verkünden – und niemals über das zu sprechen, was man wirklich „denkt“.

Toleranz“ ist komplett inhaltslos

„Toleranz“ ist eine „Herrenmenschen“haltung, sie wird gnädig gewährt- und kann jederzeit wieder entzogen werden, z.B. „wenn die Zeiten härter werden“.


Es müßte um 
INHALTE gehen, Fragen wie etwa „Braucht der Mensch wirklich unbedingt (so viel) ‚Fleisch’/’Tierprodukte‘ ?- Wenn Ja, wäre sogar Massentierhaltung ggf. zu vertreten- wenn Nicht, wäre sie ggf. NICHT vertretbar und daher auch NICHTzu ‚tolerieren“ !“
 

Oder: „Wenn so genannte ‚Geschlechterrollen‘ genetisch u.gemäß z.B. etlicher einschlägiger ethnologischer Berichte und Erkenntnisse gar nicht so festgelegt sein könnten wie es z.B. die ‚Institution Familie‘ vorgibt, weshalb werden so genannte ‚Gender‘-Fragen so aggressiv  angegangen und zurückgewiesen? Könnte es ein Anzeichen für Verdrängung von Fragestellungen sein, welche die ‚Mitte der Gesellschaft‘ verunsichern könnten?“

Wenn Ja, wieso sollte man „Toleranz“ gegenüber denen haben, die solche aggressive Verdrängung bevorzugen ?

Oder auch: wieso soll „Verständnis“ und „Rücksichtnahme“ für solche Menschen sich in „Gendersternchen“ ausdrücken *müssen* ?
Wieso soll jemand, der „Gender“-Sprache ablehnt, und dafür womöglich gute Gründe hat, „deshalb“ in Verdacht stehen, z.B. queere oder nicht-binäre Menschen abzulehnen ?


Das Problem besteht darin, dass es seit Langem um 
OBERFLÄCHEN-Eigenschaften geht und nicht um INHALTE, sprich z.B.: darum, dass, wenn es nach aller reiflicher Überlegung und Erkenntnis für etwas KEINE ARGUMENTE zu geben scheint, ich es auch NICHT ‚tolerieren‘ muß. 

02.- Der „Fall Aiwanger“ – ACHTUNG !!, könnte Ironie enthalten 

Auch der „Fall Aiwanger“ könnte als schlagendes Beispiel für die notorische, unabänderliche und komplette ‚Intoleranz‘ gerade – aber natürlich nicht nur – selbst ernannter „Linker“ oder „Anti-Bürgerlicher“ hergenommen werden:

Jemand ‚fragt‘  dazu : << … wäre es nicht zwingende Logik ‚des Rechtsstaates‘ gewesen, dass die Schulleitung Aiwanger damals wegen Volksverhetzung angezeigt hätte …>>

Wer sich vor solchen ‚Fragen‘ informiert hätte, würde etwa wissen, dass es zum Zeitpunkt 1987/88 den Begriff „Volksverhetzung“ als Straftatbestand ebensowenig gab wie etwa (für) für das „Verächtlichmachen“ der Shoah oder des Judentums.

Dies wurde erst 1994 eingeführt.

Aiwanger hätte allenfalls wg. „Beleidigung“ angezeigt und angeklagt werden, und hätte hier allenfalls eine Jugendstrafe erhalten können.

Abgesehen davon werden auch permanent Fakten übersehen wie, dass die Schule nicht mal die Eltern informiert hatte : wie hätte dann eine polizeiliche Anzeige oder juristische Anklage erfolgen sollen ?

Aber Fakten haben ja generell keine Chance, wenn es um Furor und Ideologie geht.

Offensichtlich lag ja der gesamte Umgang damit in gar keiner Weise in Aiwangers Hand – sondern dies bestimmten dieAutoritäten“ – also diewelche in manchen Bierzelten heute wieder so viel Zustimmung erhaltenvon denendie „für mehr Meinungsfreiheit kämpfen

Abgesehen davon: wenn alle Bürger wegen allem möglichen, das sie während ihrer Schul- oder Jugendzeit verzapft haben, 35 Jahre später denunziert, „angeklagt“, beruflich und privat vernichtet werden könnten, wäre der „Fachkräftemangel“ wohl noch um Etliches höher – und wir würden in einem StaSi-Staat leben, der ja angeblich „kein Unrechtsstaat“ gewesen sein soll.

Eigenartiger Weise verlangt niemand von Mitgliedern und Wählern der viermal umbenannten SED, ein für alle Mal öffentlich auszusprechen, dass die „DDR“ ein kompletter grundsätzlicher Unrechtsstaat war – was bei „sozialistischen“/ „kommunistischen“ Staaten auch 100%ig unvermeidbar, ja, was Grundvoraussetzung ist.

Es **gibt keinen** „Demokratischen Sozialismus“. Daher selbstverständlich und immanent für „Linke“ auch keine „Toleranz“.

Aber niemand verlangt von „Linken“, ihren totalitären schein-„demokratischen“ Irrtum „rückgängig“ zu machen, obwohl sie kein Stück weniger totalitär sind als Wähler von „FW“ oder „AfD“, eher im Gegenteil.

Insbesondere aber (was bezeichnender Weise in der „Diskussion“ kaum vorkam, und was keine Rolle spielte): das vermeintlich „von (Hubert) Aiwanger stammen“ sollende, ihm – oder seinem Bruder Helmut – zugeschriebene Flugblatt „enthält“ offenbar, eigentlich unübersehbar „Ironie“: etwas, mit dem Deutsche weithin fremdeln, womit sie nichts anfangen können, was für sie meistens unverständlich bleibt und gereizte Abwehr auslöst.

Mir wäre, hätte ich es „entdeckt“, als Autor Thomas Bernhard eingefallen: für ihn und seine Beziehung zum „Deutschen“ und zu Österreich gilt Gleiches wie für die Ironie: heute mehr denn je, oder so wie immer – und im Besonderen für die vorgeblich „antagonistischen“ Parteien „Grüne“ und „AfD“, die beide ohne Ironie nicht zu ertragen wären.

03.-„Der Klimawandel“ – oder auch nicht

Dass es natürlich „auch früher schon“ „Naturkatastrophen“, Eiszeiten, Wärmezeiten, Überschwemmungen, Starkwinde etc. gegeben hat, daraus ergibt sich nicht logisch oder zwingend, dass es an momentanen Wetter-Phänomenen keinen (gesteigerten) „menschengemachten Anteil“ geben sollte.

Diese stets reichlich künstlich oder vorsätzlich aufgestellten angeblichen „Gegensätze“ von Solar-, Wind-, Wasserkraft- u.a.-Energie, Wasserstoff, E-Fuels und Nuklearenergie/ Nuklearfusion sind nicht nachvollziehbar.
Grundsätzlich hat alles seinen Platz und seine Berechtigung.

Realitätsfremd und kontraproduktiv wurden „natürliche“, fossilfreie regenerative Energien nur durch die „grüne“ Ideologie und deren künstliche Überhöhung von „grünen“ Energien, verbunden mit dem Übersehen von deren Nachteilen bzw. ungelösten Problemen.

Etwa das kaum thematisierte Hauptproblem von Solar- und Windkraft ist deren praktisch bisher nicht vorhandene (Langzeit-)Speicherkapazität.
Aber dieses Problem erscheint grundsätzlich als lösbar bzw. gibt es ja bereits Lösungen für Langzeit-Speicherung, etwa auf Wasserstoffbasis, da z.B. die Energiedichte von geeigneten Flüssigkeiten diejenige von Batteriespeichern wohl immer weit übertreffen wird.

Nur ein Beispiel dafür, dass nicht mit Frontstellungen und „Gegensätzen“, sondern eben nur mit *Technologie-Offenheit* die jeweils besten und angemessensten Lösungen erreicht und etabliert werden können.
Ebenso dürften die noch bestehenden Probleme der Kernfusion irgendwann nach und nach gelöst werden.
Nur bestimmt dann nicht, wenn die Fehler der Grundhaltungen „grüner“ Ideologen „auf der anderen Seite“ wiederholt und einseitig bestimmte Technologien forciert werden.

         04.-  „Deutsche“ und: ihr besonderer Hang zur „Irrationalität“ …?

Wenn schon ohne Ironie, dann wenigstens „irrational“ ? – was aber bestenfalls als ein Sammelbegriff erscheint, unter den von außen nicht nachvollziehbare Verhaltensweisen subsumiert werden.

In Deutschland scheint es eher notorisch, dass etliche Deutsche „nur darauf warten“, endlich irgendwo „dazu“ gehören und alles andere ausblenden zu können.

„Soziale Netzwerke“ sind voll von bedauernswerten Gestalten, die ganztags damit beschäftigt scheinen, die Ideologien von „Grünen“ angeblich „auseinanderzunehmen“ und „endlich mal das zu sagen was“ – angeblich – „nirgends gesagt werden darf“; doch gibt man auch nur mit einem Wort zu bedenken, dass ihre eigenen „Gedanken“-Gebäude ähnlich hohl, undurchdacht, kritikwürdig oder auch nur ergänzungsfähig sein könnten wie die der „Verbotspartei“ – also: setzt man die behauptete Rede um,“endlich mal ‚frei“ reden/denken zu „dürfen“ -, dann kommt bestenfalls : Schweigen.

Denn sämtliche „Kritiker“ sind ja längst entfernt worden oder haben das Weite gesucht, da sie so viel Beschränktheit nicht ertragen können wie sie in den Blasen selbst ernannter „Systemkritiker“ vorausgesetzt und verlangt wird, wo man jeden kritischen Denkens außerhalb der eigenen Borniertheit und Selbstgewißheit längst entwöhnt ist, längst sich nur noch mit Sprechblasen vergewissert, wer „dazu gehört“ und „die Überzeugungen teilt“ und wer nicht, und wo kein bißchen mehr ernsthafte Auseinandersetzung stattfindet als bei der „Verbotspartei“.

Das einzige Kontinuum und nirgends Neue bleibt: die schreiende Beschränktheit, Blödheit und Gewalttätigkeit gegen alles „Anders“ Denkende, Fühlende, Seiende: das unveränderte Grundrauschen bei der „Krone der Schöpfung“.

Urwaldlaute und Geblöke zur Feststellung der Stammeszugehörigkeit haben sich bis heute nicht verändert, wahrscheinlich nicht nur bei Deutschen, nicht nur bei AfD, Grünen, Sozis.

Wer all das feststellt, gilt übrigens häufig auch noch als angeblich „(lebens)unfroh“ oder „überkritisch“: DER !, der über sie LACHT  – endlos lacht, lacht, lacht !!! -, der sich BEFREIT hat von all den Spießern, (Selbst-)Lügnern und Phrasen-Wiederkäuern -, nicht die freudlos und angesäuert auf Kritik Reagierenden und damit nicht umgehenden könnenden dumpfen Urwald-Stammes-Angehörigen.


Solche Kollektiv-Haltungen gelten oft als historisch bedingt, und wenn dem so sein sollte, wurde leider nichts „aus der Vergangenheit gelernt“, (auch) weil die Wurzeln dafür wohl tiefer und viel weiter zurück liegen als das „Dritte Reich“, doch diese „Vergangenheit“, die wesentlich erst zu Hitler geführt hat, wurde nie „verarbeitet“, „Vergangenheitsbewältigung“ wurde auf „Buße für Hitler“ reduziert und leider gerade gar nicht durchgeführt.

Aus dieser unbewältigten Vergangenheit scheint der für Deutsche typische Hass auf Individualismus, persönliche Freiheit, kritisches Denken und Widerspruch zu resultieren – damit auch Hass auf das, was gerade in vielen „jüdischen Milieus“ seit jeher üblich ist…


„Hitler“ war „nur“ ein Ausdruck, eine Folge dieser tiefen Verunsicherung „eines ganzen Volkes“, das seine tiefgehende Unsicherheit immer wieder mit dem Befolgen irgendwelcher absoluter Gewißheiten zu übergehen, zu „bewältigen“ zu suchen scheint.


Das scheint es in einigen anderen europäischen Ländern, die eine Jahrhunderte alte Entwicklung demokratischer Gesellschaften hinter sich haben, in dem Maße nicht zu geben.


In Deutschland herrschte über Jahrhunderte Kleinstaaterei häufig ständig wechselnder regionaler Herrscher, denen man sich immer wieder „anpassen mußte“, und die Widerstand stets brutal verfolgten.
Das scheint bis heute nachzuwirken; „das Volk“ hat diese Grundhaltung vieler kleiner Hitlers übernommen und perpetuiert.


Und so kann es z.B. kommen, dass etwa „Die Grünen“ sich über „die AfD“ erheben, „weil“ dort „alle dasselbe sagen“ – ohne zu merken, dass dies bei den „Grünen“ genauso verlangt wird und passiert, und alles voller kleiner Absolutisten ist.


Nur so kann es sich entwickeln, dass z.B. die komplette Realitätsferne und Hermetik von Graichens und anderen Sippen nicht als unerträglich und schädlich erkannt und ausgesprochen wird.
Solche Hermetik innerhalb von (politischen) Gruppen scheint es in dem Maße oder i.d.R. in anderen Ländern nicht zu geben.
Daher mag auch die immer wieder bemerkte „Überheblichkeit“ Deutscher oder Deutschlands rühren: man ist hier offene – auch „verletzende“, „emotionale“, „kontroverse“ –  Diskussionen einfach nicht gewöhnt, denkt nicht in Entwicklungen, „sucht“ stets nach „dem“ per se und für immer überall „Richtigen“, und projiziert solche Erwartungen auch an andere Länder, welche diese eben nicht erfüllen wollen.

Realitätsferne und -verlust scheint überhaupt ein bezeichnendes Stichwort deutscher Politik und/oder Grundhaltung zu sein.

Das zeigt sich z.B. auch etwa da, wo die „Verlierer“der „Agenda 2010“ und ähnlicher Veränderungen in den Sozialsystemen und Erwerbsstrukturen in vielen anderen Ländern „des Westens“, auch und insbesondere in USA – was alle entsprechenden Untersuchungen seit Langem bestätigen, was jedoch so gut wie nirgends in „Nachrichten“ oder anderer „Berichterstattung“ vorkommt -, weit überwiegend „männliche Personen mittleren oder höheren Alters“ sind: also die „Bevölkerungsgruppe“ („Alte Weiße Männer“), welcher von „Linken“ die größte Verachtung entgegengebracht wird und die aus deren Sicht immer im Unrecht sind.

Deren typische Arbeitsplätze wurden abgebaut bzw. durch „flexible“ Arbeitsverhältnisse ersetzt, ganz besonders „im Osten“ Deutschlands.

Das ist an sich auch nichts Tragisches, sondern war einfach notwendig nicht nur in Deutschland, aber Deutschland war aufgrund seiner hohen Lohnstückkosten – gerade in dieser Gruppe – „der kranke Mann Europas“.
Nur hat man – auch wiederum besonders in Deutschland – nicht nur „vergessen“, diesen Menschen Alternativen zu geben, sondern hat sie des Weiteren bestraft, enteignet und ihre Ersparnisse, die Ergebnisse ihrer Lebensleistung „auf die Sozialhilfe angerechnet“, und das „Schonvermögen“ wurde durch einen baren Obrigkeitsstaat – an dem selbstverständlich weder ein Putin-Freund/ „Basta-Kanzler“ noch eine gelernte Ossi-Kanzlerin etwas Negatives fanden – drastisch reduziert.

Es ist nicht verwunderlich, dass diese Bevölkerungsgruppe das Haupt-Wähler-Potential der AfD oder auch von Trump darstellt.

Deren Verhalten und Reaktion erscheint mir aber nicht mehr oder weniger „irrational“ als das dem vorausgehende (Nicht-)Handeln „der Politik“.

In anderen „westlichen“ Ländern gab es ganz ähnliche Strukturveränderungen – jedoch hat man dort in einigen Staaten die Bedürfnisse dieser „Ausgemusterten“ besser beachtet, das Sozial-, Steuer-, Renten-, Alimentationssystem entsprechend umgestellt und vieles versucht, diese Gruppe wieder und weiter in das System zu integrieren statt mit „Billig“-Löhnen abzuspeisen.

Je erfolgreicher Länder bei diesen Umstellungen waren (wie z.B. Dänemark, Norwegen, Niederlande u.a.), desto weniger haben sie mit solchen „Protest“-Bewegungen zu kämpfen.

Ein Großteil des Hasses auf Migranten ist diesen Lebenserfahrungen geschuldet, dass „Die“ angeblich „alles in den A…. geschoben“ bekommen sollen, während man selbst mit Niedriglöhnen zurechtkommen müsse.

Allerdings haben unabhängig davon gerade auch die genannten Länder erkannt, dass ungeregelte wahllose Migration in jedem Fall schädlich und auf Dauer untragbar ist.

In „der Politik“ oder „den Medien“ finden offene und sachorientierte Diskussionen über all das nicht statt – vielmehr werden Tabus darüber errichtet, und deshalb kann „die Politik“ auch keine Lösungen finden: solche Tabuisierung erscheint mir als „irrational“; analysiert, setzt sie sich aber aus vielen – unangenehmen – Einzelheiten zusammen.

Die angeblichen „Vertreter“ der „Ausgemusterten“, der angeblichen „Schweigenden Mehrheit“ – inclusive der Rötkäppchen-/Wolf-Kommunistin Wagenknecht – haben an solcher Analyse freilich ebenfalls nicht das geringste Interesse, denn konstruktive Herangehensweisen würden ja ihre „Strategie“ der Volksverhetzung als das – eben Volksverhetzung auf Kosten (noch) Schwächerer – erkennen lassen, was sie ist.

Ansätze oder Anmerkungen wie kürzlich die der FDP, die feststellte, dass es z.B. eine „Kinderarmut“ in dem von interessierten Kreisen der „Sozial-Industrie“ behaupteten Ausmaß gar nicht gibt, sondern dass „Kinderarmut“ sogar deutlich zurückgegangen und nur in Zusammenhang mit der ungeregelten Einwanderung gestiegen ist, rufen „Empörung“ hervor statt dass daraus Ansätze für eine realitätsgerechte Lösung realer Probleme entstehen gelassen werden.

Klarer Realitätssinn zählt offensichtlich nicht zu den Stärken und Grundsätzen deutscher Politik und „Wähler“, die damit bekommen, was sie verdient und selbst „gewählt“ haben – und worüber sie sich dann wieder „empören“ können: das wiederum kann man womöglich ziemlich treffend als „irrational“ bezeichnen.

        05. – Lieber MENSCH werden – oder „tolerant“ sein ?


MARTENSTEIN „meint“ (29.08. 2023 – „http://www.welt.de/politik/deutschland/plus247108576/Migration-Wohin-unbegrenzte-Zuwanderung-fuehren-kann.html“):


Leider scheint Martenstein immer noch davon auszugehen, dass „Linke“ und „Migrations-Befürworter“ mit rationalen Argumenten erreichbar seien und es ihnen um „ein besseres Deutschland“ gehe, sonst würde er nicht Sätze veröffentlichen wie „Es sind die Befürworter einer unbegrenzten Migration, die in Wahrheit das Ende jeglicher Migration bewirken werden. Entweder verarmt das Land und wird dadurch unattraktiv für Zuwanderer, oder es bekommt eine rechtsautoritäre Regierung, die wirklich die Schotten völlig dicht macht, oder es versinkt im Bürgerkrieg.“
Aber Herr Martenstein, dies 
IST doch genau DAS, WAS sie wollen !
Siehe „Degrowth“-Gestammel von Klima-Terroristen, siehe den „Erfolg“ von krankhaft verbissenen „kapitalismuskritischen“ Gestalten wie „Ulrike Herrmann“, gegenüber denen jede Ironie eine unverdiente Ehre für diese wäre.

Diese unbelehrbaren „Sozialisten“ MÖCHTEN, dass „dieses Deutschland zerstört“ wird – und allerdings möchte ein erheblicher Teil der AfD-(„Wähler“) dies ebenso, nur „anders begründet“, denn sie sind eben NATIONAL-„sozialistisch“.

Die nach dem WkII weithin unwidersprochen verbreitete „sowjetische“ Geschichtsschreibung und „Faschismus-Erklärung“ beinhaltet, dass „der Kapitalismus“ eine „Vorform des Faschismus“ sein und unweigerlich in den Faschismus führen soll.

Dass dies – AUCH in der Weimarer Republik – jedoch vielmehr GEZIELT von „Linken“ (KPD, USPD etc.) GESTEUERT wurde, „den Bürgerlichen“ und „den Reichen“ nur noch die „Wahl“ zu lassen zwischen „(linker) Enteignung“ und Hitler, dass sie „das Land in den Faschismus GETRIEBEN“ haben, das kommt nirgends vor, sondern nur arme unschuldige „Kommunisten“ als „Hitler-Opfer“.

Herr Martenstein, machen Sie sich doch mal geschichtskundig: wovor Sie, mithin leider ziemlich lächerlich, „warnen“ möchten, ist AUCH HEUTE das ZIEL der „Linken“ und der „Klima-Terroristen“: sie möchten KEINESFALLS konstruktive(‚rationale‘) langfristige nachhaltige Wege der Erneuerung, des Erfindungsreichtums, des freien Marktes zulassen – da dies ja die Überlegenheit einer grundsätzlich freien Wirtschaft über Staats-Ökonomie zeigen würde -, sondern sie möchten einen freiheitlichen Weg deshalb um alles in der Welt verhindern, Deutschland SOLL verarmen, SOLL mit Migranten überflutet werden, SOLL in „Rechts-Faschismus“ abgleiten: das ist doch gerade das ZIEL der Terroristen !

Das heisst natürlich keinesfalls, dass „Rechts“-Faschisten in irgendeiner Weise „ungefährlicher“ wären.

AUFWACHEN, Herr Martenstein ! 

Aber, dies auszusprechen und zu schreiben, wird ja bereits auch in der „Welt“ VERBOTEN
Entsprechende Leserbriefe werden weg-ZENSIERT.

Was Sie, Martenstein, „besorgt“, bewirkt Frohlocken bei Freiheitsfeinden von „Links“ sowie „Rechts“, und sie wissen, dass sie „Erfolg“ haben, dass die „Grenze des Sagbaren“ meilenweit nach „Links“ ausgedehnt ist und auch Ihr Feuilleton-Brötchengeber dies beherzigt.

Martenstein & Co. sollen aufhören zu piepsen und zu „mahnen“ und stattdessen endlich VERBOTE „sozialistischer“ und „links“-/“rechts“- faschistoider „Parteien“ fordern.

WORAUF wird hier gewartet ? Bis wieder ein Hitler oder Ulbricht Kanzler wird ? Wie lange soll/will denn der „gute Ton“ bei der nicht-„linken“ Presse NOCH beachtet werden ? 

All dies, und solche Verbote haben/ hätten freilich nur Sinn und wären nur nachhaltig, wenn der *berechtigte* oder nachvollziehbare Anteil der Gründe dafür, dass „das Volk“ zunehmend mit „Verschwörungstheorien sympathisiert“, sich „in der Diktatur“, oder die „Freie Presse“ als „Teil einer riesigen Desinformations-Agenda“ wähnt, argumentativ aufgegriffen würde und – statt „Toleranz“ zu predigen – in echte Auseinandersetzungen münden dürfte.

Und hier sind wir wieder beim eingänglich beschriebenen Grundproblem: alle sind echter Auseinandersetzungen längst entwöhnt:
nach „Alternativen“ zur „Lügenpresse“ zu suchen, ist „zu anstrengend“, und wer sich „zu kontrovers“ äußert, „wird gemeldet“, „wird entfriendet“, „wird blockiert“, „erhält Konten-Einschränkungen“ usw. – und zwar in der Mehrzahl genau und gerade von denen, die sich „über Zensur beschweren“ und die angeblich „freie Meinungsäußerungen“ stärken wollen – solange man ihre „Meinung“ teilt.

Dass so genannte „Justizminister“ unter dem Deckmantel des „Schutzes“ vor „Verletzung der Persönlichkeitsrechte“ die Freiheit der Rede vernichten, ist Spiegelbild dessen, was „das Volk“ für „(Meinungs-)Freiheit“ halten will, und Grund dafür, dass Diskussionen und politisches Handeln so realitätsfern („irrational“) verharren.

Echte Auseinandersetzung kann also niemals stattfinden ohne unerschrockenen Blick in den Spiegel: also das, was „Linke“ wie „Rechte“ am meisten fürchten und für sie unerträglich ist.

Könnten sie – und nicht nur sie –  das, diesen Blick auf sich selbst, ertragen, gäbe es bald keine „Linken“, „Rechten“, „Bürgerliche“, „Liberale“ mehr, sondern „nur noch“ Menschen.

06.- Die ungebrochene Wiedergabe putinesker/neo-sowjetischer Geschichtsschreibung

Eine Wiedergabe / Kolportage „linker“ und neo-sowjetischer Geschichtsschreibung ist, wenn angeblich „die Machteliten“ „Uns“ etwas überstülpen wollten und angeblich auch „Schuld“ gewesen seien an der Machtergreifung Hitlers.

Vielmehr war  es– und ist es wiederum heute – erklärte und unübersehbare Absicht der „linken“ Parteien KPD etc., totale Obstruktionspolitik zu betreiben mit dem Ziel einer „linken Revolution“ nach sowjetischem Vorbild, und dazu gehörte, „die Bürgerlichen“ zu Hitler zu treiben und ihnen nur die „Wahl“ zu lassen zwischen Hitler oder „Enteignung“.

Und das Ergebnis stellen (Neo-)Sowjets und heutige „Linke“ als „Beweis“ dafür da, dass Kapitalismus nur „eine Vorform des Faschismus“ sei: dabei haben die „Linken“/ „Sozialisten“ alles getan, um „den Kapitalismus“ in den Faschismus zu treiben.

Deren Aussagen sind auch ein „schöner“ Beleg dafür, dass es zwischen „National“- u.a. „Sozialisten“, zwischen „Links“ und „Rechts“ grundsätzlich keinen Unterschied gibt.

Die „Einen“ wollen „National“-Sozialismus, die „Anderen“ den „Internationalismus“.

„Die Machteliten“ werden von „beiden Seiten“ („Rechten“ und „Linken“) als angebliche „Verschwörer“ dargestellt, die „wirkliche Freiheit nicht zulassen“ wollten.

Wirkliche Freiheit aber kann es selbstverständlich nur mit grundsätzlich freier Wirtschaft geben.
Nicht „der Kapitalismus“ ist schlecht – sondern das was „Regierungen“ oder „die Bürger“ daraus machen.
Wenn sie anti-innovativ und anti-fortschrittlich sind, und wenn ihnen ernsthafte Auseinandersetzung z.B. mit Waren und Konsumgütern „zu anstrengend“ sind, gibt ihnen „der Kapitalismus“ das was sie wollen.

Wenn sie ein kritisches Bewußtsein und entsprechende Produkte haben wollen würden, würde ihnen „der Kapitalismus“ diese auch liefern.

Die Beschimpfung „des Kapitalismus“ als „die Machteliten“ usw. fungiert als Ablenkung „des Volkes“ von sich selbst und seiner Dummheit, an dessen Folgen angeblich „der Kapitalismus“ oder „die Machteliten Schuld“ haben sollen – nicht das was „das Volk“ konsumiert und „wählt“.


Deshalb muss man sich entscheiden: „Liberalismus“ und „Toleranz“ – oder FREIHEIT ? Diese würde Verantwortung und kritisches Denken als Kennzeichen des Mensch-Seins beinhalten.

07.- Das „Selbstbestimmungsgesetz“ als Ausweis von  Verantwortungslosigkeit :
„Progressive Protagonisten“ und „Gender-Kritiker“ nehmen sich nichts

Bei den allermeisten Außenstehenden, die sich z.B. zu Themen wie „Transgender“, „Transsexualität“ usw. äußern, besteht die Frage, warum es überhaupt so wichtig für sie zu sein scheint, sich zu etwas zu äußern, das sie offenbar gar nicht erfassen und das sie gar nicht betrifft, und warum sie dazu „Fragen“ oder Behauptungen (auf)stellen, die meist gar nicht die Fragen, Themen und Behauptungen der tatsächlich Involvierten/ „Betroffenen“ sind – die sie gar nicht zu interessieren scheinen.

Bei den meisten selbst ernannt „Woken“, „Anti-Kolonialisten“ usw. ist es ähnlich: sie interessieren sich nicht wirklich für die von ihnen angeblich „Geschützten“, sondern instrumentalisieren diese in perfider Weise politisch.

Abgesehen davon, dass Leute, die „Diversität“ und „Offenheit“ zu fördern vorgeben, dann aber z.B. eine von Lobbyisten vorgeblicher „Nachhaltigkeit“ zwangsweise vorgeschriebene „alternativlose“ Energie-Monokultur von „Wärmepumpen“ und „E-Autos“ (aus Kohle- und Gas- Kraftwerken betrieben) installieren, ihre Verlogenheit, Unglaubwürdigkeit und Pathologie dankenswerter Weise selbst aufzeigen.

Aber der Schlüssel zum Irrenhaus scheint schon länger verloren gegangen zu sein.

Die unabsehbaren und schädlichen Folgen des Begriffs „Toleranz“ als „Wert“, der in Wirklichkeit sämtliche Werte hinter sich läßt und diffamiert, zeigen sich auch beim so genannten „Selbstbestimmungsgesetz“.

Ich bin nicht „liberal“, werde es nie sein und niemals in Anspruch nehmen.

„Freiheit“ für (ein) Handeln ist i.d.R. sinnfrei, wenn der „Freiheit“ nicht die *Pflicht* zum kritischen Denken beigestellt, wenn „Freiheit“ nicht mit kritisch geprüftem *Inhalt* gefüllt wird.

Das schliesst „Toleranz“ aus.

Oder, ähnlich wie es auf der „Freiheitsstatue“ in New York steht: 

–„Liberalität“ („Liberty“) beinhaltet die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Wegen zu entscheiden. 

–„Freiheit“ („freedom“) ist die Fähigkeit richtigen und umsichtigen Handelns bei und nach der Auswahl der Möglichkeiten, und ist ein Ergebnis solchen bewußten Handelns.

Soviel zu, zum Beispiel, „Freie Fahrt für freie Bürger“-„Liberalen“. WAS an denen genau ist frei(heitlich), Herr Buschmann, Herr Lindner, Herr Wissing …? 

WAS SONST soll menschliche Freiheit beinhalten außer der Freiheit, alles kritisch umfassend zu betrachten ? – statt kritische Befassung mit „Toleranz“ zu ertränken ?

Grundsätzlich gibt es oder habe ich jedenfalls überhaupt keinerlei Einwendungen gegen eine Geschlechtsänderung. 
Als Psychotherapeut war das zwar nie mein Fachgebiet, aber die Thematik spielt bei sehr viel mehr Menschen eine Rolle als es „in der Öffentlichkeit bekannt“ ist.

Etwa ein Viertel meiner Klienten – bei in dem Fachgebiet Versierten sind es natürlich noch mehr – äußerten mehr oder weniger manifeste Befassung und Problematik bei diesen Themen, wobei die gesetzlichen Restriktionen dabei kaum eine Rolle spielten.

Fragen von „Geschlechter“-„Rollen“ und –„Identitäten“ spielen für einen großen Teil der Menschen eine erhebliche Rolle.

Wenn so genannte / selbst ernannte „Gender-Kritiker“ dies als „Randthema“ bezeichnen wollen, verhindern sie damit nicht nur, dass in der Bevölkerung ein Bewußtsein davon entsteht, für wieviele Menschen dies ein bedeutendes Thema ist und wieviele dazu Fragen und Zweifel haben, sondern sie bereiten damit gerade den Boden dafür, dass obskure und unbedachte, ideologisierte Behandlung der Thematik durch „Pressure Groups“ überhand nehmen und es nicht mehr ausschliesslich um die „Betroffenen“ und die konstruktive Behandlung ihrer Themen geht, sondern um ideologische Überhöhung, welche die bewusste durchdachte und freie Wahl der „Betroffenen“ nicht befördert, sondern (weiter) einschränkt.

Wie bei vielen oder allen anderen Themen auch, ähneln sich hier „Gegner“/“Kritiker“ und „progressive Protagonisten“ einander und verhindern wirkliche konstruktive Verbesserungen – ausschliesslich zur eigenen Profilierung und zu Lasten der „Betroffenen“.

Sonst könnte man nicht z.B. eine (psychologische) Beratung als „Gender-TüV“ diffamieren, oder auch, sich nicht hemmungslos über Queere, Nicht Binäre, Transsexuelle, Intersexuelle usw. belustigen.

Bereits ich als Psychotherapeut konnte vielen Menschen nur begrenzt helfen, und musste sie an Fachleute verweisen – eine gesetzliche „Liberalisierung“ in dem Sinne, dass jede/r „einfach selbst entscheiden“ und nach Belieben sein Geschlecht verändern kann, kann ich nur als Katastrophe und dem Sujet überhaupt nicht angemessen, als komplett verantwortungslos bezeichnen.

Es wird insbesondere so getan, als seien „die Betroffenen“ hier einheitlich und mit gleichen „Meinungen“: vielmehr sind die Ansichten hier sehr *divers*, doch findet genau das widersprüchlicher Weise im Gesetz keinen Widerhall.

Es soll auch hier – recht ähnlich wie etwa beim GEG“ – brachial eine realitätsfremde Handlungsweise durchgesetzt werden.

„Liberal“ ist auch das gerade nicht, eher obrigkeitsstaatlich bis totalitär.

Nicht nur Frauen, die sich von „physischen Männern“ bedroht fühlen – die eben ihre „Freiheit da bedroht sehen“, wo die „Freiheit“ anderer ihrem Empfinden nach zu weit geht -, sprechen dagegen, auch unter Nicht-Binären, Transsexuellen usw. selbst kenne ich sehr viele, die einer so voraussetzungslosen „Lösung“ nichts abgewinnen können, und die immer wieder sehr hart mit sich ringen und es nicht begreifen können, wie man eine so essentielle Entscheidung so nachlässig behandeln kann.

08.- „Klima-Aktivisten“ und „Der Staat“, den sie „bekämpfen wollen“, nehmen sich nichts

Ähnlich wie es selbstverständlich vollkommen anti-liberal, „intolerant“ und obrigkeitsstaatlich ist, wenn nur noch eine Fortbewegungs- und Heizungsart überhaupt ermöglicht und unterstützt wird, obwohl es selbstverständlich immer oder meist Alternativen gibt.

Schaut man hier in die Länder, wo es bisher zuvor Erdgasheizungs-Verbote gibt: diese haben meist Jahrzehnte lang Alternativen – die es also GIBT und die auch in Deutschland aufgebaut werden können – aufgebaut, BEVOR (!!) sie Heizungsverbote aussprachen.

In den „liberalen“ Niederlanden, das in der De-Fossilisierung hinterherhinkt, werden Hybrid-Lösungen ermöglicht und gefördert, bis – i.d.R. mit Wasserstoff – andere Energiespeicherlösungen zur Verfügung stehen.

NICHTS von solcher Umsicht und Rücksicht fand, und auch findet, sich in Habeck/Graichens Vorgehen – und diejenigen, welche das vollkommen zu Recht kritisieren, werden auch noch als „Gegner der Regenerativen Energien“ diffamiert: werda nicht eindeutige Illiberalität entdecken kann, sollte sich Vorträge über „Liberalismus“ oder „Toleranz“ sparen.

Nicht nur habe ich keine grundsätzlichen Probleme mit „Geschlechtsanpassungen“ oder generell diesem Thema, sondernauch nichts gegen „Erneuerbare Energien“, nicht nur weil ich z.B. selbst eine Photovoltaikanlage mit 14.400 kW Bruttoleistung betreibe, sondern auch noch nie einen Pkw besessen habe, immer Rad und Bahn gefahren, nicht häufiger als ein dutzend Mal in mehreren Jahrzehnten geflogen bin, oder auch mich seit fünfzehn Jahren ausschliesslich bis weitgehend pflanzlich-vollwertig ernähre.

Aber deswegen muss ich nicht meinen kritischen Verstand bei den „Grünen“ abgeben, wenn diese Sche*sse bauen.

Ebenso muss ich nicht, weil – oder *gerade* weil – ich mich für Nicht-Binäre etc. einsetze, dieses „Gesetz“ gut finden.

Doch leider verlaufen „Diskussionen“ nicht nur in diesem Bereich eben größtenteils krass irrational und mit voller Ideologisierung („Facebook-Niveau“) : 
„Wer Grüne ‚Energiewende‘ kritisiert, ‚ist Fossil-Fan‘, wer gegen das „Geschlechtsanpassungsgesetz“ Einwände hat, ist ein „alter weisser heterosexueller Sack“, „illiberal“ usw.

Das gleiche „Niveau“ wie „Wer den Islam oder dessen ‚Geistlichkeit‘ kritisiert, ist ausländerfeindlich, „rassistisch“, usw.“

Also „Diskussionen“ in unerträglicher – und für mich beleidigender – Weise: das ist die Regel.

Ich kann auch daraus nur schliessen, dass die „Krone der Schöpfung“ im Großen und Ganzen ziemlich überschätzt zu werden scheint. 

Das Problem ist nicht eine „Reizüberflütung“, vielmehr ist diese ein Symptom des eigentlichen bzw. des Hauptproblems, der *Realitätsverweigerung*:

sich mit der Realität zu beschäftigen, gilt als „langweilig“.


Es gibt mehr thrill, jemanden z.B. als „Alten Weissen Mann“ zu beschimpfen – nur weil er zu den Forderungen „Junger Allesbesserwisser und -woller“ nicht nickt wie ein Wackeldackel im Opel Rekord – als, sich sachlich mit der Realität und den Mühen von deren Bewältigung zu beschäftigen.
Wer zu bedenken gibt, dass die „politischen Vorgaben“ nirgends eine Lösung bereitstellen, sondern demotivieren und alles nur noch schlimmer machen, dessen Argumente werden niedergeschrieen und er wird z.B. als „Gegner der Erneuerbaren“ diffamiert.
Dabei kenne ich kaum jemanden, der nicht Interesse an „erneuerbarer“ Energie hätte – aber massenhaft Menschen, die beklagen, dass Wunschdenken und Beschimpfungen erneuerbare Energien diese nicht in wünschenswerter Weise schaffen.

„Klima-Aktivisten“ & Co. sind offensichtlich mental/geistig nicht in der Lage, die Realität (zu) erkennen (zu wollen), ignorieren diese, und stellen alles so dar als sei das alles – „die Umstellung“ – ganz easy, und wenn es nicht klappt, soll nur „der fehlende Wille Schuld“ sein.
Dass es reale und auch kaum veränderbare Probleme gibt, wollen sie in ihrem stalinistisch-totalitären Gehabe nicht wahrhaben.

Man hat gefälligst die „Waren die der Sozialismus bereitstellt“, gut zu finden, man hat gefälligst nicht zu meckern und nicht nach Verbesserungsmöglichkeiten Ausschau zu halten.
Man hat nicht zu sagen, dass man akkubetriebene Autos seltsam findet und Verbrenner viel besser, angenehmer und praktischer, und dass man sich wünscht, Verbrenner „k
limaneutral“ zu machen statt dass Accu-Autos vorgeschrieben werden.

Es ist hier einhundertprozentig wie im Sozialismus, die Protégierenden sind „Öko-Kommunisten“, „der Klimawandel“ ist nur ein „neuer“ Vorwand, um den Stalinismus wiedereinzuführen.

Ich frage mich, wie und von wem Gestalten eigentlich (nicht) erzogen worden sind, die auf der Strasse öffentlich Nötigung betreiben und dann wenn man sie nicht lieb hat, jammern, dass angeblich „alle nichts gegen den ‚Klimawandel‘ tun“ wollten, in esoterischem Habitus, der erkennen läßt, aus welchen „Hintergründen“ all diese offensichtlich Beschränkten und Selbstherrlichen stammen, die nicht in´s Gefängnis gehören dürften, sondern eher direkt in die Nervenheilanstalt. 

Direkt aus dem Kindergarten auf die Strasse.

Und dann tun sie
, wenn die böse Polizei sie nicht in Ruhe läßt nach all ihren Straftaten, auch noch so als ob sie die einzigen auf der Welt wären, die von „Hausdurchsuchungen“ betroffen wären.
Auch da kennen sie die Realität nicht.
Es gibt unzählige „Hausdurchsuchungen“, bei denen
, wenn man sich die vorherigen Äußerungen von Staatsanwaltschaft oder Richtern dazu ansieht, „weshalb“ sie „Hausdurchsuchungen“ stattgaben, nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann.

In den meisten Fällen 
GIBT es „mildere Mittel“, „Beweise“ zu sammeln. Hausdurchsuchungen fungieren als Mittel der Einschüchterung und als Ersatzhandlung für die Dummheit und Faulheit von „Ermittelnden“, die hieb- und stichfeste Beweise in den meisten Fällen – wie auch bei „Klimaaktivisten“ – selbstverständlich auch ohne Hausdurchsuchungen erhalten könnten.

Und als Mittel für arrogante Staatsanwälte und Richter, Machtmissbrauch zu betreiben – so wie es auch die „Klima-Aktivisten“ tun.

Es gäbe ein ganz einfaches Mittel des „Gesetzgebers“, dem einen Riegel vorzuschieben: 
etwa die Vorschrift, einbehaltene Geräte innerhalb einer Woche durchzusehen und sie dann sofort zurückzugeben – statt sie Monate und Jahre lang „wegen Personalmangel“ unbearbeitet zu stapeln.

Dann würden 99% der „Hausdurchsuchungen“ unterbleiben.

Doch „dem Staat“ geht es nun mal nicht um 
RECHTE der Bürger, wie sich nicht nur beim „NetzDG“ oder auch dem „GEG“ zeigt, sondern um „Macht“-Demonstration und -Mißbrauch.

Hier nehmen sich 
auch „Klima-Aktivisten“ und „der Staat“, den sie angeblich „bekämpfen“ und zu Besserem anhalten wollen, NICHTS. 
„Everybody wants to rule the world“, Nachschub an Ars**löchern ist stets garantiert.

09.- „Deutsche Fragen“: Lebensfreude ‚oder‘ Idealismus …? Die Lust oder „das Gute“ ?

Das – weiterhin komplett „unbewältigte“, ja nicht mal als solches erkannte – Grundproblem Deutschlands ist der „Deutsche Idealismus“, und dass etwa Pragmatismus, Realismus und Rechnen Können als verwerflich und „unmoralisch“ gilt – in fast allen anderen Ländern wird man dafür als besonders lebenstüchtig, interessant und vorbildhaft angesehen, in Deutschland ist man dann z.B. ein „böser Reicher“, der „enteignet“ gehört.

Auf dieser Klaviatur vermochte seit Hitler niemand mehr so effektiv zu spielen wie „Die Grünen“, die „Antifaschisten“.

Wegen dieses Diktums gilt jeder, der nicht umstandslos „dem Guten“ folgt, das einstmals Hitler vertrat und heute die „Grünen“ ventilieren, als schlechter Mensch – und wer möchte schlechter Mensch sein ?

Im Pietismus ist jeder „schlecht“, der nicht jeglicher Lust entschieden und entrüstet versagt, und der beim Auftauchen des Wahren und Guten nicht das lästerliche – ‚früher sagte man‘: „das jüdische“ –  (Selbst-)Denken einstellt.

Wer also ernsthaft z.B. zu fragen wagt, warum nicht erstmal die enorme (Nicht-)Speicher-Problematik der „Erneuerbaren“ zu lösen versucht wird, bevor der fünfte Schritt einer angeblich „alternativlosen“ „Wärmepumpe“ vor dem ersten getan wird, wer fragt, womit Fernlastverkehr, Flugverkehr, Formel-1 usw. denn künftig betrieben werden sollen (mit Accus ???), und weshalb beim Aufbau von Wasserstoff-Technologie, Hybridgasnetzen, E-Fuels usw. dann nicht mit der Zeit ganz selbstverständlich auch genug Kapazitäten für den „Einzel-Verbraucher“ entstehen dürften, oder wer fragt warum der erste große Durchbruch bei der Kernfusion kaum irgendwo wahrgenommen wird – und ob auch hier wieder „Europa“ nur „Forschungs-Hochburg“ sein, aber niemals BÖSE Geschäfte mit BÖSEN Investoren protégieren soll -, der kommt dem Grundproblem des ‚Guten‘ Deutschen auf die Spur: 

es ist sein 
HASS auf alles was Freiheit, Lust, Unabhängigkeit, Geschäft/Business verspricht.

Solange diese ur-deutsche, oder lutherisch-calvinistische Grundproblematik (nicht von ungefähr waren „Protestanten“ weit überwiegend überaus gern Hitler-Fans und später „überzeugte Sozialisten“) nicht erkannt, bekämpft und als KRANKbehandelt wird, werden „Grüne“ weiterhin als „die Guten“ dastehen, und jemand als „schlechter Mensch“, sobald man ihnen widerspricht.

Und „schlecht“ möchte niemand sein, schon gar nicht in Deutschland, dem Land der „Anpassung“, des Anti-Individualismus, der Duckmäuserei, des „Was-sollen-die-Leute-sagen„.

Deshalb wäre wichtig, endlich und immer und immer wieder deutlich auszusprechen, wie grund-SCHLECHT „Grüne“, „Linke“ und ihre Ideologisierung und Zwanghaftigkeit sind; „die Mehrheit“ weiss es zwar längst, wagt es aber nicht, dies auszusprechen, weil die Angstmache, die Vorwurfshaltung der selbst ernannt „Guten“ und ihr perverser Flagellantismus/ Selbstgeisselung noch zu wirkmächtig sind und dies permanent von der „Freien Presse“ verbreitet wird, von „Journalisten“, die zu 98% NICHTS können, dann aber wenigstens „gut“ sein wollen, weil sie sonst in ihren Redaktionen auffallen und ausgegrenzt würden, von denen die alltäglich das „Antidiskriminierungs“- Evangelium rauf und runter beten.

Dagegen hilft wie bei allen Religionen nur Häresie: die allerschwerste Übung für den Guten „Volks“-Deutschen.

10.- … und noch ein ausführlicher Blick in die Realität  : alles „zu anstrengend“ … „Empörung“ oder „Toleranz“ sind viel einfacher

>> .. das Gütertransportgewerbe mit den Betreibern der Lastwagenflotten auf den Straßen und Autobahnen sieht sich als Melkkuh und Prügelknabe der Verkehrs- und Umweltpolitik, da die Berliner Regierungskoalition 2024 die Lastwagen-Maut fast verdoppeln will. 
„Von dieser Mauterhöhung geht keine Lenkungswirkung aus“, sagt Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL).

Zwar heißt es, Elektrolastwagen würden für zwei Jahre von der Maut freigestellt. Doch Engelhardt entgegnet: 
„Kein Fuhrunternehmer kauft sich einen Elek­tro-Lkw, solange es keine Ladeinfrastruktur gibt. Wer wenigstens auf dem eigenen Betriebsgelände Ladesäulen für Lastwagen installieren will, bekommt von den Stromversorgern oft die Antwort, dass nicht genügend Strom geliefert werden könne. 
Und von den Lastwagenherstellern ist zu hören, dass jeder von denen im ganzen Jahr 2024 höchstens drei- oder vierstellige Zahlen an Elektro-Lastwagen liefern kann.“ 

Solche Produktionszahlen sind allerdings etwas wenig für die Erneuerung einer Flotte von 800.000 schweren Lastwagen in Deutschland.

Schließlich sei noch so oft von den sogenannten „Megachargern“ die Rede, die mit 1000 Kilowatt Leistung riesige Lastwagenbatterien laden sollen. 

Doch von denen gebe es in Deutschland noch keinen einzigen, sagt Engelhardt. Selbst im elektroantriebsaffinen Norwegen gebe es davon bisher nur zwei Stück als Versuchsobjekte im Hafen von Oslo. 

„Bei null vorhandenen Megachargern fehlt mir ein bisschen die Phantasie dafür, dass die Fahrer dann irgendwie in der Zeit zwischen 11 und 13 Uhr eine Mittagspause von 45 Minuten machen und dann alle gleichzeitig laden können“, sagt Engelhardt. <<

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-nachhaltigkeit/transportunternehmen-wollen-nicht-suendenbock-der-klimapolitik-sein-18881344.html

Die „Erneuerbare Energie“- oder auch „Faktenchecker“-Branche und andere sind nicht „gekauft“, sondern sie verbreiten ihre „Überzeugungen“, die sie ohne finanzielle Zuwendungen genauso hätten.
Deshalb ist es schon sehr inhaltslos, jemanden „deswegen“/“dafür“ zu kritisieren, dass er Geld bekommt.
Denn es gibt an Inhalten doch genug zu kritisieren.
Herr Graichen z.B. hat seine vor mehreren Jahren in abgehobenen Studierstuben entwickelten Theorien der „Agora Energiewende“, die vollständig mit „Gleichgesinnten“ und ohne „Widerrede“ und Realitätsabgleich besetzt war und bis heute ist, bruchlos und mit damit berechtigter Bruchlandung umsetzen wollen.

Hier wäre nicht zu kritisieren, dass seine Klitsche „Zuwendungen“ erhält, sondern dass sie sich von Einwänden, Kritik, Widerspruch offenbar hermetisch abriegelt.

Graichen ist aber nicht der Einzige, der sich so kritikunfähig und autistisch verhält.

Dies alles hat er aber schon vor zwei Jahren, schon vor der „Putin-Krise“, ganz deutlich gesagt – es wurde allerdings kaum davon Notiz genommen von all denen die jetzt „empört“ sind.
Ich war schon vor anderthalb Jahren, als ich das zum ersten Mal las, „empört“ darüber, dass er z.B. das Gasnetz „alternativlos abwickeln“ wollte (obwohl es Alternativen gibt), und habe mehrfach Entsprechendes dazu veröffentlicht  – doch niemand hat sich dafür interessiert: 

„zu anstrengend“
„Das haben wir doch alles nicht gewußt“ in Grün.

Das Traurige ist tatsächlich, dass Merkel 16 Jahre nichts getan hat, aber eben „gewählt“ wurde vielfach von denen, die jetzt „empört“ sind, und es erst einen „Vetternwirtschafts-Skandal“ geben mußte, dessen Aufgeregtheit eigentlich inhaltslos und nachrangig ist.
Aber Inhalte und kritisches Denken interessiert „das Volk“ halt nicht:

„ist zu anstrengend“.

Da sollte „das Volk“ sich doch mal lieber selbst kritisieren statt „anzuprangern“, dass Leute mit irgendwas Geld verdienen.
„Das Volk“ kann sich für bessere Waren, bessere Energie, umsichtigere Gestaltung selbst entscheiden – es muss aber dann auch bereit und fähig zur (Selbst-)Kritik sein.

Womöglich überträgt „das Volk“ nur sein eigenes Unbehagen und „Mißtrauen“ sich selbst gegenüber auf andere: es „kauft“ häufig Schrott, obwohl es weiss, dass es Schrott ist, „verteidigt“ es aber und „wehrt“ sich gegen Kritik, und so wie es selbst Zeug kauft, ohne wirklich „überzeugt“ davon zu sein, unterstellt es auch den Herstellern und Verkäufern  Ähnliches.

Da wäre es doch am besten, das Produzierte kritisch zu prüfen, und nicht etwas zu kaufen, „weil“ es z.B. „gerade im Angebot“ ist, oder „weil das alle kaufen“ und es „normal“ ist oder aus anderen fragwürdigen „Gründen“ …?
Aber womöglich gemahnt solches „das Volk“ dann wieder an „Da will mir wohl jemand ‚Vorschriften machen‘ ? Da will mir jemand ‚meine Freiheit‘ vermiesen ?“

Darauf, dass „Freiheit“, wenn sie Sinn haben soll, nur darin bestehen kann, sie für die Freiheit des Denkens zu nutzen, scheinen sie nicht kommen zu wollen. 

Ich bin Rad- und Bahnfahrer sowie Fußgänger, habe noch nie einen Pkw besessen; ich wünsche mir gewiss mehr und bessere Radwege, nur werden diese nicht dadurch geschaffen, dass ich anderen das (schnelle) Autofahren verbiete.

Für mich ist es unbegreiflich, weshalb so viele Menschen immer „meinen“, alle anderen müssten so sein wie sie selbst. Was wäre das für eine unerträgliche langweilige Welt, wenn alle „gleich(geschaltet)“ wären ?

Gerade durch Forderungen nach „Toleranz“ aber wird Anti-Gleichschaltung gerade NICHT gefördert, da ja hierdurch das EINSCHLÄFERN des Geistes statt seine Schärfung und Entwicklung – und damit auch Verständnis für „andere“ Lebensweisen und Erkenntnisse – gefördert wird.

Offenbar besteht die „Lebensfreude“ so mancher auch darin, sich daran zu freuen, anderen etwas zu „verbieten“, sie sind erst zufrieden wenn alle gleichgeschaltet sind, und halten sich dann auch noch für „Antifaschisten“, obwohl sie erkennbar nichts „aus der Vergangenheit gelernt“ haben.

Deshalb ist ja die neu entdeckte „Putin-Kritik“ bei „Linken“ so unglaubwürdig: denn der Herr – den auch sie Jahrzehnte lang hofiert haben – vollzieht ja genau die Gleichschaltung in Perfektion, die „Linken“ so oft vorschwebt – und von der sie dann auch noch „meinen“, es beträfe sie nicht weil sie ja alles richtig machten und nur andere Menschen zu maßregeln bräuchten, damit diese auch so perfekt stromlinientreu würden wie sie selbst – und dann wollen sie auch noch andere beratschlagen, was „Lebensfreude“ sei.


Wenn man auf mehr als eine Technologie setzt und sich Batterie-Autos und Wärmepumpen nicht vorschreiben lassen will, sondern erkennt, dass es – sogar mehrere – Alternativen gibt, ist man „rückschrittlich“ ?
Eine „originelle“ Auffassung.

Gerade in China z.B. werden die Wege zu z.B. E-Fuels gerade NICHT verbaut.

WAS spricht denn DAGEGEN, eine Technologie nicht zu VERBIETEN ?
WESHALB fördert vorgeblich „grüne“ Politik nicht E-Fuels, Hybridgase usw. MINDESTENS genauso wie Wärmepümpchen ?

RÜCKSCHRITTLICH sind – wie ausgeführt (nur wird es anscheinend nicht gelesen, dafür wird geplappert) – Leute von „Greenpeace“, die noch vor zehn Jahren GENAU DASSELBE über „E-Autos“ gesagt haben wie HEUTE z.B. über E-Fuels.
Aber 
HEUTE soll diesen rückschrittlichen Ignoranten WIEDER abgenommen werden, sie wüßten alles besser ?!?

Das wäre ja genauso lächerlich und unglaublich wie, Reaktionären, die behaupten „Wir sind keine Nazis(-aber)“, dies auch abzunehmen ?

Wie gut, dass das nicht vorkommt.

Leute, die einen völligen ungeplanten „Ausstieg“ aus der Nuklear-Energie befürwortet und mit-vollzogen haben und nun dafür Braunkohle verbrennen – aber Anderen das sehr viel weniger schädliche Heizen und Kochen mit Gas verbieten wollen: denen soll man „glauben“.

Die „Gasnetze abwickeln“ wollen allein aus 
HASS gegenüber der „Energie-Industrie“, obwohl diese seit Jahrzehnten klimaneutrale Hybridgase entwickelt, die bereits heute beigemengt werden, und obwohl Gasnetze ohne Weiteres weiterbetrieben werden können, alle zur „Wärmepumpe“ ZWINGEN wollen – vielleicht weil Habecks LOBBYISTEN dafür „Boni“ bekommen, denn VERNÜNFTIGE Gründe für diesen ZWANG (nicht für Wärmepumpen selbst/ generell) sind NICHT ERKENNBAR.

Die Formel 1 hat beschlossen, in drei Jahren auf synthetische Kraftstoffe umzusteigen, ebenso gibt es 
KEINE Alternative für Flug- und Fernlastverkehr.
Allein in diesen beiden Branchen wird der Bedarf nach klimaneutralen Kraftstoffen so 
IMMENS – und TATSÄCHLICH„alternativlos“ – sein, dass hier riesige Produktionsstätten aufgebaut werden, die irgendwann so viel produzieren, dass sie auch für Pkw nutzbar sein werden !
ENTWEDER Deutschland ist DABEI, oder VERSCHLÄFT den Fortschritt: und diejenigen welche ihn nicht verschlafen wollen, werden auch noch als „rückschrittlich“ diffamiert ???
UNFASSBAR !

Nicht nur in Chile wurde eine große Anlage in Betrieb genommen, mit der erstmals nennenswerte Skaleneffekte eintreten werden, welche unerlässlich sind, wenn E-Fuels irgendwann für die Masse der Autofahrer bezahlbar sein sollen. 
Aber 
GENAU DAS wollen die LOBBYISTEN Habecks verhindern, ebenso wie z.B. Hybridgas als Alternative zu Wärmepumpen oder Wasserstoff-Langzeit-Speicher für jedermann (die es jetzt schon gibt, nur noch zu teuer), um das Problem der Langzeit-Speicherung von Solar- und Wind-Energie zu lösen.

Der einzige „
FEHLER“ dabei: diese Technologie kann nur von BÖSEN KAPITALISTEN hervorgebracht und entwickelt werden, mit riesigem KAPITAL-Einsatz: DAS ist der EINZIGE „Grund“, weswegen „Linke“ dies „ablehnen“ wollen: vernünftige Gründe sind dafür nicht erkennbar, es geht um IDEOLOGIE, eben NICHT um die BESTMÖGLICHEN Lösungen.

„Die Umwelt“ ist eben nur ein Vehikel für gute alte Kapitalismus-Hasser, ihren 
HASS in neue Schläuche zu füllen.

Ein Liter E-Fuels aus einer kleinen Produktionsanlage hat aktuell Gestehungskosten – nicht zu verwechseln z.B. mit dem Endkundenpreis -, von mehr als vier Euro je Liter. 
Bei kontinuierlicher Steigerung der Produktion kann ein Liter E-Fuels irgendwann zu einem Gestehungspreis von höchstens noch ca. 1,2 bis 1,5 Euro/Liter hergestellt werden, mit Transport, Gewinn und Steuer kommen dann weitere Kosten hinzu, die dann zusammen mit den reinen Produktionskosten den Endpreis an der Tankstelle bilden.

Porsche wird die E-Fuels den Kunden im Motorsport zur Verfügung stellen. Sollte die Anlage in Chile wie geplant erweitert werden, könnten pro Jahr dort bis ca. 2030 etwa 800 Millionen Liter E-Fuels hergestellt werden. 

Es werden dann weitere Abnehmer um diesen Sprit konkurrieren – bevor private Pkws die Chance bekommen, in relevanter Menge E-Fuels zu tanken, dürften diese im Flug- und Lastverkehr eingesetzt werden.

Aber irgendwann werden eben auch die Pkw dran sein, und deswegen ist es absurd, jemanden, der in die Zukunft denkt, als „rückschrittlich“ zu beschimpfen.

Wer an die freie Entwicklung und Entscheidungsfähigkeit der Produzenten und Konsumenten einer freien Wirtschaft glaubt, hat 
KEINEN Grund, andere Antriebe oder auch Heizungstechnologien zu „VERBIETEN„.
„Grund“ dafür haben nur Freiheitsfeinde wie „Linke“ und „Sozialisten“.

Ich kann derzeit nur allen raten, wo nur irgend möglich, einige Jahre zu warten. Denn Wärmepumpen sind derzeit krass überteuert, und es gibt ja auch keinen Anlass für die Hersteller und Installateure, weniger Geld zu verlangen: „der Staat bezahlt“ es doch !

Mit der **Staatswirtschaft** von Herrn Habeck und seinen vom Steuerzahler bezahlten LOBBYISTEN wie Graichen, Giegold, Klaus Müller & Co. wird der sich selbst regulierende Markt außer Kraft gesetzt.

Doch japanische, koreanische und andere Hersteller mit sehr viel mehr Wärmepumpen-/Klimaanlagen- Erfahrung als Viessmann, Vaillant & Co. werden den europäischen Markt aufmischen, die Preise werden fallen.

Nicht umsonst will Viessmann verkaufen, denn in ein paar Jahren wird diese Wärmepumpen-Abteilung vielleicht noch die Hälfte wert sein – jetzt ist der peak.

Deutschlands Habeck vergleicht Deutschland stets mit anderen Ländern, in denen auch keine Gas-Heizungen mehr verbaut werden und die tw. Wärmepumpen-Anteile von 60% haben.

Aber Norwegen hat damit vor 20 Jahren angefangen … und: hat „billigen Strom“ aus (80%) Wasserkraft und Geothermie.

Das löst das bisher ungelöste Grundproblem der „Erneuerbaren“: die nicht vorhandene Langzeit-Speicherkapazität …! – und den hohen Strompreis.

Schweden baut Akw, Dänemark hat massive Offshore-Windkraft aufgebaut usw. usf.: alles Voraussetzungen, die es in Deutschland nicht gibt bzw. die gerade von Habeck&Co. verhindert werden, dennoch stellt der Herr uns dies als leuchtende Beispiele hin.

Die Industrie wiederum kann nicht ohne Gas produzieren, schon allein deshalb wird die staatlich kaum unterstützte Energie-Industrie den Hybrid-Sektor stark aufbauen, da sie ja von Habeck und seinen Lobby-Kumpanen allein gelassen werden.

Auch da wird also ein Preisrückgang passieren.

All dies könnte wesentlich schneller und in der Bevölkerung besser akzeptiert vorangehen, wenn Herr Habeck technologie-offen vorgehen und seine „Förderung“ besser verteilen würde.

Doch seine Lobbyisten wollen in gewohnt stalinistischer Härte brachial die Ein-Heizungsform erzwingen.

Aber das ist ja gut so: es gräbt den stalinistischen wirtschafts- und freiheitsfeindlichen Habeck-Lobbyisten das Grab.

Was Habeck & Co. alles so aushecken, das wird man erst in ein paar Jahren in ganzer Bandbreite erkennen: dann wird es wieder heißen „Das haben wir alle nicht gewußt“ – so wie „Niemand konnte doch wissen, dass Putin ein Verbrecher ist“ -, „es kam nicht in der Tagesschau“.

11.- POSSIERLICHES SANATORIUM : Formen Manischen Irreseins als „zu tolerierende“ ‚Meinungen´

Um gegen Tyrannei gewappnet zu sein, ist freilich doch vielmehr zu fordern bzw. als selbstverständlich vorauszusetzen, dass *ein- und dieselbe(n)* Personen ‚unterschiedliche‘ Leben zu führen in der Lage sein sollte(n) statt nur ihre ‚Meinung(en)‘ zu ‚vertreten‘ und ‚ihr Leben‘ zu führen.“.“ 

Denn wer nicht (mehr) in der Lage und bereit sein will, sich mit völlig anderen Auffassungen, Lebens-/Sichtweisen, Folgerungen zu beschäftigen, ist offensichtlich unfrei, und Tyrannei und „Mehrheits“-Diktaturen sind nur der folgerichtige unausweichliche Ausdruck davon.

Jeder der sich als zu einer „Mehrheit“ zugehörig „fühlen“ will, gehört dabei aber schon stets in etlichen anderen Aspekten zu „Minderheiten“ – und umgekehrt hat jeglicher zu „Minderheiten“ Eingeordnete erheblich viele Eigenschaften mit „Mehrheiten“ gemein.

Deshalb ist ja z.B. „Frauen-Politik“, „Antidiskriminierungs“-„Politik“ usw. vielfach so lächerlich, da höchst selbstwidersprüchlich: es wird die „Gleichheit“ aller Menschen vorgegeben – und gleichzeitig ein einziger Teil einer Person hervorgehoben.

Z.B. „Impfskeptiker“ haben mehr mit „Impfbefürwortern“ gemein als sie gern wahrhaben möchten, und umgekehrt – vorgebliche „Widerständigkeit“ oder „Anpsassungsbereitschaft“ zerfallen bei jedem genaueren Hinsehen, aber es wird ein bestimmtes Postulat, eine „Meinung“ als Monstranz vor sich hergetragen, die jede wirkliche Freiheit der Befassung und Auseinandersetzung per se fortgesetzt verunmöglicht, wenn in „Lager“ eingeteilt wird und Menschen sich selbst in „Lager“ einteilen.

„Unterschiedlich“ sind nur die Formen und Bezeichnungen Manischen Irreseins, deren eigentlich nur klinisch definierbare Äußerungen als „Meinung“, „Überzeugung“, „Einstellung“ usw. euphemisiert werden und Postillen, TV-/Radio- „Diskussionen“ füllen und für sinnlose, per se freiheitsfeindliche Hamsterrad- Beschäftigungen sorgen.

Von außen entsprechend possierlich und lustig anzuschauen, steigern sie das BIP und vernichten jede Freiheit.

RICERCANDO Maerz 2023 – Miszellen 01-06 über TABUS DOITSCHER ANTI-FREIHEITLICHKEIT von „Links“ ueber „Mitte“ bis „Raeaeaechts“

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01. Vorausruf : “Immunschuld“ – 02. Das GRÖSSTE TABU, das grösste „Freiheits“- Hindernis: „Persönlich“ zu werden – 03. VORSPIEL: Accu-Töff-Töffs, E-Fuels und „die Zukunft“ – 04. HAUPTSPIEL : Herr Habeck zu Habeck und die erz-reaktionäre PREUSSISCHE OBRIGKEITSSTAATS- POLITIK der „Anti-Faschisten“ und „Anti-Lobbyisten“ – 05. NACHSPIEL: „Der Fall Maaßen“ – 06. NACHGETRETEN : Die ASOZIALSTE PARTEI : „Die Linke“ (SED)

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BerlinGrazBregenz

March 11,2023

01.ERSTMAL ein VORAUSRUF:

IMMUNSCHULD“ …???                                                                                                                                    
Sieht und weiss man, wie sich Heranwachsende ernähren, (nicht)bewegen/von „Erwachsenen“ nicht gefördert werden, kaum Vorbild erhalten, ist klar, dass kaum jemand wissen will, wie das Immunsystem mit/ohne Masken gestärkt werden kann/muss (abgesehen davon, dass auch der Mund-/HNO-Bereich allerdings stets übersät ist mit allen möglichen Bakterien, Viren etc).
Dazu ein „Gesundheits“-Minister, der von Naturheilkräften, Homöopathie usw. nichts weiss, oder „Politik“, die Saunen, Bäder, Spielplätze schliesst.
An den Folgen des in „Supermärkten“, „Imbissen“, Gaststätten u.a. verkauften Fraßes, barer Unkenntnis über gesunde und schmackhafte Ernährung, Naturheilmittel, Vorbeugung, Bewegungsmangel usw. sollen jetzt „die Masken schuld“ sein: das Theater des öffentlichen Irreseins, an dessen Gefährlichkeit keine Maske, keine Impfung herankommt.
Aber Hauptsache, „Fraihait“ kreischen, und dass wieder jeder „freie mündige“ Bürger in „Selbstverantwortung“ überall ohne Maske rotzen, schniefen, röcheln darf: „die Ärzte/Politiker haben´s gesagt“.

FAZIT: „aus der Pandemie NICHTS gelernt“, GAR NICHTS.

02.DANNMAL : Das GEFASEL von „Freiheit“ – und das ALLERGRÖSSTE TABU: „PERSÖNLICH“ zu werden

Das Hantieren mit „Schlagworten“ erschlägt meist eine Diskussion.

Aber was ist wirklich „gemeint“- etwas anderes als, doch verwandt mit „Meinung“-, wenn jemand von „Objektivität“, „Konstruktivität“, aber auch von „Freiheit“, „Nonkonformität“, „Angstmachen“, „faktenbasiert“, „Vorschriftenmachen“, „Informations gestützt“ usw. spricht ?

Versuchen „Wir“ ehrlich zu sein, so stellt sich die Frage, ob wirklich überhaupt *irgendjemand* nach „Freiheit“ suchen will, und solche finden kann – eher sucht jeder doch bestenfalls – und ebenso selten – nach Dingen, Gründen, Inhalten, mit denen er überzeugt, bewusst, vertretbar sein Leben führen, vertreten, verantworten kann: das beinhaltet aber, dass es grenzenlose „Freiheit“ nicht geben kann, denn, sich zu etwas Vertretbarem zu bekennen, schliesst mdst. bis zu einem gewissen Grade die „Freiheit“ zu etwas anderem aus.

Freilich, um zu etwas gefühlt Vertretbarem finden zu können, ist grundsätzliche Freiheit des Denkens, Fühlens, Folgerns unabdingbar: (nur)deshalb muss man diese allen ermöglichen.

Doch all diese Schlagworte bleiben inhaltslos, beliebig: jeder denkt, fühlt, folgert anders.

Diesen Dissonanzen/Konflikten entkommt niemand, der ehrlich,ernsthaft, also „frei“ sein will- will er nicht ernsthaft und ehrlich sein, sondern nur seine „Meinung“ vertreten und auf ihr „bestehen“,ist er nicht frei.

Wie kann man dem näher kommen, begegnen, was WIRKLICH bei jedem Einzelnen mit den Schlagworten „gemeint“ ist, sich inhaltlich darin verbirgt ?

Nur durch PERSÖNLICHE, TIEFE BEGEGNUNG, durch das Begreifen,(kritische) Betrachten des eigenen Individuums,und des anderer.

Und, aber, genau das ist das größte TABU in all dieser Geschwätzigkeit,der in den Schlagworten mainifestierten Unfreiheit: PERSÖNLICH zu werden, nicht zu phrasieren,sondern jemandem („zu““) NAHE zu kommen: DAS „macht man doch nicht“…

Aber erst dann erführe man, z.B., was der Klimakleber eigentlich hinter Aktivismus verbirgt,“meint“- oder der „überzeugte“ Fossil-Fan, oder warum sich jemand aversiv gegen die Aufnahme von Information aufführt, usw.

Erst das Brechen dieses Tabus kann „Freiheit“ eröffnen.

03.VORSPIEL:
Accu-TöffTöffs und E-Fuels:

Wenn die Einwände (vor allem der FDP) in der „Verkehrswende“ zu „kritisieren“  versucht werden, fällt zum Beispiel auf:

– das „Umweltbundesamt“ (sicher ganz „neutral“, „objektiv“, „wissenschaftlich“ und nirgends politisch besetzt)  zieht bei seinen Vor- und Berechnungen den Verbrauch der Kfz-Flotte von 2018 heran, die Autos sind allerdings längst erheblich verbessert, was Ausstoß und Verbrauch betrifft.
Niemand würde bei aktuellen Prognosen des allgemeinen Stromverbrauchs von PCs solche von 2018 heranziehen, deren Verbrauch großenteils um zwei Drittel geringer liegt als vor Jahren – aber es würde kaum verwundern, da „Bundesbehörden“ noch Windows 7 und PCs von 2015 verwenden.

– Das „Umweltbundesamt“ unterstellt eine Verlagerung des Verkehrs von den Autobahnen auf die 3-mal tödlicheren Landstraßen: das kann nur als verantwortungslos bezeichnet werden, und dürfte die Opferzahlen sofort erhöhen.

– „Der Schienenverkehr“/ „Die Bahn“ braucht Infrastruktur – insbesondere auch Tunnel und Brücken – aus Stahl und Beton mehr als es für Straßen, etwa wegen deren geringeren Gefällen, benötigt wird.
„Klimaneutral“ dürfte das eher nicht sein; es wird aber gerne vergessen, ebenso wie, dass man mit „9-/29-/49- Euro“ – Tickets weder das noch bestimmte Qualitätsansprüche, garantierte Zeittakte mit entsprechenden Fahrgastrechten auch nur annähernd finanzieren kann.

Das Pferd wird vollkommen von hinten aufgezogen.
– „E-Fuels“ soll angeblich „nicht die Zukunft“ gehören.
Da kann man NUR NOCH LACHEN.

Wie wäre es schon mal mit der Gegenwart?
Porsche und andere produzieren längst, und eine Beimischung von nur 10% hätte bei 44 Mio Verbrennern alleine in Deutschland einen riesigen Effekt:
von den ERZ-LOBBYISTEN der „Grünen“ aus ideologischen Gründen nicht gewollt.

DESHALB verbohren sich BEAMTETE ERZ-LOBBYISTEN wie „Patrik Graichen“ SO SEHR in „VERBOTE“: sie spüren, dass DIE ZEIT DRÄNGT, bevor ihre Wärmepümpchen und ihr ganzer anderer LOBBYISTEN-SCHNICKSCHNACK als DÜMMLICHES, INEFFIZIENTES, WEITHIN – ZU RECHT ! – ABGELEHNTES NISCHEN-Produkt VOLLENDS DEUTLICH wird.

– „Nur E-Autos retten das Klima“ – nur leider in den nächsten Jahrzehnten nicht ohne Nuklearenergie – diese aber wird „abgeschaltet““: aus REIN IDEOLOGISCHEN „Gründen“.
Die „übrige Welt“ schüttelt über all das nur den Kopf.

04.HAUPTSPIEL:
HERR HABECK zu HABECK
und die erz-reaktionäre PREUSSISCHE OBRIGKEITSSTAATSPOLITIK der „Anti-Faschisten“ und „Anti-Lobbyisten“

Nie habe ich es verstehen können, wieso man sich über so genannte „Lobbyisten“ ereifern kann. So genannte „Lobbyisten“ sind Interessenvertreter,  Produktvertreter, um eine Sache Werbende usw., auf deren Werbung man eingehen und sich mit der Sache oder dem Produkt beschäftigen, und deren Sache man fördern oder das Produkt erwerben kann, wenn es ÜBERZEUGT – oder auch NICHT.
So wie bei anderer Werbung auch.

Wenn die Sache/das Produkt NICHT überzeugt, kauft man es einfach nicht und fördert es nicht. Punkt.
Was DARAN „verwerflich“ oder gar zu „VERBIETEN“ sein soll, bleibt völlig unerfindlich.

Die selbst ernannten „LobbyismusKritiker“ sind wiederum aber lächerlicher und bezeichnender Weise solche, die SELBST geradezu unerträgliche, MANISCHE Lobbyisten in ihrer Sache sind und selbst solche beschäftigen, dies aber gar nicht bemerken, weil sie – anders als andere Lobbyisten, die sich sehr gut auf dem Markt der Möglichkeiten und auch den Schwächen ihrer eigenen Produkte oder Anliegen auskennen und sich mit Kritik BESCHÄFTIGEN und die Sache und die Produkte grundsätzlich VERBESSERN wollen – KRITIKUNFÄHIG  – man kann auch sagen: TOTALITÄR – sind und ihre Sache per se für „Das Gute“, das „Nicht zu Hinterfragende“ ausgeben.

Kritik daran wird nicht zugelassen, die Welt wird  in „Gut“/“Böse“-„Schwarz“/“Weiss“ eingeteilt, es wird nicht KRITISCH zu betrachten und zu erfassen versucht, OB, WANN, WIE ein Anliegen oder ein Produkt TATSÄCHLICH „das Beste“ sein/werden kann oder keine ernsthafte Kritik (mehr) daran erkennbar erscheint: was eben i.d.R. nur DANN entstehen kann, WENN ein Anliegen oder Produkt sich DER KRITIK GESTELLT hat und DURCH SIE HINDURCH GEGANGEN ist.

All dies aber versuchen die Lobbyisten, die von sich behaupten, sie seien keine, zu VERHINDERN und zu UMGEHEN.

Aber „Das Volk“ ist eben doch nicht ganz so doof, wie die PSEUDO-„NICHT“-Lobbyisten das gerne hätten. Diese SIND und BLEIBEN komplett LERUNFÄHIG: die Wahl-KLATSCHEN der „Grünen“ und der SED/“Linke“ etwa in Berlin fassen diese nicht als Quittung für ihre weithin UNERWÜNSCHTE „Politik“ auf, sondern als Zeichen dafür, dass „das Volk indoktriniert“, „rückständig“ und „noch nicht so weit“ sei wie sie für den „GROSSEN MARSCH“ ihrer GROSSEN VORSITZENDEN !

Die Möglichkeit, dass „das Volk“ überhaupt nicht „gegen Erneuerbare“ sein könnte, sondern die Unausgegorenheit der ihnen dafür zwangs-verordneten Produkte, Verordnungen und VERBOTE zu Recht wahrnehmen könnte, darf nicht vorkommen, das kommt in den Köpfen totalitär – also nicht Argumente fundierter – „überzeugter“ Doktrinäre nicht vor. 

Ein typisches Anzeichen für LOBBYISMUS der allermiesesten Sorte : Interessenvertreter für SICH SELBST, NICHT im Sinne der „Nutzer“ und FÜR diese, für das BESTMÖGLICHE Anliegen oder Produkt, sondern GEGEN die „Nutzer“, GEGEN die Bürger.

Solarthermie oder Photovoltaik z.B. überzeugen die Bürger grundsätzlich – aber sie bemerken natürlich die erheblichen
NACHTEILE: insbesondere die weiterhin völlig ungenügende Langzeit-Energie- Speicherung …

… in Jahrzehnten der „Solar-Förderung“ wurde dieses GRUND-PROBLEM noch immer nicht angegangen: „warum auch“, wenn die Solarenergie zuerst BESINNUNGSLOS gepusht und gefördert und dann „abgeschmolzen“ und „nach China verlagert“ wurde, sprich: der Solarindustrie wurde Kapital entzogen statt dass ihr QUALITÄTSVORGABEN gemacht wurden, für und bei deren ERFÜLLUNG Kapital zur Verfügung gestellt werden würde.

ÄHNLICH bei dem „29-/49-Euro-Ticket“: hiermit werden sowohl den Betreibern Einnahmen entzogen wie auch „staatliches Geld“ in den Verkehrssektor gepumpt wird – aber OHNE KLARES, EINFORDERBARES, FESTGELEGTES ZIEL, ohne SINN, VERSTAND, OHNE FAHRGASTRECHTE, OHNE QUALITÄTS-VORGABEN: dabei KANN NICHTS in irgendeiner Weise „Vernünftiges“ herauskommen, wenn Geld von WIRTSCHAFTSFEINDLICHEN, ÖKONOMIE-FREMDEN Kräften und „dem Staat“ in etwas hineingepumpt wird ohne VORGABEN dazu, wie das hineingepumpte Geld sich wieder amortisieren könnte durch ÜBERZEUGENDE, NICHT „BILLIGE“ Angebote !

Bei der Solarthermie und der Photovoltaik z.B. GIBT es tatsächlich überzeugende LANGZEIT- Energie- Speicher- Lösungen, doch sie sind noch „SAU“TEUER, mehrere Zehntausend Euro – UND, „aber“: sie arbeiten auf WASSERSTOFF-Basis.

Doch WASSERSTOFF und alles damit Zusammenhängende wie Hybridgas oder E-Fuels gehört NICHT zu dem von der „Regierung“, den selbst ernannten „KLIMA-LOBBYISTEN“ Geförderten, sondern dies wird zum FEIND erklärt, „weil“ E-Fuels und Wasserstoff-Anwendungen zur Bezahlbarkeit, Anwendung und Distribution letztlich NUR von entsprechend KAPITALstarken „Großkapitalisten“ entwickelt und vorangebracht werden können: also von den ERKLÄRTEN „Feinden“ der selbst ernannten „Klima-LOBBYISTEN“, inclusive der vom WIRTSCHAFTSFERNEN „Wirtschafts“-Minister in seinem Ministerium eingeschleusten HARDCORE- LOBBYISTEN der „WÄRMEPUMPEN“-Industrie.

Diese wollen das Gasnetz nicht WEITERENTWICKELN und UMGESTALTEN, sondern ZERSTÖREN, „abwickeln“.
Dass erhebliche Teile der Industrie ohne Gas überhaupt nicht produzieren können ? Interessiert den „Wirtschafts“-Minister nicht.
Dass eine Umrüstung von Gasthermen und Gasnetz auf Hybridgase vor allem die Bürger und Gasthermen-Betreiber VIEL WENIGER kostet als der „Alternativlos“2.0-ZWANGSUMSTIEG auf „Wärmepumpen“ ?
Interessiert den „Wirtschaftsminister“ nicht ! Er versucht die Bürger zu ködern – klar ausgedrückt: zu BESCHE*SSEN – mit angeblichen „Förderungen“, die zudem noch an DAS EINKOMMEN GEKOPPELT sein sollen : d.h. also, „reiche“ Vermieter erhalten KEINE Förderung, da sie das ja angeblich „selbst bezahlen“ können sollen – dafür dürfen sie aber „Strafzahlungen“ leisten wenn sie es sich, WIE FAST ALLE, NICHT „leisten“ KÖNNEN, denn schon in Neubauten kosten (etwa zehn bis zwölf Jahre haltbare) Pümpchen um die 20.000 – 30.000 Euro, in „Bestandsbauten“ können je nach Größe und incl. aller erforderlichen Umbauten deutlich über 100.000 Euro entstehen : WER soll, kann DAS bezahlen ??

Und darin ist noch nicht mal der Strom inbegriffen, der alltäglich für Wärmepumpen anfällt – „effizient“ sind diese letztlich höchstens mit eigener PV(-Solar-)Anlage …! … Problem HIER, sh. oben: die LANGZEIT-Speicherung …

All diese Kosten für „Wärmepumpen“ KÖNNEN NUR in MILLIARDEN-GRÄBERN landen und unzählige Hausbesitzer, die NIE Wärmepumpen wollten, mit diesen ineffizienten, im Betrieb teuren Dingern zurücklassen.

Das angebliche politische Ziel und deren Mittel UNTERSCHEIDEN, ja WIDERSPRECHEN sich: das Ziel soll eine Befreiung oder Erleichterung von Natur und Mensch von den Folgen des Verbrauchs problematischer Energieformen sein – doch die Mittel sind ANTI-FREIHEITLICH, TOTALITÄR und REPRESSIV.

WARUM also bürdet der „Wirtschaftsminister“ dem „VOLK“ all diese SINNLOSEN KOSTEN auf ? WARUM fördert er nicht stattdessen in ALLERMASSIVSTER WEISE die WASSERSTOFF-Technologie, wo doch Deutschland (noch) bei deren Entwicklung seit Langem die Nummer Eins ist, und wo zahlreiche andere FORTSCHRITTLICH denkende und handelnde – „aber“ kapitalistische – Länder längst diese Technologien massiv fördern, die dann teuer in Qatar, Australien, Kanada eingekauft werden …?
Stattdessen wird Wasserstoff – der greifbaren Realität deutlich widersprechend –
HERUNTERGESCHRIEBEN als „Illusion“ … GENAU SO wie NOCH VOR ZEHN JAHREN dieSELBEN, EXAKT DIESELBEN selbst ernannten „Klima-Aktivisten“ DAS E-AUTO gnadenlos HERUNTERGESCHRIEBEN hatten mit teils denselben Worthülsen: „Illusion“, „kann niemals Verbrenner ersetzen“, „ineffizient“ usw. usf.

Doch den „Klima-Aktivisten“ WILL dies nicht auffallen – denn ihre Zielrichtung ist ja – so wie 2013 „gegen das E-Auto“ – in 2023 NICHT eine für DEN BÜRGER BESSERE und fossilfreiere Versorgung, sondern ihre Zielrichtung ist AUSSCHLIESSLICH und ALLEIN die ZERSTÖRUNG der Industrie, des Unternehmertums, des Kapitalismus, ihr Ziel ist DER SOZIALISMUS, die „Staats“-„Wirtschaft“.

Bei all dieser DUMMHEIT wagen es Personen à la Ricarda Breit-wie-Lang (o.ä.?) auch noch, die „Grünen“ als „Neue Wirtschaftspartei“ zu behaupten …!

Bei der Dame, bei welcher Herr Habeck stets einen ORG*SMUS zu bekommen scheint – überraschender Weise nicht Ricarda, sondern die „Ökonomin“ Mariana Mazzucato –, die davon schreibt, „der Staat“ müsse als „ordnende unterstützende Kraft“ (wieder) „mehr Verantwortung übernehmen“, „übersieht“ Habeck, dass die „Ideen“ dieser Dame mit ihrer ANGEBLICH „neuen“, „Angebots orientierten“ Wirtschaftstheorie jedoch so gut wie ausschliesslich aus KERN-INNOVATIVEN, GRUNDSÄTZLICH „WIRTSCHAFTSFREUNDLICHEN“ Staaten wie etwa Israel, USA, Australien, Japan oder auch China stammen und dort angewendet werden KÖNNEN, weil die Staaten und Menschen dort eben NICHT „kapitalismuskritisch“ und wirtschaftsfeindlich SIND ! – so wie es leider fast alle „Wähler“ der „Grünen“ sind.

Diese Ideen kommen NICHT aus einem DOITSCHEN Staat, der unverändert vom Preußentum, dem GEHORSAM, das OBRIGKEITS-„Denken“, der ANTI-INDIVIDUALISMUS gezeichnet ist:

Habeck und die selbst ernannten „Fortschritts“-Parteien wollen also von gesellschaftlich krasser RÜCKSCHRITTLICHKEIT profitieren, vom GEHORSAMS- und GEMEINSCHAFTS-„Denken“, das neben SED/“Linke“ in KEINER „Partei“ – nicht mal der „AfD“ – so EXTREM VIRULENT ist wie bei den ERZ-„Protestantischen“ „Grünen“.
Die CDU ist ein INNOVATIONSPOOL dagegen !

Auch „meint“ Habeck von der leider allerdings unterentwickelten Risikofreude deutscher Unternehmer profitieren zu  können, insbesondere aber von der NICHT VORHANDENEN INNOVATIONSFÄHIGKEIT des DOITSCHEN STAATES und seiner Gehorsams-„Beamten“ wie z.B. auch „Patrik Graichen“.

Ein KLUMPEN, der die Dysfunktionalität von Bundeswehr oder Bahn AG, den praktisch bei Null zu verortenden  Digitalisierungsgrad staatlicher Administration usw. usf. zu verantworten hat, soll als Modernisierungstreiber fungieren ??????

Mit Faxgerät und Leitz-Ordner, mit „Finanzämtern“, die gemäß Befehl und Gehorsam funktionieren, und in gleicher Weise dem Bürger begegnen ????? HAHAHAHAHAHAHAHA !!!!!

Dann könnte ich ja mit einem Drei-Gang-Rad auch bei der Tour de France antreten, ja ?

STATT diese strukturelle Innovationsunfähigkeit des deutschen Staates und Deutschlands GNADENLOS anzugehen, setzen sie – WIE eben ein (preußischer) OBRIGKEITSSTAAT –  auf STRAFE und VERBOTE: TYPISCH für ALLE, die NICHT WISSEN WOLLEN (da sie ja KEINE Erfahrung in der „Freien Wirtschaft“ HABEN), dass alle wirklichen Innovationen die Kraft haben, sich von alleine durchzusetzen, und es daher GIFT für die FREIHEIT sein MUSS, Technologien zu fördern, die ansonsten sich kaum jemand freiwillig zulegen würde.
Die PFLICHT eines nicht der Realität entrückten „Wirtschafts“-Ministers eines FREIEN Landes wäre es, dem nachzuspüren, WAS im „Volk“ und von den „Nutzern“ ANGENOMMEN wird, was ihnen und dem Land langfristig Vorteile bringt, was für den „Endverbraucher“ ATTRAKTIV und leicht anwendbar ist: die „Wärmepumpe“  z.B. ist davon WEIT ENTFERNT.

Jedoch diffamieren Habeck und sein Hofstaat plus Gefolge die vollkommen nachvollziehbare Ablehnung der Wärmepümpchen als „Ablehnung der ‚Energiewende‘“.

FAZIT: bei Habeck+Co. ist es VERBOTEN, die Nachteile der „Wärmepumpe“ auszusprechen, die NIEMALS Gas- oder Öl-Heizungen ersetzen kann: im Vergleich zu teuer, ineffizient, nicht universal einsetzbar, geringe Haltbarkeit.
Viele Unternehmen können nicht ohne Gas produzieren, ich kenne kein Restaurant, das nicht mit Gas zubereitet,etc.: interessiert sämtlich den „Wirtschafts“-Minister nicht.
Man kann NUR zu dem EINDEUTIGEN Ergebnis kommen, dass es für die „Nachhaltigkeit“ WESENTLICH SINNVOLLER ist, MASSIV Hybridgas-Technologie (Wasserstoff,Biogas)zu fördern, „Wärmepumpe“ Nischen-Produkt bleiben zu lassen.
WARUM also will Habeck das Gasnetz ZERSTÖREN, warum wollen seine Lobbyisten es so ?

„Wegen“ ihres HASSES auf „den Kapitalismus“, „die Wirtschaft“.

DESHALB jubeln selbst ernannte „Anti-Faschisten“ zu erz-reaktionärer preußischer „Ordnungs“- und VERBOTS-Politik.

Es geht KLAR um IDEOLOGIE, NICHT um das BESTMÖGLICHE.

Es geht KEINESFALLS um irgendeine Verneinung der Notwendigkeit, regenerative und fossilarme/-freie Technologen und Energien zu fördern und zu bevorzugen – doch Habeck + Co.  erweisen der Akzeptanz dieser unabweisbaren Notwendigkeit gerade einen Bärendienst.

Um daher zum Ausgangspunkt zurückzukommen:
es ist nicht nachvollziehbar, weshalb „Lobbyismus“ bestraft, VERBOTEN werden soll. Werbung ist nichts Verwerfliches.

VERWERFLICH – aber auch nicht „strafbar“ – ist ALLEIN: wenn ein von Lobbyisten Angesprochener ERKENNBAR nur EINEN Lobbyisten BEVORZUGT, ohne dass es aber dafür unabweisbare GRÜNDE gibt.
Ja, wenn ZULÄSSIGE, EINSEHBARE, BERECHTIGTE KRITIK geradezu VERBOTEN und BESTRAFT wird und, wenn eine von den „Verantwortlichen“ und deren Lobbyisten DURCHGEDRÜCKTE Technologie mit ERKENNBAREN, UNBESTREITBAREN SCHWÄCHEN ZWANGSWEISE durchgedrückt wird, und die BERECHTIGTE KRITIK als solche von „Bremsern“, „Klimawandelleugnern“ oder „Rückschrittlichen“ DIFFAMIERT wird:
DANN ist KLAR, dass hier VERWERFLICHER – um nicht zu sagen: STRAFBARER – LOBBYISMUS vorliegen könnte, zum ERHEBLICHEN SCHADEN nicht nur der Volkswirtschaft, sondern gerade zum Schaden NACHHALTIGER und von den „Nutzern“ auch AKZEPTIERTER Technologien.

Es ist daher auch EGAL, ob Herr „Patrik Graichen“ und die übrigen Habeck-LOBBYISTEN „Geld“ von den Wärmepumpen- Herstellen erhalten (haben): WENN das ERGEBNIS den Aufwand RECHTFERTGT, WAS sollte daran so SCHLIMM sein ?

VERWERFLICH ist nur, wenn UNTAUGLICHE und „vom Volk“ BERECHTIGT kritisierte, unausgegorene, kritikWÜRDIGE Technologien als „alternativlos“ DURCHGEDRÜCKT werden: solche KRITIKUNFÄHIGKEIT, solches KRITIK-VERBOT ist ERZ-ANTI-DEMOKRATISCH, ist TOTALITÄR, und DA sollte „das Volk“ ZU RECHT HELLHÖRIG werden und SOLCHE „Volksvertreter“ ABWÄHLEN und zum RÜCKTRITT auffordern oder sie dazu ZWINGEN !!
NIEMAND braucht Habeck, aber ALLE brauchen (deutsche) profitable Unternehmen, Industrie, Ingenieure, Erfinder, die sich nicht fragwürdige schädliche Technologien aufdrücken lassen.

GRUNDLEGENDE FRAGEN werden bei Habecks „Handeln“ gar NICHT mehr GESTELLT – OB z.B. eine Maßnahme :

a) technisch in jedem Fall umsetzbar ist
b) ob es ausreichende Planungskapazitäten, und
c) Material in ausreichender Menge gibt
d) ob genügend Menschen zur Ausführung von Aufträgen innerhalb des Zeitfensters vorhanden sind
e) ob der finanzielle Aufwand im Verhältnis zum Zusatznutzen steht

Doch OHNE solche Fragen jemals ERNSTHAFT gestellt zu haben, ORDNET der „Wirtschafts“-Minister AN, wedelt mit LÄCHERLICHEN „Förderungs“-Beträgen und DROHT mit „Straf“-Zahlungen.

DAS ist ORIGINAL „DDR 2.0“, DAS ist STAATSKAPITALISMUS (der schon mit „Sozialismus“ gar nichts zu tun hat).

DENN: WAS ist das ERGEBNIS des HANDELNS dieser selbsternannten „Neue Wirtschafts“- Partei …??

Wenn ich heute nach einer Wärmepumpe suche, dann komme ich z.B. auf Daikin, NICHT „Viessmann“.

Daikin hat viel mehr Erfahrung, viel mehr DIVERSITÄT in seinen Produkten – und ist nicht zuletzt: erheblich günstiger im Preis …
WARUM wohl wird überall „Viessmann“ u.a. gehypt und genannt, aber – von der „Anti-Rassismus“- und „Pro-Einwanderungs“(-aber „Anti-Gentrifizierungs“-)-Partei – nirgends „ausländische Anbieter“ …?

Wenn ich nach einem Auto suche, komme ich auf Hyundai oder BYD.
Bei Fernsehern, Computern, Spülmaschinen, Handys, Kameras, Waschmaschinen … NA…? KLINGELT´S ??

OFFENBAR NICHT.
Sonst würde diese „Neue Wirtschafts-Partei“ nicht „30 Prozent und mehr Wählerpotential“ haben.

Ich habe die „Grünen“ Jahrzehnte lang „gewählt“, als „Alternative“ zur reaktionären Bräsigkeit und Rückständigkeit der Adenauer-Helmut-Schmidt-Kohl-Republik, weil z.B. die FDP zu verlogen war.

Doch seit spätestens 2015, seit sie zu immer mehr Macht kamen, muss sich JEDEM zeigen, dass – der EINZIGE Punkt, in dem ich mit Sahra W. übereinstimmen muss – die „Grünen“ in der Tat jetzt die „GEFÄHRLICHSTE PARTEI DEUTSCHLANDS“ SIND.

Habeck+Co. mögen gemäß oberflächlicher Definition „Führungs“-„Elite“ sein.
Im Sinne einer QUALIFIKATIONS-Definition sind sie alle UNFASSBAR UNFÄHIGE NICHTSNUTZIGE NIETEN, welche Deutschland auf Jahrzehnte zurückwerfen, mit KATASTROPHALEM UNVERMÖGEN.

Wer SOWAS „wählt“, der hat nichts Besseres verdient als den UNTERGANG.

WENN es eine „Revolution“ geben müsste, „FFF“, „Klima-Aktivisten“ +Co., DANN eine, die diese KOMPLETT UNFÄHIGEN von SÄMTLICHEN „Ämtern“ FÜR ALLE ZEITEN ENTFERNTE.

05.NACHSPIEL:
Der „Fall“  Maaßen:

Grundsätzlich ist nichts dagegen zu sagen bzw. ist es nicht auszuschliessen, jemanden aus „Parteien“ o.a. Gemeinschaften auszuschliessen.

In einem demokratischen Rechtsstaat mit grundsätzlicher Denkfreiheit sollte die Latte hierfür aber ziemlich hoch hängen.

Die „Fälle“ Schröder oder Palmer haben jedoch leider gezeigt, wie tief die Latte bei doitschen „Parteien“ hierbei hängt : nicht „trotz“ zweier totalitärer Systeme, sondern WEGEN ihnen, WEGEN der unverändert und in GEFÄHRLICHER Weise UNVERARBEITETEN Folgen, die sich für jeden Aufmerksamen in jeglichem Alltag spürbar zeigen.

Der „Fall Sarrazin“ – welcher sich als Hobby-Ethnologe vollständig vergaloppiert hatte – zeigt zu Ungunsten der SPD ungeachtet der Merkwürdigkeiten des Sarrazin auf, dass es offensichtlich weiterhin in „linken“ Parteien unmöglich ist, „schwierige“ oder „Tabu“-Themen inhaltlich und Argument gestützt überhaupt zu führen, was wiederum unausweichlich Krawallmacher, Unbelehrbare, aber auch Ausgrenzung provoziert, mit der Verhinderung jeglichen Ergebnisses und vor allem der fortlaufenden Stärkung gerade der selbst ernannten „Gegner“ von „Rääächts“.

„Beispielhaft“ zu studieren auch am „Fall Maaßen“.

Was Herrn Maaßen eigentlich vorgeworfen wird, werden soll oder angeblich werden kann…?
NIEMAND – den ich gefragt habe – WEISS ES, NIEMAND ist in der Lage, es zu erklären, DENN: es kommt in der Diskussion praktisch nicht vor – niemand weiß es, und „Franca Lehfeldt“ – leicht überdrehte Gefährtin eines angeblich „liberalen“ deutschen Parteivorsitzenden – konnte bzw. wollte es in ihrem erbärmlichen „Interview“ auf „WELT TV“ als Teil eines blond-brünetten MÄDCHEN-Duos nicht erhellen, es übersteigt den Kreischziegen- Horizont und „Journalisten“, die ständig nach Gelegenheiten suchen, sich erbötig gegenüber dem geforderten „mainstream“ zu erweisen.

Allen Ernstes werden Maaßenrassistische“ oder „antisemitischeÄusserungen unterstelltdabei hat er sich gerade mit unbestreitbar rassistischen Auslassungen einesLinkenbefasst und diese kritisiert.

Antisemitischen und „national“-sozialistischen, also AfD- Beiklang haben seine Bezeichnungen, es gebe „Verschwörungen“ so genannter „Globalisten“, einen „Ökosozialismus“ zu „installieren“.
Da kann ich nur sagen: WENN es doch („nur“)so WÄRE …!

Es ist nur leider VIEL SCHLIMMER: nach 16 Jahren Herrschaft in der CDU einer geistig/seelisch minderbemittelten OSSI-Gouvernante mit Kleinkinder-„Erklär“-Diktion sind die hier handelnden „Globalisten“ doch VIEL zu VERBLÖDET, um „Verschwörungen“ anzuleiern – sie haben ja sogar ge-GLAUBT, mit dem Putin-Verbrecher sei „Wandel durch Handel“ möglich -, sie sind doch vielmehr schlichtweg zu NAIV gegenüber „linkem Mainstream“ und meinen offenbar, DESSEN Geraune des „(ökologischen)Internationalismus“, der den Kapitalismus – welcher gerade als Einziger dauerhaft in der Lage ist dazu, weltweit regenerative/ fossilfreie Energien zu entwickeln und verfügbar zu machen – weltweit vernichten will, brauche man nicht weiter ernst zu nehmen und man müsse dagegen nicht offensiv vorgehen:
während „Sprecher“ der „Klimaaktivisten“ im Deutschen Fernsehen offenherzig von „Klimaräten“/ Rätediktatur schwadronieren, behauptet der *jetzige* „Verfassungsschutz“-Präsident, es handle sich nicht um linksradikale Verfassungsfeinde.

Ich WIEDERHOLE: während „Sprecher“ der „Klimaaktivisten“ im Deutschen Fernsehen offenherzig von „Klimaräten“/ Rätediktatur schwadronieren, behauptet der *jetzige* „Verfassungsschutz“-Präsident, es handle sich nicht um linksradikale Verfassungsfeinde.

WER „Axel Steier“ ist, was er gesagt hat, was Maaßen kritisiert, scheint niemanden zu interessieren – stattdessen kräht die PSEUDO-„Journalistin“ Franca Lehfeldt minutenlang Herrn Maaßen an, ER habe „rassistische“ Äußerungen getan, nicht „Axel Steier“.
Wenn „Franca Lehfeldt“ bei mir als „Journalistin“ angestellt wäre, hätte ich sie SOFORT ENTLASSEN und ihr einen Platz als RAUMPFLEGERIN zugewiesen.

Aber ihr „Niveau“ ist ja das mittlerweile übliche des deutschen „Journalismus“.

„Axel Steier“ ist Mitgründer, Vorsitzender und Sprecher von „Lifeline“, einer „Flüchtlingsrettungs“-Organisation, 2016 – nach u.a. den Kölner „Silvester-Unruhen“ – gegründet, nachdem die „Balkanroute“ für Flüchtlinge geschlossen worden war.


Am 12. 01. 23/ 11.42 Uhr postete Steier auf Twitter:

„Alle hoffen auf Besserung, auf ein Ende von Rassismus und Abschottungspolitik. Ich fürchte, dass das nicht kommt, solange Deutschland existiert. Das ist alles so verfestigt und in den regelhaften Strukturen fest verankert, das ist mit Reformen nicht zu lösen.“ Steier fährt fort: „Es werden Flüchtlinge nach Deutschland geholt, weil wir das so wollen. Wir sitzen am längeren Hebel. Bald ist Schluss mit dem lustigen Leben als Weißbrot!“
Ein Kritiker twittert: „Also Sie möchten für sich und andere Menschen in Deutschland gerne ein beschwerliches Leben, voll Unsicherheit, Instabilität, Aggression und Gewalt gegen Einheimische als auch Migranten in 3. und 4. Generation?“

Steier antwortet: „Nein, es wird irgendwann keine Weißbrote mehr geben, weil ihre Nachkommen in 50 bis 100 Jahren (offenbar anders als Sie) sich für ein´n Partner*in entscheidet, der nicht weiss ist. Die Enthomogenisierung der Gesellschaft schreitet voran. Ich unterstütze das mit meiner Arbeit.“

Was Steier – der „Anti-Rassist“ – „meint“, ist also, dass es ab einem bestimmten Zeitraum keine „weißen“ Deutschen mehr geben soll.

Darauf reagierte dann u.a. Maaßen: „Wir können dankbar für Herrn Steier sein. Er fühlt sich so sicher, dass er ausspricht, was die treibenden politischen Kräfte im politisch-medialen Raum als Stoßrichtung haben.

Eliminatorischer Rassismus gegen Weiße und der brennende Wunsch, das Deutschland verrecken möge.“

Er zieht auch eine Linie zu den „Silvesterkrawallen“ 2022/23 und zur Kölner „Silvesternacht“ 2015/16.
Der Umgang damit sei „Verschweigen und Verharmlosen.“- „Weil die politische Linke die ungesteuerte Massenzuwanderung will“… – „wobei Flüchtlingsschutz oder die Zuwanderung von Fachkräften allenfalls Vorwände sind.“
Dahinter stehe eine Ideologie – die Abschaffung der weißen Deutschen.

Maaßen bezieht sich – als Ex-Verfassungsschutzchef – auf eine Strömung innerhalb des Linksextremismus, die „Antideutschen“.

In der Tat taucht sie in Verfassungsschutzberichten auf, man findet in der Bundeszentrale für Politische Bildung oder auch bei „Wikipedia“ Abhandlungen u.a. von Extremismusforschern dazu.

Im Kern behauptet diese politische Richtung, der Nationalsozialismus habe nicht nur Deutschland, sondern das „Deutschsein“ per se diskreditiert.

Von da bis zur „Abschaffung Deutschlands“ ist es ein kurzer folgerichtiger Schritt.

Maaßen bemerkt dazu: „Auch wenn dies als Gegenbild zur NS-Ideologie erscheint, ist diese Ideologie mit ihrem antideutschen und antiweißen Rassismus, der menschenverachtenden Unterscheidung zwischen Menschen verschiedener Klassen, und mit der Anmaßung, den Willen der Evolution zu vollziehen und durch Migration zu beschleunigen, nichts anderes als die Rassenlehre mit umgekehrten Vorzeichen.

Es ist ein Menschenzuchtprogramm, wobei die ´Weißbrote`als minderwertig angesehen werden. Deshalb empfinden die Anhänger dieser Ideologie auch keine Empathie für deutsche Opfer von Migrantengewalt.“

Solche Folgerungen Maaßens muss man nicht teilen, sie sind jedoch nachvollziehbar, schlüssig und daher diskutabel – nur eben offensichtlich zahllosen „Journalisten“ unbekannt: sie WISSEN NICHT, wovon Herr Maaßen spricht, „meinen“ aber dennoch ihn „interviewen“ und mit völlig gegenstandslosen atemberaubenden Unterstellungen überziehen zu dürfen, ja zu müssen.

„Liberal“ bedeutet: FREI, ohne Ansicht der Person/Partei Argumente stets vorurteilsfrei abzuwägen, zuzuhören, Diskussionen zu führen.

Dass die Ehefrau des Vorsitzenden einer angeblich „liberalen“ Partei von solchen Grundsätzen offensichtlich nicht die allergeringste Ahnung hat, dass der deutsche Staat“ sich hier einmal mehr als ERZ-anti-„liberal“ erweist – und Herr Merz als ähnlich geistig minderbemittelt wie die allerhöchst verehrte DAME „Merkel“ -, ist armselig, Furcht erregend, zum K*TZEN.

DAS ist an Deutschland zu kritisieren – das Gestammel eines linksradikalen zwanghaften „Flüchtlingsfreundes“ gehört ZU dieser extremen geistigen Minderbemitteltheit, sie ist gerade KEIN „Gegenbild“, sondern DOITSCH-SEIN PUR, verstärkt es und setzt es fort: Herr Steier ist so EXTREM OBER-ÜBER-HYPER-DEUTSCH wie nur möglich.
Dagegen ist Herr Maaßen geradezu liberal.

Aber Herr Merz hat in seiner Erbärmlichkeit nichts anderes zu tun als Maaßen zu diffamieren und ihn auszuschliessen.

„Aus der Vergangenheit NICHTS gelernt“: DAS scheint „typisch Deutsch“ zu sein, nur anders als gemeingefährliche linksradikale Idioten es „meinen“.

NACHGETRETEN :

06.EXTREM ASOZIALELinke“: die ASOZIALSTE PARTEI Deutschlands, SED

Die gesamten „Maßnahmen“ angeblich „gegen hohe Mieten“ wie „Zweckentfremdungs- Verbot“, „Mietendeckel“, „Milieuschutz“, „Mietpreisbremse“ usw. haben exakt und nur genau denen genutzt und sind genau nur für die tragbar, welche angeblich „Gegner“ von „linken“ Parteien sind: sie haben die kapitalstarken „Groß-Besitzer“ gestärkt und unzählige „Kleine“ zum Aufgeben oder Verkauf GETRIEBEN.

Frei nach dem UR-DOITSCHEN MOTTO der OBRIGKEITS-Stärkung und ENTRECHTUNG der INDIVIDUALITÄT und der persönlichen FREIHEIT, DAHER die mit Abstand geringste Eigentumsquote (West-)Europas (ausser Schweiz), der HASS auf Eigentum und Unabhängigkeit.

„Linke“ sind REAKTIONÄRE: 
sie tragen am ERHEBLICHSTEN zur Entmündigung, Bevormundung, Abhängigmachung und Verarmung von Mietern und „kleinen Vermietern“ bei und treiben alle in die Arme von „Big Playern“ und der „Unterstützung“ durch „den Staat“, sprich: den Neo-Stalinismus, sämtliche vorgeblich „linken“ Parteien sind leider neo-stalinistisch, derStaatskommunismuswird mit dem gleichgesetzt was Marxisten eigentlich beabsichtigt hatten, die z.B. auch keinerlei grundsätzliche Feindschaft mit demLiberalismus„, sondern tw. Überzeugungen und Absichten gemeinsam haben.

Genau DAS ist die ABSICHT aller „Linken“: unter dem Vorwand „sozialer“, „gerechter“ Politik wollen sie ALLE enteignen und „vom Staat“ abhängig machen, bis nur noch die großen Feindbilder der bösen „Kapitalisten“ übrigbleiben, die dann schliesslich auch „vom Staat“ aufgekauft werden, bis nur noch „der Staat“ übrigbleibt.

Sowjetunion/ Stalinismus 2.0.

Denn „Kapitalismus finde ich doof“ (Zitat des Geistesgrößen-Cracks „Lena Kreck“, temporäre für „das Recht zuständige“ „Justizsenatorin“ aus einer Unrechtsstaats-Partei): weil Geistesgrößen ihrer Art schlichtweg zu BLÖD und DÄMLICH sind – also genau das was sie in andere hineinprojizieren –  , die Komplexität von (kapitalistischer, freier) Ökonomie zu begreifen.

Und alle müssen unter deren Doofheit leiden, und „das Volk“ „wählt“ sie weil es „mehrheit“lich – nicht gänzlich – eben auch doof ist und gern doof bleiben möchte – von „Selbstverantwortung“ quakt „das Volk“ nur wenn etwas „zu anstrengend“ wird.

Das Gleiche trifft natürlich auch auf die „Maßnahmen“ z.B. im „Mobilitäts“-Bereich oder der „Energie“ zu: Absicht ist das Brechen jeder Eigenständigkeit, etwas anderes kennt der Stalinismus (nicht zu verwechseln mit „Marxismus“) nun mal nicht.

Es ist erstaunlich, dass „der Staat“ zwar „Reichsbürger“ – darunter „Richter“ -, zu Recht, einkassiert, dass aber „Lena Kreck“, „Bettina Jarasch“, „Andrej Holm“, „Florian Schmidt“, „Katalin Gennburg“ etc. frei herumlaufen und Volksverhetzung betreiben dürfen.

„Der Rechtsextremismus wird unterschätzt“ – der Linksextremismus aber wird gar nicht mehr wahrgenommen: er ist eingesickert in die so genannte „Normalität“, das manische Irresein von „Grünen“, SPD und SED/“Linke“ gilt als nicht extremistisch und nicht gefährlich.
Und „der Staat“ – vor allem der preußische – profitiert davon.

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September 23,2022

^^Bettina-Jarasch-Protest-Duschen^^, zwanghafte Plapperlieschen, die „uns“ die „Freiheit“ erklären, u.v.m.:
Bullerbü-Kleinkinder- Mentalität und Obrigkeits-Gehorsam finden wie stets zusammen

FiniTestiPublishing /
www.ricercando.eu

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LuganoBerlinGraz

September 23,2022

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23. September 2022

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-01. Vorbemerkung:„Gier“undGerechtigkeit(aus Sicht des Kevin-Kühnert-Modus)

 Gerecht“ soll es sein, wenn alle anderen genau so sind wie derjenige welcher „Gerechtigkeit“ predigt.
Wer das nicht beherzigt, ist „gierig“ und „egoistisch“.

Wenn ich z.B. eine Wohnung oder ein Haus baue oder kaufe mit von mir verdientem, bereits mehrfach „versteuertem“ Geld, mit mehr- und zigfach „versteuerten“ Baumaterialien und Bauarbeitern, deren Verdienst mehrfach „versteuert“ wird, dafür dann „Grunderwerbssteuer“ und „Grundsteuer“ zahle oder mit meinem Geld z.B. eine Solarthermie- oder Photovoltaik-Anlage einbaue – die ohne all diese „Steuern“ nur ein Fünftel kosten würde -, um dem „teuren“ Strom oder Gas zu entkommen, der ohne diese „Steuern“ nur ein Fünftel davon kosten würde, und wenn dann nach meinem Ableben meine Nachkommen dafür „Erbschaftssteuer“ zahlen sollen, usw., dann bin „ich“ gierig.

Ich.

Nicht „der Staat“.

–02. BettinaJaraschProtestDuschen: wer sowas „wählt“, soll auch zahlen

Der neueste Trend: wenn irgendeine notge*le Uschi aus der Nachbarschaft in „Kleinanzeigen“ verkündet, sie gebe gebrauchte Schlüpfer von sich ab, ist das mega-out !
Aktuell hingegen ist „Gebe gebrauchte Waschlappen von mir ab“, „melde Dich bei Bettina“.

Kommt mir bekannt vor – aber i.a. ist z.B. bei dem Namen „Bettina Jarasch“ die Reaktion eher, den Namen habe man „noch nie gehört“ – so geht es nicht mal nur den meisten außerhalb Deutschlands Provinz-„Hauptstadt“ Berlin, sondern auch vielen in Berlin.

Womöglich um dem abzuhelfen – immerhin ist die Dame im Land Berlin u.a. „Verkehrssenatorin“ und „Stv. Bürgermeisterin“ –, versucht sie sich als „Energiespar“-Expertin hervorzuheben, indem sie zeigefreudig erläutert, dass und wie man sich – statt Duschen – auch mit in stehendem Wasser angefeuchtetem Waschlappen frisch halten können soll.

Dass kurz nach der Nutzung solche feuchten Waschlappen übersät sind von Bakterien-Milieus und somit nur einmal verwendet und dann heiss gewaschen werden sollten, was freilich „Energie“, Wasser, Waschmittel usw. kostet, dazu hörte man bisher nichts von ihr, wahrscheinlich ist nach Bullerbü – dem Ort wo sich die gebürtige Marktschwäbin seelisch-ungeistig verorten möchte – auch noch  nicht die Kunde gedrungen, dass in Drogeriemärkten für drei Euro Fünfhunderter-Packs ökologisch korrekter und dermatologisch unbedenklicher bereits feuchter, insbesondere tatsächlich hygienischer Einmal-„Baby“-Waschlappen zu erwerben sind.

Aber die Dame hat es, wie fast alle deutschen „Politiker“, nicht so mit der Realität, sondern vielmehr mit häufig eben aus Märchen entlehnten „Idealen“, dem unausrottbaren Doitschen „IDEALISMUS“, dem die Realität und das Verhalten derer, die „wählen“ sollen, „angepasst“ werden soll.

Ihre Waschlappen-Demonstration hat aber immerhin hellere Köpfe auf die Idee einer ganz eigenen Demonstration gebracht: das „Bettina-Jarasch-Protest-Duschen“.

Um den Verdikten strenger „Richter/-innen“ mit häufig ihr Schicksal vorformenden außerordentlichen  Benennungen wie z.B. „Ludgera Selting“ (seit 2019 im sicher begehrenswerten Amt der Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs des Landes Berlin) zuvorzukommen, die bekanntlich befinden, beim Sonnenbaden in der Öffentlichkeit hätten Frauen „ihre primären Geschlechtsmerkmale zu bedecken“, um z.B. die armen ahnungslosen unaufgekärten Kinderchen – von denen jeder, der nicht zwanghaft in Bullerbü leben will, weiss, dass es zu deren höchsten Vergnügungen gehört (schon allein weil die „Erwachsenen“ das „verbieten“ wollen), „Porno-Seiten“ ausfindig, sich zugänglich zu machen und darüber debil zu feixen wie später nur noch russische „Soldaten“über ihre neuesten Vergewaltigungen – vor „Schocks“ zu bewahren, fand diese Dusch-Demo natürlich mit Badehosen und -anzügen statt.
Es ging ja nur darum, Jaraschs anmaßende Peinlichkeiten zu konterkarieren, und zu zeigen wie man sich richtig duscht und dabei ordentlich Energie verprasst. Davon sollte nicht abgelenkt werden.

Jaraschs ebenfalls bayerisch-stämmigem Kollegen Toni H. war zuvor noch eingefallen: „Umlage/Verstaatlichung von ‚Uniper‘ lehne ich ab, das würde bedeuten, dass wir Bürgerinnen und Bürger zweimal bezahlen lassen.
Einmal als Steuerzahler, einmal als Gaskunden. All das halte ich für problematisch“.

Er hat „vergessen“, dass „Bürger“ seit zehn Jahren für völlig vergurkte und komplett planlose „Energiewenden“, protégiert von „Grünen“, SPD und zwangsver-Merkel-ter „Alternativlos“-CDU, incl. Unterwerfung und appeasement gegenüber dem Putin-Verbrecher endlos zahlen.

DAS allerdings haben sich „die Bürger“ SELBST zuzuschreiben, sie haben diese Knallchargen doch „gewählt“, also sollen sie auch zahlen.

Insbesondere wurde „Regenerative Energie“ ja MITNICHTEN etwa“gefördert“, auf Effizienz, echte Weiterentwicklung, Massenkompatibilität geachtet, sondern die „Alternativenergie“- „Industrie“ wurde mit „ÜBERGEWINNEN“ überschüttet, die JETZT auf einmal bei Gas- und Öl-Gewinnen NOCH „höher versteuert“ werden sollen: 

die so genannten «Übergewinne» bei den Stromproduzenten SIND gerade FOLGE staatlich festgelegten «Merit-Order»-Prinzips, das besagt, der Preis des jeweils teuersten berücksichtigten Anbieters – DERZEIT also jener der Gaskraftwerke – gelte für alle Produzenten, mit der seinerzeitigen Absicht,**Ökostrom-Produzenten** mit niedrigen Produktionskosten grosse Gewinnspannen zu verschaffen. 

Nicht zum ersten Mal muss sich „der Staat“ nun veranlasst sehen, die Folgen seiner „gutgemeinten“ Politik zu korrigieren – wie üblich unter komplettem Verschweigen SEINER Fehler, für die „Bürger“ ABERMILLIONENFACH „zahlen“ sollen.

Denn: „die Politik“ scheint „Merit Order“ nicht angehen zu wollen, z.B. indem Gas (vorübergehend) aus der Preisbildung herausgenommen würde.
Dadurch weiter entstehende „Zufallsgewinne“ sind real aber
Überkosten für die Bürger, welche aber – natürlich auch ohne jede Steuer für so genannte „Übergewinne“, denn Gewinne werden immer besteuert – zu „Staats“einnahmen „erklärt“ (und ggf. weiter „abgeschöpft“) werden …?

Die somit verursachten Stromhöchstpreise liegen extrem weit über dem Herstellungs-/ Erzeugerpreis, „der Staat“ aber „teilt“ den so genannten „Übergewinn“ mit den Energie- Erzeugern – „der Stromkunde“ löhnt derweil permanent weiter, per Dauerauftrag, und soll sich für „300 Euro“ (zu „versteuernden“) „Energiezuschuss“ und ähnliche Almosen artig wie ein kleines Kind bedanken und das schöne Händchen geben. 

ICH kann nicht nur dazu nur fragen, was ICH damit zu tun haben und weswegen ICH nun „sparen“ soll …? – und nur feststellen: seit SPÄTESTENS 2014 habe ich nur noch den Kopf schütteln können über das AR*CHKRIECHEN in Putins After, über das IGNORIEREN des russischen Imperialismus, über das Nicht-Nur-appeasement „der Politik“ (allerdings „Grüne“ und FDP noch am wenigsten), sondern das In-den-Armen-Liegen gegenüber dem russischen VERBRECHER.

Seit 2014 hörte ich stets, wenn ich auf die Verbrechen Russlands in der Ukraine hinwies, nur „Ukraine: Was soll da sein ?“ – „Ist das nicht sowieso Russland ?“

Seither warne ich, Putin werde seinen Imperialismus fortsetzen, dass es einen PLAN geben müsse für effiziente, sichere innovative Energie-Versorgung, nicht einfach „Abschalten“ und Solarpanels auf Dächer oder Windräder in die Gegend stellen, dass insbesondere Alternativen für die bestehende Infrastruktur (Fernwärme, Gas) oder die Luftfahrt entwickelt werden müssen – doch noch im Frühjahr erkärte der „grüne“ so genannte „Wirtschaftsminister“ Habeck Wasserstoff, Bio-, Hybridgas zur „Illusion“ und versetzte der hier weltweit mit führenden deutschen Industrie einen Schock, statt sie entschieden zu unterstützen, und kauft mittlerweile in Kanada oder Australien für teures Geld fremden Wasserstoff ein.

Vor MEHREREN JAHREN schon haben wir MEHRFACH in „Bestandsbauten“ Solarthermie oder Hybrid- Thermen einbauen lassen wollen – obwohl diese über 50.000 Euro gekostet hätten, eine neue effiziente Gastherme nur 18.000 Euro.
In allen Fällen haben die Hersteller, Verkäufer und Installateure SELBST vom Einbau ABGERATEN, weil „niemand garantieren“ könne, dass die Solarzellen zuverlässig genügend Wärme im Winter herstellen könnten.
Gas oder Öl blieben „auf unabsehbare Zeit unverzichtbar“ …
Energiespeicher bei PV und Solarthermie gab es praktisch nicht oder sie waren so unterentwickelt, dass sie sinnlos waren.

Neue effiziente Gasthermen waren daher noch vor kurzem das Nonplusultra – jetzt werden sie zum Teufelszeug erklärt, obwohl es, was Wärmeerzeugung, Zuverlässigkeit, Effektivität angeht, unverändert KEINE Alternative gibt.
„Wärmepumpen“ sind nur sinnvoll mit gut dimensionierter selbsterzeugter Energie, da sie je nach Gegebenheit etwa zwischen 5000 und 10.000 kWh jährlich verbrauchen: das muss eine PV-Anlage erstmal produzieren – und vor allem: zuverlässig speichern, und zuverlässig abrufen können …!

ERST JETZT ändert sich das LANGSAM – aber Speicherkapazitäten, Zuverlässigkeit von Solarthermie und PV werden nur ganz allmählich gesteigert werden: man hätte mit dessen Entwicklung FRÜHER ANFANGEN müssen und KÖNNEN – aber WARUM hätte die „Solarindustrie“ das TUN sollen, wo sie doch von Merkel, „Grünen“, SPD + Co. endlos mit GRATIS-„Übergewinnen“ vom „Staat“ – sprich: STEUERgeldern, welche die „bösen Unternehmer“ und deren Mitarbeiter generiert haben – gepampert wurde ?

Die JETZIGEN Gewinne hingegen sind Ergebnis des MARKTES, und Jahrzehnte langer FEHLER „der Politik“, die auch weiterhin mehrheitlich „meint“, sie wisse alles besser als „der Markt“ und dürfe in ihn hinein-„regieren“ statt ihn zu (unter)stützen – denn das hat sich „die Mehrheit“ ja von Merkel, SPD, Grünen + Co.EINREDEN lassen : das Ergebnis soll „das Volk“ dann bitte auch SELBST tragen und BEZAHLEN:
„Wer bei ‚Blackrock‘ ‚Blackrock‘ ‚Blackrock‘ ‚Ich sag‘ nur ‚Blackrock‘ arbeitet, wer AHNUNG von Ökonomie hat, ‚IST VERBRECHER‘ – wer mit PUTIN schwänzelt, ‚ist gut'“: DAS hat „das Volk“ sich einreden lassen, DAFÜR SOLL es BEZAHLEN !!!

ICH kann nur sagen, ICH habe bei all diesen massiven „Fehlern“ NICHT MITGEMACHT, habe mich schon immer gefragt, weshalb nicht massiv und GEZIELT die Effizienz nicht-fossiler Energien gefördert wurde, warum z.B. Kernfusion oder Wasserstoff/ Hybridgas so vernachlässigt wurden, und dass ICH selbst mit meinen begrenzten Mitteln ALLES VERSUCHT habe, frühzeitig „regenerative“ Energien einzubeziehen, dass ich SCHON IMMER vor Putin gewarnt, ihn selbstverständlich ABGRUNDTIEF GEHASST und auf seine – von „der westlichen Wertegemeinschaft“ weitgehend ignorierten und beschönigten – Verheerungen in der Ukraine hingewiesen habe. 

ICH gehöre daher zu den ALLERLETZTEN, von denen irgendein „Verzicht“ verlangt werden dürfte: ich DUSCHE und HEIZE UNVERÄNDERT !!!

Soll doch bitte „die Politik“ PUTZEN GEHEN, soll MERKEL doch ihre ETW und Datschen VERKAUFEN, sollen die fast GESAMTE „SPD“ + SED/“Linke“ sich AUFLÖSEN, ihr IMMENSES VERMÖGEN für von ihr bedürftig Gemachte verwenden, statt sich VERLOGEN „von Schröder zu trennen“, der doch die PERSONIFIZIERUNG der Jahrzehnte langen SPD- und Merkel-Putin- „Politik“ IST !

Ganz zu schweigen von der SED und der übrigen Putin-freundlichen „QUERFRONT“:
„das Volk“, welches einem PUTIN-FL*TTCHEN wie schon bei ihren LÜGEN zu „Corona“ zujubelt, weil sie ANGEBLICH „die Wahrheit“ herauskeife, namentlich, aber nicht nur, die Totalitarismus-affine „Mehrheit“ der OSSIS, hat sich SELBST mit seinem Hereinfallen auf solche LÜGEN-HETÄREN zu verdanken, worunter es jetzt „ächzt“ und wofür es „Kompensation“ von „der Politik“ fordert.

Es HAT NICHTS zu „fordern“, es soll BEZAHLEN, in sich gehen und von mir aus VERRECKEN: sie haben ja nicht mal aus zwei deutschen Diktaturen IRGENDWAS „gelernt“, „wählen“ WEITERHIN Beruhigungspillen, berufsmäßige LÜGNER wie „Merkel“, und Totalitarismus-affine „Parteien“ wie AfD, SED/“Linke“, SPD, Kleinbürger- SCHRANZEN- „Parteien“ wie die „CDU“/“CSU“ usw.

Solange keine FREIHEITLICHE Partei – mit dem Grundsatz ECHTER AUSEINANDERSETZUNG und KONSTRUKTIVER, WISSENSCHAFTS-affiner ERKENNTNIS-gestützter, die FREIHEIT „aber“ auch VERANTWORTUNG und ZUKUNFTS-Orientiertheit „des Einzelnen“ fördernder – Politik entsteht, stattdessen nur Neo-Nazi-, Neo-DDR, Neo-Bleierne Zeit- „Parteien“ reüssieren -, ist nicht nur „Deutschland verloren“, sondern offensichtlich „Mehrheit“-lich PUTIN-AFFIN: denn anders wäre die DEBILE HÖRIGKEIT und PSEUDO-„Empörung“ des „VOLKS“, das totalitäre Figuren wie „Sa*ra W.“ u.v.a. nach oben spült, nicht möglich.

SIE ALLE SOLLEN frieren, das Duschen unterlassen: sie HABEN es NICHT ANDERS VERDIENT !

ICH schon.

Einstweilen kann der ausserordentlich MERKWÜRDIGE „GEHORSAM“ gegenüber „der Politik“ und ihren ANMASSUNGEN höchstens als Ausdruck des eigenen „schlechten Gewissens“ gelten: „das Volk“ weiss, dass es „Murks“ „gewählt“ hat und die Folgen auch selbst tragen sollte.

-03. Zwanghafte PLAPPERLIESCHEN erklären „uns“ was „Freiheit“ sein soll

Ähnlich wie schon bei „Corona“ kommt es erst gar nicht zur Analyse, Klärung von Ursachen, Folgen, (Selbst-)Verantwortlichkeiten, essentielle Fragen werden nicht gestellt, oder vermieden, stattdessen werden entsprechend jeweiliger „Partei-Raisons“ vorgeformte Versatzstücke als Schein-„Lösungen“ oder –„Erklärungen“  aufgeführt, um „dem Volk“ Komplexität zu ersparen, das mit wahlweise z.B. resignierender „Zustimmung“, aufziehpuppenartigem „Protest“, betont affirmativen „staatstragenden“ Animationen und Aufforderungen zum „Mitmachen“ beim „Unvermeidlichen“ – an oder über der Grenze zur Überwachung, Bevormundung und Anmaßung oder der Selbstbedienung an bunten Sträußen von „Verschwörungs“-„Theorien“ welche „die Wahrheit sagen“ , reagiert und ruhig gestellt werden soll bzw. sich selbst ruhig stellt.  

Energiepreise sind aber z.B. sehr komplex jeweils von sehr vielen verschiedenen Faktoren abhängig, nicht nur von staatlichen Eingriffen oder Besteuerung.

Es gibt auch Länder mit relativ hohen Energiepreisen bei geringer Besteuerung und hoher Verfügbarkeit etc.

Die Vorgehensweise und Grundhaltung in Deutschland diesbzgl. ähnelt aber eben leider der bei „Corona“: es wird so getan, oder suggeriert, als hätte „der Bürger“ vorrangige Verpflichtungen und Möglichkeiten, statt dass „der Staat“ zu irgendetwas verpflichtet würde, sich verpflichtet sähe oder Pflichten anerkennen würde.

Schon bei „Corona“ waren Entschädigungsleistungen „des Staates“ reine Almosen – keinerlei offizielle und unhintergehbare Pflichten -, und „Alternativen“ zum (Total)Lockdown allein in das Gutdünken des „Staates“ gestellt, dessen Akteure freilich häufig hilflos, kakophon, widersprüchlich agierten und den Ernst der Lage, dem sie nicht gerecht wurden, kaum angemessen und annehmbar vermitteln konnten.

Erst das hat die „Querdenker“ genährt, das Empfinden der Hilflosigkeit unter den Bürgern.

Genau das wird jetzt wieder aufgeführt – und es gibt von Seiten so genannter „Opposition“ keinerlei Anstrengungen, solche Verpflichtungen „vom Staat“ zu fordern: sie betreiben alle nur Klientelpolitik wie „Die Linke“ angeblich „für Arme und den unteren Mittelstand“.

Das Gebaren des Staates wird nirgends grundsätzlich in Frage gestellt, wie denn auch jemals von obrigkeitshörigen Kollektivisten, die etwa schon die Unterwerfung unter Putin als „alternativlos“ darstellten, und wenn dies nicht fruchtete, mit der „Moral“-Keule der „historischen Schuld“ anhoben, als habe die Ukraine („Ukrainische SSR“) wie Polen oder auch Belarus nicht mehr unter dem deutschen Faschismus wie auch dem Stalinismus gelitten als „die Russen“, als seien nicht unzählige Ukrainer unter den „siegreichen Soldaten“ des Alliierten Sowjetunion gewesen.

Dabei gäbe es ähnlich wie schon bei „Corona“ ganz einfache Lösungen: wenn ein „Verbraucher“, eine Familie o.a. die letzten Jahre z.B. 6000- 7000 kwH verbraucht und dafür 2000 Euro bezahlt hat, jetzt aber bei nachweislich nicht erhöhtem Verbrauch 4000, 5000 oder mehr zahlen soll, hat ihm „der Staat“ dies zu ersetzen – EGAL ob“Reich“, „Arm“, „Mittelstand“: so pragmatisch geht an diesem Punkt z.B. Großbritannien vor: „den Rest“ trägt“der Staat“ – allein das kann und wird ihn disziplinieren.
Stattdessen wird „dem Volk“ Waschlappen-Disziplin angedient.

Aber ein nicht nur bei der Digitalisierung hoffnungslos rückständiger Staat ist zur schnellen Durchführung solcher Lösungen ebenso unfähig wie ihn schon die im Vergleich zu vielen anderen Staaten unfassbare Überbürokratisierung, Zettelwirtschaft und praktisch nicht gegebene Digitalisierung im „Gesundheitswesen“ an ähnlichen pragmatischen, schnellen, umfassenden Vorgehensweisen beim Impfen oder der Infektionsnachverfolgung gehindert hat.

„Sparen“ KÖNNEN die einzelnen „Verbraucher“ so gut wie NICHT, es wird z.B. auch Gebäudeschäden, Schimmelbildung, Legionellen u.v.m.  dadurch Vorschub geleistet, usw.

Nur solche VERPFLICHTUNGEN des Staates, nur wenn „der Staat“ WEISS, dass er darum nicht herumkommt, würde er wie von Wunderhand all das tun wozu er „eigentlich“ verpflichtet ist.

Ähnlich wäre es auch bei „Corona“ gewesen, doch es gab keine „Opposition“, die – statt allenfalls „Freiheit“ zu keifen oder „Verschwörungs“-„Theorien“ zu ventilieren – hier klare Forderungen gestellt hätte und wo der Staat verpflichtend die Folgen sofort und vollumfänglich statt als Almosen hätte tragen müssen.

Stattdessen nur nölende „Querdenker“, „Corona-Leugner“ oder „Zero Covid“- Idioten: genau dieselbe Kakophonie, die „das Volk“ „der Politik“ so gern vorwirft – wozu auch Idiotien wie ein „9-Euro-Ticket“ und/oder dessen „Nachfolger“ gehören.

Keine garantierten, leicht durchsetzbaren Fahrgastrechte, keine festgelegten durchdachten Qualitäts-Mindeststandards: aber „9-Euro-Tickets“ ohne Beförderungsgarantie, ohne Rechte, ohne berufbare festgelegte Standards: bezeichnender für deutsche „Politik“ geht es kaum.

Die „ÖPNV“-Verkehrsmittel, das Lieblingsthema der „Verkehrssenatorin“ Jarasch – um auf diese zurückzukommen –  sind jedenfalls eine Zumutung – ähnlich wie z.B. die meisten Radwege.              

Busse, Bahnen, Trams, Züge sollten in der Regel pünktlich sein, sie müssten häufig genug fahren, und sollten nur selten überfüllt sein. In Deutschland ist der ÖPNV, sehr häufig auch der Fernverkehr, davon weit entfernt. Daher brauchen Fahrten und Tickets der öffentlichen Personenbeförderung einen angemessenen Preis : diese Fahrten können nicht unbegrenzt und voraussetzungslos verfügbar sein, ihre Nutzung muss gesteuert, geprüft, bestimmten Qualitätsrichtlinien unterworfen werden.

Aber nirgends fragen die wahnhaft agierenden Chargen à la Jarasch, ob es genügend Personal, Strecken, Fahrzeuge – und Energie – gibt – stattdessen wird rücksichtslos auf Verschleiß gefahren, nur damit Figuren wie Jarasch Schein-„Erfolg“ melden können. 

Beim Beachten und Bezahlen von Qualitätsstandards geht es nicht darum, ärmere Menschen auszuschließen: Ihre Mobilität kann mit anderen Mitteln statt eines Tickets „für alle“ gefördert  werden.
Das „9-Euro-Ticket“ war nirgends ein „Erfolg“, sondern eine einzige Zumutung.
Deshalb kann es jetzt nicht das Ziel von Verkehrspolitik sein, so viele Menschen wie möglich in Busse und Bahnen zu locken: dafür ist das Angebot schlichtweg zu grottenschlecht.

ÖPNV ist vielfach unzuverlässig und unzumutbar, nicht erst seit es den Fahrgästen überlassen wird, sich z.B. mit „(Masken-)Verweigerern“ selbst auseinanderzusetzen oder sie zu „tolerieren“.

Hätte es z.B. ein Recht für jeden Fahrgast gegeben, die Notbremse zu ziehen, sobald eine Nacktnase oder ein Nacktmaul sich herauszublecken gewagt hätte, dann hätten „Wir“ schon längst die „Verweigerer“ entnervt.

Stattdessen wird weggeschaut.
Wozu aber gibt es Maskenpflichten, wenn sie nicht durchgesetzt werden können, dürfen oder wollen ?

Von *solchen* Freiheits-RECHTEN spricht also aber niemand, wie auch von anderen tatsächlich essentiellen Rechten z.B. der oben beschriebenen umstandslosen **verpflichtenden** Erstattung von Verlusten oder Gehaltseinbußen durch „den Staat“: hätte „der Staat“ solche Verpflichtungen auferlegt bekommen, wäre er eben *von selbst* bedächtiger mit „Vorschriften“ und „Verboten“ umgegangen …

Aber warum fällt Super-Hyper- „Intellekt“- Kanonen wie „Milosz Matuschek“ oder „Gunnar Kaiser“ DAS nicht ein …?

Es würde ja zur Folge haben, dass sie Ansprüche auch an SICH selbst zu stellen hätten statt „Fraihait“ „Fraihait“ „Fraihait“ zu krakeelen und dafür „Abonnenten“ und „Käufer“ absoluter Schrott- „Bücher“ zu generieren oder in Filmen mit hyperbolen Plapperlieschen wie „Ulrike Guérot“ zu nerven, mit

Wettbewerben darum, wer es mit flinker Zunge wie Guérot am „billigsten“ macht und „dem Volk“ am meisten anstrengungslos und ohne Qualitäts- und sonstige Ansprüche „Fraihait“ und den nächsten Schuss zu bieten verspricht.

-4.  Geistfeindliche Pseudo-„Diversität“ „für alle – also niemanden

Während, wo es Politikern genehm ist und ihnen politisch frommen soll, „das Volk“ billig bedient werden soll, „beschwert“ sich „die Politik“,  wenn es woanders geistlos, dürftig und billig hergeht, wenn z.B. in „Diskussionen“ in „Sozialen Netzwerken“ – auch ausgerechnet dann, wenn es um proklamierte „Meinungsfreiheit“ gehen zu sollen behauptet wird – mit einer auffälligen Gleichgeschaltetheit grölender selbstgefälliger Herrschaften überdeutlich wird, dass – gerade bei ihnen und gerade entgegen ihrer proklamierten „Wahrheits“-Liebe oder „Meinungs“-„Freiheit“ – Widerrede oder Differenzierung hier wenig erwünscht sind : die Prediger und ständigen Herbeter von ‚Meinungsfreiheit‘ sind die ersten, die sie nicht ertragen können und abschaffen würden, ja, die eben mit „Meinungsfreiheit“ überhaupt nichts anfangen können.

Ähnliches ist freilich auch bei vielen selbst ernannten Proklamateuren von „Diversität“ festzustellen, die bemerkenswert wenige, eingeschränkte und kaum „diverse“ Verhaltensformen zulassen, sondern das von ihnen Zugelassene und Goutierte streng limitieren wollen…

… ähnlich wie die zahllosen „Journalisten“, die „Politikwissenschaft“ und „Soziologie“ studiert haben, bei der „taz“ oder dem „Tagesspiegel“ landen, täglich ungeduldig „Veränderungen“ fordern und „mangelnde Umsetzung und Bereitschaft“ dazu „in der Bevölkerung und vor allem ‚der Wirtschaft‘“ bejammern, selbst aber nie Bereitschaft gezeigt haben, sich zu verändern und z.B. das zu studieren – wie z.B. Wirtschaft oder Ingenieurwesen -, über das „kritisch“ zu „berichten“ sie sich aber unentwegt für berufen fühlen, erkennbar ohne Ahnung davon zu haben und ohne die geringste „Diversität“.
Nach dem Beispiel des „Chef-Redakteurs“ streng-infantil grinsend glotzen uns solche „Redakteure“ aus „Newslettern“ an, um uns mit Belehrungen und Ideologie statt Information den Tag zu verderben, und damit allen Ernstes z.B. „Hauptstadtblatt“ sein zu wollen, was in dem Fall heißen zu sollen scheint, tagtäglich in den „Szenen“ und „Milieus“ der „links“-radikal „regierten“ „Hauptstadt“ herumzufallen, die dort empfangenen Impressionen zu teilen und das für „Information“ auszugeben, wenn sich „Szene“- Insassen etwa über „die hohen Mieten“ beschweren, die man halt als „Politikwissenschaft“-ler, „Soziologe“ oder allnächtlicher Besucher „angesagter“ Locations selten bezahlen kann; umso heftiger wird dann über angebliches „Recht“ berichtet, in „angesagten“ Gegenden für Lau ewig anmieten zu können – und über „die Gier“: bei anderen, nur nicht bei sich selbst.

So wie „Mangel an Diversität“ selbstverständlich immer nur bei „anderen“ diagnostiziert wird, niemals bei sich selbst.
Bei bestimmten Themen wird dies notorisch deutlich – wie etwa bei Diskussionen um „Geschlechts“-Zugehörigkeit, „Geschlechtsrollen“ u.ä., bzw. bei allem was von der vorgeblichen “Norm“ angeblich oder tatsächlich „abweicht“, wobei Differenzierungen auf „beiden Seiten“ eher rar sind und bei „beiden Seiten“ ein deutlicher Eindruck entsteht, dass es ihnen weniger um die Sache und die „Betroffenen“ geht, sondern hauptsächlich bis ausschliesslich um sich selbst und ihre Darstellung.

Das beginnt mit – „beiderseits“ verwendeten – unsachlichen Bezeichnungen wie „Ehe für alle“ – die es nicht gibt, vielmehr gibt es z.B. „nur“ ein  „EHEÖFFNUNGSGESETZ“ (die bis dahin allein heterosexuellen Partnern vorbehaltene Ehe wurde für Gleichgeschlechtliche geöffnet, mehr nicht).

So ist z.B. auch eine Eheschliessung nachvollziehbarer Weise nicht möglich für alle, deren beabsichtigte Eheschliessung gegen andere Rechtsgüter bzw. rechtliche Vorschriften (erheblich) verstoßen würde – z.B. darf man nicht (s)einen Hund heiraten, nicht seine Oma oder Schwester usw.

Schon von daher ist die Bezeichnung „Ehe für alle“ schlichtweg falsch und irreführend, und daher eben auch keine offizielle Bezeichnung.

Es handelt sich also um ein „Eheöffnungsgesetz“ („Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“, durch § 1353 Absatz 1 Satz 1 ), Erweiterung der Eheschliessung auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften, eben nicht um eine „Ehe für alle“.

Abgesehen davon, dass im Grundgesetz weiterhin vom „Schutz der Ehe zwischen Mann und Frau“ und dessen „besonderer Förderungswürdigkeit“ die Rede ist und hier eigentlich eine Grundgesetzänderung notwendig wäre, ohne die zukünftige Klagen gegen das „Eheöffnungsgesetz“ durchaus erfolgreich sein könnten (das BVerfG spricht lediglich davon, dass die Eheschliessungsgesetze den „veränderten Auffassungen in der Gesellschaft und Bevölkerung angepasst werden könnten“ – was im Umkehrschluss heisst, dass sich die „Auffassungen in der Gesellschaft“ auch wieder ändern könnten und dann die „Eheöffnung“ wieder einkassiert werden könnte -, ist z.B. das Adoptionsrecht noch immer nicht „angepasst“.

Frau Merkel hat mit ihren unsäglichen „Bauchschmerzen“ jahrelang eine umfassende Ausarbeitung der Gesetze verhindert, und dann in einer ihr genehmen Nacht- und Nebel- Aktion ein hastiges und mängelbehaftetes Gesetz verabschieden lassen, mit Mängeln, die in den Kernsätzen des neuen Rechts stehen.

Bei genauem Lesen erweist sich, dass die so genannte „Ehe für alle“ eben keine Ehe für wirklich alle ist; das vom Gesetzgeber beschlossene Gesetz schließt etwa die geschätzt mindestens mehreren Hunderttausend Intersexuellen in Deutschland aus (genaue Daten/ Erhebungen gibt es eben nicht, weil hier klare gesetzliche Regelungen und Umgehensweisen damit weiterhin fehlen).

Die Ehe wird gem. Gesetz, „von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts“ geschlossen- mit dieser Formulierung wird mithin die Zugehörigkeit der Menschen, die heiraten wollen, zu einem bestimmten Geschlecht verlangt und festgeschrieben; Menschen, die weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden, sind von der Ehe ausgeschlossen.

Dies widerspricht etwa dem seit 2013 geltenden Personenstandsgesetz (z.B. „Kann das Kind weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden, so ist der Personenstandsfall ohne eine solche Angabe in das Geburtenregister einzutragen“/ § 22. 3. Personenstandsgesetz vom 7. 05. 2013), es gibt also ganz offiziell auch lt. Familienrecht das „unbestimmte Geschlecht“.

Dem widersprechend, wird mit der Formulierung im „Eheöffnungsgesetz“ also die Zugehörigkeit der Menschen, die heiraten wollen, zu einem bestimmten Geschlecht verlangt und festgeschrieben.
Das heißt: Menschen, die weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden, sind von der Ehe ausgeschlossen – ein Mensch mit uneindeutigen geschlechtlichen Merkmalen soll nicht heiraten dürfen.

Seit 2013 gilt aber das neue Personenstandsgesetz. Das sieht folgendes vor: „Kann das Kind weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden, so ist der Personenstandsfall ohne eine solche Angabe in das Geburtenregister einzutragen“.

Bis zu diesem Gesetz, bis zu diesem Paragrafen 22 Absatz 3 Personenstandsgesetz vom 7. Mai 2013, ging dieses Gesetz davon aus, dass es Männer und Frauen gibt – und sonst nichts. Seit 2013 gibt es nun ganz offiziell, wie es die Familienrechtler nennen, das „unbestimmte Geschlecht“.

Aber intersexuelle Menschen, kurz „inter“ oder „divers“ genannt, kommen dennoch im „Eheöffnungs-Gesetz“ nicht vor.

Im Geburtenbuch wird dies (zumeist) nicht eingetragen, das Feld bleibt leer. Der intersexuelle Mensch kann sich dann später für das männliche oder weibliche Geschlecht entscheiden, und dann den entsprechenden Eintrag im standesamtlichen Register vornehmen lassen, muss es aber nicht.

Er kann sich auch dafür entscheiden, zeitlebens ohne eine solche Zuordnung zu bleiben.

Wenn er dies tut, wird ihm das Standesamt Schwierigkeiten machen, wenn er heiraten will. Er muss eben, so die geltende Eheregel, ein bestimmtes Geschlecht haben.

Der Ausschluss der Intersexuellen von der Ehe kann somit durchaus als Diskriminierung bezeichnet werden, die aber mit dem „Eheöffnungsgesetz“ gerade beendet werden sollte.

Entsprechend der 2013 geschaffenen Rechtslage hätte der Gesetzgeber dies 2017 berücksichtigen müssen.

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„Unserer Generation“ fällt ENDLICH auf, dass es tatsächlich MEHR gibt als einfach „Mann“ und „Frau“ – das nennt man auch (Ergebnis von) Fortschritt, Forschung, Wissenschaft.
Statt dies einfach mal zu verstehen zu versuchen, werden darüber dümmliche „Witze“ auf Sechstklässler- „Niveau“ gemacht.

Wahrscheinlich von denselben, die dann wieder behaupten, „westliche Werte zu verteidigen“, die aber gerade u.a. in der kritischen unabhängigen und möglichst evidenzbasierten Wissenschaft Wirklichkeit werden.

So ist u.a. nun mal bekannt und Konsens, dass das „chromosomale Geschlecht“, die ­typische Konstellation XX oder XY, weder das äußere Geschlecht noch die geschlechtliche Selbstwahrnehmung eines Menschen eindeutig festlegt. Die Gene geben lediglich wieder, welches Potenzial üblicherweise im Bauplan des Menschen ausgeschöpft wird bzw. werden kann.

Die Gene steuern die Entwicklung der Keimdrüsen. Das sind die Organe, die sich zu Hoden oder Eierstöcken entwickeln können – schon auf dieser Ebene sind Abweichungen vom üblichen Ablauf möglich.

Kinder weisen dann sowohl Eierstock- als auch Hodenanteile auf. Für die Ausprägung der Geschlechtsmerkmale, also Penis, Vagina, Gebärmutter und so weiter, sind letztlich Hormone zuständig.

Nach heutigem Erkenntnisstand ist hierbei die Hormon­produktion des Hodens von entscheidender Bedeutung.
Hier werden zwei Arten von Hormonen gebildet: Testosteron sowie das so genannte „Anti-Müller-Hormon“.

Von dieser Forschung ist auch z.B. bekannt, dass jeder Fötus zunächst die Anlage, eine Gebärmutter zu entwickeln.
Durch Ausschüttung des „Anti-Müller-Hormon“s aus dem Hoden­gewebe wird die Bildung der Gebärmutter unterdrückt.
Ist z.B. dieser Botenstoff gar nicht oder nicht in ausreichender Menge vorhanden oder wirkt er nicht richtig, kann am Ende trotz sonst männlicher Merkmale eine Gebärmutter entstehen.

Ähnlich verhält es sich bspw. mit dem Testosteron. Steht es nicht in genügender Dosis zur Verfügung oder verfehlt es seine Wirkung, wird das bei beiden Geschlechtern am Beginn des Embryonalstadiums gleich aussehende Genital nicht zu einem Penis.

Dann können „Zwischen­formen“ der Geschlechter entstehen, die keinem klar männlichen oder weiblichen Erscheinungsbild entsprechen.

Die geschlechtliche Entwicklung kann deshalb sehr vielfältig verlaufen, da hier nun mal viele verschiedene Gene und Hormone zusammenwirken.

So können die äußeren Geschlechtsmerkmale mitunter eindeutig männlich oder weiblich aussehen, obwohl sich die Keimdrüsen anders entwickelt haben oder die Bildung und Wirkung der Hormone vom Normalfall abweichen.

Die biologische Geschlechtsentwicklung ist höchst façettenreich und bislang offensichtlich nur in groben Zügen verstanden.
In der Tat ist klar davon auszugehen, dass es sich keinesfalls um ein „Minderheiten- Problem“ handelt, sondern sehr viele Menschen in ihrem Empfinden nicht kongruent mit den erwarteten „Geschlechter-Rollen“ sind.

Da es aber „gesellschaftlich nicht opportun“ ist, solche Fragen zu stellen, werden solche Fragen unterdrückt und abgewehrt – was aber „westlichen Werten“ wie der „Aufklärung“ deutlich widerspricht.

Unklar ist etwa, welche Auswirkungen die hormonelle Variabilität auf die Geschlechtsidentität hat.

Manche Menschen mit den beschriebenen Besonderhei­ten bezeichnen sich selbst als „intersexuell“, während sich andere klar als männlich oder weiblich empfinden.

Diese persönliche „Empfindung“ sollte freilich wissenschaftlich abgeklärt werden und nicht nur allein oder vorrangig das persönliche „Empfinden“ zum Maßstab genommen werden, es sollte eben auch kritisch hinterfragt werden können:

Hier sehe ich einen Widerspruch zwischen „Gender- Aktivisten“, die sich auf „die Wissenschaft“ berufen (können), die kritischen Fragen „der Wissenschaft“ aber nicht auf sich selbst anwenden (lassen) wollen.

Die Kategorien „Mann“ und „Frau“ bilden eine Art Rahmen, innerhalb dessen vielfältige Ausprägungen von Geschlechtlichkeit möglich sind – sowohl genetisch, anatomisch und hormonell als auch psychologisch und sozial.

Diese Varianten sind jedoch nicht krankhaft, sondern können als natürliches Spektrum der Geschlechtsentwicklung verstanden werden.

Alle solchen und weiteren Differenzierungen finden in entsprechenden Diskussionen selten statt.

Es scheint nur darum zu gehen, „Positionen“ darzustellen und festzufügen, „seine Meinung“ zu äussern statt sie zu überprüfen und Fragen zuzulassen.

Geistfeindliches Plappern für alle statt eines dringend notwendigen „Geistöffnungsgesetzes“.

„Die Politik“ bekommt das, was sie sät.

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23. September 2022

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September  23rd, 2022   

Das Geschwätz von „Freiheit“ und „Widerstand“ als Ausweis von Freiheitsfeindlichkeit :

die „IMPFDEBATTE“ und der „UMGANG MIT DER PANDEMIE“ als Zustandsbeschreibung einer infantilisierten Gesellschaft und Auffassung von „Freiheit“

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FiniTestiPublishing / www.ricercando.eu January 28, 2022

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— 01. Aus irgendeiner „Vergangenheit“ NICHTS gelernt: „das Volk“

Liest man die unzähligen unsäglichen Verlautbarungen „des Volkes“ und seiner „(´Meinungs`-) Freiheit“ auf Facebook, Twitter, Telegram + Co. zu „Covid19“, zur „Impfung“ usw., könnte man annehmen, dass die so genannte „Freie Welt“ nicht „frei“, sondern verdummt, verblödet und idiotisiert ist  

– und das „Recht“ auf Verblödung als „seine Freiheit“ aufzufassen scheint -–, und leichte Beute von Einflüsterungen selbst ernannter „Skeptiker“, „Freiheitskämpfer“, „Systemkritiker“, sowie vieler „Libertärer“ und „Liberaler“ zu sein scheint: wie schon immer, „wie 1933“, „wie im Sozialismus“ usw.

Tatsächlich gibt es ja am „bestehenden“ so genannten „System“ und seiner realen Existenz Erhebliches zu kritisieren – allerdings eben nicht (nur) „wegen der Regierenden“ oder „der Profiteure“, sondern eben wegen des „Volks“: seiner Lebensweise, seinen „Konsum“-„Gewohnheiten“, seinen Auffassungen von „Freiheit“ – dessen Fortsetzung ist durch Corona und die Folgen, die Lockdowns, Einschränkungen und Maßnahmen beeinträchtigt, ebenso wie durch die „Energiekrise“, die Fragwürdigkeit bisher benutzter Brennstoffe, den vorherrschenden Formen des Verkehrs/ der Fortbewegung usw.

„Das Volk“ scheint sich dabei „gestört“ fühlen zu wollen, dass es nicht „so bleiben kann, wie es war“; es soll sich nichts ändern, es soll „wieder so werden wie vorher“, „wie immer“ – nur paradoxer und absurder Weise führen sich diese erzkonservativen unterkomplexen „Volks“-Stämme als „Freiheits“- Kämpfer, „dynamisch“, „progressiv“ wie viele ihrer angeblichen „Gegner“ auf.

Meist dieselben, die es schon als Zumutung empfinden, auf „main Flaisch“ zu verzichten und statt toter Tier-Schnitzel z.B. viel wertvollere Linsen, Quinoa oder Grünkern, möglichst naturbelassene und ganzheitlich-vollwertige, vitamin- und nährstoffhaltige Vital-Kost ohne künstliche „Geschmackssoffe“ – u.a. insbesondere zur „Stärkung der natürlichen Immunität“ … !  – zu verzehren, oder Radwege neben ihren breiten Autoschneisen zu dulden, gerieren sich als „Freiheits“- Kämpfer, „Demokraten“ und „gegen Bevormundung“ Auftretende.

Und einige wenige sich als „progressiv“ auffassende Protagonisten hängen sich mangels anderer Gefolgschaft an diese reaktionäre, zu Einsicht und klarem Denken unfähige Claque.

Um Argumente, darum, alles kritisch zu prüfen, zu durchdenken, das nach aller möglichen Erkenntnis möglichst Richtige zu tun: also von der dem Menschen gegebenen FREIHEIT kritischen Denkens GEBRAUCH zu machen, geht es ihnen nirgends.

Sie haben im Großen und Ganzen, nimmt man ihre Auftritte, „Forderungen“, Äußerungen als Maßstab, nicht die geringste Autorität und inhaltliche Validität, Konsistenz, Kohärenz – dennoch sind sie in „den Medien“ omnipräsent, wird für sie die „Meinungs“- „Freiheit“ gefordert, die sie selbst allen anderen, die nicht ihrer „Meinung“ sind, ständig absprechen, als sei „Meinungs“- „Freiheit“ in Form des Ventilierens von Rücksichtslosigkeit und gemeingefährlicher Bedrohlichkeit ein „Menschenrecht“, auf dem man zu bestehen und das man angeblich im Sinne des ominösen „Voltaire“- „Zitats“ – das ebenso sehr mißbraucht und selektiv verkürzt dargebracht wird wie etwa Rosa Luxemburgs „Freiheit des Andersdenkenden“ – zu „verteidigen“ haben soll.

Wer aber die so genannte „Demokratie“ verteidigen will, kann nicht krasse Dummheit und Beschränktheit als eine „mögliche Meinung“ verteidigen – denn solche können Demokratie – verstanden als Schutz und Förderung dessen, was ein konstruktives menschenwürdiges Zusammenleben ermöglicht, erhält und stärkt – nur zerstören.

—02. “Es ist schwer zu verstehen, doch es trifft immer den, der am wenigsten Schuld hat…“ : die wirklichen Opfer, das wirklich Verbesserungswürdige kommen nirgends vor : es „ist zu kompliziert“ und stellt „zu viele“ Fragen an jeden kleinen Mann im Ohr

Die Zerstörung, die Dummheit, Unzulänglichkeit, Mangelhaftigkeit, Selbstgewißheit gehen selbstverständlich auch von „der Politik“ aus, mit ihren wirren, widersprüchlichen, destruktiven, oft nicht durchdachten und selbst über den Haufen geworfenen „Beschlüssen“ oder „Maßnahmen“ – wer es allerdings besser, oder wer bessere Vorschläge machen will, sich dabei aber noch dümmer – und dabei auch noch „anklagend“, als „Verfolgter“ selbstherrlich – und destruktiver verhält, hat seinen Anspruch auf demokratisches Gehör selbst fortwährend verwirkt, und es ist nichts anderes als totalitäres Gehabe bei ihnen zu erkennen, das nur entschieden bekämpft werden kann, auch wenn selbst ernannte „Anti-Faschisten“, die als „gegen Nazis“ aufzutreten behaupten, ebensowenig ernstzunehmend sind und ebensowenig die Grundprinzipien freiheitlicher Rechtsstaaten auf Basis des Individualrechts begriffen, internalisiert zu haben oder zu „verteidigen“ sich anmaßen können.

Die „(wirklich) gefährdeten Menschen“ befinden sich dabei überall, nicht nur in den Altenheimen.

Dort werden –  beispielhaft für eine Gesellschaft, die deutlich mehr auf Macht, Durchsetzungsfähigkeit, Selbstgerechtigkeit und „Recht“haberei statt Beachtung des Rechts beruht als sie es offenbar selbst wahrhaben will, und von welchem Machtstreben gerade auch ihre vorgeblichen „Gegner“ von „Links“ bis „Rechts“ zutiefst geprägt und gezeichnet sind – unmündig gemachte Menschen abgefertigt und abgefüttert:
Gemäß eben dem von „der Mehrheit“, „dem Volk“ als „normal“ wahnhaft und kritiklos konsumierten – als „Mischkost“ beschönigten – in allen „Supermärkten“ abstehenden und massenhaft verkauften, von „anstrengendem“ Geschmack und „störenden“ Inhaltsstoffen befreiten, verzuckerten, von „Ballast“- Stoffen und Eigengeschmack entkernten DRECK.

Dass solchermaßen abgefütterte, von den Krankenversicherungen und Angehörigen für das Abstellen gut bezahlte Klinik- und Heim- Insassen wie die Fliegen sterben müssen, sollte niemanden verwundern.

DIES sind diejenigen, welche sich WEHREN müßten, welchen – und deren Angehörigen –  (Patienten-) Rechte gegeben zu werden hätten – doch sie werden zu Vergessenen und OPFERN der ignoranten „Politik“ und der sich zu „Opfern“ stilisierenden „Freiheits“-„Kämpfer“: beiden geht es nur um sich, die wirklichen Opfer, Fragwürdigkeiten und Probleme sind ihnen egal.

Man sollte lieber nicht fragen, wieviele der sich als „überfordert“ gebenden „Pflegekräfte“ an dieser bequemen Entmenschlichung mitwirken, ohne Jammern, denn das hat man ihnen abgewöhnt oder sie haben es sich abgewöhnen lassen und geben „dem System“ die „Schuld“ daran, dass es ihnen „zu anstrengend“ ist.

Diesen Menschen, ihren Angehörigen und den Pflegekräften
BERUFBARE RECHTE zu geben: DAS allerdings WÄRE ein dringend notwendiger „Kampf für die Freiheit“ – aber dann müßten sich ja auch „die Pflegekräfte“ und alle anderen Beteiligten des „Gesundheitswesens“ Fragen zu sich selbst stellen: ihrer Lebensführung, ihrer Ernährung, ihren Gewißheiten – statt einfach  nur „mehr Geld“ und „mehr Personal“ zu fordern, was keines der Probleme lösen wird, ebensowenig wie das Hetzen „gegen die Pharma- Industrie“.

Deren weitgehend unabweisbar wertvolle mit viel Einsatz von viel Geld und Forschung entwickelten Medikamente können nur auf reale Menschen treffen und bei solchen angewandt werden, die in
SELBSTVERANTWORTUNG – oder auch Verantwortungslosigkeit – ihr „Leben gestaltet“ und sich selbst erhalten und gestärkt haben oder auch nicht.

Für den Erfolg und die Verträglichkeit etwa einer Chemotherapie oder eines HIV-Medikaments kann natürlich wesentlich der Zustand des Organismus, an dem es angewandt wird, verantwortlich sein.

Von daher ist selbstverständlich die „Skepsis“ gegenüber einer Impfung berechtigt: Impfung allein kann oft nicht schützen, wenn die Physis ansonsten geschwächt ist, und sich Behandelte verantwortungslos verhalten.
Der Umgang mit der Impfung, dem „Verabreichen“ und dem „Hoffen“ auf ein „Ende der Pandemie“ ohne Betrachtung weiterer Umstände ähnelt daher dem Umgang mit in Krankenhäusern und Heimen Abgestellten, Abgefütterten oder dem in Supermärkten zur Abfütterung Bereitstehenden.

Aber deshalb sind eben weder Impfung noch „die Pharma-Industrie“ noch Chemotherapie oder andere Medikamente „schlecht“ oder „wirkungslos“.

—03. Die „Mehrheit“ will keine „Freiheit“, sondern Unmündigkeit, die sie „Normalität“ nennen will

Schlecht ist aber, wie die formal noch mündigen Menschen sich *freiwillig* unmündig machen (lassen), wie sie „freiwillig“ Dreck  konsumieren. Die „Mehrheit“ macht sich *freiwillig* unmündig, sie brauchen dazu keine „Regierung“.

Deshalb sind auch „Schuld“- Zuweisungen an „die Regierung“ völlig sinnbefreit.

Alte Menschen mündig zu machen, ihnen Rechte zu geben, die „Caterer“ zum Abliefern besseren Essens zu zwingen, müßte entsprechende Rückwirkungen auf die *gesamte* Gesellschaft haben.

Aber „die Mehrheit“ WILL es nicht besser: gemäß ihrem so genannten „freien Willen“ , ihrer „Meinung“, ihrem „Geschmack“.
Weshalb also soll eine so genannte „demokratische Mehrheit“ per se „(mehr) Recht haben“, wo die „Mehrheit“ doch fast immer nur den Weg des geringsten Widerstands bevorzugt ?

Weshalb soll irgendjemand dafür „Respekt“ bezeugen …?!?

Sie wollen selbst das was sie „ihre Freiheit“ nennen, dazu brauchen keine „Anbieter“, „Hersteller“, „Regierungen“ sie zu zwingen, die „Mehrheit“ wählt zielsicher stets den allergrößten Sche*ssdreck aus, und will dafür auch noch „Respekt“.

Sie will vorgeblich „nicht bevormundet“ werden, nimmt aber nicht wahr, wie sie mit ihrem „Mehrheits“- Dreck alle anderen bevormundet, die dem „Mehrheits“-„Geschmack“ nicht frönen, sondern denen es um Inhalt, Qualität, kritisches Bewußtsein und die Freiheit, dieser zu folgen, geht.

Die „Mehrheit“ leistet nur so genannten „Widerstand“, wenn es ihr „zu unbequem“ wird, deshalb ist das Gekeife gegen „Maßnahmen“ und „Impfungen“ nicht ernstzunehmen und auch nicht unterstützenswert, vielmehr ist es komplett verlogen, denn das Gekeife der „Mehrheit“ gegen Beschwernisse aufgrund von „Maßnahmen“ ist genau dasselbe Gekeife und Gegröhle wie dann wenn sie fragen „Weshalb soll ich auf MAIN FLAISCH verzichten ? Weshalb soll ich mich naturnäher, Immun stärkender, weniger umweltbelastend ernähren … Ist mir zu anstrengend, dies soll mir niemand ‚vorschreiben‘… „

Wer diese Dummheit „des Volks“ übersieht und stattdessen dafür „der Regierung“ oder „der (Pharma-)Industrie“ die „Schuld“ gibt, wacht in der totalitären Herrschaft „des Volks“ wieder auf.

—04. Fortgesetztes Versagen nicht nur der „öffentlichen“, sondern auch der „freien“ „Quoten“- und „Abo“-Medien

Zunehmend selbst diskreditieren sich auch ansonsten und eben noch sich als „widerständiges West-Fernsehen“ aufführende „liberal-konservative“ Medien wie „NZZ“ oder „Die Welt“, die sich jetzt „dem Volk“ und seinen aggressiven Marktschreiern und „Freiheits“- Predigern anbiedern.
Damit kann man wohl derzeit mehr Abonnenten angeln.

Dünnbrett-Notoriker wie etwa der „Andreas Rosenfelder“ („Es ist vorbei, wir haben es bloß noch nicht bemerkt“) oder der „Thomas Vitzthum“ werden in den Publikationen nun auffallend bevorzugt, obwohl sie hauptsächlich Fragwürdigkeiten und („libertäre“) Glaubenssätze von sich geben, diese Unarten aber wie in der „Freiheits“-„Bewegung“ üblich, nur bei „Anderen“ sehen.

Ihnen widersprechende Äußerungen werden von den „Verteidigern der Meinungsfreiheit“ nicht veröffentlicht (was aber derzeit „moderieren“ genannt wird: betreutes „Diskutieren“). 
In http://www.welt.de/politik/deutschland/plus236521675/Impfpflicht-Das-unbeirrte-Verharren-in-angeblichen-Corona-Gewissheiten.html ) verlautbart Herr Vitzthum z.B. unterstellende Klagelaute wie:
<<   …dass ein Zustand droht, wie damals, als noch keiner geimpft war? Immerhin haben doch bereits 84 Prozent der Erwachsenen den doppelten Schutz, die Hälfte der Bevölkerung den Booster. Und mehr als drei Impfungen soll es gar nicht geben…eine Rhetorik der Angst, die wissenschaftlicher Grundlagen entbehrt.  >>

Leider vergißt der Autor, dass der QR-Code auch für Auffrischimpfungen maximal einen Impfschutz von 12 Monaten festlegt – wie bereits von der Influenza-Impfung seit jeher bekannt.

Der Autor vergißt – oder erwähnt nicht -, dass also mdst. die Hälfte der Bevölkerung, die in den letzten Wochen geboostert wurde, spätestens in einem Jahr, mitten in der „Erkältungssaison“, wieder ohne Impfschutz dastehen würde, und dass ihnen „drei“ schon erhaltene „Impfungen“ dann eben genausowenig nützen werden wie eine Influenza-Impfung von 2015 im Winter 2022/23 helfen wird.

Herr Vitzthum vergißt – oder erwähnt nicht -, dass damit der Hauptfehler „der Politik“ vor diesem Winter wiederholt würde, vor dem nicht nur der von ihm genannte Experte Drosten frühzeitig gewarnt hatte, während „die Politik“ dies überhörte und mit „Wahlkampf“ beschäftigt war: dass nämlich die Wirkung der Impfung, und gerade besonders bei den frühzeitig geimpften „Vulnerablen“, natürlich nicht bis zum Winter halten würde: wie man es doch auch von der Influenza-Impfung gewohnt ist …!

Aber warum sollte Herr Vitzthum seine bei „den Lesern“ so „gut ankommenden“ jubilierenden „Freiheits“-Triumph-Litaneien von solchen Einzelheiten trüben lassen.

Niemals wurde (sich) bisher jemals von einer Grippe-Impfung mehr versprochen als max. 70-80%iger Schutz, und solcher vor lebensgefährlichen Verläufen.

Diejenigen, die jemals mehr erwartet oder solchen Versprechungen „der Politik“ oder der Hersteller geglaubt – und nicht selbst gedacht – haben, sind auf die „Politiker“ hereingefallen, denen sie jetzt vorhalten zu können meinen, dass sie selbst so doof waren, auf die „Politiker“ hereinzufallen, und statt auf sich selbst wütend zu sein, sind sie auf „die Politik“ wütend, und „glauben denen nichts mehr“.

Statt sich einfach impfen zu lassen und Masken anzuziehen – wie es viele Asiaten seit Jahrzehnten tun, und diese sind nicht „unmündig“, keine „Schlafschafe“, sondern sie haben einfach nur keinen pervertierten totalitären absolutistischen Begriff von „Freiheit“ ohne Verantwortung, wie das „die Freiheit“ für sich gepachtet zu haben glaubende „Europa“.

—05. Das fatale, destruktive Fehlverständnis und Mißbrauchen des Begriffes „Freiheit“ – und die nicht genutzte Freiheit, bessere Gegenbeispiele nicht zu übersehen

Leider waren es die Vorkommnisse und das „Superspreading“ in den Alpen Österreichs, in Norditalien, im deutschen „Karneval“ usw., welche am Anfang „der Pandemie“ standen, und woraus sich etliche bedauerliche Fehlannahmen, Hysterien, fragwürdige Vorgangsweisen ergaben, was dann europa- und weltweit den Umgang mit „der Pandemie“ wesentlich bestimmte: ganz wesentlich unter Auslassung der Betrachtung spezifisch „westlich“- „europäischer“ blinder Flecken und Selbstgewißheiten.

Hätte man den Fokus auf Asien gelegt, auf deren langjährige Erfahrung mit SARS-1, „Vogelgrippe“, Influenza usw., auf deren Umgang damit, hätte man diesen Ländern Respekt erwiesen: vieles wäre anders, und wohl besser, gelaufen.

Aufgrund deren Erfahrungen – aber auch durch ihre andere Mentalität – haben eine Reihe asiatischer, und hauptsächlich demokratischer Staaten ihr gesamtes Gesundheitswesen weiterentwickelt, insbesondere digitalisiert, den Zugang für „beide Seiten“, die Bürger/ Patienten/ Kunden wie vom „Gesundheitswesen“ selbst her, hürdenloser gemacht.

Etwa monate- und jahrelange Ungewissheit über den „Impfstatus“ von in Krankenhäusern oder Heimen Befindlichen und dort Arbeitenden hätte es mit solchen digitalisierten Systemen in Deutschland und Europa nie gegeben – aber leider in „Neuland“ mit seiner Schrott-„Corona-App“: einem der unzähligen Versäumnisse der völlig unerklärlich „geschätzten“ und „gelobten“ DDR-Pfarrershaushalt-Dame Merkel.

Die Ausprägung dieser Systeme ist in verschiedenen Ländern unterschiedlich, in Taiwan – stets auf der Hut vor dem großen Festland-Nachbarn – sehr streng bis inhuman, in Japan deutlich zurückhaltender, in Singapur obrigkeitsstaatlicher, in Korea sehr pragmatisch.

Vor fünf Jahren hatten wir 15 Koreanerinnen zu einem Sprachkurs in Berlin zu Gast: von Anfang bis Ende trugen sie in Innenräumen, Bussen, Bahnen, wenn Gäste kamen, im Unterricht, Masken.

„Wir sind alle gegen Grippe geimpft, wie die meisten in Korea – aber wir wissen alle, dass die Impfung nur bedingt und begrenzt schützt, aber immerhin. Es gibt immer weniger Fälle, immer weniger werden schwer krank und müssen eingeliefert werden, wir sehen völlig klar die Notwendigkeit und Erfolge dieser Maßnahmen : deshalb tragen wir so häufig Masken.“

Das sagten sie drei Jahre vor „Covid19“.

Dies hatte mich außerordentlich beeindruckt.

Es ging nicht um „Macht“, nicht darum, wer „Recht hat“ oder sich „durchsetzt“ – sondern um die Sache und eine bestmögliche Lösung und Umgangsweise.

Es ging nicht darum – wie sehr bald bei „uns“ im „freien“ Eurpa nach dem ersten Lockdown – , zu einer „Seite“ zu gehören und/ oder eingeordnet zu werden, sondern darum, alle „Seiten“ kritisch zu prüfen: DAS ist „Respekt“, DAS ist Freiheit.

Ach, hätten doch all die manischen und so bedrückend unfrei und getrieben wirkenden „Freiheits“-Kämpfer des „freien Europa“ nur ein bißchen von solcher Gelassenheit, Einsichtigkeit, Verantwortlichkeit und kritischer allumfassender Betrachtung der Realität, von solcher auch „wissenschaftlichen“ Grundhaltung ?
Stattdessen gieren sie wie Süchtige nach dem nächsten „(Spreading-)Event“, dem nächsten „Bier in der Kneipe nebenan“, der nächsten Verarschung bei überteuerten Menus in angeblich „guten Restaurants“ – und nennen das „Freiheit“.

Und hätte Deutschland/ Europa diese Erfahrung Asiens gewertschätzt und beachtet, hätte so vieles auch „im Westen“ anders und besser verlaufen können.

Stattdessen werden die welche eigentlich absolute Selbstverständlichkeiten wie Rücksicht, Achtsamkeit, Verantwortung und Schutz  beachten und einfordern, als „Bevormundete“, „Unterdrückte“, „Schlafschafe“, „Opfer der Pharma-Industrie“ usw. diffamiert – von selbst ernannten höhnischen, egozentrischen, absolut selbstgewissen „Kämpfern für ‚Meinungs‘-Freiheit“ und „Demokratie“.

Aber ohne all diese genannten Selbstverständlichkeiten kann keine einzige Demokratie dauerhaft bestehen, sondern wird in Totalitarismus – auch totalitär aufgefasster „Freiheit“ (= Unverbindlichkeit, Beliebigkeit, Willkür) – münden: dem unübersehbar erkennbaren Habitus der „Freiheits“- „Kämpfer“ entsprechend.

 
06. „Meinungs“-„Freiheit“ …?!? : ein Widerspruch in sich

Es ist nicht nachvollziehbar, warum, wenn ich selbst zu der Ansicht gekommen wäre, dass, wenn ich „3-fach geimpft bin und diese für die sinnvollste Maßnahme zum Schutz vor schweren Folgen im Fall einer Coronainfektion halte“, ich dann anderen Menschen eine andere Haltung „zugestehen“ sollte ?

Jedenfalls wenn ich dabei davon ausgehe, dass es für den von mir gezogenen Schluss GRÜNDE gibt.
Bei einzunehmenden Haltungen sollte es ja ausnahmslos um validierbare
GRÜNDE gehen, nicht um „Meinungen“, „Gefühle“, „Vermutungen“, Unterstellungen usw. – auch nicht um „Respekt“ für eine „(andere)Meinung“ ohne Nachvollziehbarkeit, über die ich nur den Kopf schütteln könnte : das wäre kein „Respekt“, sondern Verlogenheit, etwas vom Respektlosesten, das es geben kann.

Wenn es also gute und kaum abweisbare Gründe für z.B. oben zitierte Überzeugung gibt, oder mir keine als besser erscheinende Gründe zur Widerlegung dargebracht werden : wieso sollte ich dann anderen „eine andere Meinung“ zugestehen oder „Respekt“ für etwas, zu dem keine Begründbarkeit erkennbar ist ?

Doch eben nur dann wenn sie triftige GRÜNDE dafür vorbringen.
Eine andere „Meinung“ ohne validierbare Begründung hat kein Existenzrecht *per se*, denn „Meinung Haben“ ist kein Selbstzweck, sondern muss sich an nachprüfbaren und validierbaren Begründungen orientieren, sonst wird es zur *Willkür*.

Gerade die Willkür „staatlicher“ widersprüchlicher unausgegorener Entscheidungen war es doch, die das Vorgehen bei Covid19 so diskreditiert hat.

Wenn „Kritiker“ und „Skeptiker“ dann aber selbst Willkür für sich beanspruchen – auf einer „Meinung“ zu bestehen, die kaum begründbar erscheint aber mit der man so schön „Widerständigkeit“ performen und alle den Vorgaben Folgenden zu „Schlafschafen“ erklären kann -, ähnelt das eher einer Trotzhaltung im Kindergarten statt seriöser Betrachtungsweise.

Die Erwartung, dass man für „abweichende Meinungen“ GRÜNDE haben sollte, als „Gleichschaltung“ zu diffamieren, ist unglaublich, verfehlt und geradezu atemberaubend anti-demokratisch.

„Meinung“ und „Freiheit“ sind dabei ein Widerspruch in sich und mit einander eher komplett unvereinbar.

Wer wirkliche Freiheit zum wirklichen gründlichen Denken haben will, wird niemals auf einer „Meinung“ bestehen, sondern Fragen stellen, Forschen, Vergleichen, Bewerten, Informationen einholen usw., aber niemals „Meinungen vertreten“.

Wer eine „Meinung“ haben und diese „vertreten“ und darauf „bestehen“ will, ist eher ein Freiheitsfeind.“Meinungsfreiheit“ ist ein reines Paradoxon, und einer der einfältigsten, hohlsten, inhaltslosesten, willkürlichsten und meistmißbrauchten Begriffe der Gegenwart, die wirklich jeder allerdümmste Idiot, der gerade nicht frei denken will, für sich in Anspruch nehmen kann.



—07. Vorrang der Betrachtung und Bewältigung der Realität statt von „Meinung“

Es gibt Behauptungen, Untersuchungen, Hinweise darauf, „Omikron“ sei eine Variante, die als Reaktion des Virus auf die zunehmende Immunisierung der Bevölkerung – durch Impfung – zu verstehen sei („Immunisierungsflucht“).

Wenn das so sein sollte, wäre auch „Omikron“ ein geradezu zwingender Grund für eine Impfpflicht, und auch von anderen – angeblich „sichereren“ – Impfungen wie Masern oder Pocken u.a. sind ja sehr wohl „Impfdurchbrüche“ dann bekannt wenn in einer Population der allgemeine Impfstandard nachlässig wird und die Impfquote sinkt.
Eine hohe Impfquote zum Schutz *aller* erscheint als unabweisbar. 

Ich selbst kann nach allen „unseren“ Erfahrungen mit SARS-Viren nur sehr stark bezweifeln, dass „wir“ nach Omikron „durch“ sind, denn niemand kann die weitere Entwicklung vorhersagen – die Virusverbreitung kann implodieren, ähnlich wie schon bei SARS-1, es sind aber auch andere Entwicklungen denkbar.
Eine „Impfpflicht“ bezüglich dieser Infektionskrankheit ist dabei m.E. nur begrenzt denkbar, z.B. jahreszeitlich: dann hätte jeder in der „Erkältungssaison“ (Sept./Okt. bis April/Mai) für Impfschutz zu sorgen – „der Staat“ hätte für allgemeine Verfügbarkeit zu sorgen -, Angehörige bestimmter Berufsgruppen ggf. ganzjährig, und auch nur zunächst begrenzt für vielleicht 2 Jahre, verbunden z.B. auch mit einer Pflicht für die Entwickler und Hersteller, die Wirksamkeit ihrer Impfstoffe zu validieren und kritisch weiter zu entwickeln.


08. „Freiheit“ als Selbstzweck : mit destruktiven Folgen für den Bestand einer freiheitlichen Gesellschaft  

Eine „Bevormundung“ sehe ich woanders: nämlich da, wo dem Einzelnen eigene Entscheidung gerade *genommen* wird, ob er sich impfen lassen, und dies selbstbestimmt durchsetzen will.
Ich erinnere daran, dass z.B. die notorische „Kassenärztliche Vereinigung“ noch im November 2021 dem Herrn Spahn Vorwürfe gemacht hatte, als dieser aussprach, was **selbstverständlich** sein sollte: dass *jeder*, der *will*, das *Recht* dazu habe, sich eine Auffrischimpfung zuführen zu lassen

(http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/harsche-kritik-an-jens-spahn-wegen-corona-auffrischungsimpfungen-17614271.html) !
Kurze Zeit darauf wurde diese Bevormundung (!) der „Kassenärzte“ aufgrund der Entwicklung pulverisiert.

Bis heute höre ich von „Impfskeptikern“ oder Zwangs-„Liberalen“ nichts zu *dieser* Bevormundung: dass ich nicht *selbst* entscheiden dürfen soll, ob und wann ich mich (erneut) impfen lassen „darf“, sondern von „Empfehlungen“ und gnädigen Gewährungen „der Politik“ abhängig gemacht werde.

Von *dieser* oben beschriebenen Selbstverständlichkeit, dem *Recht* auf Impfen, höre ich nie irgendwas von „Freiheitskämpfern“ oder auch „Liberalen“: damit kolportieren sie eine Auffassung von „Freiheit *von*“ Impfung und nicht eine Freiheit *zur* Impfung, mit entsprechenden Folgen für den mißbrauchten Begriff „Freiheit“. 

Allgemein und im Besonderen fragt sich freilich, wie dieselben Leute, die nicht mal in der Lage sind, zu begreifen, wozu die Impfung eigentlich da ist, und die jede Vierundsechzigstelwahrheit dafür hernehmen, „die Impfung abzulehnen“, dann „sachliche“, „differenzierte“ Berichterstattung oder „Transparenz“ anmahnen wollen.

Zum angemessenen Umgang mit verfügbaren Erkenntnissen gehören mindestens zwei Seiten.

Seriöse und ernstzunehmende Wissenschaftler haben auch nicht irgendetwas von einer „Superwaffe“ behauptet, oder davon dass, wer im Frühjahr geimpft wurde, noch im Winter „(vollständig) geschützt“ sein soll, sondern sie hatten schon im Sommer davor gewarnt, dass dies gerade für „Vulnerable“ im Winter nicht mehr ausreichen könnte, und dass die Impfung nicht auf einen Schlag das „Ende der Pandemie“ bringen kann, sondern nur eine unhintergehbare Grundvoraussetzung dafür ist, langfristig eine Immunisierung in der Bevölkerung ohne deren Gefährdung durch unkontrollierte Infektion aufzubauen.

Das und manches andere ist offensichtlich schon für „eingefleischte Impfgegner“ zu hoch.

Die „Argumente“ der „Impfgegner“/ „Impfskeptiker“ sind gleich, ähnlich bis exakt dieselben seit Jahrhunderten. Bei jeder neuen Impfung hebt der Chor der „Mahner“, „Warner“,“Skeptiker“ stets von Neuem an – und dafür fordern sie auch noch „Respekt“; dann könnten ja auch „Die Erde ist eine Scheibe“- Vertreter „Respekt“ zugesprochen bekommen ?

Aber so wie „Impfgegner“ anderen den ganzen Tag die Ohren vollsurren mit ihrer „persönlichen Entscheidung“, so ist es freilich meine persönliche Entscheidung, ob ich Dummköpfe „respektiere“ oder nicht.Formularbeginn

Wer, wenn nichtder Staat„, schützt mich vor übergriffigen Masken- und Impfgegnern ?

Eine „Impfpflicht“ wäre außerdem nicht per se „übergriffig“, sondern nur dann, wenn sie nicht nachvollziehbaren berechtigten Gründen und entsprechender Ausformulierung, Gestaltung, Realisierung und nicht den Erkenntnissen ernstzunehmender Wissenschaft(ler) folgte.

Die Erkenntnisse dazu, weshalb bei egal welcher „Variante“ eine hohe Impfquote von Vorteil ist und bereits jetzt unübersehbare positive Wirkung hat, liegen längst vor, und wenn irgendein „Abgeordneter“ gleich welcher „Partei“ in „freier Entscheidung“ dies ignorieren will, könnte er ein Idiot sein und sich seine „Freiheit“ sonstwohin stecken.

„Freiheit“ ist kein Selbstzweck, sondern findet ihren Sinn in der Freiheit, alle verfügbaren Informationen gründlich zu sondieren, zu prüfen, durchzudenken und darauf eine entsprechende Entscheidung für die Sache bestmöglich zu treffen, nicht gemäß irgendeiner „Partei“ und nicht gemäß einer „eigenen“ mentalen Gestimmtheit.

Wenn Freiheit nicht in dieser Weise begriffen und genutzt wird, wird sie mißverstanden und mißbraucht – mit fatalen destruktiven Folgen für eine freiheitliche Gesellschaft.

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FiNiTESTi PUBLISHING, Berlin,Deutschland –Lugano/TI,Svizzera – Graz, Steiermark, Rep. Österreich – Missachtungen der Eigentums- und Nutzungsrechte, unbefugtes Verwenden, Kopieren, Verlinken, Weiterleiten, Kommentieren usw. von Texten, Textteilen und sämtlichen Photos, einzeln, auch in Montagen, Kontexten, Zusammenstellungen ohne Genehmigung werden STRAFRECHTLICH SCHÄRFSTENS VERFOLGT ! – 28. Januar 2022

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„Frau Ehlert und der Rassismus“ – das Verhängnis von „Loyalität“ und Kollektivismus

  • Zum Gedenken an meine Mutter, Johanna Schwarz 23. August 2008

Am 23. August 2021 jährt sich zum 13.Mal der Todestag von Johanna Schwarz, der Mutter des Blog-Schreibers.
Mit Erinnerungen an sie und ihre Haltung im verbrecherischen Wahnsinn des National-*Sozialismus* und seiner anal-sadistischen Exzesse verknüpft er seine Gedanken über den organisierten Irrsinn der heutigen „Normalität“ – in welcher u.a. so genannte „Antifaschisten“ die anal- sadistisch- kollektivistische Knechtung der Individuen, erneut etikettiert als „Befreiung“ (wie der „vom Joch von Versailles“), vorantreiben wollen – und des vorgeblichen „Erwachsen“-Seins.

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  • 01. Ein Mädchen schreit

Nennen wir ihn „Novko“ : der „neue Ort“.

Den Ort, an einem Fluß. Oder vielleicht am Kanał Gliwicki. Oder vielleicht bei Bytom.

Jedenfalls in Oberschlesien, damals noch deutsch, im Sommer 1941.

Ein Mädchen, acht Jahre alt, rennt durch den Ort. Es weint, es schreit.

„Euer Scheiss-Hitler ist daran schuld. Ihr mit Eurem Scheiss-Hitler. Das habe ich Euch immer gesagt.“

Was sie, die anderen, fast alle, die „(„demokratische“)Mehrheit“, immer dazu gesagt hatten ?: alle dasselbe. Wie sie alle gehorcht und nicht widersprochen hatten. Oder, zugestimmt. Zugejubelt.
Sie, das Mädchen, nicht. Sie hatte sich immer gewundert, wieso das alle taten. Warum nicht sie ? Woher hatte sie das ?

Nur aus sich selbst. So wie es jeder könnte. Doch getan hat es niemand, von all den „Erwachsenen“. Nur ein kleines Mädchen wußte es besser.

Warum sie ? „Von wem hatte sie das ?“

Ihr Vater: er hatte sich ergeben müssen, „den Verhältnissen“, der „(‚demokratischen‘) Mehrheit“, denen er aber nie gehorcht hatte. Er hatte auf sein Kind gehört, und ihr nicht ausgeredet, dass sie, die Tochter, recht haben könnte.

Aber es half ihm nichts, er wurde einberufen. Er sollte „verteidigen“, was nicht zu verteidigen war, was „die Deutschen“ besetzt, was sie gestohlen hatten.

Dafür war er nun gestorben, „gefallen“.

Während die Mutter des Mädchens im Hause saß, mit einer weiteren kleinen, einjährigen Tochter, verzweifelt, aber „ruhig“, schrie das Mädchen seinen Schmerz heraus, schrie, was sie immer gesagt hatte, was niemand hören wollte.

Dieses Mädchen: das war meine Mutter.

An einem Rosenmontag geboren – der aber auch der Tag des Reichstagsbrandes war –, mußte sie mit zwölf Jahren flüchten, nach Osthessen, knapp westlich der „Zonengrenze“, alles zurücklassen, und nie schien sie wirklich darüber hinweg gekommen zu sein – nicht weil sie ihre Puppenstube vermisste, die ihr Vater ihr gebaut hatte, ihren Bauernhof, ihre Heimat, ihre polnischen Freunde, ihre deutschen Freunde, oder die aus dem Nachbarort, die eines Tages, schon lange bevor ihr Vater „fiel“, auf einmal alle verschwunden gewesen waren:

Sondern weil sie damit allein gelassen worden war, dass sie „es immer gewusst“ hatte. Niemand wollte ihr recht geben, denn niemand wollte das von ihnen getane Unrecht anerkennen, vielmehr machten sie dem kleinen Mädchen Vorwürfe, dass es dies alles erkannt hatte, was sie, die „Erwachsenen“, verleugneten.

Sie hatte nie „unterschieden“, unterscheiden können zwischen „Deutschen“, „Polen“, „Tschechen“, „Juden“. Sie hatte nur gemerkt, dass andere einen Unterschied machten.

Was „die Deutschen“ alles noch an Unfaßbarem getan hatten, hatte sie damals noch gar nicht gewußt – aber dass dies alles einfach falsch war, grundlegend, unheilbar, dass dies nicht gut war, nicht richtig, dass dies nicht gut gehen konnte, das wußte sie auch so.

Unheilbar auch der Riss zwischen ihr und der übrigen Familie; stets wieder war dies Thema, bei allen Familientreffen, dass sie allein gelassen worden war, dass ihre Mutter immer nur gejammert aber nichts getan hatte.
Aber ihre Mutter war ja nicht die Einzige, die sich „angepasst“ hatte. Alle haben es getan. Niemand fragte all diese, „von wem sie dies hatten“. Warum sie alle so taten, als ob sie es nicht besser wüßten: denn das galt – und gilt – als „normal“; während wiederum andere so genannten „Widerspruch“, so genannten „Widerstand“ gegen die „Normalität“ als Selbstzweck – ebenso abgekoppelt von Inhalt und kritischer Betrachtung, ebenso pervertiert – betrieben.

Alle hatten und haben sie „Interessen“, „Bedenken“, „Absichten“, ihre Gefühle und Empfindungen blieben verborgen.

Dass fast alle nicht nur „mitgemacht“ hatten, dass sie angeblich „das alles nicht gewusst“ hätten, sondern dass sie gern dabei waren, dass es eine Lüge war, dass „Hitler an allem schuld“ gewesen sein soll : das wusste ich schon als kleines Kind, ich bekam es aus erster Hand mit, wie sie sich noch Jahrzehnte danach wanden, „entschuldigten“, ihre Schuld nicht anerkannten.

Es war nicht wahr, es war eine riesige, unerträgliche Lüge, dass sie „das alles nicht gewusst“ hätten, wo dies doch schon einem achtjährigen Mädchen klar war, ohne dass dieses alles wissen konnte.

Ihr Vater hatte die Schuld erkannt, aber er mußte mit den Schuldigen in den Krieg ziehen.

Danach war meine Mutter allein. Sie fand nie mehr die Unterstützung, die sie gebraucht hätte.
Sie war eine eigentlich sehr aufgeweckte, selbständige, lebenslustige Frau. Aber über all dem lag diese Bitternis.

So wie dann, bei der „Vergangenheitsbewältigung“. Verbitterung, Vorwürfe wegen der „Unfähigkeit zu trauern“. Abwehr bei denen, welche die Vorwürfe bekamen. Selbstgerechtigkeit bei denen, die sie machten.

Als all dies aufkam – ich war zehn, elf Jahre alt –, da war ich verwundert über all diese Oberflächlichkeit. Ich hatte schon Jahre zuvor erfahren, wieviel tiefer dies reichte und wurzelte.
Dass die Mutter meiner Mutter – meine Großmutter – immer wieder versucht hatte, ihrer älteren Tochter –  meiner Mutter – begreiflich zu machen, oder, dass sie angedeutet, oder dies versucht hatte, dass sie meine Mutter doch verstünde.
Sie habe doch ihren Vater auch geliebt.

Die Entfremdung war zu groß – der Schmerz war zu heftig -, was geschehen war, konnte nicht mehr geheilt werden. Und doch hatte meine Großmutter sich in ihrer Tochter erkannt. Zaghaft, selten, vorübergehend.

Sie hatte ihre Tochter „Johanna“ genannt: sie sollte kämpferisch sein, das, was meine Großmutter selbst nicht wagte; aber sie ließ ihre Tochter damit allein. 

Ich erkannte „die 68er“ in ihren Eltern, denen sie Vorhaltungen machten.  

Die „Vergangenheitsbewältigung“ folgte – in mangelnder Erkenntnis – grundsätzlich genau demselben Un-Geist, der die zu „bewältigende“ Vergangenheit verursacht hatte: „Freund“-„Feind“-Haltung, ein Befolgen dessen, was eine jeweilige „Mehrheit“ oder Herrschaft gerade als Parole ausgegeben hat. Kritikfähigkeit, Freiheit – mit der Absicht des differenzierenden Denkens und Fühlens – unerwünscht.

Vor allem unerwünscht ist, das verhängnisvolle Grundkonzept der „Loyalität“ anzusprechen: dass niemand per se „Loyalität“ verdient hat, nur weil er zur „Familie“ oder irgendeiner der anderen „Gruppen“ gehört, in die Menschen eingeteilt werden, sich selbst einteilen oder einteilen lassen.

  • 02. Ein Junge schreit

Meine Mutter wollte sich nie abfinden und begnügen damit, „nur Hausfrau“ zu sein. Mein Vater hätte das gern gewollt, aber meine Mutter suchte stets nach etwas außer Haus.
Auch, dass ihr bessere Bildung, trotz Begabung, angeblich „durch die Fluchtumstände“, aber eigentlich wegen der Gleichgültigkeit der Familie, verwehrt worden war, hat sie natürlich nie verwunden oder akzeptiert.

Frau Ehlert, die Nachbarin, war sehr wohlhabend, aber schwer krank. Ihr Mann arbeitete viel, verdiente gut, baute ein neues Haus – „aber nicht mehr für Frau Ehlert“, so wußten und tuschelten die Nachbarn.
Krank wie sie war, und verlassen vom Ehemann, brauchte sie Hilfe; meine Mutter gab ihr diese, und verdiente ein wenig dazu.

Die Abende verbrachte Frau Ehlert mit Fernsehen, mit der „Hör Zu“. Damals noch etwas Seltenes, in Schwarz-Weiß. Und einmal im Jahr erhielt sie die „Hör Zu Schlager des Jahres“, mit ihrem Abonnement.

„Schauen Sie mal, da sind jetzt auch diese Pilzköpfe drauf. Diese Beatles. Schrecklich, furchtbar, diese Negermusik.“

Ich war damals nicht mal acht Jahre alt, hatte alles mobilisiert, einen Rollkragenpullover aus Nylon zu erhalten, um damit entschieden in den örtlichen Lichtspielen des ersten Films der Beatles angesichtig zu werden : „Yeah Yeah Yeah“.

Ansonsten dort nur lauter „Halbstarke“. Ob ich mich verlaufen hätte, fragte es aus der Kinokasse. Dort saß Herr Rose selbst, der Besitzer. Er hatte fast seine ganze Familie verloren, „damals“, „wegen der Deutschen“.
„Zweimal Parkett“, antwortete ich, denn mein bester Freund war auch dabei, in einem langweiligen Kommunionsanzug zum Fremdschämen. Aber im Kino war es ja dunkel.

Weil ich noch nicht wußte, dass John Lennon am selben Tag wie ich Geburtstag hatte, wollte ich Ringo Starr sein.
Und angesichts all dessen saß nun Frau Ehlert beim Kaffee und sagte dazu : „Negermusik“.

Mir stand der Mund offen. Das konnte nicht sein. Es durfte nicht sein.

Ich konnte nichts mehr essen von der Torte; Frau Ehlert hatte Geburtstag. Ich verließ die Tafel.

Ein kleiner Ort, mit einem großen Bahnhof, an einem Fluß, in Osthessen, knapp im „Westen“, im Sommer 1964.

Ein Junge, knapp acht Jahre alt, rennt durch den Ort. Er kreischt, er schreit, er ruft, auf der Hauptstraße.

„Frau Ehlert hat gesagt, die Beatles spielen ‚Negermusik‘ !! Sie sagt, das sei etwas Schlechtes. Ich gehe nicht mehr nach Hause, bis Frau Ehlert das nicht mehr sagt !“

„Aber warum hat sie das denn gesagt ? Ich mag ja die Beatles auch nicht, ‚aber‘…Wer ist denn Frau Ehlert ?“, fragten die Leute.

„Da oben !“ schrie der Junge – da, wo meine Mutter aus dem Fenster schaute, sich ausschüttete vor Lachen, und rief: „Ist gut, komm´rein, Frau Ehlert sagt das nicht mehr.“

Dieser Junge : das war ich.

Frau Ehlert hat das nie mehr gesagt.

Tatsächlich spielten ja die Beatles keine „Negermusik“.

Denn das wäre ja ganz etwas anderes. Tatsächlich spielten sie ja „Weißarsch-Mucke“. Langweiliges, ödes, epigonales Zeug.

So sah und bezeichnete ich das schon ein Jahr später.

Denn ich hatte „AFN“ entdeckt („American Forces Network“ in Frankfurt/Main), „BFBS“, und später „Radio Luxemburg“ – das englische Programm „Mittelwelle 208“.

Dort spielten sie wirkliche „Negermusik“, und damit kamen die Beatles nicht mit, die Stones erst recht nicht und alle die es sonst noch gab, das war alles kalter Kaffee.

Stax, Motown, Atlantic, Chicago Sound, Philly Groove …: wer angesichts dessen noch sowas wie die Beatles oder Stones brauchte, war bedauernswert.

Aber der Begriff „Negermusik“ war mir dazu nie eingefallen. Auch nicht nach dem Vorfall mit Frau Ehlert. Dass es fast ausschliesslich Menschen mit dunkler Hautfarbe, und nur ganz wenige mit meiner Hautfarbe waren, fiel mir überhaupt nicht auf, es spielte überhaupt keine Rolle.

Für mich waren das dieselben Menschen, nur mit anderer Farbe, so wie es blaue, braune oder grüne Augen gibt, oder wie die Schwarzwälder Torte Kirschen und einen dunkleren Teig hat als eine Linzer Torte.

Aber Frau Ehlert gab zu verstehen, dass es doch wegen der Hautfarbe einen Unterschied geben sollte. Dafür war ich ihr immer böse.

Ich hatte nie „unterschieden“, unterscheiden können zwischen „Weißen“, „Schwarzen“, „Gelben“, „Polen“, „Amerikanern“, „Russen“… ich hatte aber nun gemerkt, dass andere einen Unterschied machten.

Dass es angeblich einen Unterschied zwischen gelben, schwarzen, braunen, weißen Menschen geben soll, habe ich damals nicht und habe ich nie verstanden – aber damals, in dem Sommer 1964, hatte ich „davon gehört“, und meine Unschuld verloren.
Ich konnte nun nicht mehr der sein, der ich war und bin, für den solche Äußerlichkeiten keinerlei Rolle spielten, sondern ich mußte von nun an so tun als hätte ich nie davon gehört, von dem was ich nie verstehen konnte, aber wissen sollte.

  • 03. Gospel statt Eskapismus des „Erwachsen“-Seins

Die kommenden zehn und mehr Jahre verbrachte ich – außer in der Schule oder als Ministrant, Lektor und Kantor der Römisch-Katholischen Kirche – schwerpunktmäßig in den örtlichen „Radio“- Fachgeschäften und Büchereien. Alles „Taschengeld“ und Selbst Verdiente, alle Geldgeschenke von Omas, Tanten und Onkels wanderten in die dortigen Kassen.
Die neuesten Singles und LPs von Supremes, Four Tops, Aretha, Marvin Gaye, Northern Soul, Philly Soul, Stax, Motown, Memphis, Chicago Sound – alles was irgendwie “Soul” heißen konnte, wurden von mir aufgekauft und natürlich bemängelte ich stets, wenn etwas nicht vorrätig war, es mußte dann selbstverständlich bestellt werden.

Manches aus den Billboard- Charts oder UK Top 40 wurde in Deutschland nicht veröffentlicht, das mußte ich dann bei Spezialversänden ordern, oder als ich 1973 das erste Mal nach England kam, mußte ich eine ganze Reisetasche reservieren für die Einkäufe von seit Jahren gesuchten Raritäten, die in Deutschland niemals erschienen waren.

Außerdem hatte ich mit nicht mal zehn Jahren „Die Elenden“ gelesen von Victor Hugo – und Bemerkungen wie „Was willst Du in dem Alter damit Das verstehst Du doch noch gar nicht Bist Du frühreif“ führten schon aus Protest zum Erwerb weiterer Franzosen, Stendhal, Baudelaire, Rimbaud, Sartre, Camus, de Beauvoir, usw., irgendwann kamen dann auch deutsche, britische, US-amerikanische, skandinavische u.a. Schriftsteller dran, und das mußte ja auch alles bezahlt werden.
Mit ca. Zehn hörte ich auch das erste Mal Prokofiew, Rachmaninow, Ravel usw., und es mußten dann auch immer mehr „Klassik“- Platten erstanden werden.

Das bildet bis heute noch einen Grundstock meiner Schallfolien- und Bücher- Sammlung.

Um in dieser Literatur und Musik all die Blödheiten der „normalen Erwachsenen“ und auch bereits gleichgeschalteten Gleichaltrigen zur „Negermusik“ und Ähnlichem nicht erleben zu müssen und etwas zu finden, womit ich dem entkommen konnte, war all dies unabdingbar notwendig.

Aber ich flüchtete nicht aus dieser „Normalität“, sondern deren eigentliche Perversität wurde mir in meiner eigenen Welt stets klarer und deutlicher – die „normalen“ Verhaltensweisen der „Erwachsenen“ und Gleichaltrigen konnte ich nie als etwas anderes sehen denn als Eskapismus vor ihrer Feigheit und „Angepaßt“heit.

Es war letztlich allein der Gospel in der Musik der Schwarzen, der mich ansprach, berührte und elektrisierte: dass ich keinem all dieser mir fremden Menschen in irgendeiner Weise „verantwortlich“ sein kann, dass ich nur „Gott“ verantwortlich sein kann, dass es keine „Lösung“ gibt auf Erden, keine Erlösung, sondern nur in Abstand zu dieser Welt, in der Menschen die Gefangenschaft zum „Erwachsen“-Sein erklärten.

Das war und ist für mich kein Eskapismus – sondern gerade eine, und die einzig mögliche, Haltung, „die Welt“ überhaupt ertragen zu können.

Der „Godspell“ durchbrach diese Oberflächlichkeit, die Verweigerung des Zulassens und des Aussprechens dessen „was eigentlich alle wussten“, und des Durchdringens der Tiefe, in der allein Begegnung möglich wäre.

Dies fühlt jeder Mensch aus sich selbst, wenn es nicht – wie bei fast allen – von Anfang an verschüttet wird; es ist etwas, das jeder könnte, das „aber“ mit Schmerzen, mit Widerspruch gegen jede Dummheit, jede Selbstgewissheit, jeden Missbrauch verbunden ist.

Man kann nur nach den wenigen Menschen Ausschau halten, die suchen; und man benötigt Schutz.
Beides fehlte meiner Mutter, beides fand sie nie. 

So klar war mir das seinerzeit natürlich nicht – ich habe es nur entsprechend meinem klaren Gefühl und Bewußtsein getan, das allen „Benimmregeln“ nirgends entsprach, und es selbstverständlich auch bis heute nicht tun kann.
Ich gehörte einfach nirgends „dazu“, und hatte auch nie irgendeine Absicht dazu, vielmehr verstand ich überhaupt nicht weshalb man irgendwo „dazu“ gehören wollen sollte.
Sobald ich das entgegen meinem Gefühl versuchte, weil ich mir das von irgendjemandem habe einreden lassen, fühlte ich mich oder wurde krank, damit war das Experiment beendet.

Dass „Erwachsene“ nie das sind, was sie vorgeben, dazu hatte ich über meine Mutter genügend Anschauungsunterricht : warum soll man jemand sein oder darstellen, der man nicht ist, nur damit diejenigen welche darüber zu bestimmen trachten, wer man sein soll, einem die Selbstbestimmung darüber nehmen wer man sein will und kann ?

Darin scheint ein Grund zu liegen, weshalb sich alle „Erwachsenen“ scheinbar so „ernst“ nehmen oder beleidigt erscheinen wenn man sie „nicht ernst“ zu nehmen scheint wie sie es gern hätten: um zu verbergen, wie wenig sie sich selbst und andere tatsächlich ernst nehmen.

Sie stellen sich alle selbst unter Artenschutz, und gehen so auch mit allen anderen um.

  • 04. Der Kollektivismus erlogener „Vielfalt“

Besonders neuerdings mit so genannten „Minderheiten“ – solcherart Bezeichneten und unter Artenschutz Gestellten wird nichts zugetraut ohne „Schutz“ – der jedoch tatsächlich nur eine „neue“ besonders perfide Version von Übergriffigkeit, Kategorisierung und Fremdbestimmung ist –, wobei eine einzige Eigenschaft von „Minderheiten“ hervorgehoben und widersinniger Weise dann ausgerechnet angesichts einer solchen Hervorhebung die Absicht einer „Gleichstellung“ angestrebt oder behauptet werden soll.

Solcher Widersinn treibt auch so manche eigentlich „Gutmütige“ in die „Opposition“ – weil sie sich nun mal nicht gern dressieren lassen.


Schwule aber bezeichnen sich als „schwul“ (ehemaliges Schimpfwort), und machen Witze über sich selbst.
Viele Schwarze nennen sich „Niggaz“ und lachen über sich selbst.
Viele „Menschen aus der Islamischen Welt“ nennen sich „Kanakken“ und lachen über sich selbst.
Auch Frauen und manche Feministinnen finden manche ihrer „Angewohnheiten“ zum Schießen und lachen über sich selbst und wollen sich nicht als „Opfer“ und nicht als Gegenstand „einfühlsamen Benimm“- Gehabes sehen.

Es sind vielmehr nur **ganz bestimmte** Schwarze, Türken, Schwule, Frauen, die „streng“ darüber wachen, dass anderen *bloß nichts* vielleicht „Unkorrektes“ rausrutscht ! – und die dann „anklagen“.

Und diese okkupieren „den“ Antirassismus, „den“ Feminismus für sich, dabei nerven sie schon häufig die, für die sie angeblich „kämpfen“.

Niggaz, Schwule, Tussen, Kanakken wollen the SAME RIGHTS wie alle anderen, also vor allem, einfach: LEBEN !, ohne als Ausstellungsstück für selbst ernannte „Antidiskriminierer“ oder „Antirassisten“ zu fungieren, ohne Artenschutz, der Ergebnis und Verfestigung einer Verarmung, aber irgendetwas für den Reichtum zu tun unfähig ist, denn Reichtum würde ja die Verarmung der Artenschützer offenlegen und angreifen.

Solche gesucht hervorgeholten „Rassismus- Probleme“ offenbaren ein Fehlverständnis von „Demokratie“: gerade für diese ist es nicht zuträglich, sich selbst zu wichtig statt sich und andere ernst zu nehmen.

Das Schlimmste, das man dem „Kampf gegen den Rassismus“ antun kann, sind solche „mahnenden“ Benimmregeln durch Charaktermasken mit den gleichen Hyper-Über-Ichs, die man im „Kolonialismus“ oder „Patriarchismus“ angeblich „bekämpfen“ will.

Besonders mit als möglichen Gegnern der Demokratie – im Sinne wirklicher Demokratie, also nicht als Vor- oder Terror- Herrschaft willkürlich, volatil und beliebig definierter „Mehrheiten“, also nicht im Sinne eines (Neo-)Kollektiv-(Un-) Rechts, sondern im Sinne des Schutzes der Individual- und der Menschenrechte –  Erscheinenden sollte man eher so umgehen als seien sie keine „Gegner“.
Denn wenn ihre Argumente unhaltbar sind oder sie gar keine haben, müßte es ausreichen, dies, statt alarmistisch und ermüdend als „Demokratiegefährdung“ zu deklamieren, durch eigene Argumentation zu verdeutlichen, was umso besser gelingen könnte, je mehr man nicht nur Argumente „Gleichgesinnter“ bestätigen und sich mit ihnen in eigenen Kreisen drehen läßt, sondern auch die Haltungen Anderer zur Kenntnis nimmt statt sie abzuwehren und auszugrenzen, und dann aber eine „Spaltung der Gesellschaft“ zu beklagen als ob man daran nicht beteiligt sei.

Demokratie müßte zunächst beispiel- und lehrhaft sein in der selbstverständlichen Unterstellung der Gleichheit aller Menschen, bevor sie „wehrhaft“ würde.
Ihre „Wehrhaftigkeit“ sollte eher gerade aus Lehrhaftigkeit bestehen.

Aber hier scheint ein erhebliches Problem zu bestehen: gerade sehr viele selbst ernannte Protagonisten der „Gleichheit“ sind keine glaubwürdigen Vertreter dessen, was sie vorgeben: sie gehören selbst zu denen, welche die Gesellschaft in Gruppen aufspalten und anti-pluralistisch und damit anti-demokratisch bestimmte zu „Gruppen“ Definierte ausschließen.

Sie können Gleichheit gerade nicht glaubwürdig vertreten, weil sie Unterschiedlichkeit nicht ertragen und damit, und mit der immerwährenden Unabgeschlossenheit, Diversität und Ungleichheit von Gesellschaften und Menschen nicht umgehen können.

Die Frage ist niemals, ob „all lives matter“ oder „black lives matter“ – weil das überhaupt keine „Frage“ sein *kann*, sondern selbstverständlich und vollkommen fraglos *ist* -, sondern ob es unter „Nicht- Weißen“ grundsätzlich genauso viel oder -wenig Arschlöcher gibt wie unter „Weißen“.

Wer andere Fragen stellt, erweist damit nur, dass diese anderen „Fragen“ – ob Hautfarbe und andere über- individuellen und den Individuen unverfügbaren Eigenschaften irgendetwas zählen können – für ihn überhaupt welche sind.

Und mit ihrer Unduldsamkeit gegenüber „Rassisten“ oder „Antidemokraten“ wehren sie häufig die Fragen und Unsicherheiten darüber ab, wie demokratisch und nicht-rassistisch sie eigentlich selbst sind.

Und dass sie in dem Zusammenhang auch mit der entgrenzenden „Schwarzen Musik“ nie etwas anfangen konnten.   

Und so bin ich allergisch gegen selbst ernannte „Anti-Rassisten“ mit Gratis-„Mut“, die ihre hedonistische Selbstbezogenheit und sich selbst im „Kiez“ mit „Demos“ feiern, „die Schwarzen“ sind ihnen dabei scheißegal, sie fungieren nur als Mittel ihrer Selbstbezogenheit.

Geht jemand gegen diese Verlogenheit von „Anti-Rassisten“ vor, spulen in deren Hirnen womöglich stets dieselben Filme und Selbstgewißheiten auf, die ihnen suggerieren mögen, dass alle die nicht in deren „Kiez“ dieselben Parolen wie dumme kleine Hündchen mitbellen, und sich nicht „Antifaschisten“ schimpfen und es nicht nötig haben, sich als „Antirassisten“ aufzuspielen, „Nazis“ sein müssen, oder die unterstellen, dass man, wenn man einen Verbrecher, egal welcher „Hautfarbe“, einen Kriminellen nennt, dann auch die tödliche Gewalt der Polizisten gegen ihn gutheißen müsse.


Menschen aber sind FREI, so zu sein und sich nennen zu wollen und zu lassen wie sie es gut finden, statt irgendwelche „Community“- Eigenheiten zu betonen, um irgendwo „dazu“ zu gehören.

Denn dies widerspricht gerade jeder „diversity“.

05. “Gleich“schaltung als „Antirassismus“, „Anti-Kolonialismus“ oder „obrigkeitskritischer“„Anti-Patriarchismus“

Viele seinerzeitige Mitschüler mit ihren Stones, Pink Floyd oder Deep Purple, die bei meinen Plattenkäufen „Neger- Tanzmusik“ sahen, haben sich längst der „Normalität“ des vorgegebenen „Anti-Rassismus“ in deren folgsamer Über-Erfüllung angeschlossen.

Auf mich wirkt das sehr bemüht und wenig glaubwürdig.
Da war Frau Ehlert schon ehrlicher.

Heute wird z.B. behauptet, das Bezeichnen von Deutschen als „Nazis“ sei zu vergleichen mit dem Benennen von Schwarzen als „Niggaz“, obwohl doch, eine schwarze Hautfarbe zu haben, nie ein Verbrechen war oder ist – Nazi zu sein, aber schon.


Und wenn es rassistisch sein soll oder ist, wenn Menschen – egal welche Hautfarbe sie selbst haben – andere nach Äußerlichkeiten – wie Hautfarbe und nicht nach ihren persönlichen Eigenschaften beurteilen, warum soll ich dann nicht alle Menschen jeweils nach ihren Eigenschaften lieber mögen als andere, ohne jede Berücksichtigung von Irrelevantem wie Hautfarbe, Geschlecht o.a. Äußerlichkeiten ?

„Kanakken“, die über sich selbst und den Irrsinn in ihren „Communities“ lachen können — — „Kartoffeln“ (Deutsche), die über bestimmte häufig anzutreffende Eigenarten von Deutschen lachen oder dies abstoßend finden — — Feministinnen, die all das „politisch korrekte“ Geschwafel der „Vorzeige- Feministinnen“ lachhaft und abstoßend finden (wie z.B. Camille Paglia es tut) – – ebenso Schwarze, die sich stark distanzieren von so einigen in „Black Communities“ häufig anzutreffenden Selbstgewißheiten… : solche sind für mich weitaus glaubwürdiger als irgendjemand, der „Anti-Rassismus“ vor sich herträgt.
Dort sind eher Menschen, die nicht zu irgendetwas „dazugehören“ wollen, ob nun zum „Deutsch“-Sein, zur „Black Culture“ oder sonst etwas.

Als Schwuler nenne ich mich schwul und brauche keine Gouvernante, die mich davor beschützt, jeder darf mich schwul nennen.
„Gegen Vorurteile“ sein zu wollen, dann aber auf einmal „Respekt“ zeigen zu sollen gegenüber jeweils typischen „Community“- attitudes : wie lachhaft, widersinnig und sich selbst entlarvend !

Es sind nicht alle Menschen „gleich“, auch nicht in „Communities“, da sie ja u.a. vom „Charakter“ her, von ihren Fähigkeiten her nicht gleiche Voraussetzungen haben.

Warum sollte also irgendjemand so tun als ob „alle Menschen ‚gleich‘“ seien ? Nur dann, wenn er Interesse an Gleichschaltung, statt Gleichheit aller Ungleichen hat.

Offenbar haben jedoch fast alle oder sehr viele Interesse an solcher Gleichschaltung. Sonst würde es z.B. „Parteien“ gar nicht geben (können).

Manchen, die sich in „Parteien“ nicht (mehr) „wiederfinden“ können, wird attestiert, sie hätten sich „radikalisiert“.

Jedoch ist das Verhalten derer, die als „Radikalisierte“ bezeichnet werden, doch längst in „Parteien“ vorgebildet: „Parteien“ beschäftigen sich zuhauf mit Dingen, die nichts mit eigentlichen Sachverhalten, Themen, Problemen und an diesen orientierten Lösungen zu tun haben, sondern mit der Eigen-„Bestätigung“ und „Formierung“ der „Parteien“.

Disziplinierung der Mitglieder, Abgrenzung, „Wiedererkennbarkeit“, „Profilierung“ : all dies scheint wichtiger als inhaltlich kohärente Lösungen. Die dabei unweigerlich entstehenden (Selbst-)Widersprüche und Unvereinbarkeiten mit der Realität sollen nicht thematisiert werden: einer obskuren „Einheit“ wegen, um so genannte „Spaltungen“ zu vermeiden.

So wird nicht nur das Stammes-Denken von „Communities“ vorgebildet, sondern auch das bei „Radikalisierten“ diagnostizierte Verhalten: Einwände, Fragen, Zweifel, Widerspruch und Widersprüche einfach nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen, auszugrenzen – all das, die Entwöhnung von wirklicher ernsthafter inhaltlich orientierter umfassend wahrnehmen wollender Auseinandersetzung, ja deren Verbot, Abwehr und Abwertung, all das ist den „Radikalisierten“ doch aus dem „mainstream“, den „Parteien“ bekannt.

Die „Radikalisierten“ sind ein Spiegelbild der „Etablierten“.

Widersprüchlich und beliebig erscheint es auch, wenn im jeweiligen „mainstream“ die Verhaltensweisen bestimmter „Communities“ pauschal unkritisch und einnehmend positiv begleitet – oder sie nicht mal als „Communities“ mit mehr oder weniger starren „Werten“, Codes und Zugangsvoraussetzungen aufgefasst und erkannt – werden, während andere pauschal abgewertet und ausgegrenzt werden und ebensowenig eine wirklich kritische Befassung mit ihnen erfolgt: all dies letztlich nur, damit der „mainstream“ und „Parteien“ mit sich selbst keine wirkliche Auseinandersetzung führen müssen.
Denn diese anzumahnen und anzustreben, würde „zu“ viele schmerzhafte Fragen auslösen.

Was manche etwa „Verschwörung“ nennen, sind schlicht und ergreifend mehr oder weniger offene oder informelle Zusammenschlüsse von Menschen, die bestimmte Gemeinsamkeiten und Interessen haben, und die es auch bei allen Bürgern im privaten und/oder beruflichen Umfeld gibt („Netzwerke“ o.ä. genannt).

„Verschwörung“ – wie z.B. „Atomlobby“ – wird das nur von denen genannt, welche diese Interessen desavouieren und diffamieren wollen.

Bestimmte „Verschwörungen“/ „Netzwerke“ könnten allerdings auch von „der Gesellschaft“ selbst verursacht sein, bzw. von genau denen, welche diese Netzwerke „kritisieren“.

Etwa „Drogenkartelle“, „Prostitution“ oder auch Pädosexualität, und manches Weitere: Beispiele für in die Illegalität abgedrängte Bereiche, die das anbieten was offenbar, unübersehbar, unbestreitbar von vielen Menschen begehrt wird, aber die meisten trauen sich nicht.

Stattdessen begehen sie Ersatzhandlungen und „verfolgen“ diejenigen welche es sich trauen.

Wieviele Pädosexuelle es tatsächlich z.B. gibt, wird regelmäßig deutlich wenn „Fälle“ aufgedeckt werden.

Statt offen über diese Realität zu sprechen und Pädosexuelle nicht zu „ächten“, nicht auf diese eine Eigenschaft zu reduzieren als seien sie dadurch „keine Menschen“ mehr, wird es aus der Wirklichkeitswahrnehmung herausgedrängt – dabei produziert dies immer weiter Opfer, die sich im Dunkeln am wenigsten wehren können – gerade im Sinne des Opferschutzes wäre ein offener Umgang damit viel sinnvoller, abgesehen davon, dass auch (potentielle) Täter viel besser mit ihrer „Neigung“ umgehen können wenn sie offen darüber sprechen dürften und es nicht tabuisiert würde.

Aber keine „Partei“ kann oder will es sich „leisten“, über solche Sachverhalte offen, unvoreingenommen, bezogen auf die Realität und reale Menschen zu diskutieren.
Stattdessen nehmen sie an einem Überbietungswettbewerb der Verdrängung, Tabuisierung und „Bestrafung“ teil.

Diese – nicht nur „bürgerliche“ – Verlogenheit kritisiert „das Volk“ dann, wenn es sich z.B. aus „Protest“ den Populisten und anderen sich als „ehrliche“ Heilsbringer Aufspielenden zuwendet.

Aber dass diese Verlogenheit vom „Volk“ selbst fortwährend gefordert, gefördert und verlangt wird, dass also „das Volk“ selbst überdeutlich dazu beiträgt, dass es keine Lösungsorientiertheit git, sondern seine vorgefaßten „Meinungen“ bestätigt werden, dies will „das Volk“ nicht wahrnehmen.

Viele in der Opfer- Betreuung Arbeitende, und fast alle, die in der Täter- Therapie arbeiten, müssen feststellen, dass es genau diese Verdrängung und Tabuisierung ist, die ständig neue Opfer schafft – denn die Tabuisierung hat auch Folgen schon für kleine Kinder, die nicht „aufgeklärt“ werden, denen kein Körper-Selbst-Bewußtsein vermittelt wird: das gilt ja als „Frühsexualisierung“ auffälliger Weise bei genau denen, die ständig Worte wie „Kinderschänder“ auswerfen, oder „Kinderehen im Islam“ thematisieren, sich aber in ihrer Tabuisierung der Sexualität gerade gegenüber Kindern kaum von „rechtgläubigen“ Muslimen unterscheiden.

Desgleichen Drogen: hier wird Kriminalität offen vor aller Augen produziert, Konsumenten werden zu Straftätern erklärt, es entstehen immense Kosten für „den Staat“, also alle, es wird eine „Schattenwirtschaft“ etabliert, die „den Staat“, also alle, Unsummen kostet.

Statt wie in Portugal Drogen zu entkriminalisieren, offen in Apotheken z.B. zu verkaufen: trocknet den Dealer-Sumpf aus, bringt „dem Staat“ Milliarden Steuereinnahmen statt zu kosten.

Nebenbei verschwindet der „Reiz des Verbotenen“.

Und all diese „bürgerliche“, „konservative“ Verklemmtheit und Verlogenheit, die mit Schein-„Werten“ beflankt wird, befeuert auch die „Prostitution“.

Es zeigt sich: „der Staat“ hat Etliche – egal welcher „politischen Richtung“ – unter Kontrolle, sie folgen den Vorgaben der „öffentlichen Meinung“, denunzieren, verfolgen und „melden“ fleißig.

Weil sie sich das Selbst und Kritisch Denken abgewöhnt haben (lassen). Weil Mutter und Vater – die man „ehren soll“ –  das auch schon immer gesagt haben.

Es braucht dazu keine „Verschwörungen“. Die Menschen sind „von selbst“ so dumm. Ganz „freiwillig“.

„Parteien“ tragen zur „Meinungs“-Bildung bei – und dies wird auch noch positiv hervorgehoben und als förderlich erachtet – aber nicht zur Bildung. Und dies kommt der Bildungsunwilligkeit des Großteils des „Volkes“ entgegen.

Und „Radikalisierte“ wollen eben auch nur eine „Meinung“ haben: kritisch darüber reflektieren wollen sie nicht, und sie haben es auch nirgends anders gelernt, sie repetieren nur das was man ihnen vorgegeben hat.

Die AfD – um ein Beispiel zu nennen – war 2013/14 so gut wie verschwunden, ihre Wählerschaft war auf die tatsächlich max. 3 – 4 % „echten Nazis“ geschrumpft.

Dann kam Frau Merkel und ihre „Flüchtlingspolitik“, und hat die AfD erst richtig stark gemacht.

Woher sollen denn also auf einmal all die „Nazis“ kommen …? Wieso sollen 15-20% der Wähler auf einmal „Nazis“ geworden sein ?

Mich verbindet geistig-politisch überhaupt nichts mit der AfD, und die meisten AfD-Wähler haben völlig unbestreitbar einen deutlichen Hang zum Reaktionären, zum Spießertum, zu dem was sie „konservative Werte“ oder „Normal“-Sein nennen wollen, was aber häufig faschistoide Züge des wildgewordenen Kleinbürgertums, also der Original Hitler Zugeneigten und sich wahnhaft als „Zu-Kurz-Gekommene“ wahrnehmenden Kleingeister trägt.

Allerdings gibt es solche Haltungen zuhauf auch außerhalb der AfD.

Insofern scheint mir die Weigerung, sich mit der AfD auseinandersetzen zu wollen, ein Ergebnis der Weigerung zu sein, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Man könnte sich dabei ja selbst erkennen.

Es kann aus einer „Revolution“, die sich auf „das Volk“ berufen will („Wir sind das Volk“/ „Wir sind ein Volk“), sowieso nichts werden, denn grundsätzlich macht es für den Einzelnen keinen Unterschied, ob er vom „Volk“ oder der „Regierung“ überwacht und gemaßregelt wird.

Eine nennenswerte Revolution kann es erst geben, wenn jeglicher falschen „Loyalität“ zu „Volk“, „Partei“, „Unternehmen“ usw. usf. eine Absage erteilt wird und der Einzelne auf seinem kritischen Bewußtsein bestehen darf statt von einem Kollektivismus zum anderen geschoben zu werden.

Angesichts dieser selbst verschuldeten Entfernung von der Realität und von wirklichen Sachfragen und deren ziel- und inhaltsorientierter einvernehmlicher statt von „Parteien“ in Beschlag genommener Lösung ist es gefährlich, leicht möglich und kann aber nicht verwundern, wenn den vom „Parteien“-Wesen nachvollziehbar Entfremdeten gegenüber ein so genannter „Populist“ Versprechungen abgibt, er würde sich um ihre, von den „Parteien“ angeblich oder tatsächlich vernachlässigten Probleme kümmern.
Dass er dies wieder nur partiell und in von der Gesamt-Realität abgespaltenen Weise tun wird und kann, und er allen möglichen außer sich und seinen Anhängern die Schuld dafür geben wird, wenn die Unerfüllbarkeit und Irrealität seiner Versprechungen deutlich wird, fällt den Fans kaum auf, da sie nichts Besseres gewöhnt sind und sich der Habitus der Anführer grundsätzlich nicht, sondern nur graduell unterscheidet.

Das eigentliche, ungelöste, unangesprochene Problem also auch hier: die Vermassung der Menschen, der Zwang, sie alle irgendwie unter einen Hut zu bringen und zu „Mehrheiten“ zu verformen.

Wie sich zuletzt in der „Corona-Krise“ gezeigt hat, als die absolute Priorität nicht die Bewahrung der Selbstbestimmung und Stärkung der Selbstverantwortung aller Bürger war – mit welcherart Wertschätzung sie die Notwendigkeiten der Pandemie einsichtiger mitgetragen hätten -, sondern, die Menschen als Untertanen und Empfänger größtenteils höchst widersprüchlicher und wirkungsloser Befehle und Verordnungen anzusprechen: es braucht gar keinen totalitären Staat (mehr), um alle dazu zu bringen, das Gleiche zu sagen, und jede noch so offensichtliche Kritik an den eigenen Versäumnissen und eklatanten Fehlleistungen der „Politik“ zum Verstummen zu bringen, auszugrenzen und als „gefährlich“ nicht mehr zuzulassen, jegliche Alternativen und schon jedes Ansprechen davon zu unterbinden und zu bedrohen.

Den Idioten, den selektive Realitätsfetzen und -versatzstücke als Befehl und „Gebotenheit“ skandierenden Wortführern auf den „Regierungsbänken“, den dortigen Karrieristen, Handlangern, „Angepaßten“, Seilschaftlern stehen nur ebenso formierte Idioten-„Querdenker“ mit ebenfalls selektierter Realitätswahrnehmung entgegen.

Einfach wahrhaft zu sein, kritisch umfassend denkend und sich zu informieren Versuchende, nicht von Protagonisten irgendwelcher „Politik“, „Wissenschaft“, „Interessengruppen“, „Parteien“ sich vereinnahmen lassen wollende Einzelne gibt es nicht, oder kaum. Sie spielen keine Rolle, sie finden nicht statt, sie gehören nirgends „dazu“.

Zur „Normalität“, die organisierter Irrsinn ist.

Niemand fragt die Irren, „woher sie das haben“: weil der organisierte Irrsinn subtiler, als „demokratisch“ ausgegebener, Herrschaft ohne Selbstbestimmung als „normal“ gilt.

Niemand fragt, warum es keine schreiend und weinend die herrschende Idiotie benennenden Einzelnen zu geben scheint, obwohl jeder diese Fähigkeit hat, sie sich aber hat ab-„erziehen“ lassen.

Die Antwort darauf, warum so wenige „das haben“ zu wollen scheinen, wirft „zu“ viele schmerzhafte Fragen auf.

Dass „mainstream“, dass „Radikalisierung“ überhaupt so entstehen können, liegt daran, dass stets zu wenige Einzelne rechtzeitig aufstehen und eine ernsthafte gründliche Auseinandersetzung statt Parolen und Häppchen der organisierten „Meinungsfreiheit“s-Darsteller als Surrogat wirklicher Freiheitlichkeit fordern. 

06. Vs. dem analen Charakter von „Antirassisten“ : Wirkliche Menschen sind immer „divers“

Es ist kein „Widerspruch“ dazwischen, wenn „einerseits“ Begriffe und Zeichen von Verschiedenheit aus der Sprache und Öffentlichkeit verschwinden und „angeprangert“ werden sollen und „andererseits“ die „awareness“ für solche „Differenzen“ gesteigert werden soll:

es werden ja nicht „Diversitäten“ mit „Toleranz“ oder „Aufmerksamkeit“ belegt, sondern nur Menschen, welche eine Ideologe des Bejahens des *Scheins* von „Diversität“ befolgen.

Ein Schwarzer z.B., der sich über das „anti-rassistische“ Bemühen weißer „Anti-Rassisten“ belustigt oder der darlegt, dass das Hauptproblem der Black Community die allgegenwärtige Gewalt und deren Anbetung ist, die für Nancy Pelosi bestenfalls einen Kopfschuß übrig hat, der wird nicht wahrgenommen, von dem ist man höchstens „unangenehm berührt“.

Feministinnen, die nicht „Weiße“- und Männer-feindlich sind, sondern darlegen, dass Frauen, die ständig ihre „Opfer“- Rolle betonen und bejammern, völlig ungeeignet für „Emanzipation“ und „Gleichstellung“ sind, werden nicht wahrgenommen, sondern ausgegrenzt, von denen ist man höchstens „unangenehm berührt“.

Und so weiter.

Es werden nur „Diversity“-(Selbst-)*Darsteller* wahrgenommen, nicht *wirkliche* Menschen, die *immer* divers sind und niemals eindimensional und konformistisch sein können.

Und leider fallen selbst ernannte „Gegner“ solcher Schein-„Diversity“ auf diese herein, arbeiten sich an ihr ab und „lehnen sie ab“: vielleicht weil sie diese zu sehr an ihre eigene unerträgliche Langweiligkeit erinnert.

Dann „bekämpft“ man diese lieber bei anderen statt bei sich selbst.

Ein wesentliches Problem liegt in der Behauptung, „**sämtliche** Verhaltensweisen, ob geschlechtsspezifisch oder nicht, seien **einzig** das Resultat von Sozialisierung.“

Dass sie *auch* Ergebnis von Sozialisierung sein können und die *strikte* Zuschreibung „männlicher“/ „weiblicher“ Eigenschaften problematisch ist, ist ja nicht zu bestreiten, u.a. eben *weil* „die Evolution“ selbst sich gar nicht an diese Striktheit hält und selbst immer wieder „Abweichungen“ produziert, gerade weil das Zulassen von „Abweichungen“ u.a. auch die Anpassungsfähigkeit und Lebenstüchtigkeit von Lebewesen stärkt.

Das Problem liegt also in einer totalitaristischen Haltung, die tatsächlich typisch für einen „analen Charakter“ ist, der also Probleme mit Kontrollverlust hat.

Warum „Linke“ sich für genau das Gegenteil von „analen Charakteren“ halten wollen – nur weil sie „gegen den Faschismus“ kämpfen zu wollen vorgeben, dem hauptsächlich der „anale Charakter“ zugeschrieben wird -, liegt daran, dass sie selbst von denen, durch die sie „erzogen“ wurden, zum „analen Charakter“ gebildet wurden, aber dagegen „anzukämpfen“ statt es zu bearbeiten und sich damit zu „versöhnen“ zu versuchen.

Sobald „Linke“ an die Macht kommen, offenbart sich ihr mehrheitlich deutlicher eigener unverarbeiteter gewalttätig analer Charakter und die Lust an Sadismus und Zerstörung.

Sie agieren an „der Gesellschaft“ das aus, was sie an sich selbst nicht abgearbeitet haben, da es „zu schmerzhaft“ für sie ist.

Es sind Psychopathen, die also exakt genauso wie Faschisten mit allen Mitteln von der Macht ferngehalten werden müssen.

Man muß einfach mal grundsätzlich zu der Erkenntnis kommen, dass „Mehrheit“ NICHT = „richtig“ ist, und dass „demokratisch“ eben niemals bedeutet, einer „Mehrheit“ zu folgen, schon weil jegliche „Mehrheit“ sich nur in mehrere, Dutzende, Abertausende, Millionen *Einzelne* unterteilt, die sämtlich unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse, Voraussetzungen, Fähigkeiten usw. haben.

„Demokratisch“ wäre daher genau das Gegenteil davon, „Mehrheiten“ zu folgen, nämlich: gerade ständig zwischen den unzähligen vielen Einzelnen zu vermitteln und sie niemals, niemals als „Kollektiv“, „Volk“, „Partei“ usw. zu sehen und zu behandeln.

Solche grundsätzlichen Missverständnisse oder Unklarheiten von“Demokratie“ müssen erkannt und bearbeitet werden.

Von der Erkenntnis her ist die Menschheit eigentlich längst so weit, dass sie allen Menschen ermöglichen könnte, sowohl „Unternehmern“ / „dem Kapital“ wie auch „dem Staat“/ „dem Kollektiv“ die existentielle Macht über alles und jeden zu ENTZIEHEN – doch gefolgt wird weiterhin den uralten Parolen, die Macht wird an anonymisierte Kräfte abgegeben.

Die Menschheit ist grundsätzlich längst in der Lage zur Anarchie – verstanden als Verzicht auf Machtmissbrauch – , und zur Erkenntnis, dass Anarchie keinesfalls bedeutet, „zu machen was man will“, sondern, Arbeit, Leben, Beziehungen unter neue selbstbestimmtere, rücksichtsvollere und erkenntnisorientiertere Bedingungen zu stellen.

Doch „Staaten“ und ihre Vollstrecker und Agenten möchten dies verhindern: deshalb „verwechseln“ sie „Mehrheit“ mit „Demokratie“.

Aber „sie“, das sind auch „Wir“.

Wir alle Einzelnen haben dies zu fordern, anzustreben und umzusetzen, und es ist anstrengend, kompliziert und anspruchsvoll, aber die einzige dem Menschen angemessene Lebensweise, und nicht die, sich bequem „Mehrheiten“, „Meinungen“, „Parteien“, „Staaten“, „Unternehmen“ usw. anzuschliessen.

Die meisten Menschen halten Demokratie für eine Art totalitäre Herrschaft von „Mehrheiten“ über „Minderheiten“… sie merken nicht, wie vielen „Minderheiten“ jeder von ihnen angehört… während das eigentlich Demokratische sich kaum auf „Mehrheiten“ konzentrieren kann, sondern vielmehr eine ständige Mediation zwischen mehreren, unzähligen „Minderheiten“ oder Besonderheiten anstreben müßte.

Es ist nichts dagegen zu sagen, die Vergangenheit oder Gegenwart des Kolonialismus/ Rassismus – selbst wenn es ausgerechnet im „Westen“ passiert, dessen Länder (im Gegensatz etwa zur gesamten „Islamischen Welt“, die ihren Kolonialismus nirgends überwunden hat, sondern ihm nachtrauert) ausnahmslos in ihren Verfassungen Diskriminierungsverbote eingesetzt haben – aufzugreifen und dagegen zu agieren; wenn man dies allerdings in exakt derselben Herrenmenschen- und Überheblichkeits- Attitude tut wie der des Kolonialismus, weist dies darauf hin, dass man von der (Un-)Geisteshaltung der „Kritisierten“ selbst zutiefst geprägt ist (so wie größte Teile der „68er“ dieselbe faschistoide Haltung wie die von ihnen „kritisierten“ Eltern hatten), sich davon nicht lösen zu können und innere Kämpfe nach außen zu tragen scheint, und nicht etwa „Herrschaft bekämpft“, sondern nur ärgerlich ist, dass man nicht selbst despotischer Herrscher ist, dies aber anstrebt.

Solcher Despotismus und Kollektivismus, der auch noch als „Demokratie“ daherkommen oder sich als „Fortschritt“ aufführen will, obwohl er nur reaktionären Gehorsam fordert, Widerspruch und Differenzierung nicht dulden will, ist nicht zustimmungsfähig, ihm darf man nicht zujubeln.

Ich habe mich immer gewundert, wieso das alle tun, und „dabei“ sein wollen.

 “Woher habe ich das ?“

Jeder hat das. Jeder weiß das, oder kann es wissen.

Jeder kann schuldig werden, der es nicht wissen will.

Jeder kann es wissen, der will. Jeder kann diesen Ort in sich finden, welcher der Ort der Menschheit und der Menschlichkeit wäre. Ohne falsche „Loyalität“; mit echter Rücksichtnahme.

Noch gibt es ihn nicht.
Aber jeder kann ihn gründen; jeder kann ihn finden.

Nennen wir ihn „Novko“.

Pas vraiment (du CAHIERS) – Not really (from NOTEBOOKS) – 05 – July 28, 2021

I´m in it – but it´s not about me / J’y suis – mais c´est pas de moi

Struktureller Antisemitismus/ Unterkomplexe „Normalität“/ „Kritik“ an etwas, das es nicht gibt/ Rechtgläubigkeit, Selbst- und Fremd-Entrechtung als Standard-Lebensform u.v.m. :
ALS pdf HIER:

Copyright zu diesem Text liegt vollständig und ausschliesslich bei:
FiNiTESTi PUBLISHING, Berlin,Deutschland –Duino-Aurisina/TS, Repubblica Italiana – North Berwick, East Lothian, Scotland/UK

Missachtungen der Eigentums- und Nutzungsrechte, unbefugtes Verwenden, Kopieren, Verlinken, Weiterleiten, Kommentieren usw. von Texten, Textteilen und sämtlichen Photos, einzeln, auch in Montagen, Kontexten, Zusammenstellungen ohne Genehmigung
werden STRAFRECHTLICH SCHÄRFSTENS VERFOLGT !     – 28. Juli 2021

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Disregard of property and usage rights, unauthorized use, copying, linking, forwarding, commenting of texts, text parts and all photos, individually, also in montage, contexts, compilations without permission will indictably be PROSECUTED !  July 28th, 2021

AUFSCHLAG:
Man stelle sich mal vor, der Kasseler Oberbürgermeister hätte nach der Lübcke-Ermordung sich nach kurzem „Weinen“ über das Opfer der Gewalt in einem Brief an die Bürger gewandt mit dem Inhalt „großer Sorge“ darüber, dass „nicht vergessen werden“ sollte, dass „nicht alle Deutschen Neonazis“ seien, so wie der Würzburger Bürgermeister ermahnte, „nicht alle Somalis“ oder „alle Flüchtlinge“ in einen Topf zu werfen.

Ein Kasseler Bürgermeister mit solchen „Sorgen“ hätte sofort zurücktreten müssen.
In einem Land mit solchen „Sorgen“ finden z.B. folgende „Diskussionen“ statt:

18. – Der strukturelle Antisemitismus, die unterkomplexe „Normalität“ und „gesellschaftliche Mitte“ selbst ernannter Kapitalismuskritiker“ oder „Materialisten“:


„Luisa“ wird sich weiter vergeblich mühen, etwas (direkt und eindeutig) „Antisemitisches“ zu finden. Insbesondere fällt die Konstruktion, Kritik an einem abstrakten „Globalismus“ sei per se „antisemitisch“, nicht nur ebenfalls auf ihre „kapitalismuskritischen“/“globalisierungskritischen“/“gentrifizierungskritischen“ Kumpane zurück.

Nicht nur bei Dieter Dehm, Inge Höger oder zahllosen anderen „Linken“ – die sie als Mitstreiter völlig bedenkenlos Willkommen heißt – wären sie und die unsäglich verlogene „Anne Will“ fündig geworden, sondern auch bei Karl Marx und seinen heftigen antisemitischen Anwürfen gegen Mit-Juden wie Ferdinand Lasalle.

Oder hier: „Der palästinensische Anschlag auf die israelische Mannschaft in München ist antiimperialistisch, antifaschistisch und internationalistisch. Israel hat seine Sportler verheizt wie die Nazis die Juden“. (Ulrike Meinhof, 1972)

Es war die „APO“, es waren große Teile der „68er“, es waren die „Gegner“ von Leuten wie Maaßen, es waren die „Neuen Linken“, die – entgegen ihren Behauptungen, die „verdrängte Vergangenheit aufzuarbeiten“ – den Antisemitismus in Deutschland wieder hoffähig gemacht haben – siehe HIER:

http://www.nzz.ch/feuilleton/was-lehrt-uns-der-deutsche-herbst-vierzig-jahre-danach-ld.1316698?fbclid=IwAR2GVeRZQaE8vwZEY26SYHxNUUOE6n6AfpDvKQ4fJDZ9BrwSqFBgjeER-1Y

Antisemitismus zielt als kognitives und emotionales System auf einen weltanschaulichen Alleinerklärungsanspruch, wie ihn gerade der „Marxismus“ hat oder zu haben glaubt (hierzu sh. weiter unten, Punkt 20.).

„Antikapitalismus“ ergibt sich häufig, wenn nicht grundsätzlich aus der Unfähigkeit und Abneigung zum abstrakten Denken, welches geradezu wesentlich für die jüdische Religiösität und Philosophie ist.

Die vermeintliche Unmittelbarkeit und Naivität – gegen das was ehedem „Verjudung“ genannt wurde – der Luisa Neubauers dieser Welt wiederum erscheint als geradezu unausweichlich antisemitisch, „struktur-antisemitisch“.

In gesellschaftsstruktureller Hinsicht wird das in modernen, hochgradig ausdifferenzierten Gesellschaften als Abstraktes erscheinende (z.B. der Ware, des Geldes, ihres Gebrauchs- und Tauschwertes) im antisemitischen Weltbild in „manichäisch“/ dualistischer Weise eines übersteigert „moralischen“ einfachen „Gut“-/ “Böse“- Prinzips mit „dem“ Juden/Jüdischen verknüpft – von denen, die von der Moderne „überfordert“ sind –, wie „beispielhaft“ auch im Islam und etwa seinem „Zinsverbot“: einer der vielen „Gründe“, warum „Linke“/“Marxisten“ und Islam- „Gläubige“ Brüder im (Un-)Geiste sind. 

Der völlig diffuse und ungeeignete Begriff “Kapitalismus“ beschreibt einen abstrakten Funktionszusammenhang, welcher verschiedene Phänomene miteinander in Beziehung setzt. 

Kapitalismus lässt sich aber gerade nicht anfassen, nirgendwo sitzt ein zentrales Bewusstsein, das den Kapitalismus steuern würde, immer ist es eine Vielzahl von Akteuren und Märkten, die sich gegenseitig beeinflussen und damit ein Marktgeschehen erzeugen. Die Wirkungszusammenhänge und ihre Auswirkungen sind schwer durchschaubar; durch Zuschreibung dieses Unfassbaren an vorgebliche „Fädenzieher“ wird aber das für die meisten schwer durchschaubare Abstrakte „personalisiert“ und vermeintlich „durchschaubar“ gemacht : das entsprechende Feindbild des „bösen Reichen“, des „raffgierigen Investoren“, des „(jüdischen) Raffkapitals“ ist geboren.  – – „Leider“ findet sich genau das im „liberal-konservativen“ Weltbild des Herrn Maaßen gerade nicht (auch wenn er von einer „national“ oder „europäisch gebändigten“ Wirtschaft schwärt) – jedoch ganz klar bei *allen* „Linken“ *per se*, inclusive besonders der „Querfront“, wie sie exemplarisch z.B. von Figuren wie „Sahra Wagenknecht“ repräsentiert wird, die ebenfalls die ominöse „Mitte der Gesellschaft“ – „das Normale“ entgegenstellt zu allem was dem Spießer nicht frommt.

 Figuren wie Wagenknecht geben etwa vor, die Thematik „Gender“ auf– oder an–zugreifen, ohne sich aber in irgendeiner Weise auch nur damit zu beschäftigen, also in komplett „unterkomplexer“ – vulgo: populistischer – Weise, vielleicht um Stimmen abzugreifen oder einfach aus geistig-seelischem Unvermögen.

Sprachliches „Gendern“ wiederum scheint vorgeben zu wollen, eine Realität abbilden und ihr Rechnung tragen zu wollen, die tatsächlich in der gesamten Menschheit überall besteht und immer bestehen wird : eine weit verbreitete Dissonanz zwischen vorgegebenen „Geschlechtsrollen“ und dem, wie viele Individuen tatsächlich empfinden, die sich in keine der vorgegebenen „Geschlechtsrollen“ einfinden können und unsicher und suchend betr. ihrer Identität sind und sich dabei nicht von denen bevormunden lassen wollen, die keine Diskriminierung erleben und keine Diskrepanz zwischen sozialen Rollen und ihrer Identität spüren.

Dieser weithin empfundenen Diskrepanz Raum zu geben, kennzeichnet u.a. eine humane Gesellschaft, ist keine „Erfindung“ irgendwelcher Gruppen, wie es z.B. Wagenknecht hinzustellen versucht, sondern Realität.

Allerdings ist es höchst fraglich, ob das sprachliche „Gendern“ geeignet ist, diese Realität abzubilden und Gleichstellung und Anti-Diskriminierung zu fördern, wie es sich für eine freiheitliche Gesellschaft gehört.

Erst bei solcher nährerer Beschäftigung mit der Thematik lassen sich aber die nur scheinbar kritisierten Behauptungen und Unterstellungen von selbst ernannten „Gender“- Protagonisten angreifen und korrigieren, denn selbstverständlich kann man das sprachliche „Gendern“ als lächerlich und deutlich kontraproduktiv sehen – als insbesondere von falschen Voraussetzungen ausgehend, z.B. der Unterstellung, feminine oder maskuline Artikel bezögen sich auf ein physisches „Geschlecht“ –, ohne deshalb irgendetwas gegen Gleichstellung oder Anti-Diskriminierung oder auch die grundsätzlichen Anliegen der „Gender Theories“ zu haben, die freilich auch alles andere als „neu“ sind.

Man sollte also das sprachliche „Gendern“ trennen von den berechtigten Anliegen der so genannten „Gendertheorie“, die lediglich von bestimmten angeblich „linken“ oder „feministischen“ Gruppen und Personen vereinnahmt wurde, eigentlich aber ganz andere, weitere und vollauf berechtigte Inhalte und Anliegen hat.

Was die „Gendertheorie“ beinhaltet, ist nichts „Neues“, „(Post-)Modernes“, sondern schon seit ewigen Zeiten Gegenstand von Wissenschaft, Forschung, Kunst usw., eben die Frage nach der Identität von Geist, Seele, Materiellem, den Grundfragen der Menschheit, zu denen eine „Marxistin“ wie Wagenknecht natürlich nicht den allergeringsten Zugang hat, weswegen sie dies lächerlich zu machen versucht, was aber sehr viele Menschen abseits des „Gender“-Getöses beschäftigt.

Weder Gestalten wie Wagenknecht noch Sprach-Vergewaltiger tun jedoch irgendetwas Konstruktives bezüglich dieser Fragen – es geht ihnen nur um sich selbst und ihren „Erfolg“ bei „Wählern“.


Und hier im Folgenden Weiteres für Luisas nächsten Gabentisch:

Salzborn, Samuel (2010): Antisemitismus als negative Leitidee der Moderne. Sozialwissenschaftliche Theorien im Vergleich, Frankfurt/New York.

Salzborn, Samuel (2020): Globaler Antisemitismus. Eine Spurensuche in den Abgründen der Moderne, 2. überarb. u. erg. Aufl., Weinheim.

„Naturfreunde-Jugend Berlin: ‚Stalin hat uns das Herz gebrochen'“. Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen. Münster 2017.


Dr. Sina Arnold: Das unsichtbare Vorurteil. Antisemitismusdiskurse in der US-amerikanischen Linken nach 9/11. Hamburg 2016.

Matthias Brosch u.a. (Hg.): Exklusive Solidarität. Linker Antisemitismus in Deutschland. Vom Idealismus zur Antiglobalisierungsbewegung. Berlin 2007.

Thomas Haury: Antisemitismus von links. Kommunistische Ideologie, Nationalismus und Antizionismus in der frühen DDR. Hamburg 2002.

Olaf Kistenmacher: Klassenkämpfer wider Willen. Die KPD und der Antisemitismus in der Weimarer Republik. In: Jungle World 28/2011. Online

Peter Ullrich: Linke, Nahostkonflikt, Antisemitismus. Wegweiser durch eine Debatte. Eine kommentierte Bibliografie. 3. Aufl. Berlin 2014. PDF

19-  Weiteres zu Lieblingsthemen von Antisemiten:


Um einen ganz kurzen historischen Abriß zu geben, ist insbesondere die Verwendung solcher Begriffe wie „Palästinensisches Volk“ unzulässig und ohne jeden realen Hintergrund, in jedem Fall bezüglich der Weise, in der er verwendet wird.

Es **gibt kein** „palästinensisches Volk“.

Wenn überhaupt, so bezieht der Begriff „Palästina“ historisch und ethnisch alle in der Levante Lebenden ein; jedoch ist, wenn Araber von „Filasṭīn“ reden, gemäß der arabischen Tradition „Palästina“ ein Teil von الشام / aš-Šām, das die gesamte Levante umfasst und als dessen Zentrum Damaskus gilt.

Es ist so eindeutig ein Begriff des Panarabismus und seines Anspruchs auf Alleinherrschaft im gesamten vorderasiatischen Raum.

Es gibt aber in der Realität, historisch und bis heute – also außerhalb des panarabischen Phantasmus – nur u.a. Araber, die in Peraea, Judaea, Samaria(„Westjordanland“), Galilaea, Idumea, Kena‘an etc. mehr oder weniger schon immer unter vielen anderen in einem Völker-*Gemisch* gelebt haben, aus dem sich nur wenige tatsächliche Völker klar abheben und abzeichnen – so wie die Juden/ Israeliten, die dort mehrere (Groß-) Reiche unterhielten.

Der Begriff „Filasṭīn“ verweist dabei auf die „Philister“, deren Herkunft nicht vollständig geklärt ist, die jedoch in jedem Fall keine Araber waren, sondern offenbar als Einwanderer aus Europa (vermutlich der Ägäis) als „Seevolk“ über das Mittelmeer in die Levante kamen und sich im Laufe der Jahrhunderte mit der eingesessenen lokalen Bevölkerung vermischt haben, wie Ägyptern, (sehr wenigen!) Arabern, Israeliten, Aramaeern, Kanaaniten, Phöniziern etc.; biblisch werden sie als Hamiten bezeichnet.

Aufgrund wahrscheinlich überlegener Waffentechnik hielten die „Philister“ längere Zeit die Vormacht über die Region, herrschten brutal mit erzwungenen Abgaben und erstickten jeden Widerstand im Keim.
Offenbar hat die so entstandene israelitische Gegenwehr wesentlich zur besseren militärischen und politischen Organisation und Entstehung des Königtums im vorher hauptsächlich nach Stämmen organisierten Israel geführt.

Ab der mittleren Königszeit (etwa 9. Jahrhundert v. Chr.) ist ziemlich schnell auch in der Bibel von den „Philistern“ nur noch vereinzelt die Rede, in Amos 1,8 wird ihnen die endgültige Vernichtung angedroht; gegen Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. verschwinden sie als eigenständige ethnische Gruppierung.

>> Nur weil ich Erdogan kritisiere bin ich ja auch nicht antiislamisch? <<

Das Erstere wird dann aber „Kritik an Erdogan“ genannt, und nicht „Türkeikritik“. Außerdem kann man selbstverständlich sowohl Erdogan kritisieren/ ablehnen als auch den Islam. Für beides gibt es genügend Gründe, unabhängig von einander.

Tatsächlich ist der „Konflikt“ überhaupt nicht „kompliziert“, man muß nur grundsätzlich die Resolution 181 (II) der UN-Generalversammlung (11/1947) anerkennen, was die meisten „arabischen Staaten“ bis heute verweigern, wodurch u.a. der Irrglaube entstand, so genannte „Palästinenser“ seien „ein Volk“ und bestünden aus einer Ethnie, „Arabern“.
Es wurde somit ein „Konflikt“ von einer Seite künstlich erzeugt, womit die Fortentwicklung und weitere Realisierung der in der Resolution enthaltenen Bestimmungen und Möglichkeiten einseitig blockiert wurde; nur das macht es „kompliziert“.

Bei der Resolution handelt sich im Wesentlichen um einen „Plan“, eben nicht um etwas Festgelegtes, weshalb die meisten Gebiete „umstritten“ sind und grundsätzlich von allen Beteiligten gleichberechtigt besiedelt werden dürfen.

Der „Plan“ sieht u.a. des Weiteren für beide „Seiten“ demokratische Verfassungen vor, die das allgemeine Wahlrecht, die Respektierung der Menschen- und Bürgerrechte, den Schutz der heiligen Stätten und aller in Palästina – (nicht dem „Volk“ oder der „Nation“, sondern) dem so bezeichneten Landstrich der südlichen Levante zwischen Ägypten/ Jordan/ Libanon etc. incl. Israel – vorhandenen Religionsgemeinschaften und vor allem den Schutz der nationalen und der religiösen Minderheiten in jüdischen und „arabischen“ Einflußbereichen oder Staaten enthalten sollte. 

Würden sich die nicht-israelischen Beteiligten an all das halten und dies grundsätzlich anerkennen – was jedoch im „arabischen“ Einflußbereich weitgehend unbekannt ist -, wäre überhaupt nichts „kompliziert“.

Ein „Konflikt“ besteht mithin nur zwischen einem „westlichen“ Rechtsstaats-Modell mit Individualrecht und Gewaltenteilung sowie dem „arabischen“/“muslimischen“ Modell eines Obrigkeitsstaats mit islamischem Kollektivrecht.

Es ist die Weigerung der „arabischen Seite“, abzulassen von einem Clan- und Klerus-gesteuerten Staatsmodell, was es „kompliziert“ macht.

Eine „Zweistaatenlösung“ z.B. wäre nur möglich, wenn gemäß dem bestehenden Völkerrecht ein „arabischer“ Staat ein solches Gefüge mit freiheitlicher Grundordnung anerkennen, befürworten und erstellen würde.

Da es solches im gesamten „islamischen“ Einflußgebiet nirgends gibt, hängt die gesamte „Lösung“ des angeblich „komplizierten“ „Konflikts“ allein an der Bejahung eines solchen „un-islamischen“ Staatsgebildes, das die „Teilbarkeit der Ummah“, Religions- und sämtliche andere Individualfreiheit anerkennen würde.

Wer dies nicht dazusagt, wenn er von „Rechten“ der so genannten „Palästinenser“ spricht, und dass allein sie selbst jeder Lösung im Wege stehen, muß in mehr als begründetem Verdacht stehen, mit dem Kollektivrecht und der Obrigkeitsstaatlichkeit
DES „Islam“ – statt „jüdischem Gezänk“ – zu sympathisieren, und im Kern freiheitsfeindlich zu sein.

20. „Kritik“ an etwas, das es gar nicht gibt: „der Kapitalismus“ – oder: warum der „Marxismus“ nicht vom Kopf auf die Füße kommt.

Es gibt keinenKapitalismus„, dies ist ein von Marx und seinen Fans und selbst ernannten Nachfolgern erfundener Kampfbegriff, der ganz verschiedene und divergierende Themen und Sachverhalte „vereinfachend“ und damit zusammenhanglos, verfälschend und realitätsfremd zu subsumieren versucht, um zu behaupten, z.B. ohne „Mehrwert“, „Zinsen“, „Arbeitslohn“, „Privatbesitz (von Produktionsmitteln“, Grund/ Boden etc.)“ usw. gäbe es „keine Ausbeutung“ und mit dem „Beseitigen“ dieses angeblichen „Hauptwiderspruchs“ könnten (letztlich) alle so genannten „Nebenwidersprüche gelöst“ werden.

Deshalb sollte der letztlich nichts sagende oder schlichtweg falsche Begriff „Kapitalismus“ auch nicht verwendet werden.

Etwa die Sage von den „zehn Talenten“, in welcher zehn verschiedene Menschen sehr ungleich mit den vorgegebenen Möglichkeiten umgehen und sehr Unterschiedliches daraus machen und ihr Kapital vermehren oder einbüßen, gibt es bereits in der „Bibel“.

Oder, „die (schlesischen) Weber“, welche Mitte des 19.Jh. den Aufstand probten, waren nicht die ersten, welche von Handwerkern zu reinen Produzenten wurden, es gab solche Aufstände und Hungerrevolten bereits Jahrhunderte zuvor auch im Feudalismus, lange bevor der Begriff „Kapitalismus“ erfunden wurde.

Durch die (Früh-)Industrialisierung wurde diese leider längst bekannte Entfremdung – während „Besitzende“ mit Kapitalkraft, Marktübersicht und Organisationsfähigkeit etwa die Beschaffung der Rohstoffe, Lagerung oder Verkauf übernahmen und ihr Kapital weiter vermehren konnten – nur weiter verstärkt.
 

In Anbetracht dieser verstärkten Ausbeutung, Vereinzelung und Entfremdung war Marx eigentlich zunächst mit „Warenkritik“, „(Ware-als-)Fetisch-Kritik“, „Konsumkritik“ usw. angetreten, um davon ausgehend darzulegen, dass jeder Mensch die Fähigkeit und das Recht habe, Produkte und Produktionsweisen kritisch zu betrachten und zur Verbesserung beizutragen.

Der „Marxismus“ verstand sich so als „Erbe des Liberalismus“ und der „bürgerlichen Werte“, die eben jedem zustünden und kein Privileg sein dürften.

Davon abgesehen, dass hierbei z.B. übersehen wird, dass Einige eben begabter sind, was Produktionskritik und -verbesserungen angeht, als andere – und daher eben auch z.B. „mehr verdienen“ (könnten) -, und die Menschen auch hier eben niemals „gleich“ sind, ist dies aber der eigentliche Ausgangspunkt des „Marxismus“, der aber kaum jemanden interessiert hat, denn er führte ja direkt zur Eigenverantwortlichkeit der Individuen und auch zu deren Veranlassung, ihren eigenen Konsum kritisch zu betrachten.

Dies ist aber eher unpopulär und „anstrengend“, deshalb setzen sich immer wieder „Produkte“ durch, die minderwertig sind, insofern ist es problematisch, mit „Erfolg beim Konsumenten“ zu argumentieren, da „der Konsument“ sich es halt gern bequem macht, und „erfolgreich“ ist meist der, welcher das bedient.

In der Folge beschäftigte sich Marx weniger mit dieser Konsumkritik und hat sich aufgrund des Drucks der zeitlichen politischen Bedingungen dem anti-individualistischen und anti-liberalen sowie eigentlich auch anti-marxistischen „Internationalismus“ verschrieben, der „den Arbeiter befreien“ und ihm irgendwann die Möglichkeit geben sollte, „mitzubestimmen“ bei der Produktion.

So kam es, dass aus dem eigentlich mit individueller Aufklärung und Befreiung verknüpften Versuch, „Hegel vom Kopf auf die Beine zu stellen“, eine anti-individualistische, kollektivistische, extrem autoritäre und totalitäre – präziser: *faschistoide* – Ideologie wurde, die vom „Rechts-Faschismus“ de facto/ im Ergebnis nicht zu unterscheiden ist, mit all den unauflösbaren Selbst- Widersprüchen wie z.B. der Frage, wie, wenn die Beschäftigung mit Produkt-Verbesserungen als reiner „Nebenwiderspruch“ abgewertet wird, dann „das Volk“ lernen und wertschätzen können soll, wie Produktion und Produkte verbessert werden könnten – oder, die „ungleiche Verteilung von Eigentum“ zu „beklagen“, während man das Eigentum im gleichen Atemzug bekämpft, und „enteignen“ will, womit letztlich allzu oft nichts anderes gemeint scheint als das Eigentum anderer abzugreifen und sich zu eigen zu machen, ohne die damit einher gehende Verantwortung – die von „Anderen“ so gern angemahnt wird – angemessen zu übernehmen, denn die soll ja „das Kollektiv“ bekommen, also eigentlich niemand; hinter dem „Kollektiv“ kann sich jeder gut verstecken.    

Es käme darauf an, den „Marxismus“ vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen.

21.- Nicht die Decke der Zivilisationist dünn, sondern das Tabu der Verlogenheit ist undurchdringlich dick.

Ein Allerwelts-„Komiker“ wie z.B. „Vince Ebert“ kolportiert gern solches, dem „alle zustimmen“ können, Kopfnicken garantiert:
>> Fast jeder kennt das Milgram Experiment aus dem Jahr 1961. Der Psychologe Stanley Milgram wollte überprüfen, ob zufällig ausgewählte Personen bereit sind, auf Anweisung einer Autoritätsperson im weißen Kittel einen ihnen unbekannten Probanden mit Stromstößen zu traktieren, wenn dieser bestimmte Testfragen falsch beantwortet. Bei den Probanden handelte es sich um Schauspieler, die nur so taten als bekämen sie die Stromstöße. Ein großer Teil der ausgewählten Personen war nach leichtem Zögern dazu bereit, obwohl sie die Schmerzensschreie ihrer Opfer laut und deutlich hören konnten. Nicht wenige steigerten auf Anraten der Autoritätsperson die Spannung sogar auf bis zu 450 Volt.  >>

Die übliche Erklärung für dieses erschreckende Verhalten lautet stark vereinfacht: Weil viele Menschen im Kern autoritätsgläubig sind, sind sie unter bestimmten Umständen bereit, ihr eigenes Gewissen über Bord zu werfen und stattdessen das zu tun, was eine Autoritätsperson von ihnen verlangt. 

Es könnte jedoch noch eine andere Erklärung geben, die meines Wissens in diesem Zusammenhang nie ernsthaft in Erwägung gezogen wurde: könnte es sein, dass eine Menge Menschen schlicht Gefallen daran finden, Macht und Gewalt über andere auszuüben ohne irgendwelche Sanktionen befürchten zu müssen? Dass es ihnen Lust bereitet, endlich mal am Drücker zu sitzen und anderen ihren Willen aufzuzwingen? 

Wer diesen Gedanken absurd finden will, sollte einfach mal ein bisschen auf Facebook surfen. Nach kurzer Zeit wird man eine Menge Postings und Kommentare von unbescholten scheinenden Menschen mit netten Familienfotos finden, die keinen Hehl daraus machen, wie unnachgiebig, autoritär und gewalttätig sie sich gegenüber anderen verhalten würden, wenn man sie nur ließe. 

Die Decke unserer Zivilisation ist dünn. Wir sollten nicht der Illusion verfallen, dass der freundliche Nachbar, der uns zum Barbecue einlädt, nicht bereit wäre, uns schon für so etwas Banales wie eine andere Meinung mit großem Vergnügen das Kabel vom Elektrogrill anzulegen.  >>

ABER dazu wäre zu sagen: << „ Alles Böse was auf Erden geschieht, wird von Überzeugten und Ehrgeizigen getan. Der Skeptiker, der keinen Ehrgeiz besitzt, ist das einzige unschuldige Wesen.“ >> (Henry de Montherlant) 
<< Ab einem bestimmten Grad der Monstrosität verschließen sich die Leute vor der Realität, und denken lieber, dass `sowas doch nicht möglich´ sei ..: hier beginnt für mich meine Arbeit… >> ( Claude Chabrol )


ODER von mir:

Solange es in der „politischen Bildung“ als „Lernziel“ und ausreichend angesehen wird, eine „Meinung“ zu haben und einer „Partei“ anzugehören, und sich mit deren kritischer Betrachtung nicht auseinanderzusetzen, kann dies nicht weiter verwunderlich sein.

Ein Lernziel wie, sich über Herkunft, Entwicklung oder Bedingungen einer „Meinung“, „Haltung“ oder „Einstellung“ und über deren kritische Betrachtung im Klaren sein zu sollen, die Wahrnehmung von deren Relativität zuzulassen statt auf „seiner Meinung zu bestehen“, oder, eine „Haltung“ oder Erkenntnis so valide und unter Betrachtung aller Ein- und Widersprüche zu begründen wie möglich, ist nicht vorgesehen – oder vielleicht nicht gewünscht, denn es würde daraus ja u.a. folgen, dass „Meinungen“, die einfach nicht begründbar sind und kaum bis keine Argumente vorweisen können, einfach unzulässig sind.

Hinzu kommt das „Facebook-Niveau“, das eine Konzentration auf mehr als drei Worte nicht zuläßt oder fördert, sondern von der vorherrschenden Denk- und Fühl- Unfähigkeit profitiert.

Wem es z.B. während der Covid-Epidemie nicht so geht, dass er z.B. sowohl die Argumentation von „NoCovid“ wie auch von „allesdichtmachen“, von Drosten wie Streeck usw. zumindest nachvollziehen kann, sondern nur in Abwehr oder Zugehörigkeit denkt und agiert, ist grundsätzlich auch prädestiniert dafür, zum „Äußersten“ zu gehen gegen alle, die ihm nicht „zustimmen“, oder die – „noch schlimmer“ – auffordern, selbst und gründlich zu denken, Widerspruch zuzulassen statt eine einmal „gefaßte Meinung“ zu „verteidigen“.

Und tatsächlich wäre es unabdingbar, sich die Lust am Unterdrücken und Machtmißbrauch einzugestehen, sich bewußt zu machen: vielmehr wird es jedoch tabuisiert.
Und im Verborgenen entfaltet es seine zerstörerische Wirkung.

Es wird weit von sich gewiesen, obwohl die Realität unübersehbar eine deutlich andere ist – ähnlich wie z.B. das Empfinden sexueller Attraktivtät „Nicht-Erwachsener“, die überall aggressiv und automatisiert zurückgewiesen wird, aber die Realität ist mehr als offensichtlich, dass bei jeder „Polizei-Aktion“ Aberhunderttausende oder Millionen „Erwachsene“ gefunden werden, die es geil finden.

Diese finden aber in den „Diskussionen“ genauso wenig statt wie etwa die zahllosen verzweifelten Opfer der „Lockdowns“, es sei denn man kann sie – wie die „Pfleger auf den Stationen“ – mit kostenloser „Solidarität“ und mit „Mitgefühl“ vereinnahmen.

Solange über die Gründe, Zusammenhänge, Hintergründe nicht gesprochen werden darf, solange sie im Dunkeln bleiben, sind die Opfer am schutzlosesten – und bei den vielen, die am lautesten „Kinderschänder“ kreischen und ihrer Gewalttätigkeit unverhohlen Ausdruck geben, fragt man sich wozu sie das nötig haben, und ob sie „ihre“ Kinder ebenso gewalttätig und grausam behandeln, wenn diese „Unbotmäßiges“ tun.

Nicht die „Decke der Zivilisation“ ist dünn, sondern das Tabu der Verlogenheit ist undurchdringlich dick.

Fast alle beugen sich der Unfähigkeit, die Realität und deren Diversität, Widersprüchlichkeit und Uneindeutigkeit zuzulassen – und niemand kann eine „Autorität“ dafür verantwortlich machen, sondern nur sich selbst.

22.Rechtgläubigkeit als Standard-Lebensform:Glauben als Lebensinhalt, und die Selbstentrechtung der Bürger

>> Kein Geld mehr für Ideologien. Das bedeutet: keine Genderlehrstühle mehr, stark reduzierte Fördermittel für dubiose Vereine inklusiver sämtlicher religiöser Institutionen. <<, so ein Fundstück auf „Facebook“:
wie soll das gehen und was unterscheidet das von Gesinnungsschnüffelei ?

Argumente in Diskussionen vorzubringen, wird in den allermeisten Fällen abgewehrt, weil der Versuch von Argumentation stets auf *Glaubens*haltungen zu treffen scheint – so dass z.B. diejenigen, die tatsächlich, so unvorstellbar das scheint, daran *glauben*, dass Deutsch eine (besonders) „sexistische“ Sprache sei, dass Sprach-Gendern „Gerechtigkeit“ erschaffe usw., schlichtweg auf all diese Argumente nicht einzugehen in der Lage sind (sein wollen), es fiele sonst vielleicht ihr quasi-religiöses „Umfeld“ zusammen, das zu ihrem Lebensinhalt geworden zu sein scheint.

Genauso wie jemand, der die deutsche „Flüchtlingspolitik“ kritisiert, automatisch zum „Ausländerfeind“, oder jemand, der den Islam ablehnt, zum „-phoben“, oder jemand der Freiheitlichkeit und Eigentumsbildung als unabdingbar für eine demokratische Gesellschaft erkennt, zum „gierigen Kapitalisten“ erklärt wird, muß man aus Sicht der selbst erklärten „Woken“, „Guten“, „Antifaschisten“ und „Antirassisten“ gar nicht mehr angehört werden, wenn man das Sprach-Gendern für Schwachsinn erklärt, man hat das Recht auf Anhörung verwirkt.

Das unterscheidet sich nicht von der Haltung anderer „Rechtgläubiger“: wenn man Allah und Mohamed für bestenfalls Schießbudenfiguren hält, hat man das Recht auf Leben verwirkt.

Ebenso freilich wie Leute, die auch ernstzunehmende Themen und Inhalte der Gender-„Theorien“ rundweg für „GaGa“ erklären, sich offenbar lieber auf „Glaubens“- Niveau bewegen, damit um alles in der Welt verhindert werden kann, dass ihre Selbstgewißheiten und ihre Vorstellungen so genannter „Normalität“ hinterfragt werden könnten.

Rechtgläubigkeit ist offensichtlich kein alleiniges Problem „des Islam“ – sondern eher als Lebensform der Standard-Modus: Glauben als Lebensinhalt

Wenn man dagegen vorgehen will, dass „Gender-Lehrstühle“ von bestimmten „Richtungen“ vereinnahmt und als „Gender-Theorie“ schlechthin dargestellt werden, die andere Sichtwisen unterdrücken und „canceln“, ist es völlig widersinnig und abwegig, dann selbst mit Unterdrückung bestimmter Inhalte generalisierend dagegen vorzugehen.

Man sollte sich doch einfach erstmal mit dem Sujet vertraut machen, bevor man völlig unzutreffende Ausführungen macht, man sollte erstmal zu verstehen versuchen, worum es überhaupt geht, bevor z.B. bei allen, die nicht beim Befehl „Gendern !!“ die Hacken zusammenknallen und gehorchen, „Frauenfeindlichkeit“ und ähnliches insinuiert wird.

Im Übrigen kann man „verschiedene Geschlechter“ auch berücksichtigen, ohne „Sternchen“ und ähnliche Erfindungen von Hobby-Linguisten.

Das generische Femininum oder Maskulinum bezieht sich nirgends auf ein „physisches Geschlecht“, sondern bezieht sich auf alle Geschlechter.
Sprachliche Kunst-Produkte wie „Sternchen“, „Doppelpunkte“ usw. sind daher überflüssig, da sie vorgeben, etwas „einbeziehen“ zu wollen/ müssen, das schon längst einbezogen *ist*.

Behauptungen wie „Sprache ist in ihrem Einfluss auf das Denken nicht zu unterschätzen“, könnten stimmen : wenn man Kindern schon von klein auf eintrichtert, z.B. generisches Maskulinum „meint nur Männer“, dann übernehmen sie solchen Schwachsinn.

Die wesentliche Eigenschaft von Generika besteht aber ja gerade darin, dass überhaupt kein Bezug auf irgendein Geschlecht besteht.
Wenn man als „Erwachsener“ zu beschränkt oder vorurteilsbeladen ist, das zu begreifen, überträgt man seine eigene Geisteshaltung freilich auf die Schüler.

Ungefähr die Hälfte aller Sprachen kennt kein Genus, wie Armenisch,Bengali, Assamesisch, Oriya (der östliche Zweig der indoarischen Sprachen), Persisch, Tadschikisch, Kurdisch, Baskisch/ (Alt-)Okzitanisch, Birmanisch, Chinesisch, Tibetisch, finno-ugrische Sprachen (Estnisch, Finnisch, Ungarisch u.a.), Georgisch, Hawaiisch, Indonesisch, Madegassisch, Māori, Japanisch, Khmer, Koreanisch, Thai, Türkisch, Kasachisch, Kirgisisch, Tatarisch, und andere Turksprachen, Vietnamesisch, Navajo u.v.m.

In den Gebieten dieser zahlreichen Sprachen, in denen es nur „neutrale“ Artikel gibt, müßte es dann gemäß entsprechender Unterstellung keinerlei Diskriminierung von Frauen und keine unangemessene heterosexuelle Dominanz und Benachteiligung Nicht-Binärer, Nicht-Heterosexueller geben, wie es ja aus dem Iran, der Türkei, Kambodscha, Japan usw. usf. bekannt ist, nicht wahr ?    

Was so genannte/ selbst ernannte „Gender-Kritiker“ aufregt, könnte also vielleicht nicht unbedingt „das Thema“ an sich sein, sondern, dass „von Oben“/ von außen ein Sprachduktus durchgesetzt werden und es nicht jedem selbst überlassen werden soll, wie er das handhabt.

Wenn dies jedem selbst überlassen würde, gäbe es keinerlei „Aufregung“, höchstens Anregung, und es könnte sich ggf. sogar von selbst die Sprache in neue und allgemein anerkannte Richtungen entwickeln, wenn kein Zwang dabei ausgeübt und keine politische Agenda damit durchzusetzen versucht würde, die erst die „Aufregung“ verursacht, auf die man dann mit dem Finger zeigt.

Fast alle, die ich kenne, welche „gegen Gender-Theorien“ stänkern, stellen sich als solche heraus, die sich damit nie beschäftigt haben, und sich ausgerechnet die Theorien, welche sie „bekämpfen“, als „die“ Gender-Theorie einreden lassen – und mit diesem Birgit-Kelle-Niedrigst-Niveau ungewollt das Selbstbild „feministisch“ oder „anti-kapitalistisch“ orientierter Gender-Theorien oder von Lächerlichkeiten wie „Gender-Sprache“ als „die“ Gender-Theorie bestätigen.

Dabei sind diese anti-freiheitlichen bis quasi-stalinistischen Richtungen eben nur ein *Teil* der Gender-Themen, die sich im Lehrbetrieb nur deshalb so breitmachen konnten, weil diese Okkupierung der Lehrpläne durch „Linke“ und „Feministinnen“ einfach laufengelassen und **zu wenig kontrolliert** wurde: ziemlich exakt das Gleiche wie beim Thema „Islam“ …!

Gender-Theorien als Beschäftigung mit der Diskrepanz zwischen gesellschaftlich vorgegebenen „Rollen“ und der tatsächlichen realen Vielfalt und Fragilität der individuellen Identitäten ist ein essentielles Thema und für jede Gesellschaft, die sich selbst gegenüber kritisch bleiben und sich weiterentwickeln will, unerlässlich, und alles andere als ein „Minderheiten-Thema“, es betrifft fast jeden oder sehr viele, wenn sie ehrlich sind und in sich hineinhören.

Auch als Therapeut kann ich nur bestätigen, dass bei deutlich mehr als der Hälfte der Klienten die Fragen der sexuellen/ gesellschaftlichen Identität und die eigene Ungewißheit dem gegenüber zu den Hauptthemen gehört.
Je mehr das lächerlich gemacht und verleugnet wird, desto weniger sprechen die Menschen offen darüber und es entsteht der falsche Eindruck, dass dies ein „Exoten-Thema“ sei.

Ebenso gibt es z.B. auch weit mehr Muslime, die den „offiziellen“ klerikalen Verlautbarungen zur „Rechtgläubigkeit“ kritisch bis ablehnend gegenüberstehen, als viele glauben.
Nur sind leider genau diese „Rechtgläubigen“ die vorwiegenden politischen Partner unserer „Politiker“ oder auch „Gelehrten“.

Auch hier müßte mit Kontrolle und mit Schutz der Unterdrückten statt einfachen „Verboten“ dagegen gesteuert werden.

Das könnte bedeutete allerdings z.B. auch „Gefährdung“ bequemer lukrativer Geschäfte mit z.B. wahhabitischen Staaten bedeuten.
Islamische Gruppen, Vereine, Gemeinden, offizielle Vertreter usw. *müssen* dazu verpflichtet werden, ein für alle Mal die grundsätzliche Trennung von Staat und Geistlichkeit/ Religion/ Klerus zu bejahen, zu ratifizieren, anzuerkennen und *unwiderruflich* zu lehren.

Der allergrößte Teil der momentan in Deutschland wirkenden islamischen Gruppen wird dies nicht unterschreiben können/ wollen („Unteilbarkeit der Ummah“): *diese* könnte und müßte man dann tatsächlich
VERBIETEN, in einer rechtskonformen statt willkürlichen Weise, dass der grundsätzlich säkulare Staat die unabdingbare Anerkenntnis absoluter unteilbarer Glaubensfreiheit zu verlangen, durchzusetzen und darauf zu bestehen hat.

Dann könnte man auch auf diese leidigen individualisierenden „Kopftuch“-, Kippah-, Kreuz- usw. „Debatten“ verzichten, es darf dann jeder „sein“ religiöses Symbol tragen, wenn die Religionsgemeinschaften den Staat, in welchem die Individuen Bürger oder Amtsträger sind, bedingungslos anerkannt haben.

„Diskussionen“ über „Gender“, „Islam“ , „Gesundheitswesen“, „Migration“, „Korruption“ u.v.m. sind notorisch oft bis zum Exzess von reinem Populismus, von „Meinungen“, (vorsätzlich) ahnungslosem Gestänker ohne erkennbare Absicht zu gründlicher Befassung gezeichnet – auch hier ein Grund, dringend zu warnen vor *noch* mehr so genannter „Demokratie“ !

Es hat endlich eine
VORHERRSCHAFT DES RECHTS, nicht des PöBELS oder irgendwelcher herbeigewüteter „Volksentscheidungen“ durch reine VOLKSVERHETZUNG durchgesetzt zu werden.

Das in jeglicher Weise offensichtlich ganz einfach zu verhetzende „Volk“
HAT NICHT DARÜBER ZU BESTIMMEN, WELCHE grundgesetzlich garantierten RECHTE jemand haben darf oder nicht !

„Das Volk“ in Berlin z.B. hat vor sechs Jahren gegen Bebauung von Tempelhof gestimmt, inzwischen ist „dem Volk“ selbst mehrheitlich klar, dass es u.a. damit das Ausmaß der „Wohnungsnot“ selbst verschuldet hat.

„Das Volk“ wäre für einen „Mietendeckel“, der freilich per se
RECHTSWIDRIG ist und in geltendes Recht eingreifen und dieses unwirksam machen, also einen UNRECHTSSTAAT errichten müßte !

Ebenso wäre das „Volk“ für „Enteignungen“, für die es ebenfalls keinerlei Rechtsgrundlage gibt.

Statt „Enteignungs“-„Initiativen“ als Vorhut von Terroristen durch Städte marodieren zu lassen, und dies allen Ernstes als „demokratisch“ zu bezeichnen, sollten die Unterzeichner besser über das
RECHT belehrt werden, dessen Bruch sie alle, das gesamte „Volk“ unweigerlich treffen und Folgen für sie haben würde.

Auch bspw. im „Gesundheitswesen“ gibt es unnötige, uneffektive oder gar schädliche Behandlungen  in „staatlichen“ / „öffentlichen“ Einrichtungen des „Gesundheitswesens“ nicht weniger als in „privaten“ Einrichtungen- in diesen besteht vielmehr Konkurrenzdruck, der sich Ineffektivität oder Quacksalberei gar nicht leisten könnte.

Auch hier sollte das
RECHT, sollten die *Patienten*-RECHTE auf Information, Transparenz usw. viel mehr Geltung bekommen – gleich ob in „staatlichen“ oder „privaten“ Einrichtungen – und statt dass über „öffentlich oder privat“ Schein-Diskussionen geführt werden, welche die eigentlichen Themen und Probleme des „Gesundheitswesens“ meist gar nicht berühren.

Die „Therapie-Orientiertheit“ statt besserer Förderung von z.B. Prävention und Körperbewußtsein ist in „staatlichen“ Einrichtungen nicht weniger vorhanden als in „privaten“.

Gleiches gilt für amazon, Apple, Microsoft, Facebook, PayPal, Ikea u.v.m.: es ist völlig
UNERKLÄRLICH, weshalb hier vermeintlich „kritische“ Bürger „dem Staat“ NOCH mehr Steuereinnahmen zuschanzen wollen ?
WAS HAT der einzelne Bürger hier von (noch) „höherer Besteuerung“ …? Weshalb „demonstrieren“ Bürger in absurder Weise für „höhere Steuern“ statt für mehr Freiheit ? Rechte ? Bewußtheit ? Kritikfähigkeit und deren Umsetzung ?

Ein sehr wesentlicher Grund dürfte eben darin liegen, dass sich in „(linker)Gesellschaftskritik“ der „marxistischen“ Provenienz mit diesen Individualrechten kaum beschäftigt wird – also nicht mit „schädlichem Individualismus“ -, sondern nur mit dem angeblichen „Hauptwiderspruch“ des „Materialismus“.

So schädigen sich „protestierende“ Bürger selbst noch weiter – und „dem Staat“ ist auch hier NOCH viel weniger an Bürgerrechten gelegen – er führt sie höchstens an, um Augenwischerei zu veranstalten.

Stattdessen sollten Bürger/ Kunden etwa hohe Mindeststandards in der Kundenorientierung, der Erreichbarkeit, dem Service, der Rechtsstellung usw. verlangen: die „Player“ machen „ihr“ Geld wesentlich damit, sich solche Kundenorientierung zu SPAREN und in „Call Center“ nach Türkei, Pakistan, Irland, Osteuropa usw. „auszulagern“.
Es wären hier vom Bürger/ Kunden und von Mitarbeitern FÜR IHN/ sie SELBST massive Investitionen zum Auf- und Ausbau von Kundenservice und besserer Rechtsstellung zu fordern, statt „höhere Steuern“ !
Diese Investitionen könnten die „Player“ dann steuerlich ansetzen.

Mit „höheren Steuern“ ändert sich nichts für die Kunden zum Besseren – im Gegenteil: die „Player“ werden NOCH mehr beim Service einsparen, wenn sie nicht DARAUF verpflichtet werden, Kunden- und Mitarbeiterrechte zu beachten, und dafür dann auch steuerliche Vergünstigungen zu erhalten – denn z.B. muß „der Staat“ dann viel weniger für Parallelwelten wie „Verbraucherschutz“-Organisationen oder mit Rechtsfällen überflutete Gerichte ausgeben …

23. … und kurz nochmalCorona“ …:

Das Problem mit den „Empfehlungen“ der WHO besteht doch nicht in Empfehlungen oder Verträgen zur Einhaltung an sich, sondern darin, dass hiermit mehr oder weniger nur Verpflichtungen oder Rechte *FÜR Staaten* verbunden sind und geregelt werden, „Einschränkungen“ und „Maßnahmen“ durchzusetzen – aber nicht eine allem übergeordnete Verpflichtung zur allergrößtmöglichen Einhaltung, Gewährleistung und Aufrechterhaltung von Rechten und Freizügigkeit für *Bürger*, und entsprechender Gestaltung der „Maßnahmen“.

Die „Staaten“ müssen ihre „Maßnahmen“ allein nur mit den „Empfehlungen“ der WHO „begründen“ und sind nicht verpflichtet, sämtliche „Maßnahmen“ mit z.B. den grundgesetzlich garantierten Freiheiten und deren allem übergeordneten möglichst weitgehendem *Erhalt* abzugleichen.

Es gibt z.B. keine Verpflichtungen an den Staat für Quarantänisierte, deren Versorgung zu garantieren, deren Einkommensverluste auszugleichen usw., dies sind überall nur „freiwillige Leistungen“ des „Staates“ ohne Rechtsanspruch.

DAS ist der Knackpunkt, den leider sowohl die Lauterbach-Brinkmanns-Drostens wie auch die „Skeptiker“ in gleicher Weise übergehen, nicht bearbeiten, nicht einfordern.
DAS ist es, was die „Krise“ so gefährlich für den Bestand freiheitlicher Rechtsstaaten macht: an einem Punkt, wo „der Staat“ zu beweisen hätte, wie ernst es ihm angeblich oder tatsächlich mit den Bürger- und Menschenrechten sei, versagt er und es wird von ihm nicht eingefordert.

Die wenigen, die es einzufordern vorgeben, befinden sich leider meist in abgehobenen Sphären der Realitätsfremdheit, Selbstbezogenheit und -gerechtigkeit.

24. … und zum Schluß nochmal ein Lieblingsthema von Kritikerndes so genannten Kapitalismus“:

Zahlen Superreiche in den USA kaum Steuern“?, fragte besorgt »ProPublica«, ein durch Stiftungen finanzierter US-amerikanischer Non-Profit-Newsdesk für „investigativen Journalismus“, und veröffentlichte vertrauliche Steuerdaten von „Superreichen“, die belegen sollen, dass diese fast keine Steuern zahlen. Sie errechneten den ›true tax rate‹-Satz, also den ›echten‹ Steuersatz, der bei ungefähr 3 % liege. „Skandalös“…!…, gilt doch in den USA eigentlich ein weitaus höherer Spitzensteuersatz.

Auch deutsche Medien sprangen auf den Zug auf, die „Tagesschau“ berichtete, ebenso „Der Spiegel“, oder „DW/Deutsche Welle“.Wie sieht es also inhaltlich mit der Anschuldigung aus?

Dr.Dr. Rainer Zitelmann übernimmt den Job, den die Redakteure eigentlich übernehmen müssten, und veröffentlicht etwa auf seiner „Facebook“-Seite eine Einordnung.
Er erklärt darin, dass die absoluten Zahlen zwar stimmen, jedoch derart verfälscht aus dem Kontext gerissen wurden, dass der Eindruck entsteht, Reiche würden sich unlauter um ihre Pflichten herummogeln.

Mal wieder das alte verlogene Spiel von „Linken“ : abgesehen davon, dass sie legale und geprüfte Steuererklärungen „skandalisieren“ und veröffentlichen, obwohl sie dem Steuergeheimnis unterliegen, greifen sie irgendetwas, das zum „Anklagen“ zu taugen scheint, heraus, und erwähnen alles andere nicht:

>> Solange sie Aktien halten und kaum oder keine Dividende einstreichen, spiele der Besitz steuerlich keine Rolle. Die Multimilliardäre nutzten ihn aber als Sicherheit für Kredite, mit denen sie ihre Ausgaben finanzieren. <<

Ja, und mit diesen Ausgaben schaffen sie Unternehmen, Werte, Infrastruktur, Arbeitsplätze, deren Entlohnung z.B. Steuern und Sozialabgaben bringt, es werden Waren geschaffen und umgesetzt, die Werte, Erlöse und Steuern erbringen usw.

Von Verlustvorträgen oder Vorsteuern haben die „Enthüller“ wohl auch noch nichts gehört oder erwähnen sie gar nicht – wahrscheinlich beziehen sie sich nur auf Jahresendabrechnungen, in denen Investitions- und Verlustvorträge oder Vorsteuern natürlich berücksichtigt sind.

Aber „Kritiker“ wollen weiterhin behaupten: „Wenn ‚die Reichen‘ mehr Steuern bezahlen, ginge es ‚uns allen besser.'“
Wenn aber Investitionen, Verlustvorträge oder Vorsteuern nicht mehr berücksichtigt werden können oder aus eigenen Mitteln geschaffene Sicherheiten wie Aktien steuerlich relevant werden sollten, wird eben weniger investiert, „der Staat“ kann dann noch mehr Gelder z.B. für „Flüchtlinge“ verprassen oder für teure „Sozialwohnungen“, die aber über kurz oder lang immense Folgekosten haben.

„Der Staat“ kann nun mal nicht wirtschaften, sondern nur Diebstahl begehen – und die „Skandalisierer“ wollen nicht wahrhaben, dass man Kapital nur einmal „verteilen“ kann – danach ist es weg, die Unfähigkeit der „Staaten“ aber nicht; und die Kapitalisten sind auch irgendwann weg, dorthin wo man nicht so dämlich ist, auf sozialismus-süchtige „Enthüller“ hereinzufallen.

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Category: „ESPOSITO – Uno straniero qui“ –

Pas vraiment  (du CAHIERS)   –   Not really  (from NOTEBOOKS)

I´m in it – but it´s not about me / J’y suis – mais c´est pas de moi

                                   (04)

<Alles dicht -oder noch´n Deckel drauf ? – Hauptsache, Nichts Gelernt !>

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<Alles dicht -oder noch´n Deckel drauf ? – Hauptsache, Nichts Gelernt !>

14. „allesdichtmachen“:
ZITAT eines „Diskutanten“ : „Hätte man rechtzeitig einen Lockdown gemacht, der diesen Namen auch verdient, sähe es jetzt mit Sicherheit anders aus“:

NEIN, leider überhaupt nicht, denn es FEHLEN fast alle anderen Voraussetzungen, um einen Total-Lockdown zu einem Erfolg zu machen …!

Das Fehlen dieser Voraussetzungen, die krassen Versäumnisse der Regierung(en) werden nicht scharf kritisiert – aber diese „Schauspieler“: wie verlogen ist das !

Ähnlich wie das Gemecker um „Masken“ von „besorgten Müttern“ u.v.m. kleinteiliges Genörgel ist, so auch das Geplärre dieser „Schauspieler“ nur eine Verschiebung der — allerdings sehr berechtigten — Kritik am „Handeln“ der „Regierungen“. All dies wirkt so wie ständig nörgelnde Kinder, die nie darin unterstützt wurden, begründete, gründliche, durchdenkende Kritikfähigkeit zu entwickeln, die spüren, dass ihre Mutti sie darin nicht unterstützt, sondern ihnen bei jedem Ansatz dazu die Unterstützung entzieht, sie bestraft, worauf sie sich auf´s Nörgeln, auf „indirekte Kritik“ verlegt haben: Deutschland im Jahr 16 der Neo- DDR- Pfarrerstochter- Herrschaft.

Es findet nirgends eine ernsthafte Analyse und Kritik der „Maßnahmen“ statt, da halten sich „besorgte Mütter“ halt im Kleinen am Gemecker gütlich, denn Kritik im Großen an der anscheinend unangreifbaren Über-Mutti wird ja nicht geleistet.

Weder Schulschließungen noch „Tests“ noch irgendeine andere „Maßnahme“ bewirkt *irgendetwas*, solange man nicht weiß, *wo* und *wie* sich Menschen anstecken !

Wenn jemand in dieser Minute einen „Test“ macht, kann er zwei Stunden später (oder sogar zur selben Zeit) infiziert sein (auch wenn ein „Test negativ“ sein sollte).

Dann soll er zu Hause bleiben – aber wo er sich (in der Zwischenzeit) angesteckt hat, weiß man immer noch nicht.

Das A&O wäre also eine hundertprozentig funktionierende app gewesen, und diese vorübergehende (partielle oder weitgehende) Außerkraftsetzung des „Datenschutzes“ hätte ***gemäß europäischem Rechtsstandard*** mit *Pflichten* des *Staates* einhergehen müssen.

Diese jedoch einzugehen, verweigert Merkel – *dafür* hat sie sich noch nie „entschuldigt“.

Wer dieses komplette Verfehlen europäischer Rechtsstandards unbeachtet läßt, und jegliche Forderung an Regierungen, diesen zu entsprechen, unterläßt, kann nicht „links“ sein.

Wenn „Linke“ zwar solche bestenfalls halbgaren Vorstellungen von „Schauspielern“ kritisieren, nicht jedoch Merkel + Co. **mindestens genauso**, sind sie *unglaubwürdig*.

Z.B. Versorgungssicherstellung in der Quarantäne, Sicherstellen der Existenz z.B. durch umgehende finanzielle Ersatzleistungen etc.: das wäre rechtskonform gewesen, damit hätte man auch von den strikten – aber menschenrechtswidrigen – „Maßnahmen“ asiatischer „demokratischer“ Länder „lernen“ und diese auch bei uns umsetzen können.

DANN hätten „Gerichte“ diese Einschränkung des „Datenschutzes“ als „milderes Mittel“ gegenüber flächendeckenden Idioten-Lockdowns auch durchgewunken.

Das ist leider das was psychisch Getriebene wie „Lauterbach“ und andere „NoCovid“- Adlaten nie dazu sagen: es ist *nicht* die „NoCovid“-Strategie, der Strikt-Lockdown, der in entsprechenden Ländern zur dauerhaften Senkung der „Zahlen“ geführt hat, sondern, dass alle anderen „Maßnahmen“ ineinander griffen und greifen, um die „Zahlen“ auch dauerhaft niedrig zu *halten* und nicht nach dem Lockdown ebenso idiotisch wieder „alles zu lockern“.

In diesen Ländern ist eine elektronische Infektionsverfolgung etabliert, es wird nicht einfach wie bescheuert „getestet“, sondern das Ganze ist eingebettet in eine *Gesamt*-Strategie, die neu auftretende Infektionen sofort verfolgen und „Nester austreten“ kann.

Dort werden dann grundsätzlich auch alle Geschäfte, Theater, Stadien usw. wieder geöffnet !
Eine „Stigmatisierung Getesteter“ z.B. wäre dann gar kein Thema mehr, wenn die Politik zu kommunizieren in der Lage wäre, dass es um die *Sache* geht.

Warum ist die Politik nicht dazu in der Lage ?

Weil sie die Sache selbst nicht zu begreifen scheint und sich stattdessen von einer undurchdachten, unzusammenhängenden Idioten-„Maßnahme“, von einem „Lockdown“ zum nächsten hangelt.

Solche Idiotie ist auch kein gutes Beispiel für Kinder, „die was lernen sollen“ und stattdessen mit Nachwuchs- Blockwärterinnen wie „Mai Thi“ und der Sendung mit der Maus im Pippi-Langstrumpf- Modus belästigt und abgefertigt werden.

Denn Herr Lauterbach, Prof. Brinkmann + Co. sagen NIE dazu, dass in Europa/ Deutschland einfach die technischen Voraussetzungen dafür fehlen, und dass daher ein „NoCovid“ auch nicht vertretbar ist, dass er nicht überzeugt, weil er ohne strikte Infektionsverfolgung *idiotisch* ist und zu nichts führt, und man eben gezielte überwachte Öffnung und gezielte einzelne Lockdowns angesichts der fehlenden Puzzle-Teile nicht durchführen kann.

Lauterbach, Merkel + Co. lenken mit ihren sinnlosen Gewaltakten nur von ihrer Unfähigkeit ab, Merkel hat schlichtweg keine Ahnung wovon sie redet, was ihre Defizite sind, sie lallt nur „Sendung mit der Maus“-ähnlich wie eine hilflose Gouvernanten- Schachtel herum, sie ist eine „Neuland“- Trutschel, sie hat an der Spitze eines modernen Industriestaates schlichtweg nichts zu suchen.

Sie kann Menschen nicht vermitteln, was zu einem sinnvollen wirksamen Strikt-Lockdown gehört und wie er nachhaltige Wirkung entfalten könnte.

Weil „Neuland“-Angie einfach null Ahnung hat.

Daher wird, wenn Deutschland dieses unfähige Trampel überstanden hat, Deutschland nichts gelernt haben, im Gegenteil, es verdummt.

15.

„Gerade als akademisch gebildete Frau sehe ich mit zorniger Belustigung, wie aus dem Himmelreich der akademischen Welt eine Seifenblase nach der anderen in die Gegend gepustet wird, wo sie alsbald an der Wirklichkeit zerschellt.

Nein, Heterosexualität ist keine gesetzte Norm, sondern schlicht Biologie. Es gibt Männer und Frauen und sie unterscheiden sich voneinander. Gleichberechtigung ist keine Gleichheit. Geschlecht ist kein „soziales Konstrukt“, das man beliebig an- oder ablegen kann. Wer das rückwärtsgewandt nennt, sollte hinzufügen, dass das dann offenbar für die meisten Menschen gilt.

„Identitätspolitik“ ist im übrigen das beste Mittel, eine Gesellschaft zu spalten. Ich sehe keinen Gewinn darin, Menschen nicht als Individuen, sondern als kollektive Merkmalsträger zu behandeln. Mir scheint, das ist ein Rückschritt in jenen Rassismus, den man doch zugleich zu bekämpfen vorgibt.“

Solches schreibt Frau Dr. Cora Stephan (auch bekannt als „Anne Chaplet“ oder „Sophie Winter“) in „Lob des Normalen: Vom Glück des Bewährten“.

Wo manches daran nachvollziehbar oder berechtigt ist, so typisch sind solche Äußerungen von Seiten selbst ernannter „Gender-Kritiker“ oder „Verteidiger“ einer „Normalität“, die es so einfach nicht gibt, und wenn so vieles unreflektiert durcheinander geworfen wird  – wie „Biologie“ und „soziales Konstrukt“ –, und dabei eigentlich genau der Leimspur selbst ernannter „Gender“ – „Experten“/ -„Protagonisten“ gefolgt wird, die man doch zu kritisieren anstrebt.

Dies wurde bereits vielfach ungleich fundierter ausgearbeitet von Berufeneren wie etwa Camille Paglia, die – sehr kurz gefaßt – etwa „spezifisch“ männliches oder weibliches, „hormon“-, „gen“- oder sonstwie „biologisch“ -gesetztes Verhalten nicht bestreitet, dabei aber kein Individuum darauf festsetzt und keine „Normalität“ behauptet, sondern einer „natürlichen Diversität“ folgt, die unter anderem „typisch männliches“/ „weibliches“ Verhalten beinhaltet, nicht ausschließt.

Wer einmal als Psychotherapeut/ Psychoanalytiker gearbeitet hat – wie ich Jahrzehnte lang -, kann wissen, wie schnell und leicht „soziale Geschlechtsrollen“, die alle vor sich hertragen – Männer und Frauen -, zusammenbrechen und auseinanderfallen, ein wie labiles fragiles Konstrukt sie tatsächlich sind, das „wegen der Anpassung“ aufrechtzuerhalten, unendlich Energie kostet und unendlich Kreativität vernichtet.

Die Behauptung grundsätzlich festgelegter „Geschlechterrollen“ ist bare Illusion: *das* ist die „Seifenblase“, das ist Abgehen von der Betrachtung von Menschen als Individuen.

Es gibt z.B. Hormone, es gibt physiologische Unterschiede, die selbstverständlich Wirkung entfalten, doch was daraus – aus „der Biologie“ – gemacht wird, ist weithin eben gesellschaftlich geformt (ähnlich wie etwa die Auswirkungen und die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 unbestreitbar sind, jedoch nicht das was eine Gesellschaft in ihrem Umgang damit daraus macht…), so wie es generell z.B. „wissenschaftliche“ Erkenntnisse gibt, doch was daraus gemacht wird, ist nun mal individuell, gesellschaftlich, persönlich überformt – siehe z.B. die Unterschiede bei denselben „wissenschaftlichen“ Erkenntnissen von Drosten, Kekulé, Schrappe, Streeck usw.

Wir haben z.B. derzeit fünf Kater, eine Katze – diese ist uneingeschränkte, dominante Herrscherin.

Wenn dies schon bei „der Biologie“ noch deutlicher unterworfenen nicht-menschlichen Tieren so sein kann, dann noch viel mehr bei so sozial/ gesellschaftlich bestimmten Wesen wie „Menschen“.

Es ist nicht recht verständlich, wie man einerseits z.B. die „europäische“/ „abendländische“ „Aufklärung“ „verteidigen“, dann aber darauf bestehen will, „der Biologe unterworfen“ zu sein ?

Alle Menschen werden mit biologischen „Geschlechtswerkzeugen“ und Geschlechtsmerkmalen geboren – egal ob sie eindeutig sind oder nicht -, aber eben nicht mit einer „Sexualität“, nur mit einem allgemeinen, ungerichteten, egozentrierten lustbestimmten Verlangen, das grundsätzlich unendlich geformt werden kann.

Auch eine mögliche Ausrichtung sexuellen Begehrens auf Kinder ist darin inbegriffen, dies sind eben keine „Un-Menschen“; auch hier ist bewußter, kritischer, offener Umgang damit die einzig mögliche Lösung für alle Beteiligten und „Betroffenen“ – und eben nicht irrationales „Verdammen“ und „Verurteilen“.
Gerade in der Verdrängung, in der Dunkelheit haben mögliche Opfer es am schwersten … !
Ebenso sind es auffällig häufig genau diejenigen, die eine frühzeitige Stärkung des eigenen Körperbewußtseins von Kindern als „Frühsexualisierung“ diffamieren, welche Kinder als ihr Eigentum und nicht grundsätzlich völlig eigene Wesen erkennen wollen, und welche besonders laut „gegen Kinderschänder“ schreien, um etwas darzustellen, was sie meist nicht sind: respektvolle Bewahrer und Bestärkende der Eigenständigkeit jedes Wesens.

Solche Menschen scheinen immer Andere zu brauchen, die „unter ihnen“ stehen sollen – so wie „Linke“ zu ihrer Selbstdarstellung als „Gute“ einen angeblichen „Ausbeuter“ brauchen: um das in ihnen Verdrängte zu bestrafen und abzuurteilen, weil sie damit nicht umgehen können.

Millionen juristisch ausgebildete „Richter“ aus dem „Volk“ – oder D-„Prominenz“ wie „Natasha Ochsenknecht“ oder „Charlotte Würdig“ –, die offenbar alle beim Prozess dabei waren und die Aktenlage exakt zu kennen und juristisch zu beurteilen zu können scheinen, melden sich zu Wort.

Der gesellschaftliche Umgang – oder der von „(ehemaligen) Freunden“ – mit Christoph Metzelder zeigt die fundamentale Erbärmlichkeit und Verlogenheit dieser „normalen“, „bürgerlichen“ Gesellschaft.

So wie es einst Karl Kraus schrieb: „Ein Sittlichkeitsprozess ist die zielbewusste Entwicklung einer individuellen zur allgemeinen Unsittlichkeit, von deren düsterem Grunde sich die erwiesene Schuld des Angeklagten leuchtend abhebt.“ („Die Fackel“ 263/ 16 : „Sprüche und Widersprüche“).

„Fortpflanzung“ ist nur eine Möglichkeit des Ergebnisses von „Sexualität“, nicht deren „Sinn“. Deswegen ist „Heterosexualität“ eben nicht einfach „Biologie“.

Das Geschwätz von „Normalität“ unterscheidet sich in der Haltung nicht von den zwanghaften „Sprachregelungen“ so genannter „Anti-Rassisten“ oder der absurden „Gender-Sprache“.

Das alles ist weder „rückwärtsgewandt“ noch „konservativ“ noch „progressiv“ / „gesellschaftskritisch“ einzuwerten, dies sind alles verengende und den Menschen ungerechtfertigt beschränkende Bewertungszusammenhänge, die bei der Betrachtung, Wahrnehmung, Wertschätzung und Entwicklung des Menschseins, des Lebens einfach verfehlt sind.

Vielleicht sollten „Dr. Cora Stephan“ und ihre Geistesähnlichen mal einen Ausflug in die Schweiz in´s Auge fassen ? :

16. http://www.derbund.ch/unnatuerlich-ist-in-der-natur-nichts-434459740480 
„Unnatürlich ist in der Natur nichts“ – „Vielfalt“ ist das Natürliche, nicht Gleichheit, nicht Gleichförmigkeit, sondern Dynamik :

während sich selbst ernannte „Antirassisten“ mit künstlichen „Diversity“-, „Gleichstellungs“-, „Quoten“- und ähnlich lächerlichen Anstrengungen und mit komplett ABSURDEM Sprach-„Gendern“ beschäftigen, verwechseln ihre – ebenso monotonen, humorlosen, realitätsverweigernden selbst ernannten „konservativen“ bis reaktionären – „Gegenparts“ das „Gendern“ ebenfalls mit „Vielfalt“ und „kämpfen“ für die „Anerkennung“ von etwas, das es schlichtweg in „der Natur“ – auch in allen menschlichen Kulturen – nicht gibt, z.B. durchgehend „eindeutig männliche“ / „eindeutig weibliche“ Eigenschaften.

Sie setzen äußere Geschlechtsmerkmale mit bestimmten Verhaltensweisen gleich und betreiben nur eine andere seelisch-geistig-gesellschaftliche Verarmung als selbst ernannte „Diversity“- Protagonisten, die genauso „ernsthaft“ meinen, grammatisch/ sprachlich „maskuline“ Formen und deren gewaltsame „gendergerechte“ Beugung hätten irgendetwas mit „(Geschlechter-) Gerechtigkeit“ oder „Gleichberechtigung“ zu tun, oder beförderten diese.

Ebenso scheinen sie – wie z.B. die „Katholische Kirche“ – „Sexualität“ mit „Fortpflanzung“ gleichzusetzen: alles was dieser nicht „dient“, sortieren sie als „unnatürlich“ oder „Abweichung“ aus, die höchstens „geduldet“ werden könne: sozusagen oder in gewisser Weise der Hetero- Terror als totalitäre weltliche Ordungsmacht.

Sie wollen es einfach nicht begreifen, dass z.B. viele Menschen, die sich klar einem bestimmten Geschlecht zuordnen, unwissentlich Chromosomenkombinationen in sich tragen, die dem anderen Geschlecht entsprechen, und nicht, dass „Geschlecht“ nichts bloß Biologisches, sondern stets kulturell und individuell Überformtes ist.

Z.B. als „männlich“ konnotierte Eigenschaften – die als angeblich „toxisch“ oder „destruktiv“ bekämpft werden zu müssen „meinen“ – stellen einen Eigenwert dar, sind aber auch nicht an ein „biologisches Geschlecht“ gebunden, sondern stehen grundsätzlich jedem Individuum zur Verfügung.

Die Komplexität dieser und anderer Themen der „Natur“ wird sowohl bei „Linken“ / Zwangs-„Gleichstellern“ wie bei ihren selbst ernannten „Gegenparts“ und selbst ernannten „Gender- Kritikern“ absurd, schmerzhaft, zwanghaft und unerträglich geistig, seelisch und politisch total VERARMT und KRANKHAFT IDEOLOGISIERT behandelt, u.a. unter Verabsolutierung und positiver Herausstellung „erwünschter“, und Ablehnung „unerwünschter“ Eigenschaften.

Währenddessen bekommen etwa männliche Seepferdchen Nachwuchs und ziehen diesen auf, Delphine penetrieren in „Männerbunden“ in alle möglichen Körperöffnungen, bei über 1500 Arten ist gleichgeschlechtliches Sexualverhalten nachgewiesen, es ist etwas absolut „Natürliches“, ebenso, dass in bestimmten Arten oder Gattungen für die Vermehrung kein „gegengeschlechtlicher“ Part benötigt wird.

Gerade auch „achtsame“, vorgeblich „Natur liebende“ so genannte „Tierschützer“ – meist zirpende, brave, verklemmte Weiber – wollen die reale Gewaltsamkeit und alles mitreißende „Leidenschaftlichkeit“ des animalischen Treibens nicht wahrnehmen und versuchen diese zu glätten und nur „den Menschen“ als „übergriffig“ zu diffamieren, wenn er in „die Natur eingreift“.

Wie lächerlich dies ist, beschreibt eben nicht nur seit Jahrzehnten die grossartige CAMILLE PAGLIA in vielen Schriften, die absurder Weise in „Feminismus“ oder „Gender“- Literatur sortiert werden, obwohl sie den (real existierenden) „Feminismus“ gerade zutiefst ablehnt und sich über das „Gender“- und „Gleichstellungs“- Gehabe vor Lachen ausschüttet.

Aus „der Natur“ ethische oder „moralische“, schon „biologische“ Regeln ableiten zu wollen, ist vollkommen unsinnig. „Die Natur“ lacht sich wie immer krumm und schief über die selbst ernannte „Krone der Schöpfung“.

Alles derzeit zu betrachten (noch bis 10. April 2022) u.a. in einer Ausstellung des Naturkundlichen Museums in der Schweizer Hauptstadt.

www.nmbe.ch

17. HASS AUF „DIVERSITÄT“ bei „Linken“ und „Grünen“:

ABSURD ist auch, wie ausgerechnet geistig und seelisch extrem Beschränkte, Anhänger ausuferndster „Verbote“ sich als Protagonisten einer Grenzenlosigkeit, einer „Diversität“ aufzuführen erlaubt wird.

„Linke“ keifen etwa „Aldi bleibt“. Und regionale Anbieter/ Produzenten, die ihre Leute ordentlich bezahlen und die Umwelt schonen, sind ihre „Feinde“, sind „Gentrifizierer“.

Und morgen kreischen dieselben verlogenen „Linken“ wieder „gegen Ausbeutung von Mensch und Natur“.

Um „links“ zu sein, muß man mehr als offensichtlich verdummt und verlogen sein.

TIPP:

Macht doch auf die Preise einen DECKEL DRAUF !

PREISDECKEL, MIETENDECKEL, DENKDECKEL, „Hassrede„-DECKEL, alles was Verlogenen, das Leben hassenden FASCHISTEN „nicht gefällt“: „DECKEL DRAUF„.

VERBIETEN VERBIETEN VERBIETEN : das ist alles was sie können.

WANN werden die VERBOTS-FASCHISTEN endlich VERBOTEN ?

FRAGE: wieso gibt es z.B. bei „Lebensmitteln“ keinen „Preisdeckel“ ? Es gibt dort „DISCOUNTER„ !

Es gibt dort KEIN „Recht“, lebenslang „angesagte“ Lebensmittel für lau nachgeschmissen zu bekommen. WARUM denn also soll es ein „Recht“ geben, in „angesagten“ Gegenden lebenslang für 5 Euro / qm „mieten“ zu dürfen ?

Es gibt zwar Gründe, die dafür sprechen, eine einigermaßen „ausgewogene Mischung“ von Einwohnern zu haben – jedoch nicht durch ENTRECHTUNG und (Selbst-)AUSBEUTUNG von Vermietern, Eigentümern, Wohnungsgesellschaften usw. – Deshalb hatten ja u.a. auch Wohnungs- Genossenschaften, „Linke“, gegen einen grundsätzlich rechtswidrigen „Mietendeckel“ geklagt.

„Gegen Entrechtung“ oder „Ausbeutung“ vorgehen zu wollen, ist komplett unmöglich und unglaubwürdig, wenn man Entrechtung, Hass, Spaltung, Ausbeutung an anderer Stelle betreibt.

FRAGE: „warum“ sind die Preise bei „d*“ so niedrig ? Warum kosten 500g Vollkorn-Pasta nur 95 Cent ? 1 kg Vollkorn-Bio-Reis unter 2 Euro ? usw.

Ist das „der Markt“ ?

Der ohne „Regulierung“ durch „Sozialisten“ ?

„Warum“ wollt Ihr Eure geliebten „Rentner“ dazu bringen, bei Aldi Schrott zu kaufen ? HASST Ihr Euer „Klientel“ ?

Geht „bezahlbar kaufen“ etwa ohne „Sozialtarif“ ?

Ginge „Bezahlbar Wohnen“ vielleicht auch ohne „Sozialwohnungen“ ?

Ohne Hass und Feindbild gegenüber Vermietern, Investoren, Unternehmen, „Gentrifizierern“ ?

Nur weil „Linke“ vielleicht zu BLÖD, zu VERKLEMMT, zu UNFÄHIG, zu psychisch verengt – mit anderen Worten: zu ANTIDIVERS, zu UNDIVERS – sind, um Geschäfte und dazu Fähigere sich zum Partner statt Feind zu machen, und sie das VERDRÄNGTE – wie es beispielsweise „Homophobe“ gern tun in ihre „Hass“-Objekte auslagern, müssen sie alle zu Feinden erklären, die das ausleben und beherrschen, wozu „Linke“ unfähig sind.

Sie können einfach Diversität nicht akzeptieren – alle Menschen müssen „gleich“ sein und keine „Abweichler“ und „schädliche Individualisten“.

Einfach nur KRANK und ASOZIAL, und dann führen sie sich auch noch als Bessermenschen und „sozial“ auf.

„Linke“, „Anti-Kapitalisten“, „Kapitalismus-Kritiker“ sind nirgends irgendeine „Alternative“ zum Kapitalismus, sondern dessen Parasit und Schmarotzer.

Sie wollen den Kapitalismus nicht weiterentwickeln, sie wollen nicht, dass er bessere Produkte hervorbringt, sondern freuen sich über alles Fragwürdige und Schlechte, das in ihm entsteht – weil sie ja selbst nichts besser machen können, denn dann würden sie ja Verantwortung übernehmen, Investitionen generieren, etwas zur Marktreife bringen müssen, und würden dann womöglich zu den bösen „Reichen“ gehören, die „besteuert“ oder „enteignet“ zu werden haben.

Und sie müßten sich mit von ihnen so genannten „Nebenwidersprüchen“ beschäftigen: also mit dem LEBEN an SICH, mit dem MENSCHEN, so wie es und er IST : sie müßten ihre extrem anti-humanistische MENSCHENVERACHTUNG – welche der des „Islam“ fatal ähnelt und welche die „Sympathie“ des „Kommunismus“ mit dem „Islam“ erklärt – aufgeben.

Nicht „der Kapitalismus verformt die Menschen“ – sondern: der Kapitalismus entspricht dem Menschen, so wie er nun mal IST. Er braucht Wettbewerb, er braucht das Ringen um bessere Lösungen, er braucht zum Überleben und zum Fortschritt all das was „Sozialisten“ als „Gier“ verunglimpfen – um gierige, faule, destruktive „Abgreifer“ in „angesagte“ Gegenden einzuquartieren und sich festsetzen zu lassen, die jedoch nur überleben können weil es all den von ihnen aus intra-psychischen Gründen verachteten und diffamierten Reichtum um sie herum gibt.


Alle, die „nicht so sind“ wie „Wir“, haben „enteignet“, gemaßregelt, zerstört zu werden, so wie „damals“ die „reichen Juden“: das Prinzip des Faschismus und des Totalitarismus.

Dabei hängen ausgerechnet solche Totalitären sich auch noch an „Diversitäts“- und „Gleichberechtigungs“- Bewegungen, obwohl sie jegliche Individualität, jede Selbst- Befreiung und -Entwicklung als „schädlich“ bekämpfen.

Ähnlich wie bestimmte selbst ernannte „Corona-Kritiker“ keinen freien, kritischen, selbst-verantwortlichen Umgang mit Corona, sondern nur Ja-Sager und Mitläufer wollen und sich von der DDR-Pfarrerstochter damit nicht unterscheiden.
Sie wollen den Umgang mit Corona nicht konstruktiv kritisch begleiten und verändern, sondern freuen sich über jede Fehlleistung der „Regierungen“: eine andere, eigene Existenzberechtigung haben sie ja gerade nicht.

Und das „System“, in dem solche parasitären, nichtsnutzigen, gemeingefährlichen, destruktiven Schwachköpfe überall ihr Maul aufreißen, „gewählt“ werden und den von ihren Hass-Objekten geschaffenen Reichtum zerstören dürfen, wird „Demokratie“ genannt.

Und diese wehret nicht den Anfängen, sondern läßt „Enteignen“ Kreischende durch Städte marodieren, läßt sie „Volksabstimmungen“ durchführen, die „Mitte“ schafft es nicht, „Proteste“ aufzunehmen, und nicht, flexible, konstruktive, innovative, progressive Lösungen zu entwickeln, stattdessen läßt sich die „Mitte“ von rechten und linken Verbrechern einzwängen, die mit ihren „Gesetzes“- „Vorschlägen“ endgültig diejenigen lahmlegen, lähmen und mit „Vorschriften“ überziehen und faktisch enteignen, die noch „Geld“ zum „Umverteilen“ erwirtschaften.

Nein, dieses Land hat NICHTS aus zwei totalitären Diktaturen und deren Vorzeichen gelernt.

„Linke“ gehen manisch hausieren mit Behauptungen wie, „der“ Kapitalismus „verursacht Armut“ – dies ist freilich ebenso grundfalsch wie der „Marxismus“ es per se ist, der ja bestenfalls Zustandsbeschreibung ist, aber keinerlei Lösung bereit stellt, da z.B. Lösungen ja stets nur in konkretem ökonomischem und werte-basiertem Handeln möglich sind.
 
Der „Marxismus“ aber verweigert, den Menschen als homo oeconomicus zu betrachten, und er betrachtet Diskussionen über Werte bestenfalls als Diskussion über „Nebenwidersprüche“, die also seinen zentralen GLAUBENSsätzen, ein so genannter „Hauptwiderspruch“ sei die“ungleiche Verteilung“ der Produktionsvoraussetzungen, nicht entsprechen.
 
„Linke“ lassen dabei jegliche Differenzierung vermissen, wie z.B. zwischen „Armut“ und „Ungleichheit“.
 
Und so haben sie „dem Volk“ erfolgreich suggeriert – und überall in der „Freien Presse“ wird das Echo dieser Suggestion verlautbart -, die „Armut“ sei „gestiegen“, „Reiche werden immer reicher…“ : Sprechblasen, Seifenblasen…
 
Mit der Realität hat das – wie immer im „Marxismus“ – NICHTS zu tun, schon weil ja Individuen und deren selbstverantwortliches Handeln ausgeklammert werden und sie zu „Gruppen“ einsortiert werden – und noch eigenartiger wird es, wenn dann aber ausgerechnet DIE „Gruppe“, deren Anwachsen von „Linken“ am meisten und undifferenziertesten herbeigejubelt wurde – „die Migranten“ – am meisten zum Anstieg von „Armut“ beitragen.
So gesehen macht das totalitär vorgetragene Verlangen „Linker“, alle möglichen „Migranten“ gegen pauschale „Rassismus“-Vorwürfe zu verteidigen und „Willkommen“ zu heißen, für die „Linken“ SInn: denn dann „stimmt“ ihr Vorwurf an „den Kapitalismus“ eher wieder … aus Sicht unbelehrbarer „Linker“, bei denen an
ALLEM „der Kapitalismus“ Schuld hat.

So wie im
GLAUBEN des Islam alle Schuld bei „den Ungläubigen“ zu suchen ist – daher die angeblich unverständliche Affinität der GLÄUBIGEN des „Historisch-Wissenschaftlichen Marxismus“ zu dem anderen GLAUBEN, der DAS LEBEN an sich HASST.

AUSZüGE aus dem realitätsgestützten aktuellen Entwurf zum „Armutsbericht“:

 
<<   Tatsächlich ist die Armutsgefährdungsquote nicht gesunken, weil – wie das Ministerium schreibt – „alle Einkommensbereiche“ vom Aufschwung profitierten…Von großer Bedeutung ist dabei offenbar, was man unter Armut versteht.
In politischen Debatten wird oft nicht klar zwischen Armut und Ungleichheit unterschieden – ihre statistisch messbaren Entwicklungen unterscheiden sich aber sehr stark, wie amtliche Daten zeigen, die der Bericht aus dem Sozialministerium zitiert. 

 
*** Der Anteil der Menschen, die im Alltag mit ernsten finanziellen Nöten kämpfen, ist demnach stark gesunken: Er hat sich von 5,1 Prozent 2005 auf 2,6 Prozent im Jahr 2019 fast halbiert.***

Ein Haupttreiber war demnach schon im Analysezeitraum 2005 bis 2015 die Veränderung der Bevölkerungsstruktur durch Migration: „Personen, die nach Deutschland zuwanderten, erreichten oft zunächst nur niedrige Positionen in der Einkommensverteilung“, stellt das Sozialministerium in dem Berichtsentwurf fest.

Für die statistisch gemessene Ungleichheit und ihre Interpretation hat das wichtige Folgen:
Ein Teil der Personen, die 2015 zum unteren Drittel zählten, waren 2005 noch nicht in Deutschland – und eine entsprechend große Gruppe, die damals zum unteren Drittel gehört hatte, zählte 2015 zu einer höheren Schicht.
Die Studie liefert auch eine bezifferte Schätzung: 

Ohne den Effekt der Zuwanderung wäre der gemessene Einkommensanstieg des unteren Drittels – unter sonst gleichen Umständen – um gut 2,5 Prozentpunkte höher ausgefallen. Allerdings hätten dann Personen, die 2015 mit ihrem Einkommen in der tatsächlichen Schichtung aufgestiegen waren, weiter zum unteren Drittel gezählt.   >>

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bundessozialministerium-ueber-steigendes-einkommen-und-wahrnehmung-17283905.html?GEPC=s5

„Pas vraiment (du CAHIERS) – Not really (from NOTEBOOKS) -03-“

<I´m in it – but it´s not about me / J’y suis – mais c´est pas de moi>
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10. Von Orbán lernen: Diffamierung statt InhaltDie bayerische „First Lady“, Ehefrau von Herrn Söder, soll(e) ‚bemüht sein‘, ‚ihre Rolle‘ „nicht mit jener der Unternehmensinhaberin zu vermischen. Ist es aber nicht gerade „ihre Rolle“, dass sie nun mal beides ist, „First Lady“und Unternehmerin ?

Mich selbst interessiert es nicht im Geringsten, wer welche „Geschäfte“ macht, auch nicht ob er damit „Provisionen“ oder sonstwas erlangt.

Wichtig ist nur, was dabei ´rauskommt.

„Neid-Debatten“ sind was für die StaSi und andere Inquisitoren, erstaunlich, dass sich so viele Schreiberlinge oder Leser der „Freien Presse“ daran beteiligen.

Manche geben dann vor, es interessiere sie sehr wohl, inwieweit „politische Entscheidungen dadurch betroffen“ seien. „Orbán“, z.B. „mache es ja vor, was dabei herauskommen kann“.

Ob Söders das „wirklich sauber trennen könnten“, falle ihnen zu glauben schwer.

Erstens, scheint hier aber mit zweierlei Mass gemessen zu werden – wenn jemand/ eine Partei „direkt von der Wirtschaft“ Spenden erhält, wird es als „Lobbyismus“ bezeichnet – wenn z.B. die „Grünen“ von einem Milliardärs-Erben, der „NGO“s unterstützt, eine halbe Million erhalten, kommt niemand auf die Idee, dass das „Lobbyismus“ sei, es wird ihm einfach zugebilligt, eine „gute Sache zu unterstützen“, die die „Grünen“ allerdings auch ohne diese Spende unterstützen würden.

 „Die Wirtschaft“ gilt offenbar nicht als gute Sache.

Parteien, welche „die Wirtschaft“ unterstützen, tun dies jedoch *auch* ohne, dass sie Spenden erhalten.

Bei ihnen wird jedoch geargwöhnt, sie täten das nur „weil sie Geld von denen bekommen“.

Das heisst, zweitens, *warum* und *wie* soll man „das von einander trennen“ ?

Auch hier interessiert es mich kein Stück, „inwieweit seine politischen Entscheidungen dadurch betroffen sind“, weil das lediglich Unterstellungen sind.

Entscheidend ist, was *ich* von NGOs oder bestimmten „Wirtschafts“-Unternehmen halte, und *warum*.

Es sei wichtig, heisst es dann, dass sich Politiker unbeeinflusst von eigenen wirtschaftlichen und sonstigen Interessen für das entscheiden, was im Sinne ihrer Aufgabe das Beste nach eigenem Wissen und Gewissen sei :  das ist selbstverständlich richtig -, aber ich bin mir z.B. einigermaßen sicher, dass etwa Frau Merkel keine Zuwendungen z.B. von der „Pharma-Industrie“ o.a. erhält, sie kann sich ‚trotzdem‘ offenbar nicht dafür ‚entscheiden, was im Sinne ihrer Aufgabe das Beste nach eigenem Wissen und Gewissen ist,  denn dass sich jemand nicht entsprechend beeinflussen lässt, ist ja noch keine Garantie, dass er die Aufgabe erfüllen kann.

Es gibt keine „Unabhängigkeit“, sondern nur ein mehr oder weniger hohes „Bewußtsein von den Abhängigkeiten“ – so gibt es auch keine „Unbeeinflussbarkeit“ – nur ein mehr oder weniger großes, kritisches Bewußtsein von den Beeinflussungen und Beeinflußbarkeiten.

Entscheidend für die, welche „NGO“s womöglich per se für besser und für „keine Lobbyisten“ halten wollen, „die Wirtschaft“ aber schon, scheint aber eher zu sein, dass sie die Spenden oder die Zusammenarbeit von Politikern mit „der Wirtschaft“ zur Diskreditierung und zur Vermeidung von inhaltlicher Auseinandersetzung verwenden oder missbrauchen.

So wie Orbán es tut.

11. „Islam“ oder „Lockdown“ als Versuchslabore des DDR 2.0 -Einsickerungs-Modus:

Was in Diskussionen über „Bedeckende Kleidung Ja oder Nein“ nirgends deutlich wird – und was klarzustellen eigentlich die PFLICHT der „Freien Presse“ wäre statt „Interviews“ mit irgendwelchen politischen Aktivistinnen mit Kopftuch zu verblasen:

das Problem besteht darin, dass die Thematik *individualisiert* statt *von der Politik bewältigt* wird !

Auch vor der kürzlichen „Volks“abstimmung in der Schweiz gab es fast ausschliesslich „persönliche“ Interviews und Stellungnahmen von „Kopftuchträgerinnen“ oder „Ablehnerinnen“, von Aktivistinnen, aber keine grundlegende Betrachtung dazu, *warum* man denn den Islam oder bestimmte sich vordrängelnde „Richtungen“ ablehnen sollte und wie das politisch umgesetzt werden müßte – bestimmt nicht mit „Abstimmungen“ über „Bedeckende Kleidung Ja oder Nein“ !

Die Politik hat es gerade in Deutschland weithin ermöglicht, dass der für politische Zwecke ausgenutzte Islam in Deutschland überall völlig unbehelligt Fuß fassen, und allen suggerieren konnte, er sei „der offizielle einzig richtige Islam“.

Das Kopftuch ist völlig unbestreitbar ein Symbol dieses reaktionären, konservativen Islam – dabei ist der Islam, den es seit Jahrhunderten in Europa gibt, weitaus vielfältiger.

Man darf sich nicht angewöhnen, die beschränkte Auffassung anatolischer Hinterwäldler für „den Islam“ zu halten, denn es hält ja auch niemand die Auffassung ugandischer oder russischer Homophober oder niederbayerischer Kirchgänger für „das“ Christentum.

Auch hier hat leider die Regierung Merkel – und nicht nur diese, denn in etlichen „westlichen“ Ländern gibt es massive Probleme mit dem Islam –  in 15 Jahren komplett versagt: leider mit Unterstützung einer mehrheitlich „linken“ und damit pseudo-„aufklärerischen“  „Freien Presse“.

In solcher DDR-Manier ist es auch pervertiert worden,  so genannte „Querdenker“ als „die“ Lockdown-Kritiker „gegen die Wissenschaft“ hinzustellen, obwohl etliche Wissenschaftler, wenn sie sich nicht eher als staatlich angestellte Aktivistenaufführen, selbst den Lockdown erheblich kritisieren – nur leider von der DDR-Pfarrerstochter nicht berücksichtigt werden -, und ähnlich haben Merkel + Co. mit ihrem DDR-Grauschleier es vermocht, dass sich von Erdogan oder Saudi-Arabien gesponsorte (Semi-)Faschisten als „der Islam“ darstellen durften, und dass alle völlig berechtigte Kritik daran als „-phob“ oder „fremdenfeindlich“ diffamiert wird.

Hier bemerken zu wenige, dass dies DDR-Methoden sind, die Merkel über das Land gelegt hat: nach diesem ähnlichen Mustern wurden in der DDR Oppositionelle diffamiert, und dazu noch sind es gerade „Linke“, die sich dann realitätswidrig auch noch als besonders „tolerant“ aufführen und darstellen wollen : diejenigen welche ja den DDR 2.0-Modus „gut finden“.

Und in dieser Gemengelage vertreten sie dann völlig widersprüchlich eine komplett reaktionäre „Religions“-Auffassung, die bereits jedem „Links“-Sein total widerspricht, ganz zu schweigen von anti-totalitären und freiheitlichen Denkweisen, die nur leider in Deutschland seit jeher unterbelichtet sind: „Der Wahnsinn, wenn er epidemisch wird, nennt sich ‚Politik‘“ (frei nach Oscar Panizza).

Dabei sind solche beileibe nicht die einzigen eklatanten ungeklärten Widersprüche „Linker“, die jedoch kaum von der „Freien Presse“ je irgendwo gründlich attackiert werden, weshalb es ausgerechnet diesen „Linken“ gewährt wird, sich als „gut“ und „tolerant“ aufspielen zu dürfen, um gleichzeitig das freie kritische Denken überall weithin zu kontrollieren, zu maßregeln und zu „verbieten“.

„Linke“ sind es daher auch, die mit Abstand am meisten „melden“, „verbieten“, „anzeigen“ und Unliebsames mit undefinierbaren Totschlagbegriffen wie „Hassrede“ zu belegen belieben, wobei ihr eigener Hass nicht thematisiert oder als „Widerstand“ und ähnliches eupemisiert wird.


Statt dass also Diskutanten sich beim Thema Islam mit ihren „Meinungen“ die Köpfe einschlagen, sollten sie sich besser erstmal  solche Überwachung, Bevormundung und „Rassismus“-/“Fremdenfeindlichkeits“- Diffamierung nach DDR-Manier ganz entschieden verbitten, und endlich an
DIE POLITIK die nötigen Forderungen stellen statt an einzelne „Gläubige“:

dass islamische Verbände und Religionsgemeinschaften, die anerkannt werden wollen, die UNVERBRÜCHLICHE Anerkennung der Trennung von Staat und Religion zu bejahen haben, für alle Zeiten, die absolute Religionsfreiheit, das Individualrecht statt des Sharia-Kollektivrechts usw.: SO, wie es scheinbar ENDLICH jetzt Frankreich – nach Jahrzehnten des Terrors, der Ausbreitung des islamischen Aktivismus, der Bedrohung und Ermordung und Vertreibung von Juden und teils Christen – begonnen hat !

Und hier werden eben viele, sehr viele Islam-Gemeinschaften NICHT mitmachen: denn ALLE „Hauptströmungen“ DES Islam *kennen keine* Trennung von geistlicher und politischer Sphäre ! – sondern verurteilen diese als „Irrlehre“.

Und DAS unterstützen „Linke“, wenn sie etwa Kopftuch-Aktivistinnen „tolerant“ gegenübertreten zu müssen „meinen“. Warum sollten sie es auch nicht unterstützen ? Denn „Linke“ kennen selbst keinerlei Trennung von Staat und Individuum/Gesellschaft, sie kennen nur „Vergesellschaftung“, das ist ihr „einzig richtiger“ Glaube, gegen den Widerspruch Ketzerei, Abirrung, Irrglaube ist.

Aber nur so – durch klare Forderungen des Bekenntnisses zum Freiheitlichen Rechtsstaat – kann die Spreu vom Weizen getrennt werden: bei „Linken“ wie bei „Gläubigen“ …

Wer das Grundgesetz und die absolute Glaubensfreiheit nicht anerkennt, was hat der hier zu suchen ? – „privat“ kann er doch solcher „Meinung“ sein, aber weshalb sollten öffentliche grundgesetzwidrige Handlungen oder Satzungen erlaubt sein oder gar gefördert werden ? Dies gilt auch praktisch für die gesamte SED/“Linke, die völlig ungebrochen auch über 30 Jahre nach dem Zusammenbruch ihrer Ideologie „den Kapitalismus überwinden“ wollen.

Die also eine grundsätzlich Freie Wirtschaft, mit völlig unausweichlichen konsequenten Folgen für *alle* individuelle Freiheit, ablehnen: deshalb haben besonders „Linke“ wie Lauterbach ja auch keinerlei Problem mit Lockdowns, sie halten solche Freiheitsberaubung für selbstverständlich, so wie es DER Islam – jedenfalls in allen vier „Hauptrichtungen“ – seit über einem Jahrtausend ungebrochen tut.

Und wenn der Staat dies endlich lösen und klären würde, bräuchte auch niemand mehr Angst und Vorbehalte gegenüber sich „Bedeckend Kleidenden“ zu haben: es wäre DANN *tatsächlich* deren Persönliche Entscheidung, denn politische Einflussnahme von „Rechtgläubigen“, von Macht mißbrauchenden „Ober- Geistlichen“ wäre dann keine reale Gefahr mehr, mit der „Gläubige“ und „Ungläubige“ allein gelassen würden.

Dazu müßte freilich auch etwa endlich der unsägliche „Blasphemie“ -Paragraph ERSATZLOS GESTRICHEN werden !

Es HAT jeder das RECHT, „gläubig“ zu sein und einen „Gott“ anzubeten – aber es hat AUCH jeder das RECHT zu haben, dies LÄCHERLICH zu finden, ohne deshalb verfolgt und bestraft zu werden !

12. „Aus der Vergangenheit nichts gelernt“:
Mit „Politischer Bildung besonderer Art“ wird man in „Sozialen Netzwerken“ und ähnlichen Gefilden der Unbildung stets reichlich beglückt.  

Zu so genannten „Querfront“-, „Hufeisen“- oder „Totalitarismus“- „Theorien“ – in denen belegt wird, dass etwa Hitler näher an Stalin als an Mussolini oder auch Franco war, und sich „linke“ und „rechte“ Sozialisten eher nur leicht in der „Begründung“ ihres Totalitarismus unterscheiden, die allen Menschen von „Oben“ her ihren „Platz“ im „Volk“ zuweist und individuelle Freiheit hasst, wollen heutige „Linke“ etwa wissen, es sei „damals“ durchaus eine gezielte Strategie der Nazis gewesen, sich als „links“ darzustellen. Die Nazis hätten bewusst eine Sprache gewählt, die „links“ klingt, um damit rechte Positionen zu vertreten.

Dann hätten die Nazis nach der Machtergreifung Linke festgenommen und nicht Leute aus dem „Zentrum“: weil es eben Rechtsextreme seien, und keine Linken.                                                                                                                                                                                                           Dass zunächst auch dies dem „Konkurrenz“-Gedanken durchaus ent- und nicht widerspräche, sollte sogleich auffallen, auch dass z.B. Juden, Schwule oder Zigeuner („Sinti“/“Roma“) – auch bei Stalin – ganz unberücksichtigt politischer Einstellung „festgenommen“ wurden.

Aktuell machten die „neuen Nazis“ im Übrigen das Gleiche mit dem Liberalismus bzw. Libertarismus. Da gehe es dann bspw. um die „Freiheit“, die Freiheit anderer einzuschränken.

Dabei betrieben die „neuen Nazis“ Liberalismus-Mimikry, und wenn darauf zu viele „hereinfallen“, würde dann – dies zitierend –  in 70 Jahren gesagt werden, diese Faschisten seien doch „Liberale“gewesen.

Auch hier wird wieder völlig übersehen, dass doch bei der Abwägung – wie ansonsten in einem Freiheitlichen Rechtsstaat üblich – etwa der Güter einerseits des Schutzes vor dem Virus und andererseits des Erhaltes der Persönlichen Freiheit auch eine ganze Reihe „Wissenschaftler“, Juristen, Politiker usw. die persönliche Freiheit massiv vernachlässigt sehen, die weder „Corona-Leugner“ sind noch irgendwas mit „Nazis“ zu tun haben – nur finden deren Einlassungen in der „Politik“ kaum Beachtung, sie werden zerrieben zwischen „linken“ und „rechten“ Schreihälsen und „bürgerlich“-ängstlichen Hysterikern, und in die Ecke „Corona-Leugner“ / „Querdenker“ abgedrängt, sh. oben, so wie „vor 80 Jahren“ alle, die sowohl vor Hitler wie auch den „Linken“/ Kommunisten warnten, kaum durchdrangen, und zerrieben wurden im Geschrei „des Volkes“ und dem Geschacher „der Politik“.

Hier scheint aus derVergangenheitnichts gelernt worden zu sein … kein Wunder, wenn man sich in denselben „Parteien“- und Grabenkämpfen bewegt wie vor 80 Jahren und das verhängnisvolle und realitätswidrige „Links“-„Rechts“- Schema nicht ad acta legen will.

Hier sollen erkennbar wieder nur Teile des Ganzen erzählt werden, je nach „Meinung“.

„Vergessen“ wird z.B., dass Hitler und die späteren Nazis solche Äußerungen – sie seien „die wahren Sozialisten“ –  bereits vor/um 1920 taten, als es für einen „Wahlkampf“ in dem Sinne noch keinen Anlaß gab.

Es wird „vergessen“, dass es doch (auch) gerade die Kommunisten waren, die jede Zusammenarbeit mit anderen Parteien verweigert haben, auch mit der SPD, den „Sozialfaschisten“.

Sie WOLLTEN, dass der Faschismus „siegt“, daraus haben sie PROFIT geschlagen: BIS HEUTE … ! Dieses Feindbild hat über Jahrzehnte ihren maroden „Sozialismus“ zusammengehalten, und ist ihre einzige Existenz-Garantie …

Aufgrund des für Kommunisten streng verordneten „Internationalismus“ durften sie nicht die „Knebelung durch die Versailler Verträge“ ansprechen, weil das ja „rääächts“ gewesen wäre. Und heute, obwohl mdst. zwei Drittel der „linken“ Wähler die Nase voll von ungesteuerter Einwanderungspolitik haben, kritisieren sie dies nicht, weil das ja angeblich „Räächts“ wäre.

Daran ist nicht die AfD schuld – vielmehr bekommt die AfD genau deshalb Zulauf: weil bei „Linken“ Ideologie über jede Realitätswahrnehmung und -bewältigung geht.

Auch davon, von diesen „Warnungen“ vor den bösen Rechten, profitiert erneut die SED/“Linke“, siehe nicht nur Thüringen …

Aber bekanntlich sind daran immer „nur die Rechten schuld“, „Linke“ machen bekanntlich immer alles genau richtig, sie haben immer die „richtige Gesinnung“, sie haben bekanntlich auch keinerlei verborgene Motive dabei, den Islam schönzureden und Islam-Ablehnung mit „Ausländerfeindlichkeit“ gleichzusetzen.

Aufgrund dieser Auffassung verweigern sie sich erneut und weiterhin jeglicher Zusammenarbeit (und „mit Rechten redet man nicht“), sie haben vielmehr die Strategie, alles dafür zu tun, die bestehende Wirtschaftsordnung zusammenbrechen zu lassen, dazu gehört auch das Aussaugen des „Sozialstaates“ durch Millionen „Flüchtlinge“.

Es wird „vergessen“, dass aufgrund der totalitären Verweigerungshaltung beider „extremistischer“ Richtungen eben das so genannte „Besitzbürgertum“ (u.a. Chiffre für „(Reiche)Juden“ nur noch zwischen Scylla und Charibdis „wählen“ konnte.

Es sollte von beiden Seiten „enteignet“ werden.

Dieser Hass auf alle „Besitzenden“, „Bessergestellten“, Begabteren, Begüterteren ist eben NICHTS, was die NSDAP „erfunden“ und in ihr Programm aufgenommen hätte, „um den Linken das Wasser abzugraben“, sondern es ist *original* „national-sozialistisch“ : „-sozialistisch“ !

*Warum wohl* haben sich die „Rechten“ denn „sozialistisch“ genannt ? Weil sie sozialistisch *waren* !

Nur eben dabei nicht „internationalistisch“: deshalb, vor *diesem* Hintergrund haben sie sich **national**-„sozialistisch“ genannt, denn von ANFANG AN war das „internationale Finanz(Juden)wesen“ Ihr Angriffspunkt !

Der Hass auf Liberalität, freiheitlichen statt organisierten Internationalismus, Freigeistigkeit: WIE bei ALLEN „Linken“ BIS HEUTE.

Deshalb haben die „National-Sozialisten“ z.B. Rathenau ermordet, um hier ein „Exempel zu statuieren“.

Weil den „Besitzenden“ von BEIDEN Seiten die „Enteignung“ drohte, hatte das „Besitzbürgertum“ sich dazu entschieden, u,a. weil ja 1933 Hitlers Stern eigentlich schon am Sinken war, „mit Hitler zu verhandeln“, eben weil mit den Kommunisten **kein Verhandeln möglich war**.

Das Ergebnis ihrer **eigenen** totalen Verweigerungsstrategie verkaufen die „Linken“ bis heute als „Der Faschismus ist nur eine Weiterführung des Kapitalismus mit anderen Mitteln“ oder „der Kapitalismus führt in den Faschismus“.

Alles nicht nur bei Hannah Arendt, sondern vielen anderen Quellen nachzulesen, dass und warum eben „Hitler viel näher an Stalin als an Mussolini“ war.

Diese „Querfront“ personalisiert sich heute z.B. in Sahra Wagenknecht, die rechtspopulistische und linkspopulistische Versatzstücke zu einer gesamt-populistischen Strategie vermengt – und damit großen „Erfolg“ hat, nach dem Schmeißfliegen- oder Rattenfänger- Prinzip.

Aber weil sie dabei die Realitätsverweigerung der „Linken“ anspricht – auch wenn sie diese durch eigene Realitätsklitterung ersetzt -, kann sie bei der SED/“Linke“ damit nicht landen.

Auch Wagenknecht will das Heil ! erneut in der Verstaatlichung“ finden, in der absurden Übergabe allen wirtschaftlichen Handelns an ausgerechnet den, der davon absolut NICHTS aber auch gar NICHTS versteht !

Aber „beim Volk“ kommen solche Hirngespinste an – siehe Berliner „Enteignungs“-„Initiative“.

Nicht nur der Besitzer der Rigaer Straße ist – „nebenbei“ bemerkt – Jude …

Es sind die LINKEN, die NICHTS AUS DER VERGANGENHEIT GELERNT haben, die genau ihre Fehler von „damals“ wiederholen, die WIEDER von „Enteignung“ schwären, die WIEDER die einfachen ausgesaugten Bürger in Frontstellung zum „internationalen Kapital“ bringen, die WIEDER suggerieren, das sei „im Kapitalismus so angelegt“, und nur die „Verstaatlichung“ („Kommunismus) sei die ENDlösung („Ziel der Geschichte“).

Sie wollen auch die „Klimakrise“ NIRGENDS „lösen“, sondern nur die entstehenden Kosten als einen Baustein der Belastung des Kapitalismus verwenden.

Aus intra-psychischen Gründen schieben „Linke“ einen Kapitalismus-Hass vor sich her – eine diffuse Gemengelage aus „Autoritäts“-Problemen, der Unfähigkeit zur Entwicklung eines eigenen Ich anstelle des Über-Ich, was dann in „Kollektivismus“ endet, weil die bestehenden „Autoritäten“ nicht anerkannt werden können, aber auch kein eigenes Ich entwickelt werden kann, deshalb stürzen sie sich in „alternativen“ Kollektivismus/ Autoritarismus, der ihr nicht vorhandenes Ich „stützt“ … – etc.

Es sind erneut die „Linken“, die es darauf anlegen, dass Kapitalisten irgendwann sagen: „Lieber mit den Rechtspopulisten sich ‚arrangieren‘ als eine Volksfront regieren und nochmal so einen Schwachkopf wie etwa Corbyn an die (Nähe der) Macht kommen zu lassen.“

Und dann haben „Linke“ wieder den – wahrscheinlich „wissenschaftlichen“ – „Beweis“, dass „Kapitalismus“ = „Faschismus“ sei, und eben nicht Liberalismus, der also dem EINZELNEN, den vielen Einzelnen die Möglichkeit gäbe, z.B. via kritischem Konsum (=eigenständigem kritikfähigen erwachsenen Ich) die Produktion zu steuern: das sind für „Linke“ „Nebenwidersprüche“: weil sie einen generellen HASS auf DAS LEBEN AN SICH haben, exakt so wie der Islam: daher die Bruderschaft dieser beiden Hass-Ideologien.

Und ausgerechnet nicht wenige Angehörige von „Randgruppen“ – mit Worten der SED/ KPDSU „Schädliche Individualisten“ – fallen darauf herein, die doch erneut die ersten Opfer der „linken“ wie der islamischen Häscher wären.

Traurig.

13. … und doch noch mal „Corona“ …:
Es gibt mehrere, ja zahlreiche Länder, die mit Tests als *Teil* ihrer Strategie großen und dauerhaften Erfolg haben.

Seit einem Jahr weisen sämtliche Virologen – egal ob Drosten, Streeck, Kekulé, Schrappe, Antes, Lauterbach usw. – darauf hin, dass es eine *Gesamt*- Strategie geben, dass man sich „auf den Winter vorbereiten“ müsse.

Zur *Gesamt*-Strategie aber würden z.B., wo Lüften nicht oder nur begrenzt möglich ist, wirksame HEPA-Luft-Filter gehören (wenn damit im April letztes Jahr angefangen worden wäre, hätte man für ca. 1 – 2 Mrd. € alle Schulen mit solchen Filtern langfristig ausstatten können, für ein paar Mrd. mehr noch viele weitere Orte. *Ein Monat* Total-Lockdown kostet hingegen ca. 50 Mrd.) …

… diejenigen welche von sich aus wirksame Luft-Filter eingebaut haben, wurden jedoch ebenfalls „alternativlos“ *geschlossen*… trotz eindeutig ermutigender Ergebnisse wie etwa zuletzt bei den „Berliner Philharmonikern“/ 20.03. 2021).

Dann würden natürlich Hygiene- und Abstandsregeln dazugehören, auch Teil-Lockdowns.

Gesamt- und Total-Lockdowns sind nur im äußersten Notfall darstellbar, das war eigentlich höchstens zu Anfang im Winter/ Frühjahr 2020 der Fall, danach waren sie grundsätzlich juristisch nicht mehr begründbar, rechtswidrig, ebenso wie Ausgangssperren, da ja an der frischen Luft Infektionen so gut wie unmöglich sind.

Lockdowns sind nur dort vertretbar, wo nachgewiesen werden könnte, dass von einem Ort dauerhaft und unveränderbar Infektionen ausgehen sollen, selbst bei Einhaltung aller Maßnahmen.

Solche Orte aber kann es eigentlich gar nicht geben, außer vielleicht Kloaken.

Das Grundproblem, die Grundthematik wurde von Anfang nicht thematisiert und gelöst: das Mitwirken der Bevölkerung ist unabdingbar, „das Volk“ muß sich rational, achtsam und pflichtbewußt verhalten – aber „der Staatauch …!

Und an dem Punkt hat es von Anfang an nicht gestimmt:

„das Volk“ *hat* sich in der klaren Mehrheit richtig verhalten – aber es bekam nichts dafür zurück…

„Der Staat“ hat die Mitwirkung des Volkes einkassiert und als selbstverständlich eingefordert oder befohlen, jedoch hat „der Staat“ sich selbst keine oder kaum Pflichten auferlegt.

Zum Beispiel nirgends die Pflicht, Menschen in der Quarantäne auch zu *versorgen*, sie wurden einfach unter Drohungen weg gesperrt, so wie die Alten, „alternativlos“.

„Der Staat“ hat sich nirgends die Pflicht auferlegt, das einzuhalten wozu er qua Verfassung verpflichtet ist: die Freiheit des Einzelnen so weit wie nur irgend möglich zu bewahren, zu stärken, zu garantieren.

Er ging nicht von der Erhaltung größtmöglicher Freiheit aus, sondern von Szenarien größtmöglicher Gefährdung, gegen die er stets irgendwelche „Gründe“ finden konnte, um die Bürger weiterhin im Befehlston unter Kontrolle, Bedrohung, Einschränkung und Entmündigung zu halten.

Und so, wie die „Tests“ jetzt gehandhabt werden, sind sie eben *nicht* Teil einer umfassenden Strategie zur Befreiung und Lockerung, sondern auch sie werden – wie vorherige „Maßnahmen“ – isoliert, ziellos, beliebig, ja hysterisch verpulvert.

Dass mit der Anzahl der Tests selbstverständlich die Zahl der als „infiziert“ Geltenden steigen würde, dass deren Anzahl zur Anzahl der Tests in Relation gesetzt werden muß, weil es vorher – und auch weiterhin – eine hohe „Dunkelziffer“ (ebenso wohl aber auch viele „falsch positive“ Tests) gab und gibt, davon ist bei RKI, Spahn, Merkel & Co, weiterhin nicht die Rede.

Aber *vor allem*: es nutzt weder den Getesteten noch den Behörden *irgendetwas*, wenn sie feststellen, jemand seipositivgetestet, wenn sie weiterhin keine Ahnung haben, *wo* sie sich angesteckt haben (können oder müssen).

Es ist weiterhin keine Nachvollziehbarkeit vorhanden, es fehlt wieder ein entscheidender Schritt zur Nachverfolgung: angeblich aus „Datenschutzgründen“, und das, wo es „Datenschutz“ sonst praktisch nirgends mehr gibt – vor allem da, wo er tatsächlich dringend notwendig wäre (z.B. bei „Facebook“ / „Klarnamenzwang“ etc.).

Der Umgang mit den Tests ist nur noch mehr desselben was ein Jahr zuvor (falsch) gelaufen ist: es ist leider *nichts* Neues… ! – es fehlt weiterhin eine Einbettung in eine Gesamtstrategie mit dem strengen und ausdrücklichen Ziel der Lockerung wo irgend möglich, und der „Lockdowns“ nur noch da wo nötig.

Und in dieser Weise werden auch die „Tests“ nicht unter der Prämisse der *Freiheitlichkeit“ gepusht, sondern erneut mit Bedrohung, Überwachung, Einschränkung verbunden – auch die Bereitstellung, generelle Verfügbarkeit und Finanzierung wird nicht „vom Staat“ garantiert..

Hätte „der Staat“ hier seine unabweisbare PFLICHT von Anfang an in den Vordergrund gestellt, die Freiheit aller Einzelnen zu erhalten und zu fördern, so hätte „das Volk“ auch Vertrauen erhalten, dem entsprechend eine app – die *unabdingbarer* Teil der Bekämpfung, der *Gesamt*strategie in den diesbzgl. erfolgreichen Ländern ist – aufzuladen, weil sie sich nicht bedroht gefühlt hätten.

„Der Staat“ jedoch *hat* von Anfang an nur diese „Bedrohungs“-Karte gezogen… er steht daher jetzt vor den Trümmern seiner Bedrohungs- Strategie.

Die app hätte, in dieser Weise der Vertrauensgebung vermittelt und eingerichtet, auch von Gerichten als „milderes Mittel“ gegenüber einem mehr oder weniger flächendeckenden Lockdown und gegenüber undifferenzierten, ungerichteten Schließungen eingestuft und beurteilt werden können: wenn die Virus- Bekämpfung in einem *Gesamt*- Konzept der *vertrauensvollen* Maßnahmen- Einrichtung und -Durchführung eingeordnet gewesen wäre, und die *Mündigkeit* und grundsätzliche *Freiheit* aller Bürger völlig fraglos als der alleroberste Wert einer freiheitlichen, dabei rational und „wissenschaftlich“ handelnden Gesellschaft behandelt worden wäre.

Stattdessen war das Untertanen- und Befehlsempfänger- Dasein das von der „Obrigkeit“ dem „Volk“ Zugedachte: etwas anderes kann und kennt nicht nur Merkel nicht, etwas anderes kennen aber auch fast alle anderen „Politiker“ Europas „mit seiner großen freiheitlichen Tradition“ nicht – UND: auch „das Volk“ will es nicht kennen, „das Volk“ hat sich bereits allzu lange an einen grundsätzlichen, absolut FREIHEITSFEINDLICHEN „Verordnungs“- und „Verbots“- Modus gewöhnt:

„Alg-2“ (mit „Offenlegung der Vermögensverhältnisse“), „Zweckentfremdungsverbote“ (Untersagung des selbstverantworteten Umgangs mit seinem *eigenen* Eigentum !), „Mietpreisbremse“ (dito), „Mietendeckel“ (dito), „Umwandlungsverbote“ (dito), „NetzDG“, fortbestehendes „Blasphemie-Verbot“, „Lobbyismus-Verbot“, Frauen- und andere-„Quoten“ usw. usf. werden seit etlichen Jahren vom „Volk“ mehr oder weniger als angebliche „Schutz“-Mechanismen gefördert, begrüßt oder geduldet … und dazu zählt z.B. durchaus auch ein „Kopftuch-Verbot“ – DENN: es enthebt die muslimischen „Verbände“ und „Religionsgemeinschaften“ der PFLICHT, sich zu einem freiheitlichen Rechtsstaat mit eben Individual-Recht statt Kollektiv-„Recht“ unabdingbar und unwiderruflich zu bekennen … es läßt die einzelnen Gläubigen ebenso allein wie die vielen Einzelnen, welche sich von „Glauben“ bedroht fühlen und als „-phob“ diffamiert werden…

… wer all dies hinnimmt, wer „Verbote“ begrüßt, der hat es mit verursacht, wenn „der Staat“ selbst die Individuen nicht achtet und immer weiter in eine Kollektiv- Rechtsprechung (oder in Kollektiv-*Unrecht*) abdriftet … und daher solche Achtung des Einzelnen und seiner Individualität und Würde auch immer schwerer von Anderen, nicht nur dem Islam, fordern kann…

Merkel und ihre Neo-DDR- Grundhaltung ist kein „Einzelfall“, sondern es ist die Konsequenz, das Ergebnis des Verhaltens des „Volkes“, das immer mehr „Verbote“ und Einschränkungen, und dafür „Volks“-Abstimmungen herbeischreit … und offenbar „meint“,“das trifft uns ja nicht, nur ‚ein paar Reiche‘ oder ‚ein paar Kopftuchfrauen‘ …“

Das hat „das Volk“ jetzt davon …!

Und auch solche Grundhaltung wird auch noch „demokratisch“ genannt – wo sie doch ganz eindeutig totalitäre Züge trägt.

Pas vraiment (du CAHIERS) – Not really (from NOTEBOOKS) 02

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06.Ein „Niki The Blogger“ stellt eine „Frage“:
<<   Was mir nie jemand logisch beantworten konnte:

Wenn jemand freiwillig nach Deutschland kommt, warum soll er sich dann nicht anpassen müssen und deutsch leben ? Warum kommt man überhaupt in ein Land, wenn man das Leben dort gar nicht attraktiv findet?“  >>

„Deutsch Leben“ wird aber bereits von Deutschen selbst höchst unterschiedlich interpretiert.

Ein „Deutsch Leben“ kann es gerade in Deutschland nicht geben, weil es z.B. auch keine Kollektivrechtsprechung gibt, nur Individualrecht.

Von daher wirkt diese Frage etwas widersprüchlich: man hat einen schweren Stand dabei, z.B. „Kleidungsvorschriften“ in anderen Ländern zu kritisieren, wenn man selbst „für Deutsche“ eine bestimmte Lebensweise als allgemein verbindlich behaupten will.

Ein krachlederner Oberbayer lebt anders „deutsch“ als Start-Up-Unternehmer in Hamburg, Professoren in Frankfurt, Öko-Bauern in Brandenburg oder ein Pfarrer auf der Schwäbischen Alb.

Daher können und dürfen natürlich auch Einwanderer sehr unterschiedlich leben, ein einheitliches „Deutsch Leben“ gibt es ja gerade nicht.

Deshalb dürfen Einwanderer natürlich *persönlich* so leben, wie sie es z.B. „streng gläubig“ nennen, aber „nicht deutsch“ wäre auf jeden Fall, dann anderen Eingewanderten die eigene Lebensweise vorzuschreiben, sie als „Ungläubige“ oder auch „Unangepasste“ zu verfolgen, da im deutschen Grundgesetz die Würde und grundsätzliche Freiheit der Person festgeschrieben ist, das Individualrecht, während es kein Kollektivrecht gibt, aber „deutsch“ ist das nicht, weil das auch in allen anderen „westlichen“ Ländern so ist.

In allen Ländern mit „Islam“ als „Mehrheits“- oder „Staats“- Religion ist dies beispielsweise nicht der Fall, dort gibt es das Kollektivrecht, die Menschenrechte werden unter „Gottesvorbehalt“ gestellt, „Ungläubige“ werden diskriminiert. Sehr vielen, die ohne Bedenken dem Islam „Religionsfreiheit“ zugestehen wollen, gehen davon aus, in „islamischen Staaten“ bestehe grundsätzlich der gleiche Zustand gesetzlich garantierter persönlicher Freiheit wie „im Westen“.
Sie sind nicht informiert über die Realität in der gesamten „Islamischen Welt“, wollen aber sehr genau wissen, diese Realität der gesamten „Islamischen Welt“ habe „nichts mit dem Islam zu tun“, und wer etwas anderes feststelle, für den werden Begriffe wie „islamophob“ erfunden.

Wer den beschriebenen real existierenden Islam attraktiv findet, ihn „relativiert“ und ihn nicht vollständig ablehnt, hat jedoch in keinem „westlichen“ Land etwas verloren.

07. Wer, wie so viele, es „unsäglich“ finden will, „Rechts“- und „Links“- „Extremismus“ gegeneinander „aufzurechnen“, sollte vielleicht mal darüber nachdenken, ob es diese „Unterscheidung“ von „Links“- und „Rechts“-(„Extremismus“) so überhaupt geben kann oder sollte, und auch, ob es überhaupt eine Unterscheidung zwischen „Links“-Sein(-Wollen) und „Rechts“-Sein(-Wollen) und „Extremismus“ geben kann, ob also nicht „Links“- und „Rechts“-Sein unweigerlich in „Extremismus“ münden müssen, und nicht vielmehr eine solche „Unterscheidung“ unsäglich sein könnte – ähnlich wie bei Islam/ Islam“ismus“.

Denn befindet man sich einmal auf solchem Pfad, dann gibt es kein Zurück mehr, es beginnt eine Endlos- Spirale.

Wer die „Diskussion Rechts oder Links unsäglich“ finden will, sollte sich dann für die Erkenntnisse der Totalitarismustheorien z.B. von Hannah Arendt einsetzen, welche tatsächlich die behaupteten „Dichotomien“ von „Links“/“Rechts“, „Faschismus“/ „Antifaschismus“ als irreal darlegen und z.B. klar aufzeigen, dass „Hitler weitaus näher an Stalin als an Mussolini“ war.

WARUM wohl kommt genau das nicht als bestimmend in die öffentliche Diskussion ? Weil es von „Links“ – also eher oder gerade von denen, die sich über die „unsägliche ‚Rechts’/’Links‘- ‚Diskussion'“ ereifern – verhindert wird, die ihre unveränderbare Nähe zum Totalitären und Faschistoiden nicht erkennen, und nicht eingestehen wollen, und die ihre vorgebliche „Daseinsberechtigung“ allein aus dem künstlichen Herstellen eines „Antifaschismus“ herzustellen versuchen.

In Wahrheit provozieren sie den Faschismus selbst, sie stellen „Rechte“ selbst her durch Zensur und Tabuisierung – ohne diese von ihnen selbst verstärkte „Gefahr“ gäbe es keine SED(„Linke“) mehr, und faschistoide Haltungen verstärken sich wesentlich durch Abdrängung des Tabuisierten in das „rechtsextreme Milieu“.

Ganz ähnlich wie Islam-„Gläubige“ selbst durch Verbot von Kritik und „Schmähung“ ihres „Glaubens“ oder des „Propheten“ so genannte „Islamophobie“ selbst herstellen bzw. deren Berechtigung ja gerade bestätigen: denn vor einer „Religion“, die ihre Ablehnung untersagt, verfolgt und bedroht, kann man vollkommen zu Recht nur Angst haben, und lehnt diese selbstverständlich mit vollem Recht ab.

So wie es keine „Wohnungsnot“ mehr gäbe, wenn SED(„Linke“) und Bruderparteien ihre eigenen Fehler zugeben und korrigieren würden, Wohnungsbau, Eigentumsförderung oder andere Formen „bezahlbaren Wohnens“ forcieren würden.

Aber dann könnten sie ja nicht mehr der „bösen Wohnungswirtschaft“ und „gierigen Investoren“ die Schuld geben und nicht mehr terroristisch „Enteignung“ kreischend und Volksverhetzung betreibend durch die Straßen marodieren, und niemand würde sie mehr „wählen“, so wie ohne permanenten gewalttätigen Druck, „Apostasie-Verbot“ und Entrechtung und Verfolgung aller „Ungläubigen“ kaum jemand mehr dem „Islam“ anhängen würde.

Aufgrund dieser frappierenden Ähnlichkeiten wird die „Sympathie“ von „Linken“ gegenüber dem Islam offensichtlich, es wird klar, warum gerade so viele SED(„Linke“)-Wähler des Stalinismus zum Rechtspopulismus abwandern – und die scheinbare „Gegnerschaft“ von Rechtsradikalen/ Rechtspopulisten und dem ungeistesähnlichen „Islam“ wird unerklärlich: man schaue sich nur mal „Wahl“- Postillen „Islamischer“ Parteien wie „BiG“ an und vergleiche deren Aussagen mit denen der „AfD“. Da wächst zusammen, was zusammen auf den Schrotthaufen gehört.

Buchempfehlung über/gegen die Mythen von KapitalismusKritikern“:

PLUMPE,Werner: „Das kalte Herz – Kapitalismus: die Geschichte einer andauernden Revoution“ (Berlin, Rowohlt Berlin/ 2019, ISBN 978 387 134 7542) 800 S., 34 €

08. Dass Hitler eindeutig näher an Stalin einzuordnen ist als an Mussolini, stellte also u.a. Hannah Arendt fest.

Die entscheidende Frage ist aber doch, was wir aus der Vergangenheit lernen sollten ?

Auch heute sehen wir *wieder* eine solche *Zangenbewegung* gegen den Kapitalismus/ Liberalismus, auf der einen Seite erneut von „Linken“ und „Links“-„Liberalen“/ selbst ernannten „Anti-Rassisten“ (die vorgeblichen „Antirassismus“ perfide für ihren Kapitalismus-Hass benutzen (die „Unterdrückten“ sind ihnen egal), auf der anderen Seite vom (gerade für „Linke“ bezeichnend offensichtlich attraktiv) Totalitarismus des Islam, dessen Staatskapitalismus wie auch demselben z.B. in China oder auch dem „national“-„liberalen“ Russland.

Auch heute gerät der Liberalismus wieder unter Druck, da er nun mal keine einfachen „Lösungen“ bereitstellt, sondern an die *Selbst*verantwortung der Menschen appelliert.

Das ist natürlich viel schwieriger als, nur „Forderungen“ an „den Staat“ zu stellen oder die „Schuld“ an allem Übel in „den Besitzverhältnissen“ sehen zu wollen, was aber gerade heute zunehmend irreal ist, denn gerade in „gesättigten“ Märkten können Unternehmen und Hersteller nicht mehr jeden Sch… an alle möglichen Leute verscherbeln, „sogar Arme“ sind längst anspruchsvoller.

Doch solange „Linke“ diese Ansprüche ungebrochen als „Nebenwidersprüche“ sehen wollen und verzweifelt nach Anspruchslosen und „Ausgebeuteten“ suchen, um ihre Engsicht zu „bestätigen“, erreichen sie die Menschen eben nicht.

„Linke“ wollen in ihrer Rückständigkeit und Verbissenheit nicht erkennen, dass doch genau in dieser „Anspruchshaltung“ das beschworene selbstbestimmte Wesen des „neuen Menschen“ aufscheinen könnte, dass hier das entstehen könnte, was der „Kommunismus“ anzustreben behauptet, „Erbe der bürgerlichen Werte der Aufklärung“ zu sein.

Sie rennen weiterhin den von ihnen aufgestellten Dichotomien und „Widersprüchen“ hinterher, statt zu erkennen, dass der Liberalismus / Kapitalismus nicht per se „Ausbeutung“ sein muß, sondern lediglich so entstanden ist, aber eben nicht so bleiben muß.

Der Kapitalismus kann auf (zu viel) Ausbeutung verzichten, er kann aus anderen Werten schöpfen.

Der „Kommunismus“ kann hierauf NICHT verzichten: er braucht für seine „Existenzberechtigung“ einen „bösen“ Kapitalismus: deshalb versucht er verzweifelt, daran festzuhalten und ihn zu bewahren … zu „beweisen“.

Er „sieht“ ihn überall: wie ein Geisteskranker.

Der „Kommunismus“,“die Linken“ bejammern scheinheilig z.B. die „ungleiche Verteilung von Eigentum“.

Doch der Kapitalismus muss eine gleichere Verteilung nicht fürchten – seine Mechanismen und Erträge blieben attraktiv auch für Menschen, die es „nicht nötig haben“, für ihre Existenz zu arbeiten.

Der Kommunismus hingegen ist dringend angewiesen auf Abhängige: abhängig von „Mieten“ z.B.

Sonst würde er ja nicht *Eigentum bekämpfen*, nicht Anteilseigentum schaffende Syndikate (Genossenschaften) schädigen, sondern eine riesige Kampagne FÜR Eigentum schaffen …!?


Aber die „Kommunisten“ wissen ja genau, dass sie dann niemand mehr bräuchte, niemand mehr „wählen“ würde.

Der Liberalismus hingegen hat die Möglichkeit – ohne sich selbst zu zerstören -, die Werte des Liberalismus, der Mündigkeit, der Selbstbestimmung und Selbstverantwortung auf so viele wie möglich auszudehnen.

Der Unternehmer/ Unternehmen „alter Schule“ – des Wilhelminischen „bei mir wird produziert was auf den Tisch kommt“ – wird bald ausgedient haben, er wird zunehmend unpopulärer, ebenso wie „Gewerkschaften“, die davon abhängig sind, „Rechte“ zentral und pauschal durchzusetzen, und dafür ein „Bekenntnis“ zum „Kollektivismus“ erwarten.

Doch Bekenntnisse gehören in das Reich des „Glaubens“, nicht der Aufklärung.

09. Und weiter an diesem Punkt:
Immer wieder wird „Uns“ die „Volksabstimmung“ als „besonders demokratisch“ und die Spiesser-Volksgemeinschaft der Helvetischen Eidgenossenschaft als „vorbildlich“ angedient – so auch wieder beim kürzlichen „Volksentscheid“ darüber, ob „Bedeckende Kleidung“ bzw. „Vollverschleierung“ erlaubt sein soll oder nicht.
Dabei können „individuelle“ Fragen wie die des „Glaubens“ niemals ohne Entscheidung über fundamentale Fragen und den staatlich-rechtlichen Hintergrund der „individuellen Entscheidungen“ betrachtet werden.
Wenn „der Staat“ nicht in der Lage sein will, anhand der Verfassung klare Richtlinien zu entwerfen und durchzusetzen, „befragt“ er stattdessen „das Volk“ ?

Fundamentale Fragen jedoch sollten tatsächlich keinem „Volksbegehren“ überlassen werden; statt dies klarzustellen, wurde auch hier („dem Volk“) suggeriert, es ginge um „persönliche“ Entscheidungen oder „individuelle“ Freiheit.

Es ist aber *Pflicht* des *Staates*, sämtliche muslimischenVerbände“ und organisierten Vertreter verbindlich und unwiderruflich darauf zu verpflichten, die Trennung von Staat und Kirche/ Religion, den grundsätzlich säkularen Staat und dessen Oberhoheit anzuerkennen, was auch bedeutet, dass es **keine „Unteilbarkeit der Ummah“** geben kann, dass es absolute Glaubensfreiheit, Individualrecht statt Kollektivrecht zu geben hat, usw., also alles das was es in ALLEN 57 Staaten mit Islam als „Staats“(!)religion und/oder „Mehrheits“-Religion *nicht gibt*, gemäß „Kairoer Erklärung“, die von ALLEN diesen Staaten unterschrieben wurde und „Ungläubige“ bestenfalls zu Menschen 2. Klasse macht.
Daraus FOLGT eigentlich unabweisbar, dass DER Islam offensichtlich PER SE NICHT mit einem freiheitlichen Rechtsstaat auf Grundlage des Individualrechts vereinbar IST.

Würde der Staat die Unterschrift unter solche unwiderrufliche Anerkennung der Trennung von Staat und Geistlichkeit verlangen, müßten so gut wie alle „islamischen Verbände“, „Auslegungen“, „Richtungen“ die Unterschrift verweigern, folglich hätte ihre Religionsausübung UNTERSAGT zu werden – WENN jedoch diese Verbände doch diese unwiderruflichen Erklärungen unterschreiben würden, DANN könnte sich auch jede sich als „Gläubige(r)“ aufführen wollende Person sich so vermeintlich „religiös“ kleiden wie sie wollte : es wäre KEINE BEDROHUNG mehr.

Doch, statt DIES vom STAAT zu fordern – wie es in Frankreich derzeit versucht wird -, lässt „der Staat“ die Bürger allein wie „anti-autoritäre“ Eltern es tun, mit der Folge, dass die Bürger Kindergarten spielen und trotzig auf ihrem Spielzeug des „Volksentscheid“s bestehen, und so kolportiert die „Freie Presse“ seit Monaten in Yellow Press-Manier Geschichtchen von „individuell glaubenden“ Frauen, die „erklären“, warum ihr Kleidungs-Gehabe „individuell“ sei, „persönlichen Glauben“ ausdrücke, als gäbe es die bittere und grausame Realität DES Islam nicht, die absolut unmißverständlich zeigt, dass DER Islam absolut keinerlei Begriff von „individueller“ Glaubensfreiheit hat und nie haben wird, und dass er dazu GEZWUNGEN werden muß.
DER Islam möchte diesen Zwang abwenden, da ihm bewußt ist, dass er mit Glaubensfreiheit einfach verschwinden würde und tatsächlich nur noch ein paar Leutchen „indivduell“ diesem Schwachsinns- „Glauben“ anhängen würden.

Und auf der „anderen Seite“ der Yellow Press- Darstellungen dann „kämpferische“ Damen wie „Keller-Messahli“, die ebenfalls keine solchen Forderungen an DEN STAAT stellt, sondern die Entscheidung darüber, ob einer totalitären Ideologie Ausdruck verschafft werden darf oder nicht, allen Ernstes „dem Volk“ überantworten und das dann auch noch „demokratisch“ nennen wollen.

Dabei besteht eine Demokratie nur dann, wenn solche fundamentalen Bedrohungen AUSGESCHLOSSEN und explizit VERBOTEN sind und „das Volk“ OHNE solche Bedrohung FREI leben und entscheiden kann.

Wenn 49% eines „Volkes“ so dumm sind, dafür zu entscheiden, dass Symbole einer totalitären gewalttätigen Verbrecher- Ideologie im Gewand der „Religion“ zu Recht getragen werden dürften mit der logischen Folge, dass dann, wenn eine „Mehrheit“ irgendwann mal „für“ eine solche Verbrecher-Ideologie „demokratisch“ entscheiden sollte, diese Verbrecher- Ideologie dann auch den „Staat“ übernehmen dürfte, dann zeigt dies ganz klar, dass „das Volk“ hier nichts zu „entscheiden“ haben darf, denn verfassungswidrige und verfassungsgefährdende Inhalte dürfen niemals in „Volksentscheidungen“ zur Abstimmung stehen.


Diese Yellow Press-Suggestion, es ginge um „individuelle Entscheidungen“, hat zu verschwinden und als die Volksverdummung erkannt zu werden, die sie ist.

Wenn das Volk verdummt werden darf und vom „Staat“ alleingelassen wird, können „Volks“-„Entscheidungen“ auch nur mehr oder weniger dem gemäß ausfallen.


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March 10th, 2021

Pas vraiment (du CAHIERS) – Not really (from NOTEBOOKS) 01

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01.“Karl Lauterbach”

– so genannter “Experte“ für „Gesundheit“ und auch „Corona“ der „SPD“, weil er vor 30 Jahren mit einem freilich gänzlich anderen Thema zum Dr. med. promovierte (so wie der noch ungelernte Architekt und Ökonom und nie im Arbeitsleben gestanden habende und für „Enteignung“ von Immobilien eintretende „Kevin Kühnert“ als „Fachmann“ für Finanzen, Renten, Immobilien, Bauen und Wohnen fungieren darf) –

fragt, wo ein „Gesetz gegen Hassrede“ bliebe; vom „NetzDG“ seines Parteikollegen Maas – einem der schlechtesten Justizminister aller Zeiten neben Barley (SPD) und Lambrecht (SPD) – scheint er noch nichts gehört zu haben.
Er glaubt, er habe Hass nicht verdient, da er ja „nur die Wahrheit“ sage.
Ich frage: 
wo bleibt ein Gesetz dagegen, dass ein Land, das als einwandfrei und hochwirksam erwiesene Impfstoffe daselbst produziert, dafür keinerlei „klares Bekenntnis“ fordert noch selbst abgibt, diese Vaccine aber von anderen Ländern aufkaufen lässt, und stattdessen „britisch-schwedische“ Impfstoffe mit deutlich geringerer Wirksamkeit und deutlich höheren Nebenwirkungen importiert, die auf Befehl von SPD-Politikern verabreicht werden sollen ?


Kommt ein solches Gesetz nicht, weil erst die ca. 364 „Bußgeld“- Verordnungen gegen Bürger, welche zu solchem Schwachsinn kein „klares Bekenntnis“ abzulegen bereit sind, Vorrang haben, vor allem auch um von Uschis Total-Versagen abzulenken und die „Schuld“ mal wieder „den Bürgern“ zu geben ?
Das scheint bei der „SPD“ gut zu funktionieren: mit Ignoranz Hass schüren, dessen folgerichtiges Entstehen sie dann als „Schuld“ der womöglich nicht ganz unbegründet Hassenden ausgibt. – Mdst. ca. 15 Prozent finden das auch weiterhin gut, weil es eine Impfung gegen Dummheit noch nicht gibt, ein Gesetz auch noch nicht.
Ein Gesetz, das Menschen, die Dummheit hassen, schützen würde, wäre womöglich eine gute Idee – aber nichts für Lauterbach.
 
02. À propos „Immobilien, Bauen und Wohnen“ :

In Frage gestellt werden, so hört man, solle der Bau von Einfamilienhäusern „nicht grundsätzlich“ – aber dort, „wo Wohnen teuer ist und ein erhöhter Bedarf besteht“, sei das durchaus nicht unsinnig.
Eigentlich hatte das auch noch nie jemand in Frage gestellt, weil das ganz logisch scheint – aber nicht so ganz evident ergibt es sich, wie ganz und rein zufällig das „nicht Unsinnige“ überraschender Weise aber nur dort der Fall zu sein scheint, wo „Grüne“ das Bauamt leiten, wie in Hamburg-Nord. Welche Logik könnte hier wirksam geworden sein ?

Bekanntlich gibt es Eigenheime ja hauptsächlich nur da, wo es „Reiche“ gibt. Wie etwa im notleidenden Saarland, das innerhalb Deutschlands mit 60% Wohneigentum an der Spitze steht.

Das bekanntlich arme Deutschland steht beim Wohneigentum in Europa auf dem vorletzten Platz, nur noch die bekanntlich auch sehr arme Helvetische Republik Schweiz steht dahinter.

Innerhalb Deutschlands ist Berlin mit 17% (davon die Mehrzahl Eigentums-*Wohnungen*, keine Häuser) hinter dem Pfeffersack-Hamburg das Bundesland mit dem geringsten Eigentumsanteil.

Wenn „Linke“, „Grüne“, „SPD“ es in der Hauptstadt mit ihrem scheinheiligen Gejammer, „Eigentum besser zu verteilen“; tatsächlich ernst meinen würden, müßten sie demzufolge logischer Weise ein riesiges Eigentums-Aufbau- Programm auflegen ? – doch sie tun genau das Gegenteil: sie DIFFAMIEREN Eigentum, sie DIFFAMIEREN Besitz, sie diffamieren das, von dem sie gleichzeitig behaupten, es „besser verteilen“ zu wollen.
Folgerichtig ist daher auch der Kampf der Stalinisten gegen die Genossenschaften und Anteilseignerschaft.

Das ist so wie wenn ich mich wie irgendeine strunzdumme „Enteignungs“-Initiative auf die Straße stellen und nach Westen rufen würde „Allen ein Apple-Computer“ und nach Osten „Apple ist der allergrößte Scheiss“.
Das kann man Schizophrenie nennen oder einfach Verlogenheit. 


Letzteres kommt wohl der Wahrheit näher: denn wenn man es mit verfehlter Politik so weit gebracht hat, dass 83% abhängige Mieter sind, es aber als „Partei“, die angeblich z.B. „für abhängig Beschäftigte“ eintreten will, nicht schaffen will, Unabhängigkeit zu fördern, will man eben einfach „Wähler“- Stimmen abgrasen, weil man genau weiss, dass, wenn man etwas gegen Abhängigkeit tut, dann niemand mehr jene „wählen“ würde, die als Ideologen und „Partei“ davon leben, Abhängigkeit fortzuführen und zu verstärken.

03. Der Untertan lebt weiter :
Gemäß des Verlaufs mancher „Diskussion“ über „die Corona-Maßnahmen“  scheint „das größte Problem der Menschen“ nicht „der Haarschnitt“, der Besuch im Restaurant oder andere „Einschränkung“ zu sein, sondern, sich ohne Wertung auf andere Menschen einzulassen.
Wer sich über die „Maßnahmen“ und deren Folgen ausläßt, scheint überheblich mit Ratschlägen und Vorhaltungen überschüttet zu werden: z.B. „Du weisst offenbar nicht, wie privilegiert Du bist, hast Du keine anderen Sorgen als dass Dein Geschäft nach einem Jahr Lockdown und etwa drei Euro „Staatshilfe“ den Bach ´runtergeht. Denk´an die armen Kinder in Afrika. Denk´an die armen alten Menschen, die Corona bekommen wenn Dein Geschäft geöffnet wird “ usw.

Mir fällt dabei zuerst ein: die „Mehrheit“ der Bürger hat so sehr die angebliche „Alternativlosigkeit“ der „Maßnahmen“ internalisiert und mit Kopfnicken „bestätigt“ und die sich eigentlich jedem logisch Denkenden aufdrängenden Fragen danach, ob der „Lockdown“ in dieser Form wirklich sinnvoll ist, so sehr verdrängt – obwohl sie bei allen mdst. im Hinterstübchen gestellt werden -, dass, wenn man sich das als so genanntes „Jammern“ Diffamierte schon nicht selbst gestattet, es wenigstens bei allen anderen sofort bekämpft werden muß.

Corona ist ein „Innenraum-Problem“, und die Versäumnisse der „Regierungen“ bestehen nicht nur darin, absurder Weise die Menschen in ihre Innenräume einzusperren (was selbst bei Quarantäne widersinnig ist), und sich hartnäckig allen Lösungen zu verweigern – die es sehr wohl gibt -, dieses „Innenraum“- Problem zu lösen …!
Verschiedene Konzertsäle, Messehallen, Restaurants usw. *haben* dieses Problem gelöst – diese Problemlösungen hätten für *alle* von „der Regierung“ unterstützt werden müssen -, doch die „Antwort“ der „Regierung“ darauf …? Zwangs- „
SCHLIESSUNG“ !


Für ca. 1 Mrd. hätte „die Regierung“ ALLE Schulen Deutschlands in ALLEN Räumen mit wirksamen HEPA-Filtern ausstatten können – während EIN Monat Lockdown 40-50 Mrd. kostet …
Kritik
DARAN hört man in „der Mehrheit“ kaum irgendwo – „es kommt nicht in der Tagesschau“/ „das haben wir alles nicht gewusst“ -, aber Menschen, die sich über die Folgen des debilen „Regierungs“- Handelns beschweren, als „Jammerer“ bezichtigen: das geht immer.

Der Untertan lebt weiter. 
 
04. „Ulrike Guérot“ (Ausrufezeichen) !: fordert „Freiheit“ ! Sie möchte z.B. „Herrn Drosten fragen, ob …“

Zu dieser Heldin der „Freiheit“ und ihren „Forderungen“ bemerken dann andere z.B. ‚ Ich muss hier im Ausgehviertel Frankfurts nur aus dem Fenster schauen, um zu sehen wie ‚unvernünftig‘ sich ‚die Menschen‘ verhalten….. “

DAS aber liesse sich doch GANZ EINFACH ÄNDERN ?
Man müsste nur die Bürger, die das beobachten,
ERMÄCHTIGEN, dagegen EINZUSCHREITEN, statt der „Obrigkeit“ zu erlauben, alle ausnahmslos mit Lockdowns zu belegen, wegen solcher Idioten.
Die
SELBSTERMÄCHTIGUNG des Bürgers ist es, die in einem Freiheitlichen Rechtsstaat bei allen Entscheidungen gemäß Grundgesetz absolute Priorität zu haben hätte, wovon aber seit einem Jahr abgewichen wird, wogegen massiv verstoßen wird.
Die negativen Folgen für den Rechtsstaat und für das Bewußtsein, den Erhalt, die Entwicklung einer substantiellen verantwortlichen Freiheit sind unabsehbar.
Es werden hier
ZAHLLOSE, ungeheure RECHTSWIDRIGKEITEN begangen, die auch noch von „Gerichten“ durchgewunken werden.

Die zwingende Verpflichtung zur app jedoch wird dann auf einmal „wegen Datenschutz“ nicht verordnet ?
Dabei würde, oder müßte, dieser Zwang von „Gerichten“ – sofern die irgendwann mal anfangen sollen, selbst zu denken statt mit Frau Kanzlerin im Takt „Inzidenz“ zu skandieren – als eindeutig „milderes Mittel“ gegenüber dem Lockdown bestätigt werden.
Nur hat halt „Neuland“-Merkel keinen Bezug dazu, sie schaut nicht nach Asien in demokratische Länder, wo diese app erhebliche Beiträge geleistet hat, genauso wie kostenlose Tests und Masken.
Wenn die app verpflichtend wäre, dann würden die Leute sich schon mal ganz anders verhalten …!

Allerdings: zur Pflicht der Bürger müßten auch Pflichten des „Staates“ kommen, z.B. erheblicher Schutz von Bedürftigen, Versorgung in der Quarantäne, Schutz von mit Infizierten Arbeitenden, Unterstützung des verpflichtenden Einbaus von Viren-Luft-Filtern usw.:

„Der Staat“ hat jedoch SELBST all diese Pflichten nicht erfüllt, folglich wirkt es etwas schal, dies von den „Bürgern“ zu verlangen, sich einem letztlich schwachsinnigen, hilflosen, unnützen, nicht nachhaltigen Lockdown zu unterwerfen.


Allerdings sind auch die „Gerichte“ hier hilflos, oder unterwürfig, und handeln entgegen ihrem klaren Auftrag, das
RECHT zu schützen, NICHT die Exekutive/ die Obrigkeit, und schützen also nicht gemäß Gewaltenteilungs- Auftrag das Recht, sondern die Obrigkeit und deren verfehltes Handeln.

Sie verlangen z.B. von „Alternativ-Maßnahmen“ wie Hygiene-Konzepten einen „hundertprozentigen Schutz“, den es allerdings nicht gibt. Auch der Lockdown hat keinen hundertprozentigen Schutz gebracht.

Was an den Ausführungen von Guérot m.E. unstimmig ist, ist, dass sie von einem zu naiven, zu positiven Menschenbild ausgeht – der Gegenentwurf zum ebenso verfehlten letztlich dystopischen Menschenbild der Lockdown-Prediger.

Unter Menschen gibt es nun mal viele Uneinsichtige, Egozentriker, Rücksichtslose: gegen diese müssen andere Menschen sich
SCHÜTZEN, sie müssen gegen diese vorgehen dürfen, sie dürfen diese nicht ausgeliefert werden, und müssen DABEI vom Gesetzgeber unterstützt werden, statt dies wieder „Sicherheitsdiensten“ oder der Polizei zu überlassen.
Bürger müssen
MÜNDIG gemacht werden !

Aber nicht, indem man Kritik am zweifellos ignoranten Verhalten vieler Bürger mundtot macht.

Von Uneinsichtigkeit betroffenen Bürgern müsste z.B. das Recht gegeben werden, sich in Bussen und Bahnen falsch Verhaltende mit Hilfe des „Sicherheitspersonals“ oder des bisher notorisch weg schauenden Busfahrers ´rauszuschmeissen, auf gesetzlicher Grundlage, oder solche auf der Straße, in Restaurants, Geschäften, Schulen usw. zu fotografieren und es direkt entsprechenden Stellen zu melden, auf gesetzlicher Grundlage, also nicht als Willkür oder Denunziation, sondern unter Wahrung der Rechte der „Gemeldeten“.

Eine solche Ermächtigung ohne realitätswidrig positiv oder negativ überzeichnetes Menschenbild hätte einen Riesenschub für das Bewusstsein von Bürgerrechten und die Diskussion darüber gebracht.


Doch auch damit kann Merkel und ihre Speichellecker- Claque nichts anfangen, im Gegenteil, sie **wollen** entmündigen und Bürgerrechte einschränken.

Nicht wegen „Great Reset“ – sondern weil in ihrem DDR-Pfarrerstochter-Gemüt einfach nichts Besseres vorhanden ist.

Da hätte Guérot ein sinnvolles Betätigungsfeld, nur leider geht ihr Gerede eher in Richtung einer allgemeinen ungerichteten „Freiheit“ ohne Bedingungen, wie sie es leider schon immer notorisch verbreitet.
 
05. zu Guérots Freunden von der „Entgrenzung“ und „Nations-Zerstörung“:
Es ist nichts dagegen zu sagen, die Vergangenheit oder Gegenwart des Kolonialismus/ Rassismus – selbst wenn es ausgerechnet im „Westen“ passiert, dessen Länder (im Gegensatz zur gesamten „Islamischen Welt“, die ihren Kolonialismus nirgends überwunden hat, sondern ihm nachtrauert) ausnahmslos in ihren Verfassungen Diskriminierungsverbote eingesetzt haben – aufzugreifen und dagegen zu agieren; wenn man dies allerdings in exakt derselben Herrenmenschen- und Überheblichkeits- Attitude tut wie der des Kolonialismus, weist dies darauf hin, dass man von der (Un-)Geisteshaltung der „Kritisierten“ selbst zutiefst geprägt ist (so wie größte Teile der „68er“ dieselbe faschistoide Haltung wie die von ihnen „kritisierten“ Eltern hatten), sich davon nicht lösen zu können und innere Kämpfe nach außen zu tragen scheint, und nicht etwa „Herrschaft bekämpft“, sondern nur ärgerlich ist, dass man nicht selbst despotischer Herrscher ist, dies aber anstrebt.

VERSTECKTE SEELE : ein Nachruf auf „RUPI“

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Einen Platz findet nur, wer ihn selber mitbringt.“ (Peter Handke, „Immer noch Sturm“, 2010)

Du sollst keine fremden Katzen neben mir haben : das sagt jede Katze.

Man soll keine besonderen Lieblinge unter den Kindern haben, wird Eltern und Erziehenden (ab)geraten. Bei Katzen allerdings unmöglich, da es ja alles besondere Lieblinge sind, sonst sollte man erst gar nicht damit anfangen.

Wir wollten ja auch gar nicht damit anfangen, es „hat sich so ergeben“.

„Mohrle“ – eine schwarze Katze – kannte (m)ich schon 18 Jahre, bevor meine Mutter starb. Obwohl ich nur höchstens zweimal jährlich bei ihr war, „Mohrle“ alle anderen Menschen nicht mochte und vor ihnen flüchtete, erkannte sie mich stets sofort im Augenblick meines Eintretens wieder, schwänzelte sofort um mich herum, wollte sofort auf den Arm, und wich nie von meiner Seite, das gewünschte Programm mußte abgespult werden.

Nicht einen einzigen Klage- oder Jammerlaut gab sie ab während der 500 km Zugfahrt zu mir, mit der ich sie vom Wohnort meiner Mutter abholte ; sie hatte tiefstes Vertrauen in mich, und leider nur noch ein Jahr zu leben.

Das war meine erste Lieblingskatze.

Wir mußten sie über Monate wegen ihrer Krankheit versorgen und ihr Infusionen verabreichen,   sehr anstrengend.

Deshalb wollten wir „erstmal“ keine Katze mehr. Selbstverständlich rein zufällig lief uns aber gerade da „Topsi“ über den Weg, genau ein Jahr nach dem Tod meiner Mutter, er hat ganz genau dieselben grünen Augen wie sie; ein noch unkastrierter, wahrscheinlich erst ein paar Monate oder ein Jahr alter Streuner, der aber offensichtlich sehr an Menschen gewöhnt war. Von welchen Menschen er kam, haben wir nie erfahren.

— 2 —
„Topsi“ war der Grundstein für unsere spätere und heutige Katzenbande. Er ist bis heute die menschenbezogenste aller unserer Katzen. Er hätte wohl auch allein weiterleben können, aber er fing dann doch an, Unsinn zu machen, sich vielleicht zu langweilen, und wir beschlossen, ihm einen Gefährten zu geben, bevor es vielleicht zu spät dafür sein würde.

Später, und heute ist unsere Auswahl an Lieblingskatzen groß.

„Zephyr“, kräftiger schwarzer Britisch Kurzhaar, mehr oder weniger Einzelgänger, viel unterwegs, aber dann findet er einen Platz, häufig einen etwas ungewöhnlichen, es macht Plopp und Platsch und da sitzt er dann im Schrank oder auch oben drauf, es gucken nur noch die Augen ´raus,  mit denen er zwinkert, „hier bin ich jetzt erstmal ist doch klar“, und ansonsten fragt er zehnmal am Tag nach Sticks und Streicheleinheiten, in der Regel unduldsam und mit bleckender Zunge, bis ihm gehorcht wird.

Vor seiner Zeit gab es noch „Habakuk“ / „Kuki“, weiße EKH-Mischung mit schwarzen Fleckchen, ehemaliger Ausbrecherkönig, ansonsten Wach-Kater, Patrouilleur und unbestrittener Oberherrscher, kräftig und sprunggewaltig wie ein Greyhound, dabei ungeheuer sensibel und unwiderstehlich liebenswert, leider fraß er vieles unkontrolliert und starb an Darmtumor (https://ricercando.eu/?m=202004).

Oder „Philo“, ein großer roter  Maine Coon, sehr zärtlichkeitsbedürftig, den uns die völlig unfähigen jungen Damen des Tierheims Berlin leider gegen unseren Willen aufgeschwätzt hatten und den wir einer älteren Dame abgeben mußten, bei der er jetzt glücklich ist.

„Corry“, derzeit die einzige Frau im Hause, und Chefin, eine „Egyptian Mau“, etwas gehandicapt durch einen Unfall in frühem Alter, sehr selbstbewußt, lebendig, schnell, notorisch erfolgreiche Vogel- und Mäuse- Mörderin, und manchmal extrem verschmust – wenn sie will. Dann begehrt sie, stundenlang mit mir durch das Haus zu streichen, überall das Köpfchen zu reiben und dabei begleitet und gestreichelt zu werden – wie einst „Mohrle“.

„Calyx“, schwarz-weiße Kurzhaar-Mischung, Topkandidat als Lieblingskatze, da eigentlich mehrere Katzen in einem. Ausbrecherkönig, sprunggewaltig, frißt wie ein Mähdrescher, balgt und rennt mit allen Katzen, gibt allen auf die Schnauze, dann guckt er wie ein Unschuldslamm, verlangt zweihundertprozentige Schmuseeinheiten, klammert und tritt sich an mir fest, schnurrt laut wie ein Rasenmäher, dann schläft er mal tagelang, also das gesamte Programm, wozu man sonst mehrere Katzen braucht, kompakt in einer einzigen.
Er war mehrfach zuvor wieder im Tierheim abgegeben worden: angeblich „zu anstrengend“, „zu aggressiv“, behauptete das Tierheim: eine weitere krasse Fehleinschätzung.

„Matti“, kleiner roter Möchtegern-Macho, aber etwas zu zierlich geraten, der beste Freund von „Calyx“,  hyperaktiv, nervös, verspielt, heftig, wenn ihm alles zuviel wird, pisst er mal gern die Wände an, aber leider „süß“, „süß“, „süß“ mt schönen hellen Augen, und ein bißchen verrückt („matto“).

Und eben „Topsi“, ein ausgesucht getigert-geringelter Beau mit weißen Pfötchen und großen grünen Augen, schlägt die Beine Model-mäßig übereinander, leicht eifer- und streichelsüchtig.

Alles Lieblingskatzen.

Alle haben sie hier ihren Platz gefunden.

Zweimal hatten wir es seinerzeit versucht, einen Gefährten für „Topsi“ zu finden – zweimal war es gescheitert, beide Kater stellten sich schnell mit ihrem Charakter als ungeeignet heraus.

Aber wir wollten nicht aufgeben.

Der dritte Versuch – im Tierheim.

Damals gab es dort nicht nur schnöselige, hochnäsige, überhebliche besserwisserische und un-empathische junge Damen, sondern man wurde richtig gut beraten, hatte ausreichend Zeit und vor allem wurde man mit seinem eigenen Gefühl und Eindruck gegenüber den Katzen ernstgenommen.

Es war gerade eine Ladung aus einem „Katzen-Hoarding“ eingetroffen – aufgefunden in zwei Zimmern in Neukölln, über 70 Katzen, die entsprechend verstört waren.

  •   3   –

Von dieser lauten Horde saß ein kleiner, zierlicher rot-melierter Kater mit blauen Äuglein abseits, ganz allein, still und versteckt in einer Ecke, und nahm mit niemandem Kontakt auf. Nur zu uns blickte er ab und zu unter einem Vorhang ganz vorsichtig hin.


Das war „Rupi“.

Er sollte uns nun über zehn Jahre lang begleiten – vor allem aber „Topsi“ und „Habakuk“.

Denn mit Menschen verbanden ihn wohl eher „Fragezeichen“: die besten Erfahrungen konnte er mit ihnen nicht gemacht haben.

Von Anfang an vermittelte er Distanz, aus seiner Haltung schien zu sprechen: „Das muß man erstmal sehen.“ –  „Wenn es nach mir geht, eher nicht.“  – „Wenn man mir nicht zu nahe kommt, dann vielleicht.“ – „Sonst auf gar keinen Fall.“ – „Das entscheide alles ich.“ – „Kein Interesse.“

Dieser Kater war mir also höchst sympathisch.

Umso mehr Interesse hatte er an „Topsi“.

Am Anfang gefiel dies „Topsi“, er spielte viel mit Rupi; nachdem sich die zwei vorherigen Versuche als aggressiv bis herrisch und sehr unangenehm gezeigt hatten, war Rupi einfach lieb, verspielt, interessiert, lebendig … nachdem er die gesamte Fahrt vom Tierheim geschwiegen hatte, ging es im neuen Zuhause sofort auf Tour, Topsi wurde freudig begrüßt. Während Topsi immer schweigsam war und blieb, kommentierte Rupi alles, mit seinem hellen Stimmchen war er überall zu vernehmen. Nur uns gegenüber schwieg er.

Für Topsi war dies etwas Neues, eine willkommene Abwechslung, er machte alles mit – aber während Topsi offenbar entweder das frühe Leben als Einzeltier oder mit wenigen anderen Katzen verbracht hatte und ein eher ruhiger und sehr auf Menschen bezogener Kater Kater war,  war Rupi ständiges HighLife und Gewusel um sich herum gewohnt, mit Dutzenden anderen Katzen.

Diese Charakterunterschiede wurden mit der Zeit immer deutlicher, Topsi wurde immer genervter, Rupi verstand das nicht.

Es wurde immer klarer, dass nur eine weitere Katze mit geeignetem Charakter diese Konstellation beeinflussen können würde.

Mit „Habakuk“/“Kuki“ fanden wir erneut im Tierheim den hier genau passenden Driten im Bunde.

Auch er wurde von Rupi stürmisch und vorbehaltlos begrüßt. Er und Kuki verstanden sich sofort hervorragend; aber Kuki konnte einfach klarer, eindeutiger und unmißverständlicher als Topsi Grenzen setzen.

Während Rupi dies weitgehend beachtete, lief er Topsi weiterhin immer wieder intensiv nach. Topsi war Rupis „große Liebe“ – aber sie blieb unerwidert.

In dieser gut austarierten Konstellation waren diese Drei nun für sieben Jahre unser Traum-Trio; es paßte einfach so ziemlich alles, auch ungeachtet der immer wieder deutlichen Abwehr von Topsi gegenüber Rupi.

Die unerwiderte Zuneigung Rupis wäre weniger ein Problem gewesen, wenn Rupi sich zum Trost auch Menschen hätte zuwenden können.
Aber das konnte er nicht.

Seine Abwehr, Furcht, Vorbehalte, Vorsicht gegenüber Menschen blieben grundsätzlich unverändert, auch wenn er zeitweise immer mehr auftaute.
Ihn berühren zu wollen, rief in der ersten Zeit helle Empörung bei ihm hervor.

Einerseits größtes Selbstbewußtsein, sich absolut nichts sagen zu lassen – und andererseits große Furcht, Zurückgezogenheit, Ängstlichkeit, und Bedürftigkeit : dies blieb durchgehend bezeichnend für Rupi.

  •   4  –

Auch meine große Zuneigung blieb unerwidert.

Denn Rupi war meine allerliebste Katze. Mein Liebling.

Aber nur wenn es ihm schlecht ging, ließ seine Abwehr nach, ließ er sich anfassen – er war nicht häufig, aber öfter krank als die anderen Kater. Dann kümmerte ich mich noch mehr um ihn, er ließ es sich gefallen, fraß die Premium- Häppchen und ließ sich sogar anfassen, tragen und dem Arzt vorstellen.

Doch sobald die Medizin wirkte, fauchte er mich wieder an und gab zu verstehen „So jetzt reicht´s aber.“ – Da wußte ich, dass es ihm wieder besser geht…

So wie schon im Tierheim beobachtete er mich, gerade in späteren Jahren kam er sehr häufig, regelmäßig, täglich in mein Zimmer und verteidigte dort „seinen“ Platz. Er kam auch immer wieder auf mich zu – aber  das durfte nur er, ich nicht. Er bestand darauf, alles unter Kontrolle zu haben und das Maß der Nähe allein zu regeln.

Ich gab mich damit zufrieden, für mich war das mehr als ich zu hoffen gewagt hatte, und das wollte ich bewahren.
Ich lernte seine Vorlieben zu erspüren, er fraß mir zwar aus der Hand, aber immer war klar, dass er dies alles bestimmte.

Gegenüber Topsi aber gab er jede Zurückhaltung auf, „vergab“ sich immer wieder, Jahr für Jahr – und Topsis Abwehr und Genervtheit wurden immer größer, und Rupi jammerte immer häufiger darüber, irgendwann waren erste Töne der Resignation spürbar.

Schaut man sich die Photos an, über die Jahre, so blieben Topsis Züge immer gleich – eine stolze, zufriedene, wache Katze mit durchdringendem Blick … Habakuk/ Kuki blieb auch in den letzten Monaten, als er so schwer krank war, ungebrochen der aufgeweckte, dominante und dabei sehr sensible Chef …

… Rupi sieht man in den ersten Jahren als außerordentlich selbstbewußte und markante Persönlichkeit mit vielen bemerkenswerten Eigenheiten, Sitzweisen, ungewöhnlichem entschiedenem Habitus … nur seine Augen waren schon immer traurig. Er muß vieles gesehen und erlebt haben, das unschön, schmerzhaft oder schrecklich war; aber das kleine quicklebendige unzerstörbare, fröhliche, arglose Kind war nicht zerstört worden – aber auch nie wirklich erwachsen geworden.

Er wirkte immer kindlich, staunend – und verletztlich.

Deshalb liebte ich ihn ganz besonders.

Bei ihm ist die Veränderung augenfällig, er wirkt in den letzten Jahren resignierter, verschlossener.

Wenn Rupi aber Zuneigung gefaßt hatte, dann war er immer stürmisch, vehement, rückhaltlos, mit ganzer Hingabe. Er hat nie von „Topsi“ abgelassen.

Sein Leben lang hat er wohl nach dieser bedingungslosen Liebe gesucht – aber keine Katze konnte sie erwidern; was er wollte, war für die anderen einfach „zuviel“, sie schienen damit nichts anfangen zu können, dabei hat er es doch stets nur gut und aufrichtig gemeint.


Ich wollte ihm die Liebe geben, die er von keiner Katze bekommen zu haben schien – aber ich war nur ein Mensch.

Dann, in dem neuen großen Haus, dem großen Garten, veränderte sich die Konstellation.

Es kam „Calyx“, und es kam auch „Philo“, ein herzensguter, auch roter Maine Coon-Kater, aber – wie wir von Anfang an befürchtet hatten, dennoch wurde er uns vom Tierheim gegen unser deutliches Gefühl aufgedrängt – er paßte überhaupt nicht in die Gemeinschaft.

„Philo“ war äußerst zärtlichkeitsbedürftig, er klammerte sich an mich, Rupis Eifersucht erwachte, denn er schien ihm seinen Platz bei mir streitig zu machen – was ich natürlich nicht wollte, aber ich konnte ja Philo nicht abweisen.

  •  5  –

Rupi mobbte Philo massiv, in Zusammenarbeit mit Kuki; Philo konnte nicht bei uns bleiben, wir fanden eine geeignete Bleibe für ihn, wo er sehr glücklich ist.


Als Philo noch hier war, war Rupi versehentlich (?) durch ein Loch im Zaun entwichen und schien sich verirrt zu haben, ich habe tagelang nur noch nach ihm gesucht.
Als ich ihn fand, mußte ich mehrfach und immer wieder zu ihm gehen, ihm Fressen und Knabbereien bringen, bis er endlich aus seinem Versteck zu kommen wagte.

Beim fünften Versuch starrte er mich an, als ob er nicht glauben konnte, dass sich irgendjemand so um ihn bemühte. Vielleicht hatte er tatsächlich geargwöhnt, ich würde Philo jetzt „lieber“ haben ?

Aber ich habe keine andere Katze lieber gehabt als ihn.

Dann kam er freudig, ganz von selbst, auf mich zugerannt, er führte mich nach Hause.
Ich habe vor Freude geweint über diesen seltenen Zuneigungsbeweis.

Auch einige Jahre früher war er schon mal im seinerzeitigen kleinen Garten verschwunden gewesen, auch da hatten wir stundenlang nach ihm gerufen und er kam schon damals mit diesem ungläubigen Blick zurück – offenbar hatte er erwartet, ausgeschimpft und böse behandelt zu werden, etwas anderes schien er von Menschen nicht gewohnt gewesen zu sein.

Rupi verstand die Welt nicht. Er war unendlich offen, er wirkte „Selbst“-los, er konnte die Grenzen anderer nicht nachvollziehen – aber es hatte ihm ja auch niemand nahegebracht, als kleines Kind hatte er in dem Gewusel mit über siebzig Katzen wohl kaum Erziehung.

Rupi blieb immer kindlich, infantil, er verstand die Ansprüche anderer nicht, und nicht ihre Zurückweisungen. Er schien die „Schuld“ dafür bei sich selbst zu suchen, als sei an ihm irgendetwas falsch, wo er es doch nur gut meinte.
Das schien ihn zunehmend zu zermürben und resignieren zu lassen: dass er mit seiner offenen, arglosen, unverstellten Art nirgends ankam.

Es hätte nur einer anderen Katze bedurft, die ihn so annahm und schätzte wie er war, ihn aber anleitete und ihm Grenzen setzte. Eine solche Katze war Kuki. Doch dieser war nun tot.

Bei allem Bemühen konnte ich kein Ersatz dafür sein.

Mit Calyx verstand sich Rupi sehr gut, er ist vom Wesen her noch Kuki am ähnlichsten, und Rupi suchte häufig seine Nähe; aber auch Calyx ist ein extrem unabhängiger Kater, mit dem eine intensive Beziehung schwierig scheint.

Mit Kukis Tod zu Ostern, mit dem Fortgang dieser zentralen bestimmenden Persönlichkeit  veränderte sich die gesamte Konstellation unserer Katzen- Population (https://ricercando.eu/?m=202004).

Der junge Matti schien Anstalten zu machen, sich als Ober-Macho zu positionieren, aber er ist charakterlich anders als Kuki, die Führungsrolle steht ihm nicht, dazu ist er zu verspielt, und körperlich auch etwas zu zierlich.

Die Dame Corry und der große massive Zephyr fanden nach einigen Anlaufschwierigkeiten schnell ihren Raum.

Nur Rupi schien einfach nicht mehr seinen Platz in dieser Runde zu finden.

Mit allen hat er versucht Kontakt aufzunehmen, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen, aber mit keiner Katze scheint es so recht geklappt zu haben.

Entweder war er selbst wieder zu heftig und fordernd, oder er kam mit der Gegenreaktion der vier „Neuen“ Matti, Corry, Zephyr, Calyx selbst nicht zurecht.

Mit Zephyr etwa schien es kampfbetonte, aber auch von Anziehung bestimmte Interaktion gegeben zu haben, Rupi schien ihm näher kommen zu wollen und Interesse für ihn zu haben, aber auch Zephyr ist wie Topsi eher ein Einzelgänger, bei dem man viel Geduld aufbringen muß, die Rupi fehlte.

  • 6 –

Calyx eignet sich vom Gesamtcharakter her noch am ehesten als Chef, aber er ist bisher weniger interessiert daran, hier eine Rolle zu spielen, und sucht das Abenteuer.

So ist Corry noch am ehesten als Chefin profiliert, die auch vor Calyx nicht zurückweicht.

Aber Rupi fand hier einfach nicht mehr seinen Platz; er schien immer mehr zu resignieren, sich zurückzuziehen, war oft den ganzen Tag im Untergeschoß, schlief, und kam häufig erst abends nach draußen.

Irgendwie schien er von den anderen nicht wirklich wahrgenommen zu werden, er konnte sich nicht mehr ausreichend und nachhaltg positionieren.

Er markierte sehr häufig, um sich bemerkbar zu machen; er kam immer noch häufig auf mich zu, wollte Fressen oder aus dem Wasserhahn trinken, doch er hielt sich weniger in meiner Nähe auf. 

Er wirkte einfach „alt“ – aber doch etwas vorzeitig; resigniert.

Dass er unter den neuen Katzen nie mehr so richtig Anschluß gefunden zu haben schien, dürfte ihm zu schaffen gemacht und zugesetzt haben, und es trug wohl nicht zu seiner Gesundheit bei.

Es ging dann leider alles sehr schnell – er litt an einer Herzschwäche, mit der Folge multiplen Organversagens, eine akute „Hypertrophe Kardiomyopathie“ führte in kürzester Zeit zum Infarkt, die hereigerufene Ärztin konnte nur noch den Tod feststellen.

Es war wohl besser für ihn, denn auch wenn er dies noch überlebt hätte, wäre mit der Grunderkrankung nur noch ein kurzes und von ständigen Behandlungen bestimmtes Leben möglich gewesen.

Sein Leben wirkt, rückblickend, als „unvollendet“.

Während Kuki und Topsi das gefunden zu haben scheinen, was ihnen entsprach und entspricht, hat Rupi dies vielleicht nie erreicht.
Vielleicht.

Während ich, nachdem Kuki verstorben war, ständig das Gefühl hatte, er sei weiter hier, um mich herum, dass er da ist, dass er dankbar ist, zufrieden in sein nach-irdisches Dasein findet, war mein Gefühl nach dem plötzlichen Tod von Rupi so als sei er weg, abgestürzt, verschwunden, verschreckt, er geht furchtsam oder „schuld“bewußt in Deckung angesichts dieses Geschehenen – so wie es damals war, als er im Tierheim war und von dort kam.Er versteckt sich. Was er so oft getan hatte, ohne es zu wollen. Denn eigentlich wollte er stets nichts mehr als in offene liebende Arme zu laufen : das, was ich all die Jahre empfunden habe, und was fast immer unerfüllt bleiben mußte.

Aber irgendwo da draußen sitzt auch er, und freut sich, wenn jemand an ihn denkt.

Rupi steht, und starb zu früh, stellvertretend für all die vielen Wesen auf der Welt, die nichts mehr wollen als diese Offenheit, die allen Wesen ausgetrieben wird, die vergehen, bevor sie zur Erfüllung kommen können.

Wir haben ihn vollendet begraben, neben Habakuk/Kuki, der einzigen Katze, die jemals mit ihm umgehen, ihn auf Distanz halten und dennoch Beziehung zu ihm aufnehmen konnte.

Das konnte Rupi nicht, seine Sehnsucht war unerfüllbar.

Aber gerade deshalb habe ich ihn so geliebt, er war so verletztlich und schutzbedürftig, in all seiner Ängstlichkeit.

Er kann irgendwann sein Versteckspiel aufgeben.
Nun kann seine Seele die Ruhe finden, die er auf Erden vergeblich gesucht hat.
Ruhe in Frieden, geliebter Rupi.

Bis irgendwann, wenn wir uns wiedersehen.

„HABAKUK – ein Nachruf“ (Deutsch)

„HABAKUK – one Recall“ (English) -see below-

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                                                         April 19, 2020

Irgendwann, an irgendeinem Nachmittag war es, im Frühjahr, vor zwei Jahren.

Da hatten wir dieses Haus gerade gekauft.

Unser Traumhaus. So stand es fest, vom ersten Augenblick an, in dem wir es gesehen hatten, ohne wirklich sagen zu können warum.

Viele Monate bevor wir erfuhren, dass es tatsächlich zum Verkauf stehen sollte.

Da stand der Bungalow, unscheinbar, aber für uns mit riesigem Vorschein, vor diesem riesengroßen von dem verstorbenen alten chronisch kranken Vorbesitzer vernachlässigten Garten, uralte Apfelbäume, knorrige Walnuss, himmelhohe Kiefern.

Wir rechneten uns keine Chance aus, mit mehreren Dutzend Bewerbern.
Auch als wir es das erste Mal von innen sahen, mit furchtbarem, grausamem, muffigem Jahrzente alten Interieur – völlig unmöglich, darin zu wohnen –, hörten wir uns nur nach drei Minuten sagen „Ja, das ist es, das wollen wir kaufen.“

Was sind ältliche Macoré-Paneele gegen einen Traum ?

Aber so dachten wohl die anderen Bewerber nicht, sie mäkelten und makelten, und wir waren einfach nur überzeugt, überzeugend genug für die Verkäufer. Nach zwei Tagen schon erhielten wir den unfaßbaren Anruf.

Und dann, an jenem Nachmittag im Mai, saß ich in dem kahlen dunklen entleerten Haus, allein, dort wo einmal mein Arbeitszimmer sein sollte, und schaute hinaus aus dem großen Fenster, und empfand nur einen unglaublichen, unbeschreiblichen Zauber an diesem völlig trostlosen Ort.  

Nie wieder danach habe ich diesen Zauber empfunden.

Zufriedenheit, Zuhausesein, Entspannung, Glücklichsein, Freude – ja.

Aber nie mehr diesen Zauber.

Dann kam der ungeheuer anstrengende Sommer – Handwerker, Ärger, Termine, Verhandeln, Planen, Möblierung, neue Heizung, zwei große Wohnungen auflösen, Renovieren, Vermieten, Einpacken, Auspacken, Termine von morgens bis spät, und fast täglich noch in jenem heißen Sommer den weiten Weg zum Haus, um die 1000 m² Garten, Rasenflächen, zwanzig Bäume und unzählige Blumen zu wässern. Das Katzengehege zu bauen.

Das Haus erstrahlte völlig neu. Neue Tapeten und Farben, neue Fußböden, neue Küche, alles frisch gestrichen … Der alte Geruch schwand nach und nach, neue Bäume gepflanzt, alte morsche gefällt, neue Rosen, Bambus, Hecken, es war nicht wiederzuerkennen, wir waren sehr zufrieden.                                                             

Und doch, nie wieder jener Zauber, wie an jenem Tag in dem abgelebten entkernten Haus mit Blick auf den verwilderten Garten. 

Ich räumte seither immer wieder, mehrfach, mein Zimmer um, in der Hoffnung, dass das Gefühl sich wieder einstellen würde – doch vergeblich.

Die Anstrengungen waren vergessen an jenem Freitag, Anfang September, als wir es fast geschafft hatten, fast alle Umzüge und Räumungen hinter uns gebracht, das alte Haus leer, von wo uns Fabio abholte und die drei Kater einlud.

Ängstlich, aber vertrauensvoll, blickten sie mich die ganze Zeit an, auf dem Hintersitz neben mir. Wo würde es hingehen ? Fabio verfuhr sich, es dauerte eine Stunde länger, die Kater blieben ruhig, auch Habakuk, der doch sonst meist meckerte.

Dann konnten sie ihr Glück nicht fassen: zwanzig Mal mehr Platz als vorher ! Topsi rannte auf und ab, kreuz und quer vor Glück, schleckte uns dankbar ab; sogar der ängstliche Rupi verkroch sich kaum.
Habakuk nahm schnell seine neue Aufgabe als Patrouilleur an. Mehrere Hundert Meter Zäune mußten bewacht werden !

Und wie schon im früheren Haus, am früheren viel kleineren Gehege, wie schon davor in der Parterrewohnung beim Potsdamer Platz, betätigte er sich als Ausbrecherkönig.

Kein Fenster, keine Tür, kein Zaun waren einmal für ihn zu hoch.

Ich versuchte mehrfach vergeblich, ihn einzufangen, über Stock, Stein und Feld hinter ihm her.
Und wenig später, spätestens am Abend – ich hatte schon die Schilder mit den Suchanzeigen für alle Bäume der Umgebung fertig – saß er dann krähend vor der Tür, dem Fenster, dem Zaun, und wollte wieder zu uns.

In der Altbauwohnung mit 5 Meter hohen Decken hatte er schon Oberlichter in 4 Meter Höhe zum Ausgang erklärt, und verursachte Aufruhr bei Topsi und Rupi, die staunend am verschlossenen Ausguck saßen und zu denen „Kuki“ fröhlich unter dem Fenster sitzend herauf krähte: „Kommt doch auch mal ´runter“.

Doch so sehr er auch die Freiheit liebte – wenn wir längere Zeit weg waren, auf Reisen, dann litt er am allermeisten. Schnell schien er sich verlassen und im Stich gelassen zu fühlen, viel mehr als der verschmuste Topsi, bei dem man das hätte annehmen können.
Bei unserer Rückkehr krähte er häufig laut, anhaltend, unbändig vor Freude und Erleichterung.

Diese eigenartige Diskrepanz war mir sofort aufgefallen und hatte mein Herz erobert, als ich ihn das erste Mal sah, im Tierheim, im Juli 2012.
Dort hieß er noch „Mozilla“; er hatte ein etwas hervorstehendes kräftiges Gebiß, das aber ein wenig beeinträchtigt war, er war völlig abgemagert, verlaust, verzeckt, mit abgebrochenem Zahn, vernachlässigt in irgendeinem Park gefunden worden, mit etlichen Krankheiten kam er nach wochenlangenden Behandlungen in die Tierheim- Vermittlung.

Ungeachtet seiner schlechten Verfassung konnte man seine kräftige Konstitution und Athletik wahrnehmen: „wie ein Windhund“, sagte ich immer – eine etwas ältere herrschsüchtige Katze, auf die wir zuerst Augenmerk gelegt hatten, stritt sich mit ihm, um Futter, Spielzeug, Schlafplatz, alles Mögliche.

Habakuk/ „Kuki“ krähte sie an, in versöhnlichem Ton „Alles klar, Du hast recht, kein Streit“.

Das verblüffte mich – wieso gibt ein so viel kräftigerer, stärkerer Kater gegenüber einer dünnlichen Zicke nach ?
Irgendwie paßte es nicht zu ihm, wirkte aufgesetzt und doch typisch für ihn.

Auch später gab er immer wieder nach, zog sich zurück, wenn man ihm Paroli gab und Widerstand entgegensetzte. Diese Reaktion schien er von klein auf verinnerlicht zu haben : eigentlich war er völlig eigenständig, unbändig, selbstbewußt, aber dort wo er als junger Kater gewesen sein muß, irgendwo im „tiefsten Osten“, schien das keinen Anklang gefunden zu haben und mit Liebesentzug oder anderer „Bestrafung“ beantwortet worden zu sein.

Die Freiheitsliebe blieb, die Suche nach Liebe und Angenommen-Sein auch.

So stand meine Zuneigung fest, vom ersten Augenblick an, in dem ich ihn gesehen hatte.

Ohne dass ich sagen konnte, warum.

Dafür sprach Habakuk viel.

Sein Krähen und Meckern, wenn ihm etwas nicht paßte, waren typisch für ihn – deshalb nannte ich ihn „Habakuk“, nach dem letzten der „kleinen Propheten“ des großen Königreichs Judaea vor der Zerstörung des Jerusalemer Tempels.
Fortwährend klagte dieser Prophet vor Gott, über Gewalt und Unrecht, sandte Weherufe gegen die Gewaltherrscher, ihre Raff- und Machtgier und deren schrankenlose Gewalt an Mensch und Natur.

Gott hörte geduldig seinen Klagen und Vorwürfen zu, Er sagte: „Warte, und glaube.“ (Hab 1,12-17).

Und dann schnurrte er wieder mit seinem typischen leisen Brummen, das mir ewig in den Ohren klingen wird.

Er wurde zu einem sehr stattlichen Kater von über 6 Kilo, dabei nie fett, eher kräftig.

Aber Krankheiten und Wehwehchen hatte er häufiger als die anderen, das war wohl die Folge seiner Vernachlässigung im frühen Alter.

Er war eher dominant, dann wieder ausgleichend, arglos, naiv, zutraulich, und er traute sich oft nicht, seine große Zuneigungsbedürftigkeit zu zeigen; so war er eher ein Einzelgänger, doch es war deutlich zu spüren, dass er zu jemandem gehören wollte, aber wohl auch oft enttäuscht und resigniert war. Er zog sich dann lieber zurück als zu kämpfen.

Er schien auch eine besondere Affinität zu Hunden zu haben – er streckte Hunden die Zunge ´raus, anderen Hunden lief er nach, und er selbst verhielt sich oft wie ein Hund, wenn er z.B. stundenlang unermüdlich den Garten entlang patrouillerte. Handwerker, Gärtner, Gäste krähte er fröhlich an.

Auch in unserem jetzigen Heim konnte er noch ein paar Mal nach außen gelangen; besonders interessierte er sich dann stets, wie Nachbarn bestätigen, für Hunde, vielleicht kannte er die aus seiner Kindheit.

Irgendwann war das Gehege dicht, und er machte dann mehrfach täglich seine Wach- und Rundgänge: „wie ein Windhund“ … – Wie oft dachte ich: so viele Runden, wie er gedreht hat, dafür brauchen andere 20 Jahre, oder mehr …

Er brauchte nur zwölf Jahre.

Nach außerhalb des Zauns kam er nicht mehr, irgendwann war er zu schwer geworden, nur „Calyx“ schaffte es noch nach draußen.

Es kann sein, dass ihm das zu schaffen machte. Das junge Ding da draußen, und er, der Chef, hatte die Kontrolle verloren.
Denn Habakuk hat schliesslich auch weniger schöne Seiten gezeigt – mit denen vielleicht seine früheren Halter nicht hatten umgehen können, und weswegen er „verstoßen“ worden war.

Nicht nur, dass er Amseln durch das gesamte Haus jagte und Vögel im Haus „bis zum letzten Krähenfuß“ knackend vor den großen Augen Topsis und Rupis vertilgte – während Habakuk von Rupi und Topsi schnell problemlos angenommen wurde, vertrieb und verschreckte „Kuki“ mehr oder weniger jeden Eindringling und Neuankömmling.

Dass „Calyx“ so oft das Weite suchte, könnte mit „Kuki“ zusammenhängen, dem „Calyx“ auswich.

Den sanften Maine Coon „Philo“, der mit „Calyx“ aus dem Tierheim gekommen war, mobbte Habakuk zusammen mit Rupi gnadenlos weg, bis wir „Philo“ in einen ruhigeren Haushalt abgeben mußten, wo er sehr glücklich ist.

Die interessierten Nachbarskatzen, „Mimi“ und der Kater „Yoshi“ wurden in regelmäßigen phonstarken nächtlichen Kreischkonzerten von Habakuk vertrieben. 

Nur der quirlige kleine „Matti“ konnte sich gegenüber „Kuki“ Respekt verschaffen – was wiederum zeigte, dass Habakuk eigentlich nur danach suchte, dass ihm jemand ebenbürtig war, ihn so nahm wie er ist und es mit ihm aufnahm : es war seine Art, Liebe und Zuneigung zu suchen oder auszudrücken.

Er wäre sicher auch irgendwann weg geblieben, wenn wir ihn für seine Ausflüge, sein Gezeter und seine Eigenmächtigkeiten „bestraft“ oder abgewiesen hätten. Wir sahen ihm natürlich stets alles nach.

Es war auch nicht einfach, ihm Liebe zu zeigen; er war aufgrund seines Wesens kein Kater, der dies wirklich zuließ. So blieb häufig die Befürchtung, ihm nicht genug Zuneigung vermittelt zu haben.

Am Ende verstärkte dies den Schmerz des Verlustes.

So verlebte er den ersten Herbst, den ersten Winter, Frühjahr und den ersten Sommer in unserem neuen Haus.

Den zweiten und alle weiteren durfte er nicht mehr erleben.

Nachdem er „Philo“ vertrieben hatte, sicherte er sich den „Chef-Platz“, und belegte über Monate ständig die besten Liegeplätze in meinem Zimmer.

Irgendwann im Februar blieb er plötzlich weg, suchte ruhigere Plätze.

Als er wenige Wochen vor seinem Tod anfing, immer häufiger übel zu erbrechen, wischten wir geduldig alles weg.

Die Ärztin konnte die Ursache nicht finden – aber es war ohnehin zu spät, auch früher hätte man nichts mehr tun können. Der Tumor war tief in ihm verborgen und wurde erst spät entdeckt.

Eben noch hatte er in der Sonne gelegen, was er so gern tat, jedem Sonnenstrahl jagte er nach.

Und dann, so furchtbar schnell, mußte ich ihn begraben, in unserem Garten, draußen, vor dem Gehege, dort wo er immer noch gern hin wollte. Im Schatten, zwischen dem Bambus. Aber jeden Mittag hat Habakuk dort Sonne.

Einen so vitalen Kater, der mit Vorerkrankungen und etlichen medizinischen Vorbehandlungen schon in jungen Jahren zu uns kam, und der das alles immer weggesteckt hat, der so „unzerstörbar“ wirkte, so kräftig, so stark, dann so hilflos und leblos zu sehen: der Schmerz ist sehr groß und er wird nie ganz vergehen.
                                                                                                                                          

Bis zuletzt war er noch agil, lief im Garten umher – doch dann ging alles ganz schnell: er erbrach fast täglich, fraß wie verrückt, aber es kam immer wieder heraus, er magerte ganz schnell ab, obwohl im Blutbild kaum etwas verändert war… wir kämpften, gaben ihm Spritzen, Infusionen, er stand wieder auf, krähte uns wieder fröhlich an, dankbar für die kurzzeitige Linderung durch Spritzen – doch die Ärzte baten uns um Erlösung.

Dennoch fühlte ich mich schuldig, wie ein Verbrecher, ich konnte nicht nachvollziehen, dass mir das zustand, dass es wirklich zum jetzigen Zeitpunkt das Beste, oder unumgänglich gewesen wäre.

Alles blüht, die Vögel zwitschern, alles wächst von Neuem – nur Kuki ist still, er ist nicht mehr da.

Er hätte jetzt die Vögel gejagt, bald die Schmetterlinge, er gehörte zum Leben, das jetzt mit aller Kraft neu ersteht, und das ohne ihn, wie unglaublich.

Ich konnte nicht empfinden, dass Habakuk mir das verzeihen würde. Ich konnte nur tiefe Trauer empfinden und zeigen, in der Hoffnung, dass Habakuk da, wo er jetzt ist, dies versteht.

So ging es mehrere Tage. In denen ich nur weinte.

Das war zu Ostern, dem Fest der Auferstehung.

Dann, plötzlich, spürte ich Erleichterung- als hätte er mich freigegeben, mich verstanden, mir verziehen. Oder mir zu verstehen gegeben, ich solle mir verzeihen.

Die Einheit des Lebens, die immer untrennbar körperlich und geistig ist, in eine biologische Einheit „einerseits“ und in ein affektives, emotionales und kulturelles Leben „anderseits“ aufzuspalten, ist abstrahierender Trug einer Religion, die sich z.B. „moderne Wissenschaft“ nennt.

Was wir fühlen, ist wahr, es hat „materielle“ Auswirkungen. Wir können diese wahrhaben, sie verdrängen oder nicht. Sie bleiben. Sie sind auch nicht „größer als Wir“, sondern Teil von „Uns“, und „Wir“ sind Teil davon. Sie überwältigen „uns“ und bergen „uns“.

Ich spürte auf einmal den Drang, mein Zimmer wieder umzuräumen. Mitten in der fortgeschrittenen Osternacht.

Dann saß ich am Tag darauf in meinem neu umgeräumten Zimmer, und schaute in den Garten.

Und plötzlich war er wieder da:

Jener Zauber, den ich so lange gesucht und vermißt hatte.

Jetzt blicke ich in den Garten, und auf einmal spüre ich wieder jenes unbeschreibliche Gefühl, den Glanz, die Emanation : nun, wo Habakuk darin begraben liegt, seine Hülle.

Nun hat der Garten wieder etwas Einzigartiges, wie er es früher einmal besaß.

 Die Kater haben ihr Verhalten nach einigen Tagen schon geändert – ohne den „Chef“ kommen sie einander näher,

„Calyx“ ist nicht mehr so oft weg … und Habakuk ist frei.

Er muß keine Rolle mehr spielen, er hat keine Schmerzen mehr.

Ich sehe sein Grab von meinem Fenster aus, jeden Tag. Aber ich hätte ihn auch sonst niemals vergessen.

Mach´es gut, dort oben, in der Sonne. Bis irgendwann, geliebter „Kuki“.

Daran glaube ich, und warte.

ENGLISH TRANSLATION by Lothar Riemenschneider:
HABAKUKone Recall

Sometime, some afternoon, it was spring, two years ago.
We had just bought this house.

Our dream house. Thus it was clear from the moment we saw it without really being able to say why.

Many months before we learned that it should actually be for sale.

There was the bungalow, inconspicuous, but for us with a huge appearance, in front of this huge garden neglected by the deceased old chronically ill previous owner, ancient apple trees, gnarled walnut, heaven high pine trees.
We didn’t think there was a chance for us, with several dozens of applicants.
Even when we saw it from the inside for the first time, with a terrible, cruel, musty decade-old interior – completely impossible to live in -, we only heard ourselves say after three minutes, „Yes, that’s it, we want to buy it . „

What are ancient Macoré panels compared to a dream?
But the other applicants might not have thought that way, they flawed and bargained, while we were simply convinced, convincing enough for the owner-vendors. After two days we received the incredible call.

And then, that afternoon in May, I sat in the bare, dark, emptied house, alone where my study room was supposed to be, looked out of the large window and felt only an incredible, indescribable magic about this completely desolate place.

I have never felt this magic again, ever since then.

Satisfaction, being at home, relaxation, happiness, joy – yes.

But never this magic again.

Then came that enormously exhausting summer – craftsmen, anger, appointments, negotiations, planning, furnishing, new heating, dismantling two large apartments, renovating, renting, packing, unpacking, appointments from morning to late, and almost every day in that hot summer that long way to the house to water the 1000 m² garden, lawns, twenty trees and countless flowers. And building the cat enclosure.

The house shone completely new. New wallpaper and colors, new floors, new kitchen, everything freshly painted … The old smell gradually faded, new trees planted, old rotten felled, new roses, bamboo, hedges, it was unrecognizable, we were very satisfied.
                                                                 
And yet, never again that magic, as on that day in the dead gutted house with a view to the overgrown garden.

Since then, I have rearranged my room several times, hoping that feeling would come again – but to no avail.

The efforts were forgotten that Friday, early September, when we had almost made it, almost all removals and evacuations behind us, the old house empty, from where Fabio picked us up and loaded in the three cats.
Anxious but trusting, they looked at me all the time, in the back seat next to me. Where would it go to? Fabio got lost, it took an hour longer, the cats remained calmly, including Habakuk, who usually complained.
And then, they couldn’t believe their luck: twenty times more space than before! Topsi ran up and down, criss-crossed with happiness, gratefully licked our hands ; even the fearful Rupi barely crept away.
Habakuk quickly took on his new job as a patrol. Several hundred meters of fences had to be guarded !

And as in the previous house, in the earlier much smaller enclosure, as before in the ground floor apartment at Potsdamer Platz, he prevailed as the Escape King.

No window, no door, no fence once were too high for him.
I tried several times in vain to catch him, over stick, stones and field after him.
And a little later, at the latest in the evening – I already had the posts ready with the search ads for all the trees in the area – he sat crowing in front of the door, the window, the fence, and wanted to go back to us.
In the old apartment with 5 meter high ceilings he had already declared skylights at a height of 4 meters as exits, and caused turmoil with Topsi and Rupi, who were amazed at the locked lookout and to whom “Kuki” was happily crowing sitting under the window like: “Just come down, too.”

But as much as he loved freedom – when we were away for a long time traveling, he suffered most of all. He quickly seemed to feel abandoned and let down, much more than the cuddly Topsi, who could have been supposed to feel like that .
When we returned he often crowed loudly, persistently, irrepressibly with joy and relief.                                                                          

I immediately noticed this strange discrepancy and it conquered my heart when I saw him for the first time, at the animal shelter, in July 2012.
There he was still called „Mozilla“; he had a slightly protruding, sturdy set of teeth that was somewhat impaired; he was found completely emaciated, lousy, faded, with a broken tooth, neglected in some park.

Regardless of his bad condition, his strong constitution and athleticism could be perceived: „Like a greyhound“ I always said – a somewhat older, domineering female cat, whom we first paid attention to, argued with him about food, toys, sleeping space, everything possible.
Habakuk / „Kuki“ crowed on her in a conciliatory tone „All good, you’re right, let´s not argue.“.

That amazed me – why does a so much stronger male cat give way to a scanty nanny ?
Somehow it didn’t suit him, it appeared as fake and yet typical of him.

Later, too, he kept giving in, retreating when faced with resistance and opposition. He seemed to have internalized this reaction from an early age: in fact, he was completely independent, irrepressible, self-confident, but where he must have been as a young cat, somewhere in the „deepest East“, this seemed to have been met with no approval, loveless deprivation or other „punishment“.

The love of freedom remained, just as the search for love and acceptance.

So my affection was certain from the moment I saw him.

Without being able to say why.

Habakuk himself spoke a lot.
His crowing and grumbling when something did not suit him was typical of him – that’s why I called him „Habakuk“ after the last of the „little prophets“ of the great Kingdom of Judaea before the destruction of the Jerusalem temple.
This prophet continually complained to God about violence and injustice, he sent woe calls to the rulers, their greed for power and overwhelming, and their unrestrained violence to people and nature.
God listened patiently to his complaints and reproaches, He said, „Wait and believe.“ (Hab. 1,12-17).

And then he purred again with his typical low hum that will ring in my ears forever.

He became a very sturdy cat of over 6 kg, never fat, rather strong.
But he had diseases and ailments more often than the others, which was probably the result of his neglect at an early age.

He was rather dominant, then balancing again, innocent, naive, trusting, and he often did not dare to show his great affection; so he was more of a loner, but it was clearly felt that he wanted to belong to someone, but also often appeared disappointed and resigned. Then he preferred to retreat rather than fight.

He also seemed to have a special affinity for dogs – he stuck his tongue out at dogs, ran after other dogs, and often behaved like a dog when he e.g. tirelessly patrolled the garden for hours. He cheerfully crowed on craftsmen, gardeners and guests.

In our current home, too, he was able to get outside a few times; then, as neighbors confirmed, he was always particularly interested in dogs, perhaps he knew them from his childhood.

At some point the enclosure was sealed, and then he made his watch and tours several times a day: „like a greyhound“ … – How many times did I think: as many laps as he did, others need 20 years or more for this … It only took twelve years for him.

He never came outside the fence anymore, at some point he became too heavy, only the young leap force „Calyx“ made it outside.
It may be that he was troubled about this. The young thing out there, and he, the boss, had lost control.

After all, Habakuk finally showed less beautiful sides – with which his previous owners might not have been able to cope, and why he might have been „rejected“.
Not only did he chase blackbirds all over the house and birds he destroyed and „cracked to the last crow’s foot“ inside, before Topsis and Rupis big eyes – while Rupi and Topsi quickly accepted Habakuk, „Kuki“ drove away and scared more or less every intruder and new arrival.
The fact that „Calyx“ was looking to space away so often might be related to „Kuki“, whom „Calyx“ avoided.

Habakuk and Rupi mobbed away the gentle Maine Coon „Philo“, who had come out of the shelter with „Calyx“, mercilessly, until we had to give away „Philo“ into a quieter household, where he is very happy now.                                                              

The interested neighboring cats, „Mimi“ and the cat „Yoshi“ were driven off by Habakuk in regular, loud, screeching nightly concerts.

Only the lively little „Matti“ was able to get respect from „Kuki“ – which thus showed that Habakuk was really only looking for someone to match him, take him as he is and accept him: it was his way of looking for or expressing love and affection.

He would surely have stayed away from us, too, at some point if we had „punished“ or rejected him for his excursions, nagging and “unauthorized” behaviour. But of course, we always looked after him.
It wasn’t easy to show him love either; due to his nature, he was not a cat who really allowed this. So the fear remained that we might not have given him enough affection.
In the end, this aggravated the pain of loss.

So he spent the first autumn, the first winter, spring and the first summer in our new house.
He was not allowed to experience the second summer, and all other coming.

After giving away „Philo“, Habakuk secured for himself the „boss place“ and constantly occupied the best berths in my room for months.
At some point in February he suddenly stayed away, looking for quieter places.
When he started vomiting more and more often a few weeks before his death, we patiently wiped everything away.
The doctor could not find the cause – but it was too late anyway, and there was nothing more to be done earlier. The tumor was hidden deep inside and was discovered late.

He had just the day before been lying in the sun, which he loved to do, chasing every ray of sunshine.
And then, so terribly quickly, I had to bury him in our garden, outside, in front of the enclosure, where he still wanted to go. In the shade, among the bamboo. But Habakuk has sun there now, every noon.

Such a vital male cat, who came to us at a young age with previous illnesses and a number of medical pretreatments, and who always come over that, who appeared so „indestructible“, so powerful, so strong, to see him then so helpless and lifeless: that pain was very huge and it will never go away completely.
                                                                                                                                           
Until the end he was still agile, ran around in the garden – but then everything went very quickly: he vomited almost every day, ate like crazy, but it kept coming out, he quickly lost weight, although there was hardly anything changed in the blood count … we fought, gave him injections, infusions, he got up again, crowed us happily again, thankful for the short-term relief from injections – but the doctors asked us for salvation

Nevertheless, I felt guilty like a criminal, I could not approve of having done this, that it really was the best at that moment, or inevitable.

Everything is blooming, the birds are chirping, everything is growing again – only Kuki is silent, he is no longer there.

He would have hunted the birds now, soon the butterflies, he was part of life that is now emerging with all his might, and that without him : How incredible.

I couldn’t feel that Habakkuk would forgive me. I could only feel deep sadness and show it, hoping that Habakuk understands it, where he is now.

It went on like this for several days. In which I only cried.

It was Easter, the Resurrection Feast.

Then, suddenly, I felt relief – as if he had released me, understood me, forgiven me. Or made me understand that I should forgive myself.

Splitting the unity of life, which is always inseparably physical and mental, into a biological unity „on the one hand“ and into an affective, emotional and cultural life „on the other hand“ is an abstract deception of a religion that e.g. gets called „modern science“.

What we feel is true, it has “material” effects. We can accept it, suppress it or not. It will stay. It is not “bigger than us” either, but part of “us” and “we” are part of it. It overwhelms „us“ and shelters „us“.

I suddenly felt the urge to change my room over again. In the middle of late Easter night.
Then the next day I sat in my newly rearranged room and looked into the garden.

And suddenly it was back:

The magic I had been looking for and missed for so long.

Now I look into the garden and suddenly I feel that indescribable feeling, the shine, the emanation: now that Habakuk, his empty shell, is buried in it.
Now the garden has something unique again as it once had.

 The remaining cats have changed their behavior after a few days – without the „boss“ they get closer to each other,
„Calyx“ isn’t gone that often now … and Habakuk is free.

He no longer has to play a role, he no longer feels pain.

I see his grave from my window every day. But I would never have forgotten him anyway.

Take care, up there, in the sun. Until some time, beloved „Kuki“.

I believe in this. And I wait.

Zum „Fest der Liebe“ 2019: Braucht der Hass eine Rehabilitierung ?

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<<  There´s a crack in everything/ That´s how the light gets in  >>

(Leonard Cohen, 1934-2016/ Kanadischer Songwriter)

Allseitig kritisches Denken scheint es schwer zu haben – favorisiert werden „Meinungen“, „Parteien“, die Hauptsache scheint zu sein, einen „Standpunkt“ sein Eigen nennen zu dürfen, der als „wiedererkennbar“ positiv benannt wird, wobei es aber eher lapidar, nüchtern und profan darum gehen könnte, das „Einordnen“ zu erleichtern, um vielleicht den Proporz in Talkshows anstrengungslos gewährleisten zu können.
Selbstdistanz oder der Anspruch auf Differentiationsfähigkeit bringen keine „Klicks“ von „Followern“, die „bestätigt“ werden wollen und „bestätigen“ sollen  – Konjunktur zu haben scheinen, als Voraussetzung von „Meinung“ statt Denken, die Gefühle, Emotionen, auch „Besorgtheiten“, die nicht in Frage gestellt zu werden haben und bereits per se Autorität heischen mit vorgeblicher „Authentizität“, scheinbarer „Ehrlichkeit“  – nur ein Gefühl scheint wenig Follower zu haben:
das ist der Hass.
Warum hat er es so schwer ?

Eigentlich müßte Hass doch als das einzige Gefühl erkannt werden, das nur in absoluter Authentizität und Ehrlichkeit vorhanden sein kann : von daher erscheint es unverständlich, weshalb er so wenig „Bestätigung“ erfährt, und abgelehnt, verfolgt, verboten werden soll.

Nüchtern, „rational“, differenziert betrachtet, ist Hass ein Gefühl wie alle anderen auch: er kann verfehlt sein, Verirrung, maßlos, unberechtigt, insbesondere ein Ergebnis von verdrängten eigenen anderen Gefühlen, also falsch, und damit auch inakzeptabel, zu bekämpfend, wenn möglich mit Argumentation zu begegnend … doch dass er auch berechtigt sein könnte, wie Liebe, Mitleid, Sorge, Schmerz ? – das scheint ihm kaum, immer weniger zugestanden zu werden.

Ist es mit der „Authentizität“ etwa gar nicht so weit her wie oft beschworen oder vor sich hergetragen ?

Womöglich ist es gerade die Ehrlichkeit, welcher die Ablehnung gilt ?

Liebe, Empathie, Bestätigung und Weiteres kann man heucheln – Hass kaum.

Wer grundsätzlich die „freie Meinungsäußerung“ bejahen, erhalten, fördern, aber etwas so Unmittelbares wie den Hass unterdrücken will, könnte eine gestörte, eingeschränkte Auffassung von Freiheit, oder auch „Echtheit“ haben.
So wie Liebe, Mitleid, Sorge abgelehnt, als unecht, unpassend, störend, unerwünscht abgelehnt – aber auch angenommen –  werden können, kann dies auch gegenüber dem Hass geschehen : doch ihn anzunehmen, zu verstehen, zu begrüßen, scheint dem Hass kaum zuteil zu werden.

Dabei ist hier Wahrnehmung, Bewertung, Rezeption ebensowenig eindeutig wie auch bei anderen Gefühlen – was der Eine z.B. als „Hassrede“ einordnen oder empfinden will, kann von Anderen ganz anders wahrgenommen werden; dennoch wird so getan als sei es klar, was „Hassrede“ sein und wie sie behandelt werden soll : Gegenrede, Einwände, andere Auffassungen, Hintergründe, Differenzierungen werden etwa vom „NetzDG“ gar nicht erst zugelassen.

Es muß „gelöscht“, „angezeigt“, bestraft werden.

Es wird erst gar nicht hingeschaut, es wird Empathie untersagt, nicht gefragt, ob bspw. Wut und Ablehnung gegenüber dem Islam womöglich von einer als „unzüchtig“ verfolgten, „nicht ordnungsgemäß bedeckt“ gekleideten Frau oder von einem wegen Homosexualität aus der islamischen Welt verfolgten Mann geäußert wird, ob deren eruptiv geäußerte Gefühle gegen den Islam nicht einfach verständlich sein könnten: es wird „geblockt“, „gemeldet“; ansonsten angeblich stets so erwünschte Gefühle werden auf einmal als „zu emotional“, „zu kontrovers“ abgelehnt und sanktioniert, als seien deren Äußerungen gleichzusetzen mit etwa denen selbst ernannter „Islamkritiker“, deren eigene häufig als „wertkonservativ“, „christlich“ oder ähnlich überhöhte „Überzeugungen“ sich in ihren reaktionären Haltungen merkwürdig wenig von den „kritisierten“ Rechtgläubigen des Islam zu unterscheiden scheinen.

Die Gleichsetzung von Hass mit „Extremismus“ oder Terrorismus ist eher selbst extremistisch und unterdrückt die freie Wahrnehmung.

Es war einmal, als etwa die SPD „mehr Demokratie wagen“ wollte und mit etlichen ihrer Protagonisten für Aufbruch, Freiheitlichkeit, Liberalität stand …

… und heute sind es gleich drei ausgerechnet Justiz-Minister/-innen der SPD hintereinander, die eigentlich in einem Rechtsstaat für Bewahrung und Ausbau von Freiheits- und Individualrechten auftreten müßten, doch an kaum überbietbarer Verlogenheit, Spießigkeit und Freiheitsfeindlichkeit mit verkniffenen Figuren wie Barley oder Lambrecht für gnadenlose Einschränkung, Bedrohung und Verfolgung offener, kontroverser und damit unausweichlich auch emotionaler Auseinandersetzung und Konfrontation stehen.

Wie sonst kann man als Anhänger eines freiheitlichen Rechtsstaates dieser Piefigkeit und Borniertheit der engen Beschränkung erlaubter Gefühle, Gedanken und Äußerungen anders glaubwürdig, „authentisch“ entgegentreten als mit Wut, Ablehnung, Hass ?

Wer sich von jener Engstirnigkeit nicht bedroht fühlt und sich nicht entsprechend entschieden äußert, dem kann ich nicht abnehmen, dass er sich um die Bewahrung des Rechtsstaates ehrlich sorgt.
Die berüchtigte „Political Correctness“ – freilich auch ein unklarer, häufig nicht, oder recht unterschiedlich definierter Begriff – wirkt so de facto als ein Sammelbegriff für angewandten Machtmissbrauch: was hätte solcher anderes verdient als Hass ?

Vermeintlich oder tatsächlich Mächtige entscheiden, was man sagen darf oder nicht, bestrafen diejenigen welche sich nicht daran halten, und paradoxer Weise geschieht dies weithin häufig auch noch unter dem Siegel der „Antidiskriminierung“, der „Gleichheit“ und des „Schutzes von Schwachen“. 

Schwache aber schützt man am besten dadurch, dass sie aussprechen, was sie unterdrückt, und sie sich dagegen zur Wehr setzen dürfen.
„Facebook“-User brauchen keinen „Staat“, der den „Social Networks“ nachstellt und „Steuern“ abknöpfen will – sondern „Nutzer-Rechte“ ! – und eigene, vom „Social Network“ bereitzustellende Möglichkeiten, diese unkompliziert und zugänglich selbst durchsetzen zu können !

Der „Christopher Street Day“ zum Beispiel aber würde heute – so wie er original 1969 angekündigt, begleitet und durchgeführt wurde – „bei Facebook gesperrt“, es wäre „Hassrede“, es wäre „politisch nicht korrekt“.
Ebenso wie zahllose Werke der „Aufklärung“, auf die „Europa so stolz“ sein will, die „Westliche Welt“…Voltaire, Nietzsche, Schiller, Heine, Schopenhauer, Diderot und etliche mehr: würden „gemeldet“ durch das „NetzDG“:

Verursacht von fulminanten Geistesgrößen wie „Christine Lambrecht“, „Katarina Barley“ oder „Heiko Maas“ müßten sie sich „vor einem Gericht verantworten“, vor Macht mißbrauchenden „tragenden Mitgliedern der Gesellschaft“, die „vom Staat bezahlt“ werden, jedoch angeblich „unabhängig entscheiden“, wie nach §130 StGB („Volksverhetzung“) oder §166 StGB („Blasphemie“).

Im zwangs-verordneten Schweigen, der „Anpassung“, des „guten Tons“, der „Diplomatie“ hat immer der Rücksichtsloseste und Machtmißbrauchendste die Oberhand.
Wer Kinder zu „Anstand“, zum „Gehorchen“, zum „Gib dem Onkel das schöne Händchen“ dressiert, der wird Missbrauch bekommen.

Wer Menschen erlaubt, ihr Elend, ihre Unterdrückung, die Wirkungen der ihnen auferlegten Verbote oder Bedrohungen herauszuschreien, völlig „inkorrekt“, der wird nur dann Missbrauch dieser Freiheiten bekommen, wenn er zuvor kein besseres Beispiel dafür gegeben und entwickelt hat, wie man ohne Missbrauch offen diskutiert.

Dazu würde man aber echte Autorität brauchen; „Political Correctness“ verbreitet und heischt nach einer unechten „Autorität“, sie entzieht Menschen das Vertrauen, ist damit taktlos, unanständig und züchtet Hass in unguter, destruktiver Form.
Wer mit „seinen Kindern“ so umgehen, ihnen den Mund verbieten, ihre Gefühle nicht ernstnehmen und auch kein Beispiel besserer und ehrlicher Auseinandersetzung geben würde, der bekommt Heranwachsende, die auf dem Unterdrückten umso vehementer bestehen :
Renitente egozentrische selbstbezogene selbstgerechte rücksichtslose mental und geistig Eingeschränkte, also sowas wie „Wähler“ von „AfD“ oder SED/“Linke“, oder auch einen Rezo.

Menschen mit dunkler Hautfarbe mit Bananen zu bewerfen und Affenlaute zu machen, ist z.B. nicht „politisch inkorrekt“, es ist Rassismus, und muß auch so genannt werden.
Dies zu benennen, darf und kann kein Problem sein.

Leider jedoch wird mit der „Political Correctness“ das genaue und schonungslose Benennen gerade weithin zum Problem gemacht  ! : dies ist das Problem der „Political Correctness“ – dass man bestimmte unerträgliche und unverzeihliche Verhaltensweisen auch so benennen darf und soll, andere jedoch nicht

Oder auch: Person A, welche angeblich „Hass ablehnt“, hasst fast immer durchaus selbst – nur etwas anderes als Person B -, und gibt dabei vor, „Hass zu bekämpfen“, dabei will er nur bekämpfen, dass Person B nicht das aus seiner Sicht „Richtige“ hasst …
Etwa der Rassismus des Islam, dessen unbestreitbarer und nachweisbarer Anspruch, „letztgültige Offenbarung“ zu sein und alle Nicht Rechtgläubigen“ zu Menschen zweiter Klasse zu erklären, wie es sich etwa in der „Kairoer Erklärung“ manifestiert: dieser soll z.B. nicht benannt werden, es wird als „Islamophobie“, als eine Art „Krankheit“ stigmatisiert und diffamiert, obwohl es gerade ein Ausdruck der Klarsicht, klaren Verstandes ist, wie z.B. bei Voltaire („Der Fanatismus, oder Mohammed“).

Durch das faktische Verbot, solche (religions-)wissenschaftlich belegte Wahrheiten über den Islam auszusprechen, wird dessen Aussprechen den Rechtsradikalen überlassen, die es entsprechend verkürzen – um es dann stigmatisieren und sich selbst als „tolerant“ behaupten zu können, obwohl größte Teile der „Islam Community“ dieselben Auffassungen haben wie die AfD: das eine wird „toleriert“, das „andere“ genau Gleiche wird bekämpft.

Es wird einfach kurz geschlossen, dass, wer solche belegbaren Erkenntnisse über den Islam nicht verleugnet, auch jeden einzelnen Gläubigen „ablehnen“, oder auch grundsätzlich die Möglichkeit eines „persönlichen“, „ehrlichen“ Glaubens abstreiten würde und müsse.

Das Problem der „Political Correctness“ ist mithin nicht nur seine Inkohärenz, oder auch: Widersprüchlichkeit, oder auch: Verlogenheit, sondern auch oder vor allem, dass er genau beschreiben, definieren und festlegen zu können vorgibt, was „richtig“ und „falsch“ und was zu ahnden sei.

Dritte und weitere Möglichkeiten scheinen nicht vorgesehen zu sein, so dass etwa Verständigung oder Einvernehmen bezüglich bestimmter Auffassungen vorhanden sein könnten, dabei aber nicht unbedingt „Einigkeit“ erzielt werden müßte.
Dass weiterhin, auch ungeachtet von Übereinstimmungen keine Harmonie und keine gleichen Bewertungen, sondern scharfer Dissens vorliegen und dass dessen Annehmen und der Umgang damit Freiheitlichkeit und Demokratisierung schärfen, bewahren, stärken könnten anstelle von Verdikten und Sanktionen gegenüber dem vermeintlich „Korrekten“ und/ oder dem „guten Ton“, solche – für ein demokratisches Gemeinwesen aber eigentlich konstituierenden – Differenzierungen bleiben „unerhört“.

Nur „Einvernehmen“ wird angestrebt, ertragen oder erzwungen – „Unvernehmen“ muß sanktioniert, abgelehnt, diffamiert werden, z.B. als „Rassismus“ oder „-phobie“…

Aber: „Unter Unvernehmen wird man einen bestimmten Typus einer Sprechsituation verstehen: jene, bei der einer der Gesprächspartner gleichzeitig vernimmt und auch nicht vernimmt, was der andere sagt.
Das Unvernehmen ist nicht der Konflikt zwischen dem, der ‚weiß‘ und jenem der ‚schwarz‘ sagt.
Es ist der Konflikt zwischen dem, der ‚weiß‘ sagt und jenem, der auch ‚weiß‘ sagt, aber der keineswegs dasselbe darunter versteht bzw. nicht versteht, dass der andere dasselbe unter dem Namen der Weiße sagt.“ (Jacques Rancière, „Das Unvernehmen“, Frankfurt a.M./Berlin – Suhrkamp – 2002, S. 9 f.).

Man kann also z.B. etwas als „Hass(rede)“ empfinden und der Empfindung Anderer hierbei zustimmen, jedoch ganz andere Hintergründe, Bewertungen, Folgerungen daraus ziehen, und dabei dessen Ausgrenzung, Verfolgung und Sanktionierung ablehnen, anders als der Eine, welcher in der Auffassung als „Hass“ übereinstimmt, diesen aber untersagen will, während der Andere den Hass als berechtigt und nachvollziehbar begrüßen kann.

Oder auch: der selbst ernannte „Bekämpfer des Hasses“ drückt hierbei das aus, was er angeblich „bekämpft“ oder abzulehnen vorgibt – er zeigt und beweist seinen Hass und seine Unterdrückung gegen alles was er nicht verstehen will, oder kann.

Er hasst nicht den Hass – sondern er haßt es, wenn dieser ihm aufzeigt, wie wenig „authentisch“ er sein, also seine eigenen tatsächlichen Gefühlen lieben könnte.

Was es auf sich hat mit einer Liebe, welchen Bestand sie hat, dies erfährt sich nur mit einem klaren unerschrockenen Blick auf das was ist, die Gründe oder auch Abgründe : ist man sich all dessen bewußt, und bleibt sie bestehen, so ist sie nicht falsch, und wenn doch, so helfen keine Abwehrmechanismen.

Ebenso ist es mit dem Hass; versucht man ihn nüchtern zu betrachten, zu ergründen, ob er nachvollziehbar oder sein kann, so kann es geschehen, dass etwas oder einiges Berechtigte zu finden wäre – oder auch nicht: dann darf, soll oder muß er auch zurückgewiesen werden. Wenn aber doch, so helfen keine Abwehrmechanismen.

Nicht „Hass“ per se, als äußerliche Erscheinung, sollte oberflächlich abgelehnt, verfolgt, bestraft, untersagt werden – sondern nur wenn er sich als grundlos und somit unzulässig herausstellt.
Nicht „formal“ beleidigend oder unflätig klingende Äußerungen an sich sollten ohne näheres Hinsehen juristisch bestraft werden – sondern es sollte verhandelt und ergründet werden, ob „harte“, „kontroverse“ Bezeichnungen Berechtigung haben könnten.

Wenn nicht, sollten sie auch entsprechend sanktioniert und untersagt werden.

Etwa im Fall Renate Künast hat das Landgericht Berlin eine solche Absicht scheinbar verfolgt und sich dahingehend geäußert, dass, wenn die Politikerin relativierende Ansichten zu sexuellen Handlungen mit als minderjährig Bezeichneten und unmündig Geltenden äußert, sie sich entsprechende Invektive gefallen lassen müsse – freilich hat das Gericht „übersehen“, dass sich Künast längst mehrfach entsprechend distanziert und ihre früheren Äußerungen als „falsch“ bezeichnet hat.
Selbst wenn sie das nicht getan hätte, bliebe es allerdings fraglich, ob es berechtigt und läßlich sein kann, sie dermaßen zu beschimpfen.
Jedenfalls zeigt diese Auseinandersetzung, dass es durchaus möglich wäre, eine solche auch zu „Hass“-Taten inhaltlich zu führen statt sich auf Formalien wie den „guten Ton“ zurückzuziehen.

Hass auf den Hass kann ebenso fragwürdig, pauschalisierend, abwehrend oder unberechtigt sein wie der Hass selbst.
Wer „den Hass bekämpfen“ und als ungeeignet für eine sinnvolle Auseinandersetzung verdeutlichen will, ihm aber selbst mit Hass und Ablehnung begegnet statt mit möglicher Differenzierung und auch selbstkritischer Betrachtung, wird womöglich den Hass eher verschärfen.

Wer behauptet, gegen Hass zu sein, muß bereit sein, ganz genau hinzuschauen, auch auf sich selbst, ob er mit dem Hass etwas von sich schiebt, das er bei sich ungern wahrhaben möchte.
Wer es vermeidet, genau hinzuschauen, verweigert – bei sich selbst und anderen – den Blick auf die Brüche der Glätte, der „Überzeugungen“, der „Meinungen“, dorthin wo sich die Mauern öffnen könnten, wo das Licht hineinkäme.

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ZWISCHENRUF – zum „World Climate Day“, 20. September 2019 : ohne Ideologisierung würde die „Energiewende“ wahrscheinlich besser klappen.

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20. September 2019

Die so genannte „Energiewende“ in Deutschland ist außerordentlich schlecht und realitätsfremd durchgeführt worden.

Es ist zwar wünschenswert, so viel wie möglich auf „regenerative Energien“ umzustellen, jedoch muß man dafür auch entsprechend ausgereifte Technologien haben und dies kritisch und wissenschaftlich betrachten und durchführen.

Jedoch kann dies nur von Industrien erreicht werden, die auch entsprechendes Kapital, Manpower und Wissenschaftliche Mitarbeiter haben.
Deutschland jedoch erklärt eine Greta zur Heiligen und läßt sich von so genannten „Kapitalismus- Kritikern“ vor sich hertreiben, die „Wissenschaftlichkeit“ für sich reklamieren, sich aber anti-wissenschaftlich, dogmatisch verhalten, wenig Ahnung von der Umsetzbarkeit ihrer Vorstellungen vermitteln, und ausgerechnet die einzigen zum „Feind“ erklären, die die „Energiewende“ erreichen und technisch möglich machen können.
Diese Gören scheinen die realen Probleme der Machbarkeit einer „Energiewende“ nicht wahrzunehmen und nicht kritisch zu betrachten, sondern erscheinen als verzogene „idealistische“ Pubertierende, die lieber die Schule schwänzen statt sich kritisch zu bilden.

Es erscheint, als wurde z.B. bei der „Energiewende“ von Frau (Dr. der Physik) Merkel vermittelt, es ginge nur darum, ein paar Kraftwerke abzuschalten, Vogelschredder und Sonnenkollektoren in die Gegend zu stellen, dabei ist das Hauptproblem die Fortbewegung, der Verkehr, und die Entwicklung von Kraftstoffen dazu.
Mit „Elektroautos“ und „Flugscham“ schafft man die Lösung dieser Problematik sicher niemals ! – sondern eher nur z.B. mit synthetischen Kraftstoffen, die auch CO2-frei wären.

Hier sind andere Länder wie Japan, aber auch „klassische“ Erdöl- Lieferanten- Länder weiter als Deutschland, vielleicht weil sie dort keine verzogenen Gören haben, die mit „Forderungen“ herumplärren, sondern weil dort eher erwachsen und in Ruhe geforscht werden kann.

In Deutschland und ganz Mitteleuropa gibt es z.B. einfach nicht genug erneuerbare Energien, um den Bedarf an synthetischen Kraftstoffen zu decken.
 
Die Grundidee der „Energiewende“, dass Deutschland „energieautark“ sein soll, ist unsinnig, allein von den Größenordnungen her unmöglich.

Auch z.B. das Postulat von den „Null-Energie-Häusern“ ist komplett realitätsfremd.
Die einzige Folge der „Wärmeschutzverordnung“ ist, dass diese zu einer deutlichen Steigerung der Baukosten geführt hat

Eine klimaneutrale Gebäudeheizung ließe sich nur mit synthetischen Treibstoffen erreichen, z.B. synthetischem Erdgas, also Methan.
Man könnte es über existierende Leitungen transportieren und in Blockheizkraftwerken verbrennen.
In diesen ließe sich das entstehende Kohlendioxid abfangen und dann wieder zu den Produktionsanlagen von synthetischem Erdgas bringen. Das ist nicht einzeln in jedem Wohnhaus möglich.

Dazu müßte man „aber“ die „Energiekonzerne“ stärken und ihnen entsprechende Innovationen ermöglichen, statt sie zu beschimpfen.

Methanol bereitet allerdings erstens noch ein paar technische Schwierigkeiten, zweitens wird Deutschland niemals genug Rohstoffe zur Herstellung haben.

Wasserstoff hingegen gäbe es genug, es hat den großen Vorteil, dass er nicht in einem Kreislauf geführt werden muss – überall gibt es Wasser, aus dem Wasserstoff gewonnen werden kann, und überall gibt es Sauerstoff, den man zum Verbrennen von Wasserstoff braucht.

Der große Nachteil ist hier die niedrige Energiedichte: es muss viel Energie aufgewendet werden, um Wasserstoff hinreichend zu verdichten. Der Transport und die Speicherung von Hochdruck-Wasserstoff ist daher nicht einfach, auch der Umgang mit diesem Gas trotz Sicherheitstechnik nicht ganz ungefährlich.

Japan (Toyota) hat z.B. ein Schiff gebaut, das nach dem Prinzip der Bindung von Wasserstoff an ein Trägeratom oder -molekül 300.000 Tonnen Wasserstoff transportieren kann; in Flüssigkeiten chemisch gespeicherter Wasserstoff wäre z.B. eine Option für diverse Anwendungen.
In Japan gibt es womöglich weniger Luisas und Gretas, die haßerfüllt gegen „Großkonzerne“ wie Toyota „demonstrieren“ – sondern das klare Bewußtsein davon, dass nur solche kapitalstarke Unternehmen etwas voranbringen können, ist dort vielleicht klarer verbreitet als die pubertär-„linke“ Ideologie, welche von der „Freien Presse“ und den „öffentlich-rechtlichen Qualitäts“-„Journalisten“ hierzulande kolportiert wird.
 
Deutschland importiert 80 Prozent seiner Energie aus dem Ausland und das wird sich voraussichtlich in Zukunft nicht wesentlich ändern können. Also müsste man z.B. erneuerbare Energien in eine transportierbare Form bringen, sie müssten ebenfalls global handelbar sein, damit es hierzulande und weltweit eine CO2–neutrale Zukunft geben kann.

Mit Kapitalismus-„Hass“ wird das schwierig.

Dabei sind Länder, die heute Erdöl und -gas exportieren, nach jetzigem Stand künftig auch Lieferanten von synthetischen Treibstoffen, wenn nicht Deutschland und Europa diese Technologien ENTSCHIEDEN und DIREKT FÖRDERN, statt die Bürger mit absolut SINNLOSEN und KONTRAPRODUKTIVEN „CO2-Steuern“ zu belasten !!, die NIRGENDS ohne explizite entschiedene ZIELSETZUNG irgendeine „Regenerative Energiewende“ voranbringen werden, sie erhöhen nur das Steueraufkommen für unfähige Politiker und deren „Staaten“.

Entsprechende Anlagen entstehen zum Beispiel bereits in Saudi-Arabien. Da wird in großem Maßstab Wasser thermisch gespalten und so Wasserstoff gewonnen. Dieser wird mit CO2 aus Erdgasquellen zu synthetischen Treibstoffen verarbeitet.
Auch China will ganz groß in dieses Geschäft einsteigen. Da geht es um Anlagen, die im 100-Millionen-Tonnen-Maßstab Kraftstoffe produzieren sollen, die man dann exportieren kann.

**Überall auf der Welt gibt es da Aktivitäten, nur nicht in Europa. Dabei könnte man die Sonne in Ländern wie Spanien oder Griechenland zur Produktion synthetischer Treibstoffe nutzen.**

Dabei kann eben Deutschland nicht „energieautark“ werden.
Europa insgesamt könnte es aber schon eher, in Südeuropa gibt es genug Sonnenenergie, die nicht lokal gebraucht wird, um ausreichende erhebliche Mengen an synthetischen Kraftstoffen zu produzieren.

Doch all das wird man natürlich weder mit „Menschengemachte Klimakrise leugnen“ noch mit „Hass auf die EU“ noch mit „Hass auf den Kapitalismus“ und mit Fähnchen schwenkenden in Katastrophen-Szenarien verliebten Greta-Girlies erreichen können.

Ohne diese krankhafte Ideologisierung würde die „Energiewende“ wahrscheinlich besser klappen.

Greta und Luisa: geht einfach in die Schule, stoppt Eure Volksverhetzung, und lernt was Ordentliches.

Desgleichen die AfD und alle „Freie-Fahrt-für-freie-A….l.cher“- Schreihälse: einfach mal die Fr*sse halten, auch wenn Ihr dann keine Diäten vom „verhassten Vasallen-Staat der USA“ mehr abgreifen könnt.

NARZISSTISCH GESTOERTE BLOCKWARTE : wann werden AfD und SED („Linke“) endlich verboten ?

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18. August 2019

DIESER TEXT ist HIER als pdf abrufbar.

01.Wozu „AfD“ und SED („Linke“)?

Wozu braucht irgendjemand extrem gestrige „Parteien“ wie AfD oder auch SED (“Die Linke“) ?
Man könnte etwa auf den Gedanken kommen, ihre Funktion bestehe darin, vom Erkennen, Benennen und Bearbeiten realer Probleme abzulenken, weil die derzeit Regierenden und Verantwortlichen zu deren Lösung nicht in der Lage sind.

Tatsächlich haben „die (so genannten) Etablierten“ erhebliche fortlaufende Fehler gemacht; allerdings ist bei der AfD ebenso wenig wie bei allen anderen so genannten/ selbst ernannten „Wert-Konservativen“, bei „(Rechts-)Populisten“, „National- Konservativen“ usw. nicht der allergeringste Ansatz, Wille oder schon ein Bewusstsein zur Lösung realer Probleme erkennbar.

AfD und ähnliche Parteien sind daher eher als eine Art Betriebsunfall der freiheitlichen Gesellschaften in Folge dessen erkennbar, dass diese leider ihren eigenen Grundsätzen nicht entsprechen und sie mit Füßen treten – einen Betriebsunfall allerdings bekämpft, eliminiert und verarbeitet man mit allen Ursachen und Folgen, statt ihn immer größer werden zu lassen.

Ein Verbot der AfD und sämtlicher ähnlicher Parteien ist eigentlich unabweisbar – begründbar, verstehbar und zu rechtfertigen wäre dieses Verbot allerdings nur dann, wenn die bestehende Gesellschaft sich darüber Rechenschaft ablegte, wo sie versagt habe und weiter versage; abgesehen von historischer Verantwortung und Erfahrung Deutschlands aus zwei sozialistischen „Volks“- Diktaturen.

Die AfD stellt ebenso wenig irgendeine „Alternative“ zu diesem Versagen dar wie alle anderen (rechts-)populistischen und reaktionären Parteien : sie profitieren lediglich davon, sie reden „dem Volk“ ganz genauso nach dem Mund, wie es „etablierte“ Parteien seit Jahrzehnten mit fragwürdigen Versprechungen taten, um „Wähler“ zu gewinnen, nur um die „Macht“ zu gewinnen und zu erhalten – nicht nur das der „blühenden Landschaften“.

Die AfD ist mithin Ergebnis und Ausdruck der anerzogenen Unmündigkeit und Infantilität der „Wähler“, die jetzt „enttäuscht“ sein wollen darüber, dass das was ihnen ihre Papis und Muttis versprochen haben, brüchig geworden ist, um sich an etwas zu klammern, das diese Fragwürdigkeit nicht anspricht und sie ausklammert, damit die „Wähler“ nicht Selbstverantwortung übernehmen und sich selbst im Spiegel anschauen müssen.
Psychologisch könnte das als Ausdruck eines gesteigerten Narzissmus gesehen werden, der in der typischen „Triangulation“, statt den eigenen Narzissmus und das Verhältnis mit dem Partner zu klären, Außenstehende/ Dritte einbezieht, um dem Partner, der angeblich die „Enttäuschung“ verursacht oder mit dem man Probleme hat, zu verdeutlichen, dass man auch „Alternativen“ hat, wenn der Partner nicht so spurt wie man es gern hätte.

Die „Protest“- Wähler geben dabei auch noch allen Ernstes vor, sie wollten „mehr Demokratie“ – sie geben jedoch ein Bild totalitärer Selbstherrlichkeit und kompletter Unfähigkeit zu Selbstkritik ab: sie sind das genaue Abbild dessen, wozu „die Etablierten“ sie konditioniert haben, und was sie an „den Etablierten“ kritisieren zu können/ müssen „glauben“.

02. Der „kritische“ und „widerständige“ Herr Baberowski

Ein Beispiel eines prononcierten Vertreters des Kritiktums an der „etablierten Politik“ kann Herr Jörg Baberowski darstellen, Berliner Historiker und Gewaltforscher, geboren 1961 in Radolfzell am Bodensee:
(http://www.nzz.ch/feuilleton/meinungsfreiheit-die-linke-macht-den-menschen-wieder-zum-gefangenen-seines-stands-ld.1295031)

Leider erscheinen die Aussagen des Herrn Baberowski an mehreren Stellen recht widersprüchlich.

Er scheint sich zu beschweren, dass „Liberalismus“ es immer schwerer habe: Liberale und Liberalkonservative hätten es gar nicht darauf abgesehen, andere Menschen zu „erziehen“, sie wollten sie „einfach nur gewähren lassen“, ihnen käme es gar nicht darauf an, dass alle das Gleiche sagten, weil sie im Wettbewerb einen Freiheitsgewinn sähen.

Dies ließe sich aber auch so auffassen oder beschreiben, dass „Liberale“ und „Liberalkonservative“ eben alle Menschen dazu erziehen wollten, andere „gewähren zu lassen“, egal was sie „meinten“.

Diese Haltung legt Herr Baberowski jedoch selbst offenbar nicht an den Tag, da er sich ja z.B. gegen Stalinisten wehrt und sie „nicht gewähren“ läßt.

Der von ihm beschriebenen oder so aufgefaßten “staatlichen Bevormundung der Bürger, Selbstbestimmung auf Kosten anderer, der Tribalisierung und Ethnisierung der Gesellschaft, offenen Grenzen und der Verteufelung des Nationalstaats, der Anbetung der Globalisierung, der Moralisierung aller politischen Fragen und der Rehabilitierung der Religion gegenüber der Aufklärung“ usw. scheint er auch nicht unbedingt in „gewähren“ lassender Haltung gegenüberzustehen.

Er gibt vor, es für unabdingbar oder wünschenswert zu halten, ein Argument danach zu beurteilen, ob es plausibel ist, nicht danach, wer es vorträgt, und dass man seinen Verstand zu bemühen habe, so dass z.B. nicht die Aufklärung auf dem Altar der von ihm so genannten „wahren Tugendlehre“ geopfert werde.

Das sind nun doch sehr unterschiedliche und eigentlich nicht vereinbarliche Werte: entweder ist man „liberal“ und „läßt Andere gelten“, selbst wenn sie den allergrößten Schwachsinn erzählen, oder man besteht darauf, Argumente nur dann gelten zu lassen, wenn sie „plausibel“ sind, also nachvollziehbar, begründbar, logisch. Das wäre dann kein „freier“ Disput, sondern einer, der sich an Werten, Zielen, Grundsätzen orientierte – oder auch, an „Moral“.

Dann aber kann man sich nicht mehr als „liberal“ bezeichnen, sondern dann wäre Herr Baberowski doch offensichtlich ein Vertreter von Werten und Tugenden: etwas, das er dann gleich wieder diskreditiert, als sei das ein Horror.

Er redet wirr bis unklar von „Minderheiten“, die „genau wissen was sie wollen“, als „manipulieren“ diese nur und „erwecken den Eindruck, alle seien ihrer ‚Meinung'“.

Dabei sollte es dem Herrn doch – nimmt man seine sonst aufgestellten Postulate ernst – darum gehen, ob das was eine Gruppe oder Einzelperson ausführt, „plausibel“ ist, oder nicht… ? Und nicht darum, ob es eine „Minderheit“ oder „Mehrheit“ ist ?

Ganz abgesehen davon, dass „Minderheiten“ / „Mehrheiten“ stets nur Konstrukte sind: jeder als Angehöriger einer „Minderheit“ Definierter hat auch etliche Eigenschaften, die auch Angehörige von so genannten „Mehrheiten“ haben.

Gerade das führt ja eben dazu, dass – wie es Baberowski doch postuliert – Menschen nicht „in ihrem Status festgehalten“ werden, sondern sich entwickeln können.

Wenn der Herr das fördern möchte, sollte er vielleicht nicht so sehr gegen „Gender“-„Theorien“, „Globalisierung“, „Minderheiten“, „Weltverbesserer“ oder alles mögliche andere wettern, sondern deren Argumente bewerten, und das daran nachvollziehbar Erscheinende begrüßen, das Ideologische verwerfen – also das tun, was er selbst von anderen fordert, was bei ihm selbst aber nicht stringent wirkt.

03. „Social Networks“ & Co., Bürgerrechte und die Absichten „der Politik“ : angewandter Narzissmus

Damit sind wir ja schon bei einer der typischen auf „Social Networks“ anzutreffenden Verhaltensweisen: seine „Meinung“ kundzutun, „Gefällt mir“ anzuklicken – aber bloß keine kritische, inhaltsgestützte Diskussion zu befördern in dem Sinne, dass logisch nachvollziehbare und gestützte Werte ein Ziel darstellten.

Diese willkürliche Grundhaltung korrespondiert mit dem Fehlen nachvollziehbarer, also für die Bürger/ „Betroffenen“ voraussehbarer rechtlicher Regelungen, dem Fehlen von der Kritik zugänglichen Begründungen, dem Fehlen von Rekurs- Möglichkeiten, also Einsprüchen, dem Fehlen jeglicher Berücksichtigung dessen, was mit den Menschen geschieht, die „verstossen“, und die Opfer von Hexenjagden, Stalking, Diskursverweigerung/- aussperrung, von Verleumdung und Volksverhetzung werden …:

WAS würden „Wir“ damit ASSOZIIEREN …?
„GOTTESSTAATEN“ fallen „Uns“ vielleicht dazu ein, oder (ehemalige) „Unrechtsstaaten“ … doch: weit gefehlt – es handelt sich hier um TWITTER, FACEBOOK und andere „(a)soziale Netzwerke“ …

Während sich „die Politik“ aufführt als wollten sie diese „Global Player“ an „europäisches Recht“ oder „nationales Recht“ heranführen, meinen bzw. betreiben sie damit ausschliesslich das ABGREIFEN von STEUERgeldern: ergo, AUCH die „globalen“ Unternehmen unter ÜBERWACHUNG zu stellen, wie bereits die Bürger selbst.

Denn das Sichern von Individualrechten, von RECHTSSICHERHEIT für Bürger („User“), frei zugänglicher EIN- und WIDERSPRUCHSmöglichkeiten, auf die genauso schnell reagiert zu werden hätte wie eine „Sperre“ verfügt werden kann: davon ist NICHT die Rede.

Denn damit würde das GESCHÄFTSmodell der „(A)sozialen Netzwerke“ massiv belastet, wenn nicht zerstört: es würde sich „nicht mehr lohnen“.

Deshalb liegt die VERWEIGERUNG solcher ESSENTIELLEN Bürger- und MENSCHENrechte auf der LINIE SCHEINheiliger Chargen wie DAME „Barley“ („Justizministerin“), die z.B. einen umfassenden „Whistleblower“- Schutz verhindern und Whistleblower verpflichten will, Kritik „zuerst intern“ vorzubringen, um also Kritiker vom RECHTSweg abzuhalten und sie den internen Verhinderungs- und Blockade- Mechanismen auszusetzen, die ihn mit Drohungen und „Rechtsmitteln“ überziehen, die dem „Whistleblower“ erst gar nicht zur Verfügung stehen.

Chargen wie die Ex-PSEUDO-„Justiz“-Ministerin möchten keine Waffengleichheit, sondern die Wahrung der HIERARCHIEN und der Überwachung und Disziplinierung.
«Wenn wir wollen, dass unsere Argumente überzeugen, sollten wir sie der Kritik aussetzen – auch auf die Gefahr hin, dass wir unsere Meinung ändern müssen.»
(Meghan Murphy).
Diese „Gefahr“ der Stärkung der Kritikfähigkeit möchten „Meinungs“- Täterinnen wie die krasse Mehrheit der „Politiker“ natürlich verhindern.
Andererseits kann es nicht sein, dass „einfach alle“ „Meinungs“- Äußerungen zugelassen, nicht bewertet, nicht beschränkt werden – nur sollten dazu logisch und verhältnismäßig vertretbare Kriterien gefunden werden, was derzeit als keinesfalls gegeben erkannt werden kann.

Der Vorwurf der „Zensur“ ist damit leider überhaupt nicht von der Hand zu weisen, und leider sehr berechtigt.

Die Gewaltenteilung ist bei diesen Internet-Göttern außer Kraft gesetzt, aber „Politiker“- Darsteller wie Herrn Maas oder Dame Barley, aber auch sich als „(Globalisierungs-) Kritiker“ aufführende Chargen wie „attac“, „Netzpolitik“, „Correctiv“ usw. interessiert dies nicht, und nicht z.B. der „Klarnamenzwang“, denn sie wollen ja die ÜBERWACHUNG stärken, das ABGREIFEN von „Steuer“-Geldern, NICHT die RECHTE der „User“: es stört sie ja gerade, dass diese auch rechtgläubige „Linke“ oder „Globalisierungs- Kritiker“ kritisch betrachten könnten.

Die Gehirnwäsche bei diesen Tech- Unternehmen wie Apple, Facebook, Microsoft, Twitter etc. unterscheidet sich letztlich nicht von der Gehirnwäsche in Koranschulen.
Den Unterschied machen nur der (noch) bestehende Rechtsstaat, die Gewaltenteilung und vor allem die Rechte des Einzelnen.

Doch die für die Staaten und die Einhaltung und Stärkung der Gewaltenteilung Zuständigen wollen die Rechte und die Verantwortung und Kritikfähigkeit der Einzelnen nicht stärken, da sie sich dann ja selbst auch zunehmend in Frage gestellt sehen würden und offenbar meinen, nicht genügend Argumente dagegen zu haben.

Hier kann man wiederum tatsächlich auf den Gedanken kommen, dass Parteien wie die „AfD“ willkommene Chargen sind, mit denen eine Bedrohungs- Kulisse hergestellt werden kann, „gegen die man kämpfen muß“, um somit von den meisten unbeantworteten Fragen abzulenken – auch hier kann eine Narzissmus- Problematik der Unfähigkeit zu (Selbst-)Kritik geargwöhnt werden.

Dabei gäbe es genügend Argumente für die Stärkung der Rechte, aber auch Kritikfähigkeit und Verantwortung der Einzelnen- doch dann müßten ja auch Politiker dem entsprechen und nicht mehr nur „Meinungen“ von „Parteien“ verbreiten, sondern echte Dialoge und Diskurse zulassen.
Narzissten müßten also den Narzissmus Anderer kritisieren und „bekämpfen“, ihren eigenen aber außer acht lassen.
Die Unterdrückung der Kritikfähigkeit und des allseits freiheitlichen Denkens – also ohne absolut jede „Rücksicht“ auf „Partei“- (und andere)„Grenzen“ – stärkt die Feinde der Freiheit, die Rechts- und Linkspopulisten, des Islam und anderer Totalitärer und „Rechtgläubiger“ : sie können mit dem Finger auf diese Politiker zeigen und sagen „Bei Euch in der ‚Demokratie‘ ist es auch nicht besser.“

Irgendein anderer Ansatz als der der tatsächlichen Stärkung der RECHTE der Einzelnen gegen „Meinungs“-Terror, „Staat“, Datenkraken usw. ist nicht erkennbar.

Würde diese bei Facebook, Apple, Microsoft, Twitter usw. durchgesetzt, dann müssten diese zumindest in der Weise ihrer bisherigen Ausübung der Geschäfte diese dichtmachen. Ihr „Geschäftsmodell“ würde dann nicht mehr funktionieren.

Es ist nicht erkennbar, dass „Politiker“ dies möchten: sie wollen ja das „Geschäftsmodell“ erhalten, um deren „Steuern“ abzugreifen …! Um sie so „überwachen“ zu können wie die Bürger, die „User“.

Entfiele diese Überwachung zu Gunsten der Stärkung der Individual-/ Menschenrechte, würde es „Soziale Netzwerke“ oder „Global Player“ weiterhin geben – nur *anders* …

04. Das deutsche Blockwart-Wesen ist fruchtbar noch, „rechts“ wie „links“

Gerade Anhänger der „rechtspopulistischen“ / „werte-konservativen“ Richtungen beschweren sich über diese Zensur, was zu der Frage führen müßte, ob diese Menschen und Gruppen irgendwie den Eindruck erwecken, sie würden sich glaubhaft gegen Zensur und für Freiheitlichkeit aussprechen und in offener freiheitlicher Diskussion glaubwürdige Kriterien für vertretbare Einschränkungen der „Meinungs“-Freiheit befördern.
Die „Lehrer-Melde-Portale“ der AfD in mehreren Bundesländern haben diese „Frage“ eigentlich schon beantwortet.
Es fragt sich, was eigentlich noch passieren muß, bis die Gefährlichkeit dieser Partei erkannt wird ?
Freilich ist deren Überwachungs- und Melde- Habitus nicht verwerflicher als – genauer: genauso verwerflich wie – z.B. die mehrfach von SPD, SED(„Linke“) oder „Grünen“ installierten „Melde“- Portale z.B. zu „Vermietern“ oder so genannter „Zweckentfremdung“.

Das deutsche Blockwart- Wesen feiert in „demokratischen“ Parteien seine Fortsetzung – selbstverständlich folgt daraus die Frage, wie solche „Parteien“ eine demokratische, freiheitliche Grundordnung glaubhaft vertreten wollen.

Es fehlt in SPD, SED(„Linke“) und bei erheblichen Teilen der „Grünen“ jedes Unrechtsbewußtsein, jegliche Selbstkritikfähigkeit, jede Bereitschaft zu offener, unbedrohter, herrschaftsfreier Diskussion.

Die Auseinandersetzung mit früheren Gewalt- und Unrechtssystemen kann anhand dessen leider nur als unvollständig, als großenteils rhetorisch diagnostiziert werden.
Die berechtigte Ablehnung vergangener totalitärer Systeme geht offensichtlich einher mit der unkritischen Einsetzung eigener Selbstgewißheiten als angeblich „demokratisch“, wo sie sich in überhaupt nichts von der „früheren“ Denunziation politisch- gesellschatlich „Unliebsamer“ und dem Mißbrauch von staatlicher Herrschaft unterscheidet.

Es rächt sich heute zum Beispiel, dass eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Terrorismus der „RAF“, mit denen welche „den Muff unter den Talaren von tausend Jahren“ geißelten, nicht stattgefunden hat, dass auch die von diesen Gruppen geforderte „Auseinandersetzung“ mit dem deutschen Faschismus höchst unvollständig und nirgends radikal war, so dass sich an die Stelle der „Überbleibsel“ der Ideologien und Haltungen des „Dritten Reichs“ nicht nur neue Ideologien setzten, sondern dass auch übersehen wurde, dass die geistige Haltung der „Faschismus- Kritiker“ sich kaum von der „kritisierten“ faschistischen Haltung unterschied, dass die „Kritiker“ genauso stramme und formierte Gesinnungen erwarteten wie der Faschismus es tat.

Und in der Erstarkung der AfD gerade in Ostdeutschland zeigt sich, dass den Bewohnern Ostdeutschlands niemals eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der DDR zugemutet worden ist.

Diese geben vor, „als Bürger und Souverän ernstgenommen“ werden zu wollen und „beschweren“ sich über angebliche Stigmatisierung der AfD(-Wähler) zu „Nazis“, sie selbst jedoch diffamieren jeden, der ihre „Meinung“ nicht teilt, als „Teil der neo-materialistischen westlichen Urban-Milieus“, sprich „der Elite“, die „das Volk nicht ernstnehmen“ wolle.

Aus „dem Volk“ werden jedoch „Ausländer“, Liberale, Juden, Muslime (auch „integrierte“), Homosexuelle, Internationalisten, Weltbürger, Wissenschaftler usw. – sprich: alle, die keinen provinziell-„patriotischen“ Mief versprühen – von vornherein ausgegrenzt.

Wenn bei den „Protest“- oder generell AfD-„Wählern“ irgendwo etwas Demokratisches, Zukunftsweisendes, Problem- und Lösungsorientiertes, Menschen- und Bürgerrechtliches, Fortschrittliches, Realitätszugewandtes, Konstruktives erkennbar wäre, könnte man ihre „Empörung“ über „Ausgrenzung“ verstehen – aber es ist nur Selbstgerechtigkeit, Rechthaberei, Ausgrenzung (insbesondere auch SELBST-Ausgrenzung), Rückwärtsgewandtheit, destruktive Wut, völkische Gesinnung erkennbar.

Es ist in diesem Wüten kein Unterschied erkennbar zu dem StaSi-Wüten des miefigen Überwachungsstaates.

„Der Westen“, die „etablierten“ Parteien haben unzählige Fehler gemacht und ihrerseits jegliche ernsthafte Auseinandersetzung unterlassen – nur ist eben bei den „Protest“- Wählern nirgends auch nur entfernt irgendein Wille und Ansatz zu ernsthafter offener freiheitlicher Auseinandersetzung erkennbar, sondern nur der Wille zu neuer Unterdrückung, Überwachung und Maßregelung im DDR-Ungeist, der eben nie ernsthaft zu überwinden versucht wurde.

Ich kann nur entschieden davor warnen, die AfD nicht als das zu erkennen was sie ist: eine extrem- nationalkonservative Partei ohne große Unterschiede zur NSDAP. Ich kann nur davor warnen, diese Partei nicht baldmöglichst zu verbieten.E

Dies ist – abgesehen von allem anderem – auch bereits aus historischer Erfahrung und Verantwortung Deutschlands unabweisbar.

Es gibt keinen „Demokratischen Sozialismus“. (National-)Sozialismus und Demokratie sind mit einander völlig unvereinbar.
Deshalb ist folgerichtig auch die selbst ernannte „Partei des Demokratischen Sozialismus“ („PDS“-„Die Linke“), die Nachfolgerin der „SED“, zu verbieten, die ja bereits wieder unrechtsstaatliche Instrumente wie durch keinerlei Recht gestützte „Enteignungen“ in die Diskussion bringt und generell Menschen nirgends mündiger, sondern verstärkt zu Abhängigen vom „Staat“ machen will.
Die SED ist völkisch – Frau Wagenknecht ist deren genuine Vertreterin, deshalb ist sie die mit Abstand „populärste“ SED(„Linke“-)-Politikerin.

Es sei denn, man wollte Demokratie als mehr oder weniger totalitäre (Vor-) Herrschaft so genannter konstruierter „Mehrheiten“ mißverstehen statt als Herrschaft des Rechts, das immer nur Einzelfall-Entscheidungen kennt, nur „Minderheiten“, keine „Mehrheiten“.
Jede „Mehrheit“ besteht aus unzähligen Einzelnen.
„Das Volk“ besteht aus unzähligen Einzelnen.

Nur deren Rechtssicherheit – die durch keine, auch nicht die allergrößte konstruierte „Mehrheit“ beeinträchtigt und gefährdet werden kann und darf – , kann und darf „Demokratie“ genannt werden.

Alles andere ist zumindest tendenziell totalitär

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Ein kleiner Schritt voraus…

‚’  Vielleicht ängstigt mich ihr Fortgeh’n, denn vielleicht schließ‘ ich daraus
Vielleicht geh’n uns nur die Sozialdemokraten ein kleines Stück voraus  ‚’

(frei nach Reinhard Mey)

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Es wird sich viel beschäftigt mit der „Krise der SPD“.

Es wird davon ausgegangen, es handele sich um eine Krise einer, dieser einen „Partei“, es wird vermeintlich Ursachenforschung betrieben, es werden Rezepte bereit gestellt.

Die Partei sei in ihren Stimmenanteilen so klein geworden, weil sie in der so genannten „Großen Koalition“ sich nicht habe profilieren können – wenn sie diese „ungeliebte Koalition“ wieder los wäre, könnte sie … z.B. „Linksbündnisse schmieden“.
Die Wiederkehr der SED als „Fortschritt“ … ?
Dass dies bei genauerer Betrachtung als irreal erkannt werden müßte, weil es eben „Links“ schon mindestens eine Partei gibt, und weil das, mit dem sich die SPD „profilieren“ wollen würde, ja wieder nur in Koalitionen, in „Kompromissen“ mit anderen „Parteien“ also höchstens partiell zu verwirklichen wäre, kommt erstmal nicht vor.

Bei den „Analysen“ oder Ratschlägen an die „altehrwürdige“ SPD ist auffällig, dass häufig Personen aus der Vergangenheit (Willy Brandt, Helmut Schmidt, Gerhard Schröder usw.) angeführt werden.
Es werden auch dort die Gesamtrealität ausblendende Beschwörungen erkennbar – Willy Brandt scheiterte an der Inflation, an feindlichen Spionen, Helmut Schmidt an der „Friedensbewegung“, daran, dass die FDP das Ende eines „sozialliberalen“ Kokons einläutete, Gerhard Schröder scheiterte an dem was angeblich seine „größte Leistung“ sein soll : die „Agenda 2010“ brachte „mehr Jobs“, aber die hohen „sozialen Kosten“, der krude Mißbrauch Abhängiger, eine weitgehende Entrechtung und Enteignung des „Mittelstandes“ und von „arbeitssuchenden Kunden“ der Überwachungsorgane BA oder ARGE wurde und wird bis heute verdrängt und beschönigt.

Angeblich will sich die SPD „davon trennen“, doch all dies ohne erkennbare Konsistenz. Schon sämtliche „Analysen“ oder Ratschläge an die SPD atmen einen Mehltau einer Haltung, die letztlich davon auszugehen scheint, seit den Hoch-Zeiten der SPD habe sich gesellschaftlich nichts oder wenig geändert. Als sei es nur die SPD, welche fragwürdig (geworden) sei, und nicht das so genannte „Parteien“- „System“ schlechthin – auch, aber nicht unbedingt, die „Repräsentative Demokratie“ insgesamt.

Selbst wenn „neue Vorschläge“ an die oder der SPD umgesetzt würden, wäre die „Krise“ nur vertagt, aber nicht analysiert oder beigelegt, sie könnten die „Krise“ eher nur verstärken und mit weiteren Beschränkungen von Freiheit und Freizügigkeit enden, welche vom „Volk“ vielleicht „bejubelt“, aber gerade auf seinem Rücken ausgetragen und allgemein die Freizügigkeit weiter einschränken und Überwachung weiter ausbauen würden.

So wie „das Volk“ für die Quasi-SED- Regierung des „Land Berlin“ eine „Enteignung“ von „bösen“ (Groß-)Vermietern bejubelt, aber weder in Erinnerung hat, dass eine frühere solche Regierung mit „Linke“-Beteiligung doch gerade ihre eigenen Wohnungen an die „Bösen“ verjubelt hatte, und dass die Zeche für den Unterhalt „zurückgekaufter“ Häuser nur sie selbst zahlen müssen, die Steuer zahlenden Bürger.

Weitere Instrumente wie Erhöhung von Körperschaftssteuern, Einführung von Digital- oder Transaktionssteuern, Erschwerung so genannter „Steuerflucht“, weitere Verstärkung von „Meldepflichten“, Einfrieren von Guthaben allein anhand von „Verdachts“- Momenten, Uminterpretation von Steuerberatung in eine „Straftat“ der „Beihilfe zur Steuerhinterziehung“ usw. erscheinen als der AfD in nichts nachstehender „Populismus“, als „Linken“ in nichts nachstehender Etatismus, und als in erheblichen Teilen rechtswidrig und von daher kaum durchsetzbar.
Aber erstmal kann man „Wähler“-Stimmen damit abgreifen – bis diese, wie stets zu spät, bemerken, dass dies alles sie vor allem selbst trifft.

Es sollen hier u.a. Erträge von „Geschäften“ mehr „überwacht“ werden – aber in irgendeiner Weise mehr Einflußnahme auf Qualität oder Inhalt von „Geschäften“ für den einzelnen Bürger ist damit nicht verbunden – nur erhöhte Abgreif-, Kontroll-, Überwachungs-Möglichkeiten für „den Staat“.

Ähnlich lau, undurchdacht und unklar wirken die gesamten „neu“ vorgebrachten Ankündigungen der SPD.

Transferzahlungen sollen keine „Grundsicherung“ sein oder enthalten, aber „sanktionslos ausgezahlt“ werden – diese grundsätzliche Widersprüchlichkeit und Inkonsequenz erscheint als ein Zugeständnis an die „Volks“-„Meinung“ à la Müntefering (SPD), „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“.

Qualität, Sinn, Standards von „Arbeit“ zu diskutieren, kommt hier nicht vor, und erscheint damit als höchstens zweit- und nicht absolut vorrangig

An die SPD verteilte Rezepte sind entweder „eher liberal“ oder eher etatistisch (z.B. David Autor mit seinen Vorschlägen zur Verbreiterung/ Ausdehnung der staatlichen Abschöpfungsbasis).
So schreibt z.B. Eric Gujer (NZZ), es mache einen Unterschied, ob man „als Linker vom Kollektiv“ ausgehe oder „als Liberaler vom Individuum“, ob man unbeirrt an das Gute im Menschen glaube oder skeptisch mit dessen Schwächen rechne.

Andere Möglichkeiten scheinen gar nicht mehr in Erwägung gezogen zu werden.

Mit einer so beschriebenen Haltung wie des „liberal-konservativen“ Gujer könnte oder müßte man eigentlich genauso oder eher für ein Bedingungsloses Grundeinkommen votieren, denn dies geht vom Guten im Menschen aus…! Es enthält, zur Entfaltung gebracht, sowohl soziale wie eindeutig liberale Elemente und Grundsätze.

Doch in einer Gesellschaft, wo „liberal“ und „sozial“ anscheinend als unvereinbarliche Gegensätze gesehen werden, ist es schwierig, zu konstruktiven Alternativen zu gelangen, wenn auch die grundsätzliche Destruktivität, ja das Anti-Demokratische dabei nicht gesehen wird, wenn „Parteien“ ihre „Werbung“ oder „Profilierung“ für ihren „Standpunkt“ betreiben, der dann je nach Laune „des Volkes“ mal mehr und mal weniger „Prozente“ einfährt.

Die ungeheure Energie- und Ressourcen- Vergeudung dieses „(Wahl-)Kampfes“ ist allenfalls als bezeichnend für die bestehende Gesellschaft zu sehen, welche aber es zu verweigern fortsetzt, sich selbst zu erkennen.

Dass der freie Markt einmal eine „linke“ Überzeugung war, dass eine Gesellschaft selbstständiger (Klein- oder Gross-)Unternehmer das Idealbild einer Gesellschaft von Gleichen ist, dass niemand ohne Einsehbarkeit einem „Boss“ gehorchen müssen sollte, dass grundsätzlich alle auf dem Markt sich auf Augenhöhe begegnen können, geriet längst in Vergessenheit.

Aber auch, dass manche nun mal bessere Ideen haben als andere, dass diese mehr Anklang, mehr Ertrag erzielen als andere und geschickter in deren Erhalt und Erweiterung, dass „Ungleichgewichte“ stets unvermeidlich sind, und es nicht Aufgabe eines „Staates“ ist, diese Ungleichheiten zu „untersagen“ oder zu „bestrafen“, wohl aber, die Rechte der beteiligten Bürger und die Zugänglichkeit dazu gleich zu halten, die Fähigkeit zur Einsehbarkeit, kritisches Bewußtsein, Bildung zu befördern und zu stärken.

So beinhaltet auch und gerade eine, Irre führend, so genannte,  „bedingungslose“ Existenzsicherung keineswegs „schrankenlose“ Grundrechte oder „Freiheiten“, sondern gerade eine Herausforderung, die Grundlagen dessen, was Existenz grundlegend sichern soll, zu erhalten und auszubauen.

Statt diese Arbeit aufzunehmen,  herrschen „Empörung“ oder das „Wählen“ von Neonazis oder Zwangs-Etatisten vor: die SPD hätte hier eine sinnvollere Aufgabe, jedoch nirgends dazu geeignetes Personal, daher verfällt (auch) sie auf die „Bedienung“ des „Wähler-Potentials“.

Es setzen sich so grundsätzlich mehr oder weniger oberflächliche, künstliche „Werte“-Debatten fort, wo Mittelschichtlerinnen „me-too“-„Diskurse“ führen, während „Arbeit um jeden Preis“ Vergewaltigung pur ist – auch dann, wenn die SPD nur noch „sanften Druck“ durchführen zu wollen vorgibt.

Die Jobs der „Mittelschicht“ werden nie mehr dieselben sein wie vor 2000. Die vergangenen Jahre waren in dem Zusammenhang insbesondere tatsächlich sehr negativ für Arbeiter/ Angestellte ohne Universitätsabschluss, besonders für Männer, „weiße“, „schwarze“ und alle anderen – aufgrund der Automatisierung und auch der „Globalisierung“ erfuhr körperliche Arbeit einen Werte-Verlust, speziell hatte der WTO-Beitritt Chinas erheblichste Auswirkungen auf das verarbeitende Gewerbe.

In der Tat liegt hier das Kern-Wählerpotential der SPD, auch teilweise CDU, es ist die Hauptwählerschaft der „AfD“ und anderer reaktionär- pseudo-„konservativer“ Claques.

Das Ansinnen von „Linken“, dieser Wählerschaft mit Wohltaten entgegenzukommen, wird scheitern, da die „Analyse“ der „Linken“ lediglich „kapitalismus-kritisch“ bleibt, aber das Potential des Kapitalismus/ Liberalismus eben weiter verachtet – statt es den „Benachteiligten“ zu Gute kommen zu lassen, den Liberalismus gerade beim Wort zu nehmen.

Trump, Orban, AfD und Konsorten aber werden das Problem ebensowenig lösen, sondern vielmehr verschärfen, es ist daher gefährlich und sinnlos, deren Agenda und „Wähler“-„Wut“ hinterherzulaufen.

Die Welt hat sich verändert, aber (gerade „weisse“) Männer nicht entsprechend. Sie geben dafür „Anderen“ die „Schuld“; real ist gegenüber weniger Qualifizierten, speziell Männern, die Politik zwar ziemlich rücksichtslos – ein neuer, weiterer Laissez-faire-Kapitalismus, ein Zurückfahren „des Staates“ wird diese Probleme aber ebensowenig lösen wie „mehr Staat“, wenn hierunter nur Erweiterungen seiner Einnahmenbasis und mehr Alimentation verstanden wird.

Denn vorrangig haben Staaten ihrer Aufgabe nachzukommen, die Problemlösung unter Beteiligung aller zu moderieren. Hier läge die Aufgabe der SPD und aller „Parteien“ – doch sind „Parteien“ per se Klientel-Vertreter, sie sind damit im Kern anti-demokratisch, sie tragen „zur Meinungsbildung bei“, aber wenn sie Probleme wirklich angehen und lösen wollten, wäre die Konsequenz nur die Selbstauflösung aller „Parteien“.

Sowohl „Linke“ müßten ihre Aversion gegen die dezidierte Verantwortung des Einzelnen überwinden wie auch „Liberale“ ihre Aversion gegen so genannte „Bevormundung“ …! Denn ohne Werte wird ein BGE nicht funktionieren.

Werte aber beinhalten, dass bestimmte Dinge begründet bevorzugt werden, andere *begründet* vernachlässigt oder z.B. höher besteuert werden. Die von Affekten befreite Diskussion über begründbare Werte wäre eine, welche gerade liberale Werte für alle verwirklichen wollte …! Nicht nur für Einige, die aus Partial-„Werten“ Profit schlagen wollen.

Partialisierung, Zersplitterung der Gesellschaft, eine überaus negative „Kehrseite“ des „Individualismus“ ist das Problem, während aber z.B. nur vom „Arbeitsmarkt“ und dessen „Erfolgen“ geredet wird als gäbe es „den“ Arbeitsmarkt als Wesen, als agierten nicht Menschen dort.

Eine Verteufelung des „Individualismus“ freilich ist gerade nicht die Lösung